Cheeseburger, Pommes Frites & Krautsalat [29.11.2017]

Eigentlich wollte ich heute ja beim Steckrüben-Rosenkohleintopf mit Maronen und Wiener Würstchen zugreifen, der im Rahmen der Eintopfwoche gemeinsam mit einem Marokkanischen Kichererbseneintopf mit Rindfleisch angeboten wurde. Ein zweites Mal Kichererbsen kam für mich nicht in Frage, auch wenn sich der heutige Eintopf mit diesem Schalengemüse deutlich vom gestrigen unterschied. Aber ich bin leider schwach geworden und entschied mich kurzfristig dazu, heute Mal von der Eintopfwoche auszusetzen und griff beim Cheeseburger mit gebratenen Bacon, Tomate, Essiggurke und Eisbergsalat, dazu Pommes Frites zu, der bei Tradition der Region angeboten wurde. Er sah einfach zu verlockend aus. Die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asigemüse in Hoi-Sin-Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernauce kamen heute aber nicht in die nähere Auswahl. Zum Cheeseburger nahm ich mir noch etwas Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke, außerdem garnierte ich mir die Pommes Frites natürlich mit Ketchup.
div align=”center”>
Cheeseburger & Pommes Frites

Die Pommes Frites waren heute leider mal wieder nicht so gut gelungen, denn sie waren zwar gut gesalzen, aber ihnen hätte ein bis zwei Minuten länger in der Fritteuse gut getan, denn sie waren noch etwas labbrig, als man sie uns servierte. Aber beim Cheeseburger hatte mich der Eindruck heute nicht getäuscht, denn er sah nicht nur äußerlich gut aus, sondern war auch insgesamt für Kantinenverhältnisse wirklich gut gelungen. Seit früheren Versionen von Cheese- / Hamburgern wie hier oder hier hatte man sich wirklich stark verbessert und schien inzwischen in der Lage recht gute Burger zu fabrizieren. Die Schichtung war zwar die selbe geblieben: Eine Brötchenhälfte wurde mit Cocktailsauce bestrichen, mit Salat, Essiggurke und Tomate belegt, darauf kamen das Burger-Patty und oben auf dann noch – in diesem Fall – Käse und eine angebratene Scheibe Frühstücksspeck sow etwas Ketchup und/oder Mayo nach eigenem Bedarf. Abschluß bildete die obere Brötchenhälfte – eine klassische Burger-Variante eben.

Cheeseburger - Querschnitt / Lateral cut

Die Zutaten waren in ausreichendem Maße vorhanden und der Durchmesser des Patties war nur minimal kleiner als die des Brötchens. Dabei war der Burger einigermaßen saftig, ohne dabei labbrig zu wirken. Darüber dass das Brötchen “nur” aufgetoastet war, sieht man dabei gerne hinweg. Die kleine Portion knackigen Krautsalats rundete das Gericht schließlich sehr gelungen ab. Ich bereute es nicht, heute mal keinen Eintopf gewählt zu haben. Obwohl ich zugeben muss, dass der Steckrüben-Rosenkohl-Eintopf wirklich gut ausgesehen hatte.
Auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala lag natürlich der Cheeseburger mit großem Vorsprung vor allen anderen Angeboten auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Danach kam lange nichts, bevor schließlich die Allgäuer Käsespätzle den zweiten Platz belegten. Auf dem dritten Platz sah ich die Eintöpfe, wobei der Steckrüben-Rosenkohl-Eintopf eindeutig der Beliebtere schien, und auf Platz vier folgte schließlich die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Cheeseburger: ++
Pommes Frites: ++
Krautsalat: ++

Orientalischer Kichererbsen-Eintopf mit Hähnchen [28.11.2017]

Auch wenn die Verlockung durch die Rindergeschnetzelte mit Spätzle bei Globetrotter und insbesondere durch das Holzfällersteak vom Schwein mit Bratensauce und Röstkartoffeln bei Tradition der Region heute sehr groß war, entschied ich mich auch heute doch wieder dazu bei den Angeboten der Eintopfwoche in unserem Betriebsrestaurant zuzugreifen. Die Asia-Thai-Angebote wie Gebratener Tofu mit Gemüse in Austernsauce oder Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Kokosmilchsauce klangen zwar auch ganz gut, vor allem der Seelachs erregte ein wenig mein Interesse, aber letztlich blieb ich dann doch beim Orientalischen Kichererbsen-Eintopf mit Hähnchen, der neben einem Erbsensuppeneintopf mit Bauernbrot im Rahmen der Eintopfwoche angeboten wurde. Etwas von dem bereit stehenden Bauernbrot landete aber ebenfalls auf meine Tablett.

Oriental chickpea stew with chicken / Orientalischer Kichererbsen-Eintopf mit Hähnchen

Der Eintopf bestand neben den Kichererbsen auch aus Zucchini, braunen Linsen, Zwiebel und dem zerrupfen Hühnchenfleisch, das man alles gemeinsam deutlich pikant gewürzt zu einem überaus gut gelungenen Eintopf kombiniert hatte. Dabei gaben vor allem die Kichererbsen dem ganzen einen schön kräftigen Biss. Kichererbsen kann man glaube ich aber sowieso bis zum Sankt Nimmerleinstag köcheln lassen und sie sind immer noch nicht ganz weich gekocht. Anders die Zucchini, die leider regelrecht totgekocht erschien, aber das mag auch dem längeren Aufenthalt in der Warmhalteschüssel zu verdanken sein. Doch die Menge an Zucchini war eh eher gering und die Menge der Linsen möchte ich sogar fast als homöopathisch bezeichnen, da war man beim angenehm zarten und mageren Hühnchenfleisch weitaus großzügiger vorgegangen. Also mir hat dieser Eintopf sehr gut gemundet und ich bereute meine Entscheidung dazu nicht. Nur beim Brot muss ich, wie gestern, aufgrund von leichter Trockenheit wieder etwas von der Endnote abziehen.
Es war wohl vorauszusehen gewesen, dass heute natürlich der Holzfällersteak mit großem Vorsprung vor allen anderen Angeboten auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala landete. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, gefolgt vom Rindergeschnetzelten auf dem dritten Platz und den Eintöpfen wieder auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Orientalischer Kichererbseneintopf mit Hähnchen: ++
Brot: +

Grünkohl-Eintopf mit Mettenden [27.11.2017]

Diese Woche startete wieder ein kleines Special in Form einer Eintopfwoche in unserem Betriebsrestaurant, bei dem jeden Tag zwei verschiedene Eintöpfe angeboten wurden. Zuerst hatte ich dem nur wenig Beachtung geschenkt und eher überlegt, bei Angeboten wie der Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit BBQ-Sauce und Country Potatoes bei Globetrotter, den Spaghetti mit Kirschtomaten in Schinken-Sahnesauce bei Tradition der Region zuzugreifen oder den Asia-Thai-Angeboten wie Gebackene Frühlingsröllchen bzw. Gebratene Ente mit Gemüse in Austernsauce zuzugreifen. Doch sah ich die beiden heutigen Eintopf-Angebote, die aus einem Grünkohleintopf mit Mettenden sowie einem Kürbis-Spinateintopf mit Linsenbestand und änderte meine Meinung doch noch. Irgendwie hatte es mir der Grünkohleintopf angetan, denn ich liebe Grünkohl und hatte dieses Jahr noch keinen verzehrt. Also griff ich bei ihm zu und nahm mir dazu noch eine Scheibe Bauernbrot.

Borecol stew with sausages / Grünkohleintopf mit Mettenden

Das Verhältnis von viel Grünkohl zu einigen Kartoffelwürfeln und Mettenden war meiner Meinung nach bei dieser schön dickflüssigen Eintopf-Zubereitung sehr gut getroffen und auch was die Würze anging hatte sich die Küche hier tatsächlich mal selbst übertroffen. Zugegeben, ein sehr einfaches Gericht, aber für mich als großen Liebhaber von Grünkohl dennoch eine sehr leckere und vor allem einigermaßen leichte Alternative zu Nudeln, Reis oder frittierten Kartoffeln. Einzig die Scheibe Bauernbrot war bereits etwas angetrocknet, da sie wahrscheinlich bereits seit Stunden im offenen Korb neben der Ausgabetheke gelegen hatte. Daher kann ich beim Brot keine volle Punktzahl geben. Dennoch war ich sehr zufrieden mit meiner heutigen Wahl.
Wie nicht anders zu erwarten lag bei den anderen Gästen heute natürlich die Hähnchenbrust in Knusperpanade ganz oben in der Gunst und konnte sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Aber die Spaghetti mit Kirschtomaten und Schinken-Sahne-Sauce waren ihr eng auf den Fersen und lagen auf einem guten Platz zwei. Die Asia-Angebote folgten schließlich auf dem dritten Platz und die beiden Eintopfgerichte belegten mit nur sehr geringem Abstand einen guten Platz vier. Dabei meinte ich etwas mehr Grünkohl anstatt Kürbis gesehen zu haben, auch wenn sich beiden Gerichte in ihrer Beliebtheit wohl ungefähr die Waage gehalten haben dürften.

Mein Abschlußurteil:
Grünkohleintopf mit Mettenden: ++
Bauernbrot: +

Wirsing-Kartoffel-Auflauf mit Kasseler – das Rezept

Nachdem sich das Wetter seit Beginn dieses Wochenendes stark eingetrübt hatte und der erste Schneeregen gefallen war, entschloss ich mich am Samstag dazu mal ein schönes deftiges Wintergericht zuzubereiten: einen Wirsing-Kartoffel-Auflauf mit Kasseler. Ich hatte lange nichts mehr mit frischem Wirsing zubereitet und ich fand dass die Kombination mit Kartoffeln und Kasseler genau das richtige für diese Jahreszeit war. Außerdem bin ich ja, wie man weiß, ein großer Fan von Gerichten aller Art, die Fleisch, Gemüse und Sättigungsbeilage in einem kombinieren. So entstand also ein weiteres leckeres Rezept, das ich nun mit diesem Beitrag einmal kurz in gewohnter Form vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

1,2kg Kartoffeln
01 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

1 größerer Kopf Wirsing (ca. 1kg)
02 - Zutat Wirsing / Ingredient savoy

2 Möhren (zusammen ca. 200g)
03 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

1 große Zwiebel
04 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

2 Zehen Knoblauch
05 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

600g Kasseler (Bei Verwendung von Koteletts, besser etwas mehr nehmen)
06 - Zutat Kasseler / Ingredient smoked pork

75g gewürfelter Speck
07 - Zutat gewürfelter Speck / Ingredient diced bacon

200ml Gemüsebrühe
08 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable broth

1 – 1,5 Teelöffel Kümmel-Samen
09 - Zutat Kümmel / Ingredient caraway

2 Esslöffel mittelscharfer Senf
10 - Zutat Senf / Ingredient mustard

250g Schlagrahm (Schlagsahne)
11 - Zutat Schlagrahm / Zutat whipping cream

150g Creme fraiche mit Kräutern
12 - Zutat Creme fraiche mit Kräutern / Ingredient creme fraiche with herbs

2 mittelgroße Hühnereier
13 - Zutat Eier / Ingredient eggs

sowie etwas Butterschmalz zum braten
etwas Butter zum ausfetten der Auflaufform
Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen
und evtl. etwas Schnittlauch zum garnieren

Beginnen wir nun mit der Zubereitung. Nachdem wir eine Topf mit Wasser zum kochen der Kartoffeln aufgesetzt haben
14 - Wasser zum kochen bringen / Bring water to a boil

schälen wir die Möhren,
15 - Möhren schälen / Peel carrots

würfeln sie
16 - Möhren würfeln / Dice carrots

und schälen die Kartoffeln
17 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

um sie anschließend in Scheiben zu schneiden.
18 - Kartoffeln in Scheiben schneiden / Cut potatoes in slices

Inzwischen müsste das Wasser auch kochen, so dass wir es mit zwei Teelöffeln Salz versehen
19 - Wasser salzen / Salt water

und die Kartoffelscheiben darin für 5-7 Minuten blanchieren können. Die Scheiben sollten dabei nur fast gar werden, so dass sie noch etwas Biss besitzen, den Rest erledigt hinterher der Ofen.
20 - Kartoffelscheiben blanchieren / Blanch potato slices

Als ich bereits die Kartoffeln in den Topf getan hatte, entschloss ich mich außerdem dazu, noch zwei Teelöffel Instant-Gemüsebrühe einzurühren, um den Kartoffeln noch etwas mehr Aroma zu geben.

Während die Kartoffeln kochen, waschen wir den Wirsing, vierteln ihn,
21 - Wirsing vierteln / Quarter savoy

entfernen den Strunk
22 - Strunk am Wirsing entfernen / Remove stalk from savoy

und schneiden ihn in schmale Streifen. Längere Streifen halbieren wir noch einmal.
24 - Wirsing in Streifen schneiden / Cut savoy in stripes

Inzwischen müssten auch die Kartoffeln so gut wir gar sein, so dass wir sie in einem Sieb abgießen und abtropfen lassen können.
23 - Kartoffelscheiben abtropfen lassen / Drain potato slices

Außerdem würfeln wir die Zwiebel,
25 - Zwiebel würfeln / Dice onion

zerkleinern die Knoblauchzehen
26 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

und würfeln auch den Kasseler. Ich hatte mit 700g Kasseler-Koteletts gekauft, die aber natürlich mit Knochen versehen waren. Übrig blieben etwas weniger als 400g Kasseler-Würfel, weswegen ich mich dazu entschloss, später noch etwas gewürfelten Speck hinzu zu geben.
27 - Kasseler würfeln / Dice smoked pork

In einer größeren, hohen Pfanne zerlassen wir nun etwas Butterschmalz,
28 - Butterschmalz in Pfanne erhitzen / Heat up ghee in pan

geben die gewürfelten Möhren
29 - Möhrenwürfel in Pfanne geben / Put diced carrots in pan

sowie den gewürfelten Speck hinein
30 - Speck addieren / Add bacon

und dünsten alles für etwa fünf Minuten bei gelegentlichem rühren an.
31 - Möhren & Speck andünsten / Braise carrots & bacon

Dann geben wir die gewürfelte Zwiebel hinzu,
32 - Gewürfelte Zwiebel dazu geben / Add diced onion

addieren wenig später die zerkleinerten Knoblauchzehen
33 - Zerkleinerten Knoblauch hinzufügen / Add minced garlic

und geben wieder etwas später auch den gewürfelten Kasseler in die Pfanne
34 - Kasseler in Pfanne geben / Add smoked pork

um alles gemeinsam für einige Minuten anzudünsten
35 - Alles gemeinsam anbraten / Fry together

und dann erst einmal wieder aus der Pfanne zu entnehmen und bei Seite zu stellen.
36 - Pfanneninhalt entnehmen / Remove from pan

Nachdem wir anschließend etwas mehr Butterschmalz in der Pfanne erhitzt haben,
37 - Mehr Butterschmalz erhitzen / Heat up more ghee

geben wir die Wirsing-Streifen nach und nach in die Pfanne und lassen es unter häufigem rühren darin etwas zusammenfallen.
38 - Wirsing andünsten / Braise savoy

Nach fünf bis sechs Minuten löschen wir schließlich alles mit der Gemüsebrühe ab
39 - Mit Gemüsebrühe ablöschen / Deglaze with vegetable broth

und lassen den Wirsing geschlossen auf reduzierter Stufe und bei gelegentlichem rühren sechs bis sieben weitere Minuten etwas schmoren.
40 - Wirsing geschlossen dünsten / Stew closed

Ist der Wirsing etwas zusammen gefallen, würzen wir ihn mit Salz, Pfeffer sowie frisch geriebener Muskatnuss
41 - Mit Salz, Pfeffer & Muskatnuss würzen / Season with salt, pepper & nutmeg

streuen den Kümmel-Samen ein
42 - Kümmel einstreuen / Intersperse caraway

und addieren schließlich auch wieder die Mischung aus Möhren, Kasseler, Zwiebel und Knoblauch.
43 - Gemüse & Kasseler hinzufügen / Add vegetable & smoked pork

Nun heben wir die beiden Esslöffel Senf unter,
44 - Senf einrühren / Stir in mustard

schmecken alles noc einmal mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss ab und lassen alles für einige Minuten vor sich hin köcheln. Anschließend schalten wir die Kochplatte aus und lassen alles unter Verwendung der Restwärme noch etwas köcheln.
45 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

Jetzt geben wir die Schlagsahne und die Creme fraiche in eine Schüssel,
46 - Sahne & Creme fraiche in Schüssel geben / Put cream & creme fraiche in bowl

geben die beiden Eier hinzu,
47 - Eier hinzufügen / Add eggs

verrühren alles gründlich miteinander
48 - Gründlich verrühren / Mix well

und schmecke es noch einmal final mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss ab.
49 - Mit Salz, Pfeffer & Muskatnuss würzen / Season with salt, pepper & nutmeg

Während unser Backofen auf 200 Grad vorheizt, fetten wir eine Auflaufform mit etwas Butter aus,
50 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

legen den Boden mit Kartoffelscheiben aus,
51 - Boden mit Kartoffelscheiben auslegen / Cover floor with potato slices

würzen diese mit etwas Salz und Pfeffer
52 - Kartoffelscheiben mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

und füllen dann die Gemüse-Kasseler-Mischung ein
53 - Gemüse-Fleisch-Mix auftragen / Fill in vegetable meat mix

die wir dann noch etwas glatt streichen.
54 - Glatt streichen / Flatten

Darüber verteilen wir gleichmässig unsere gewürzte Mischung aus Sahne, Creme fraiche und Eiern,
55 - Mit Sahne-Mischung übergießen / Drain cream mix

schließen den Auflauf mit einer weiteren Schicht Kartoffelscheiben ab,
56 - Mit Kartoffelscheiben abschließen / Finish with potato slices

würzen diese wieder etwas und legen oben einige Butterflocken auf, damit die Kartoffelscheiben nicht zu trocken werden.
57 - Würzen & mit Butterflocken belegen / Season & put on butter flakes

Anschließend schieben wir den Auflauf für 40-45 Minuten auf der mittleren Schiene in den Ofen.
58 - Im Ofen backen / Bake in oven

Sollten die oberen Kartoffelscheiben schließlich doch drohen zu dunkel zu werden, können wir die Auflaufform mit etwas Alufolie abdecken.
59 - Bei Bedarf mit Alufolie abdecken / Cover with tin foil if required

Schließlich entnehmen wir die Auflaufform entgültig, schalten den Ofen aus und lassen das ganze für 4-5 Minuten ruhen
60 - Savoy potato casserole with smoked pork - Finished baking / Wirsing-Kartoffel-Auflauf mit Kasseler - Fertig gebacken

bevor wir unser Gericht schließlich, vielleicht garniert mit etwas Schnittlauch, servieren und genießen können.
61 - Savoy potato casserole with smoked pork - Served / Wirsing-Kartoffel-Auflauf mit Kasseler - Serviert

Die Mischung aus Kasseler, Wirsing Speck und Möhren war geschmacklich wunderbar gelungen und die leichte Kümmelnote passte meiner Meinung nach wunderbar in die geschmackliche Gesamtkomposition und gehört meiner Meinung nach einfach zu Kohlgerichten dazu. Aber auch der Senf und die frisch geriebene Muskatnuss trugen ihren Teil bei, um diesen Auflauf zu einem leckeren und schön deftigen Gericht für die kalte Jahreszeit zu machen. Dazu dann die leicht gebräunten Kartoffelscheiben als gut dazu passende Sättigungsbeilage und fertig war eine vollständige Mahlzeit, die sowohl frisch als auch aufgewärmt vorzüglich mundet. Ich konnte es nicht unterlassen, mir sogar noch einen kleinen Nachschlag zu holen, und das will einiges heißen. 😉 Daher kann ich dieses Rezept wirklich jedem ans Herz legen, der ein gutes Wirsinggericht zu schätzen weiß.

62 - Savoy potato casserole with smoked pork - Side view / Wirsing-Kartoffel-Auflauf mit Kasseler - Seitenansicht

Guten Appetit

Putenschnitzel in Honig-Pfeffersauce mit Pariser Karotten & Kartoffelplätzchen [24.11.2017]

Am heutigen Freitag kamen zwei Gerichte von der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants für mich in die nähere Auswahl. Zum einen bot man ma wieder das Putenschnitzel in Honig-Pfeffersauce mit Pariser Karotten und Kartoffelplätzchen bei Vitality an, zum anderen gab es eine Gebackene Scholle mit Remoulade und Röstkartoffeln bei Globetrotter. Die Gefüllten Pfannkuchen mit Waldbeerenkompott bei Tradition der Region sowie die Asia-Thai-Angebote wie Gebratenen Mienudeln mit Gemüse in Kokosmilchsauce oder Verschiedenen Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce kamen für mich nicht in die nähere Auswahl. Nach kurzem abwägen fiel meine Wahl schließlich auf das Putenschnitzel, auch wenn ich die Zeiten etwas vermisse als dieses Gericht noch mit Möhren-Sellerie-Kartoffelstampf serviert worden war (siehe z.B. dazu hier oder hier), denn diese Beilage war noch einen Deut besser als die Kartoffelplätzchen, die eindeutig Convenience Food Massenware waren. Aber sei es drum.

Turkey stea in honey pepper sauce with carrots & potatoe cookies / Putenschnitzel in Honig-Pfeffersauce mit Pariser Karotten & Kartoffelplätzchen

Das Putensteak war angenehm mager und zart geraten, auch wenn es sich als ganz leicht trocken erwies, was aber ausreichend durch die pikante und gleichzeitig süßliche Honig-Pfeffer-Sauce kompensiert wurde. Dazu die ebenfalls leicht süßlich angemachten, knackigen Pariser Möhren und die Kartoffelplätzchen, die mit ihrer knusprigen dünnen Hülle und ihrem weichen Inneren etwas an Kroketten erinnerten und fertig war ein schmackhaftes und nicht allzu kalorienreiches Mittagsmahl, das mir mal wieder sehr gut gemundet hatte.
Als ich meine Blicke über die Tabletts der anderen Gäste schweifen ließ, erkannte ich schnell dass hier die Scholle mit Remoulade und Röstkartoffeln wohl den größten Zuspruch gefunden hatte und somit Platz eins auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala verdiente. Aber das Putensteak folgte bereits auf einem guten zweiten Platz gefolgt von den gefüllten Pfannkuchen auf Platz drei und die Asia-Gerichten auf einem knapp dahinter liegenden vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffer-Sauce: ++
Pariser Möhren: ++
Kartoffelplätzchen: ++