Archive for the ‘kulinarisches’ Category

Hähnchen Biryani [31.01.2019]

Thursday, January 31st, 2019

Wie bereits gestern angekündigt hatte ich heute vor, zum Mittagesen mal keine Hausmannskost in unserem Betriebsrestaurant zu wählen. Und das obwohl der Hirschgulasch “Stroganoff Art” mit Preiselbeeren und Spätzle aus dem Abschnitt Tradition der Region auf der Tageskarte durchaus gut klang und auch aussah. Die Königsberger Klopse mit Kapernsoße und Salzkartoffeln aus dem Zusatzangebot waren zusätzlich nichts für mich, weil man mich mit Kapern jagen kann. Blieben also nur der vegetarische Gemüsestrudel mit Ratatouille und Quarkdip bei Vitality, das Hähnchen Biryani – Gebratener Jasminreis mit Mandeln, Cashwekernen und Kokosraspelnm, dazu gebackenes Hähnchen bei Globetrotter oder eines der Asia-Wok-Angebote wie Gebackene Banane und Ananas mit Honig oder Gebratenes Putenfleisch mit Gemüse in Massamansauce. Natürlich wählte ich das Hähnchen Biryani, mit dem ich ja bereits in der Vergangenheit viel gute Erfahrungen gemacht hatte.

Chicken Biryani

Schön bunt war es schon einmal, sowviel steht fest 😉 Aber auch was den Geschmack angeht konnte sich dieses Gericht durchaus schmecken lassen. Um eine äußerst großzügig bemessene Portion von mit Cashewkernen und Kokosflocken versetzten Bratreis war eine grünliche, würzig scharfe Sauce verteilt auf welcher die Thekenkraft schließlich noch in dünner, knuspriger Panada gebackene Hähnchenstückchen verteilt hatte. Und im Gegensatz zu früheren Varianten wie zum Beispiel hier waren diese Teile dieses Mal nicht sehr kleinteilig, sondern ausreichend groß bemessen, teilweise sogar so groß dass man sie zum Verzehr in mehrere Stücke schneiden musste. Das Fleisch im Inneren war leicht faserig, aber glücklicherweise nicht trocken. Aber selbst wenn, die Sauce hätte da schnell Abhilfe schaffen können. In der Summe ein schön exotisch anghauchtes Gericht mit einer unterschwelligen, angenehmen Schärfe. Ich war mit meiner Wahl sehr zufrieden.
Bei den anderen Gästen lieferten sich heute – ganz wie ich es erwartet hatte – das Biryani und der Hirschgulasch ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Es war wirklich knapp, aber letztlich meinte ich etwas mehr Biryani auf den Tabletts gesehen zu haben, womit der Hirschbraten auf einem guten zweiten Platz landete. Platz drei belegten die Asia-Gerichte, aber wiederum nur knapp vor den Königsberger Klopsen auf dem vierten Platz. Der Gemüsestrudel belegte schließlich einen guten fünften Platz

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenteile: ++
Sauce: ++
Biryani-Reis: ++

Kartoffelsuppeneintopf mit Wiener Würstchen & Bauernbrot [30.01.2019]

Wednesday, January 30th, 2019

Mein erster Blick galt heute natürlich der Pulled Duck – Gezupftes Entenfleisch im Briochesemmel mit Rotkrautsalat und Pommes Frites, die man am Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants anbot. Etwas ähnliches hatte man hier oder hier schon mal angeboten und meine Bewertungen waren immer recht gut gewesen – aber ich habe aktuell einfach keinen Appetit auf Fritten. Habe mich wahrscheinlich daran überfressen. Gut, ich hätte den Burger auch einzeln ohne Pommes nehmen können, aber ich bin eher ein Freund kompletter Gerichte und die Alternativen schienen mir gar nicht mal so übel. Gut, auf die Asia-Wok-Gerichte wie Gebratene Mie- Nudeln mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce hatte ich nicht so großen Appetit, aber sowohl der Kartoffelsuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot bei Tradition der Region als auch das Gebackener Hoki auf KartoffelBohnenpfanne bei Vitality erschienen mir durchaus Alternativen zu sein. Da beide Gerichte an der selben Theke ausgegeben wurde, überlegte ich bis zur letzten Sekunde bevor ich an der Reihe war, bei welchem der Gerichte ich zugreifen sollte. Letztlich fiel meine Wahl auf den Kartoffeleintopf, der schien mir besser zum aktuellen Winterwetter zu passen.

Potato stew with vienna sausages / Kartoffelsuppeneintopf mit Wiener Würstchen

Dieses Mal hatte ich sogar an Messer und Gabel gedacht, die notwendig waren um die beiden leider leicht wässrig wirkenden, aber dennoch schmackhaften Wiener Würstchen in mundgerechte Stücke zu zerteilen. Mit dem Löffel läuft man dabei zu sehr Gefahr, sich einzusauen – darauf kann ich verständlicherweise gut verzichten. 😉 Der Eintopf selbst war sehr gelungen mit zahlreichen Kräutern schmackhaft gewürzt und bestand neben den offensichtlichen Kartoffeln auch aus Möhren, Zwiebeln und etwas Lauch. Positiv fiel mir dabei auf, dass man nicht einfach den kompletten Eintopf püriert hatte, sondern einen Teil der Kartoffelwürfel entfernt und nach dem pürieren wieder hinzugefügt hatte – oder separat gekocht, ich habe dem Koch ja nicht über die Schulter schauen können. Sie gaben dem Eintopf auf jeden Fall zusätzlich Biss, was ich überaus positiv bewertete. Dazu gab es schließlich noch, als zusätzliche Sättigungsbeilage, eine Scheibe einigermaßen frischen Bauernbrots. Man merkte ihm an, dass es einige Zeit an der frischen Luft verbracht hatte, weswegen die Schnittfläche auf der Oberfläche leicht trocken wirkte, aber die Kruste war noch recht knusprig und man merkte ihm an, dass es sich hier nicht um allzu altes Brot handelte. Wäre aus meiner Sicht für die Sättigung nicht unbedingt nötig gewesen, aber schadete auch nicht. Vor allem konnte man es nutzen, um auch die letzten Reste des wirklich leckeren Eintopfs aus dem Teller zu wischen. Ich war mit meiner Entscheidung sehr zufrieden, auch wenn ich damit bereits zum dritten Mal zu Hausmannskost gegriffen hatte. Mal schauen war es morgen gibt, ich sollte mir da vielleicht mal etwas Abwechslung verschaffen.
Beim Gros der anderen Gäste sah ich, und das war auch nicht anders zu erwarten gewesen, natürlich den Pulled Duck Burger mit Fritten auf den Tabletts, was diesem Gericht unangefochten den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala bescherte. Auf dem zweiten Platz sah ich den Kartoffelsuppeneintopf, aber nur mit einem hauchdünnen Vorsprung vor den ebenfalls gern genommenen Asia-Gerichten. Somit verbleibt nur ein vierter Platz, wenn auch ein äußerst guter, für den Hoki mit Kartoffel-Bohnenpfanne. Ich persönlich finde Hoki ja inzwischen nicht mehr ganz so gut, da es deutlich geschmacksintensivere Fischsorten gibt, aber wenn er gut zubereitet ist, würde ich natürlich jederzeit wieder zugreifen.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffelsuppeneintopf: ++
Wiener Würstchen: +
Bauernbrot: ++

Schwabenteller – Minutensteak mit Röstzwiebeln, Schwammerlsauce & Käsespätzle [29.01.2019]

Tuesday, January 29th, 2019

Auch wenn sich heute auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants mal wieder im Abschnitt Globetrotter das von mir sehr geschätzte Chili con Carne mit Mais und Kidneybohnen, dazu Semmel fand, wurde ich meinem bisherigen Prinzip immer bei diesem Gericht zuzugreifen ausnahmsweise mal untreu, denn die Alternative, ein “Schwabenteller” – Minutensteak vom Schwein mit Röstzwiebeln und Schwammerlsauce, dazu Käsespätzle im Abschnitt Tradition der Region war einfach zu verlockend und ich hatte gerade heute sehr große Lust darauf. Vielleicht lag es an den Röstzwiebeln, die ich bei den Bratwürsten gestern ja leider vermisst hatte – aber genau lässt sich das nicht mehr sagen. 😉 Die Alternativen wären eine (mir persönlich etwas trocken erscheinende) Schupfnudelpfanne mit Spitzkohl und Apfelwürfeln bei Vitality oder die Asia-Wok-Angebote wie Gebratenes Thaigemüse in Erdnußsauce bzw. Pla Rad Prik – Gebackener Seelachs mit frischem Gemüse in Kokosmilchsauce gewesen, doch das erwähne ich nur der Vollständigkeit halber – ich hatte mich ja bereits auf den Schwabenteller festgelegt.

Swabian dish - Minute pork steak with fried onions, mushroom sauce & cheese spaetzle / Schwabenteller - Minutensteal vom Schwein mit Röstzwiebeln, Schwammerlsauce & Käsespätzle

Laut meiner Statistik wäre das heute mein zwölfter Schwabenteller seit das Gericht das erste Mal im Februar 2014 auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants aufgetaucht war. Das erste Mal hatte ich beim zweiten Auftauchen im März dieses Jahres zugegriffen. Angeboten wurde es seit 2014 aber weitaus öfter – in den Zeiten in denen ich nicht im Urlaub oder anderweitig verhindert war fast 40 Mal – aber ich konnte mich nicht immer dazu durchringen – immerhin handelt es sich bei diesem Gericht um eine ziemliche Kalorienbombe. Außerdem gab etwas ähnliches ein Mal mit Kroketten statt Käsespätzle angeboten – aber danach nie wieder. Käsespätzle passen einfach viel besser. Damit aber genug Statistik für heute.
Dieses Mal waren die Käsespätzle scheinbar mit einem anderen Käse zubereitet worden, denn zwischen den Spätzle fanden sich kleine Bröckchen wie von Hüttenkäse oder Frischkäse, der sich nicht vollständig aufgelöst hatte. Geschmacklich war nichts zu bemerken, da der Käse nicht sonderlich geschmacksintensiv erschien, aber dennoch gab es an den Käsespätzle soweit nichts zu bemängeln. Ebenso wenig an dem fingerdicken und handtellergroßen Minutensteak, das sich als angenehm mager und zart erwies. Für ein echtes Minutensteak war es zwar etwas dick, denn traditionell werden Minutensteaks ja eher dünn geschnitten damit sie nach 30 Sekunden Bratzeit pro Seite durchgebraten sind, aber wir sind da ja nicht so. *g* Dazu passte wunderbar die dickflüssige, cremige und mild gewürzte Sauce mit ihren zahlreichen Champignons-Scheibchen. Die Röstzwiebeln, mit denen man die Käsespätzle serviert hatte, hätten schließlich noch etwas knuspriger sein können, einige der größeren Stücke waren innen sogar nur angebraten und nicht knusprig – aber ihren Hauptzweck dem Gericht eine Zwiebelnote mit Röstaroma zu geben erfüllten sie dennoch ausreichend. Für die kalte Jahreszeit und den großen Hunger genau das richtige, und dabei mit dem (für mich reduzierten) Preis von 4,34 Euro auch nicht allzu teuer. Ich war mit meiner Wahl sehr zufrieden, auch wenn ich deswegen meinem Chili con Carne ausnahmsweise mal untreu gewesen war.
Bei den anderen Gästen erschien das Chili aber weiterhin den Vorrang vor einem Gericht wie dem Schwabenteller zu genießen, denn dieses Gericht konnte sich mit kleinem, aber dennoch deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Erst auf Platz zwei folgte der Schwabenteller. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auch die vegetarische Schupfnudelpfanne hatte nicht wenige Abnehmer gefunden, auch wenn dennoch nur für einen Platz vier ausreichte. Wie sich herausstellte gab es optional noch eine Kräutersauce dazu, die die Trockenheit etwas kompensierte – aber das hätte meine Entscheidung dennoch nicht beeinflussen können.

Mein Abschlußurteil:
Minutensteak vom Schwein: ++
Röstzwiebeln: ++
Schwammerlsauce: ++
Käsespätzle: ++

Schweinswürstl mit Sauerkraut, Bratensauce & Kartoffelstampf [28.01.2019]

Monday, January 28th, 2019

Zugegebenermaßen sah die Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln im Abschnitt Vitality heute durchaus verlockend aus und ich überlegte auch kurz, ob ich hier zugreifen sollte. Doch es war wieder einer dieser Tage an denen ich Appetit auf Fleisch hatte, daher wandte ich meine Aufmerksamkeit auf die anderen Gerichte. Sowohl die Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit fruchtigem Curry-Mangochutney, dazu Country Potatos bei Globetrotter als auch die 3 Stück Schweinswürstl mit Sauerkraut, Bratensauce und Kartoffelstampf klangen nicht schlecht, obwohl ich auch mit Gebackenen Frühlingsröllchen oder Gebratenem Schweinefleisch mit Thaigemüse in Austernsauce hätte lebenkönnen. Mein geheimer Favorit war jedoch die Hähnchenbrust in Knusperpanade. Doch leider musste ich feststellen dass, obwohl es noch nicht allzu spät war als ich essen ging, die Country Potatoes aus waren und man sie durch recht blasse und labbrig aussehende Pommes Frites ersetzt hatte. Da hatte ich keine große Lust drauf, also änderte ich kurzentschlossen meine Meinung und griff doch zu den Schweinswürsteln mit Sauerkraut.

Pork sausages with sauerkraut, gravy & mashed potatoes / Schweinswürstl mit Sauerkraut, Bratensauce & Kartoffelstampf

Die Präsentation war jetzt nicht so der Hit – von früheren Versionen weiß ich dass es auch besser geht – aber was Qualität und Geschmack anging ließ das Gericht meiner Meinung nach nichts zu wünschen übrig. Zu einem mit zahlreichen größeren Stückchen versetzten Kartoffelpüree – deswegen auch Kartoffelstampf – mit einem kräftigen Kartoffelaroma gesellten sich eine ausreichende Portion leicht säuerliches, aber angenehm knackiges Weißkraut und schließlich gleich drei dünne, aber lange Schweins-Bratwürste mit nicht allzu groben, aber sehr schmackhaft mit Gewürzen und Kräutern versetzten Brät. Im ersten Moment erschien es fast schon zu viel Fleisch für das Gemüse und die Sättigungsbeilage, aber wie sich herausstellte war es letztlich doch gut aufeinander abgewogen. Die recht dünne, aber gehaltvolle Sauce wäre dabei nicht unbedingt nötig gewesen, schadete aber letztlich auch nicht. Im nachhinein gesehen hätten ein paar Röstzwiebeln, vielleicht auf dem Kartoffelpüree, das Gericht noch sehr gelungen abgerundet, aber ich fand es auch ohne sehr gelungen und war mit meiner Wahl zufrieden.
Bei den anderen Gästen lag die Hähnchenbrust aber doch etwas höher in der Gunst und konnte sich mit kleinem, aber deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Dabei hatten die meisten aber noch Country Potatoes bekommen hatten, ich kann also nicht sagen ob nur ich den Wechsel zu Fritten als Nachteil sahen oder ob sich dieser Wechsel nicht auswirkte. Während meines Besuches auf jeden Fall konnten die Schweinswürstel nur einen guten zweiten Platz erreichen, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und der vegetarischen Pilzpfanne auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinswürstl: ++
Bratensauce: +
Sauerkraut: ++
Kartoffelstampf: ++

Wagner – Die Backfrische – Pizza Lachs Spinat mit Joghurt-Basilikum-Créme [27.01.2019]

Sunday, January 27th, 2019
Wagner - Die Backfrische - Pizza Lachs Spinat mit Joghurt-Basilikum-Creme

Dieses Wochenende hatte ich leider überhaupt keine Zeit selbst zu kochen. 🙁 Daher musste ich mich mit einer schnellen Lösung fürs Mittagessen begnügen und entschied mich mir mal wieder eine TK-Pizza in den Ofen zu schieben. Meine Wahl fiel dabei auf eine Variante der Reihe Die Backfrische der Firma Wagner in der Variante Lachs Spinat mit Joghurt-Basilikum-Créme. Das war mal was anderes als die sonst üblichen Salami-Schinken-Pizzen. 😉
Und mit 2,49 Euro für eine 350g Pizza im hiesigen Rewe-Markt auch nicht allzu kostspielig. Also den Ofen angeschmissen, auf 220 Grad vorgeheizt und die Pizza auf dem Rost für 9-10 Minuten hineingeschoben – fertig war mein Mittagessen. Und der Belag erwies sich als wirklich sehr gelungen, auch wenn man mit dem Lachs meiner Meinung nach sehr geizig umgegangen war – gerade mal 7% bestanden daraus. Und wie man auf dem Foto sieht befand sich das Gros in der unteren linken Ecke, oben rechts waren nur winzige Mengen davon zu finden. Geschmeckt hat es aber dennoch, zumal der Teig sich tatsächlich wunderbar dünn und knusprig erwies, da hatte die Werbung mal ausnahmsweise nicht zu viel versprochen. Alles in allem eine sehr gelungene Fertigpizza – kann ich vorbehaltlos weiter empfehlen.

Wagner - Die Backfrische - Pizza Lachs Spinat mit Joghurt-Basilikum-Creme  - Seitenansicht