Archive for the ‘kulinarisches’ Category

Farm Wrap Roasted Chicken [17.08.2019]

Saturday, August 17th, 2019
Farm Wraps Roasted Chicken

Auch heute kam ich leider nicht zum kochen, doch zum Glück fanden sich noch ein Paar Tortilla Wraps der Firma Farm Wrap in Geschmacksrichtung Roasted Chicken in meinem Kühlschrank, die ich mir vorsorglich in einer hiesigen Rewe-Filiale besorgt hatte. Diese Variante kannte ich noch nicht, auch wenn ich bereits Pulled Pork in Honig-Senf-Sauce, Chicken Kale (Hähnchen mit Grünkohl), Sweet Chili und Chicken Teriyaki der gleichen Firma probiert und für gut befunden hatte. Hier hatte zu einem Hähnchen in BBQ-Marinade Endiviensalat, Gurke, Zwiebeln, Honig-Mango-Chutney und Honig-Senf-Sauce in einem Wrap aus Weizentortillas verpackt und ich musste feststellen dass auch diese Version sehr gut gelungen war. Dass es sich um Roasted Chicken handelte merkte man vor allem daran, dass sie Außenseiten der marinierten Hähnchenfilet-Stücke ein wenig knusprig angebraten war und dem Wrap somit zusätzlichen Biss verlieh. Fand ich sehr lecker, auch wenn ich mit dem Preis von 2,99 Euro weiterhin nicht so ganz zufrieden bin. Aber war kulinarisch zumindest hochwertiger als meine letztlich verzehrten Cheeseburger aus der Mikrowelle. Wie sagt man so schön: Qualität hat eben ihren Preis.

Cheeseburger aus der Mikrowelle [16.08.2019]

Friday, August 16th, 2019
Cheeseburger

Hatte heute ein paar andere Sachen zu erledigen und keine Lust zum kochen. Daher hatte ich mir mal ein paar Mikrowellen-Cheeseburger mit Rinderbuletten besorgt und in der Mikrowelle warm gemacht. Danach habe ich die untere Brötchenhälfte noch mit Chipotle-Sauce bestrichen und die mit Käse “überbackene” Bulette noch mit Ketchup und Röstzwiebeln garniert. War aber leider nicht ganz so toll wie ich es mir vorgestellt habe, denn die Bratlinge waren nur von mittelmäßiger Qualität, hatten teilweise kleine Knorpel in der Fleischmasse und besaßen einen seltsamen Beigeschmack. Aber der Hunger trieb es rein und ich habe es überlebt. Für 1,69 Euro kann man aber natürlich auch keine Gourmet-Kost erwarten. 😉

Spaghetti mit Hackfleisch-Tomaten-Bohnen-Sauce [14.08.2019]

Wednesday, August 14th, 2019
Spaghetti with ground meat tomato bean sauce - Leftovers II / Spaghetti mit Hackfleisch-Tomaten-Bohnen-Sauce - Resteverbrauch II

Ich hätte meinen Lesern ja gerne mehr geboten, aber ich hatte noch so viel von meinen Spaghetti mit Hackfleisch-Tomaten-Bohnen-Sauce vom Sonntag übrig, dass ich es nicht verantworten konnte das Ganze womöglich verderben zu lassen. Daher blieb mir nichts anderes als einen dritten Tag in Folge von den Resten meiner wochenendlichen Kochaktionen zu zehren. Aber ich verpasste auch nicht allzu viel in unserem Betriebsrestaurant, das mit Gerichten wie Spaghetti Carbonara mit Grana Padano bei Abschnitt Vital, Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Veggie sowie einem Rinderhacksteak mit Tomate
und Speck gratiniert + drei Komponenten nach Wahl
bei Daily, das bestimmt wie üblich mit Country Potatoes und entweder BBQ-Sauce oder Gemüsesalsa serviert wurde. Außerdem hätte es an der Asia-Wok-Theke Gebratene Mienudeln mit Asiagemüse in rotem Thaicurry und Hühnerkeule süß sauer mit verschiedenem Gemüse gegeben. Wäre ich dort essen gegangen, hätte ich wahrscheinlich zu den Käsespätzle gegriffen. Das Rinderhacksteak wie ich es zum Beispiel hier (mit Gemüsesalsa) oder hier (mit BBQ_Sauce) ja bereits häufiger auf meinem Tablett gehabt habe, wäre auch eine nette Alternative gewesen, aber mit 6,30 Euro auch wieder das teuerste aller Angebote gewesen. Aber es lohnt nicht weiter darüber nachzudenken, denn ich hatte mir ja die Spaghetti in der Mikrowelle warm gemacht, was zwar eine ziemliche Kohlehydrat-Bombe war, aber leider eben auch immer wieder sehr lecker. 😉 Ab jetzt werde ich aber versuchen, mich erst mal wieder etwas von Pasta fern zu halten…

Restevebrauch [12 & 13.08.2019]

Tuesday, August 13th, 2019

Ich muss an dieser Stelle zugeben, dass ich am Sonntag noch einmal kurz am Herd stand und mir eine Portion Spaghetti nach Art meiner Mutter gekocht habe, dies aber hier im Blog nicht erwähnt habe. Einzige Besonderheit: Ich mischte eine Dose weiße Bohnen in die Sauce. Das Rezept gibt es ja bereits hier oder hier, außerdem habe ich es schon hier, hier, hier (mit Spirelli) und auch hier immer wieder gekocht, daher beließ ich es einfach mal dabei. Und davon nahm ich mir am Montag gleich auch noch einige Reste mit an die Arbeit, um mir die paar Euro für die Kantine zu sparen.

Spaghetti - Leftovers / Resteverbrauch

Die Gerichte, die ich dadurch im Betriebsrestaurant verpasste, waren zum Glück nichts, was ich besonders bereute. Auf der Tageskarte wurde bei Vital eine Gebratene Hähnchenbrust mit Gabelspaghetti und Tomaten-Basilikumsauce, bei Veggie eine Ofenkartoffel mit Blattspinat und Dip, bei Daily ein Paprikagulasch vom Schwein + drei Komponeten nach Wahl (wahrscheinlich mit Röstinchen) sowie an der Asia-Wok-Theke Gebackene Frühlingsrollen und Gebratenes Schweinefleisch mit Thaigemüse in süß saurer Sauce angeboten. Ich hätte wahrscheinlich zur Ofenkartoffel tendiert, aber ich hatte ja nun meine Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce und weißen Bohnen und wurde mehr als satt davon. Kleiner Verstoß gegen meine Currently-No-Pasta-Regel, aber ich hatte einfach Lust darauf gehabt. 😉
Für den heutigen Dienstag packte ich mir dann die letzten Reste meines Schinken-Käse-Eintopfs mit Kartoffeln ein und machte sie mir wie üblich in der Mikrowelle warm.

Cheesy Ham Chowder - Leftovers / Schinken-Käse-Eintopf - Resteverbrauch

Eintöpfe, auch wenn sie wie hier mit einer Art Bechamelsauce gemacht sind, haben die wunderbare Eigenschaft aufgewärmt häufig noch einen Deut besser zu schmecken als frisch zubereitet und das traf auch hier zu.
Und im Betriebsrestaurant gab es auch heute nichts wirklich außergewöhnliches. Der Hackbraten mit Thymiansauce und Röstkartoffeln bei Vital klang nicht übel und auch mit den Kartoffel- Frischkäsetasche mit Ratatouille und Quarkdip bei Veggie hätte ich gut leben können. Das Cordon Bleu vom Schwein mit Zitronenecke+ drei Komponeten nach Wahl bei Daily, das mit natürlich mit Pommes Frites serviert wäre natürlich auch gegangen, hier hätte mich eher der Preis etwas abgeschreckt. Hätte ich von der Asia-Wok-Theke wählen müssen, wäre meine Wahl wahrscheinlich auf den Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Currysauce gefallen, das klang auf jeden Fall besser als Gebratener Tofu mit frischem Gemüse in roter Currysauce. Aber das sind natürlich wieder nur theoretische Überlegungen gewesen, denn ich musste ja die Reste meines Eintopfes verbrauchen. 😉

Deftiger Schinken-Käse-Eintopf – das Rezept

Saturday, August 10th, 2019

Heute wollte ich mich mal, abseits von Low Carb und Co, an einem Eintopf versuchen, dessen Rezept ich vor einiger Zeit auf einer us-amerikanischen Food-Seite entdeckt hatte und den man dort als Cheesy Ham Chowder bezeichnet. Man kann denn Begriff Chowder dabei nicht direkt mit Eintopf übersetzen, sie definiert aber eine dickflüssige Suppe, ursprünglich eher mit Fisch oder Meeresfrüchten zubereitet, deren Basis aber immer Speck und gepökeltes Schweinefleisch bildet. Sie ist dem Eintopf aber sehr ähnlich. Interessant daran fand ich dabei vor die Zubereitung mit Milch, was ich so zuvor noch nie probiert hatte und was ein interessantes Geschmackserlebnis versprach, auch wenn es nicht typisch für Chowder-Rezepte zu sein scheint. Ich entschloss mich außerdem dazu das ursprüngliche Rezept noch durch zusätzliche Erbsen und etwas Lauch zusätzlich aufzuwerten. Allerdings verschätzte ich mich doch etwas bei der Menge, denn letztlich hätte ich mit meiner Kreation wohl eine kleine Großfamilie satt bekommen. 😉 Aber gelohnt hat sich das Kochexperiment alle mal, daher möchte ich es nicht versäumen das Ganze hier in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 5-6 Portionen?

1 große Zwiebel
01 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

650 – 700g festkochende Kartoffeln
02 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

1 große Möhre (ca. 150g)
03 - Zutat Möhre / Ingredient carrot

1 kleine Stange Lauch
04 - Zutat Lauch / Ingredient leek

150g Erbsen(TK)
05 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

286g abgetropfter Mais (Dose)
06 - Zutat Mais / Ingredient corn

350g Kochschinken
07 - Zutat Kochschinken / Ingredient ham

10 Streifen Frühstücksspeck (Bacon)
08 - Zutat Speckstreifen / Ingredient bacon

700ml Milch
09 - Zutat Milch / Ingredient milk

3 Esslöffel Mehl
10 - Zutat Mehl / Ingredient flour

250ml Hühnerbrühe
11 - Zutat Hühnerbrühe / Ingredient chicken broth

200g geriebener Cheddar
12 - Zutat geriebener Cheddar / Ingredient grated cheddar cheese

sowie etwas Öl zum braten
und etwas Salz und Pfeffer zum würzen

Beginnen wir wie üblich damit, die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Wir schälen und würfeln also die Zwiebel,
13 - Zwiebel würfeln / Dice onion

schälen die Möhre
14 - Möhre schälen / Peel carrot

und würfeln sie,
15 - Möhre würfeln / Dice carrot

schneiden denn Lauch in Ringe,
16 - Lauch in Ringe schneiden / Cut leek in rings

schälen die Kartoffeln
17 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

und würfeln sie,
18 - Kartoffeln würfeln / Dice potatoes

zerkleinern die Speckstreifen
19 - Speckstreifen zerkleinern / Hackle bacon

und würfeln schließlich noch den Kochschinken.
20 - Kochschinken würfeln / Dice ham

Dann können wir endlich mit der eigentlichen Zubereitung beginnen. Dazu geben wir zuerst die zerkleinerten Speckstreifen ohne Fett in einen Topf,
21 - Speck in Topf geben / Put bacon in pot

rösten sie goldbraun im eigenen Fett an
22 - Speck anbraten / Fry bacon

und entnehmen sie dann erst mal wieder um sie bei Seite zu stellen.
23 - Speck entnehmen & bei Seite stellen / Remove bacon & put aside

In das Fett der Speckstreifen, eventuell unter Zugabe von etwas zusätzlichem Öl, geben wir dann die gewürfelte Zwiebel,
24 - Zwiebeln andünsten / Braise onion

addieren die Möhrenwürfel
25 - Möhre addieren / Add carrot

sowie den Lauch
26 - Lauch dazu geben / Add leek

und dünsten alles gemeinsam für einige Minuten unter gelegentlichen Rühren an.
27 - Gemüse andünsten / Braise vegetables

Nun bestäuben wir alles mit den drei Esslöffeln Mehl,
28 - Mit Mehl bestäuben / Dredge with flour

löschen es mit der Milch
29 - Mit Milch ablöschen / Deglaze with milk

sowie der Hühnerbrühe ab,
30 - Hühnerbrühe dazu geben / Add chicken broth

verrühren alles gründlich miteinander
31 - Gut verrühren / Mix well

und lassen es kurz aufkochen.
32 - Aufkochen lassen / Bring to a boil

Nachdem wir die Platte auf leicht reduzierte Stufe zurückgeschaltete haben, geben wir die gewürfelten Kartoffeln,
33 - Kartoffelwürfel in Topf geben / Add diced potatoes

den Mais
34 - Mais hinzufügen / Add corn

sowie die Erbsen hinzu
35 - Erbsen addieren / Add peas

und lassen alles für 15 – 20 Minuten auf niederiger Stufe und bei gelegentlichen Umrühren vor sich hin köcheln bis die Kartoffeln gar sind.
36 - Köcheln lassen / Let simmer

Schließlich addieren wir noch den geriebenen Cheddar-Käse,
37 - Cheddar in Topf geben / Add cheddar

heben ihn unter
38 - Cheddar verrühren / Stir in cheddar

und geben dann den gewürfelten Kochschinken hinein
39 - Kochschinken hinzufügen / Add ham

um schließlich alles gut zu verrühren und den Käse dabei schmelzen zu lassen.
40 - Verrühren & Käse schmelzen lassen / Stir & let cheese melt

Nun schmecken wir unsere Kreation noch einmal mit Salz und Pfeffer ab
41 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / taste with salt & pepper

und geben ganz zum Schluß noch die knusprig gebratenen Speck hinzu
42 - Angebratenen Speck addieren / Add fried bacon

den wir verrühren und kurz heiß werden lassen.
43 - Speck unterheben / Stir in bacon

Anschließend können wir das Gericht auch schon, vielleicht mit einigen Ringen einer Frühlingszwiebel garniert, servieren und genießen.
44 - Cheesy Ham Chowder - Served / Schinken-Käse-Eintopf - Serviert

Ich hatte nicht gedacht, dass in Milch und Hühnerbrühe gekochtes Gemüse mit Schinken und Speck so lecker sein könnte, doch ich wurde beim ersten Bissen schnell eines besseren belehrt. Nicht nur dass sich die Zusammenstellung auch durch den knusprigen Speck angenehm würzig war, auch die Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten erwies sich als überaus gut gelungen. Natürlich war der Käse daran auch nicht ganz unschuldig, da er nicht nur zum Geschmack beitrug, sondern der Flüssigkeit zusätzlich eine besonders cremige Konsistenz gab. Fand ich sehr lecker, auch wenn es sich hierbei trotz des reichlich vorhandenen Gemüses nicht gerade um leichte Kost handelte. Im Nachhinein gesehen passt so etwas bestimmt noch besser in die kühlere Jahreszeit, da es sich um ein sehr deftiges Gericht handelt, aber auch an einem verregneten Sommertag wie heute erwies es sich als überaus leckere Alternative. Ich war auf jeden Fall auch heute mal wieder zufrieden mit dem Ergebnis meines Kochexperiments – auch wenn ich viel zu viel davon zubereitet hatte. 😉

45 - Cheesy Ham Chowder - Side view / Schinken-Käse-Eintopf - Seitenansicht

Guten Appetit

Hähnchenkeule auf Blattspinat mit Thymiansauce & Reis [09.08.2019]

Friday, August 9th, 2019

Nach dem gestrigen Obsttag war es heute mal wieder an der Zeit für mich, in unserem Betriebsrestaurant zu speisen. Das heutige Angebot bot zwar keine besonders großen Highlights, war aber für mich akzeptabler als gestern – aber das ist natürlich immer persönliche Geschmackssache. Mein erster Blick galt dem Gebackenen Seelachs mit Remoulade + drei Komponeten nach Wahl (Sättingungsbeilage, Gemüsebeilage, Suppe, Dessert oder Salat) aus dem Abschnitt Daily. Der Seelachs manifestierte sich dabei in einem trapezförmigen, sehr geometrisch wirkenden Stück Fisch – wahrscheinlich Schockgefrostet und dann zersägt – in heller Panade. Dazu gab es neben der Remoulade noch einen sehr hellen, eher langweilig wirkenden Kartoffelsalat nach süddeutscher Art. Dafür wollte ich jetzt keine 6,30 Euro bezahlen, auch wenn ich mir noch Suppe, Dessert oder Salat dazu nehmen konnte. Dann kam ich an der Asia-Wok-Theke vorbei, wo ich den Gebratenen Eierreis mit frischem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce recht interessant fand. Und auch der Inhalt der beiden anderen Woks, einmal etwas mit Rindfleisch und einmal mit Schweinefleisch, sah gar nicht mal schlecht aus. Nach kurzem Überlegen entschied ich mich aber dann doch für die Geschmorte Hähnchenkeule auf Blattspinat mit Thymiansauce und Reis, die man bei Vital anbot, denn das Gericht hatte eine Gemüsebeilage, erschien mir nicht zu schwer für den heutigen warmen und sonnigen Sommertag und war mit 4,38 Euro auch preislich absolut akzeptabel. Bei Veggie hätte es außerdem noch Pfannkuchen mit heißen Kirschen gegeben die ebenfalls sehr verlockend aussahen, aber da war mir ein kräftiges Mittagsmahl dann doch lieber.

Chicken leg with leaf spinach, thyme sauce & rice / Hähnchenkeule auf  Blattspinat mit Thymiansauce  & Reis

Schon als ich das Tablett vor mir zum nächsten freien Tisch trug, strömte mir der intensive aber nicht aufdringliche Geruch der Thymiansauce in die Nase und beim ersten Bissen zeigte sich sofort, dass man was das Aroma anging hier heute wirklich sehr gute Arbeit geleistet hatte. Nicht nur dass die Sauce dafür sorgte, dass der sehr körnige, mit Erbsen und Möhren versetzte Reis nicht zu trocken wirkte und sich leichter mit der Gabel aufnehmen ließ, sie war auch eine sehr gelungene geschmackliche Ergänzung zum Fleisch der Hähnchenkeule. Die Keule selbst hätte für meinen Geschmack zwar noch ein klein wenig wenig knuspriger sein können, aber sie war bereits nahe dran perfekt zu sein. 😉 Und das reichlich darunter vorhandene Fleisch erwies sich als wunderbar zart und saftig und ließ sich auch angenehm einfach mit Messer und Gabel vom Knochen lösen. Die kleine aber vollkommen ausreichende Portion leckeren Blattspinats komplettierte das gelungene Gericht. Man wurde satt, es war lecker und man fühlte sich hinterher nicht übermässig voll – was will man mehr von einem gelungenen Sommergericht. 🙂
Bei den anderen Gästen lag heute mit großem Vorsprung der Seelachs mit Kartoffelsalat am höchsten in der Gunst und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, die sich heute ein klein wenig größerer Beliebtheit zu erfreuen schienen als die Hähnchenkeule mit Thymiansauce, die somit nur einen guten dritten Platz belegte. Platz vier belegten schließlich die Pfannkuchen mit ihren heißen Kirschen.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenkeule: ++
Thymiansauce:++
Blattspinat: ++
Reis: ++

Salami-(Schmelz)Käse-Toast aus der Mikrowelle [08.08.2019]

Thursday, August 8th, 2019
Microwave Salami Toast

Nachdem ich zum Mittag mit meinem Obst ja wirklich sehr gesund gelebt hatte, entschied ich mich am Abend dazu noch einmal – als Resteverbrauch – in die Vollen zu schlagen und mir eines meiner ganz besonderen Leckerbissen zuzubereiten: einen Salami-Käse-Toast aus der Mikrowelle.
Man nehme also zwei Scheiben Sandwich-Toast, bestreiche sie mit etwas Butter oder Margarine und belege sie mit jeweils zwei halbierten Salamischeiben und einer Scheibe Schmelzkäse. Hätte ich richtigen Käse im Haus gehabt, hätte ich natürlich lieber den verwendet, aber dem war leider nicht so. Und Schmelzkäse enthält viele schädliche Phosphate, daher war das eigentlich wirklich nur eine Notlösung.
Dann viertelt man jede Scheibe, zentriert den Schmelzkäse damit nichts herunterlaufen kann und schiebt das Ganze für etwas mehr als 1 Minute auf höchster Stufe in die Mikrowelle, damit der Käse anfängt zu schmelzen, sich mit der Salami verbindet und beginnt etwas zu verlaufen. Zum Schluss entnimmt man alles wieder, garniert jedes der Stückchen noch mit einem Klecks Ketchup, Chipotle-Sauce oder was man eben gerade so im Kühlschrank hat und dann heißt es: Guten Appetit. Schmeckt übrigens besonders gut in Kombination mit Gewürzgurken wie Cornichons.
Ich finde warme bzw. heiße Salami – egal ob gebraten, gebacken oder in der Mikrowelle erhitzt- entwickelt so einen besonderen Geschmack, den ich sehr mag. Leider entstehen beim erhitzen von gepökelten Fleisch wie Salami aber auch Nitrosamine, die als krebserregend gelten. Also bitte nicht nachmachen. 😉 Aber mir war einfach mal nach so einem sündigen Abendessen. Das nächste Mal werde ich versuchen gesünder zu sündigen.

Obsttag [08.08.2019]

Thursday, August 8th, 2019

Heute gab es nichts auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants, das mich irgendwie begeistern konnte. Die Spaghetti mit Tomaten-Hähnchenragout aus dem Abschnitt Vital kamen wegen meines aktuellen Nudelabstinenz nicht in Frage, die Geschmorte Aubergine gefüllt mit Quinoa und Gemüsewürfel dazu Tomatensoße bei Veggie lehnte ich wegen meiner leichten Abneigung gegenüber Auberginen ab und das Gebratenes Schweinesteak sc. Bernaise + drei Komponenten nach Wahl bei Daily, das wahrscheinlich mit Röstis serviert wurde, war mir zu teuer und zu mächtig. Und auch die Asia-Wok-Theke bot mit Gebackener Ananas und Banane oder Gebratenes Hühnerfleisch mit Gemüse in Currysauce wenig erbauliches – erst später erfuhr ich dass es wohl auch Seelachs dort gegeben hat, aber da war es schon zu spät. Also entschloss ich mich heute einfach mal einen Obsttag einzulegen und brauchte mir von zu Hause einen Apfel, eine Banane und eine Kiwi mit.

Fruit day / Obsttag

Und da das Auge ja mitisst, schnitt ich mir den Apfel in fast schon mundgerechte Spalten sowie die Banane in Scheiben. Die Kiwi halbierte ich und löffelte sie mit einem Teelöffel aus, so wie man das halt bei Kiwis macht. Letztere hätte dabei gerne noch ein oder zwei Tage liegen können, da sie doch noch recht fest war, aber irgendwie bekam ich das Fruchtfleisch auch so aus der Schale gelöst.
Außerdem gönnte ich mir, sozusagen als Nachtisch, noch einen kleinen Becher Bio-Fruchtquark Geschmacksrichtung Himbeere aus dem Hause Andechser.

Die Sättigung hielt, zumindest bei mir, so ganz ohne Fleisch und Kohlehydrate leider nicht ganz so lange an wie ich es mir gewünscht hatte, aber ich bin dennoch gut über den Tag gekommen ohne dass ich vor Hunger zusammengebrochen wäre. 😉
Ich merke übrigens an meinem “Vor einem Jahr” – Widget in der Seitenleiste, dass ich letztes Jahr zur selben Zeit offensichtlich schon mal so eine Obst-Anwandlung hatte, allerdings nur zum Frühstück so wie gestern – man sehe z.B. hier. Da kann ich nur sagen: Alle Jahre wieder… 😉