Archive for the ‘kulinarisches’ Category

Hamburger & Pommes Frites [14.09.2017]

Thursday, September 14th, 2017

Als ich die heutige Speisekarte im Intranet las, hatte ich mir eigentlich zuerst überlegt beim Lammgulasch mit Maronen- Preiselbeersauce und Butternudeln zuzugreifen, der im Bereich Globetrotter angeboten wurde. Aber als ich das Gericht dann das erste Mal sah, kamen mir etwas Zweifel. Die Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln, die bei Vitality mit etwas Sour Cream garniert serviert wurde, wäre wahrscheinlich die gesündeste Alternative gewesen und auch die Hühnerfiletstreifen gebraten mit verschiedenem Gemüse in rotem Curry, die neben Gebackene Ananas und Banane an der Asia-Thai-Theke angeboten wurden, wären eine deutlich leichtere Alternative gewesen, aber ich entschied mich dann doch für den Hamburger mit Fleischtomate, Gewürzgurke und gebratenem Speck, dazu Chestersauce und Pommes Frites, den man heute bei Tradition der Region anbot. Weder an der Salat- noch an der Gemüsetheke fand ich aber passende Beilagen dazu, also blieb es dabei, dass ich mir nur noch zusätzlich die Pommes Frites mit etwas Ketchup garnierte.

Hamburger & Pommes Frites

Heute schien man sich wirklich mal Mühe mit dem Burger gegeben zu haben. Das aufgetoastete, noch leicht warme Brötchen war angenehm knusprig und auch die Größe der Fleischbulette, die auf einer Art Cocktailsauce – wahrscheinlich diese in der Beschreibung genannte Chestersauce – einer Scheibe Fleischtomate, zwei Scheiben Gewürzgurke und etwas Salat ruhte und zusätzlich mit Schmelzkäse und einer kleinen Scheibe knusprig gebratenen Bacons garniert worde war, ließ nichts zu wünschen übrig. Eigentlich war somit ja auch ein Cheeseburger, aber ich will da nicht so pingelig sein.

Hamburger - Querschnitt / Lateral cut

Für hiesige Verhältnisse wirklich mal ein guter Burger, da habe ich schon deutlich schlechteres serviert bekommen – zum Beispiel hier oder hier mit Mini-Brötchen. Und auch an den frischen und knusprigen Pommes Frites gab es aus meiner Sicht nichts auszusetzen. Kein leichter Genuss, soviel steht fest, aber wirklich lecker.
Natürlich griffen auch die anderen Gäste heute besonders gerne zum Burger, so dass ich diesem Gericht ohne jeglichen Zweifel den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen muss. Auf Platz zwei sah ich heute die Asia-Gerichte, der Lammgulasch mit Maronen folgte auf dem dritten Platz und die vegetarische Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln folgte schließlich auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Hamburger: ++
Pommes Frites: ++

Schwabenteller – Zwei gebratene Schweinefiletmedaillons mit Schwammerlsauce, Röstzwiebeln & Käsespätzle [13.09.2017]

Wednesday, September 13th, 2017

Eigentlich wäre es am heutigen Mittwoch ja mal wieder Zeit für Fisch gewesen, und mit einem Seelachsfilet im Pfirsich- Ingwersud mit Basmatireis fand sich bei Vitality auch etwas, mit dem ich bisher gute Erfahrungen gemachte hatte. Aber mit einem Schwabenteller – Zwei gebratene Schweinefiletmedaillons mit Schwammerlsauce, Röstzwiebeln und Käsespätzle stand im Abschnitt Traditin der Region ein so verlockendes Gericht auf der Speisekarte, dass ich einfach nicht widerstehen konnte. Zumal die Schweinemedaillions heute wirklich riesig erschienen. Da brauchte ich mir die Spinat-Ricottatortellini mit Tomatensugo und Ruccola bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Gerichte wie Glasnudeln mit asiatischem Gemüse in Kokosmilchsauce und Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce eigentlich gar nicht näher anschauen, denn ich hatte mich bereits auf den Schwabenteller festgelegt. Dazu gesellte sich noch ein kleines Schälchen Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke. Wäre zwar nicht nötig gewesen, aber wenn es schon endlich mal wieder Krautsalat gibt, wollte ich das nicht missen.

Swabian dish - Two fried pork fillet medaillions with mushroom sauce, roasted onions & cheese noodles / Schwabenteller - Zwei gebratene Schweinefiletmedaillons mit Schwammerlsauce, Röstzwiebeln & Käsespätzle

Man hatte hier eine großzügige dimensionierte Portion von – dank des Käses – mild-würziger Spätzle mit zwei etwa babyfaustgroßen, angenehm zarten und saftigen Schweinefiletmedaillions sowie einer großen Portion sehr gelungener, weil scheinbar frisch zubereiteter, Röstzwiebeln kombiniert. Nur bei der dickflüssigen und cremigen Sauce, in der sich sogar zwei kleine ganze sowie einige Teile von Dosenchampignons fanden, war man etwas “geiziger” vorgegangen. Aber darüber konnte man aufgrund der insgesamten Mächtigkeit des wahrlich als “Männerportion” zu bezeichnenden Gerichts problemlos hinweg sehen. Da wäre der übrigens wieder mal sehr leckere Krautsalat gar nicht notwendig gewesen. Ich war mehr als nur satt und musste sogar ein paar kleine Reste auf dem Teller und in der Salatschüssel zurücklassen – was mir meine Erziehung verbietet. Und alles für 3,20 Euro. Aber es ging nicht anders. Insgesamt sehr lecker und sehr gelungen, aber es war einfach zu viel. Das nächste Mal bitte kleinere Portionen und ich werde auch auf den Salat verzichten.
Natürlich lag der Schwabenteller auch bei den anderen Gästen sehr hoch in der Gunst und konnte sich mit deutlichem, wenn auch nicht ganz so großem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich heute – ganz unerwartet – die Asia-Gerichte, die sich noch etwas häufiger auf den Tabletts der Gäste zu tummeln schienen als die somit drittplatzierten Spinat-Ricotta-Tortellini. Auf dem vierten Platz folgte schließlich der Seelachs im Pfirsich-Ingwer-Sud.

Mein Abschlußurteil:
Schweinefiletmedaillions: ++
Schwammerlsauce: ++
Röstwzeiebln: ++
Käsespätzle: ++
Krautsalat: ++

Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut, Orangensauce & Kartoffelknödel [12.09.2017]

Tuesday, September 12th, 2017

Zwar klang das Holzfällersteak vom Schwein mit geschmorten Zwiebeln, BBQ- Sauce und Country Potatos, das heute im Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde auch recht verlockend, doch ich war mir eigentlich von Anfang an sicher dass ich heute bei der Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut, Orangensauce und Kartoffelknödel bei Tradition der Region zugreifen würde – Ente bekommt man immerhin nicht alle Tage. Die Papardelle mit Blattspinat und Meerrettich bei Vitality oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Massamansauce kamen gar nicht erst in die nähere Erwägung.

Duck leg with red cabbage, orange sauce & potato dumpling / Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut, Orangensauce & Kartoffelknödel

Entgegen meiner Befürhtung erwies sich der Kartoffelknödel schon mal als angenehm locker und von guter Qualität, nicht als zäh und gummiartig, wie man es ja leider häufiger bei dieser Sättigungsbeilage in großen Verköstigungsbetrieben erlebt. Und auch das Blaukraut war überaus gut gelungen und besaß ein angenehmes Aroma. Doch die Hauptkomponente in Form der Entenkeule ließ leider dann doch etwas zu wünschen übrig. Die Fleischausbeute war zwar recht akzeptabel, jedoch erschien die Keule doch etwas zu lange geschmort worden, denn an einigen der dünneren Stellen so hart geworden, dass man das Fleisch nicht beißen sondern im besten Fall langwierig hätte lutschen können. Zumindest war die Haut angenehm knusprig geworden, aber volle Punktzahl kann ich da leider nicht geben. Zur Keule passte wunderbar die heute mal nicht ganz so dünne und geschmacklich überaus gut gelungene Orangensauce mit deutlichem Orangenaroma. Insgesamt bereute ich meine Entscheidung also nicht, denn Ente geht bei mir eigentlich immer.
Wie nicht anders zu erwarten konkurrierten heute natürlich Entenkeule mir Holzfällersteak in einem engen Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala und die Ente konnte sich letztlich nur mit hauchdünnem Vorsprung durchsetzen und das Holzfällersteak auf einen sehr guten zweiten Platz verdrängen. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgten schließlich die Parpadelle mit Spinat und Kren.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: +
Orangensauce: ++
Blaukraut: ++
Kartoffelknödel: ++

Fleischpflanzerl mit Bratensauce & Röstkartoffeln [12.09.2017]

Monday, September 11th, 2017

Obwohl die Spaghetti Peso Genovese aus dem Abschnitt Vitality heute auch nicht allzu schlecht aussahen, lag mein Fokus doch eher auf dem Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Röstkartoffeln bei Tradition der Region und dem Wiener Backhend’l mit Zitronenecke und Kartoffelsalat aus der Sektion Globetortter. Auf Knusprig vegetarische Frühlingsröllchen oder Gebratenes Hühnchenfleisch mit Chili, frischem Gemüse und grüner Thaicurrysauce wie sie an der Asia-Thai-Theke angeboten wurden lag mir weniger der Appetit. Letztlich war es meine heutige leichte Abneigung dem Kartoffelsalat gegenüber, die mich schließlich dazu brachte beim Fleischpflanzerl zuzugreifen. Dazu gesellte sich noch etwas Rosenkohl aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Meat ball with gravy & roast potatoes / Fleischpflanzerl mit Bratensauce & Röstkartoffen

Am Fleischpflanzerl gab es weder was Größe noch was Geschmack oder Konsistenz anging etwas auszusetzen und auch die Bratensauce, obwohl wie üblich dünn wie Wasser, war geschmacklich absolut in Ordnung. Ein kleines Haar muss ich aber an der angeblichen Röstkartoffeln lassen, die leider kaum geröstet zu sein schienen und auch was die Qualität anging sehr durchwachsen waren. Damit meine ich, dass einige von ihnen butterweich gekocht waren, während andere eher noch ein paar Minuten länger gekocht bzw. gebraten hätten sein können. Das habe ich schon besser erlebt. Der Rosenkohl schließlich war bereits ein klein wenig abgestanden, erschien mir aber doch eine recht gut passende Gemüsebeilage zum Hauptgericht. Insgesamt ein durchschnittliches Mittagesgericht ohne große Überraschungen.
Alle drei Gerichte, also Spaghetti, Fleischpflanzerl und Backhendl, lagen auf dem heutigen Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sehr eng beieinander, wobei sich der Hauptkampf aber zwischen Fleischpflanzerl und Backhendl abspielte, wobei sich meiner Meinung nach das Backhendl schließlich knapp durchsetzen konnte und die Frikadelle somit auf einen guten zweiten Platz verdrängte. Platz drei belegten die Spaghetti Genovese und auf dem vierten Platz folgten schließlich die Asia-Gerichte.

mein Abschlußurteil:
Fleischpflanzerl: ++
Bratensauce: ++
Röstkartoffeln: +
Rosenkohl: +

Gratiniertes Schweinerückensteak Melba mit Bandnudeln – das Rezept

Sunday, September 10th, 2017

Das Gericht das ich heute vorstelle möchte zählt eindeutig in die Kategorie der einfachen Küche, aber auch mit simplem Mitteln lässt sich ja bekanntlich durchaus schmackhaftes Essen zaubern. Ich hatte mich also heute für mit Käse gratinierte Schweinerückensteaks “Melba” entschieden, die ich mit Bandnudeln und einer fruchtigen Tomaten-Sahnesauce servieren wollte. Das zugehörige Rezept möchte ich mit diesem Beitrag nun einmal kurz in gewohnter Art und Weise vorstellen.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

450g Bandnudeln
01 - Zutat Bandnudeln / Ingredient noodles

2 Schweinerückensteaks (á ca 150-180g)
02 - Zutat Schweinerückensteaks / Ingredient pork loin steaks

250g Sahne
03 - Zutat Sahne / Ingredient cream

2 Esslöffel Tomatenmark
04 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

2 halbe Pfirsiche (aus der Dose)
05 - Zutat Pfirsiche / Ingredient peaches

100g geriebenen Käse
06 - Zutat geriebener Käse / Ingredient grated cheese

evtl. etwas Gartenkresse zum garnieren
07 - Zutat Kresse / Ingredient cress

sowie etwas Salz, Pfeffer & Chiliflocken zum würzen

Beginnen wir damit, die Pfirsiche in einem Sieb abtropfen zu lassen und den Saft dabei aufzufangen.
08 - Pfirsiche abtropfen lassen / Drain peaches

Außerdem setzen wir einen Topf mit Wasser auf und bringen das Wasser darin zum kochen.
09 - Wasser für Nudeln aufsetzen / Heat up water for noodles

Anschließend messen wir ca. 150ml vom aufgefangenen Pfirsichsaft ab,
10 - Pfirsichsaft abmessen / Measure peach juice

geben die Sahne in ein weiteres Behältnis,
11 - Sahne in Behältnis gießen / Put cream in a pot

addieren den Esslöffel Tomatenmark,
12 - Tomatenmark zur Sahne geben / Add tomato puree

gießen den abgemessenen Pfirsichsaft hinzu
13 - Pfirsichsaft dazu gießen / Add peach juice

und verrühren alles gründlich miteinander
14 - Gründlich verrühren / Mix well

wobei wir es mit Salz, Pfeffer und ein paar Chiliflocken abschmecken.
15 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

Inzwischen müsste auch das Wasser kochen, so dass wir es salzen
16 - Wasser salzen / Salt water

und die Nudeln darin darin gemäß Packungsbeschreibung kochen können.
17 - Nudeln kochen / Cook noodles

Anschließend waschen wir die Schweinerückensteaks, tupfen sie trocken
18 - Schweinerückensteaks waschen / Wash pork loin steaks

und würzen sie von beiden Seiten ebenfalls mit etwas Salz, Pfeffer und Chili.
19 - Steaks mit Salz, Pfeffer & Chiliflocken würzen / Season steaks with salt, pepper & chili flakes

In einer kleinen Pfanne erhitzen wir dann etwas Butterschmalz auf leicht erhöhter Stufe
21 - Butterschmalz erhitzen / Heat up ghee

geben die Schweinerückensteaks hinein
22 - Schweinesteaks in Pfanne geben / Put pork steaks in pan

und braten sie scharf für zwei bis drei Minuten von jeder Seite an. Anschließend legen wir sie bei Seite.
23 - Schweinesteaks beidseitig anbraten / Fry steaks on both sides

Sobald die Nudeln fertig sind, gießen wir sie in ein Sieb und lassen sie etwas abtropfen.
20 - Nudeln abtropfen lassen / Drain noodles

Außerdem schneiden wir zwei der Pfirsichhälften fächerförmig ein.
24 - Pfirsichhälften fächerförmig einschneiden / Cut in peaches fan-shaped

Nachdem wir dann begonnen haben, den Ofen auf 180 Grad vorzuheizen, fetten wir eine Auflaufform aus,
25 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

geben die abgetropften Nudeln hinein, verteilen sie gleichmässig,
26 - Nudeln in Auflaufform geben / Put noodles in casserole

legen die angebratenen Schweinerückensteaks oben auf,
27 - Steaks oben auf legen / Put steaks on noodles

breiten auf jedem der Steaks einen halben Pfirsich aus,
28 - Pfirsichhälften auf Steaks legen / Put peaches on steaks

übergießen alles mit der Mischung aus Sahne, Tomatenmark und Pfirsichsaft
29 - Mit Sauce übergießen / Drain sauce

und bestreuen das ganze abschließend mit dem geriebenen Käse.
30 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

Sobald der Ofen dann vorgeheizt ist, schieben wir die so gefüllte Auflaufform hinein und backen alles für etwa 15 Minuten, bis der Käse den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat.
31 - Im Ofen backen / Bake in oven

Anschließend brauchen wir die Form nur noch wieder zu entnehmen
32 - Gratinated peach pork loin steak - Finished baking / Überbackenes Schweinerückensteak Melba - Fertig-gebacken

und können das das Gericht unmittelbar, garniert mit etwas frischer Kresse, servieren und genießen.
33 - Gratinated peach pork loin steak - Served / Überbackenes Schweinerückensteak Melba - Serviert

Ein einfaches, aber dennoch sehr leckeres Gericht wie ich fand. Die Süße von Pfirsichsaft harmonierte in der Sauce wunderbar mit dem fruchtigen Tomatenmark und der leichten Schärfe der Chiliflocken. Dazu die leckeren, leicht durchwachsenen, aber saftigen Schweinerückensteaks mit ihren Pfirsich-Garnitur und den Bandnudeln als Sättigungsbeilage machten das Ganze zu einem abgerundeten Mittagsmahl, das durch den Käse und die frische Kresse sehr schmackhaft abgerundet wurde. Ich war mit dem Ergebnis auf jeden Fall sehr zufrieden – Gerichte müssen ja nicht immer kompliziert sein.

34 - Gratinated peach pork loin steak - Side view / Überbackenes Schweinerückensteak Melba - Seitenansicht

Guten Appetit