Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit Curry-Mangochutney [30.07.2018]

Am Wochenende zehrte ich noch von den Resten meiner Spaghetti, obwohl ich eigentlich etwas zum kochen eingekauft hatte. Aber die Temperaturen waren einfach zu hoch. Und die Sommerhitze mit Werten von 28 Grad und mehr setzte sich auch am heutigen Montag weiter fort. Glaubt man der Vorhersage, dürfen wir noch mindestens 10 weitere Tage schwitzen – keine schönen Aussichten, auch wenn es München nicht ganz so schlimm erwischt wie die Rheinebene oder das Breisgau. Dennoch wollte ich heute etwas zu Mittag essen und begab mich zur üblichen Zeit in unsere Kantine, wo man aber leider keine wirklich den Temperaturen angepasste Speisekarte aufgesetzt hatte. Die vegetarischen Mexikanischen Chililinsen mit Reis bei Vitality wären zwar schon mal leicht gewesen, aber sie machten von außen nicht allzu viel her. Und nach den ganzen Spaghetti am Wochenende hatte ich auch auf die Spaghetti Carbonara mit Gran Pandano bei Globetrotter nicht allzu viel Lust. Blieben also noch die Hähnchenbrust in der Knusperpanade mit Curry-Mangochutney, dazu Kroketten oder die Asia-Wok-Angebote wie Gebackene Frühlingsröllchen oder Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse in rotem Thaicurry. Und wieder passierte es, dass ich mich eigentlich den Asia-Gerichten zuwenden wollte, aber dabei an der Haupt-Ausgabetheke mit der Hähnchenbrust vorbei kam und mich kurzfristig für dieses eigentlich viel zu schwere Gericht entschied. Dazu wolle ich aber noch etwas Gemüse, aber da es an der Gemüsetheke nichts passenderes gab, griff ich letztlich zu Rosenkohl – auch kein typisches Sommergemüse.

Crispy chicken breast with curry mango chutney & croquettes / Hähnchenbrust in der Knusperpanada mit Curry-Mango-Chutney & Kroketten

Schlecht war das Hauptgericht aber nicht, soviel sei schon zu Beginn angemerkt. Die Kroketten – ursprünglich standen Country Potatoes auf der Karte, aber das hatte man wohl kurzfristig ausgetauscht – waren noch heiß, außen Knusprig und innen weich, so wie es sein sollte. Dazu ein überaus großzügig bemessenes Stück zartes und saftiges Hähnchenfilet in einer tatsächlich angenehm knusprigen Panade, das allerdings an den Rändern ein klein wenig dunkler war als man es sich vielleicht wünscht. Das hatte aber keinerlei Auswirkung auf die Qualität wie ich fand. Ohne das fruchtig und nur mild würzige Curry-Mango-Chutney wäre das Ganze aber wohl zu trocken gewesen und die servierte Menge war, entgegen anfänglicher Befürchtungen, genau richtig bemessen um gerade genug Sauce für Kroketten und Hähnchen zu liefern. Der Rosenkohl erwies sich aber zum Teil leider als Enttäuschung, denn von den sieben Rosenkohl-Röschen waren vier vollkommen matschig und nur gerade so genießbar. Guter Rosenkohl sollte noch knackig sein, so wie die drei verbliebenen Röschen, aber wenn man sich Gemüse von einer Warmhaltetheke holt, hat man es wohl nicht besser verdient. Insgesamt war ich aber, trotz der Schwere des Gerichts, mit meiner Entscheidung letztlich zufrieden und vor allem sehr satt.
Mit knappen Vorsprung gelang es der Hähnchenbrust, trotz des heißen Wetters, sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zu sichern. Aber die Geschmäcker waren deutlich breiter gestreut und man sah auch sehr viele Salatschüsse, mehr als sonst, auch wenn es den Asia-Gerichten schließlich gelang sich den zweiten Platz zu sichern. Die Spaghetti sah ich auf dem dritten Platz und die Chili-Linsen folgten auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust in Knusperpanade: ++
Curry-Mangochutney: ++
Kroketten: ++
Rosenkohl: +/-

Gebackene Calamari mit Remoulade & Country Potatoes [27.07.2018]

Als ich heute die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants durchsah, war ich etwas hin und hergerissen zwischen dem Klassiker Gebackene Calamari mit Remoulade und Country Potatoes bei Globetrotter und dem Geschmorter Putenrollbraten mit Rahmsauce und Rösti bei Vitality, während mich San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce oder das Gebratene Bandnudeln mit asiatischem Gemüse und Masamansauce an der Asia-Thai-Theke bzw. die freitägliche Süßspeise bei Tradition der Region, heute ein Apfelstrudel mit Vanillesauce weniger interessierte. Und obwohl ich zuerst zum Putenrollbraten tendierte, der mit seinem Kern aus einer Hackfleisch-Gemüse-Mischung wirklich nicht schlecht aussah, entschied ich mich schließlich doch kurzfristig für die Calamari um – ich bin nun mal ein großer Fan dieser Tintenfischringe.

Baked calamari with remoulade & potato wedges / Gebackene Calamari mit Remoulade & Country Potatoes

Die Portion war schon mal wirklich riesig geraten – eigentlich viel zu viel für einen so heißen und sommerlichen Tag wie heute. Aber die ersten Bissen der Tintenfischringe waren schon einmal ganz gut geraten, später fand ich jedoch einige, bei denen zwar die Schale zwar knusprig war, das innere aber total labbrig, was mir bei Tintenfischringen gar nicht so zusagt, denn ich bevorzuge das Tintenfischfleisch eher fest aber zart. Mit der angenehm würzigen Remoulade und etwas Zitronensaft aus den beiliegenden Zitronenecken waren sie aber genießbar. An den Country Potatoes gab es wiederum nichts auszusetzen, sie waren frisch, heiß und knusprig. Ganz schaffte ich die Portion aber dann doch nicht – es war einfach zu viel.
Wie nicht anders zu erwarten belegten heute natürlich auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala die Calamari den ersten Platz, aber der Putenrollbraten – welcher heute wohl auch für mich die bessere Wahl gewesen wäre – folgte knapp dahinter auf dem zweiten Platz. Platz drei belegten der Apfelstrudel und die Asia-Gerichte folgten schließlich auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Calamari: +
Remoulade: ++
Country Potatoes: ++

Schwabenteller – Minutensteak mit Schwammerlsauce, Käsespätzle & Röstzwiebeln [26.07.2018]

Zumindest war mir heute von Anfang an klar, dass ich nicht bei den Spaghetti all arrabiata mit Kirschtomaten und Grana Padano aus dem Abschnitt Globetrotter der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zugreifen würde, denn nach dem selbst zubereiteten Spaghetti-Gericht gestern wollte ich schon wieder Spaghetti. Ich liebäugelte kurz mit dem Gebratener Tintenfisch mit Gemüse in Massamannsauce, der neben Gebackene Banane und Ananas mit Honig an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde – zumal aktuell der Asia-Köchin wieder im Dienst ist, die im Gegensatz zu ihrem männlichen Kollegen das Gemüse nicht ganz so sehr in Sauce ertränkt. Aber auch die Kräuterrührei mit Rahmspinat und Salzkartoffeln bei Vitality klang sehr gut, sah aber nicht ganz so gut aus. Zum einen erschien mir das Rührei aus Trockenei angerührt, zu anderen reichte man dazu eine Art Rahm-Blattspinat, der nicht ganz meinen Vorstellungen entsprach. Entweder Blattspinat oder Spinat mit “Blubb”, sprich Rahmspinat, dann aber bitte fein gehackt. Ich weiß nicht warum ich da unterscheide, aber das sind eben persönliche Vorlieben. Letztlich landete aber dann doch der Klassiker in Form des Schwabenteller – Minutensteak vom Schwein mit Schwammerlsauce, Käsespätzle und Röstzwiebeln aus dem Abschnitt Tradition der Region auf meinem Tablett, denn er sah mit den knusprig anmutenden Röstzwiebeln einfach zu verlockend aus. Passenden Salat oder Gemüse dazu fand ich leider nicht.

Swabian dish - Pork minute steak with mushroom sauce, cheese spaetzle & fried onions / Schwabenteller -  Minutensteak vom Schwein mit Schwammerlsauce, Käsespätzle & Röstzwiebeln

Ganz so knusprig wie sie aussahen waren die Röstzwiebeln dann zwar nicht, aber sie boten dennoch eine überaus schmackhafte Ergänzung zu der großzügigen Portion Käsespätzle, dem fast fingerdicken, aber leider heute etwas trocken ge(b)ratenen Minutensteak und der cremigen Sauce mit ihren Dosenchampignons, von der allerdings gerne noch etwas mehr hätte auf dem Teller sein können. Ich hätte vielleicht noch einen etwas kräftigeren Käse für die Spätzle verwendet, aber insgesamt war ich mit meine Wahl durchaus zufrieden – sieht man einmal von den Kalorien ab die das Gericht wahrscheinlich gehabt hatte. Nur das Steak zieht die Gesamtwertung leider etwas nach unten, aber das passiert eben manchmal.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich der Schwabenteller heute verstärkter Beliebtheit und konnte sich mit einem klaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Spaghetti al arrabiata, gefolgte von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und mit sehr geringem Abstand das für ein vegetatrisches Gericht ebenfalls ungewöhnlich häufig gewählte Rührei.

Mein Abschlußurteil:
Minutensteak: +
Schwammerlsauce: ++
Käsespätzle: ++
Röstzwiebeln: ++

Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce [25.07.2018]

Spaghetti with minced meat tomato sauce / Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce

Heute hatte ich leider einen zeitlich ungünstig gelegenen Arzttermin und mich dazu entschlossen Home Office zu machen um dem Parkchaos zu entgehen – daher war es mir leider nicht vergönnt in unserem Betriebsrestaurant zu speisen. Erst am Abend kam ich dazu mir selbst eine warme Speise zuzubereiten und wenn es schnell gehen soll, greife ich natürlich gerne auf meine bewährten Spaghetti mit Tomatensauce nach Rezept meiner Mutter zurück – ein Rezept dass ich ja hier oder hier bereits etwas ausführlicher vorgestellt hatte. Abgesehen davon dass ich noch ein wenig BBQ-Sauce verwendete und etwas Chiliflocken für ein wenig mehr Schärfe hinein getan hatte, hielt ich mich dieses Mal aber an der altbewährte erweitere Grundrezept mit Gemüsebrühe und stückigen Tomaten. Und ich war mit dem Ergebnis auch heute wieder sehr zufrieden – diese Spaghetti-Zubereitung ist doch immer wieder ein Genuss.

Cordon bleu vom Schwein mit Zitronenecke & Pommes Frites [24.07.2018]

Noch kurz bevor ich mich auf den Weg in unser Betriebsrestaurant machte, hatte ich mir eigentlich heute eigentlich vorgenommen beim Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen und Spinat zuzugreifen, denn die passten als vegetarisches Gericht viel besser zu den aktuell mit bis zu 28 Grad heißen “Hundstagen”. Am Schweinegeschnetzeltes in Pfefferrahmsauce und Butternudeln bei Globetrotter hatte ich auf jeden Fall kein großes Interesse und am Gebratener Tofu mit frischem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce oder dem Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Erdnußsauce konnte ich mich auch nicht so recht begeistern, obwohl der Seelachs im Nachhinein gesehen gar nicht so schlecht ausgesehen hatte. Doch ich fiel leider wieder in mein altes Verhaltensmuster und konnte beim Anblick des Cordon Bleu vom Schwein mit Zitronenecke und Pommes Frites bei Tradition der Region einfach nicht widerstehen. Und auf den Pommes durfte natürlich reichlich Ketchup nicht fehlen.

Pork cordon bleu with french fries / Cordon bleu vom Schwein mit Pommes Frites

Die besonders kritisch von mir beäugte Komponente waren natürlich die Pommes Frites, welche die letzten vier Mal ja nicht sonderlich hatten überzeugen können, da sie zu labbrig gewesen waren. Und auch die Tatsache dass gerade kurz bevor ich an die Reihe kam eine frische Ladung Fritten aus der Küche geliefert worden war, stimmte mich nicht sehr viel zuversichtlicher.Doch ich wurde sehr positiv überrascht, denn heute erwiesen sich die Kartoffelstäbchen auf fast genau den richtigen Punkt frittiert und knusperten beim hinein beißen sehr schön, wobei ihr Inneres weiterhin einigermaßen weich war. So mag ich das. Und auch das mit Kochschinken und Käse gefüllte Schweineschnitzel, das ich mir natürlich mit dem Saft der beiliegenden Zitronenecke garnierte, gab keinen Grund zu irgend welchen negativen Kommentaren.

Cordon bleu - Lateral cut / Querschnitt

Definitiv kein leichter Genuss, zumal man mal wieder überaus großzügig bei der Bemessung der Portionsgröße der Fritten vorgegangen war. Aber leider eben immer wieder lecker, vor allem wenn die Pommes endlich mal wieder gelungen sind.
Und natürlich hatten auch die anderen Gäste hatten natürlich zu großen Teilen beim Cordon bleu zugegriffen, was diesem Gericht unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala bescherte. Auf dem zweiten Platz sah ich aber, ganz unerwartet, die Gnocchi mit Pilzen und Spinat, aber nur knapp gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz. Mit wiederum geringen Abstand folgte diesen schließlich das Schweinegeschnetzelte mit Butternudeln auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Cordon bleu: ++
Pommes Frites: ++