Archive for the ‘kulinarisches’ Category

Abgebräunter Leberkäse mit Spiegelei & Country Potatoes [25.03.2019]

Monday, March 25th, 2019

Die heutige Tageskarte unseres Betriebsrestaurants wartete was die Gerichte anging mal wieder mit vielen alten Bekannten auf. So lockte man im Abschnitt Vitality mit Gemüsestrudel mit Ratatouille und Quarkdip, einem leichteren vegetarischen Gericht mit dem ich schon gute Erfahrungen gemacht habe. Bei Tradition der Region stand Abgebräunter Leberkäs mit Spiegel und Bratkartoffeln auf der Karte, allerdings hatte man als ich ankam die Bratkartoffeln durch Country Potatoes ersetzt, was ich allerdings nicht allzu schlimm fand. Und auch den Paprikarahmgulasch mit Butternudeln gab es, in abgewandelter Form wie hier schon häufiger. Allerdings bin ich kein so großer Fan von Butternudeln, daher ließ ich ihn mal außen vor. An der Asia-Wok-Theke gab es schließlich die für Montags üblichen Gebackenen Frühlingsrollen sowie Gebratenes Putenfleisch mit frischem Gemüse in Erdnußsauce. Aber ich hatte mich bereits längst für den Leberkäse entschieden.

Bavarian meat loaf with fried egg & potato wedges / Abgebräunter Leberkäse mit Spiegelei & Country Potatoes

Das Eigelb des kleinen, aber ausreichenden Spiegeleis war leider nicht mehr flüssig, was ich etwas bedauerte, denn ich liebe es das Ei anzuschneiden und das Eigelb über den Leberkäse laufen zu lassen. Doch dieser Spaß blieb mir heute leider verwehrt. Dafür war der Leberkäse heute wirklich mal kräftig abgebräunt, was für zusätzliche leckere Röstaromen sorgte. Eine großzügige Portion knuspriger und heißer Country Potatoes bildete dazu eine durchaus passende Sättigungsbeilage. Mal was anderes als die sonst üblichen Röst- oder Bratkartoffeln. Und die einigermaßen dickflüssige, kräftige und mit einigen Kümmelsamen versetzte Bratensauce sorgte schließlich dass das Gericht insgesamt nicht zu trocken war. Das einzige was im Nachhinein fehlte war eine Gemüse- oder Salatbeilage, aber da hatte ich leider nichts aus meiner Sicht passendes entdecken können. Insgesamt mal wieder ein sehr gelungenes Gericht, ich war mit meiner Wahl auf jeden Fall zufrieden.
Und auch der Zuspruch der anderen Gäste für den Leberkäse war heute sehr groß, so dass sich dieses Angebot mit großem Vorsprung den ersten Platz auf Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, die sich aber nur knapp gegen den Paprikarahmgulasch durchsetzen konnte, der somit Platz drei belegte. Last but not least folgte der Gemüsestrudel auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Leberkäse: ++
Spiegelei: +
Bratensauce: ++
Country Potatoes: ++

Spaghetti mich Hackfleisch-Bohnen-Tomatensauce [23.03.2019]

Saturday, March 23rd, 2019
Spaghetti with mincemeat bean tomato sauce - Served / Spaghetti mit Hackfleisch-Bohnen-Tomatensauce - Serviert

Dieses Wochenende verspürte ich mal wieder große Lust auf mein ältestes Lieblingsrezept: Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce nach Art meiner Mutter. Das Rezept hatte ich ja schon einige Male vorgestellt, z.B. in diesem Beitrag, daher erspare ich mir hier eine erneute detaillierte Präsentation. Wie immer experimentierte ich aber auch etwas mit dem Grundrezept herum, so ersetzte ich die Hälfte der Gemüsebrühe durch stückige Tomaten, die Sauce verfeinerte mit einigen Kidneybohnen und rundete sie mit einer 8-Kräuter-Mischung, zusätzlichem Oregano und einigen Chiliflocken geschmacklich ab. Wie immer sehr lecker, bei diesem Rezept kann man eigentlich so gut wie nichts falsch machen. Und das liebe ich – neben seinem wirklich superleckeren Geschmack – daran. ­čśë

Spaghetti with mincemeat bean tomato sauce - Side view / Spaghetti mit Hackfleisch-Bohnen-Tomatensauce - Seitenansicht

Gebratene Hähnchenbrust mit Wirsing & Polentaschnitten [22.03.2019]

Friday, March 22nd, 2019

Nach drei Tagen mit recht gutem Angeboten zeigte die Tageskarte des heutigen Freitags für mich keinen klaren Favoriten. Normalerweise tendiere ich ja zum Fischgericht, aber der Gebratener Zander auf Gurken-Senfgemüse und Salzkartoffeln aus dem Abschnitt Globetrotter schien mir nicht verlockend, denn von Gurken-Senfgemüse bin ich nicht der allergrößte Fan, obwohl es notfalls noch durchgegangen wäre. Der Topfenstrudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region kam wegen seiner Eigenschaft als Süßspeise für mich nicht in Frage und auch die Asia-Wok-Gerichte wie Gebratener Eierreis mit
frischem Gemüse
oder Moo Pad Praw Wan – Verschiedene Fleischsorten mit frischem Gemüse in Kokosmilch und rotem Curry fand ich nicht sonderlich berauschend. Blieb nur noch die Gebratene Hähnchenbrust mit Wirsing und Polenta aus dem Abschnitt Vitality. Und damit konnte ich mich durchaus anfreunden, also griff ich hier zu.

Fried chicken breast with savoy & polenta slices / Gebratene Hähnchenbrust mit Wirsing & Polentaschnitten

Auf einer überaus großzügigen Portion von leider kaum gewürzten Sahnewirsing, der deswegen leicht fad erschien, ruhte eine ebenfalls angenehm große, mit zahlreichen Gewürzen garnierte ganze Hähnchenbrust, die trotz der Zubereitungsart des Bratens noch einigermaßen saftig und zart geblieben war. Hier hatte ich ja etwas befürchtet, dass sie zu trocken geworden sein könnte, aber die Befürchtung war glücklicherweise unbegründet. Dass man dazu nur zwei kleine, mit Spinat gefüllte und knusprige Polentataschen als Sättigungsbeilage servierte,

Polenta slice - Lateral cut / Polentaschnitte - Querschnitt

erschien mir zuerst zwar etwas mickrig, aber letztlich genügte die Größe der Gesamtportion vollkommen aus um gut satt zu werden. Unter den gegebenen Umständen eindeutig eine gute Wahl.
Und beim Blick über die Tabletts der anderen Gäste schienen auch viele meiner “Mitesser” im Betriebsrestaurant meiner Meinung gewesen zu sein, denn die Hähnchenbrust konnte sich mit einem kleinen, aber klar ersichtlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei folgte der Zander mit Senf-Gurkengemüse, den dritten Platz belegten den Asia-Gerichte und der Topfenstrudel belegte schließlich einen guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Sahne-Wirsing: +
Polentaschitten: ++

Lammkeule mit Rosmarinsauce & Speckbohnen [20.03.2019]

Wednesday, March 20th, 2019

Während mich die Asia-Wok-Angebote wie Gebratenes Gemüse mit Pok Choi und Hoi Sinsauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austersauce von der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants auch heute mal wieder weniger reizten, war das Angebot der westlichen Küche heute durchgehend sehr Interessant. Der Seelachs auf karibische Art mit kreolischem Reis bei Vitality als etwas leichteres Fischgericht seinen Reiz besaß, war bei Tradition der Region ein Klassiker des Restaurants in Form von Cevapcici mit Ajvar und Djuvecreis, dazu frischen Zwiebeln im Angebot, auch wenn das Gericht wohl eher zu Globetrotter gehört hätte. Getoppt wurde aber alles vom Angebot im Abschnitt Globetrotter, denn dort stand eine Geschmorte Lammkeule mit Rosmarinsauce, Speckbohnen und Macaire-Kartoffeln auf dem Speiseplan. Und da ich Lamm in fast jeder Form sehr schätze und der Preis für dieses Gericht mit 4,89 Euro auch nicht sonderlich teuer war, fiel meine Wahl schließlich auf die Lammkeule.

Braised leg of lamb with rosemary sauce, bacon beans & macaire potatoes / Geschmorte Lammkeule mit Rosmarinsoße, Speckbohnen & Macaire-Kartoffeln

Die eineinhalb Scheiben der Lammkeule waren zwar recht dünn geraten, dafür war das Fleisch aber wunderbar mürbe geschmort, dabei aber auch schön zart und nicht übermäßig durchwachsen. Dazu passte sehr gut die leicht dickflüssige, kräftige Sauce mit ihrem klaren, aber nicht zu dominanten Rosmarinaroma. Lamm und Rosmarin gehören einfach zusammen, ebenso wie zu einem guten Lammgericht auch einfach Bohnen gehören. Zwar war die Portion hier etwas mickrig geraten und schon nicht mehr ganz heiß, aber darüber konnte man hinweg sehen. Bei den Macaire-Kartoffeln war man aber wiederum sehr großzügig vorgegangen und hatte von dieser Spezialität der französischen Küche gleich vier recht große Stücke mit serviert. Zwar handelte es sich dabei um TK-Ware, die mehr an zu Talern geformte Kroketten als an richtige Macaire-Kartoffeln wie z.B. in diesem Rezept erinnerten, aber gut geschmeckt haben sie dennoch sehr gut und passten wunderbar zum Lamm samt Bohnen und Sauce. Ich war sehr zufrieden mit meiner Wahl und bereute die Entscheidung nicht.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala konnte sich das Lammgericht aber leider nicht an die Spitze setzen, hier herrschte eher eine Vorliebe für den Klassiker in Form der Cevapcici mit Djuvecreis. Und auch für den zweiten Platz reichte es nicht ganz, denn diesen eroberten sich mit knappen Vorsprung die Asia-Gerichte für sich erobern. Erst auf Platz drei sah ich die Lammkeule, womit sie sich nur mit kleinem Vorsprung gegen den Seelachs durchsetzen konnte, der somit auf dem vierten Platz landete.

Mein Abschlußurteile:
Lammkeule: ++
Rosmarinsauce: ++
Speckbohnen: ++
Macairekartoffeln: ++

Gyros mit frischen Zwiebeln, Tzatziki und Pommes Frites [19.03.2019]

Tuesday, March 19th, 2019

Heute fanden sich auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants gleich zwei Gerichte von Interesse für mich. Zum einen der Klassiker Gyros vom Schwein mit frischen Zwiebeln, Tzaziki und Pommes Frites im Abschnitt Tradition der Region, zum anderen ein Gebratenes Schweinerückensteak mit Waldpilzsauce, Gnocchis und Broccoli bei Globetrotter (ich hätte die Abschnitte genau umgekehrt zugeordnet, aber sei es drum…). Aber auch die Kartoffel- Frischkäsetaschen mit Ratatouille und Quarkdip bei Vitality sahen nicht schlecht aus und sogar mit dem Gebackener Seelachs
mit frischem Gemüse in Masamansauce
, der neben Gebratener Tofu mit frischem Gemüse in Masamansauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, hätte ich leben können. Aber meine primäre Auswahl begrenzte sich auf die ersten beiden Gerichte, wobei ich zuerst mehr zum Schweinerückensteak tendierte, da es so etwas seltener gab als Gyros. Aber als ich schließlich an der Gyros-Ausgabetheke vorbei kam, überkam es mich doch und ich griff dort zu. Dazu gesellte sich noch etwas Ketchup über die Fritten und eine kleine Schale Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Gyros with fresh onions, tzatziki & french fries / Gyros mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Pommes Frites

Beim Krautsalat hatte man sich heute schon mal – leider – nicht mit Ruhm bekleckert. Ihm fehlte die leicht säuerliche Note fast gänzlich, fast als hätte man ihn in Wasser eingelegt, und das Kraut war ein klein wenig bissfester als ich es bevorzuge. Das hatte ich schon besser erlebt. Und auch beim Hauptgericht gab es einige Kritikpunkte. Zum einen war das eigentlich gut gewürzte und nicht zu trockene Gyrosfleisch teilweise bereits auf Raumtemperatur abgekühlt, was den Genuss natürlich etwas minderte, zum anderen waren auch die Pommes nicht ganz so knusprig wie es ideal gewesen wäre. Einzig am Tzatziki gab es keine nennenswerte Kritik. Insgesamt aber dennoch ein mittelmäßig gutes Gericht. Auch wenn ich im Nachhinein denke, ich wäre mit dem Schweinerückensteak vielleicht noch einen kleinen Deut besser bedient gewesen wäre.
Natürlich war das Gyros, wohl auch wegen der Fritten, heute der große Renner unter den Angeboten des Tages und konnte sich mit klarem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Das Steak mit Gnocchi folgte auf Platz zwei, die Asia-Gerichte konnten sich den dritten Platz sichern und die Frischkäsetaschen landeten schließlich auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Gyros: +
Frische Zwiebeln: ++
Tzatziki: ++
Pommes Frites: +
Krautsalat: +/-