Mango’s – Tropical House [08.11.2006]

Während eines abendlichen Besuches dort letzte Woche hatte ich festgestellt, daß auch das Mango’s Tropical House in der Wagnergasse einen Mittagstisch bietet – das musste natürlich gleich einmal getestet werden.

Das Angebot dieses tropischen Restaurants umfasst ein ziemlich buntes Potpourri aus verschiedenen Mahlzeiten und Getränken aus mehr oder weniger exotischen Ländern. Neben Tapas findet man auf der Karte auch Reis mit Meeresfrüchten oder Straußenfleisch-Filet. Zusätzlich gibt es, außen auf einer Tafel angeschrieben, ein Tagesangebot, welches heute unter anderem “Pasta mit Champingons in Sahne” oder “Indischer Gemüsekouskous mit Kichererbsenbällchen” umfasste. Leider sind diese Tagesangebote dann leider nicht in der Karte aufgelistet.
Die Einrichtung des Restaurants ist der tropischen Thematik angepasst – dazu trägt das Personal bunte Hawaii-Hemden. Trotzdem erschien mir alles ziemlich zusammengewürfelt – von allen für einen Normalkonsumenten exotisch erscheinenden etwas. ­čÖé

Für Nichtraucher wäre noch zu erwähnen: Das Mango’s verfügt über einen speziellen rauchfreien Gästebereich im hinteren Teil des Restaurants. Wenn im restlichen Bereich stärker geraucht wird, wird der Rauch natürlich auch dorthin ziehen, aber nette Geste.

Aber genug nun zum Restaurant, kommen wir zum eigentlichen Lunch. Ich entschied mich für den bereits oben erwähnten Indischen Gemüsekouskous mit Kichererbsenbällchen.

Leider ist das Bild aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse etwas unscharf geworden, ich hoffe man kann es trotzdem einigermaßen erkennen. Die Portion war für den Preis von 5,20 Euronen wirklich groß, die Würzung hätte aber etwas kräftiger sein können. Ähnliches berichtete mir auch mein Kollege, der sich den Reis mit Meeresfrüchten bestellt hatte. Mir liegt es fern Exotisch mit Scharf oder kräftig Gewürzt gleichzusetzen. Wollte es nur erwähnen. ­čÖé Die Bedienung war schnell und freundlich – wir schafften unsere Mittagspause insgesamt in weniger als 45 Minuten durchzuziehen. Wenn es nach mir geht, könnten wir dieses Restaurant durchaus in unser Repertoire an Mittagslocations aufnehmen.

R2 Lunch mit Änderungen [07.11.2006]

Heute verschlug es uns in Richtung Marktplatz und von der Stadtkirche kommend fanden wir gleich im R2 ein Angebot, welches uns zusagte: Schnitzel mit Knusperkruste auf Thymiankartoffelbällchen

Da die Sonne schien und die Temperaturen wirklich erträglich erschienen, entschlossen wir uns für einen Platz draußen. Eine Jacke brauchten wir zwar schon – es ist immerhin schon November – aber die Decken, die man beim R2 ausgelegt hatten waren beim besten Willen nicht notwendig.

Aber mal ehrlich: Wer setzt sich mit einer Decke eingewickelt vor ein Restaurant um zu essen ? ­čÖé Trotzdem eine nette Geste.
Als wir dann bestellten, wurde uns mitgeteilt, daß es eine kleine Änderung im Menu gäbe: Statt das angeschriebenen Schweineschnitzels gäbe es nun Putenschnitzel. Als dann unser Essen serviert wurde, was trotz recht starken Gästeaufkommens wirklich schnell ging, sahen wir dann die zweite, nicht angekündigte Änderung: Von einer Kruste war nichts zu sehen. Stattdessen befand sich eine Art Remoulade oder Mayonaise darauf.

Zu dem Foto möchte ich noch hinzufügen, daß auch etwas Gemüse in Form von Bohnen, Pilzen und Zucchini unter dem Putenschnitzel dazu gehörte. Wie man es ja bereits vom R2 her gewöhnt ist, war die Portion nicht besonders groß, aber es genügte um einigermaßen Satt zu werden. ­čÖé

Im Loewen [06.11.2006]

Wie sich der geneigte Leser vielleicht bereits denken konnte, begaben wir uns auch diesen Montag ins Restaurant “Zum Loewen” im Haus der Gewerkschaften (F-Haus).

Die dieswöchigen Karte (die es wie immer hier einzusehen ist) bot gleich mehrere Gerichte, die mein Interesse weckten. Ich überlegte erst, das “Putengeschnetzelte mit Champignons und Paprika im Reisrand” zu nehmen, entschied mich dann aber für das mit 8 Euro um ein Euro teuerere “Cordon Bleu mit Kartoffelecken und Sauerrahm an Salatbukett“. Eine wirklich gute Entscheidung, denn die Portion war wirklich Riesig und ihre acht Euro mehr als Wert. Das “Salatbukett” bestand zwar nur aus zwei Blättern Salat, aber da ich so und so kein so großer Salatfan bin, war mir das natürlich nur recht. ­čÖé

Ich mußte am Ende sogar etwas kämpfen, um alles zu schaffen – etwas das mir wirklich eher selten passiert. Damit ist meine bisherige Empfehlung der Woche das Cordon Bleu im Loewen. Mal sehen was die restlichen vier Wochentage noch so an kulinarischen Leckerbissen bieten werden. ­čśë

Subnetmask Kochstudio – Folge 1

Wir bereiten uns heute einen Sandwichtoast ├í la JaBB – sozusagen nach Art des Hauses. Neben den im Video gezeigten Zutaten und Werkzeugen ist der Besitz eines Sandwichtoasters natürlich zwingende Vorraussetzung für das gelingen ­čśë

Bitte nicht allzu ernst nehmen. Die Produktion hat jedenfalls einen Riesenspaß gemacht.

Maggi Wirtshaus Buntes Gemüse-Hühnchen – Der Test

Meine aktuelle Tiefkühlfach-Convience-Food Entdeckung ist das “Maggi Wirtshaus – Buntes Gemüse Hühnchen” – gesehen und gekauft bei tegut in der Goethe Gallerie hier in Jena.


Besonders gereizt hat es mich aufgrund des Aufdruckes “Ein guter Teller voll!”, gerade weil ich ja bereits in meinem Bericht zum Jütro – Asia Curry Huhn etwas über die Portionierung gewettert hatte. Wir werden im Rahmen dieses Testes also sehen ob die Größe hier meinen Ansprüchen genügt.
Öffnet man die Umverpackung findet man einen tiefgefrorenen Beutel mit dem (wahrscheinlich) vorgekochten Gericht.

Bereiten wir es also einmal gemäß der Anleitung zu.

Ich soll also einen Topf mit heißem Wasser zum Kochen bringen. Sehr amüsant finde ich dabei den kleinen Part unterhalb dieses ersten Schrittes, der da sagt: “Super: Der Topf bleibt sauber!” – da muß man sich wirklich fragen was einige Packungsdesigner manchmal so rauchen. ­čśë
<sarkasmus>Wenn ich also nur Wasser in einem Topf erhitze, bleibt diese sauber. Mann, echt klasse daß sie es drauf geschrieben haben. Darauf wäre ich nie gekommen! </sarkasmus>
Aber zurück zur Zubereitung: Ich ging nun daran einen passenden Topf zu finden – was sich als etwas komplizierter herausstellte als es vielleicht klingt, denn meine Ausstattung mit Töpfen ist nicht so dicke. In meine kleinen passte der Beutel aufgrund seiner rechteckigen Form überhaupt nicht, daher mußte ich aus der hintersten Ecke meines Topfschrankes den größten Kochtopf den ich hatte hervor holen.

Gut daß ich ihn hatte – ansonsten wäre mein Test an dieser Stelle bereits zu Ende gewesen. Hier hätte man rein vielleicht eine etwas topfkompatiblere Form wählen können, z.B. mehr quadratisch und dafür der Beutel etwas höher.
Die Anleitung beschrieb weiter, daß man Wasser einfüllt, dies zum Kochen bringt und dann den Beutel in das kochende Wasser gibt. Kein Problem – wobei zum erhitzen des Wassers natürlich der Deckel auf den Topf gemacht werden sollte, da es ansonsten erheblich länger braucht bis das Wasser zum Siedepunkt gebracht ist. Aber was red schreib ich – so etwas weiß man ja. ­čÖé

Im offenen Topf kochte das ganze nun bei mittlerer Stufe für ca. 25 Minuten. Anschließend ging es zum zweiten und letzten der Anleitungspunkte: dem Servieren.

“Hmm, die sind wirklich nicht dumm.”, dachte ich so bei mir. Um den heißen Beutel aus dem Wasser zu nehmen, hatten sie an einem der schmaleren Enden des Beutels tatsächlich einen Schlitz angebracht, in dem man mit der Gabel hineingreifen konnte. Hatte man den Beutel so angehoben, sollte man ihn über den Teller halten und das untere Ende mit einer Schere aufschneiden. Klingt in der Theorie ganz gut, aber in der Praxis ging es dann doch nicht so schön wie in dem (gezeichneten) Schaubild zu sehen war. Das Material ließ sich nicht so ohne weiteres aufscheinden und ein Stützen des kochend heißen Beutels, den man ja nur an einem Punkt mit der Gabelspitze hielt, mit der Hand oder einem Finger verbot sich von selbst wenn man sich nicht die Finger verbrennen wollte. Irgendwie gelang es mir dann mit meiner leider nicht ganz so scharfen Küchenschere, den Beutel soweit aufzutrennen, daß sich das Gericht schließlich auf den Teller ergoss. Und die Reste herauszubekommen, die danach noch an den Innenwänden hafteten war auch eine Aktion für sich.

Das Masse des Gerichtes bestand aus sehr feinen Kartoffelbrei mit Geflügelfleisch, Möhren und einigen Kräutern.

Nährwerte für 320g Portion
Brennwert: 1297 kj
309 kcal
Eiweiß: 26g
Kohlehydrate: 22g
Fett: 13g

Ich persönlich bevorzuge eigentlich mehr den groberen Kartoffelbrei – und durch den dünnen Brei erschien es vom Aussehen her im ersten Moment etwas mehr wie eine dicke Kartoffelsuppe. Aber im anschließenden Verzehrtest erwies das “Bunte Gemüse-Hühnchen” von Maggi doch als sehr dick und sämig. Den Serviervorschlag mit Baguette wie auf der Umverpackung empfohlen konnte ich aus ermangelung eben dieses Baguettes leider nicht folgen, aber ein Stück Mehrkorn-Sandwichbrot mit Butter tat es ebenso. ­čÖé
Der Geschmack war wirklich gut – Konservierungsmittel oder ähnliches wie bei dem Asia Curry Huhn konnte ich nicht heraus schmecken. Nur etwas zu viel Dickungsmittel erschien im Kartoffelbrei zu sein – aber das tat dem Geschmack nicht wirklich keinen Abbruch. Die Portionsgröße mit 320 Gramm erwies sich (in Kombination mit dem Brot) aus vollkommen ausreichend um satt zu werden. Das zu Anfangs bereits erwähnte “Ein guter Teller voll!” hatte sich also als richtig erwiesen. Ich gebe ein paar Abzüge in der “B-Note” aufgrund des deutlichen Dickungsmittel-Geschmacks, aber für ein Fertiggericht doch eine wirklich gute Wahl. Natürlich ist es nichts für wirklich Eilige, denn 25 Minuten plus die Zeit zum erhitzen des Wassers ist doch etwas außerhalb dessen, was ich noch als Fast Food bezeichnen würde.

Meine Wertung: