Jahresanfangsmittag im Stilbruch [02.01.2007]

Eigentlich wollten wir das Jahr im Loewen beginnen, dieser hatte jedoch noch geschlossen, daher entschieden wir uns um und wählten den Stilbruch in der Wagnergasse als Ziel für unsere Lunchtime.

Die Karte hatte sich (entgegen unserer Befürchtungen) noch nicht an die neue Märchensteuer angepasst und zeigte noch die selben Preis wie im Jahre 2006. Während wir nach unserem Mittagessen suchten, bezahlten gerade die meisten andere Gäste ihr Frühstück (oder Brunch). Irgendwas machen wir glaube ich falsch. 😉 Obwohl ich die Karte ja inzwischen auswendig kennen müsste, blätterte ich doch ein weiteres mal durch, schwankte zwischen verschiedenen Gerichten einige Zeit hin und her und entschied mich letztendlich dann für die gute alte Putenpfanne mit Curry und Basmatireis.

Lecker wie immer – auch wenn der Preis mit 7,60 Euronen wieder ein ziemliches Loch in mein Wochenbudget. Aber zu Jahresanfang kann man das ruhig mal machen 😉 Obwohl es brechend voll war, ging es diesmal unerwartet schnell mit dem Essen. Kleines Lob an diese Stelle an die Crew des Stilbruch.
Noch etwas ? Ach ja, Gruß an den Sven von der Thueringer Blogzentrale, auf den ich beim verlassen des Stilbruchs traf. Würde mich freuen wenn es diesen Monat wieder mit dem Bloggerlunch klappt

Kurztest Erasco Heisse Tasse Eintopf Erbse

Als mich heute Abend noch etwas Hunger überkam, stieß ich beim durchforsten meiner Schränke auf eine Tüte “Heisse Tasse Eintopf Erbse” von der Firma Erasco. Wie mir beim lesen der Tüte auffiel, gehört das

Nährwerte für 220g
Brennwert: 423 kj
100 kcal
Eiweiß: 5,1g
Kohlehydrate: 16,2g
Fett: 1,6g

deutsche Unternehmen Erasco offensichtlich zum us-amerikanischen Suppengiganten Campbells, der hier in Europa wohl vor allem durch das weltbekannte Gemälde des PopArt-Künstlers Andy Warhol bekannt sein dürfte. Wie klein die Welt doch ist…

Ohne Geschmacksverstärker, fettarm, reich an Gemüse und dann auch noch mit Ballaststoffen las ich da auf der Verpackung – klang ja nicht allzu übel. Aber schauen wir uns erst einmal den Inhalt der Tüte an.

Gemäß Anleitung sollte man das ganze mit 190ml kochendem Wasser übergießen, umrühren und 5 Minuten ziehen lassen. Also gelesen, getan.

Ob es nun genau 190ml waren, kann ich dabei jedoch nicht sagen – aber wird schon ungefähr stimmen. Als letztes vor dem finalen Geschmackstest, galt es noch die Konsistenz zu prüfen.

Etwas dicker und sämiger als eine normale Suppe, den Namen Eintopf scheint es also zu recht zu tragen. Geschmacklich überraschte es mich positiv, schmeckte tatsächlich weder nach Konservierungsstoffen noch nach unnötigen Geschmacksverstärkern. Und etwas sättigender als ein dünnes Süpchen oder ein Boullion. War zwar nicht viel, aber letztenendes doch eine kleiner feiner Eintopf, welcher sich als Zwischenmahlzeit oder zur Ergänzung eines ausgewogenen Abendbrotes ganz gut eignet.
Meine Wertung:

Kafta [29.12.2006]

Heute Mittag waren wir ziemlich unentschlossen und landeten nach einigem hin und her schließlich beim Ali Baba am Ende der Krautgasse, bekannt für seine Arabischen Spezialitäten und bei Insidern auch für das wirklich extrem hübsche Mädel mit den blendend weißen Zähnen hinter der Theke (gucken darf man ja… ).

Zwar werden dort auch die üblichen Dönergerichte und Pizzen aller Art geboten, aber wenn ich schon mal in einem Restaurant (oder Imbiss – wo liegt da eigentlich die Grenze?) bin, welches arabische Spezialitäten bietet, möchte ich natürlich auch die Gelegenheit nutzen, diese zu probieren. Meine erste Überlegung war natürlich wieder, CousCous zu nehmen, dann jedoch entschied ich mich um und wählte das Kafta (Rindfleischgehacktes-Spieße – wohl eine libanesische Spezialität), welches jedoch eher landesuntypisch mit Pommes (oder wahlweise Reis) serviert wurde.

Wenn der geübte Betrachter seinen Blick auf die drei Spieße am oberen Rand des Tellers wendet, wird ihn mit Sicherheit der selbe Gedanke durchfahren, den auch ich beim betrachten der Kafta hatte. Aber das Auge täuscht hier – auch wenn sie von außen eher einen anderen Schluß zulassen, waren sie doch sehr lecker. Die Sauce auf der linken Seite war das (döner-typische) Tzatziki, die leicht rötlich-orange auf der rechten Seite war leicht scharf und hatte (wenn ich mich nicht täusche) auch ein wenig Knoblauch darin. Kostenpunkt des ganzen lag bei 5,80 Euronen – nicht gerade günstig, aber abgesehen von der Tatsache, daß man bei Kafta vielleicht an der virtuellen Präsentation noch etwas arbeiten könnte, war es durchaus lecker. 😉

Spiegeleipizza [28.12.2006]

Wie man ja bereits an meinem vorherigen Post der heutigen Tages sehen konnte, bin ich zurück im guten alten Jena. Das Ziel des heutigen Mittagsessensausfluges war das Lo Studente in der Johannisstraße.

Das aktuelle Tagesangebot umfasste neben verschiedenen Rigatoni-Zubereitungen auch eine Pizza mit Salami, Paprika und Ei, für die ich mich (nicht nur aufgrund des unschlagbar günstigen Preises von gerade mal 4,50 Eurönchen) nach kurzer Überlegung entschied.

War wie immer sehr lecker. Für “zwischen den Jahren”, wie man die Zeit zwischen Weihnachten und Sylvester nennt, war wirklich extrem viel los in diesem Restaurant. Wir hatten wirklich Glück, daß wir einen freien Tisch ergattern konnte. Hätte ich nicht vermutet.

Weihnachtsessen [25.11.2006]

Ich weiß ja nicht wie es anderswo gehandhabt wird, aber bei uns ist es seit Jahr und Tag Tradition, daß es am eigentlichen Heiligen Abend nichts besonders aufwendiges gibt, dafür aber am ersten Weihnachtsfeiertag richtig zugeschlagen wird. So auch dieses Jahr mal wieder – und ich könnte fast schon wieder platzen.

Dieses Jahr umfasste das ganze zwei Sorten von Klößen/Knödeln (Semmel- und Normalknödel), Rotkohl, Rosenkohl sowie Sauer- und Schweinebraten.

Ist wirklich unglaublich was so alles in den menschlichen Magen reinpasst. Ich denke mal ich bin jetzt satt bis morgen Mittag 😉
In diesem Sinne noch ein paar besinnliche Tage – ich hoffe daß niemand “zwischen den Jahren” arbeiten muß.