Mensawürstchengulasch [09.12.2006]

Es mag unglaublich klingen, aber zum heutigen Mittag ging es doch tatsächlich mal in die Mensa am Ernst-Abbe-Platz. Das Angebot bestand aus Polenta mit Kartoffeln, irgend einem Fleischgericht mit Pommes und schließlich Nudeln und Würstchengulasch, für den ich mich dann entschied.

Nichts besonderes, aber der Preis von gerade einmal 3,30 Eurönchen überzeugt unwiderstehlich. 😉
Ich denke daß ich in Zukunft öfters mal wieder in die gute alte Mensa gehen werde. Es gibt ja (wie lokale Studenten wissen) zwei davon, eine am Ernst-Abbe-Platz und eine weitere im Philosophenweg. Lange galt die im Philosophenweg als die “bessere Mensa”, aber ob das auch noch jetzt der Fall ist, ist mir nicht bewußt. Über Hinweise aller Art bin ich natürlich dankbar – auch wenn die Mensa am Abbe-Platz eindeutig durch ihre Nähe zum Turm natürlich günstiger gelegen ist. Wer mehr weiß, möge sich bitte in den Kommentaren verewigen.

Subway BBQ-Rip [08.12.2006]

Heute fand sich irgendwie niemand für einen Besuch eines Restaurants und alleine finde ich so etwas nicht so berauschend – daher entschloß ich mich dazu mir gegen 13:00 Uhr etwas im Subway zu holen.

Und siehe da, es gab doch tatsächlich mal wieder ein Spezialangebot, den “BBQ-Rip Sub” – damit stand natürlich fest was ich mir bestelle.

Glücklicherweise war recht wenig los – ein Vorteil wenn man mal nicht wie die meisten anderen zwischen 12.00 und 12.30 Uhr zu Mittag geht. Hinter der Theke waren zwei Mädels, eine dunkelhaarige, die wohl zum Stammpersonal gehört und meine Bestellung entgegen nahm und eine blonde, jüngere, die wohl gerade angelernt wird und im übrigen für meinen Geschmack etwas zu viel und zu kräftigen Lippenstift trug, aber sonst durchaus ansehnlich erschien. Das Personal dort erscheint doch entweder recht zahlreich zu sein oder einer stärkeren Fluktuation unterworfen. Aber das nur so als Gedanken am Rande.
Das Brot mit den Haferflocken wie es auf dem Werbeplakat zu sehen ist konnte ich nicht entdecken, daher entschied ich mich für ein Oregano-Chili Baguette, das offensichtlich noch als Restbestände von der “Verschärf dein Sub” Aktion übrig ist. Der Rip bestand wie beim McRib aus der schottischen Restaurantkette einem bzw. beim großen zwei Stück angebratenen Fleisches, das wie sonst üblich dann mit Käse belegt, überbacken und mit Gemüse garniert wurde. Als Sauce wählte ich natürlich passend zum BBQ-Rip die Barbeque-Sauce.

Das Fleisch stellte sich beim anschließenden Verzehr dann als auf jeden Fall sehr viel Geschmackvoller heraus als jenes, das ich bei meinem letzten Besuch beim Schotten auf dem McRib hatte. Ein “ertränken in BBQ-Sauce um wenigstens etwas Geschmack durch die Sauce zu haben” wie es im dortigen Post erwähnt war hier zum Glück nicht notwendig. Schmeckte mal wieder sehr lecker – Subway ist für mich zu “einsamen Mittagen” 😉 doch immer wieder eine feine und schnelle Alternative.

Knobischnitzel á la Noll [07.12.2006]

Mehr einer Idee folgend zog es uns heute wieder in das Hotel-Restaurant “Zur Noll” in die Oberlauengasse,

Im aktuellen Mittagsangebot – verbilligt dank Stammgastkarte auf 6 Euronen inkl. Getränk – befand sich ein Knoblauchsteak mit Paprika und Bratkartoffeln. Zwar hatte ich zuerst bedenken, dies zu wählen, aber da meine neuen Kollegen, die mich begleiteten, es auch dieses nahmen, entschied ich mich schließlich dafür. Das ganze wude mit einer Portion Bratkartoffeln serviert.

Sehr lecker muß ich sagen – kann ich empfehlen.
Für etwas Amüsemant sorgte bei meinen neuen und alten Kollegen (die wir zufällig beim verlassen des Turmes trafen und die uns begleiteten) sorgte heute ein kleiner Tippfehler in der Tageskarte der Noll, den ich natürlich hier nicht vorenthalten will.

Schadenfreude ist halt die beste Freude. Ich schlage vor solche Mittagskarten vielleicht noch einmal korrektur zu lesen, bevor man sie en mass ausdruckt. 😉
Alles in allem hat sich der Weg in die Oberlauengasse aber mal wieder sehr gelohnt. Die Noll ist doch tatsächlich immer wieder einen Besuch wert.

Kurztest Buss Mexikanisches Hacksteak [06.12.2006]

Leider bin ich heute erst nach 20.00 Uhr aus dem Turm gekommen, daher hatte ich keine Gelegenheit mehr einzukaufen und mein Kühlschrank war leer – so dachte ich zumindest. Ich fand dann wieder erwarten doch noch etwas darin: Eine 300g Packung Mexiko-Hacksteak der Firma Buss. Hatte ich wenn ich mich recht entsinne mal vor längerem im “Kegel -Spar” in der Löbderstraße geholt. Dort war es ungekühlt gelagert gewesen, aber der Kühlschrank hat ihm mit Sicherheit nicht schlecht getan.

Als ich die Packumverpackung entfernt hatte, lag eine Blechdose vor mir.

Irgendwie zwang sich mir unvermittelt der Begriff Hundefutter auf. 😉

Nährwerte für 300g
Brennwert: 1413 kj
336 kcal
Eiweiß: 18g
Kohlehydrate: 31,8g
Fett: 15,3g

Es gab zwei Möglichkeiten der Zubereitung: 20 Minuten in heißem Wasser mit geschlossenen Deckel oder 3 bis 5 Minuten in die Mikrowelle bei geöffnetem Deckel. Wie ich ja bereits im Post über das Maggi Buntes Gemüse-Hühnchen schrieb, habe ich ein leichtes Problemchen mit zwei zu kleinen und einem viel zu großen Topf – so entschloß ich mich für die Zubereitung in der Mikrowelle. Also öffnete ich die Dose.

Nun ja, nach Hundefutter sah es nicht unbedingt aus. 😉 Also auf einem mikrowellenfähigen Geschirr rein in die Mikrowelle, das ganze abgedeckt und den TImer auf fünf Minuten gestellt.

Nach Abschluß des Aufwärmvorgangs war es schön heiß, aber wie für die Mikrowelle typisch an einigen Stellen leicht ausgetrocknet. Mein Vorurteil gegenüber Metallschalen in der Mikrowelle, daß ich bei meinem Post über die Fernando Lasagne geäußert hatte, erwies sich dadurch im übrigen auch als weitgehend unbegründet. In der Zubereiungsanleitung fand sich jedoch der Hinweis (ich zitiere): “…Schale nicht in direkten Kontakt mit Metall oder einer zweiten Schale bringen…” – also war der Gedanke doch nicht vollkommen abwegig gewesen.

Viel war es nicht – aber zumindest befreite es mich von dem Schicksal den Pizzaservice anzurufen oder hungrig zu Bett zu gehen. Geschmacklich war es wieder erwarten gar nicht mal so schlecht. War schön saftig und leicht würzig. Hatte leicht Vorurteile, die hatten sich doch weitgehend als unbegründet herausgestellt – wobei es visuell wirklich nicht viel her machte.
Meine Wertung:

Kartoffeldetscher [06.12.2006]

Heute ging es mal wieder ins R2 am Marktplatz. Wie ja bereits aus älteren Posts bekannt sind die Betreiber dieser Lokalität ja sehr kreativ was die Namensgebung ihrer Speisenkomponenten angeht – und auch heute überraschte man uns dort wieder mit einem interessanten Angebot: “Gebratene Hä(h)nchenbrust in Paprikarahm mit Kartoffeldetscher“.

Mal abgesehen davon, daß man Hähnchen meines Wissens mit h an dritter Stelle schreibt, war mir der Begriff “Detscher” bisher noch unbekannt gewesen und machte leicht neugierig. 😉 Aber schauen wir uns erst einmal das Gericht an.

Ich kenne diese runden Dinger unter den Begriffen wie “Rösti” oder man könnte sie wohl auch als “kleine Pfannepuffer” bezeichnen, aber Detscher… ? Vielleicht ein lokaler Begriff, der mir als Zugezogener noch nicht untergekommen ist. Wie dem auch sei – war sehr lecker und die Portionsgröße war mehr als ausreichend. Wieder einmal konnte uns der “Businesslunch” im R2 positiv überraschen. Vor allem geht es auch ziemlich schnell mit dem Essen. Lohnt sich doch immer wieder, diesem kleinen Restaurant zur Mittagszeit einen Besuch abzustatten.