Kartoffeldetscher [06.12.2006]

Heute ging es mal wieder ins R2 am Marktplatz. Wie ja bereits aus älteren Posts bekannt sind die Betreiber dieser Lokalität ja sehr kreativ was die Namensgebung ihrer Speisenkomponenten angeht – und auch heute überraschte man uns dort wieder mit einem interessanten Angebot: “Gebratene Hä(h)nchenbrust in Paprikarahm mit Kartoffeldetscher“.

Mal abgesehen davon, daß man Hähnchen meines Wissens mit h an dritter Stelle schreibt, war mir der Begriff “Detscher” bisher noch unbekannt gewesen und machte leicht neugierig. 😉 Aber schauen wir uns erst einmal das Gericht an.

Ich kenne diese runden Dinger unter den Begriffen wie “Rösti” oder man könnte sie wohl auch als “kleine Pfannepuffer” bezeichnen, aber Detscher… ? Vielleicht ein lokaler Begriff, der mir als Zugezogener noch nicht untergekommen ist. Wie dem auch sei – war sehr lecker und die Portionsgröße war mehr als ausreichend. Wieder einmal konnte uns der “Businesslunch” im R2 positiv überraschen. Vor allem geht es auch ziemlich schnell mit dem Essen. Lohnt sich doch immer wieder, diesem kleinen Restaurant zur Mittagszeit einen Besuch abzustatten.

Spanferkelrollbraten [05.12.2006]

Heute ging es als Nachholung von gestern zu unserem wöchentlichen Besuch in den Löwen. Die aktuelle Karte bot mal wieder mehrere interessante Alternativen. Ich entschied mich nach einigem Überlegen für den Spanferkelrollbraten mit Rosenkohl und Kroketten.

Das ganze kostete 8 Euronen – nicht gerade billig und die Portion war nicht gerade riesig – aber letztendlich doch eine recht gute Wahl. Meine Empfehlung der Woche geht aber trotzdem an das Nudel-Schinken-Gratin, welches meine Begleiter wählten. Für 5 Euronen war die Portion erheblich größer und es muß, entgegen der alten Nicht-Nudeln-Regel für den Löwen, wirklich sehr gut geschmeckt haben

Popp Fernandos Lasagne Bolognese [03.12.2006]

Am heutigen Abend fand sich in meinem Gefrierfach noch eine weitere 400 Gramm Portion Tiefkühl-Lasagne – dieses mal jedoch von der (mir bisher unbekannten) Firma Popp Feinkost GmbH, die dieses Produkt unter dem Namen “Fernandos Lasagne Bolognese” wohl wenn ich mich recht entsinne (mal wieder) im tegut angeboten hatte. Preis war, wenn ich mich recht entsinne, 1,49 Eurönchen. Die Ähnlichkeit bereits vor einiger Zeit beschriebenen Alfredo Lasagne Bolognese war zumindest Namenstechnisch nicht zu verkennen. Hier hatte ich es wohl mit einer Art me-too Produkt zu tun, wenn man bei Lebensmitteln von so was sprechen kann. Die Ähnlichkeit Alfredo <-> Fernando lässt so etwas zumindest erahnen.
Aber genug der langen Vorrede, kommen wir zum Produkt.

In der Papp-Umverpackung findet sich eine Blechschale, die noch einmal zusätzlich mit einer Blechfolie abgedeckt ist. Obwohl auf der Verpackung die Verwendung der Mikrowelle zur Zubereitung angezeigt ist, kam mir das schon etwas seltsam vor. Jedes Kind weiß, daß Metall in der Mikrowelle nicht wirklich gut ist.

Es hätte vielleicht dann sogar funktioniert – auch wenn ich bei so etwas immer etwas “Bauchschmerzen” hätte, aber auf der anderen Seite kenne ich mich wohl zu wenig mit so etwas aus um mir da wirklich ein entgültiges Urteil bilden zu können. Aber es sollte gar nicht so weit kommen, denn beim lesen der Zubereitungsbeschreibung auf der Rückseite der

Nährwerte für 400g
Brennwert: 2260 kj
540 kcal
Eiweiß: 24g
Kohlehydrate: 48g
Fett: 28g

Umverpackung in der Sektion für die Mikrowelle fand sich dann der unmissverständliche Hinweis, daß die Zubereitung im Backofen vorzuziehen und vom Hersteller empfohlen ist. Hätte ich die Anleitung mal vor dem Kauf richtig gelesen. Die Verwendung der Mikrowelle wäre danach zwar möglich gewesen, aber es wäre dann nicht der richtige “Bräunungseffekt” (O-Ton Hersteller) eingetreten. Auf den wollte ich keinesfalls verzichen… Ach ja, eine Kombination aus Auftauen in der Mikrowelle und anschließendem Backen im Ofen wäre möglich gewesen. Alles schön und gut, aber….
Mein Problem hier ist nämlich, daß ich nicht über einen Backofen im Sinne der Definition verfüge, sondern nur über einen kleinen Grill, der zur Not zum Glück auch als eine Art Backofen verwenden lässt. Also nutzte ich zur Zubereitung eben diesen. Daß sich dadurch die Zubereitungszeit auf ca. 45 Minuten verlängerte, mußte ich eben in Kauf nehmen. Aber schauen wir uns erst einmal das Gericht in seinem “Roh-Zustand” an.

Ich platzierte die Schale also auf einem Backrost und ließ sich bei ca. 190 Grad für ungefähr die in der Anleitung empfohlenen 45 Minuten vor sich hin schmoren. Das Ergebnis sag dann gar nicht mal soooo schlecht aus.

Mit Hilfe eines Bratenwenders befreite ich die fertige Lasagne und hievte sie für den Verzehr auf einen Teller. Dabei verunglückte es mir etwas, aber ich möchte das Bild nicht vorenthalten, da man dadurch die Menge wohl besser abschätzen kann.

Geschmacklich mußte sich diese Lasagne beim anschließenden oral durchgeführten Verzehrtest – im Volksmund auch einfach “essen” genannt 😉 – nicht wirklich hinter der Alfredo Lasagne verstecken. Wenn wir die beiden Produkte aber schon direkt vergleichen, hier einige mehr oder weniger negative Punkte, die mir bei der Fernando-Variante aufgefallen sind:

  • Weniger saftig bzw. weniger Käseabdeckung – dadurch ofenhitzebedingte Austrocknung der Lasagneschicht an einer Seite
  • Nur bedinge Mikrowellentauglichkeit – dadurch längere Zubereitungszeit
  • Blech- statt Pappschale

Ich ziehe dem ganzen aber trotzdem nur einen halben Punkt ab, da es vom Geschmack her trotz dieser o.g. Dinge letztenendlich durchaus überzeugen konnte.
Meine Wertung:

Wokman – All you can eat [02.12.2006]

Gleich zu Beginn – Foto gibts heute (leider) keins. Nächstes mal dann wieder. 🙁
Wir sind heute mal (nach langer Abstinenz) wieder zum chinesisch/japanischen Wokman am Leutragraben neben dem Fastfood-Restaurant mit dem goldenen M gegangen. Alleine die Tatsache, daß ich nicht wußte daß sie dort ein Buffet haben sollte bereits zeigen, daß ich diese Location seit extrem langer Zeit nicht mehr besucht habe. Man zahlt für einen großen Teller 6 Euronen (womit auch ein Getränk abgedeckt ist) und kann sich dann nach belieben vom Buffet aufladen. Dieses besteht neben dem kategorischen Reis aus verschiedenen Fleisch-Gemüse-Zubereitungen, gebratener Ente, kleinen Frühlingsrollen, gebratenen Nudeln und schließlich noch Saucen aller Art. Wenn ich mich nicht verzählt habe sind es wohl 10 oder 11 verschiedene Dinge, von denen man wählen kann. Hat man seine Auswahl abgeschlossen, geht man über eine kleine Treppe in den oberen Bereich des Restaurants, in dem man sich an die dortigen Tische setzen kann. An den vorderen beiden ist Rauchverbot, an den hinteren war es (wenn ich es recht gesehen habe) wohl erlaubt. Die angebotenen Speisen dort waren ganz gut, hätten etwas heißer sein können, aber damit muß man bei einem solchen Buffet-Angebot leider immer rechnen. Was ich ein wenig “frech” fand, war daß man mir den Teller gleich weg nahm, als ich mit dem Essen fertig war. Man hatte wohl Angst daß ich mir noch einen Nachschlag hole. 😉
Alles in allem aber auf jedem Fall eine gute und vor allem recht günstige Alternative zu den anderen Lunch-Locations hier in der Innenstadt.

Wildragout im R2 [30.11.2006]

Trotz allem ging heute Mittag alles wieder seinen “sozialistischen Gang” und ich traf mich pünktlich um 12.30 Uhr zum Mittag. Da ich noch einen Termin um 13.45 Uhr hatte (weswegen ich auch leider nicht zum heutigen Bloggermittagessen konnte), sollte es natürlich schnell gehen und nach kurzer inbetrachtnahme des Lo Studente entschieden wir uns dann schlußendlich für das R2 am Marktplatz.
Der heutige Businesslunch dort bestand aus einem Wildragout mit gerösteten Karamellmandeln auf Reismix.

Auch wenn ich mir unter dem Begriff “Karamellmandeln” nicht wirklich etwas vorstellen konnte, kamen wir schnell überein dort zu essen.
Wie immer ging es dann auch recht schnell bis zur Servierung der Business Lunches. Sah gar nicht mal so schlecht aus. 😉

Für 6 Euronen inkl. Getränk wieder eine sehr gute Wahl. Wild ist ja nicht jedermanns Sache, aber mir persönlich hat es sehr gut geschmeckt. Das R2 ist halt immer wieder einen Besuch wert.