Murgh Biryani [19.03.2007]

Gleich zum Wochenanfang verschlug es uns heute mal nicht in die Mensa, sondern zum Inder am Marktplatz, dem Taj of India, welches weiterhin mit seinen günstigen Mittagsangeboten bei Preisen von 3,99 € für vegetarische und 4,99 € für fleischhaltige Tagesgerichte wirbt.

Im Vergleich zu früher ist man dort 4 Cent teuerer geworden (sh. dazu auch hier) – eine zu verschmerzende Tatsache die man wohl auf die Märchensteuererhöhung schieben kann. Dafür traf mich ein kleiner Schock, als ich hinter die Tageskarte auf die Preise in das normale Menu schaute. Die Hauptgerichte liegen größtenteils alle im Preisbereich zwischen 9 und 11 Euronen – ziemlich heftig muß man da mal sagen. Dennoch hatte ich heute mal Lust auf das von mir so geschätzte Biryani, welches im übrigen ein indisches Festtagsgericht ist und dort gerne bei Hochzeiten oder ähnlichen Feierlichkeiten gereicht wird. Der Begriff Biryani geht dabei auf das persische Wort beryÄ(n) zurück und bedeutet soviel wie “geröstet” oder “gebraten”. Gut – viele werden jetzt denken: Gebratenen Reis hätte er beim Stehchinesen um die Ecke kriegen können – jedoch nicht in diese Zubereitungsform! Die Würzung ist wirklich extrem gut – ganz leicht scharf und mit etwas Joghurt. Als Fleisch gab es dazu Geflügel – das “Murgh” am Murgh Biryani wohl. 😉

Das Foto ist heute etwas misslungen – dennoch hoffe ich einen ungefähren Eindruck vermitteln zu können. Die Portion war wirklich riesig – ich mußte ziemlich kämpfen um alles zu schaffen. Dennoch war der Preis von neun Euro sechzig Cent ziemlich heftig. Aber ich habe ja in den letzten Monaten soviel durch meine regelmässigen Mensabesuche einiges gespart, so daß ich mir das ruhig einmal leisten kann.
Das Taj of India ist mit Sicherheit nicht das beste Indische Restaurant, ich habe z.B.in Hamburg schon “Authentischer” gegessen, aber (meines Wissens) ist es das einzige, welches in Jena solche Speisen bietet – sieht man einmal von City Pizza ab, die unter internationale Gerichte auch ein nicht zu verachtendes Angebot an Speisen vom südasiatischen Subkontinent bieten. So zumindest mein aktueller Wissensstand. Wer mehr Anbieter in diese Richtung hier in der Gegend kennt, kann dies natürlich das gerne in der Kommentarfunktion hinterlassen. 🙂

Test: Maggi Ratsherrentopf [18.03.2007] (und Haltbarkeitsdaten)

Heute probierte ich mal den Maggi Ratsherrentopf, der bereits seit einiger Zeit in meinem Gefrierfach vor sich hin dümpelte. Wie lange sollte mir erst nach dem Genuß klar werden, aber dazu später mehr. Im Grunde genommen kann man es in die gleiche Klasse von Convinience Food einteilen wie das bereits vor einiger Zeit getestete Bunte Gemüse-Hühnchen der gleichen Firma.


Innerhalb der Packung findet sich ein Beutel mit dem gefrorenen und vorbereiteten Gericht.

Zur Zubereitung muß Wasser in einem Topf zum Kochen gebracht werden.

Dann gibt man den Beutel hinein und lässt es 25 Minuten vor sich hin köcheln.


Nach den 25 Minuten nahm ich den Beutel an dem Schlitz am oberen Ende mit der Gabel aus dem Topf und schneidet ihn über dem Teller am unteren Ende auf. Mit einer entsprechend scharfen Schere kein Problem und der Inhalt ergießt sich in das Behältnis.

Das Ergebnis ist ein wirklich gut gefüllter Teller mit ca. 320 Gramm des Ratsherrentopf. Roch wirklich gut.

Ach ja, hier natürlich die Nährwerte:

Nährwerte für 320g
Brennwert: 1186 kj
282 kcal
Eiweiß: 22g
Kohlehydrate: 26g
Fett: 10g

Nachdem ich das Gericht genossen hatte und mich ans Schreiben dieses Artikel machte (was ca. 2 Stunden später der Fall war), nahm ich noch einmal die Packung zur Hand, um die Nährwerte abzulesen. Als ich danach suchte, sah ich zufällig auf das Haltbarkeitsdatum und ein kleiner Schreck durchfuhr mich.

Immerhin 5 Monate – geschmeckt hat es aber trotzdem noch und bisher fühle ich mich auch gut. Hoffe nur daß es sich doch etwas länger gehalten hat als hier angegeben – immerhin war es tiefgefroren. Habe etwas Bedenken, aber bin guter Hoffnung daß ich es überstehe. Wenn nicht…. oO
Dennoch war es sehr lecker,auch ohne Baguette wie auf der Verpackung angegeben und wenn der Geschmack nach Stärke etwas kräftiger war als bei dem Maggi Gemüse-Hühnchen.
Meine Wertung:

Lamm, Bohnen & Semmelknödel [16.03.2007]

Heute gab es mal etwas ganz feines: “Lammgeschnetzteltes mit Bohnen und Semmelknödeln“. Die Alternativen wären Thüringer Mutzbraten mit Sauerkraut, Sojageschnetzeltes oder ein Holzlandteller gewesen. Da war mir das Lammgeschnetzelte doch lieber.

War wirklich sehr gut muß ich sagen und wurde von dem Bratapfelquark als Dessert gekrönt. Gab heute absolut nichts auszusetzen – so sollte es doch immer sein. Ein guter Wochenabschluß…

Spaghetti mit 15% Rabatt [15.03.2007]

Heute verschlug es mich mal wieder ins Lo Studente, wo noch bis Ende März die bereits erwähnte 15 Prozent Rabatt auf alle Speisen aufgrund des zehnjährigen Bestehens jener Lokalität gibt. Ich entsinne mich noch an die Anfangszeiten und jenen Moment, als vor ca. 4-5 Jahren die Preise dort erhöht wurden. Einige meiner damaligen Kollegen wollten danach nicht mehr ins Lo Studente gehen. Vom heutigen Standpunkt aus gesehen eine kurzsichtige Entscheidung. Die Preise sind immer noch mehr als aktzeptabel, selbst ohne die 15% Rabatt.
Erinnert sich eigentlich noch jemand an die Zeit, als es noch eine Alternativ-Mensa in der “Rose” gab? Das Essen dort war wirklich gut und eigentlich DIE Alternative zum normalen Mensa-Essen. Lange ist es her – 5 Jahre bestimmt. Weiß gar nicht warum die damals zu gemacht haben? Aber ich schweife mal wieder vom Thema ab.
Das Wetter hätte es ja angeboten sich nach draußen zu setzen, doch leider waren um ca. 12.45 Uhr als wir dort ankamen alle Plätze im Freien restlos besetzt. Daher mußten wir uns im nur halb gefüllten inneren Gastraum einen Platz suchen. Ich wählte heute mal wieder die Spaghetti Lo Studente mit jener Tomaten-Sahne-Schinken-Erbsen Sauce die ich ja so schätze.

Gut wie immer. Es dürfte eigentlich nicht so schwer sein das nach zu kochen – das Rezept zählt aber wohl zu den Betriebsgeheimnissen des Lo Studente. Aber mit ein bisschen rumprobieren sollte es doch möglich sein ein solches Gericht zu kochen. Was gehört schon dazu ? Schinken, Sahne, Tomatenmark (schätze ich mal) und Erbsen – vielleicht noch ein paar Gewürze. Wäre mal einen Versuch wert.
Einziger Kritikpunkt wäre eigentlich, daß es heute ziemlich lange dauerte bis wir unser Essen erhielten. Aber aufgrund der Tatsache daß es draußen so gut besucht war kann man dies wohl nachsehen….

Fruchtige Hähnchenpfanne [14.03.2007]

Heute bestand das Angebot aus Milchreis mir Apfelmuß, Spanischer Frikadelle mit Pommes, Kasslerbraten mir Schwarzbiersoße, Blumenkohl und Kartoffeln und schließlich einer “Fruchtiger Hähnchenpfanne mit Curcumareis“. Milchreis wäre zwar eine nette Alternative gewesen, aber visuell sah die Hähnchenpfanne einfach besser aus – auch wenn die hier gezeigte Portion mal wieder nicht gerade hübsch aufbereitet ist.

Mal wieder eine gute Wahl – langsam habe ich glaube ich den Dreh raus, das richtige zu wählen. War wirklich mal eine kleine Perle unter den angebotenen Speisen.