Leckeres Fischfilet im R2 [24.11.2006]

Bevor ich es vergesse: Heute verschlug es uns mal wieder mal ins R2 im Marktplatz.

Der christlichen oder was-auch-immer Tradition verpflichtet gab es dort an einem Freitag natürlich ein Fischgericht, dieses mal Fischfilet auf Risottobeet. Sowohl ich als auch mein mich begleitender Kollege entschieden einhellig, daß wir damit wohl leben könnten und betraten das Restaurant.

Normalerweise bin ich kein besonders großer Fan von Fischgerichten, wohl vor allem wegen der Gräten, aber hier wurde ich positiv überrascht. Das Filet war wirklich sehr zart und vor allem Grätenfrei. Neben dem Reis befand sich außerdem auch eine sehr leckere Beigabe aus Roter Beete, Pilzen und kleinen Frühlingszwiebeln dabei. Wie alle Business Lunch Gerichte im R2 inkl. eines Softgetränkes zum Preis von 6 Euronen. Vielleicht sollte ich meine Fischmeinung doch mal revidieren. War auf jeden Fall wieder sehr empfehlenswert – das R2 versteht es doch tatsächlich immer wieder, uns Mittags zu positiv zu überraschen. 😉

Stilbruchs “Johannisbrot” [23.11.2006]

Heute war es mal wieder an der Zeit, in den guten alten Stilbruch in der Wagnergasse zu gehen.

Nachdem wir im obersten Stockwerk freie Plätze gefunden hatten, machten wir uns an das Studium der Karte. Dort entdeckte ich unter dem etwas missverständlichen Namen “Johannisbrot” ein Gericht, daß es mir Wert schien getestet zu werden. Dabei handelt es sich um Gulasch vom Schwein, verfeinert mit Merlot Barique und Creme Fraiche in einem knusprigen Brotlaib. Wer sich in Jena auskennt, weiß daß es im Restaurant “Zur Noll” in der Oberlauengasse unter dem Namen “Backhausgulasch” ein ähnliches Gericht gibt.

Für 8,40 Euronen eine wirklich riesige Portionn – auch wenn auf dem Photo vielleicht nicht so erscheint. Gegen Ende mußte ich ziemlich “kämpfen” und schaffte auch dann auch nicht alles.
Für den größeren Hunger ein sehr emfehlenswertes Gericht.

Endlich in den Loewen [22.11.2006]

Mit zwei Tagen Verspätung ging es heute endlich in den Loewen – und das Angebot in dieser Woche war es wirklich wert. Das Kaninchen-PilzRagout für 7 Euronen klang sehr gut, die mit Frischkäse und Spinat gefüllten Calameretti mit Reis für 8 Euronen hörten sich ebenfalls gut an und an der Wandtafel war noch ein Wildschweinfilet mit Wirsinggemüse und Schupfnudel angeboten, welches mit 16 Euronen den Preisrahmen eines normalen Mittagessens jedoch bei weitem sprengte. Ich entschied mich letztlich dann für gute deutsche Hausmannskost: Eine Rindsroulade mit Rotkraut und Thüringer Klößen.

Mit 8,60 Euronen war dies Gericht zwar auch schon fast an der oberen Grenze des preislich noch erträglichen, aber das Gericht war jeden Cent wert. Wirklich eine Gourmet-Rindsroulade muß ich sagen. 😉
Ein Lob an dieser Stelle an die Bediensteten des Löwen, die es trotz gut gefüllten Restaurants hin bekamen, uns schnell mit den bestellten Gerichten zu versorgen. Alles in allem ein wieder sehr lohnender Besuch.

Cheers-Sandwich [21.11.2006]

Heute kam schon wieder etwas dazwischen und anstatt in den Löwen ging es heute mal ins gute alte Cheers – glaubt man der Werbung eine Quelle uramerikanischer Mahlzeiten – wer jedoch schon einmal mit einem echten Amerikaner dort war, der weiß daß die Einwohner dieses Landes meist eher anderer Meinung sind. Dies aber nur am Rande erwähnt.

Meine Überlegung ging hin und her zwischen dem Quesedilla, einem Bacon-Cheeseburger oder etwas ganz anderem. Meine Wahl fiel schließlich auf das “Club-Sandwich” für 6,45 Euronen. Serviert natürlich mit einer großen Portion der hauseigenen Fritten, welche ja (wie ich wahrscheinlich bereits erwähnt habe) mit einer sehr leckeren Würzung versehen sind.

Einziger Kritikpunkt beim Club Sandwich sind die Bacon-Streifen, die in meinem Sandwich so hart gebraten waren – konnte man kaum mit essen. Ansonsten aber sehr schmackhaft.

CafĂ© Immergrün [20.11.2006]

Entgegen meiner normalen montäglichen Gepflogenheiten zog es mich heute ins CafĂ© Immergrün. Grund war ganz einfach, daß meine normalen Begleiter alle keine Zeit hatten bzw. nicht verfügbar waren und ich mich daher einer anderen Gruppe anschloß – dies aber nur am Rande erwähnt.

Das Immergrün ist ja wie hier lebende Wissen eher dem alternativen Milleu und den Studenten zuzuordnen, was es jedoch keinesfalls miskreditieren soll. Ich gehe eigentlich recht gern dort hin – auch wenn die Speiseauswahl immer eher dürftig ist – hauptsächlich Suppen und Nudelgerichte. Außerdem ist es dort fast zu dunkel zum fotografieren ohne Blitz. 😉
Bestellt wurde wie immer an der Theke – ich entschied mich für das “Bauernfrühstück“, welches mit 4,10 Euronen zu den teuersten überhaupt dort gehörte. Dauerte dann etwas, bis es uns an unseren Tisch serviert wurde. War aber auch viel Betrieb und ist daher zu entschuldigen.

Die Portion war mehr als groß – einen einzigen (winzigen) Pferdefuß entdeckte ich erst, als ich schon etwas abgegessen hatte: Das ganze schwamm regelrecht im Fett. Lecker war es aber trotzdem und vor allem die Preise sind wirklich unschlagbar. Mal sehen ob und wann ich meine anderen Kollegen mal wieder zu einem Besuch dort bewegen kann.