Kurztest Abbelen Hot Dogs [19.11.2006]

Es soll nicht erscheinen daß ich nur im tegut einkaufe, aber mein aktuelles Convinience-Food-Gericht stammt schon wieder von dort. Es handelt sich dabei um “Abbelen Hot Dogs” für die Mikrowelle – angeblich in einer Minute fertig. Da konnte ich natürlich nicht wiederstehen…

Packung also aufgerissen und auf eine Mikrowellenfähige Unterlage gelegt. Das ganze ist wirklich simpel aus zwei aufgeschnittenen weichen Brötchen, zwei Scheiben Käse und zwei Bockwürsten aufgebaut – nichts besonderes also. Der Preis von wenn ich mich recht entsinne 99 Cent erscheint mir da fast etwas zu hoch.

Nach einer Minute Mikrowelle war der Käse dann tatsächlich geschmolzen und die Würstchen scheinbar richtig heiß – man verbrannte sich sogar etwas die Finger an den Brötchen wenn man nicht aufpasste. Ob das auch mit normalen Käse und Standard-Bockwürsten geht müsste man mal testen.

Zum Schluß verzierte gab ich auf das ganze noch etwas Ketchup und fertig war ein kleiner Snack zum Abend.

Fand das ganze sehr praktisch – auch denn zu einem richtigen Hot Dog vielleicht noch Röstzwiebeln oder Gurkenscheibchen gefehlt hätten. Habe ich aber grade nicht im Haus gehabt.
Hier die Werte für beide Hotdogs:

Nährwerte für 200g
Brennwert: 2448 kj
588 kcal
Eiweiß: 26g
Kohlehydrate: 44g
Fett: 34g

Ist bei Leibe nicht besonderes – aber ein wirklich schnelles Gericht. Und Geschmacklich gar nicht mal sooo übel.
Meine Wertung:

Alberto Lasagna Bolognesa getestet [18.11.2006]

Heute wollte ich einmal ein Gericht probieren, welches schon seit einigen Tagen in meinem Tiefkühlfach wartete: “Lasagna Bolgnesa” von Alberto. Entdeckt hatte ich diese mal wieder im Tiefkühlregal des hiesigen tegut in der Goethegallerie für 1,99 Euronen.

Das Päckchen (11x16cm Fläche bei 5cm Höhe) erschien mir mit 400 Gramm auf jeden Fall ausreichend um Satt zu werden und der Aufdruck des Mikrowellensymbols mit den 10 Minuten versprach auch eine schnelle und einfache Zubereitung. Alternativ hätte man es auch im Backofen zubereitet werden können, dies war jedoch mit 35 bis 40 Minuten bei 190 Grad angegeben und so viel Zeit wollte ich nicht aufwenden.
Nachdem ich die Packung geöffnet hatte, der Deckel ließ sich recht schwierig ablösen und ich mußte aufpassen daß das Behältnis nicht an den Seiten einriss, erblickte ich eine gefrorene Masse mit Käse und Bolognesestückchen darauf.

Den Deckel locker aufgelegt wurde das Gericht nun in die Mikrowelle gestellt und diese auf 10 Minuten eingestellt.

Nährwerte für 400g
Brennwert: 2860 kj
684 kcal
Eiweiß: 24g
Kohlehydrate: 60g
Fett: 40g

Während die Mikrowelle nun vor sich hin summte, schaute ich immer mal wieder danach. Was mit auffiel, war daß sich an den Lüftungsschlitzen ein wenig Feuchtigkeit in Form von Kondenswasser ansammelte – wohl aufgrund des nun während des Zubereitungsprozesses verdunstenden Eises auf dem gefrorenen Gericht. Ich fürchtete schon daß das Gerät schaden nehmen würde, aber es hielt die 10 Minuten problemlos durch und nachdem das Gericht wie in der Anleitung empfohlen circa eine Minute abgekühlt war, entnahm ich es der Mikrowelle und nahm es in Augenschein. Dabei stellte ich fest, daß der Boden der Pappschale offensichtlich nicht so ganz dicht gehalten hatte bzw. durchgeweicht war, denn einige rötliche Spuren blieben auf dem Glasuntersetzer der Mikrowelle zurück.

Sah ja gar nicht mal so schlecht aus. Aus der Schale konnte und wollte ich es jedoch nicht essen, da ja wie ich bereits erwähnt hatte der Boden leicht “undicht” war. Deshalb entschloß ich mich dazu, das ganze auf einen Teller umzubetten. Ließ sich zwar besonders in den Ecken nicht so leicht herauslösen, aber schließlich gelang es mir die Portion komplett aus der durchgeweichten Pappschale zu entfernen.

Als letztes ging es dann daran, das ganze Geschmacklich zu testen – und ich muß sagen daß ich wirklich positiv überrascht war. Es schmeckte wirklich gut – keinerlei Geschmack nach Konservierungsmitteln oder Sachen die nicht dazu gehörten. Es hätte ein wenig heißer sein könnnen, also vielleicht das nächste mal mehr als 10 Minuten in die Mikrowelle stellen – aber alles in allem gibt es (bis auf die deftige Kalorienanzahl 😉 ) eigentlich nichts an diesem Gericht auszusetzen. Werde ich mir wahrscheinlich wieder mal holen.
Meine Wertung:

Lo Studente mal wieder [16.11.2006]

Bei wirklich sehr schönem Wetter – bis zu 20 Grad Celsius sollen es ja heute sein – begaben wir uns heute mal wieder ins Lo Studente und fanden dort sogar draußen an einem der Tische auf der Johannisstraße einen freien Platz. Nach dem Film gestern Abend sehe ich diese für Mitte November eher ungewöhnlich Wärme mit etwas anderen Augen, aber das hinderte uns nicht daran das schöne Wetter auszunutzen. 😉

In der Karte wurde als Neuerung gleich auf der ersten Seite “Scallopine” angepriesen – aber als wir nachfragten hieß es daß diese nur Abends angeboten wurden. Daher wichen wir auf die Standardgerichte aus und ich wählte die “Gnocci Lo Studente” – immer wieder eine gute Wahl meiner Meinung nach.

Ansonsten gibt es eigentlich nicht viel zu berichten – Essen wurde schnell serviert und wir waren dementsprechend auch schnell fertig, so daß uns noch die Zeit für einen Kaffee hinterher blieb. Die Entscheidung mal das Einstein als Kaffee Location zu probieren erwies sich jedoch als Fehler – denn zum ersten dauerte es lange und der Kaffee, in meinem Fall ein doppelter Espresso, war auch nicht so extrem toll. Na ja – meinen Kollegen ging es vor allem darum in der Sonne zu sitzen und die gab es dort direkt am Johannistor zur genüge.

Ist Steak gleich Frikadelle [15.11.2006]

Eigentlich hatte ich ja etwas größeren Hunger und hatte zu Beginn der Mittagspause bereits erwähnt, daß das R2 aufgrund der bekanntermaßen kleinen Portionen ausfällt – aber als wir am Marktplatz ankamen sagte uns das Mittagsangebot dann doch so zu, daß ich meine vorherige Aussage wiedersprach und wir uns dann doch im R2 Bistro und Restaurant am Martkplatz niederließen.

Das Wetter war trotz Mitte November dann auch noch so warm, daß wir es wagten uns nach draußen zu setzen. Das heutige R2 Business Lunch bestand aus “Beefsteak mit Paprikaragout auf Potatoskins“. Hörte sich ziemlich gut an, aber im benennen ihrer Angebote waren die Leute vom R2 ja schon immer sehr kreativ.

Als das angepriesene Steak dann serviert wurde, stellten wir jedoch mit etwas verwundert fest, daß es sich dabei eher um eine Frikadelle handelte. Ich habe mir die Definition des Steakes bei Wikipedia mal durchgelesen und es scheint mir keine Variante eines Steakes zu geben, das in der Zubereitung einer Frikadelle ähnelt. Angesprochen haben wir diese “kleine Verwechslung” dann aber nicht gegenüber der Bedienung – trotz des kleinen Auszeichnungsfehlers war es sehr lecker und bei einem Preis von 6 Euronen inkl. eines Softgetränkes kann man ja nicht wirklich was sagen.
Nachtrag: Hätte ich gleich einmal nach Beefsteak geschaut, hätte sich das kleine Missverständnis aufgeklärt – ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil

Teuer, aber gut im Stilbruch [14.11.2006]

Heute führte uns unser Weg in Richtung der Wagnergasse.

Dort begaben wir uns in den Stilbruch – und wer Mittags schon mal im Stilbruch war (oder meinen letzten Bericht gelesen hat), weiß daß es dort um diese Zeit ziemlich schwierig sein kann, einen freien Platz zu finden. Wir hatten jedoch Glück und fanden einen freien Tisch im obersten der drei Stockwerke.

Die Bedienung kam trotz offensichtlich großem Stresses bald zu uns und nahm unsere Bestellung auf. Auch wenn es sich dabei mit 9,60 Euronen um das teuerste aller Pfannengerichte handelt, entschied ich mich für die “Rote Pfanne“. Dieses besteht aus gebratenen Rindfleischstreifen, Bohnen, Mais, Paprika und Zwiebeln, recht scharf gewürzt und mit vier Scheiben Baguettebrot.

Lecker und massig, das steht fest – aber doch etwas überteuert. Ich habe mir zwar abgewöhnt in DM zu rechnen, aber wenn man bedenkt daß das vor einigen Jahren ca. 18 DMark gewesen wären muß man doch etwas schlucken. Und die Statistiker können behaupten was sie wollen: Der Euro IST ein Teuro. “Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.” 😉
Dies soll aber kein Vorwurf gegenüber des Stilbruchs sein – wenn ich nicht bereit wäre, den Preis zu zahlen, hätte ich es ja kaum bestellt. Es gibt ja genug günstigere Alternativen in der Speisekarte.