Am Anfang (der Woche) war der Loewe [30.10.2006]

Am Anfang dieser zugegebenermaßen verkürzten Woche stand wie meist der Loewe als Ziel unseres Lunchausfluges. Die aktuelle Wochenkarte (die wie immer hier zu finden ist) fand ich persönlich nicht so erquickend. Wobei ich dazu sagen muß, daß ich kein großer Fan von Sauerkraut (auf der Karte Bayrischkraut genannt) bin und auch Sülze nicht gerade zu meinen Favoriten zählt. Die “Butterfischmedaillons mit Limettensoße, Oliven und Reistimbale” wären noch eine Alternative gewesen, aber Oliven sind leider auch nicht so mein Ding. Daher entschied ich mich schließlich für den Erbseneintopf in großer Ausführung, welcher mit drei Scheiben Baguettebrot serviert wurde.

Bereut habe ich meine Wahl nicht, war sehr lecker. Etwas mehr Baguettebrot hätte dabei sein können, aber das war wohl bei 3 Euronen wohl nicht mehr drin um in der Gewinnzone zu bleiben.

Beim “Schotten” – McDonalds Leutragraben [29.10.2006]

Ich weiß nicht was mich geritten hatte, aber es lag wohl daran daß ich gestern ja bereits bei Subways war und sonst an einem Sonntag relativ wenige Imbissmöglichkeiten in der Innenstadt geöffnet haben – auf jeden Fall begab ich mich heute nach langer Abstinenz mal wieder zu McDonalds hier im alten Zeiss-Gebäude am Leutragraben.

Mein kleines Menu welches ich mit dort zusammenstellte bestand aus einem McRib, einem Cheeseburger und einer 9er Packung Chicken McNuggets mit Curry-Sauce.

Besonders toll war es nicht muß ich sagen. Beim McRib übertünchte die Barbeque-Sauce beinahe den Geschmack des Restes, der Cheeseburger schmeckte nach fast gar nichts und die Chicken McNuggets – nun – konnte man mit Hilfe der Currysauce mehr oder weniger genießen. Ich bin zwar leicht erkältet, aber so viel vom Geschmack nimmt so etwas dann doch nicht weg. Bin wirklich der Meinung daß sie schlechter geworden sind als früher – evtl. (und das ist reine Mutmaßung) lassen sie neuerdings gewisse Geschmacksverstärker weg. (?)
Gut, die Erwartungshaltung ist nicht allzu hoch wenn man in einen Schnellimbiss geht, aber ich hatte sie halt doch etwas besser in Erinnerung. Das nächste mal dann vielleicht doch wieder ein Döner, das dürfte sich Kalorientechnisch nichts geben im Vergleich zu McDonalds.

Kostenlos im Subway :) [28.10.2006]

Wie ich bereits vor einigen Tagen beim “ausmisten” meines Portmonaies feststellte, verfügte ich inzwischen über 2 volle “SubClub“-Karten, den Bonuskarten des Subways. Im Rahmen meines Wochenenddienstes an diesem Wochenende bot sich daher die Gelegenheit, dies einmal in Anspruch zu nehmen.

SubClub Bonuskarten

Also begab ich mich zur Mittagszeit runter ins Subway, wo wie es eigentlich zu erwarten war ziemlich reger Betrieb herrschte. Trotzdem gelang es den Mitarbeitern dort, die Kunden schnell und professionell abzuarbeiten. Kleines Lob an dieser Stelle.

Nach nur kurzem Überlegen entschied ich mich für ein “Steak & Cheese” Sandwich auf der bereits im vorherigen Subway-Post erwähnten “verschärften” Brotsorte. Um den die Schärfe diesmal aber etwas genauer zu testen wählte ich nicht meinen ebenfalls scharf gewürzten Saucen-Favorit “Mexican Southwest”, sondern eine einfache Barbeque-Sauce. Was ich am Ende bekam entsprach natürlich visuell nicht dem, was die Werber da auf der Subway-Seite präsentieren – Nahrungsmittelfotografie ist glaube ich gerade in der Werbebranche eine Kunst für sich ūüėČ – aber lecker war es trotzdem.

Die leichte “Verschärfung” des Sandwiches trat beim anschließenden Geschmackstest / Verzehr sehr viel deutlicher zu Tage als bei dem vorherigen Male. Nicht sehr kräftig wie ich ja bereits schrieb, aber trotzdem ganz nett.
Mal schauen wie lange diese Aktion noch läuft. Wie mir auffiel, ist diese Art von Brot im “Sandwich-Konfigurator” auf der deutschen Webseite des Franchise-Gebers nicht verfügbar, auch wenn es dort beworben wird. Nun – um ganz ehrlich zu sein halte ich diese Funktion dort sowieso für nicht mehr als eine Art Werbegag.

Jütro – Asia Curry Huhn

Im Tiefkühlregal des hiesigen teGut entdeckte ich vor einigen Tagen ein Fertiggericht, das mir wert schien mal getestet zu werden – “Jütro – Asia Curry Huhn“. Gestern Abend war es nun endlich so weit.

In der Pappumverpackung findet sich mit einer Folie abgedeckte Kunststoff-Dose. Diese soll lt. Anleitung für 8 bis 12 Minuten bei voller Leistung in der Mikrowelle aufgewärmt werden. Dabei soll es wie in der Beschreibung heißt “schonend dampfgegart” werden. Um Überdruck zu verhindern verfügt die Abdeckfolie dabei über eine kleines Ventil, durch welches überschüssiger Dampf entweichen soll.

Ich führte die Zubereitung so durch wie es beschrieben war und ließ es zwölf Minuten lang auf maximaler Stufe in der Mikrowelle. Dort blähte sich die Abdeckfolie auf und der Dampf entwich mit einem deutlich hörbaren Pfeifen durch besagtes Folienventil. Das mit dem Dampfgaren schien also soweit zu stimmen. ūüėČ

Die Portion stellte sich beim umpacken auf einen Teller dann als erheblich größer heraus als es zuerst aussah. Genau richtig für den durchschnittlichen Hunger dachte ich bei mir. Wenn man sich 650g Beutel mit Tiefkühlgerichten von z.B. Frosta kauft steht man oft vor dem Problem, daß die Menge zu klein ist, um (nach meiner persönlichen Auffassung!) zwei anständige Portionen daraus zu machen. Entweder man hat zwei zu kleine Teller oder macht sich den ganzen Beutel warm und hat eine bisschen zu viel für eine gute Mahlzeit. Hier hatte Jütro mit 450 Gramm genau die richtige Menge erwischt. Aber dies nur am Rande erwähnt, denn nun ging es darum, das Gericht geschmacklich zu bewerten.

Heiß war es geworden, das Konzept der Dampfgarung in der Mikrowelle schien also tatsächlich zu funktionieren. Im Geschmack enttäuschte es mich dann aber doch etwas. Es war zwar pikant wie auf der Pappumverpackung beschrieben, aber den etwas chemischen Beigeschmack konnte dies nicht übertünchen. So deutlich wie hier war es mir bisher noch nie aufgefallen daß etwas leicht nach irgendwelchen Zusatzstoffen schmeckte – das weckte Erinnerung an Ollis Kommentare zum Test der Knorr Express Burger.
Fazit: Kann man essen und macht satt, aber der leicht chemische Beigeschmack eröffnet deutlich noch Raum für Verbesserungen dieses Fertiggerichtes seitens von Jütro.
Meine Wertung: 2,5 GMs

Mittag im Hanfrieds [26.10.2006]

Mal wieder führte uns unser heutiger Weg in Richtung des Markplatzes – bei einem wirklich wundervollen Herbstwetter mit viel Sonnenschein. Unser ursprünglicher Plan war ins R2 zu gehen, jedoch gab es dort keine freien Sitzplätze draußen und wir hatten es uns in den Kopf gesetzt draußen zu essen, daher schwenkten wir um und landeten letztendlich im Hanfrieds, wo sich noch ein letzter freier Tisch für uns fand.

Als die Bedienung schließlich zu uns kam um die Bestellung aufzunehmen, sagte ich ihr daß wir noch keine Speisekarte haben. Darauf hin bemerkte sie mit etwas genervtem Unterton so etwas wie “… da muß man sich die halt mal vom Nachbartisch holen…” und nahm zwei Karten von einem der angrenzenden Tische, um sie uns auf den Tisch zu legen. Klang für uns so, als wäre es die Pflicht der Gäste, sich gefälligst selbst um die Speisekarten zu kümmen. Ich schiebe es aber mal auf den Streß den sie hatte – es war wirklich extrem viel los.
Während der Durchsicht der Karte überlegte ich ob ich wieder das “Marktrad” (sh. auch hier) nahme, aber so riesigen Hunger hatte ich dann doch nicht und entschied mich schließlich für die “Reispfanne mit Putenstreifen und Gemüse” für 5,50 Euronen.

Irgendwie hatten wir wohl vergessen oder verdrängt wie lange es das letzte mal von der Bestellung bis zum servieren der Speisen im Hanfrieds gedauert hatte – und dieses mal war es leider nicht besser. Aber irgendwann stand unser Mittagessen dann doch vor uns. Die bestellte Reispfanne war dann nicht so “der Renner” – Reis, Gemüse und Fleisch waren zwar gut, aber dem ganzen fehlte meiner Meinung nach irgendwie der würztechnische Pepp und die Zutaten schwammen regelrecht in einer Art Gemüsebrühe. Das nächste Mal werde ich wohl die Spätzlepfanne nehmen, für die sich meine Kollegen entschieden hatten. ūüôā