Status [25.07.2006]

Wetter:

Heute war die Hitze mal wieder wirklich unerträglich. Der Morgen ging noch, aber je später der Tag wurde, desto wärmer wurde es. Und kaum Wind, der etwas Erfrischung mit sich gebracht hätte.

Und die Aussichten sind nicht besonders schön. Momentan habe ich noch Hoffnung für ein einigermaßen erträgliches Wochenende, aber glauben tu ich es erst wenn ich es merke und durch weniger Transpiration auch spüre 😉

Mittag:
Heute gings mal wieder in gute alte Lo Studente – aktuell sind dort Nudelgerichte mit Ruote (radförmige Nudeln) im Angebot – die Portion für 4,90 Euronen. Ich wählte, wie sollte es anders sein, natürlich wieder jene mit meiner geliebten Lo Studente Sauce.

Lecker wie immer. Aber die Hitze machte uns dann doch ziemlich zu schaffen. Ich verzichtete sogar auf den anschließenden Kaffee, nur damit ich mich nicht noch länger in dieser drückenden und schweißtreibenden Mittagshitze aufhalten mußte. Da ist mir das Büro dann doch lieber. 🙂

Status [24.07.2006]

Wetter:

Eigentlich hätte es gestern Abend regnen sollen – so hatte es zumindest die Vorhersage angekündigt. Gemerkt und vor allem gesehen habe ich davon nichts. Die Straßen waren am morgen nicht feucht wie sonst nach einem nächstlichen Wolkenbruch – also muß ich davon ausgehen daß das Hitzegewitter wohl ausgefallen ist. 🙁
Entsprechend war es heute auch wieder ziemlich knackig warm. Ein paar Wolken und etwas Wind machten es aber dann doch noch einigermaßen erträglich. Ich habe ja nichts gegen Sommer – auch wenn Frühling und Herbst mir dann doch lieber sind – aber muß es gleich so extrem heiß sein ? 🙂

Mittag:
Das Gasthaus zum Löwen, unser normales Montags-Mittagsziel hat noch immer zu – was tun wir also ? Wir wenden uns in Richtung des Markplatzes und entscheiden uns schließlich für das Kartoffelhaus.

Irgendwie war mir heute dann auch mal wieder nach einer meiner dortigen Lieblingsspeisen: Dem indischen Kartoffelauflauf.

Dieser besteht aus Putenfleisch in einer Currysauce vermengt mitKartoffeln und Früchten aller Art – sehr lecker, kann ich nur empfehlen.
Anschließend reichte die Zeit dann sogar noch um im angrenzenden Markt 11 etwas Koffeinhaltiges zu uns zu nehmen. Die Wärme ließ mich aber von einem doppelten Espresso absehen und mich einen EiscafĂ© wählen.

Mit 2,90 Euronen finde ich diesen dort zwar verhötnismäßig teuer, aber dafür ist er auch recht lecker.

Stealing ham

Aufgenommen heute Vormittag beim Brunch im Stilbruch.
Diese Wespe (Vespula germanica) trennt doch tatsächlich mit ihren Beißwerkzeugen kleine Stücke aus dem Schinken und tragen es dann weg. Hatte ich so noch nie gesehen – daß sie an die zuckerhaltigen Getränke oder Kuchen gehen war mir ja bereits leidlich bekannt, aber so etwas…
Aber Wespen sind halt auch nur Fleischfresser – und im Gegensatz zu einem Stück lebender Beute wehrt sich so ein Stück Frühstücksschinken nicht. 😉

Status [21.07.2006] – Inderbuffet

Wetter:

Weiterhin ächzt unsere kleine Stadt unter der Hitze des Sommers – auch wenn es heute zum Glück nicht ganz so drückend wie gestern war und eine leichte Briese hin und wieder für etwas Abkühlung sorgte. Am Samstag soll es noch einmal richtig knackig heiß werden, Sonntag verspricht uns die Vorhersage wieder etwas Abkühlung, nachdem es am Sonntag Abend wohl ein Wärmegewitter geben wird.

Mittag:
Heute war Inder-Tag. Das Taj India am Markt hier in Jena bietet ja bereits (angeblich) seit Anfang April ein sogenanntes Buffet Angebot (sh. Banner oben rechts im Bild unten), aber bei meinem bisherigen Besuchen hatte ich dort nichts gesehen.

Heute bot sich mir nun das erste Mal die Gelegenheit dieses Buffet zu testen.

Das Angebot besteht aus vier Aufwärmschalen – die erste mit Reis und Fladenbrot, die nächste mit einem vegetarischen (irgend etwas mir Erbsen und Pilzen) und die letzten beiden mit Fleischgerichten gefüllt (Chicken Lababda und Lamm Vindaloo waren es wohl). Wie bei einem Buffet üblich nimmt man sich einfach einen Teller und macht sich auf – wobei Nachschlag natürlich inklusive ist. Ich testete zuerst das vegetarische und dann noch eine Portion mit dem Lammgericht.

Kostet insgesamt 6,50 Euronen – mit ĂĄ la Carte wäre man billiger wegekommen – aber da der Nachschlag bei Bedarf inbegriffen ist, bleibt es ein gutes Angebot. Und es geht sehr viel schneller als würde man bestellen. Daher waren wir in weniger als 30 Minuten fertig mit unserem Mittagsmahl und fanden so noch die Zeit uns etwas Koffeinhaltiges (in meinem Fall einen Eiskaffee) im Markt 11 zu gönnen.

Status [20.07.2006]

Wetter:

Gnadenlos brennt heute die Sonne bereits zum zweiten Male in Folge auf die geplagte Stadt hernieder und macht für die Menschen auf den Straßen jede Bewegung oder größere körperliche Anstrengung zur Qual. Bei fast siebenundreißig Grad Celsius weht kaum Wind durch die Gassen und über die Plätze. Zum Glück ist die Luftfeuchtigkeit nicht ganz so hoch, offensichtlich das einzige Zugeständnis welches man uns von “höherer Stelle” zubilligt 😉
Einzig positiver Punkt ist (wenn das stimmt – hat man mir so erzählt), daß die Mückenpopulation bei so hohen Temperaturen zurückgehen soll. Zum Wochenende hin sollen die Temperaturen sich dann wieder auf “mildere” 31 Grad einpendeln. Wann hat es das letzte mal so eine Wärme gegeben ? Global Warming oder doch nur einfach ein Zufall?

Mittag:
Ich weiß nicht ob ich bereits darüber geschrieben habe, aber unten in der “Neuen Mitte”, jener Einkaufspassage im Sockel des Turms, gibt es den sogenannten Food Court – aktuell bestehend aus einem China-Imbiss mit dem kreativen Namen “Peking” und die eher auf Hausmannskost ausgelegte “Suppenküche”, die aber nicht nur Suppen, sondern auch festere Nahrung anbietet.Bei letzterem entschlossen wir uns heute zu essen, da die Hitze uns etwas die Lust am verlassen des Gebäudes genommen hatte. Sitzplätze für beide Imbisse befinden sich im Sockel des Turmes, wo eine niedrige Halle mit Tischen und Stühlen ausgestattet ist. Früher, also bis letztes Jahr irgend wann, hatte im Food Court noch ein dritter Anbieter existiert, der Dinge wie frittierten Blumenkohl, Kartoffeln und Chicken Wings angeboten hatte – dieser hatte aber zugemacht und der Chinese nutzt nun auch dessen Fläche mit.
Wir begaben uns also zur sogenannten “Suppenküche” und prüften das dortige Angebot. Ich entschied mich für das Schnitzel mit Champinions und Pommes.

Auch wenn das Bild etwas unscharf ist, kann man wohl erkennen daß es sich nicht gerade um hochwertiges Essen handelt. Die Schnitzel werden in einem Glaskasten mit einer Wärmeleuchte auf Esstemperatur gehalten und sehen sehr nach Friteusen-Schnitzel aus. Dafür ist die Größe der Portion aber OK. Für Mitarbeiter aus dem Turm kostet das Essen dort dann auch nur drei Euronen – also sollte man sich nicht zu sehr beschweren. Aber es ist meiner Meinung nach nichts was ich täglich essen könnte. Der Chinese wäre eine Alternative, aber leider gibt es Personen in meiner Mittagsess-Gruppe, die diese Art von Speisen nicht besonders mögen. Ich will natürlich nicht sagen, daß gebratene Nudeln mit Hühnerfleisch sehr viel hochwertiger sind – aber weniger Kalorien und Fett haben sie alle mal.
Da ich noch einen Termin hatte, verzichteten wir heute auf Kaffee – wäre bei der Hitze auch nicht so der Renner gewesen. Einzig zu einem Eiskaffee hätte ich mich vielleicht noch durchringen können, aber sollte halt nicht sein. Vielleicht morgen?!