Der Winter ist zurück…

… und zwar gleich ziemlich heftig. Mindestens 15cm Schnee habe ich heute früh vom Auto kehren dürfen – und alles über Nacht gefallen. Als ich am gestrigen Abend ankam waren die Straßen noch vollkommen frei gewesen – keine Spur von Schnee. Wirklich unglaublich – habe zwar mit Schneefall gerechnet, aber dass es gleich so heftig wird habe ich nicht gedacht…

Vorratsdatenspeicherung gekippt

YESSSS!!!! <img src = "/wp-images/smiley/smile.gif" hheight = "18" wwidth = "18" align="absmiddle">
Wie gerade vorhin bekannt gegeben wurde kippt das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die Vorratsdatenspeicherung (VDS) und erklärt sie für Verfassungswidrig. Das Gesetz ist damit ungültig und alle bisher gespeichert Daten müssen gelöscht werden. Die Bundesregierung wird hier nachbessern müssen. (Az.: 1 BvR 256/08 u.a.)

Ein Lichtblick in diesen dunklen Zeiten von geheimen ACTA-Verhandlungen, dem Versuch Zensur über einen neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrages durch die Hintertür einzuführen, netztechnisch größtenteils inkompetenten “Volksvertretern”, einer aktiven Bedrohung der Netzneutralität und bizarren Ideen wie der Sendezeit für Webseiten.

Gäbe es für eine Three-Strikes-Regel für Politik hätten sich spätestens jetzt gewisse “Volksparteien” vor allem des mitte-rechts Spektrums ins Aus katapultiert und sollten für mindestens eine Regierungsperiode von jeglichen parlamentarischen und regierungstechnischen Tätigkeiten ausgeschlossen werden. Die extreme Zunahme bei der Einbringung verfassenfeindlicher Gesetzesvorschläge vor allem durch diese Gruppe ist wirklich bedenklich. ;-)

Danke Bundesverfassungsgericht – you made my day…

Nachtrag (13:42 Uhr):

Bedenklich ist natürlich, daß das Bundesverfassungsgericht nicht prinzipiell die verdachtsunabhängige Speicherung von Verbindungsdaten für Verfassungswidrig erklärt, sondern nur die aktuelle Umsetzung aufgrund der großen Streubreite für unzulässig hält und eine vor allem im Bereich der Bedingungen für einen solchen Eingriff Nachbesserungen fordert.
Also nur ein Teil- oder doch ein Phyrrussieg für die Gegner der Vorratsdatenspeicherung? Denn nun ist zu befürchten dass man in Berlin einfach ein paar geschickte juristische Verklausulierungen in den Gesetzestext einbaut und damit jeder Nutzer von Telekommunikationsmitteln wieder unter Generalverdacht stellt. Jetzt ist es an der Politik zu zeigen, ob man den über 34.900 Klägern (zu denen ich auch zähle) auch wirklich zugehört hat.

Natürlich liegt die Verantwortung für die fortschreitende Entmündigung der Bürger nicht nur in Berlin, sondern ist auch und vor allem bei der EU zu suchen. Nicht nur dass dort die Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherungs verzapft wurde. Dort sind die Einflußnahme durch Lobbyisten und anderen “Interessenverbänden” auf die Politik auch noch weitaus stärker als in den Regierungen ihrer Mitgliedsstaaten.

Denn wer (um nur ein Beispiel zu nennen) z.B. Großkonzernen wie z.B. Südzucker, Coca Cola und Haribo Agrarsubventionen in zweistelliger Millionenhöhe zuschustert, während die Bauern für die das Geld ja eigentlich gedacht ist am Existenzminimum dahinkräkeln, sollte sich lieber erst mal an den eigenen Ohren aus dem Klüngeleisumpf ziehen, bevor er seine Wähler und Bürger generell als potentielle Verbrecher hinstellt. Über den Sinn und Unsinn von solchen Subventionen im Allgemeinen möchte ich an dieser Stelle gar nicht denken.

Haben wir uns wohl doch zu früh gefreut…

Fischfilet in pikanter Kokosmilch [12.01.2010]

Bereits gestern Abend waren wir in Richtung Norden in die Nähe von Frankfurt zurückgekehrt – und dabei über sechs Stunden auf er A9 und der A3 verbracht, da einen großen Teil der Strecke auf allen Spuren versetzt Streu- und Räumfahrzeuge vor uns her fuhren und somit nur eine Höchstgeschwindigkeit von 60 Kilometern pro Stunde erlaubten.

Räumfahrzeuge A9

Aber auf der Gegenfahrbahn in Richtung München war es auch nicht besser – Autokolonnen krochen hinter den Räumfahrzeugen her, die und entgegen kamen.

Den ganzen Tag über hatte es auch geschneit – mal mehr und mal weniger stark – von daher waren die Maßnahmen denke ich auch durchaus gerechtfertigt. So kamen wir halt erst nach Mitternacht an unserem Ziel an.
Frühstück gabs dann heute mal keins, dafür aber eine Mahlzeit in der Kantine, über die ich bereits von April bis Oktober letzten Jahres intensiv berichtet hatte. Die Auswahl bestand heute aus “Cheeseburger (überbackene Rinderbratlinge im Sesambrötchen) mit Tomate und Gewürzgürkchen, dazu Steakhouse-Fritten” und “Fischfilet in pikanter Kokosmilch mit indischem Currygemüse und Duftreis“. Intuitiv lagen mir natürlich die Cheeseburger nahe, aber mein eigenes Körpergewicht riet mir dann doch dazu, das Fischfilet zu wählen.

Fischfilet in pikanter Kokosmilch

War nicht nur lecker, sondern dank des reichlichen Gemüses, des beiliegenden Salates und der fettarmen Zubereitung wohl sogar gesund. <img src = "/wp-images/smiley/smile.gif" hheight = "18" wwidth = "18" align="absmiddle"> Ursprünglich war der Fisch als Pangasius angekündigt worden, aber man hatte hier kurzfristig umdisponiert und eine andere Fischsorte verwendet – leider hatte ich vergessen zu fragen um was es sich dabei handelt. Es war auf jeden Fall sehr wohlschmeckend, zart und vollkommen Grätenfrei. Darüber fand sich die scharf-pikante Sauce aus Kokosmilch, die geschmacklich sehr gut dazu passte. Außerdem fand sich eine ansehnlich Portion Reis, warmen Gemüse und einem gemischten Salat auf dem Teller. In der Gesamtkomposition absolut gelungen wie ich fand – hat mir sehr gut geschmeckt und ich bereue es keinesfalls, nicht die Cheeseburger gewählt zu haben.

Mein Abschlußurteil:
Fischfilet: ++
Pikante Kokosmilch: ++
Gemüse: ++
Reis: ++

Schneechaos über Nacht

Was für ein Schneechaos in der Münchner Gegend heute früh. Über Nacht waren über 20cm Neuschnee gefallen und ein starker Wind wehte die glitzernden Flocken in kleinen Wolken durch die Luft und über die Straßen. Schneewehen säumten einige Straßen. Die Folgen waren natürlich Staus, Verkehrschaos und Verspätungen, auch bei den öffentlichen Verkehrsmitteln. Eigentlich wollten wir heute ja früh auf Arbeit fahren, aber durch die verstopften Straßen machten uns da leider einen Strich durch die Rechnung. Statt einer Halben bis Dreiviertel Stunde war ich gerade mal 10 Minuten früher als sonst da. Zumindest hat es keinerlei Unfälle auf unserer Strecke gegeben – aber was man so im Radio gehört hat lässt nichts gutes erwarten. Morgen soll laut Vorhersage noch mal Neuschnee fallen – und wir wollen ja irgendwann auch in Richtung Heimat fahren. Hoffen wir das Beste und vor allem dass die Autobahnen einigermaßen frei sind.

Coldcall von +0041325120486

9:20 Uhr: Schon wieder einen Coldcall (unerwünschter Werbeanruf) auf meinem Mobiltelefon erhalten – von der Schweizer Nummer +0041325120486. Bereits gestern hatte ich einen verpassten Anruf mit dieser Nummer auf dem Display gehabt, aber da ich mir bereits so etwas dachte, habe ich natürlich nicht zurück gerufen.
Den Namen des Gewinnspielfirma habe ich nicht verstanden, aber ein Herr Schmitz (der Name war bestimmt nicht sein richtiger Name) behauptete ich wäre bei irgendwelchen Gewinnspielen eingetragen und ob ich weiter mit machen wolle. Ich wiegelte ab und sagte dass ich nie irgendwo mitgespielt hätte. Er ignorierte dass und wollte zum Austragen meine Daten vergleichen. Als er meine alte Adresse nannte bejahte ich das ganze noch, als er jedoch nach Bankleitzahl fragte, brach ich das Gespräch ab. Mit dem Kommentar “Na das lassen wir mal lieber! Tschüß!” beendete ich den Anruf. Dennoch muss ich davon ausgehen dass die meine Bankverbindung haben. Es heißt also wieder: Auszüge genaustens kontrollieren. Ich könnte echt abkotzen – warum legt niemand diesen Leuten mal das Handwerk. Jetzt haben sich diese Abzocker also schon in die Schweiz zurückgezogen – vielleicht weil da Europäische Gesetze gegen solche Anrufe nicht greifen. Dass sie eine Nummer übertragen ist ja schön und gut, das ändert aber nichts an der Tatsache dass solche Firmen nur darauf aus sind einem das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Vielleicht sollte ich einfach mein altes Konto auflösen und ein Neues eröffnen, damit alle Falschabbuchungen ins Leere laufen. Einziges Problem dabei ist der nicht zu unterschätzende Aufwand allen legalen Abbuchern und Überweisern mitzuteilen, dass sich die Kontoverbindung geändert hat. Sollte ich aber nun wirklich eine unberechtigte Abbuchung auf meinen Auszügen finden, werde ich dieses Projekt wohl mal angehen. Langsam kotzt mich die Unverfrorenheit mit dem diese betrügerischen Pseudo-Gewinnspielfirmen vorgehen echt an. Eine Liste von ähnlichen Vorfällen kann man ja meinem Blog entnehmen – mit dem hier jetzt 23 Anrufe, und das sind nur die Dokumentierten.

Nachtrag 10:16 Uhr: Gerade den zweiten Anruf am selben Tag von der selben Nummer erhalten – dieses Mal von einem anderen Callcenter-Mitarbeiter. Nun habe ich auch den Namen der Firma verstanden: Serviceline (oder Service-Line). Wieder das selbe Muster: Ich hätte mich bei einem Gewinnspiel eingetragen und ob ich weiter mitspielen wollte. Dieses mal wiegelte ich alles von Anfang an ab. “Aber ich hätte mich doch bei Serviceline, dem besten Gewinnspiel Deutschlands eingetragen.” argumentierte mein telefonisches Gegenüber. “Nein, nein, nein – ich habe mich definitiv nie irgendwo eingetragen”, gab ich mit leicht amüsierten Unterton zurück. Das nächste was ich hörte war ein Tuten in der Leitung. Der Anrufer hatte einfach aufgelegt. Wenn ich gewusst hätte dass die noch mal anrufen hätte ich mir das Counterskript zurecht gelegt. ;-)

Frohes neues Jahr

Ich wünsche allen Bloglesern alles Gute und ein frohes neues Jahr 2010. <img src = "/wp-images/smiley/smile.gif" hheight = "18" wwidth = "18" align="absmiddle">

Schneefall

Bei Schneefall und ungeräumter Straße über die Autobahn in Richtung München zu fahren – und das in einem Auto mit Heckantrieb – ist nicht gerade angenehm muss ich sagen. Aber wenn man einigermaßen vernünftig fährt dann geht es schon irgendwie. <img src = "/wp-images/smiley/smile.gif" hheight = "18" wwidth = "18" align="absmiddle">