Archive for the ‘eastcoast usa’ Category

Dusk over Boston

Friday, November 2nd, 2007
'Dusk' von JaBB

Aufgenommen beim Landeanflug auf Boston bei der Rückkehr aus New York.

Rundfahrt, Ground Zero und Battery Park [29.10.2007]

Thursday, November 1st, 2007

Um kurz vor 8:00 Uhr (AM) begann mein erster Tag hier in New York. Glücklicherweise war ich der erste der drei Gäste, die sich den Shared Bathroom hier im Hotel teilen, der ihn an diesem Tag benutzte.
Noch am voherigen Abend hatte ich mich beim “diensthabenden” an der Rezeption erkundigt, welche der Touren durch die Stadt, die hier angeboten würden sich denn am besten eignete. Sofort war er herausgesprudelt, daß ich doch die Gray Line nehmen solle (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen öffentlichen Buslinie in Boston) und daß ich es gleich hier im Hotel zum Vorzugspreis buchen könne. Neun Dollar mußte ich ihm gleich geben, vierzig weitere waren bei der Abfahrt fällig. Klar daß das Hotel da mitverdient – aber was solls. Auf der Straße bei einem der fliegenden Händler überall in der Stadt ist es teurer. Dafür sollte ich ein 48 Stunden gültiges Ticket erhalten, mit dem ich an allen Touren teilnehmen konnte. Dazu zählten laut des kleinen Flugblattes daß mir der Hotelangestellte gab der Uptown Loop durch Harlem und rund um den Central Park, der Downtown Loop durch Soho bis hinunter in den Financial District, eine Tour durch Brooklyn und eine Nachttour. Einzeln gekauft würden diese lt. Prospekt 156 Dollar (4 x 39 Dollar) kosten – und einzeln nur besagt 49 Dollar. Kurz zur Erklärung sei noch erwähnt, daß es nach meiner Erkenntnis hier zwei Rundfahrt-Unternehmen gibt – besagt Grey Line mit roten Doppeldeckerbussen und die NY Sightseeing mit blauen Doppeldeckerbussen. Beide bieten sogenannte “Hop on – Hop off” Rundfahrten an, das heißt an definierten Haltestellen hält der Bus und die Touristen können aussteigen, sich die Gegend ansehen und einen der nächsten Busse nehmen, um die Tour fortzusetzen. Damit will ich EInführung in das Thema Rundfahrten-Business hier in New York aber auch schon abschließen.
Abfahrt für den Uptown-Loop sollte um 9:00 Uhr irgendewo in der 8ten Ave zwischen 46er und 47er Straße sein. Danke des einfachen Aufbaus der Straßen hier in Upper Manhattan war es dann auch kein Problem, die entsprechende Stelle zu finden. Nachdem ich den restlichen Betrag bezahlt hatte, erhielt ich eine Art rosa Kassenzettel, der als Ticket diente.

Normalerweise bin ich ja mehr ein Freund der Selbsterkundung ohne Guide – aber in Anbetracht der Größe der Stadt und der eingeschränkten Zeit dachte ich mir, daß eine Einführunde Rundfahrt doch dieses mal recht sinnvoll wäre. Als Tourguide stellte sich ein breit gebauter Latino in Lederklamotten mit geflochtenem, ebenfalls in Leder gefasstem Zopf vor. Ich hatte mit natürlich einen Sitzplatz auf dem oberen, offenen Deck gesucht, da ich natürlich ein paar Fotos schießen wollte. Allerdings war das Aufstehen während der Fahrt untersagt, da ansonsten der Kopf leicht Bekanntschaft mit einer niedrig hängenden Ampel oder einem Straßenschild machen konnte. Und das ist tatsächlich nicht übertrieben, denn man konnte die Dinger sitzend bereits oftmals fast mit ausgestrecktem Arm erreichen. Herauslehnen war auch nicht erwünscht, damit kein vorbeifahrender LKW oder anderer Bus Bekanntschaft mit Armen oder Kopf machen konnte. Trotz dieser Einschränkungen versuchte ich das beste draus zu machen. Die Uptown stellte sich zwar als geschichtlich recht interessant heraus, aber abgesehen vom Central Park und den Museen gab es nur ein paar Kirchen, die wirklich noch fotografierenswürdig waren. Unser Guide wußte so einiges aus der Historie dieses Teils der Stadt zu erzählen und spickte seine Geschichten auch immer mit persönlichen Anektoden. So erfuhren wir zum Beispiel, wozu die Wasserbehälter auf den Dächern dienen – nämlich zum Druckausgleich für die Gebäude. Außerdem fuhren wir an jenem Haus vorbei, vor dem John Lennon erschoßen wurde. Fotos machte ich aber hier noch nicht viele.

Museum of Natural History Wasserbehälter
Links: Museum of Natural History – Rechts: Wasserbehälter

Harlem Harlem
Eindrücke aus Harlem

Museum of Modern Arts
Museum of Modern Arts

Vor allem war es auf dem Oberdeck am morgen – man verzeiche mir den Ausdruck an dieser Stelle – einfach nur Arschkalt. Ich war zwar mit einer Jacke bekleidet, dennoch fror ich ziemlich erbärmlich, während wir links des Central Parks durch Harlem hindurch und rechts wieder herunter fuhren. In der 59th Street am unteren Ende des Central Parks verließ ich den Bus erst einmal – denn ich hatte etwas durchaus interessantes entdeckt, was ich mir unbedingt näher ansehen wollte. Hier starten an einem kleinen Nebenplatz seitlich des Parks zwar auch die berühmten Kutschenrundfahrten rund durch den Central Park.

Pferdekutschen Statue
Links: Pferdekutschen – Rechts: Statue im Südwesten des Central Parks

Pferd

Doch dies ließ ich eher links liegen, denn ich hatte den lokalen Apple Retail Store an der Fifth Ave. mit seinem gläsernen Würfel über dem Eingang entdeckt.

Apple Store New York Apple Store New York
Apple Retail Store

Natürlich sah ich mir diesen auch von innen an – natürlich auch mit dem Hintergedanken, daß ich ja gleich etwas aufwärmen wollte. Auch das Interior des Apple Stores war nicht übel – weitaus besser als in jenen in Boston, aber gleichwertig mit dem in San Francisco.

Apple Store New York Apple Store New York
Apple Store New York Apple Store New York
Aus dem Inneren des Apple Stores

Nach einiger Zeit im Store, ich hatte mich inzwischen etwas aufgewärmt, ging es weiter, zurück zur Haltestelle der Sightseeing Tours, um dort in den Bus für die Tour nach Downtown einzusteigen.
Über den Times Square, wo wir noch einmal hielten und weitere Fahrgäste einluden ging es hinunter in Richtung Greenwich Village und durch Little Italy sowie China Town, vorbei an der (24 Stunden geöffneten) US Post Office an der Penn Station, dem Empire State Building, vor dem sich bereits eine riesige Schlange gebildet hatte, und dem Flatiron Gebäude, das seinen Namen von seiner seltsamen Form hat, die einem alten Plätteisen zum Bügeln ähnelt. Außerdem passierten wir das “Museum of Sex” mit seinem Hinweisschild: “Please do not touch, lick, stroke or mount the exhibits” 😉

Times Square Penn  Station
Links: Times Square – Rechts: Tor zur Penn Station (jenes durch das ich in die Stadt gekommen bin)

Post Office Advertisment at Penn Station
Links: US Post Office – Rechts: Werbung gegenüber der Penn Station

Empire State Building Museum of Sex
Links: Empire State Building – Rechts: Museum of Sex

Flatiron Building Flatiron Building
Flatiron-Building

Greenwich Village Straßenverkehr
Links: Feuertreppe – Rechts: Straßenverkehr (Blick in Richtung Woolworth Building)

Der Guide hier war nicht ganz so gut wie der erste – ein älterer Afroamerikaner, der seine Texte mehr einfach herunterleierte und wenig Zusatzinformationen gab. An verschiedenen Stationen hier hätte ich zwar aussteigen können, aber mein erstes Ziel war eher der Financial District. Direkt vor dem Woolworth Building hielt der Bus dann auch und ich machte mich hier auf den Weg für eine Erkundung. Der erste Weg führte mich natürlich zum Ground Zero, der sich direkt einen Block weiter befand. Zwar sieht man außer einer großen Baustelle hier leider recht wenig, aber jedem von uns sind die Ereignisse vom 11. September 2001 ja noch gut in Erinnerung und wie ich tummelten sich hier unten natürlich auch viele andere Touristen.

Ground Zero Ground Zero
Ground Zero – ehemaliges World Trade Center

Am Eingang zur Metro-Station befindet sich jedoch ein Informationsstand und einige Tafeln, auf denen die zukünftigen Pläne für diesen Platz aufgezeigt sind – natürlich wie hier üblich mit einer Portion Pathos.

Metro Station Ground Zero Ground Zero
Links: U-Bahn Station am Ground Zero – Rechts: Informationstafel
Ground Zero
Informationstafeln

An einer Stelle etwas neben der Metro-Station war ein Loch im Zaun, die einen Einblick in die Baustelle gab. Es hatte sich bereits eine kleine Schlange gebildtet von Leuten die durch dieses Loch Fotos machen wollten – natürlich reihte ich mich in diese Schlange ein und wartete geduldig, bis ich an der Reihe war.

Baustelle Ground Zero
Blick auf die Baustelle

Ich entschloß mich dazu die Ground Zero Baustelle einmal zu umrunden, aber vorher aß ich noch einen Kleinigkeit in einem Deli nahe der Baustelle.
Die Umrundung brachte nicht viel, ich überquerte eine Brücke über einen Stadthighway, durchquerte das Financial Center One, in dem mir ein Sicherheitsmann verbot Fotos zu machen und erreichte dann nach einer Wegstrecke an der unteren Seite die Brücke auf der östlichen Seite der Baustelle. Hier konnte man vom oberen Ende der Treppe noch einmal einen guten Schnappschuß ins Innere der Baustelle tätigen.

Fußgängerbrücke am Ground Zero Ground Zero
Links: Innerhalb der Fußgängerbrücke – Rechts: Blick auf die Baustelle

Crans
Kräne

Dann ging es zurück zu dem kleinen Park am Woolworth Building, wo sich auch das alte und neue Rathaus von New York befinden. Da ich noch nicht gleich weiter wollte, machte ich auch hier noch einen kleinen Rundgang. Dabei konnte ich auch einen ersten Blick auf die Brooklyn Bridge werfen, die ich mir jedoch für morgen aufzuheben gedachte.

NY Cityhall Brooklyn Bridge
Links: NY Cityhall – Rechts: Brookly Bridge

Woolworth Building Old Townhall
Links: Woolworth Building – Rechts: Altes Rathaus

Cityhall Durchfahrt Cityhall NY
Torbogen unter dem neuen Rathaus

Der nächste Rundfahrt-Bus brachte mich dann weiter in Richtung Südspitze von Manhatten, wo ich etwas nördlich des Battery Parks wieder ausstieg. Hier befindet sich auch das alte US Custom House (Zollhaus), das jetz als Museum genutzt wird. Der Eintritt ist frei – aber ich hatte anderes vor. Doch bevor ich dorthin ging, wollte ich ein anderes, kleineres Wahrzeichen ansehen: Den Wall Street Bullen. Ich brauchte hier einige Zeit, um das Tier mal OHNE dumm herumhampelnde Touristen an Kopf oder Hinterteil vor die Linse zu kriegen, aber nach einiger Zeit gelang es mir endlich.

Bull Bull
Bull back
Der Wall Street Börsenbulle

Nun konnte ich mich endlich dem Battery Park zuwenden, der südlichsten Spitze von Manhatten. Gleich kurz hinter dem Eingang steht eine Skulptur, genannt “The Sphere” von Fritz Koenig, die einstmals vor dem World Trade Center gestanden hat und während der Ereignisse des 11. Septembers beschädigt wurde. Nun steht sie seit dem 11 März 2002 hier und vor ihr brennt seit dem 11. September 2002 eine ewige Flamme, um an die Opfer des 11. Septembers zu erinnern.

The Sphere by Fritz Koenig

Etwas weiter unten befindet sich Castle Clinton – ein Rundbau aus dem Jahre 1811, der einmal als vorgelagerte Artilleriestellung diente und heute ein National Monument ist. Vor ihm halten sich gleich mehrere Typen in Freiheitsstatuen-Kostüm auf, mit denen man sich (natürlich gegen Bezahlung) fotografieren lassen kann. Im Innenhof des Castle Clinton erhält man die Tickets für die Überfahrt zur Freiheitsstatue und nach Ellis Island. Mit Audiotour kosten sie 18 Dollar, ohne 12, Kinder zahlen Audiotour 11 und ohne 5 Dollar.Da die Schlange dort kurz war und die Bediensteten dort als ich fragte meinten, daß sie sonst bis raus in den Park geht, kaufte ich mir gleich mal ein solches Ticket (ohne Audiotour) – mit dem Hintergedanken am nächsten Tag nicht so lange warten zu müssen. Dachte ich….

Castle Clinton Castle Clinton
Castle Clinton

Miss Liberty Ticket counter inside Castle Clinton
Links: Freiheitsstatuen-Darsteller – Rechts: Ticketkasse im Castle Clinton

Anschließend sah ich mir den Park ein wenig an und konnte vom Ufer bereits erste Blicke auf die beiden morgigen Ziele erhaschen. Es hätten zwar jetzt noch Überfahrten stattgefunden – aber die Sonne stand zu tief um noch gute Fotos schießen zu können.

Batterie Park Batterie Park
Impressionen aus dem Battery Park

Freiheitsstatue Ellis Island
Links: Freiheitsstatue – Rechts: Ellis Island

Im Park befindet sich auch ein Ehrenmal für die Gefallenen der zweiten Weltkrieges, sechs Steinplatten, die einen bronzenen Adler flankieren.

Ehrenmal Batterie Park Ehrenmahl
WW II Ehrenmahl im Battery Park

Außerdem konnte ich ein Fotoshooting beobachten, welches dort gerade statt fand.

Fotoshooting Fotoshooting
Fotoshooting

Nun ging es zurück zum Bus, um die Fahrt fortzusetzen. Zu dieser späteren Stunde schienen auch die letzten Touristen aus ihren Betten gefallen zu sein – es war so gegen 16:00 Uhr schätze ich, denn es hatte sich das erste Mal eine kleine Schlange vor dem Bus gebildet und ich mußte tatsächlich zwei Busse abwarten, die alle recht voll besetzt waren, bis ich schließlich einsteigen konnte. Zum Glück fahren diese Busse im 5 bis 10 Minuten-Takt. Die weitere Tour führte uns am Gebäude der Vereinten Nationen vorbei und dem ihm schräg gegenüber liegenden Trump Tower, der nach Aussage des Guides (es war wieder der breit gebaute Latino, den ich bereits von der Uptown-Tour her kannte) ausschließlich mit sündhaften teuren Appartments ausgestattet ist.

United Nations United Nations
Vereinte Nationen (United Nations)

Trump Tower
Trump Tower

Es ging weiter an Pier 17 vorbei – angeblich dem New Yorker Gegenstück zum Fishermens Wharf in San Francisco, von dem ich aber da eine Autobrücke zwischen ihm und dem Bus verlief keine guten Fotos schießen konnte. Wir durchfuhren auch noch einmal China Town, wo mir ein paar weitere Aufnahmen gelangen, unter anderem von einem Ritual vor einem Buddishmus Zentrum.

Chinatown

Buddistentempel Buddistentempel
In Chinatown

Der letzte Stop war schließlich am Rockefeller Center, wo ich dann wieder ausstieg. Am Bekanntesten ist dieses Rockelfeller Center wahrscheinlich durch seine Eislaufbahn und den großen Christbaum, der kurz vor Weihnachten dort aufgestellt wird. Es gibt aber auch eine Aussichtsplattform, die ich jedoch nicht besuchte. Ich weiß nicht mehr wie teuer es genau war, aber der Preis war das Hauptargument gegen diesen Besuch gewesen.

Rockefeller Center Rockefeller Center

Rockefeller Center Rockefeller Center

Es folgte ein Fußmarsch zurück zum Times Square, oder besser gesagt zum Hilton Theatre in der 42ten Straße, wo ich mir mein Ticket für die Vorstellung an diesem Abend um 20:00 Uhr abholte. Dieses hatte ich bereits von Boston aus via ticketmaster.com vorbestellt. Wenn man schon mal in New York ist, muß man sich auch schon mal ein oder zwei Musical ansehen, so denke ich. Und hier lief “Young Frankenstein”, das neuste Stück von Mel Brooks, basierend auf seinem gleichnamigen Film von 1974 mit Gene Wilder, Peter Boyle und Marty Feldman. Sehr genialer Film – falls den noch jemand kennt. 😉

Young Frankenstein


Als ich meine Karte nach Vorlage meines deutschen Personalausweises erhalten hatte, begab ich mich erst einmal zurück ins Hotel. Meine Beine waren von dem vielen Laufen doch etwas mitgenommen. Den Abschluß des Abends bildete schließlich ein Besuch im Hilton Theatre. Fotos durfte ich natürlich keine machen, aber das Stück war wirklich spitze und das Theater bis auf den letzten Platz ausverkauft. Am Ende gab es standing ovations für das Ensemble. Kann ich jedem nur Empfehlen – eine Aufführung in London oder wenn es mal nach Deutschland kommt dort sollte aber auch in Ordnung sein.

Überschneidungen

Wednesday, October 31st, 2007

Mist – heute Abend ist in Greenwich Village die alljährliche Halloween Parade – und ich kann nicht hin, da ich Karten für eine andere Veranstaltung habe (für die ich bezahlt habe).
Verdammt. 🙁
Hätte ich zu gerne gesehen.
Na ja, vielleicht klappts ja das nächste mal…. 😉

New York – Anreise und erste Eindrücke [28.10.2007]

Tuesday, October 30th, 2007

Nach meinem ersten kompletten Tag in New York sitze ich nun gerade im meinem eigentlich winzigen Hotelzimmer in Manhattan und erhole mich kurz von der ersten größeren Tour. Diese Zeit möchte ich kurz nutzen, um etwas über die bisherigen Geschehnisse zu reflektieren und ein wenig von gestern zu berichten.
Ich war in Woburn extra früh aufgestanden, Koffer und Taschen hatte ich bereits am Vortag gepackt und so konnte ich nach einem kräftigen Frühstück meine Habseligkeiten in meinen Mietwagen verladen und mich auf den Weg zur Niederlassung meiner Mietwagenfirma – Alamo – machen. Man hatte mir für die zwei Tage in Boston und dafür daß ich nur die niedrigste Mietwagenklasse gebucht hatte eigentlich einen schönen Wagen gegeben: einen schwarzer Pontiac G5 Coupe – natürlich mit der hier üblichen Automatikschaltung.

Die Fahrt zum Flughafen ging schnell und problemlos – erwischte zwar eine falsche Abfahrt, aber das Navi brachte mich schnell wieder auf Kurs und so konnte ich schnell den Wagen abgeben. Nach einem kurzen Blick in den Wagen seitens der Person an der Annahme und der Abgabe des Navigationsgerätes in der Office mußte ich nun weiter zur South Station, jenem Bahnhof im Financial District in Boston, den ich bereits kurz im ersten Teil meines Posts Boston Tour erwähnt hatte. Ein Taxi wäre mit Sicherheit das schnellste gewesen – aber ich hatte ja noch mein Charlie Ticket und es gab vom Flughafen aus die Gray Line Buslinie, die mich vom Flughafen aus dorthin bringen konnte. Mit dem kostenlosen Alamo-Shuttle fuhr ich also erst einmal samt Gepäck in Richtung Flughafen. Der Fahrer – ein ziemlich redseliger Afroamerikaner, dessen Stimme mich ein wenig an die englische Originalstimme von Eddie Murphy erinnerte, setzte mich also am Flughafen in einem der unteren Decks ab und ich mußte gemeinsam mit einigen anderen Fahrgästen dort etwa zehn Minuten warten. Sorgen brauchte ich mir keine zu machen, denn es war erst kurz vor 9.30 Uhr und mein Zug fuhr erst um 11.10 Uhr ab. Die Bustour nachdem wir den Flughafen verlassen hatten gestaltete sich dann etwas außergewöhnlich – denn die Grey Line nutzt nicht etwa die normalen Straßen um ihre einzelnen Stationen zu erreichen, sondern fährt kurz nach dem Flughafen in einen unterirdischen, schmalen Tunnel, der sich nur an den Haltestellen zu unterirdischen Hallen erweitert. So gelangte ich schließlich zur, oder besser unter den Bahnhof South Station – und hatte noch immer über eine Stunde Zeit. Aber man kann ja nie wissen – besser zu früh als zu spät. Das erste Ziel war die Amtrack Ticket Office, wo ich mir mein zuvor bereits Online reserviertes Ticket abholte – dann begann das Warten.

Die Bahnhofshalle der South Station ist wirklich recht groß und Essensangebote gab es mehr als genug (Cosi, McDonalds, Pizza etc.), doch woran es eindeutig fehlte waren genügend Sitzplätze. Die Tische und Stühle, die überall herum standen, waren permanent besetzt und wurde sobald sie frei wurden sofort von einer neuen Gruppe okkupiert. Als ich ankam ging es noch, aber innerhalb von 15 Minuten wurde es immer voller.

South Station, Boston South Station, Boston
Innerhalb der South Station in Boston

Doch schließlich fand ich einen Platz und verließ diesen dann auch nicht mehr, bis ich mich schließlich zum Gleis 7 aufmachte, von wo mein Zug abfahren sollte. Hier hatte sich bereits eine Schlange gebildet – wie so oft – denn der Zugang zum Zug war noch nicht freigegeben und am Eingang zum Gleis standen ein Bahnbediensteter und ein Sicherheitsmann mit Hund. Letzteren bemerkte ich zuerst gar nicht, bevor ich folgendes Foto schoß – ansonsten hätte ich wohl darauf verzichtet. Aber es gab glücklicherweise keinerlei Reaktionen von ihm.

South Station, Boston
Anstehen am Gleis 7 (mit Sicherheitsmann)

Als der Zugang dann geöffnet wurde, kontrollierte der Bedienstete von Amtrak jedes Ticket einzeln und ließ die Leute dann ein. Die erste Klasse war dem Eingang am nächsten – dort stand ein weiterer Bediensteter, der Gebetsmühlenartig wiederholte, daß hier die erste Klasse sei und wer kein Ticket habe doch bitte weitergehen sollte. In den ersten Wagen meiner Klasse – der Businessklasse, stieg ich dann ein und suchte mir dort einen freien Platz – Sitzreservierungen gab es hier keine. Die Vierergruppen waren deutlich gekennzeichnet, daß sie ausschließlich für Gruppen von drei oder mehr Leuten reserviert waren. Die Schaffnerin – eine resolute, kräftig gebaute Weiß-Amerikanerin sorgte auch dafür, daß sich an diese Regel gehalten wurde – ein paar, daß sich schräg vor mir auf einen solchen Platz setzte, wurde sogleich von ihr verscheucht. Als ich meinen schweren Koffer dann im Obergepäck verstaut hatte, erzählte die selbe Dame via Ansage, daß dies hier das “Quiet Car” sei – Mobltelefongespräche und laute Unterhaltungen seien hier unerwünscht. Umziehen wollte ich aber nun nicht mehr – daher beließ ich es dabei und blieb sitzen.


Links: Hinweiszetteln an den 4er Sitzgruppen – Rechts: Kabine mit Oberfächern und “Quite Car” Hinweis

Die Zugfahrt verlief recht ereignislos – nachdem die Schaffnerin die Tickets kontrolliert hatte, steckte die jedem einen roten Zettel oben in die Sitzlehne, wohl um markieren wen sie bereits kontrolliert hatte. Ansonsten passte sie penibel darauf auf, daß niemand zu viel Lärm im “Quite Car” machte.
Je weiter wir jedoch führen, desto mehr füllte sich der Zug und bald war kein einziger Sitzplatz mehr frei – entweder war ich einfach nur auf einer stark frequentierten Strecke oder die Amerikaner fahren doch mehr Zug als ich dachte. Immerhin wäre das Flugticket von Boston nach New York sogar ein paar Euro billiger gewesen und man wäre in etwas mehr als einer Stunde da. Aber mir war es ja mehr um die Erfahrung gegangen – was man von diesen vielen Fahrgästen nicht sagen konnte.
Wir passierten in der Gegend vor und nach der Stadt New Haven, Connecticut, wo der Zug auch stoppte einige wirklich fast malerische Buchten und Meerufer. Wenn ich Zeit gehabt hätte, wäre ich fast geneigt dazu gewesen hier einmal auszusteigen und mir die Gegend anzusehen.

Connecticut Connecticut
Küstenabschnitte in der Nähe von New Haven, Connecticut

Als wir schließlich näher an New York waren, veränderte sich die Landschaft mehr zum industriellen hin und die Bebauung wurde immer dichter.

Factory Bridge
Links: Fabrik oder Kraftwerk – Rechts: Die letzte Brücke vor dem Hudson River

Dann erhaschte ich irgendwann den ersten Blick auf einen Teil der Hochhäuser von East Manhatten. Ich war fast da. Zwischen uns lag allerdings noch der Hudson River – und diesen überquerte der Zug nicht etwa auf einer Brücke, sondern er fuhr kurz vor dem Ufer in einen tiefen Tunnel, der unter dem breiten Fluß hindurch bis in die Penn Station führte. Dort kamen wir mit etwas mehr als 10 Minuten Verspätung an – irgendwo kurz vor New York hatte der Zug einige Minuten stehen müssen, angeblich um einem anderen Zug durch zu lassen. Verspätungen sind also nicht nur in Deutschland ein Problem.
Man sollte sich unter dem Begriff Penn(sylvania) Station jedoch nichts besonderes vorstellen, das ganze ist mehr wie ein vielstöckiger U-Bahnhof (der er ja auch teilweise ist). Keine großen Hallen oder ähnliches, sondern mehr niedrige, lange Gänge und viele Rolltreppen. Als ich ins freie kam, sah ich New York das erste mal von nahem – viel Hochhäuser und viele Menschen.


Plan der Penn Station

Nun ging es darum, mir ein Taxi zum Hotel zu suchen. Normalerweise dachte ich stellt man sich einfach an die Straße und winkt oder pfeift laut (was bei dem Umgebungslärm aber wohl untergegangen wäre). Hier an der Penn Station lief das etwas anders: Hier hieß es sich in eine Schlange einzureihen und dem offiziellen “Taxi Dispatcher” – einem älteren Herren in Taxi Dispatcher Uniform (stand tatsächlich auf dem Aufnäher auf seinem Oberarm!) – zu überlassen. Dieser stellte sich dazu auf die Straße, blies in seine Trillerpfeife und winkte wild, um Taxis zum anhalten zu bringen. Dann half er den Leuten beim verladen ihrer Koffer und half ihnen ggf. sogar beim Einsteigen. Da ihm keiner der vorherigen Wartenden Trinkgeld gab, verzichtete ich ebenfalls – aber er hätte es wohl verdient gehabt.


Taxi dispatcher an der Penn Station

Die Fahrt zum Hotel in der 38ten Straße West dauerte keine zehn Minuten und kostete 4,50 US-Dollar – plus einem Trinkgeld von drei Dollar wie es hier üblich ist. Über das Hotel selbst verfasse ich noch einen eigenen Artikel – daher möchte ich hier noch nicht näher darauf eingehen.
Nach dem Einchecken und auspacken der Koffer machte ich mich erst einmal frisch, packte die Kamera ein und absolvierte meinen ersten Rundgang durch New York. Vorbei am Bryant Park, der sich nur zwei Blocks von meiner Unterkunft entfernt befindet bog ich in eine Seitenstraße ab und fand mich vollkommen unerwartet plötzlich Umgeben von vielen Leuchtreklamen wieder: Ich war am Times Square – dem touristischen Zentrum der Stadt. Tausende von Leuten, viele mit Foto- und Videokameras bestückt trieben sich hier herum und knipsten wie wild. Da konnte ich mich ja getrost hinzu gesellen. 😉

Times Square Times Square
Times Square Times Square
M&M
Times Square Times Square
Impressionen vom Times Square

Ich folgte der Straße in Richtung Norden, vorbei an unzähligen Reklametafelnund Geschäften aller Art, die hier in New York und vor allem am Times Square natürlich auch am Sonntag alle geöffnet waren. Plötzlich fand ich mich in einer Art Straßenfest wieder. Die 7te Ave (von Norden nach Süden) war von der 48ten Straße (von West noch Ost) bis hoch zur 58ten Straße) mit Unterbrechungen für die Querstraßen) gesperrt und links und rechts der Straße fanden sich Verkaufsstände aller Art: Internationales FastFood, T-Shirts, Taschen, CDs und was man alles so mehr oder weniger nicht braucht – natürlich bevölkert von Massen von Menschen.

7th Ave
IMG_82307th Ave

Bis hoch kurz vor den Central Park durchquerte ich die 7te Ave hoch dieses Fest, dann entschied ich mich erst einmal wieder umzukehren und mich zurück zum Time Square zu begeben.
Von dort aus ging es dann weiter in südlicher Richtung. Hier irgendwo passierte auch der Vorfall mit den überteuerten DV-Kassetten, den ich im ersten Ankunftsbericht aus New York erwähnt hatte. Nach über zwei Stunden kehrte ich dann erst einmal ins Hotel zurück und schrieb unter anderen den jenen besagten ersten Blogpost, um mich später noch einmal auf eine weitere Tour zu begeben – erst einmal hoch zum Times Square. Der Betrieb hier hatte kein wenig nachgelassen.

Times Square Times Square
Times Square Times Square

Irgendwann später am Abend entschied ich mich noch ins Kino zu gehen – für 11 Dollar, was für Manhatten denke ich tragbar ist, sah ich mit “Resident Evil – Extinction” an – natürlich in englisch. Schöner Zombie-Metzelfilm mit vielen Schrecksekunden. Danach gings wieder zurück ins Hotel und ab ins Bett. Ich war hundemüde.

Boston Tour [2/2]

Wednesday, October 24th, 2007

Fortsetzung vom ersten Teil

Fahren wir heute also fort mit dem zweiten Teil des Berichtes von meiner Tour durch Boston. Wir waren bei meinem Besuch auf dem Prudential Tower stehen geblieben, welchen ich nach fast einer Dreiviertel Stunde auf der Aussichtsplattform wieder verließ. Das Problem was ich nun hatte war: Wie komme ich wieder aus der darunter befindlichen Mall auf die Straße hinaus. Es brauchte wenigstens 7-8 Minuten, in denen ich durch die Gänge irrte, bis ich schließlich einen Ausgang entdeckte. Nun fand ich mich an der Ecke Avenue of the Arts / Belvidere Street wieder – direkt an dem riesigen Komplex des Christian Church Science Parks mit seinem riesigen “Mirror Pool” und den davor befindlichen Wasserfountainen.

Christian Church Science Park Christian Church Science Park
Christian Church Science Park südlich des Prudential Centers

Ich hatte im Electronic Guide oben auf der Aussichtsplattform so einiges über diese Institution gehört und schloß daraus, daß hier die Quelle für solche Ideen wie die Ablehnung der Darwinschen Evolutiontheorie und ähnlichem (aus meiner Sicht) Unfug lag. Religion ist schön und gut, feine Sache für einfache Leute – aber ich lehne muß ich hier mal zugeben diese zu religiöse Sicht auf die Tatsachen der Welt eher ab. Um die Rolling Stones hier mal zu zitieren:
I watched with glee
While your kings and queens
Fought for ten decades
For the gods they made

(aus “Sympathy for the devil” vom 1968er Album “Beggars Banquet”)
Schöne Anlagen bauen sie aber trotzdem. Mehr will ich dazu mal nicht sagen. Besser ist das
Vom Christian Church Science Park aus bewegte ich mich dann einige Straßen weiter und erreichte die Newbury Street im Stadtteil Back Bay. Es ist wohl nicht übetrieben wenn man die Newbury Street als eine der aktuellen In-Straßen der Stadt bezeichnet. Die im englischen Stil gehaltenen Häuser beinhalten durchgehend teuere und exklusive Geschäfte, ansehnliche Straßencafés und guten Restaurants. Viele der Menschen, denen ich hier begegnete machten den Eindruck hier nur zu flanieren, um gesehen zu werden: Stylisch gekleidet, herausgeputzt und mit möglichst viel Accessoires, die ihr In-Sein deutlich zeigten.

Newbury Street Newbury Street
Newbury Street

Newbury Street Newbury Street
Eindrücke aus der Newbury Street

Nach einiger Zeit in dieser Straße fasste ich den Entschluß, mir noch einmal den Beacon Hill, jene Edel-Wohngegend oberhalb des Boston Common Parks anzusehen. Hier sollten sich die ältesten und wohlhabensten Häuser der Stadt finden. Dem war zwar auch so – aber ich fand es zwar historisch, vor allem durch die vielen engen Gassen, dann aber auch etwas langweilig. Die Wohngegend zeigte zwar noch viel von ihrem alten Glanz, aber es gab recht wenig Hinweise, welche geschichtliche Bedeutung die einzelnen Häuser hatten.

Beacon Hill Beacon Hill
Beacon Hill

Über die Charles Street wanderte ich Nordwärts und erreichte so die Metro-Station Charles / MGH (Massachusetts General Hospital). Hier fasste ich, da ich mich nicht vollkommen verfranzen wollte, den Entschluß einmal ein wenig U-Bahn zu fahren. Für 10 Dollar erwarb ich also eines der hier üblichen “Charlie Tickets” im Wert von zehn Dollar. Daß ich bei Bezahlung mit einem 20 Dollar Schein 10 einzelne 1 Dollar Münzen zurück erhielt, die mein Portmonaie ziemlich aufblähten mußte ich so hinnehmen. Unerfahren wie ich zu diesem Zeitpunkt nun einmal war, entsprach das was nun folgte einer kleinen weiteren Odysee. Ich fuhr von der Charles MGH Station mit der Red Line bis zur Park Street Station, stieg dort erst einmal in die Green Line um und fuhr eine Station in Richtung Lechmere bis zur Station Gov Center, um dann zu merken, daß ich in die falsche Richtung fuhr. Das Stück bis zurück zur Park Street (am Boston Common) legte ich zu Fuß zurück und verließ für kurze Zeit die U-Bahn.

Charles / MGH Metro entrance
Links: Metro-Station Charles / MGH – Rechts: Eingang zur Metro (Park Street)


Das “Charley Ticket” für den Bostoner Nahverkehr

Hier begegnete ich einer jungen Frau, die mich nach dem Weg zu School Street fragte. Und siehe da: Ich konnte ihr als Fremder und Ausländer Auskunft geben. Denn vom Post zum Freedom Trail wußte ich noch, daß die School Street jene Straße war, in der die Old City Hall lag und diese nur einen Block entfernt war. Für was das Blogpost-Schreiben doch manchmal so alles gut ist.
An der Park Street stieg ich wieder hinab in die Tiefen des Bostoner U-Bahn Systems und bestieg die Red Line in Richtung Alewife, wobei ich die Longfellow Bridge überquerte und an der Haltestelle Kendall / MIT in Cambridge schließlich ausstieg. Mein Ziel war das der Bostoner Innenstadt gegenüberliegende Ufer, welches ich bereits für die Nachtaufnahmen vor einigen Tagen einmal aufgesucht hatte. Problemlos fand ich es wieder und konnte hier einige Aufnahmen machen.

Boston Skyline Beacon Hill Skyline
Links: Boston Skyline – Rechts: Beacon Hill Skyline
Beacon Hill
Beacon Hill Close-Up

Der Rückweg gestaltete dann sich schwieriger als ich dachte, ich mußte etwas Suchen bis ich eine Querstraße fand die vom Memorial Drive zurück an die Union Street führte, wo sich die U-Bahn Station befand. Denn ich hatte mich einiges an der Uferpromenade in Richung Longfellow Bridge bewegt. Doch schließlich gelang es mir, die Station wieder zu finden und ich bestieg die Red Line, diesmal in Richung Braintree, welche ich an der Park Street wieder verließ. Von dort aus machte ich mich auf den Weg, einen kurzen Blick in den Theater-District zu werfen.

Theater District

Theater District Theater District
Theater District

Sunset
Sunset

Was ganz nett – aber nicht unbedingt so sehenswert. Weiter unten hätte ich noch bis China Town gehen können, aber die Zeit wurde knapp, denn um 18.00 Uhr wollten wir uns wieder an der Tourist Information am Boston Common Park treffen – so dachte ich zumindest.

Boston Common Boston Common
Boston Common Park

Boston Common
Boston Common Park

Wähend ich da saß und wartete, ich war etwa sieben Minuten zu früh, kam es zu einer recht skurrilen Begegnung. Ich hatte mir gerade eine Zigartte angezündet, da kam einer der Homless, die sich hier in größerer Zahl aufhalten, auf mich zu, einen Stummel einer Zigarette im Mundwinkel, und fragte nach Feuer. Ein ziemlich seltsamer Type, zersauste graue Haare und eine Augenklappe über dem linken Auge. Ich gab ihm welches und er setzte sich neben mich. Gleich bot er mit was zu trinken an – er hatte eine Flasche in einem braunen Papierbeutel bei sich – ein Gemisch aus Lysterine (Mundspülung) und irgend etwas anderen – wohl Alkohol. Dann begann er mich zuzutexten. Ich wollte nicht einfach gehen, man weiß ja nie wie solche Leute reagieren, daher ließ ich mich auf ein kurzes Gespräch ein. Er erzählte, er sei ein “Spike” (halb Spanish/Latino, halb Ire) und redete ziemlich viel wirres Zeug. Ich antwortete vorsichtig und bedächtig, um ihn nicht irgendwie aufzubringen. Schien aber alles in allem eher von der harmlosen Sorte und außerdem leicht verwirrt. Als er dann zum zweiten Mal anfing, von seiner Herkunft zu sprechen, entschuldigte ich mich, daß ich mal schauen wollte wo mein Kumpel blieb und machte eine kurze Runde durch den Park. Zum Glück war er verschwunden, als ich wieder an der Tourist Information ankam.
Etwa 18.14 Uhr EST erreichte mich eine SMS wo ich sei. Wenig später telefonierten wir und es stellte sich heraus daß mein Begleiter am Bahnhof South Station wartet. Zähneknirschend sagte ich zu, daß ich mich gleich auf den Weg dorthin machen würde.
Kaum zehn Minuten später war ich dort, traf ihn dort an und wir machten uns auf den Rückweg zum Wagen, um anschließend die Heimreise anzutreten

Stars & Stripes

Mehr als fünf Stunden war ich in der Innenstadt von Boston an diesem Tag unterwegs gewesen – und noch heute sind meine Füße etwas wund davon. Aber hat sich allemal gelohnt. Boston ist schon eine schöne Stadt. Es hätte mit Sicherheit noch einiges gegeben, was ich mir hätte ansehen können, aber die Zeit hat einfach gefehlt. Trotzdem ein wirklich erfolgreicher Tag muß ich sagen.

Boston Tour [1/2]

Tuesday, October 23rd, 2007

Bei wundervollem Herbstwetter – ich untertreibe wohl eher wenn ich sage daß es 26 Grad Celsius waren – fuhren wir am Sonntag noch einmal nach Boston rein. Eigentlich waren wir gestern Abend bereits schon ein mal da – aber mir war das passiert, was einem Fotografen eigentlich nicht passieren darf: Meine Akkus waren leer. Außerdem war es ja eh schon zu dunkel gewesen – aber das hole ich nun alles mit diesem Blogpost nach.

Kurz möchte ich an dieser Stelle noch über die Central Artery, im Volksmund auch “The Big Dig” (zu deutsch: “Das große Gegrabe“) genannt, berichten. Ein in der USA wohl recht einzigartiges Projekt, welches zum Ziel hatte die zentralen Stadtautobahnen unterirdisch verlaufen zu lassen. Nachdem ich nun einige Male durch diese nicht enden wollenden Tunnel gefahren bin, muß ich den Planern einen wirklichen Respekt aussprechen. Auch wenn einige Abschnitte inzwischen leicht Erneuerungsbedürftig auf mich wirkten haben, eine wirklich unglaubliche Leistung. Den allmorgendlich Stau auf dem Weg in die Stadt gibt es zwar immer noch – ich muß ihn ja leider jeden Tag aufs neue Erleben – aber die Innenstadt ist für amerikanische Verhältnisse wirklich relativ dünn befahren (wohlgemerkt relativ!).

Gleich bei der Anfahrt auf die Straße in der wir parken wollten erwischten wir eine falsche Abfahrt und dann spielte unser Navi etwas verrückt und lotste uns ziemlich verworren durch die Straßen der Stadt, wobei es mehrfach verkündete “Neuberechnung” – ein deutliches Zeichen daß man nicht die vorgesehe Strecke genommen hat. Nach einer kleinen Odysee fanden wir aber schließlich unser Ziel. Kleiner Tipp für Wochenend-Besucher in Boston an dieser Stelle: In der Summer Street (beim Navi am besten die angrenzende Melcher Street eingeben, da es mehrere Summer Streets in Boston gibt – Position) kann man am Wochenende kostenlos parken (Parkuhren sind zu ignorieren – die gelten nur Wochentags), ist direkt am Financial District und braucht keine 10 Minuten zu Fuß bis zum Stadtzentrum.
Um jedoch in den Financial District zu kommen, mußten wir zuerst die Summer Street Bridge überqueren. Und gleich dort fiel mir etwas ins Auge. Rote Puppen schwammen dort in durchsichtigen Plastikbällen auf dem Wasser. Das konnte nur eins bedeuten: Kunst. 😉

"Walking on Water" (Lisa Greenfield) "Walking on Water" (Lisa Greenfield)
“Walking on Water” by Lisa Greenfield

Es handelt sich dabei wie ich anhand eines Schildes an der Brücke erfuhr um ein die Installation “Walking on Water” der Künstlerin Lisa Greenfield. Sah durchaus nett aus – aber viel mehr hatte mich die Skyline und die umgebenden Gebäude gefangen.

Boston Skyline
Links: Am alten Hafen – Rechts: Boston Skyline

In diesem Teil des alten Hafens hat – wie ich allerdings erst jetzt erfuhr – auch die berühmte Bostoner Tee Party stattgefunden. Hinter der etwas nördlicheren Brücke befand sich mitten im Fluß das “Tea Party Museum” mit zugehörigem Schiff. So aber setzte ich unwissend meinen Weg in Richtung Stadtzentrum fort und durchquerte den Financial District und ging dabei an der South Station vorbei, einem der großen Bahnhöfe hier in Boston. Wie in allen us-amerikanischen Städten befanden sich auch hier im Financial District einige der größten und imposantesten Wolkenkratzer der Stadt. Nicht aber die größten wie wir etwas später im Bericht noch bemerken werden.

Federal Reserve Tower South Station
Links: Federal Reserve Tower – Rechts: South Station

Vorbei an der lokalen Filiale der Kaufhauskette Macy’s und an einigen weiteren Geschäften vorbei, die natürlich auch am Sonntag geöffnet hatten nährte ich mich dem Stadtzentrum,

Macy's
Macy’s

dem Boston Common, jenem Park unterhalb des State Houses von Massachusetts und der Park Street Church, welche ich beide bereits in meinem Post zum Freedom Trail erwähnt hatte.

Boston Common
Park Street Church

Ihn durchquerend begab ich mich nun zum Public Garden – einem weiteren Park, der gleich westlich des Boston kommen gelegen und nur durch eine Straße von diesem getrennt ist. Dieser ist noch ein wenig prachtvoller als der Boston Common – wenn man ihn durchläuft glaubt man kaum, daß hier vor dessen Gründung im Jahre 1837 noch eine Salzmarsch gewesen war. Seit 1859 ist er der Öffentlichkeit zugänglich. Angeblich sollte es hier auch Schwanenboote geben – von diesen sah ich jedoch nichts – eventuell sind diese nur in den Sommermonaten auf dem Wasser.

Public Garden Public Garden
Boston Public Garden

Public Garden Paul Revere
Links: Boston Public Garden – Rechts: Paul Revere Statue im Public Garden

Aus dem Park heraus kam ich schließlich auf die Boylston Street, der ich weiter Südwestlich folgte. Mein erstes großes Ziel war bereits deutlich über den anderen Gebäuden zu sehen. Doch bevor ich ihn erreichte, kam ich noch an der Trinity Church vorbei und dem diese weit überragenden John Hancock Tower und dem davor gelegenen Copley Square.

Trinity Church Copley Square

An dieser Stelle möchte ich kurz erwähnen: An Kirchen hat es in Boston mehr als genug – ich sah mehrere als ich alleine diese Strecke entlang ging. Wirft man aber einen Blick in die Seitengassen, sieht es dort tatsächlich so aus, wie man es sich als Europäer von einer amerikanischen Großstadt erwarten würde.

Church Seitengasse
Links: Kirche – Rechts: Typische Seitengasse

Dann endlich kam ich meinem Ziel zum Greifen nahe: Dem Prudential Tower. Er ist mit 229 Metern und 52 Stockwerken nach dem eben bereits erwähnten John Hancock Tower das zweithöchste Gebäude in Boston – und das besondere: Im 50sten Stockwerk gibt es eine Aussichtsplattform, die für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Bevor ich diese jedoch besuchen konnte mußte ich erst einmal einen Zugang finden. Von der Boylston Street über einen Platz mit einer modernen Plastik erreichte ich eine Mall unterhalb des Towers, in der ich mit der Suche nach dem eigentlichen Eingang begann. Mein Ziel war zum Greifen nahe.

Prudential Tower / The Lenox Reach for the sun
Links: Prudential Tower – Rechts: “Reaching for the sun”
Prudential tower
Prudential Tower durch das Dach der Einkaufs-Mall

Der Pförtner am Fuß des Towers, den man durch oben genannte Einkauspassage erreichen kann, verlangte von allen Eintretenden eine “ID” (Ausweis). Glücklicherweise aktzeptierte er meinen Personalausweis, was hier keine Selbstverständlichkeit ist. Manchmal muß man tatsächlich seinen Reisepass vorlegen, den ich jedoch auch mit mir trug. Auch der Führerschein wird hier als Ausweis vorbehaltlos aktzeptiert – was natürlich auch mit der Tatsache zusammenhängt, daß der Führerschein der Amerikaner einem Personalausweis gleichwertig ist. Über einen Expressfahrstuhl erreichte ich schließlich den 50sten Stock. Im 52ten Stock befindet sich übrigens ein Restaurant, welches ich jedoch nicht besuchte. An einer Kasse wurde den Besuchern 11 US-Dollar Eintritt abgeknöpft, dann erhielt man eine kleine Box mit Zahlentastatur – eine Art elektronischer Guide und konnte endlich die Plattform betreten. Ein atemberaubender Ausblick auf die Stadt bot sich mir von hier aus.

Northeast - John Hancock Tower Massachusetts Turnpike / Interstate 90
Links: John Hancock Tower & Trinity Church (Nordosten) – Rechts: Interstate 90/Mass Turnpike (Westen)

Back Bay / Charles RIver South Boston / Fort Independence
Links: Back Bay / Charles RIver (Norden) – Rechts: Fort Independence / South Boston

South Boston Charles River
Links: South Boston – Rechts: Charles River / Blick Richtung Harvard (Nordwesten)

Von hier oben konnte man wirklich die ganze Stadt überblicken – und ich hatte wirklich Glück daß das Wetter so perfekt für einen Besuch hier war. Um hinter die Funktion des elektronischen Guides zu kommen brauchte ich aber einen Moment – dabei ist es im Grunde genommen ganz einfach. An den Streben zwischen den Fenstern sind dreistellige Zahlen angebracht, meist eine für eine Erklärung für Erwachsene und eine für eine Erklärung für Kinder. Diese gibt man einfach ein und drückt “Play” – sogleich bekommt man die zugehörigen Fakten zu seiner Blickrichtung – gespickt mit einigen historischen Informationen erzählt. Die meisten Besucher hielten sich das Ding ans Ohr – da ich jedoch mit Kameras und sonstigen Zubehör beide Hände voll hatte, steckte ich einfach meine iPod-Kopfhörer in das Gerät und mußte es so nur noch zur Hand nehmen, wenn ich eine neue Zahl eingeben mußte. Mit der langen Trageschlaufe konnte ich es mir auch gleich bequem über die Schulter hängen. So hatte ich beide Hände frei, um weiter Aufnahmen zu machen und gleich noch etwas über die Stadt zu lernen.

Church and Flats Tower Top
Links: Kirche in Back Bay – Rechts: Turmspitze des 111 Huntington Hochhauses

Christian Science Church Park Back Bay
Links: Christian Science Church Park – Rechts: Back Bay Viertel mit Newbury Street

Citgo Cambridge
Links: Citgo Werbetafel – Rechts: Blick auf das Ufer von Cambridge

Trinity Church Fenway Park - Baseball Stadion
Links: Trinity Church von oben – Rechts: Fenway Park – das Stadion der Red Sox Mannschaft

Massachusetts Turnpike / Interstate 90 Longfellow Bridge
Links: Interstate 90 – auch Massachusetts Turnpike genannt – Rechts: Longfellow Bridge

MIT
MIT – Massachusetts Institute of Technology (Campus)

Das Back Bay Viertel direkt am Charles River gegenüber von Cambridge war übrigens einmal eine Sumpfgegend gewesen, die im 19. Jahrhundert trocken gelegt wurde und heute eine der exklusivsten Wohngegegnde der Stadt ist.
Drüben in Harvard – der weltberühmten Universität fand an jenem Tag gerade das (hier berühmte) “Harvard Rowing Regatta” statt, bei dem verschiedene Ruderclubs gegeneinander antreten. Von ihr konnte ich von hier oben einige der Wettkämpfer beobachten. Außerdem waren auch noch weitere Segelboote auf dem Charles River unterwegs.

Boston Rowing Sailer on Charles River
Links: Ruderer – Rechts: Segelboote

Mit einem Teleobjektiv kann man von hier oben aber auch gute Einblick ins Straßenleben in Boston rund um den Tower gewinnen. 🙂

Café in Newbury Street Taking a photo
Links: Straßencafé in der Newbury Street – Rechts: Fotograf/Tourist

Zum Abschluß dieses Teil des Berichtes – das ganze wird sonst zu lang und mir wird es zu spät hier – noch einen kurzen Einblick ins Innere der Aussichtsplattform.

Inside Prudition Tower Aussichtsplattform Prudition Tower
Aussichtsplattform

Wenn ich es schaffen sollte folgt der zweite Teil dann morgen. Ich wünsche allen Lesern eine gute Nacht für heute – oder einen schönen Morgen – je nach Standort…

Nachtrag: Hier gehts zu Teil 2

Wrentham Outlet Village [20.10.2007]

Sunday, October 21st, 2007

Heute fuhren wir ins Wrentham Outlet Village – eine Art von Einrichtung die seinesgleichen in Europa wohl sucht. Unbestätigten Gerüchten zur Folge soll es etwas ähnliches in der Gegend von Heidelberg auch in Deutschland geben – aber: Quad erat demonstrandum. Wer dahingehend mehr weiß kann dies gerne in den Kommentraren kund tun.
Der Anblick der sich uns bot war wirklich ungewöhnlich. Man stelle sich eine Siedlung vor, die nur aus Läden besteht – davor ein riesiger Parkplatz mit Unmengen von Autos – die zugehörigen Menschen sich alle, beladen mit Taschen und Tüten innerhalb der kleinen Siedlung einkaufend. Aber eins nach dem andere. Als wir die 495 verließen, fielen uns sogleich die Typen auf, die an allen Abfahrten in Richtung von Wrentham standen um dort einfach Schilder zu halten, die auf besondere Outlet-Verkäufe hinweisen sollten. Kein wirklicher Traumjob glaube ich…

Interstate 95 Scheiß Job
Links: Interstate 95 – Rechts: Schildhalter

Was ist nun solch ein Outlet Village? Man stelle sich eine kleine Stadt vor, die nur aus Läden besteht, die Markenwaren zu vergünstigten Preisen verkaufen. Der Tipp kam von einem Bekannten hier, der bereits dort gewesen war und wir waren nicht abgeneigt uns die ganze Sache einmal anzusehen. Über die Interstate 95 South und ein Stück über die Interstate 495 West erreichten wir nach ca. einer Dreiviertel Stunde Fahrtzeit von Woburn aus den kleinen Ort Wrentham, etwas südöstliche von Boston gelegen.


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Nachdem wir auf dem übervollen Parkplatz endlich einen Platz für unseren Mietwagen gefunden hatte, machten wir uns auf den Weg zu der Siedlung und fanden dort auch recht schnell ein Verzeichnis der vorhandenen Läden. An dieser Stelle einigten wir uns, uns zu trennen und und in eineinhalb Stunden, also um 14.30 Uhr EST, genau hier wieder zu treffen. Gesagt, getan.

Wrentham Sign Parking
Links: Wrentham Premium Outlet Village – Rechts: Parkplatz

Wrentham Directory
Verzeichnis der Geschäfte

Ich war wirklich begeistert, während ich einen ersten Rundgang durch die Straßen und Läden absolvierte. Von Benetton, Nike, Adidas, Thommy Hilfinger über Timberland, Banana Republik, Levis oder GAP bis hin zu Sony, Bose und sogar Villery & Boch war hier alles vertreten was Rang und Namen hat. Und die Preise lagen weit unter dem, was man in einem normalen Laden zu zahlen hätte – teilweise noch mit zusätzlichen Rabatten versehen, ähnlich “Buy two, get the third free.”
Die eineinhalb Stunden gingen eigentlich viel zu schnell herum, während ich durch die Geschäfte schlenderte und mich umsah, Dinge anprobierte und auch das eine oder andere kaufte. Ein Hemd von Tommy Hilfinger für gerade mal 39 US-Dollar ist ja nun wirklich ein Witz – in Deutschland zahlt man im Laden gerne mal 50 Euro für so ein Stück. Und was man alles für Leute dort sieht. Es passierte einige Male, daß ich hier auch auf Deutsche traf, zumeist Touristen in kurzen Hosen und mit Kindern – die wohl auch irgendwo den Tipp für diese Location aufgeschnappt hatten und sich nun hier eindeckten.

Wrentham
Wrentham Wrentham
Wrentham Wrentham

Als wir uns schließlich wieder am zum vereinbarten Zeitpunkt am vereinbarten Treffpunkt trafen, sahen wir uns nur kurz an. “Noch bis 15.10 Uhr?” Gesagt getan, und so zogen wir noch einmal los. Ein besonderes Erlebnis hatte ich noch in einem Laden der Marke Aldo, in der ich nach Schuhen ausschau hielt. Eine der Verkäuferinnen bemerkte meine unentschlossenheit und wandte sich mit der üblichen Frage an: Ob sie mir helfen kann. Als ich dann zwar die passenden Schuhe, aber nicht die richtige Größe fand, verschwand sie nach hinten ins Lager und suchte ziemlich intensiv nach meiner Größe. Dabei sei noch angemerkt, daß gerade bei Schuhen hier zwar das amerikanische Maß (man sehe auch hier) vorherrschte, aber gerade bei Aldo auch viele Modelle mit den deutschen Maßen ausgezeichnet waren. Ich erwähne das ganze nur daher, weil ich wirklich extrem von dem Service begeistert war, den man mir hier angedeihen ließ. Und das für ein Paar Schuhe von wirklich hoher Qualität, die letztenendes gerade mal 45 Dollar (31,50 Euronen) kostete. Normalerweise sind Aldo-Schuhe sonst eher im Preisbereich von 80-100 Dollar und mehr angesiedelt. Ich kann nur sagen, daß ich mal wieder sehr begeistert war. Im Sony-Store habe ich aber auch anderes erlebt – daher ist es dort leider nicht zu einem Geschäft gekommen. Pech für Sony – gut für meinen Geldbeutel. 😉
Letztenendes haben wir mehr fast drei Stunden in diesem Outlet Village verbracht – und es war gut daß wir uns schließlich überwinden konnten, doch zurück zum Auto zu gehen. An dieser Stelle sei noch einmal angemerkt, daß ich nun wirklich nicht zu den Markenfetischisten gehöre, aber wenn man günstig einkaufen kann, warum soll man es nicht nutzen?
Natürlich habe ich hier gesündigt – aber nicht über die Maßen.

Jedem USA-Besucher kann ich aber auf jeden Fall empfehlen sich einmal nach einer solchen Outlet-Village in seiner Zielgegend in den Staaten umzuhören – es lohnt sich auf jeden Fall.