Archive for the ‘san francisco’ Category

Banana Republic

Tuesday, July 18th, 2006

(follow up to this one)

Banana Republic

Tuesday, July 4th, 2006

Aus den Tiefen meines Photoarchives 😉

Baseball [02.06.2006]

Thursday, June 8th, 2006

Der Plan ein Baseball-Spiel zu besuchen hegte ich ja schon länger, leider hatte es bei den Giants nie geklappt und zur Zeit spielen diese nur auswärts, so daß wollte ich in den Genuß einer solchen Veranstaltung kommen ein anderes Stadion und ein anderes Team wählen mußte.
Unter Konsultierung der US-Kollegen entschieden wir – die anderen aus Deutschland und ich – uns dazu über eine Webseite vier Karten inklusive eines VIP Parkausweises und einem Dinner für 25 Dollar pro Karte zu erstehen.

Our cards

Veranstaltungsort war das McAfee Coliseum in Oakland, zu dem wir uns am Freitag Abend dann auch begaben.

McAfee Coliseum

Dank VIP Parkplatz konnten wir nahe am Eingang zum Stadium parken und kamen schnell nach kurzer Taschen und Jackenkontrolle ins Stadium. Der untere Bereich war bestimmt von Fanartikel-Shops, Gastronomie und Getränkeständen aller Art.

Entry

Um zu unserem kostenlosen Dinner zu gelangen mußten wir jedoch hinauf in den sogenannten “West Side Club”, den wir über die Tribüne erreichen konnten.
Zur Übersicht hier die Karte des Stadiums:

Als kostenloses Dinner gabs ein gut belegtes Sandwich mit soviel Salat und Obstsalat wie man wollte. Nichts besonderes, aber genug um (fast) satt zu werden. 😉
Nach dem Essen begaben wir uns auf unsere Plätze in der Sektion 214 (sh. Karte oben). Diese Plätze boten sogar die Option einen der fehlgeschlagenen Base-Bälle zu fangen. Leider war es uns letztenendes nicht vergönnt, der einzige der in unsere Richtung ging ‘schlug’ ziemlich am Anfang des Spieles einige Sitzreihen weiter oben in dieser Sektion ein, wo sich die dort sitzenden sofort darauf stürzten.
Die Spielervorstellung beider Teams zog sich recht lange hin.

Player presentation

Den Beginn des Spieles hätte ich dann fast verpasst – im Gegensatz zu z.B. Fußball gibt es hier keinen Anpfiff. Nachdem alle Spieler beider Mannschaften über die Anzeigetafeln vorgestellt worden waren und das gesamte Stadion im stehen die Nationalhymne gesungen hatte, fingen sie ohne große weitere Worte an zu spielen.

Baseball field Tribüne

Die Regeln möchte ich hier jetzt nicht detailliert erklären, ich kenne sie auch nur Bruchstückhaft. Wer sich dafür interessiert, der kann es hier nachlesen.

Solche Baseball-Spiele gehen tweilweise bis über vier Stunden lang – und es erschien nicht so daß alle Zuschauer dem Verlauf wirklich dauerhaft folgen. Verließ man die Tribüne fanden sich an den Bars und Imbissläden überall innerhalb des Stadions immer eine große Menge von Zuschauern, die aßen, tranken oder sich einfach nur unterhielten. Und wer zum essen nicht aufstehen wollte konnte auf einen der vielen Snack-Verkäufer zurückgreifen, die mit neongelben Hemden gut sichtbar an den Tribünen vorbei gingen und ihre Waren in Form von Zuckerwatte (Cotton Candy), Brezeln (Prezels), Nüsse, Eis, Pizza u.v.m. anboten.

Snack Vendors

Zwar wurde an den Bars und Ständen auch Bier ausgeschenkt, jedoch war dies mit 7,50 Dollar pro Becher extrem teuer. Zum Betrinken eigenete sich ein solches Spiel also weniger – viel mehr schien es bei einigen in wahre Freßorgien auszuarten. 🙂
Aber zurück zum Spiel: Obwohl es sich ziemlich hinzog fand selbst ich als normalerweiser Nicht-Sportfan es recht interessant. Natürlich war da mit Sicherheit auch eine große Portion der Neugierde dabei, denn letztenendes gingen viele Innings nicht viel weiter als daß der Batter (Schläger) versuchte die erste Base zu erreichen und es nicht schaffte, weil der Ball vor ihm den dortigen Fänger erreichte und er somit draußen war.

Game Game
Game

Einen einzigen Home-Run konnten wir erleben – der Ball wurde im mittleren Feld über die Begrenzung hinausgeschlagen, so daß die verteidigende Mannschaft ihn nicht mehr erreichen konnte. Der Batter konnte mehr oder weniger gemütlich über alle Bases (die weißen Felder auf dem Spielfeld) einmal rund herum laufen.
Ein kleines Andenken mußte ich mir dann noch beschaffen – und ich hatte gesehen daß es Eiscreme in Eisbechern aus Plastik in Basketball-Kappen-Form gabe. Ich mußte mir dafür dann zwar ein solches Eis regelrecht hineinzwängen, aber was macht man nicht alles für ein kleines Andenken

Icecream

In einer Spieluntebrechung liefen einige Männer mit einer Art großen Rechen, die sie hinter sich herzogen über den roten Bereich des Spielfeldes. Welchen Sinn das genau hatte war mir nicht ersichtlich – aber gehörte wohl zum Ritual eines Baseball-Spieles.

...

Ein ebensolches Ritual war das fast ehrfurchtsvoll anmutende Fegen der ersten Base, das regelmässig durchgeführt wurde.

Base cleaning

Wir hielten uns dann noch einige Zeit drinnen auf und bekamen so einen Teil des Spieles nicht ganz mit. Als wir wieder ins freie traten war es schon dunkel geworden.

Flutlicht

Anhand des mehrmals angestiegenen Geräuschpegels hatten wir auch bereits innen gehört daß wir auch einige Ereignisse auf dem Spielfeld verpasst hatten. Es lagen die Minnesota Twins nun vorne.

Status

Nach etwas mehr als 2 Stunden ging des Spiel dann relativ unspektakulär mit einem Sieg der Twins zu Ende. Wie man mir erzählte spielt man im Baseball immer eine Serie – 3 Spiele wohl – also ist dieses erste Spiel noch nicht das entscheidende gewesen. Die Zuschauer strömten friedlich und ohne großes Aufsehen den Ausgängen entgegen, während die Mannschaften und die Schiedsrichter das Spielfeld verließen.

End of Game

Kleines Fazit: Ein eher ruhiger und friedferiger Sport – die Leute echauffieren sich nicht so sehr wie beim europäischen Fußballs und ich glaube Baseball-Hooligans gibt es wohl auch nicht. Die Fans beider Mannschaften saßen teilweise sogar in der selben Sektion. Ich weiß nicht wie es bei Finalspielen ist – aber Krawalle beim Baseball kann ich mir schwer vorstellen. Trotz des langwierigen Spielverlaufes nicht unbedingt uninteressant. Um mir ein entgültiges Urteil erlauben zu können muß ich aber mindestens noch ein weiteres Spiel ansehen. 🙂

Haight Ashbury [29.05.2006]

Sunday, June 4th, 2006

Nach unserem Trip nach Twin Peaks entschieden wir uns noch einmal im Hippie-Stadtteil Haight Ashbury vorbeizuschauen. Der Namen Haight und Ashbury bezeichnen eigentlich zwei Straßen, die sich inmitten dieses Viertels kreuzen – man scheint aber das ganze Viertel danach benannt zu haben.

Haight Ahsbury Street Signs

Wir parkten unterhalb des schmalen Panhandle Parks in der Hayes Street und liefen das Stück bis hinauf in die Haight Street. Hauptteil des Viertels erschien mir diese Haight Street zu sein, an der sich Unmengen von Ladengeschäften, Kneipen und Imbissläden befinden.

Haight Street Market Tibet Styles
The Red Victorian Serving Genee
Legs

Neben vielen Imbiss-Läden fanden wir hier auch viele Schmuck und Kitsch-Läden, die wirklich unglaublich unnötiges Zeug verkaufen. 😉

Trailer Trash Kitsch / Schnickschnack

Leider war ein Teil der Geschäfte wohl aufgrund des Memorial Day geschlossen – am Ende der Haight Street fanden wir doch Amoeba Music – ein riesiger Platten- und CD-Laden sowohl für Neuware als auch gebrauchte Stücke. Auch wenn ich mich für sowas ja überhaupt nicht interessiere so mußten meine Kollegen hier natürlich etwas schauen gehen. Ich vertrieb mir meine Zeit solange im angeschlossenen DVD-Shop für Neu- und Gebraucht-DVDs. Das Angebot war auch hier riesig – wenn ich das nächste mal hierher gehe muß ich mir vorher schon überlegen war ich suche – man findet hier auch seltene Sachen und Dinge die es in Deutschland gar nicht gibt.

Amoeba Music

Zum Abschluß unseres Besuches aßen wir hier auch gleich zu Abend. Ein Kollege der bereits in diesem Viertel gewesen war empfohl uns ein eher unscheinbares Thai-Restaurant mit Namen “Best of Thai Noddle House“.

Ich entschied mich für gebratenen Reis mit Ananas, Nüssen und Hühnerfleisch – eine Spezialität des Hauses lt. Karte – und ich muß sagen es war sehr lecker.

Damit schlossen wir den Memorial Day dann ab – am nächsten Tag war ja wieder ein normaler Arbeitstag

Twin Peaks [29.05.2006]

Friday, June 2nd, 2006

Wie bereits im vorherigen Post erwähnt war Montag, der 29.05. Feiertag (Memorial Day) in den Vereinigten Staaten. Da ich ja nun hier bin muß ich mich auch an die hiesigen Gegebenheiten anpassen. So habe ich am Karfreitag und Ostermontag gearbeitet und im Gegenzug natürlich den Memorial Day frei gehabt. Die US-Amerikaner haben sehr viel weniger Feiertage als wir in Deutschland – daher nutzen sie die, die sie haben in der Regel auch gleich aus. Im Gegensatz zu Europa ist es auch so, daß wenn der Feiertag auf einen Dienstag fällt (nur als Beispiel) so ist der Montag vorher in der Regel auch gleich mit frei. Dadurch kompensiert es sich wohl auch ein wenig. Aber das ganze nur am Rande erwähnt – kommen wir zum eigentlichen Thema dieses Beitrages:

Twin Peaks
Nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Fernsehserie handelt es sich bei diesen Twin Peaks um einen Zwillingshügel im Südwesten der Stadt. Von hier oben hat man einen wunderbaren Überblick über den gesamten Ostteil wie man gleich anhand der Bilder sehen wird. Die Straße hinauf windet sich regelrecht den Berg entlang und ist ohne Karte gar nicht mal so einfach zu finden. Hat man den oberen Bereich erreicht muß man dann auch noch einmal komplett um beide Hügel fahren um den kleinen Parkplatz an der Aussichtsplattform in Richtung Financial District zu erreichen. Als wir endlich dort ankamen war der Parkplatz dann auch ziemlich überfüllt – wir mußten kurz warten bis einer der Plätze frei wurde.
Unser erstes Fotomotiv war natürlich der Financial District mit seinen Hochhäusern und der Market Street, die sich wie eine Schneise durch die Häuserschluchten zieht.

San Francisco Downtown San Francisco - Financial District / Market Street

Zwar stand die Sonne etwas ungünstig, aber man konnte von hier oben natürlich auch bis zur Bay und hinüber zur Golden Gate Bridge sehen.

North San Francisco Golden Gate Bridge

Hier oben findet sich im übrigen auch jene bekannte große Antenne die man von überall in der Downtown aus als Orientierungspunkt nutzen kann.

Holding the Sun

Natürlich war auch der Blick in Richtung Süden offen.

South Beach / South Market

Nach einem Rundgang auf der unteren Plattform machten wir uns daran, einen der beiden Hügel von Twin Peaks zu besteigen.

Hill on Twin Peaks

Der Blick von dort oben war zwar noch besser und reichte auch bis hinüber in den Südwesten der Stadt – aber der Wind erreichte hier fast Sturmstärke.

Top of Twin Peaks Hill 1 South/Southwest
South San Francisco Skyline Southwest San Francisco

Ich kann gut verstehen dass Twin Peaks ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen ist. Der Blick von hier oben ist wirklich Atemberaubend. Wenn im Sommer der Nebel am späten Nachmittag über der Stadt liegt muß das auch ein wunderbarer Anblick sein – leider werde ich nicht mehr lange genug hier sein um dies zu erleben. 🙁

South San Francisco