Archive for the ‘TV/Film’ Category

Max Payne

Friday, July 11th, 2008

Wie bei den Fünf Filmfreunden zu lesen ist, wird Max Payne verfilmt. Die Hauptrolle wird gemäß IMDB Mark Wahlberg spielen, als Releasedatum ist der 23. Oktober 2008 angegeben.
Ich habe das Spiel ja mit Begeisterung damals gespielt und hoffe, daß man die Atmosphäre des Spieles im Film gut rüberbringen kann. Einen kleinen Vorgeschmack bietet schon mal der erste Trailer – mit der einen oder anderen “Bullet Time”. Viel Spaß damit..

Street Kings

Monday, May 5th, 2008

Heute entschlossen wir uns spontan dazu, zur 19.30 Uhr Vorstellung ins hiesige Cinestar Kino zu gehen. Eigentlich hätte ich zwar Lust auf Iron Man gehabt, doch leider war einer meiner Begleiter bereits am Wochenende in diesem Film gewesen, so daß wir uns schließlich für Street Kings – den neuen Crime Thriller mit Keanu Reeves und Forest Whitaker. Ich hatte ja aufgrund des Trailers ja zuerst so etwas wie Departed erwartet, aber der Film entwickelte sich dann doch etwas anders. Ganz im Stile des Directors David Ayers und des Authors James Ellroys kommt auch dieser FIlm als finsteren Drama-Thriller herüber, in dem der Antiheld Detective Tom Ludlow, gespielt von Keanu Reeves, die Drecksarbeit im Sittendezernat von Los Angeles erledigt und dabei bevorzugt schießt, bevor er Fragen stellt. Diese Vorgehensweise hat ihm nicht gerade viele Freunde gemacht, doch seinem Chief Wanders (Forest Whitaker) gelingt es immer wieder, ihn aus allen Schwietigkeiten herauszuboxen und seine Fehltritte zu vertuschen. Dabei zeichnet Regisseur Ayers ähnlich wie bereits in in dem von ihm verfassten Training Day ein Bild eines Police Departments, das ihre eigenen Fehler gerne mal vertuscht und es mit dem Gesetz selbst nicht so genau nimmt. Erst als Ludlows Ex-Partner Washington in dessen Beisein während eines Raubüberfalls brutal erschossen wird und er während seiner inoffiziellen Ermittlungen auf Ungereimtheiten stößt und von seinen eigenen Kollegen und seinem Chef Wanders immer wieder behindert wirdm gerät er dabei auf eine Spur von düsteren Verstrickungen.
Ein zwar durchaus sehenswerter Film, der sich vor allem dadurch auszeichnete, daß er sich nicht sehr vorhersehbar entwickelte wie so viele andere Filme dieser Art. Die sechs Euronen haben sich zwar gelohnt, aber es hätte mit Sicherheit aus ausgereicht, ihn sich später einmal auf DVD auszuleihen.
Außer uns befand sich nur noch eine andere Person mit im Kinosaal – Montag ist nun mal auch kein typischer Kinotag – aber ich hätte dennoch etwas mehr Besucher erwartet.

No country for old men

Saturday, April 5th, 2008

Nach längerer Kinoabstinenz wandten wir uns heute mal wieder in eines der lokale Lichtspielhäuser, um einen der aktuellen Streifen zu besehen. Um ehrlich zu sein fand sich nicht allzu viel interessantes im aktuellen Kinoangebot – so viel unsere Wahl auf schließlich auf “No country for old men” – ein Film der aktuell unter anderem u.a. im Jenaer Capitol gezeigt wird.

Nach dem knapp zwei Stunden langem Film weiß ich nicht so recht was ich sagen soll. Ohne Frage hat der Film seine vier Oscars nicht umsonst verdient, aber eine Standard-Hollywood Produktion erwartet man bei diesem Film ohne Frage umsonst. Ich will hier natürlich nicht unnötig spoilern, aber es geht prinzipiell um einen fehlgeschlagenen mexikanischen Drogendeal in der Wüste Texas, zu dem der Vietnam-Veteran und Cowboy Llewelyn Moss (Josh Browlin) eher Zufällig während eines Jagdausfluges hinzu kommt. Dabei findet er nach einigen Umständen einen Koffer mit zwei Millionen US-Dollar, aus dem er sich eine bessere Zukunft für sich und seine Frau Carla Jean Moss (Kelly Macdonald) erhofft. Er hat jedoch nicht mit dem psychotisch angehauchten Killer Anton Chigurh (wunderbar dargestellt von Javier Bardem), der ihn gnadenlos verfolgt und versucht, das Geld an sich zu bringen. Man sollte eindeutig hier keine Standard-Hollywood-Geschichte erwarten. Natürlich darf man auch die Rolle des County-Sheriffs Ed Tom Bell (gespielt von Tommy Lee Jones) nicht vernachlässigen, der eher Erfolglos versucht, die Spur des Geldes zu verfolgen.
Ich möchte natürlich nicht zu viel über den Film verraten, aber ich muß wirklich sagen daß der Film mich auf gewisse Weise beeindruckte. Ähnlich wie bei unserem Besuch bei Departed ein eindeutig anderer, teilweise vielleicht etwas brutal anmutender Film, der nicht unbedingt in ein schön-einfaches Happy-End zielt. Ich halte diesen Film aber dennoch für absolut sehenswert – ich konnte jedoch Beobachten daß viele der anderen Besucher im Capitol eindeutig etwas anderes zum Abschluß erwartet hatten. Aber wie gesagt: Ich will nicht zu viel verraten – kann den Film aber ohne jegliche Vorbehalte weiter empfehlen. Sollte man sich auf jeden Fall mal ansehen. Mal etwas wirklich sehenswertes abseits des gewöhnlichen Mainstreams.

Angst

Wednesday, December 19th, 2007

Ich glaube ich habe Angst vor der Angstmanipulation, welche den Menschen so irrational macht…

[via]

Reginas letzter

Saturday, December 1st, 2007

Habe mir vorhin den letzten Kampf von Regina Halmich im TV angesehen – mein erster Frauenboxkampf überhaupt übrigens. Das Ergebnis ist so finde ich, etwas unklar – ich hatte zeitweise tatsächlich mehr zu einem Unentschieden oder sogar einem Sieg von Hagar Shmoulefeld Finer tendiert. Aber auf der anderen Seite geschieht es ihr auch recht – ihr Gehabe mit der vollkommen unnötigen Poserei am Ende jeder Runde war nun wirklich nicht notwendig und hat der Israelin eindeutig viele Sympathiepunkte seitens der Zuschauer gekostet. War dennoch tatsächlich ein echt spannender Kampf.

The day after – und Überlegungen dazu

Saturday, November 24th, 2007

Gerade läuft auf RTL 2 der Film The day after (Der Tag danach) von 1983. Habe ich seit ungelogen 10 Jahren nicht mehr gesehen. Krasser Film – auch wenn er inzwischen fast ein Vierteljahrhundert alt ist, zeigt er doch in erschreckend deutlichem Maße die Folgen eines Angriffs mit nuklear bestückten Interkontinentalrakten. Und die Bedrohung ist heute ja nicht unbedingt gebannt, sondern eher noch größer geworden – aber weitaus unvorhersehbarer. Haben wir uns zu sehr an die Bedrohung gewöhnt?
Der Besitz dieser wahrhaft schrecklichen Atomwaffen nicht mehr nur im auf einige wenige Staaten beschränkt ist, sondern immer mehr kleinere, auch instabile Staaten mit teilweise totalitären Regierungen in Besitz dieser Technik kommen. Ich denke nur an Pakistan, wo es aktuell ja ziemlich brodelt – oder Mullahstaaten wie dem Iran – um nur einige zu nennen.
Sollte es wirklich zu einem solchen Krieg kommen, ist es so glaube ich wirklich besser sofort im Zentrum der Explosion zu verdampfen und nicht langsam an den Folgen zu Grunde zu gehen. Zuerst werden alle elektronischen Geräte durch den EMP Impuls der Bomben ausfallen, im direkten Umkreis der Zielgebiete der Bomben werden Druck- und Feuerwellen Millionen Menschen töten, an den unmittelbaren Folgen und Verletzungen sterben noch einmal hunderttausende.
Verstrahlung, radioaktiver Fallout, nuklearer Winter – die Staubmassen verdunkeln die Sonne und lassen die Temperaturen drastisch sinken – innerhalb von etwa 10 Jahren wird sich die Ozonschicht zersetzen und die Fälle von Leukämie und Hautkrebs werden drastisch ansteigen. Aber bereits vorher werden die Überlebenden bereits zu zehntausenden Verhungern oder an Seuchen wie Typhus oder Cholera zu Grunde gehen.
Zwar werden die Reichen und Mächtigen sich größtenteils irgendwo in Sicherheit gebracht haben – aber überall wird Chaos ausbrechen. Marodierende Banden streifen durch das Land, um die letzten Vorräte zu rauben – Plünderungen, Mord und Vergewaltigungen werden an der Tagesordnung sein. Und selbst wenn sich die Staaten an einigen Stellen wieder re-etablieren können, so wird die menschliche Rasse zivilisatorisch um mindestens 300 bis 400 Jahre zurückgeworfen. Irgendwie hat man sich an die Bedrohung ja gewöhnt – ist schon seltsam das es solcher Filme bedarf, um die Gefahren wieder ins Gedächtnis zu rufen.
<zynismus>Einzig über die globale Erwärmung bräuchte man sich nach einem Atomkrieg wohl keine Gedanken mehr zu machen</zynismus>

Bürger unter Generalverdacht

Thursday, November 8th, 2007

Frontal21: Bürger unter Generalverdacht (bei YouTube)
In diesem Zusammenhang auch sehr interessant: Überwachung: man passt sich an und merkt es nicht (taz)

Was ist dagegen einzuwenden, dass Leute ihren Müll nicht mehr auf die Straße schmeißen, weil sie wissen, dass sie von einer Kamera beobachtet werden?

Die Veränderungen werden sehr viel tiefgreifender sein. Es gibt einen Versuch, bei dem in einem Raum ein Foto aufgehängt wurde. Die Person darauf wurde den Versuchsteilnehmern als Beobachter vorgestellt. Während des Experiments war im Verhalten der Teilnehmer etwas Interessantes zu beobachten: Sie versuchten so zu handeln, wie sie glaubten, dass es der Beobachter für richtig hielt. Wenn Menschen überwacht werden, wollen sie konform mit den Werten der überwachenden Autorität agieren. Überwachung fördert die innere Zensur. Sie unterdrückt Widerspruchsgeist. Die große Gefahr ist, dass dies unterbewusst geschieht. Man passt sich an und merkt es gar nicht.

The Dresden Files

Saturday, September 22nd, 2007

Bin ich beim streifen durchs Netz drauf gestoßen:
The Dresden Files – eine Serie auf dem amerikanischen SciFi-Channel. WTF???
Hat nach kurzer Recherche jedoch (leider) entgegen meiner ersten Vermutung nichts mit der Stadt Dresden zu tun – wie ich lese heißt der Protagonist dieser Serie wohl Harry Blackstone Copperfield Dresden – einen Zauberer aus dem US-amerikanischen Chicago, der irgendwelche Mystery-Kriminalfälle löst. Eine Mischung aus erwachsenen Harry Potter und einem Detektiv vielleicht.
Ob die Serie wohl jemals in Deutschland läuft ?? Ob sie den Namen dann eindeutschen? Wie könnte der dann lauten? Der Plot (Zauberer-Council, Vampire-Courts, Werwölfe, Faerie-Courts usw.) klingt zwar ziemlich abstrus, aber wenns gut gemacht ist könnte es sich als durchaus interessant erweisen…