Schneefall

Bei Schneefall und ungeräumter Straße über die Autobahn in Richtung München zu fahren – und das in einem Auto mit Heckantrieb – ist nicht gerade angenehm muss ich sagen. Aber wenn man einigermaßen vernünftig fährt dann geht es schon irgendwie. <img src = "/wp-images/smiley/smile.gif" hheight = "18" wwidth = "18" align="absmiddle">

Frühstücksobst & Wasserkocherklau

Heute früh verzichtete ich wieder auf Frikadelle oder Leberkäse und verzehrte nur etwas Obst. Eigentlich hätte ich noch einen Tee dazu trinken wollen, doch als ich heute morgen in unsere Küche kam, musste ich feststellen dass mein privat erworbener Wasserkocher sich nicht mehr an seinem Platz befand. Da hat irgendjemand sich doch glatt das Ding unter den Nagel gerissen. Es ist zwar nur ein 10 Euro Wasserkocher, den ich mal bei Tengelmann erworben habe, aber dass so etwas einfach verschwindet ist schon sehr traurig. Ziemlich angepisst von diesem Vorkommnis habe ich jetzt erst einmal einen einigermaßen neutral gehaltenen Zettel in die Küche mit der Bitte in die Küche gehangen, das Gerät umgehend zurück zu bringen. Hoffentlich reagiert der (oder die) Täter(in) – denn so ein Diebstahl ist wahrlich kein schöner Einstieg in die Woche.

Ankunft in Köln [02.06.2008]

Die Reise mit der Bahn hier nach Köln war glücklicherweise recht ereignislos verlaufen – der ICE der mich bis nach Frankfurt brachte hatte so gut wir keine Verspätung und ich erreichte am Fernbahnhof Frankfurt-Flughafen problemlos meinen Anschlusszug nach Köln. Von dort aus ging es dann, gemeinsam mit meinem zukünftigen WG-Kameraden, den ich das erste Mal in Frankfurt kurz in Augenschein nehmen konnte, via Taxi zu unserem Arbeitgeber, der uns bereits mehr oder weniger sehnsüchtig erwartete.

Zum Mittag wandte ich mich mit einem meiner neuen Kollegen in eine kleine Kneipe mit Namen “Pütz” in der Widdersdorfer Straße. Dort gibt es einfache Speisen zum mehr oder weniger erträglichen Preisen. Dazu zählten im unteren Bereich Currywurst mit Pommes für 3,80 €uronen, in der mittleren Preislage verschiedene Spaghettizubereitungen und im oberen Preisbereich Fleischzubereiutungen wie z.B. Schnitzel mit Pfifferlingen und Pommes ab ca 8,50 bis über 10 €uronen. Ich selbst entschied mich für eine Portion Spaghetti Carbonara für 5,80 €uronen.

Nach einem etwas verlängertem Arbeitstag ging es dann schließlich zu unserem neuen Domizil. Einer unserer neuen Kollegen hatte sich sogar bereit erklärt, uns samt unseres Gepäcks mit seinem Wagen dort hin zu fahren. Leider waren wir aber noch etwas zu früh, denn der Vermieter hatte sich erbeten, uns erst ab 20.00 Uhr die Wohnung zu zeigen. Daher entschlossen wir uns, mit diesem Kollegen noch einmal kurz in den zu unserer Wohnung glücklicherweise recht nah an unserer Wohnung gelegenen Park zwischen Ehrenfeld und Bilderstöckchen zu besuchen und uns dort in einen kleinen Biergarten zu setzen. Nachdem wir dort mit etwas “Socializing” die Wartezeit überbrückt hatten, nahmen wir endlich unser neues Appartment in Augenschein – und waren wirklich begeistert. Eine kleine, feine Maisonette-Wohnung im 2ten Obergeschoß eines kleinen Mehrfamilienhauses. (Fotos folgen)
Nachdem wir das Miettechnische geregelt und die Koffer ausgepackt hatten, machten wir uns schließlich noch einmal auf dem Weg, eigentlich nur um eine Kleinigkeit zu essen. Als wir etwas an einer der Haupstraßen, dem Ehrenfeldgürtel, entlang gelaufen waren, überraschte uns ein Platzregen – was wir eigentlich hätten absehen können, denn nach der Hitze des Tages mit über 30 Grad Celsius hatte sich am Abend der Himmel bewölkt und war ziemlich düster geworden. Doch wir konnten uns noch unterstellen und gerieten so in eine der typischen hiesigen Eckkneipen mit Namen “Försterstübchen”. Inklusive der Wirtin waren vielleicht 4 oder 5 Personen älteren Semesters anwesend, die hier hier Kölsch schlürften und sich unterhielten. Leider gab es dort keine Warme Küche mehr. Man bot uns noch Bockwürstchen oder einen “Halven Hahn” an – eines der typischen Gerichte hier in Köln, das allerdings nichts mit Geflügel zu tun hat. (siehe Link) ;-)
Wir entschieden uns dann doch einmal etwas weiter zu schauen und rannten durch den strömenden Regen bis zur nächsten Ecke, wo wir eine etwas modernere Lokalität mit jüngerem Publikum vorfanden: Das “Kreuter’s”. Eine wirklich sehr hipp und geschmackvoll eingerichtete Bar mit angenehmer Atmosphäre – nur die Preise für Getränke und vor allem Speisen waren zwar im Vergleich zu Jena ziemlich happig, aber an unserem ersten Abend entschieden wir können wir uns das schon mal leisten. Ein weiterer Punkt, den ich noch erwähnen möchte ist die Tatsache, daß ein “großes Bier” hier gerade mal 0,33l umfasst. Na ja, immerhin noch besser als diese Mini-Kölsch mit 0,2l. ;-)
Ich entschied mich für das Chili con Carne mit Nachos für über 6 €uronen – aus der Sektion “Für den kleinen Hunger”. Was ich dann erhielt erschien mir aber mehr für eine vollwertige Mittagsmahlzeit portioniert zu sein.

Die Perspektive hier sollte den Betrachter nicht täuschen, die Schüssel war wirklich tief. Und an Schärfe war es eines der heftigsten Chili con Carne, an daß ich mich seit langer, sehr langer Zeit erinnern konnte. Wirklich sehr, sehr lecker – absolute Empfehlung für Freunde der scharfen mexikanischen Küche. Nachdem wir gespeist hatten machten wir uns auf den Rückweg zur Wohnung – der Regen hatte inzwischen glücklicherweise gestoppt, aber wie sich herausstellen sollte nur für kurze Zeit.
Wir kamen einigermaßen trocken “zu Hause” an, aber nachdem wir zu Bett gegangen waren begann eines der wohl heftigsten Gewitter, das ich seit Beginn meiner Erinnerungen erlebt habe. Krachende Blitze und Donnerschläge von der Lautstärke eines Bombeneinschlages vor dem Haus, begleitet von einem heftigen Niederschlag ließ mich wirklich nur schwer einschlafen. Wie ich am nächsten Tag erfuhr, hat es einige Schäden hier gegeben und einige Sicherungen sind in der Stadt herausgeflogen. Doch wir sind glücklicherweise bis auf die begleitende “Lärmbelästigung” verschont geblieben.
So viel erst einmal zum ersten Tag – Photos wird es diese Woche noch nicht so viel geben, denn ich habe außer meiner Handykamera noch keine Aufnahmegeräte dabei. Nächste Woche dann auch auf jeden Fall mehr Bilder von hier.

Abgereist

Bahnhof

Ich bin seit heute Morgen mal wieder in Deutschland unterwegs – aktuell tiefsten Westen in einer der Karnevalshochburgen Deutschlands (und es ist nicht Mainz ;-) ). Mehr sobald ich mich ein wenig eingelebt habe…

Yet another Feuerwehreinsatz

Heute war mal wieder ein kleiner Feuerwehreinsatz am Turm hier in Jena – wie bereits letzte Woche und der davor. Doch im Gegensatz zu den anderen Malen erreichte uns diesmal der Alarm auch auf unserer Etage und wir mußten uns zähneknirschend auf den Weg nach unten machen. :(
Nach etwa 15 Minuten war der Spuk dann auch schon vorbei – und dafür waren mal wieder 5 Wagen der hiesigen Feuerwehr im Einsatz…

WTF ????


Anklicken für größere Ansicht

Die Auflösung doppelter Spaltennamen konnte nicht vorgenommen werden, da die Ordinalzahl eine Spalte mit anderem Namen angibt.

Eine Fehlermeldung des MS SQL Server vor der ich grade brüte – nur was sie bedeutet… ??
Das ist glaube ich nur den M$ Entwicklern klar..
<zynismus>Gehts noch ein bisschen kryptischer ??? </zynismus>
Und bitte KEINE Hinweise, daß ich doch besser Oracle oder ähnliches nehmen soll !!! ;-)

Nachtrag 19:10: Problem gelöst. *freu*
Das Problem war folgendes: Es wurde ein BLOB-Feld (BLOB = Binary Large OBject, in meinem Fall ein Bemerkungsfeld) doppelt ausgewählt, denn ich hatte aus Faulheit – das gebe ich hier mal offen zu – <Tabellenname>.*,<BLOB-Feld> angegeben, anstatt alle Felder einzeln zu wählen. Das Problem bei DTS-Transformationen mit BLOB Felder ist, daß sie nur dann korrekt ausgelesen werden können, wenn sie sich ganz rechts in der Liste der Felder der Abfrage befinden. Ich hatte es wie man ja oben sieht einfach ein zweites mal angehangen, anstatt alle benötigten Felder einzeln auszuwählen, Dadurch war es doppelt in der Abfrage und konnte offensichtlich nicht korrekt bestimmt werden. Die Lösung war, alle benötigten Felder namentlich in die Feldliste aufzunehmen und das BLOB-Feld ans Ende zu setzen. Wenn man sich die Meldung ansieht und mit einem gewissen Fachwissen einen Moment lang überlegt, ist es eigentlich klar. Dennoch werfe ich M$ an dieser Stelle vor, die Meldung hätte doch etwas eindeutiger und verständlicher gemacht werden können. Vor allem die Textstelle mit der Ordinalzahl bringt etwas mehr Information in den Kontext, als er wirklich für die Lösung des Problems notwendig gewesen wäre. Aber was solls – das Problem ist gelöst. Vielleicht kann ich mit diesem Post ja sogar noch Leuten mit ähnlichen Problemen einen kleinen Hinweis geben. <img src = "/wp-images/smiley/smile.gif" hheight = "18" wwidth = "18" align="absmiddle">

SysAdminDay

Ich wünsche allen SysAdmins heute (wie jedes Jahr am letzten Freitag des Julis) einen schönen System Administrator Appreciation Day. <img src = "/wp-images/smiley/smile.gif" hheight = "18" wwidth = "18" align="absmiddle">

freeware

Gut zu wissen… ;-)

Webmontag 2.0 [20.11.2006]

Gestern fand im obersten Stockwerk des UniIntershop…JenTowers der zweite Webmontag (Webseite) in Jena statt. Natürlich durfte ich da nicht fehlen. <img src = "/wp-images/smiley/smile.gif" hheight = "18" wwidth = "18" align="absmiddle"> Mehr als 60 Besucher hatten sich bereits auf der Webseite angemeldet und mehr als 70 waren schließlich gekommen. Man hatte natürlich vom letzten Webmontag gelernt und diesmal nicht nur einen langen Vortrag, sondern mehrere kurze Vorträge von ca. 10 Minuten vorgesehen.

Einführung - Programm

Den Anfang machte Mitorganisator Lars Zapf mit einer kleinen Vorstellung des Programmes des heutigen Abends.

Vortrag Prof. Stein - Weimar

Den ersten Vortrag machte dann Prof. Dr. Benno Stein von der Bauhaus-Universität Weimar, der einige interessante Projekte seines Lehrstuhls zum Thema Information Retrieval vorstellte.

Vortrag .NET - Happy Arts Software

Es folgte der erste Vortrag einer ganzen Vortragsreihe über die .NET Architektur, gehalten von Matthias Leonhardt von Happy Arts Software. Thema heute waren die technischen Grundlagen und der Aufbau dieser Technologie.

Vortrag Localization - Ryan Orrok

Als dritter sprach Ryan Orrock von Orrock Translations über die Problematik beim Lokalisieren von Software und Webcontent, der weit über das einfache Übersetzen einzelner Sätze hinausgeht.

Vortrag Erfolgreiches Networking

Last but not least gab es noch einen weiteren interessanten Beitrag von Karsten Schmidt zum Thema “Erfolgreiches Networking mit OpenBC”.
Nach Abschluß der Vortragsreihe ging es daran, die Erkenntnisse aus dem letzten Vortrag umzusetzen und selbst etwas Networking mit den Anwesenden zu betreiben. Zu meiner besonderen Freude waren diesmal viele bekannte Gesichter aus der lokalen Bloggerszene anwesend.

Jenaer Blogger auf dem Webmontag

Von links nach rechts Markus Kämmerer, Sven, Littlesirius, JoJo, Gonzo und Marcus. Und mit Sven war auch endlich mal ein Podcaster anwesend, mit dem ich ein längeres Gespräch zu diesem Thema führen durfte.
Alles in allem meiner Meinung nach ein sehr interessanter Abend. Bleibt zu hoffen, daß sich die Besucherzahl auf so hohem Niveau hält. Kleiner Wehrmutstropfen war der (mehr oder weniger freiwillig abzugebende) Unkostenbeitrag zur Finanzierung der wirklich genialen Räumlichkeiten in der 29ten Etage des Turms in Höhe von 5 Euronen. Dafür gab es dann aber ein Getränk kostenlos. ;-)

Team Event im Bowling Roma [19.10.2006]

Am gestrigen Abend veranstaltete meine Abteilung ein sogenanntes Team Event im Bowling Roma, einer von zwei (mir bekannten) Bowlingbahnen hier in Jena, statt. (Die zweite befindet sich, der vollständigkeit halber erwähnt, im hiesigen Jembo Park)

Das Bowling Roma liegt leider etwas weit “ab vom Schuß” an der Löbstedter Straße 111 im Gewerbegebiet Saalepark im Norden der Stadt. Ohne Auto oder andere Fortbewegungsmittel ist es kaum zu erreichen.

Im Grunde genommen handelt es sich dabei um eine Pizzeria mit angeschlossener 10 Bahnen Bowlinganlage <img src = "/wp-images/smiley/smile.gif" hheight = "18" wwidth = "18" align="absmiddle">
Ohne die Möglichkeit zum Bowling hätten sie dort hinten wohl keine große Überlebenschance, so finden sich dort aber viele Firmen und private Gesellschaften ein, um eine Feier mit Bowlingsport zu verbinden. Die zum betreten der Bahnen notwendigen Bowlingschuhe kann man vor Ort ausleihen – inwieweit die natürlich hygienisch sind sei mal so dahin gestellt, aber es ist davon auszugehen daß sie nach der Benutzung desinfiziert werden.

Wir bildeten also für die vier gemieteten Bahnen Mannschaften und fingen an Bowling zu spielen. Für einen eher unerfahrenen Bowling-Spieler kam ich recht schnell rein in das Spiel. Zur kurzen Erläuterung: Das System ist vom in Deutschland weiter verbreiteten Kegeln dahingehend unterschiedlich, daß man auf zehn “Pins” anstatt auf neun Kegel spielt die dazu verwendeten Kugeln nicht nur erheblich größer sind als beim Kegeln und als “Ball” bezeichnet werden. Dabei sind die Bälle in verschieden genormte Größen eingeteilt, die sich vom mit 2,724kg leichtesten 6er Ball bis hin zu 7,624kg schweren 16er Ball erstreckt (Ich stellte im Laufe des Spieles im übrigen Fest, daß ich mit dem 14er Ball (6,356kg) am besten spielen konnte. ;-) ). Außerdem sind die “Balls” mit drei Löchern für Daumen und die beiden Mittelfinger versehen, wodurch man sie beim Werfen besser steuern kann. Die Bahn sind mit 1,05m sehr viel breiter als die in der Regeln nur 35cm breiten Kegelbahnen. Gespielt werden 10 sogenannte “Frames“, die in der Regel aus zwei Würfen bestehen. Der zweite Wurf fällt nur dann aus, wenn man alle Pins bereits beim ersten Wurf abräumt (was man dann als Strike bezeichnet).

Zwischendurch wurden wagenradgroße Pizzen mit verschiedenen Belägen an die Tische geliefert, die bei meinen Kollegen und mir natürlich reißenden Absatz fanden. Über Preise kann ich leider an dieser Stelle nichts sagen, da alles bezahlt wurde, aber die Qualität der Pizza war in Ordnung, wenn auch nicht überragend. Für solche Team-Parties kann man das Bowling Roma durchaus empfehlen.
Die Ergebnisse wurden auf Anzeigetafel angezeigt, wobei das Bowling Roma über zwei Systeme verfügt, ein veraltetes mit Grünbildschirmen auf Basis von Röhrenmonitoren und ein modernes mit TFT Widescreen-Displays (natürlich in Farbe).

Während die alte Monochrom-Variante nur einen Buchstaben für den Namen des Spielers aktzeptiert und auch sonste eher “primitiv” wirkt, kann man bei dem neuen sehr viel komfortabler auch lange Namen komplett eingeben und bei erreichen bestimmter Würfe werden (wie oben zu sehen) diese farbenfroh auf dem Bildschirm verkündet. Als kleiner Tekki mußte ich das an dieser Stelle mal erwähnen. <img src = "/wp-images/smiley/smile.gif" hheight = "18" wwidth = "18" align="absmiddle">
Nach dem eigentlichen Bowlen kann man sich dann noch außerhalb der Bowlingbahnen ins große Restaurant setzen und dort den Abend ausklingen lassen.
Ich kann das Bowling Roma also für Veranstaltungen jeglicher Art durchaus empfehlen – einziger negativer Punkt ist hier, daß es etwas abseits gelegen ist und man auf jeden Fall eine Fahrgelegenheit benötigt um dort hin (oder wieder fort) zu kommen.
Leider konnte ich zwar nicht bis zum (bitteren?) Ende bleiben, da meine Fahrgelegenheit etwas früher los wollte, aber trotzdem ein sehr netter und gelungener Abend.