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Gerechte Strafe (?)

Russischer Spammer ermordet

Ist zwar etwas krass, aber insgeheim doch irgendwie gerecht, diese Vergewaltiger des elektronischen Schriftverkehrs sollte man wirklich doch alle aus dem Verkehr ziehen 😉

Herbert Rosendorfer – Briefe in die chinesische Vergangenheit – ein Buchreview

image Habe (bereits vorgestern) Briefe in die chinesische Vergangeheit von Herbert Rosendorfer abgeschlossen. Ein überaus amüsantes Buch, das davon handelt daß ein Mandarin aus dem China von vor 1.000 Jahren mit Hilfe eines Zeitreisekompasses in die Gegenwart reist, dabei jedoch die Erddrehung nicht bedenkt (bedenken konnte) und im München (Min-Chen) der Gegenwart handelt, wo er sich in Briefen, die er an seinen in der Vergangenheit verbliebenen Freund schickt über das seltsame Gebahren der Großnasen mit ihrer lauten Sprache, ihrer moderne Technik oder auch ihre Art des Theaters auslässt.
Ich finde daß das Buch auf eine sehr amüsante Art auch eine Art von Gesellschaftskritik herüberbringt und uns mit der Denkweise eines zivilisierten Chinesen des 10. Jahrhunderts die Fehler und Problematiken unserer modernen Gesellschaft aufzeigt. Dabei vermisst es jedoch auch nicht eine gewisse Komik – ich bin wirklich am Überlegen ob ich mir nicht bei Gelegenheit gleich mal das Nachfolgewerk Die große Umwendung – Neue Briefe in die chinesische Vergangenheit bestelle – der Klappentext daß der Mandarin Kao-tai diesmal im Köln (Kö-Leng) zur Karnevalszeit landet verspricht auch für dieses Buch wieder einen sehr interessanten Verlauf
Meine Wertung: 3 Sterne

Lange nichts mehr geschrieben…

… aber mir gehts gut. 😉
Ich habe eine neue Ladung Hardware bekommen und zusammengebaut, daß hat mich ziemlich gefesselt und ich mußte ein wenig rumbasteln. Bald wieder mehr (inkl. Infos zu dieser Hardware)…

Feuerwerk

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Na sowas – da machen die doch mitten am späten Freitag hier ein privates Feuerwerk – hatte mich am Anfang gewundert was das für ein geknalle ist
Aber gleich Beweisfoto geschossen….

Berlin, Alexanderplatz

image Auf Empfehlung eines Kollegen habe ich mir mal Berlin Alexanderplatz von Alfred Döblin reingezogen.
Das Buch handelt vom entlassenen Sträfling Franz Biberkopf, der nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis, in dem er 4 Jahre wegen Totschlags an seiner damaligen geliebten eingesessen hatte im Berlin der Jahrhunderwende (19./20. Jahrhundert) nicht zurechtfindet und bei einem Diebeszug, in den er wider Willens von seinem neuen Bekannten Reinhold hereingezogen wird einen Arm verliert, nachdem er von Reinhold aus einem fahrenden Wagen gestoßen wird, weil er sich gegen dessen Machenschaften sträubt.

So ganz konnte ich mich mit der Geschichte nicht anfreunden, das Buch verläuft ohne rechten Höhepunkt, ist aber ganz interessant zu lesen. Wenn man den Wikipedia-Eintrag so liest, definiert sich das Buch ja offensichtlich als der “bedeutenste deutsche Großstadtroman”. Vielleicht muß man ihn nochmal lesen, damit sich einem die Gesamtbedeutung erschließt ? Na ja, mein Geschmack ist es auf jeden Fall nicht so wirklich.
Daher Wertung: 0 Sterne