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Schweinegeschnetzeltes “Zurcher Art” mit Kroketten [09.07.2018]

Ich überlegte heute zwar sogar etwas länger als nur einen Moment, ob ich nicht beim Pikanten Kartoffel- Paprikagulasch aus dem Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zugreifen sollte, denn dieser sah wirklich nicht übel aus, dann jedoch verspürte ich doch einen deultichen Appetit auf Fleisch. Damit fielen dann leider auch die Gnocchi alla Carbonara mit Kirschtomaten und geriebenen Hartkäse bei Globetrotter, die man sogar zusätzlich mit Ruccola garniert hatte, aus. Gut, ich hätte vielleicht bei dem Gebratenen Hühnerfleisch mit Thaigemüse in grünem Thaicurry oder dem Gebratenen Schweinefleisch süß-sauer mit Gemüse und Ananas, die neben Knusprigen Frühlingsrollen an der Asia-Wok-Theke angeboten wurden, auch meine Erfüllung gefunden, aber das Schweinegeschnetzeltes “Zurcher Art” mit frischen Champignons und Kroketten bei Tradition der Region reizte mich einfach noch mehr – auch wegen der Kroketten. Also griff ich hier zu und ergänzte das Gericht noch durch ein Schälchen bayrischen Krautsalats aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Pork chop "zurich style" with croquettes / Schweinegeschnetzeltes "Zurcher Art" mit Kroketten

Von den angekündigten frischen Champignons fand ich leider nichts im Geschnetzelten, die kleinen ganzen und in Scheiben geschnittenen größeren Pilze sahen mir eher danach aus, als stammten sie aus dem Glas bzw. der Dose. Und auch das Fleisch erwies sich, mal wieder, als äußerst kleinteilig. Mir ist klar, dass man Fleisch in Geschnetzelten auch schnetzeln muss, aber es könnten ruhig ein klein wenig größere Teile sein, dann sieht das Gericht nicht so nach Resteverwertung von Verschnitt-Teilen aus. Aber obwohl es visuell nicht allzu viel her machte, erwies es sich als Geschmacklich doch durchaus gut gelungen und das Fleisch war trotz seiner Kleinteiligkeit einigermaßen zart und saftig. Und auch an den genau abgezählten fünf Kroketten gab es nichts zu kritisieren, sie waren heiß und mit knuspriger Außenhülle, während sich ihr inneres als schön weich und kartoffelig präsentierte. Und auch der mit reichlich Kümmelsamen versetzte Krautsalat erwies sich als gute Wahl, er war knackig und würzig und hatte sogar fast genug Essig im Dressing – aber eben nur fast, zumindest was meinen Geschmack angeht. Insgesamt also, wie so häufig, ein gutes, aber nicht ganz perfektes Mittagsgericht. Ich war dennoch zufrieden.
Die Geschmäcker der anderen Gäste waren heute mal wieder recht durchwachsen und es sah zuerst danach aus, als würden die Gnocchi heute das Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich entscheiden, denn als ich den Speiseraum betrat schienen besonders viele Gäste dieses Gericht auf dem Tablett zu haben, dann aber begann sich das Verhältnis etwas zu Gunsten des Geschnetzelten zu verschieben. Am Ende lagen Beide so eng auf, dass sie sich den ersten Platz teilen durften, denn ich konnte keinen klaren Favoriten bestimmen. Um Platz zwei lieferten sich die Asia-Gerichte und der Kartoffelgulasch ebenfalls ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei hier der Pikante Kartoffelgulasch sich diesen mit einem dünnen Vorsprung schließlich sichern konnte und die Asia-Gerichte auf einen guten dritten Platz verwies. So breit gefächert wie heute sind die Geschmäcker der anderen Gäste wirklich sehr selten – aber bei einem so durchschnittlichen Angebot ist das auch nicht ungewöhnlich.

Mein Abschlußurteil:
Schweinegeschnetzeltes mit Champignons: +
Kroketten: ++
Krautsalat: ++

Äthiopischer Hähnchen-Linsen-Eintopf im Slow Cooker – das Rezept

Nach einigen eher schnell zuzubereitenden Gerichten wollte ich heute, nachdem ich den Pepperoni Pizza Ring von gestern bereits komplett verbraucht hatte, es mal etwas langsamer angehen lassen – und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn das Rezept das ich heute vorstellen möchte wird im Slow Cooker zubereitet und braucht einiges an Zeit. Gleichzeitig wollte ich mit einem Äthiopischen Hähnchen-Linsen-Eintopf einen kleinen Ausflug in die ostafrikanische Küche vornehmen. Die Zubereitung ist nicht sonderlich komplex, abgesehen von der ganzen Schnippelei um die einzelnen Zutaten vorzubereiten und dem Abmessen und Mischen der Gewürze für die selbst hergestellte Berber-Gewürzmischung besteht die meiste Zeit aus Warten. Wer jedoch auf exotische und pikante Geschmackserlebnisse steht, dem kann ich dieses Rezept vorbehaltlos empfehlen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

Für die Berber-Gewürzmischung

01 - Zutaten für Berber-Gewürzmischung / Ingredients for berbere spice blend

  • 2 Esslöffel edelsüßes Paprika
  • 1 Esslöffel geräuchertes Paprika
  • 1 Esslöffel Pul Biber
  • 1 Esslöffel Salz
  • 1/2 Esslöffel Cayenne-Pfeffer
  • 2 Teelöffel Kreuzkümmel
  • 2 Teelöffel gemahlene Nelken
  • 1 Teelöffel gemahlenen Kardamom
  • 1 Teelöffel Bockshornklee
  • 1 Teelöffel gemahlener Koriander
  • 1 Teelöffel schwarzer Pfeffer
  • 1 Teelöffel Kurkuma
  • 1/2 Teelöffel gemahlener Piment
  • 1/2 Teelöffel Zimt
  • 1/2 Teelöffel Muskatnuss
  • 1/2 Teelöffel granuliertes Knoblauch
  • 1/2 Teelöffel gemahlener Ingwer
  • Für die eigentliche Zubereitung

    500g Hähnchenbrustfilet
    02 - Zutat Hähnchenbrust / Ingredient chicken breasts

    2 mittelgroße Möhren
    03 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

    3-4 Stangen Sellerie
    04 - Zutat Stangensellerie / Ingredient celery

    1 größere Zwiebel
    05 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

    3 Zehen Knoblauch
    06 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

    2 Esslöffel zerkleinerten Ingwer
    07 - Zutat Ingwer / Ingredient ginger

    1 kleinere Süßkartoffel
    08 - Zutat Süßkartoffel / Ingredient sweet potato

    1/2 Teelöffel Kardamom
    09 - Zutat Kardamom / Ingredient cardamom

    2 Teelöffel Paprika edelsüß
    10 - Zutat Paprika / Ingredient paprika

    1 Dose stückige Tomaten (400g)
    11 - Zutat stückige Tomaten / Ingredient tomatoes

    250ml Hühnerbrühe
    12 - Zutat Hühnerbrühe / Ingredient chicken stock

    2 Esslöffel Butter
    13 - Zutat Butter / Ingredient butter

    Zum Abschmecken

    1 Teelöffel brauner Zucker
    13 - Zutat brauner Zucker / Ingredient brown sugar

    etwas Zitronensaft
    14 - Zutat Zitrone / Ingredient lemon

    sowie etwas Salz

    Für die Garnitur & als Beilage

    etwas frischen Koriander
    15 - Zutat frischer Koriander / Ingredient fresh cilantro

    Griechischer Joghurt
    16 - Zutat Joghurt / Ingredient yoghurt

    Pita-Brot (Alternativ: Fladenbrot oder Naan)
    17 - Zutat Pita-Brot / Ingredient pita bread

    Gleich zu Beginn, als ich die Berber-Gewürzmischung zubereiten wollte, musste ich beim durchforsten meiner umfangreichen Gewürzsammlung feststellen, dass ich keine gemahlenen Nelken mehr hatte. Da ich aber zum Glück noch ganze Nelken vorrätig hatte entschied ich diese einfach im Mörser zu zerstoßen.
    18 - Nelken mörsern / Grind cloves

    Sind alle Zutaten dann beisammen, können wir alle Gewürze in eine Schüssel geben
    19 - Gewürze in Schüssel geben / Put all spices in bowl

    und sie gründlich vermischen. Die Zutaten ergeben deutlich mehr als wir für dieses Rezept brauchen, aber die Berber-Gewürzmischung lässt sich problemlos über einen längeren Zeitraum aufbewahren und ist vielseitig verwendbar.
    20 - Gewürze gründlich vermischen / Mix seasonings well

    Dann beginnen wir mit dem leidigen Thema der Vorbereitung der einzelnen Zutaten. Dazu schälen wir die Möhren
    21 - Möhren schälen / Peel carrots

    und schneiden sie in mundgerechte Stücke. Ich entschied die in Scheiben zu schneiden und diese Scheiben dann noch einmal zu vierteln.
    22 - Möhren zerkleinern / Chop carrots

    Außerdem schälen und würfeln wir die Zwiebel,
    23 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    schälen auch die Süßkartoffel
    24 - Süßkartoffel schälen / Peel sweet potato

    und würfeln sie ebenfalls,
    25 - Süßkartoffel würfeln / Dice sweet potato

    schneiden die Selleriestangen in Scheiben,
    26 - Sellerie in Scheiben schneiden / Cut celery in slices

    schälen den Ingwer
    27 - Ingwer schälen / Peel ginger

    um ihn dann zu zu zerschneiden
    28 - Ingwer zerkleinern / Hackle ginger

    und schälen und zerkleinern schließlich noch die Knoblauchzehen.
    29 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

    Nun lassen wir die Butter in einer Pfanne schmelzen
    30 - Butter in Pfanne erhitzen / Heat up butter in pan

    und geben zuerst die Zwiebel hinein, um sie für einigen Minuten darin anzudünsten bis die Zwiebel weich geworden ist.
    31 - Zwiebel andünsten / Braise onion

    Nach 4-5 Minuten geben wir dann auch den zerkleinerten Ingwer und Knoblauch dazu,
    32 - Ingwer & Knoblauch dazu geben / Add ginger & garlic

    dünsten ihn für weitere 2 bis 3 Minuten mit an,
    33 - Ingwer & Knoblauch andünsten / Braise ginger & garlic

    streuen dann die beiden Teelöffel Paprika, den halben Teelöffel Kardamom
    34 - Paprika & Kardamom einstreuen / Intersperse paprika & cardamom

    sowie die beiden Esslöffel unserer zuvor hergestellten Berber-Gewürzmischung ein
    35 - Berber-Gewürzmischung addieren / Add berbere spice blend

    und dünsten diese ebenfalls ein bis zwei Minuten mit an, bis sich die Gewürze und ihre Aromen etwas entfalten und beginnen zu duften. Dann schalten wir die Platte aus und stellen wir die Mischung erst einmal bei Seite.
    36 - Gewürze andünsten / Braise seasonings

    In den Slow Cooker geben wir jetzt etwas von den stückigen Tomaten,
    37 - Etwas der Tomaten einfüllen / Put in some tomatoes

    legen die Hähnchebrüste oben auf
    38 - Hähnchenbrust dazu geben / Add chicken broth

    und geben dann die restlichen Tomaten, alle anderen Zutaten wie Linsen, Süßkartoffel, Sellerie und Möhren sowie die zuvor angedünstete Mischung aus Zwiebel, Ingwer, Knoblauch und Gewürzen ebenfalls in das Behältnis und gießen alles mit der Hühnerbrühe auf.
    39 - Restliche Zutaten dazu geben & Hühnerbrühe einfüllen / Add remaining ingredients & drain chicken broth

    Nachdem wir alles ein wenig miteinander vermischt haben
    40 - Zutaten vermischen / Mix ingredients

    schließen wir den Deckel und lassen alles für 6 Stunden auf Low vor sich hin köcheln. Auf High dürfte es auch in 4-5 Stunden klappen, aber da ich das nicht ausprobiert habe, kann ich da keine Garantie geben.
    41 - Für 6 Stunden köcheln lassen / Let simmer for 6 hours

    Sind die sechs Stunden um, entfernen wir die nun durchgekochten Hähnchenbrüste aus dem Slow Cooker und zerteilen sie mit Hilfe von zwei Gabeln.
    42 - Hähnchenbrüste zerkleinern / Mince chicken breasts

    Anschließend würzen wir die verbliebene Gemüsemischung unseres Eintopfes mit dem Teelöffel braunem Zucker, bei Bedarf etwas Salz
    43 - Mit braunem Zucker abschmecken / Taste with brown sugar

    sowie dem Saft einer halben Zitrone
    44 - Zitronensaft hinzufügen / Add lemon juice

    und geben die zerkleinerten Hähnchenbrüste wieder mit hinein,
    45 - Zerkleinertes Hähnchen hinzu geben / Add shredded chicken

    die wir gründlich mit dem Rest vermischen und ein paar Minuten weiter köcheln lassen. Ich hatte leider etwas zu viel Hähnchenbrust gekauft und zubereitet, habe die Mengenangaben hier im Rezept aber entsprechend angepasst, dass die Mengen jetzt stimmen sollten.
    46 - Gründlich vermischen / Mix well

    Inzwischen können wir unseren frischen Koriander für die Garnitur waschen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen und zerkleinern. Außerdem halbieren wir die Pita und toasten sie etwas auf.
    47 - Koriander zerkleinern / Mince coriander

    Ist das alles erledigt, können wir unseren Hähnchen-Linsen-Eintopf endlich mit Koriander und Joghurt garniert servieren und gemeinsam mit dem noch warmen Pita-Brot genießen.
    48 - Ethiopian chicken lentil stew - Served / Äthiopischer Hähnchen-Linsen-Eintopf - Serviert

    Ich hatte natürlich schon während der Zubereitung probiert und wusste, dass das Gericht überaus pikant geraten war, aber die Schärfe war nicht übermässig dominant sondern harmonierte sehr gelungen mit der Kombination aus angenehm al dente gekochten Linsen, Möhren, Süßkartoffel und Sellerie. Und auch das wunderbar zart gekochte Hähnchen passte wunderbar in die geschmackliche Gesamtkomposition. Der Joghurt half dabei etwas, die Schärfe der Berber-Gewürzmischung zusätzlich abzumildern. Die übrigen Gewürze taten das Ihre, um dem Gericht ein angenehmes exotischen und überaus schmackhaftes Aroma zu geben. Das Warten hatte sich auf jeden Fall gelohnt, das Gericht hatte meine Erwartung mehr als nur erfüllt.

    49 - Ethiopian chicken lentil stew - Side view / Äthiopischer Hähnchen-Linsen-Eintopf - Seitenansicht

    50 - Ethiopian chicken lentil stew - CloseUp / Äthiopischer Hähnchen-Linsen-Eintopf - Nahaufnahme

    Guten Appetit

    Nachtrag:
    10.07.2018: Ich habe die Reste jetzt in der Mikrowelle warm gemacht und musste feststellen dass der Eintopf aufgewärmt fast noch etwas besser schmeckt als frisch gekocht. 😉

    Pepperoni Pizza Ring – das Rezept

    Heute wollte ich mal wieder ein Rezept der schnellen und unkomplizierten Küche ausprobieren und beschloss mir einen Pizza-Ring mit Pepperoni-Salami zum Mittag zuzubereiten. Anstatt Pizzateigs verwendete ich allerdings Teig für Frühstückshörnchen, der zwar etwas süßer ist, aber trotzdem auch gut zu kräftigen Zutaten wie dem von mir verwendeten Belag aus Tomatensauce, geriebenen Mozzarella und Pepperoni-Salami passte. Ich hatte einfach mal geschaut war ich noch im Kühlschrank vorrätig hatte und das für den Belag verwendet, man kann ihn natürlich nach belieben variieren und mit anderen Zutaten wie Schinken, Pilzen der auch Ananas an seine eigenen Vorlieben anpassen. Das Ergebnis war auf jeden Fall ein sehr schmackhaftes und schnell zuzubereitendes Ofengericht, dessen Rezept ich nun mit diesem Beitrag einmal in der gewohnten Form vorstellen möchte.

    Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

    2 Rollen Knack und Back Hörnchen-Teig
    01 - Zutat Teig für Aufbackhörnchen / Ingredient dough for crescent rolls

    150g Tomatensauce / Pizzasauce
    02 - Zutat Tomatensauce / Ingredient tomato sauce

    100-120g geriebenen Mozzarella
    03 - Zutat geriebener Mozzarella / Ingredient grated mozzarella

    11-12 Scheiben Pepperoni-Salami (Evtl. mehr)
    04 - Zutat Pepperoni-Salami / Ingredient pepperoni slices

    1 Hühnerei (optional – zum bepinseln des Teigs für die Farbe)
    05 - Zutat Ei / Ingredient egg

    sowie etwas Oregano und Knoblauchgranulat zum würzen

    Beginnen wir damit, die Teigrollen zu öffnen
    06 - Teigrollen öffnen / Open dough rolls

    den Teig zu entrollen, ihn an den senkrechten Perforationen zu trennen
    07 - Teig entrollen / Unroll dough

    und die Teig-Lappen dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech in Ringform auszulegen. Außerdem können wir beginnen, den Ofen auf 215 Grad vorzuheizen.
    08 - Teigstücke in Ringform auf Backblech legen / Put dough in ring form on baking tray

    Anschließend bestreichen wir den Inneren Teigring großzügig mit Tomaten- bzw. Pizzasauce,
    09 - Mit Tomatensauce bestreichen / Spread with tomato sauce

    würzen diese bei Bedarf mit etwas Oregano – meine Tomatensauce war leider nur mit Basilikum vorgewürzt und Oregano gehört meiner Meinung nach zur guten Pizza dazu –
    10 - Mit Oregano würzen / Season with oregano

    und bestreuen die Pizzasauce wiederum großzügig mit dem geriebenen Mozzarella.
    11 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

    Auf die Käseschicht legen wir die restlichen Zutaten, bei mir war dies die Pepperoni-Salami, die ich aufgrund ihrer Größe allerdings noch mal halbieren musste,
    12 - Mit Pepperoni-Salami belegen / Put on pepperoni slices

    und bestreuen das Ganze erneut mit geriebenen Mozzarella.
    13 - Weiteren Käse aufstreuen / Add more cheese

    Dann klappen wir die Teiglappen nach innen, drücken sie etwas an,
    14 - Teig umklappen / Turn around dough

    bepinseln alles mit dem verquirlten Hühnerei, damit es im Ofen eine schöne Farbe bekommt
    15 - Mit verquirltem Ei bepinseln / Dredge with whisked egg

    und garnieren unseren Pizzaring abschließend noch mit etwas Oregano und granuliertem Knoblauch
    16 - Mit Oregano & Knoblauch garnieren / Garnish with oregano & garlic

    und das Backblech dann für 12-15 Minuten auf der mittleren Schiene in den Ofen zu schieben. Ggf. wechseln wir die Schiene die letzten 5 Minuten auf einen etwas tieferen Level, damit der Boden perfekt durchgebacken wird.
    17 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Spätestens nach einer Viertelstunde sollte der Teig dann komplett durchgebacken sein, so dass wir unseren Pizzaring wieder aus dem Ofen entnehmen und unmittelbar servieren und genießen können.
    18 - Pepperoni Pizza Ring -  Finsihed baking / Fertig gebacken

    19 - Pepperoni Pizza Ring -  Side view / Seitenansicht

    Wie nicht anders erwartet war mein Pizzaring, im Grunde genommen eine runde Calzone, sehr gut gelungen. Der Teig war locker und fluffig geworden und seine Füllung aus fruchtiger Tomatensauce, pikanter Pepperoni-Salami und mild-würzigem Mozzarella harmonierte geschmacklich wunderbar mit leicht süßlichen Aroma des Hörnchen-Teigs. Und auch das Mengenverhältnis von Füllung zu Teig war sehr gut ausgewogen – wobei ich allerdings zugeben muss dass ich bei der Pepperoni-Salami auch gleich eine doppelte Schicht aufgetragen hatte. Und dabei hatte es keine 15 Minuten gedauert, das ganze zusammenzustellen. Eine sehr schöne Idee für eine schnelle und reichhaltige Mahlzeit.

    20 - Pepperoni Pizza Ring - Lateral cut / Angeschnitten

    Eventuell könnte man den Hörnchen-Teig auch durch Croissant-Teig ersetzen, deren ausgebackener Teig ja noch fluffiger und schön blättrig wird, allerdings befürchte ich dass dieser Teig dann wieder zu süß für kräftige Zutaten ist. Hier wäre dann eher zu überlegen, die Pizzasauce durch Nutella zu ersetzen und vielleicht ein paar zerkleinerte Marshmallows oben auf zu streuen. Das wäre dann eine schöne Variation für ein süßes Frühstück. oder die nachmittägliche Kaffeetafel. Da ich aber sowieso lieber pikant Frühstücke und fast nie Kuchen oder Kekse esse, wird es wohl diesbezüglich eine theoretische Überlegung bleiben.

    Guten Appetit

    Gebackener Seelachs mit Remoulade & hausgemachten Kartoffelsalat [06.07.2018]

    Auch wenn das Japanisches Ingwersteak mit Pariser Karotten und Sesamkartoffeln, wie es heute im Abschnitt Vitality auf der Speisekarte unsere Betriebsrestaurants angeboten wurde, immer wieder ein Genuss ist, lag mit der Appetit nach kurzem Abwägen doch eher nach dem Gebackener Seelachs mit Remoulade und hausgemachten Kartoffelsalat auf der Sektion Globetrotter. Freitags und Fisch passen einfach gut zusammen und außerdem mag ich den hausgemachten Kartoffelsalat recht gern. Süßspeisen wie die Dampfnudel mit Vanillesauce und Waldbeeren bei Tradition der Region sind sowieso nichts für mich wenn es um Hauptspeisen geht und auf Asia-Gerichte wie Gebratenes Gemüse in süß – sauer Sauce oder Moo Pad Praw Wan – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Kokosmilchsoße und rotem Curry hatte ich, wie so häufig, einfach keinen Appetit. Einen zusätzlichen Salat von der Salattheke schien mir nicht dazu zu passen und an der Gemüsetheke fand ich ebenfalls nichts was zum Seelachs gepasst hätte. Also blieb es nur beim Hauptgericht.

    Baked coalfish with remoulade & home made potato salad / Gebackener Seelachs mit Remoulade & hausgemachten Kartoffelsalat

    Das panierte Seelachsfilet dass ich an der Ausgabetheke erwischt hatte sah nicht sonderlich ansehnlich aus, da die Panade an einer Stelle breitflächig aufgebrochen war, aber geschmacklich hatte das natürlich keinerlei Einfluss. Das grätenfreie, zarte und saftige Fischfilet im Inneren erwies sich, wie üblich, als überaus lecker – und das nicht nur wenn man es mit der überaus würzigen Remoulade und dem Saft der beiliegenden Zitronenecke garnierte. Dazu passte gut der zwar leider nicht mehr lauwarme, aber dennoch sehr schmackhaft mit Gemüsebrühe und Essig angemachte Kartoffelsalat. Man erkennt den hausgemachten gegenüber dem fertig gekauften recht gut daran, dass das Dressing bzw. die Sauce etwas körniger erscheint. Ein einfaches und bereits häufig gewähltes, aber immer wieder gutes Mittagsmahl.
    Und auch ein großer Teil der anderen Gäste gab dem Seelachs heute offensichtlich den Vorzug und bescherte ihm einen knappen, aber dennoch deutlichen ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Das japanische Ingwersteak war ihm aber eng auf den Fersen und errang einen guten Platz zwei. Den dritten Platz konnte ich mal wieder den Asia-Gerichten zubilligen und danach folgte, auf einem guten Platz vier, die Dampfnudel mit Vanillesauce.

    Mein Abschlußurteil:
    Seelachs: ++
    Remoulade: ++
    Hausgemachter Kartoffelsalat: ++

    Ofenfrischer Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel & Krautsalat [05.07.2018]

    Nachdem ich gestern leider auf das Mittagessen aufgrund eines Zahnarzttermins ausfallen lassen musste und dabei Dinge wie Zander auf Fenchelgemüse oder Cordon bleu mit Pommes verpasst hatte, war ich heute wieder fit genug um mich in unserem Betriebsrestaurant wie gewöhnt zu stärken. Leider war das heutige Angebot auf der Speisekarte leider nur durchschnittlich. Mit Spaghetti Pesto Genovese bei Vitality und einer Spinat-Ricotta-Lasagne bei Globetrotter fanden sich zwei Nudelgericht auf der Speisekarte, außerdem gab es Ofenfrischer Schweinebraten in Dunkelbiersauce, dazu Kartoffelknödel und hausgemachter Krautsalat bei Tradition der Region sowie Gebackener Seelachs mit Gemüse in Massaman-Sauce und Gebackene Ananas und Banane mit Honig an der Asia-Wok-Theke. Da brauchte ich natürlich nicht lange zu überlegen und griff beim Schweinebraten zu.

    Pork roast in dark beer sauce with potato dumpling & home made cole slaw / Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel & hausgemachten Krautsalat>

    Der mit Kümmelsamen angemachte Krautsalat war schon mal sehr knackig, hätte aber meiner Meinung nach noch etwas mehr Essig vertragen können. Dazu ein mehr als männerfaustgroßer, mit leider bereits etwas durchgeweichten angebratenen Croutons gefüllter Kartoffelknödel von fester Konsistenz, aber gutem Geschmack und schließlich noch da fingerdicke Stück nur leicht durchwachsenens, aber zarten Schweinebratens mit seiner dickflüssigen und würzigen Dunkelbiersauce machten das Gericht zu etwas, was man früher vielleicht sogar als Sonntagsbraten hätte durchgehen lassen können. Mit hat es auf jede Fall geschmeckt.
    Bei den anderen Gästen erfreute sich der Schweinebraten heute auch großer Beliebtheit und konnte sich mit kleinem, aber klaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, Platz drei belegte die Spaghetti und knapp dahinter folgte die Spinat-Ricotta-Lasagne auf einem sehr guten vierten Platz.

    Mein Abschlußurteil:
    Schweinebraten: ++
    Dunkelbiersauce: ++
    Kartoffelknödel: ++
    Krautsalat: ++