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Pikantes Entencurry – das Rezept

Dieses Wochenende verspürte ich irgendwie mal wieder Appetit auf Ente, daher entschied ich mich kurzfristig dazu, ein Entencurry zuzubereiten und dies mit etwas Basmatireis zu ergänzen, den ich zusätzlich mit Erbsen verfeinerte. Das Rezept ist nicht sonderlich aufwändig, aber sorgt für ein sehr pikantes, aber dennoch fruchtig frisches Gericht mit leicht exotischem Hauch. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das verwendete Rezept hier einmal in der gewohnten Form kurz vorzustellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

600-650g Entenbrust
01 - Zutat Entenbrust / Ingredient duck breast

40g Ingwer
02 - Zutat Ingwer / Ingredient ginger

1 Bund Frühlingszwiebeln
03 - Zutat Frühlingszwiebeln / Ingredient scallions

2 mittelgroße Möhren
04 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

2-3 Zehen Knoblauch
05 - Zutat Knoblauch / ingredient garlic

400ml Kokosmilch
06 - Zutat Kokosmilch / Ingredient coconut milk

2-3 Teelöffel rote Chilipaste
07 - Zutat rote Chilipaste / Ingredient red chili paste

1 Dose Tomatenstücke (400g)
08 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatos

1 Dose ungezuckerte Ananas in Scheiben (Abtropfgewicht 480g)
09 - Zutat Ananas / Ingredient pineapples

1 Limette
10 - Zutat Limette / Ingredient lime

200g Basmati-Reis
11 - Zutat Basamtireis / Ingredient basmati rice

100g Erbsen (TK)
12 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Beginnen wir damit, die Frühlingszwiebeln zu waschen, zu trocknen
13 - Frühlingszwiebeln waschen / Wash scallions

und in Ringe zu schneiden.
14 - Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden / Cut scallions in rings

Außerdem schälen wir die Möhren,
15 - Möhren schälen / Peel carrots

würfeln sie fein,
16 - Möhren würfeln / Dice carrots

schälen den Ingwer
17 - Ingwer schälen / Peel ginger

um ihn zu reiben
18 - Ingwer reiben / Grate ginger

und schälen und zerkleinern die Knoblauchzehen.
19 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

Anschließend waschen wir die Entenbrüste, trocknen sie
20 - Entenbrüste waschen / Wash duck breasts

und ritzen die Hautseite mit einem scharfen Messer rautenförmig ein.
21 - Hautseite rautenförmig einritzen / Carve skin diamond-shaped

Außerdem lassen wir die Ananas in einem Sieb abtropfen.
22 - Ananas abtropfen lassen / Drain pineapples

Jetzt legen wir die Entenbrüste mit der Hautseite nach unten in eine kalte Pfanne oder in einen Wok und beginnen diese auf dem Herd zu erhitzen.
23 - Entenbrüste in kalte Wok legen & erhitzen / Put duck brests in cold wok & heat up

Nachdem wir dann die Ananas-Ringe in Würfel geschnitten haben,
24 - Ananas würfeln / Dice pinapples

braten wir die Entenbrüste für jeweils acht Minuten
25 - Hautseite der Entenbrüste anbraten / Fry skin side of duck brests

von beiden Seiten an
26 - Entenbrüste beidseitig anbraten / Fry duck brests on both sides

und entnehmen sie dann erst einmal wieder, um sie bei Seite zu legen.
27 - Entenbrüste aus Wok entnehmen / Take duck brests from wok

In das aus der Hautseite der Entenbrüste ausgetretene Fett geben wir nun den geriebenen Ingwer, die zerkleinerten Knoblauchzehen
28 - Ingwer & Knoblauch in Wok geben / Put ginger & garlic in wok

geben die Chili-Paste hinzu
29 - Chilipaste addieren / Add chili paste

und dünsten alles für einige Minuten bei gelegentlichem rühren an.
30 - Alles andünsten / Braise

Jetzt geben wir die Möhrenwürfel hinzu,
31 - Möhrenwürfel addieren / Add diced carrots

addieren wenig später auch die Frühlingszwiebeln
32 - Frühlingszwiebeln hinzufügen / Add scallions

und dünsten alles wiederum einige Minuten an
33 - Gemeinsam andünsten / Braise together

um es anschließend mit der Kokosmilch abzulöschen,
34 - Mit Kokosmilch ablöschen / Deglaze with coconut milk

die Tomaten hinzugeben
35 - Tomaten dazu geben / Add tomatoes

und alles zu verrühren und kurz aufkochen zu lassen. Anschließend lassen wir die Sauce für etwa zehn Minuten vor sich hin köcheln und sich etwas einreduzieren.
36 - Verrühren & aufkochen lassen / Mix & bring to boil

In der Zwischenzeit schneiden wir Entenbrüste in Scheiben
37 - Entenbrüste in Scheiben schneiden / Cut duck breasts in slices

und setzen einen Topf mit Wasser für den Reis auf.
38 - Wasser für Reis erhitzen / Bring water for rice to a boil

Sobald das Wasser kocht, salzen wir es
39 - Wasser salzen / Salt water

und kochen den Reis darin gemäß Packungsbeschreibung.
40 - Reis kochen / Cook rice

Währenddessen geben wir nun auch die Entenbrust-Scheiben in die Sauce,
41 - Entenbrust in Sauce geben / Put duck brests in sauce

addieren die Ananas-Stücke,
42 - Ananas addieren / Add pineapple

verrühren alles gründlich miteinander
43 - Verrühren & köcheln lassen / Stir & let simmer

wobei wir alles mit Salz, Pfeffer und etwas Limettensaft abschmecken.
45 - Mit Salz, Pfeffer & Limettensaft abschmecken / Taste with salt, pepper & lime juice

Außerdem rühren wir nach etwa die Hälfte der Garzeit die Erbsen unter den Reis
44 - Erbsen zum Reis geben / Add peas to rice

und verfeinern ihn, sobald er fertig gekocht ist, mit einem Stück Butter.
46 - Reis mit Butter verfeinern / Refine with butter

Anschließend können wir das Gericht auch schon, garniert mit einigen frischen Frühlingszwiebel-Ringen, servieren und genießen.
47 - Duck curry - Served / Entencurry - Serviert

Die Entenbrust war wunderbar zart geraten und ihr Geschmack harmonierte sehr gut mit der pikanten Sauce mit ihren fruchtigen Ananasstückchen. Durch das nur kurze Erwärmen von Ente und Ananas in der Sauce waren sie nicht zerkocht, sondern hatten genau die richtige Konsistenz. Gemeinsam mit den durch Erbsen und Butter verfeinerten Basmati-Reis eine sehr leckere Zubereitung und eine überaus gelungene Art, Ente zu genießen. Ich war auf jeden Fall sehr zufrieden.

48 - Duck curry - Side view / Entencurry - Seitenansicht

Guten Appetit

Kabeljau auf sizilianische Art mit Ciabatta [30.06.2017]

Am heutigen Freitag überlegte ich kurz, ob ich nicht ausnahmsweise bei den Süßspeisen aus dem Abschnitt Tradition der Region zugreifen soll, denn es standen Reiberdatschi mit Apfelmus auf denr Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Und bei Kartoffelpuffern würde ich auf jeden Fall eine Ausnahme machen. Dann aber warf ich einen Blick auf den Kabeljau auf sizilianische Art mit Cibattabrot im Abschnitt Globetrotter und erkannte schnell, dass es sich bei diesem Gericht eindeutig um die bessere Wahl handelte. Der Sommersalat mit gebackenen Champignons bei Vitality oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratene Bandnudeln mit asiatischem Gemüse und Kokosmilch oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Specialsauce kamen nicht in die nähere Auswahl.

Codfish sicilian style with ciabatta / Kabelajau auf sizilianische Art mit Ciabatta

Beim Kabeljaufilet hatte ich leider ein recht kleines Stück erwischt, es waren auch größere in der Warmhalteschale gewesen, aber ich hatte darauf verzichtet mich zu beschweren. Dafür war das mit einigen Kräutern garnierte Filet wunderbar zart und saftig und sogar noch ausreichend heiß. Und es passte wunderbar zu der ratatouilleartigen Gemüsemischung aus Kirschtomaten, Möhren, Zwiebeln, Kartoffeln und Olivenstückchen in ihrer fruchtig-pikanten Tomatensauce. Dazu passte gut das frische, knusprige Ciabatta, das ich dazu nutzte die sizilianische Gemüsezubereitung aus dem Teller aufzusaugen und die Reste aufzuwischen. Ein sehr leckeres Gericht zum Wochenabschluss, ich war sehr zufrieden.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich der sizilianische Kabeljau großer Beliebtheit und konnte sich mit einem klaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, gefolgte von demn Reiberdatschi auf dem dritten Platz und knapp dahinter dem Sommersalat mit Champignons auf Platz vier.

Mein Aschlußurteil:
Kabeljaufilet: ++
Sizilianische Gemüsezubereitung: ++
Ciabatta: ++

Cordon Bleu mit Pommes Frites [29.06.2017]

Es war wohl dalte Gewohnheit, die mich am heutigen Donnerstag wieder zum gewohnten Cordon bleu vom Schwein mit Pommes Frites aus dem Abschnitt Tradition der Region der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants greifen ließ. Hätte ich etwas besser hingesehen, hätte ich wohl auch die Gnocchi in Speckrahmsoße mit Kirschtomaten und Ruccolasalat bei Globetrotter entdeckt, das eine interessante und meines Wissens sogar neuartige Alternative geboten hätte. Denn dieses Gericht war bisher nicht angeboten worden. Die Spaghetti al Pesto Genovese bei Vitality sowie die Gebackene Ananas und Banane und Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce an der Asia-Thai-Theke schloss ich aber von Anfang an aus. So aber blieb es beim Cordon bleu, das ich mit mit einer Schale Erbsen und Möhrengemüse von der Gemüsetheke ergänzte. Außerdem kam eine Zitronenecke auf das Cordon bleu und Ketchup auf die Pommes.

Cordon bleu & Pommes Frites

Das Cordon bleu war leider etwas “krebelig” geraten, also relativ klein, an den Kanten recht fest gebacken und von der Qualität her eher mittelmäßig, wobei es mit einem nichtssagenden Käse und einer popeligen Scheibe Kochschinken oder Formschinken gefüllt war. War ok, mehr aber auch nicht. Und auch die Pommes waren heute nicht ganz so gut gelungen, denn sie waren bereits etwas abgekühlt und dadurch nicht mehr ganz so knusprig wie man es sich vielleicht gewünscht hätte. Die Erbsen wiederum waren in Ordnung, knackig und mit einer leichten Knoblauchnote, die gelben und orangen Möhren jedoch, die aus einer anderen Schale stammten, erwiesen sich als etwas abgestanden und labbrig. Insgesamt also ein durchwachsenes Mittagsmahl. Ich habe eindeutig schon besser gegessen.
Die anderen Gäste schienen heute besser als ich aufgepasst zu haben, denn es waren tatsächlich die Gnocchi in Speckrahmsoße die ich am häufigsten auf den Tabletts sah, womit diesem Gericht der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zustand. Aber das Cordon bleu folgte bereits kurz dahinter auf einem guten zweiten Platz. Um den dritten Platz lieferten sich Spaghetti mit Pesto und die Asia-Gerichte wiederum ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, ich meinte aber dass sich die Spaghetti sich knapp durchsetzen konnten undund die Asia-Thai-Angebote somit auf einen guten vierten Platz verwiesen.

Mein Abschlußurteil:
Cordon bleu: +
Pommes Frites: +
Erbsen: ++
Möhren: +

Paella – Spanische Reispfanne mit Meeresfrüchten, Hühnerfleisch & Gemüse [28.06.2017]

Ursprünglich hatte ich heute eigentlich geplant gehabt, beim Putenschnitzel “Zigeuner Art” mit Kroketten aus dem ABschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zuzugreifen, denn die Rahmschwammerl mit Semmelknödel bei Tradition der Region sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi Sin Sauce und Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce schloss ich von Anfang an aus. Und auch gegen die Paella – Spanische Reispfanne mit Meeresfrüchten, Hühnerfleisch und Gemüse aus dem Abschnitt Vitality hatte ich eigentlich vorbehalte, denn die bisherigen Erfahrungen damit waren eher durchwachsen. Doch als ich die heutige Zubereitung sah, entschloss ich mich dazu dem spanischen Nationalgericht eine Chance zu geben. Es versprach mit gerade mal 443kcal einen deutlich leichteren Genuss, außerdem sah das Putenschnitzel auch recht trocken aus. So landete letztlich also die Paella auf meinem Tablett.

Paella - Spanish rice dish with seeafood , chicken & vegetables / Spanische Reispfanne mit Meeresfrüchten, Hühnerfleisch & Gemüse

Der wahrscheinlich mit Kurkuma und nicht mit Safran gelblich gefärbte Reis war reichhaltig durchsetzt mit zahlreichen, meist recht Kleinteiligen Meeresfrüchten, darunter Krabben, Miesmuscheln und Tintenfisch-Teile. Ich meinte auch einige kleine Fischteile darunter entdeckt zu haben. Dazu kamen eine übersichtliche Anzahl größerer Hühnerfleisch-Würfel und eine sehr bunte Zusammenstellung verschiedener Gemüsesorten, darunter Bohnen, Möhren, Erbsen und Romanesco. Soweit, so gut. Was die Würze anging hätte ich mir die Zubereitung vielleicht noch etwas kräftiger im Geschmack gewünscht und die Zubereitung war durch die Verwendung eines feinkörnigen Langkornreises insgesamt ganz leicht trocken. Auch wenn so etwas zu einer Paella normalerweise nicht dazu gehört, wünschte ich mir zeitweise doch eine Sauce oder einen Dip. Es war nicht sonderlich schlimm, denn insgesamt war das Gericht durchaus schmackhaft für einen Kantinen-Paella, aber ich habe auch schon bessere Paellas gegessen. Aber letztlich war ich zufrieden.
Auf der Allgemeinen Bleibtheitsskala war es natürlich das Putenschnitzel mit Paprikasauce und Kroketten, dass sich den ersten Platz sichern konnte, die Paella folgte aber auf einem guten zweiten Platz. Auf Platz drei sah ich die Asia-Gerichte und nur knapp dahinter die Rahmschwammerl mit Semmelknödel auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Paella: +

Holzfällersteak mit Röstzwiebeln & Country Potatoes [27.06.2017]

In der Nacht hatte es geregnet und dadurch war die sommerlichen Temperaturen heute glücklicherweise etwas zurückgegangen, was sich auch auf meinen Appetit auswirkte. Wäre es weiter so heiß gewesen, hätte ich vielleicht bei dem Pikanten Kichererbsencurry aus dem Abschnitt Vitality oder aber beim Bunten Sommersalat mit Camembert und Preiselbeeren bei Globetrotter zugegriffen, oder auch die Knusprige Frühlingsrolle oder dem Gebackenen Seelachs mit Thaigemüse in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke zugesprochen, so aber wählte ich doch recht kurzentschlossen das Holzfällersteak – Gebratenes Schweinenackensteak mit Country Potatoes, Bratensoße und Röstzwiebeln aus dem Abschnitt Tradition der Region. Passendes Gemüse oder einen Salat konnte ich aber leider heute nicht entdecken.

Pork steak with roast onions & country potatoes / Holzfällersteak mit Röstzwiebeln & Country

Wie es bei Nackensteaks üblich ist, war auch dieses etwas durchwachsen, aber insgesamt war es ein qualitativ mehr als nur akzeptables Stück Schweinefleisch. Gemeinsam mit den wohl eher geschmorten als gerösteten Zwiebeln und der dunklen, kräftigen wenn auch etwas dünnflüssigen Bratensauce ein schmackhafter, wenn auch nicht gerade leichter Genuss. Und auch die knusprigen, heißen Country Potatoes, die man in großzügig bemessener Portion als Sättigungsbeilage hinzugefügt hatte, passten gut in das geschmackliche Gesamtkonzept einer deftigen Mittagsspeise, so wie ich sie mag.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute das Holzfällersteak und der Salat mit Camembert ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz. Mit sehr kleinem Vorsprung und konnte sich aber schließlich das Steak durchsetzen und den Salat mit gebackenen Käse auf einen guten zweiten Platz verweisen. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier folgte schließlich das Kichererbsen-Curry.

Mein Abschlußurteil:
Holzfällersteak: ++
Schmorzwiebeln: ++
Bratensauce: +
Country Potatoes: ++