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Kartoffel-Frischkäsetaschen mit Kräuterdip & Ratatouille [04.09.2017]

Nach all der Schlemmerei am Wochenende wollte ich zu Beginn der neuen Woche mal etwas kürzer treten und entschied mich, entgegen meines ersten Impulses, mal nicht für den Abgebräunten Leberkäse mit Bratensauce, Spiegelei und Röstkartoffeln aus dem Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Die Spaghetti Carbonara mit Parmesan bei Globetrotter sagten mir aber auch nicht so zu, eventuell hätte ich aber mit dem Gaeng Gai Ma – Schweinefleisch gebraten in roter Kokossauce leben können, die neben Asiatischem Gemüse, herzhaft gebtraten mit Thaicurry in roter Currysauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurden. Letztlich wählte ich aber dann doch die Kartoffel- Frischkäsetaschen auf Ratatouille mit Kräuterdip aus dem Abschnitt Vitality, die einen leichten vegetarischen Genuss versprachen.

Potato cream cheese wraps with herb dip & ratatouille / Kartoffel-Frischkäsetaschen mit Kräuterdip & Ratatouille

Bei früheren Versionen wie hier oder hier hatte man ja noch drei Kartoffel-Frischkäsetaschen serviert, heute schien man die Menge aber auf gerade einmal zwei Stück reduziert zu haben. Glücklicherweise reichte die Menge aber dennoch aus, um den gewünschten Sättigungseffekt zu erzielen. Dabei waren die Kartoffeltaschen außen wunderbar knusprig und innen mit einer würzigen, ebenfalls mit Kartoffelmasse vermischten Kräuter-Frischkäse-Masse gefüllt. Dazu passte sehr gut der zwar etwas dünn geratene, aber dennoch schmackhafte Kräuterdip, der wohl mit Joghurt angemacht worden war. Und auch das Ratatouille aus Zucchini, Auberginen, Tomaten, Zwiebel und ein wenig Paprika war angenehm fruchtig und gut gewürzt. Auch ohne Fleisch ein sehr leckeres und mit gerade mal 423kcal auch angenehm leichtes Mittagsmahl, das trotz der reduzierten Kartoffel-Frischkäsetaschen-Anzahl mir vollkommen ausreichte um satt zu werden.
Bei den anderen Gästen lag heute natürlich, wie nicht anders zu erwarten, der Leberkäse am höchsten in der Gunst und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Spaghetti Carbonara, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und den Kartoffeltaschen schließlich auf einem guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffel-Frischkäsetaschen: ++
Kräuterdip: ++
Ratatouille: ++

Zwiebelhähnchen mit Rosmarinkartoffeln – das Rezept

Am heutigen Samstag hatte sich das sommerliche Wetter leider ziemlich abgekühlt, so dass ich mich dazu entschloss mal eines der deftigeren Rezepte auszuprobieren, die sich in meinem Kochbuch angesammelt hatte: ein Zwiebelhähnchen, das ich mit einigen Rosmarinkartoffeln servieren wollte. Als Kind und auch noch in meiner frühen Jugend gehörte ich ja nicht zu den allergrößten Zwiebel-Fans, aber inzwischen habe ich dieses Gemüse aus der Gattung der Lauchgewächse sehr zu schätzen gelernt. Und das Ergebnis meines heutigen Kochexperiments war durchaus dazu angetan, mich in dieser Meinung zu bestärken. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das zugehörige Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3 Portionen?

Für das Zwiebelhähnchen

450g Zwiebeln
01 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

3 Hähnchenbrustfilets
02 - Zutat Hähnchenbrustfilets / Ingredient chicken breast filets

100g gewürfelter Speck
03 - Zutat gewürfelter Speck / Ingredient dices bacon

1/2 Bund glatte Petersilie
04 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

1 Teelöffel Thymian
05 - Zutat Thymian / Ingredient thyme

100ml trockener Weißwein
06 - Zutat trockener Weisswein / Ingredient dry white wine

200ml Sahne
07 - Zutat Sahne / Ingredient cream

1 Esslöffel Mehl
08 - Zutat Mehl / Ingredient flour

1 Teelöffel Instant-Gemüsebrühe
06 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

100g geriebenen Käse (z.B. Emmentaler & Cheddar)
09 - Zutat Käse / Ingredient cheese

sowie etwas Öl zum braten
und etwas Salz und Pfeffer zum würzen

Für die Rosmarinkartoffeln

500g kleine Kartoffeln (Drillinge)
10 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

2 große Zweige Rosmarin
11 - Zutat Rosmarin / Ingredient rosemary

4-5 Esslöffel Olivenöl
12 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

2 Zehen Knoblauch
13 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

sowie auch hier etwas Salz und Pfeffer zum würzen

Da die Kartoffeln am besten etwas im Öl durchziehen sollten, beginnen wir damit die gewaschenen kleinen Kartoffeln zu halbieren,
14 - Kartoffeln halbieren / Cut potatoes in halfs

geben die Hälften in eine Schüssel, fügen vier bis fünf Esslöffel Olivenöl hinzu,
15 - Kartoffelhälften in Schüssel geben & Olivenöl addieren / Put potatoes in bowl & add olive oil

würzen alles kräftig mit Salz und Pfeffer
16 - Kartoffeln mit Salz & Pfeffer würzen / Season potatoes with salt & pepper

und vermischen alles gründlich miteinander. Dann stellen wir es bei Seite und lassen es für mindestens 7-8 Minuten durchziehen.
17 - Gründlich vermischen / Mix well

In der Zwischenzeit schälen wir die Zwiebeln und schneiden sie in Ringe,
18 - Zwiebeln in Ringe schneiden / Cut onions in rings

waschen die Petersilie, schütteln sie trocken,
19 - Petersilie waschen / Wash parsley

zupfen die Blättchen von den Stielen
20 - Blättchen von Stielen zupfen / Pick leaflets

und zerkleinern diese fein.
21 - Petersilie zerkleinern / Hackle parsley

Außerdem schälen wir die Knoblauchzehen und schneiden wir sie in dünne Scheiben.
22 - Knoblauch in Scheiben schneiden / Cut galic in slices

Als nächstes waschen wir die Hähnchenbrüste, trocknen sie,
23 - Hähnchenbrüste waschen / Wash chicken breasts

putzen sie – d.h. befreien sie von Fett und eventuellen Knochenresten,
24 - Hähnchenbrust putzen / Clean chicken breasts

und würzen sie dann von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer.
25 - Hähnchenbrüste mit Salz & Pfeffer würzen / Season chicken breats with salt & pepper

Dann müssten die Kartoffeln lange genug geruht haben, so dass wir sie mit der Schnittfläche nach unten auf jeweils eine Scheibe Knoblauch legen können,
26 - Kartoffelhälften auf Knoblauch legen / Put potato halfs on garlic

benetzen sie mit etwas des restlichen Öls aus der Schüssel
27 - Mit Öl benetzen / Drain with oil

und legen oben auf die Rosmarinzweige.
28 - Rosmarin-Zweige einlegen / Add rosemary twigs

Anschließend erhitzen wir einen Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne,
29 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

dünsten den gewürfelten Speck darin an
30 - Speck andünsten / Braise bacon

und entnehmen ihn dann erst einmal wieder.
31 - Speck aus Pfanne entnehmen / Take bacon from pan

Nun geben wir die Hähnchenbrüste in die Pfanne,
32 - Hähnchenbrüste in Pfanne geben / Put chicken breasts in pan

braten sie für 2-3 Minuten von jeder Seite an, es reicht wenn sie oberflächlich angebraten werden,
33 - Hähnchenbrüste beidseitig anbraten / Fry chicken breasts from both sides

und entnehmen sie dann ebenfalls wieder, um sie bei Seite zu stellen.
34 - Hähnchenbrüste bei Seite stellen / Put chicken breasts on side

Dann geben wir, unter Zugabe von etwas mehr Olivenöl, die Zwiebelringe in die Pfanne,
35 - Zwiebelringe in Pfanne geben / Put onion rings in pan

dünsten sie einige Minuten an bis sie weicher werden
36 - Zwiebelringe andünsten / Braise onion rings

und streuen dann den Teelöffel Thymian
37 - Thymian einstreuen / Add thyme

sowie zwei Drittel der Petersilie – den Rest heben wir uns zum garnieren auf – über die Zwiebeln
38 - Petersilie hinzufügen / Add parsley

um alles dann für weitere 4-5 Minuten unter regelmäßigen wenden weiter anzudünsten.
39 - Kräuter mit andünsten / Braise herbs

Wiederum zwei Drittel der Kräuterzwiebeln geben wir dann in eine Auflaufform,
40 - Zwei Drittel der Zwiebeln in Auflaufform füllen / Fill two thirds of onions in casserole

legen die angebratenen Hähnchenbrüste oben auf,
41 - Hähnchenbrüste oben auflegen / Put chicken breasts on top

bestäuben die restlichen Zwiebeln mit dem Esslöffel Mehl
42 - Mit Mehl bestreuen / Dredge with flour

und dünsten die Zwiebeln gemeinsam mit dem Mehl weiter an.
43 - Mehl mit Zwiebeln andünsten / Braise flour with onions

Das Ganze löschen wir anschließend mit dem trockenen Weißwein ab,
44 - Mit Weißwein ablöschen / Degalze with white wine

lassen den Wein etwas einkochen,
45 - Weißwein einkochen lassen / Let white wine reduce

geben 4-5 Esslöffel Wasser hinzu
46 - Wasser hinzufügen / Add water

und rühren den Teelöffel Instant-Gemüsebrühe ein.
47 - Gemüsebrühe einrühren / Stir in instant vegetable broth

Außerdem beginnen wir damit, den Ofen auf 180 Grad vorzuheizen.

Jetzt geben wir auch die Sahne hinzu, lassen alles kurz aufkochen,
48 - Sahne addieren / Add cream

streuen die Hälfte des angebratenen Specks ein
49 - Hälfte der Speckwürfel einstreuen / Add half of bacon

und schmecken die Sauce final mit etwas Salz und Pfeffer ab. Wobei wir dank des Specks sparsam mit dem Salz umgehen sollten.
50 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Inzwischen müsste auch der Ofen vorgeheizt sein, so dass wir die Auflaufform mit den Kartoffeln schon einmal hinein schieben können.
51 - Kartoffeln in Ofen schieben / Put potatoes in oven

Dann geben wir die Sauce über die Hähnchenbrüste in der Auflaufform
52 - Sauce über Hähnchen geben / Put sauce on chicken

und bestreuen alles mit den restlichen Speckwürfeln
53 - Mit restlichem Speck bestreuen / Dredge with remaining bacon

sowie dem geriebenen Käse.
54 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

Die so befüllte Auflaufform schieben wir nun zu den Kartoffeln in den Ofen und garen alles für etwa 30 Minuten.
55 - Ebenfalls im Ofen backen / Bake in oven too

Nach dieser halbe Stunde sollte alles gar sein, so dass wir die Auflaufformen entnehmen
56 - Onion chicken with rosemary potatoes - Finished baking / Zwiebelhähnchen mit Rosmarinkartoffeln - Fertig gebacken

und unmittelbar mit der restlichen Petersilie garniert servieren und genießen können.
57 - Onion chicken with rosemary potatoes - Served / Zwiebelhähnchen mit Rosmarinkartoffeln - Serviert

Die Sauce mit ihren zahlreichen, butterweich gedünsteten Zwiebeln erwies sich geschmacklich schon mal als überaus gelungen und passte, wie ich fand, wunderbar zur zarten und saftigen Hähnchenbrust. Nicht nur für Zwiebelliebhaber dürften den deftigen und kräftigen Geschmack zu schätzen wissen. Dabei rundete die Kräuter wie Thymian und Petersilie sowie der Käse, der zum überbacken verwendet wurde, das Ganze geschmacklich überaus gelungen ab. Und auch die kleinen Kartoffeln mit ihrem kombinierten Aroma aus Rosmarin und einem Hauch Knoblauch passten sehr gut in die geschmackliche Gesamtkomposition. Ein zugegebenermaßen deftiges, aber vielleicht gerade deswegen sehr leckeres Gericht, das ich nicht nur Freunden der Zwiebel ans Herz legen kann.

58 - Onion chicken with rosemary potatoes - Side view / Zwiebelhähnchen mit Rosmarinkartoffeln - Seitenansicht

Guten Appetit

Schweinerückensteak in Ingwersoße dazu Pariser Karotten & Rösti [01.09.2017]

Auch an diesem Freitag verspürte ich keinen großen Appetit auf das Quasi-Standardgericht, heute Gebackenes Seelachsfilet mit Remoulade und Kartoffelsalat, das wie üblich im Abschnitt Globetrotter der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde. Doch zm Glück bot man auch dieses Mal eine interessante Alternative im Bereich Vitality, auch wenn das Schweinerückensteak in Ingwersoße dazu Pariser Karotten und Rösti vielleicht kein typisches leichtes Gericht für diesen Abschnitt darstellte. Aber die anderen Alternativen wie Dampfnudel mit heißen Kirschen bei Tradition der Region oder Feng shi Tzau – Mie-Nudeln gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce an der Asia-Thai-Theke kamen auf jeden Fall nicht für mich in Frage.

Pork loin steak in ginger sauce with carrots & roestis / Schweinerückensteak in Ingwersoße dazu Pariser Karotten & Rösti

Von dem Ingwer in der angeblichen Ingwersauce schmeckte man zwar wenig, aber davon abgehen erwies sich das Gericht als wirklich gute Wahl. Das Schweinesteak war leicht durchwachsen, aber von guter Qualität und die Möhren noch leicht knackig. Die Röstis wiederum erwiesen sich als außen angenehm knusprig, aber im Inneren besaßen die Kartoffelraspeln noch etwas zu viel biss – vielleicht hätten hier einige Minuten länger im Ofen oder wo immer man sie zubereitet hatte, nicht geschadet. War nicht so arg, dass man sie nicht essen konnte, aber man bemerkte es eben. Dennoch war ich mit meiner Entscheidung für dieses Angebot letztlich zufrieden.
Und auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala schien sich eine kleine Revolution abzuzeichnen, denn nicht wie sonst üblich das Fischgericht, sondern das Schweinesteak konnte sich mit knappen Vorsprung den ersten Platz sichern. Nach dem somit zweitplatzierten Seelachsfilet folgten die Asia-Gerichte auf Platz drei und die Dampfnudel auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak: ++
Pariser Möhren: ++
Röstis: +

Cordon bleu vom Schwein mit Zitronenecke & Pommes Frites [31.08.2017]

Eigentlich wären das Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafskäse aus dem Abschnitt Vitality auf der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants eindeutig die gesündere Wahl gewesen und auch den Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce bei Globetrotter hätte ich einen höheren Stellenwert einräumen sollen, da ich sie lange nicht mehr gegessen hatte, doch nachdem ich auch keine Lust auf Gebackene Ananas und Banane oder Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce verspürte, griff ich dann doch wieder zum Cordon bleu vom Schwein mit Zitronenecke und Pommes Frites. Leider fand ich dazu weder einen passenden Salat an der Salat- noch eine passende Gemüsebeilage an der Gemüsetheke. Aber der Ketchup auf den Pommes Frites durfte natürlich nicht fehlen.

Cordon bleu & Pommes Frites

Die Pommes Frites waren zwar dieses Mal wieder gut gesalzen – das Problem mit dem fehlenden Salz scheint man inzwischen in den Griff bekommen zu haben – aber ich fand dass sie einen kleinen Moment zu lange frittiert worden waren und dadurch etwas knuspriger erschienen, als sie für das Optimum hätten sein sollen. Gemeinsam mit den Ketchup erwiesen sie sich aber dennoch als relativ gelungene Sättigungsbeilage zu dem Cordon bleu. Dieses bestand wie üblich aus einem im Schmetterlingsschnitt geöffneten Schweineschnitzel, in dessen Mitte man etwas Kochschinken und Käse getan und es dann paniert und gebraten hatte. Wobei es sich hier wohl eher um ein industriell gefertigtes Produkt handelte, dass man wahrscheinlich auch eher frittiert als gebraten hatte – in einer Großküche geht frittieren einfach schneller.

Cordon bleu - Querschnitt / Lateral cut

Ich fand das Schweinefleisch heute etwas faserig und bin der Meinung es hier auch schon mal in besserer Qualität erhalten zu haben – aber vielleicht hatte ich einfach ein schlechtes Stück aus der heutigen Charge erwischt. Aber volle Punktzahl kann ich da nicht geben – da half auch der Saft aus der Zitronenecke wenig.
Wie nicht anders zu erwarten belegte heute natürlich das Cordon bleu mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten die Schinkennudeln, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier folgte schließlich das vegetarische Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafskäse.

Mein Abschlußurteil:
Cordon bleu: +
Pommes Frites: +

Lasagne al forno [30.08.2017]

Wäre der Gebackene Hoki mit Fenchelgemüse und Safransauce mit Reis serviert worden, hätte ich es mit vielleicht überlegt hier zuzugreifen, denn das Rahmschwammerl mit Semmerlknödel oder die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce interessierten mich nicht sonderlich. So aber griff ich dann doch lieber zur Lasagne al forno, die in der Sektion Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zu finden war. Das Zusatzangebot in Form von Schweinegulasch mit Spätzle entdeckte ich leider erst, als mir die Lasagne bereits geholt hatte – sonst hätte ich vielleicht sogar bei diesem Gericht zugegriffen.

Lasagne al forno

Krümelig angebratenes Hackfleisch in einer nicht sonderlich aufregend gewürzten oder fruchtigen Tomatensauce zwischen einigen Lasagnenudel-Platten, gratiniert mit Bechamel und Käse und serviert mit zusätzliches Tomatensauce. Das war nichts besonderes, aber auch nichts allzu schlechtes, wenn da nicht die Tatsache mit hinein spielte dass man die Lasagne leider etwas versalzen hatte, was den Genuss logischweise merklich minderte. War zwar noch essbar, aber volle Punktzahl war das eindeutig nicht.
Dennoch konnte sich die Lasagne heute unangefochten Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, gefolgte von den Rahmschwammerln auf Platz drei und schließlich Gulasch mit Spätzle und Hoki mit Fenchelgemüse gemeinsam auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Lasagne al forno: + (Aber nur gerade so)