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Fischpfanne Tandoori mit Kokosreis [03.03.2017]

Nachdem ich gestern wegen eines Technikertermins und Homeoffice das Mittagessen in unserem Betriebsrestaurant leider verpasst hatte, war heute wieder ein normales Mittagessen zur üblichen Zeit angesetzt. Auf der Speisekarte fanden sich ein Mexikanischer Tortillawrap mit Hackfleischfüllung, Sour Creme und Salat im Abschnitt Vitality, ein Apfelstrudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region, im eine Fischpfanne Tandoori mit Kokosreis odder Naan Brot und indischer Joghurtsauce bei Globetrotter und schließlich Gebackene Ananas und Banane sowie San Seit Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce an der Asia-Thai-Theke. Da brauchte ich nicht lange zu überlegen und griff ohne großes Zögern zur Fischpfanne Tandoori, die ich mir – obwohl das frische Naan wirklich gut aussah – mit Reis servieren ließ.

Fish tandoori / Fischpfanne Tandoori

Die Zubereitung des Currys, wenn man es so nennen darf, bestand aus vielen Karottenscheiben, sowie einigen Fischwürfeln, ich meine es war Seelachs, und Meeresfrüchten, die in einer würzigen, leicht scharfen und gleichzeitig fruchtigen Tomaten-Joghurtsauce mit dem typischen Tandoori-Aroma serviert worden war. Hätte zwar gerne etwas mehr Fisch und/oder Meeresfrüchte in der Zubereitung seien können, aber prinzipiell sehr lecker. Dazu passte natürlich gut die mehr als ausreichend große Portion Reis mit leichter Kokosnote. Ich konnte mit meiner Entscheidung zufrieden sein.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sah es zuerst so aus, als würde die Tandoori-Fischpfanne hier einen klaren Sieg erringen, doch der Mexikanische Wrap erfreute sich auch sehr großer Beliebtheit und konnte schließlich das indische Fischgericht um eine knappe Nasenlänge überrunden und somit auf Platz zwei verdrängen. Auf dem dritten Platz lag der Apfelstrudel und knapp dahinter auf Platz vier schließlich die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Fischpfanne Tandoori: ++
Kokosreis: ++

Chili con Carne & Baguette [01.03.2017]

Am heutigen Mittwoch ging es zwar mit dem dieswöchigen Fisch-Special weiter, aber die heute dazu im Abschnitt Globetrotter angebotenen 3 Matjesfilets mit einer Sauce aus Joghurt, Frühlingszwiebeln, Apfelwürfel und frischem Dill, dazu Bratkartoffeln und Beilagensalat waren nicht so ganz nach meinem Geschmack. Und hätte es nicht bei Tradition der Region das von mir so geschätzte Chili con Carne mit Mais, Kidneybohnen und Sauerrahm, dazu Baguette gegeben, hätte ich wohl zu den Spaghetti Vongole mit würziger Tomatensauce, gebackenen Muscheln und Parmesan gegeriffen. Denn die Gebratenen Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi Sin Sauce sowie das Rindfleishc mit Broccoli und Karotten in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke waren auch nicht so ganz nach meinem Geschmack. So aber griff ich schließlich zum Chili con Carne und gönnte mir dazu gleich zwei Scheiben Baguette.

Chili con Carne & Baguette

Leider war man auch heute nicht wieder von der neuen Mode abgekommen, das Chili in kleinen Auflaufformen zu servieren, nicht in den großen tiefen Tellern wie früher. Die Portionsgröße mag nur gering darunter leiden, aber diese Auflaufformen haben keinen Grip auf dem Tablett und rutschen beim Essen hin und her. Keine gute Entscheidung für Essensgeschirr. Aber am Inhalt gab es nur wenig auszusetzen. Man hatte heute zwar ein wenig bei Mais und Kidneybohnen gegeizt, das Chili bestand größtenteils aus Hackfleisch und Tomatensauce, aber geschmacklich war es dennoch schön fruchtig und leicht scharf, so wie es sein soll. Dazu das schön frische Baguette mit seiner knusprigen Kruste und fertig war ein zugegebenermaßen einfaches, aber schmackhaftes Mittagsmahl.
Mit einem kleinen Vorsprung konnte das Chili con Carne sich auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala behaupten und sich den ersten Platz sichern, auch wenn ihm die Spaghetti Vongole eng auf den Fersen waren und einen guten zweiten Platz ergatterten. Platz drei belegten die Matjesfilets und auf dem vierten Platz folgten schließlich die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: ++

Baramundifilet mit Kräuterkruste an pikanter Dijon-Senfsauce, dazu Broccoli & Kartoffelstrudel [28.02.2017]

Mit dem heutigen Tag begann ein kleines viertägiges Fisch-Special in unserem Betriebsrestaurant und mit einem Baramundifilet mit Kräuterkruste an pikanter Dijon-Senfsauce, dazu Broccoli und Kartoffelstrudel fand sich im Bereich Globetrotter auch gleich ein Gericht auf der Speisekarte, zu dem ich unmöglich Nein sagen konnte. Dagegen kamen die Parpadelle mit Blattspinat und Kren bei Vitality, das Wiener Backhendl mit hausgemachten Kartoffelsalat bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse sowie Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Masamansauce nicht an. Obwohl das Backhendl und der Thai-Seelachs natürlich auch verlockend waren, aber Baramundi bekommt man wirklich nicht jeden Tag.

Baramundi filet with herb crust at dijon mustard sauce with broccoli & potato strudel / Baramundifilet mit Kräuterkruste an pikanter Dijon-Senfsauce, dazu Broccoli & Kartoffelstrudel

Beim Baramundi oder Barramundi handelt es sich um eine vor allem in australischen Gewässern vorkommenden Fischart aus der Unterfamilie der Riesenbarsche, die sowohl in Süß- als auch im Salzwasser vorkommen können. Er gilt als der beste Speisefisch Australiens und war schon vor Ankunft der Europäer unter den Ureinwohnern sehr beliebt. Über die CO2-Bilanz von aus Australien eingeführten Fisch kann man natürlich streiten, aber lassen wir das heute mal bei Seite. Seit ich hier esse, und das sind schon viele Jahre, war diese Fischsorte erst zwei Mal, nämlich hier mit Zitronenpfeffer und hier mit Curry-Bananensauce, in unserem Betriebsrestaurant angeboten worden. Doch dieses Mal hatte man sich scheinbar selbst übertroffen, denn ich fand dass das Gericht fabelhaft aussah. Das angenehm große Fischfilet war offensichtlich im Ofen mit dem Strang “Kräuterkruste” überbacken worden, was zur Folge hatte dass es an den Rändern etwas knusprig geworden war, was den Genuss aber nicht schmälerte. Der größte Teil des zarten und wohlschmeckenden Fisches war weiterhin schön saftig. Dazu passte sehr gut die würzig pikante Dijon-Senfsauce, auf der es angerichtet worden war. Bei der Kräuterkruste selbst handelte es sich offensichtlich um mit Kräutern versetztes, mild-würziges Kartoffelpüree. Und auch der kartoffelstrudel in seiner Käse-Sahne-Sauce war überaus gut gelungen. Die Broccoli schließlich waren einfach nur gedämpft und somit gegart worden, erwiesen sich aber als wunderbar frisch und noch leicht knackig im Biss. Also insgesamt eine sehr gute Wahl und mit seinem (reduzierten) Preis von gerade mal 3,40 Euro auch nicht übermäßig teuer. Ich war sehr zufrieden.
Leider schaffte es das exklusive Fischgericht nicht, den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich zu ergattern, denn die Gäste gaben dem Backhendl offensichtlich den Vorzug, so dass das Baramundifilet sich letztlich mit einem guten, aber zweiten Platz zufrieden geben musste. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und die Parpadelle mit Blattspinat und Kren folgten schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Baramundi mit Kräuterkruste: ++
Dijon-Senfsauce: ++
Broccoli: ++
Kartoffelstrudel: ++

Abgebräunter Leberkäse mit Röstkartoffeln & Spiegelei [27.02.2017]

Am heutigen Montag erwies sich das Angebot unseres Betriebsrestaurants als recht Nudellastig, denn zum einen standen bei Vitality Spaghetti al Pesto Genovese und zum anderen bei Globetrotter Gnocchi alla Carbonara mit Kirschtomaten und Parmesan auf der Speisekarte. Doch diese beiden Gerichte schienen mir ebenso wenig das richtige wie auch die Gebackene Frühlinsgrollen oder die Gang Gai Ma – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce an der Asia-Thai-Theke. Viel mehr lag mir der Geschmack nach dem Abgebräunten Leberkäs mit Röstkartoffeln und Spiegelei, der heute bei Tradition der Region zu finden war. Einen passendes Salat oder Gemüse suchte ich jedoch vergeblich, daher blieb es heute bei Fleisch und Sättigungsbeilage.

Bavarian meat loaf with roast potatoes & fried egg / Abgebräunter Leberkäse mit Röstkartoffeln & Spiegelei

Natürlich kann man bei einem solchen Gericht nicht viel falsch machen. Eine etwa fingerdicke Scheibe angebraten, dazu einige angeröstete kleine Salzkartoffeln, eine Kelle würziger und dickflüssiger Bratensauce und alles garniert mit einem Spiegelei mit schön flüssigem Eigelb – fertig war ein einfaches und schmackhaftes Mittagsgericht. Einzig etwas passendes Gemüse wäre noch nett gewesen, aber man kann ja nicht immer alles haben.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich der Leberkäse heute großer Beliebtheit, so dass er mit einem kleinen, aber deutlich erkennbaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern konnte. Aber auch die Gnocchi alla Carbonara waren gern genommen worden und landeten somit auf Platz zwei, gefolgt von den Asia-Thai-Gerichten auf dem dritten Platz und den Spaghetti alle Pesto Genovese auf einem guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Leberkäse: ++
Spiegelei: ++
Bratensauce: ++
Röstkartoffeln: ++
Kein Gemüse oder Salat: —

Herzhafter Zucchinikuchen – das Rezept

In das Rezept das ich heute vorstellen möchte, hatte ich mich aufgrund seiner Simplizität von Anfang an verliebt. Aus wenigen Zutaten wie frischer Zucchini, Eiern und etwas Käse versprach es, einen schmackhaftes Fingerfood zu liefern. Und ich sollte in meinen Erwartungen nicht enttäuscht werden, auch wenn ich es mir nicht nehmen ließ das ursprünglich Rezept noch mit etwas Schafskäse und gewürfelten Speck, Mozzarella sowie einigen Kirschtomaten zu “pimpen”. Das Ergebnis konnte sich auf jeden Fall sehen und vor allem schmecken lassen. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, meine Variante hier einmal kurz in der gewohnten Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 1 Backblech (4 Portionen)?

500g Zucchini
01 - Zutat Zucchini / Ingredient zucchini

4 Hühnereier
02 - Zutat Eier / Ingredient eggs

150g geriebenen Käse (Ich wählte eine Kombination aus Emmentaler & Cheddar)
03 - Zutat geriebenen Käse / Ingredient grated cheese

1 große Zwiebel
04 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

200g gekochten Schinken
05 - Zutat Kochschinken / Ingredient ham

130g Weizenmehl
06 - Zutat Mehl / Ingredient flour

70g Speisestärke
07 - Zutat Speisestärke / Ingredient starch

100g Schafskäse
08 - Zutat Schafskäse / Ingredient feta

75g mageren Speck
09 - Zutat magerer Speck / Ingredient bacon

6 Kirschtomaten
10 - Zutat Kirschtomaten / Ingredient cherry tomatoes

6 Mini-Kugeln Mozzarella
11 - Zutat Mozzarella / Ingredient mozzarella

sowie etwas Salz, Pfeffer, Knoblauch und ein paar Chiliflocken zum würzen

Beginnen wir, wie üblich, mit der Vorbereitung der einzelnen Zutaten. Dazu schälen und würfeln wir die Zwiebel,
12 - Zwiebel würfeln / Dice onion

würfeln den gekochten Schinken
13 - Schinken würfeln / Dice ham

und halbieren schließlich noch die Zucchini
14 - Zucchini halbieren / Cut zucchini in halfs

um sie anschließend mit Hilfe eines Teelöffel zu entkernen. Das verhindert, dass die Teigmasse zu feucht wird – ein zusätzlich ausdrücken ist also nicht notwendig.
15 - Zucchini entkernen / Decore zucchini

Dann reiben wir die Zucchini auf der groben Seite unserer Kastenreibe
16 - Zucchini reiben / Grate zucchini

und schlagen die vier Eier auf
17 - Eier aufschlagen / Open eggs

um sie gründlich miteinander zu verquirlen.
18 - Eier verquirlen / Whisk eggs

Zu den geriebenen Zucchini geben wir jetzt den geriebenen Käse,
19 - Käse zu Zucchini geben / Add cheese to zucchini

den gewürfelten Schafskäse,
20 - Schafskäse hinzufügen / Add Feta

den gewürfelten Speck sowie den gewürfelten gekochten Schinken,
21 - Schinken & Speck dazu geben / Add ham & bacon

die gewürfelte große Zwiebel,
22 - Gewürfelte Zwiebel addieren / Add diced onion

die verquirlten Eier
23 - Verquirlte Eier hhinzufügen / Add whisked eggs

und heben schließlich noch das Mehl und die Speisestärke unter.
24 - Mehl & Speisestärke unterheben / Stir in flour & starch

Das Ganze vermischen wir dann gründlich miteinander
25 - Gründlich vermischen / Mix well

und schmecken es dabei mit Salz, Pfeffer,
26 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

einer kräftigen Prise granuliertem Knoblauch
27 - Mit Knoblauch würzen / Season with garlic

sowie einer weiteren, kleinen Prise Chiliflocken.
28 - Mit Chiliflocken abschmecken / Taste with chili flakes

Nachdem wir begonnen haben , unseren Backofen auf 180 Grad vorzuheizen, legen wir ein Backblech mit Backpapier aus,
29 - Backblech mit Backpapier auslegen / Cover baking plate with baking paper

verteilen unsere Zucchini-Teigmasse gleichmäßig darauf
30 - Zucchinimasse auf Backblech verteilen / Spread zucchini mix in baking plate

und garnieren diese mit halbierten Cherrytomate und Mini-Mozzarellakugeln
31 - Mit Kirschtomaten & Mozzarella garnieren / Garnish with cherry tomatoes & mozzarella

um anschließend alles für etwa 30 Minuten auf der zweiten Schiene von unten im Ofen zu backen.
32 - Im Ofen backen / Bake in oven

Schließlich können wir das Backblech entnehmen und lassen es für fünf bis sieben Minuten ruhen,
33 - Savory zucchini cake - Finished baking / Herzhafter Zucchinikuchen - Fertig gebacken

bevor wir es unseren Zucchinikuchen schließlich zerteilen, servieren und genießen können.
34 - Savory zucchini cake - Served / Herzhafter Zucchinikuchen - Serviert

Die Teigmasse aus Zucchini, drei Sorten Käse und Eier hatte sich durch das Backen in eine luftige aber stabile Kuchenmasse verwandelt, die auf eine sehr leckere Art das Zucchiniaroma mit dem Käse vermischte. Dabei trug natürlich auch die richtige Würze maßgeblich zum geschmacklichen Gesamterfolg bei – wobei ich ganz ehrlich zugeben muss dass ich es etwas mit dem Chili übertrieben hatte – aber mir hat es dennoch sehr gut geschmeckt. Ich mag es ja scharf. Ein schnell und einfach zuzubereitender, herzhafter Kuchen, der sowohl heiß als auch kalt ein wirklicher Genuss ist. Die Kirschtomaten und der Mozzarella runden das Ganze schließlich gelungen ab. Ich war mal wieder sehr zufrieden mit meinem heutigen Koch- bzw. Backexperiemnt.

35 - Savory zucchini cake - Side view / Herzhafter Zucchinikuchen - Seitenansicht

Guten Appetit