Cremige Puten-Schupfnudelpfanne – das Rezept

Nachdem ich in letzter Zeit ja ziemlich viel im Backofen gemacht habe, wollte ich heute mal wieder ein Pfannengericht zubereiten. Bei der Durchsicht der Rezepte stieß ich dabei auf ein Gericht mit Schupfnudeln, einer Zutat die ich so bisher noch nicht verwendet hatte. Da die Zusammenstellung auch noch recht lecker klang, stand somit das heutige Mittagsgericht schnell fest. Dabei wurde im ursprünglichen Rezept explizit auf die Verwendung von Chili-Öl hingewiesen, das ich nach etwas Suchen schließlich nicht etwa bei den normalen Ölen, sondern in dem Bereich der Asiatischen Zutaten entdeckte. Falls jemand das Gericht 1:1 nachkochen möchte und Chili-Öl nicht vorrätig hat, könnte dieser Hinweis recht hilfreich sein. Doch damit genug der Vorrede, kommen wir nun zu den benötigten Zutaten für 2-3 Portionen.

250 – 300g Putensteak
01 - Zutat Putensteak

300g Schupfnudeln
02 - Zutat Schupfnudeln

4 frische Champignons
03 - Zutat Champignons

2 kl. Dosen feine Erbse- & Möhren á 200g (130g Abtropfgewicht)
04 - Zutat Erbsen und Möhren

1 mittelgroße Zwiebel
05 - Zutat Zwiebel

1-2 Zehen Knoblauch (je nach Geschmack)
06 - Zutat Knoblauch

2 Frühlingszwiebeln (Optional – ich hatte diese noch im Kühlschrank und entschloss mich dazu sie hier mit zu verwenden)
07 - Zutat Frühlingszwiebeln

120ml Gemüsebrühe
08 - Zutat Gemüsebrühe

Chili-Öl zum anbraten
09 - Zutat Chili-Öl

1/2 Becher Creme legere (oder Creme fraiche)
10 - Zutat Creme legere

100ml Sahne
11 - Zutat Sahne

sowie Salz, Pfeffer und Chilipulver zum würzen.

Zuerst bereiten wir wie immer unsere Zutaten vor. Dazu brausen wir die Champignons kurz ab, trocknen sie und schneiden sie schließlich in Scheiben.
12 - Champignons schneiden

Außerdem waschen wir die Frühlingszwiebeln und schneiden sie in Ringe,
13 - Frühlingszwiebeln schneiden

schneiden die Putensteaks in mundgerechte Stücke und würzen sie mit Salz und Pfeffer. Das ganze lassen wir einige Minuten einziehen.
14 - Putensteak zerteilen und würzen

Dann braten wir die Putensteak-Würfel in Chili-Öl an und stellen sie bei Seite.
15 - In Chili-Öl anbraten

Anschließend dünsten wir die Zwiebeln ebenfalls in Chili-Öl an und pressen nachdem die Zwiebeln glasig sind das Knoblauch hinzu,
16 - Zwiebeln anschwitzen und Knoblauch hinzu

dann fügen wir die Champignon-Scheiben hinzu und schwitzen sie ebenfalls an. Ist alles gut durchgebruzzelt, stellen wir auch dies bei Seite.
17 - Champignons mit anschwitzen

Die Frühlingszwiebeln dünsten wir ebenfalls kurz an und legen sie auch zur Seite.
18 - Frühlingszwiebeln andünsten

Jetzt braten wir die Schupfnudeln gemäß Packungsbeschreibung für 5-7 Minuten an,
19 - Schupfnudeln anbraten

geben die Erbsen und Möhren hinzu und gießen alles mit Gemüsebrühe auf. Alles lassen wir für einige Minuten auf mittlerer Stufe köcheln.
20 - Erbsen & Möhren rein und Gemüsebrühe aufgießen

Während Schupfnudeln und Gemüse köchelt, verrühren wir den halben Becher Creme fraiche mit der Sahne
21 - Sahne und Creme legere verrühren

und rühren sie dann unter den Pfanneninhalt unter.
22 - Unterrühren

Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt alles kräftig mit Salz, Pfeffer und Chilipulver abzuschmecken.
23 - Würzen und abschmecken

Dann fügen wir Champignons, Zwiebeln, Lauchzwiebeln und die Putensteak-Würfel wieder hinzu,
24 - Rest wieder hinzufügen

rühren alles gut unter und lassen es vor sich hin köcheln damit alles wieder gut warm wird.
25 - Gut verrühren und köcheln

Abschließend brauch wir das ganze nur noch servieren und genießen. Ich garnierte es dabei noch etwas mit Petersilie – das Auge isst ja schließlich mit.
26 - Gericht serviert

Mal wieder sehr lecker muss ich sagen. Die Kombination aus Erbsen, Möhren und Champignons, Frühlingszwiebeln mit den Schupfnudeln und den gewürzten Putensteak-Würfeln ergab schon mal ein gelungenes Gericht und das Hinzufügen der Mischung aus Creme legere und der Sahne gab dem Gericht den letzten Schliff. Dabei ist das Gericht auch nicht allzu komplex in der Zubereitung, sieht man mal von dem anbraten und anschwitzen in Schritten ab.

27 - CloseUp

Dieses Mal habe ich keinerlei Ideen für Modifikation – aus meiner Sicht war das Gericht so wie es hier zusammengestellt war nicht mehr verbesserungswürdig. Ob die Frühlingszwiebeln nun viel zum Ergebnis beigetragen haben vermag ich nicht wirklich zu beurteilen, doch geschadet haben sie auf jeden Fall nicht. War mal wieder sehr zufrieden mit dem Ergebnis und möchte hiermit die Gelegenheit nutzen das Rezept für die Nachwelt festzuhalten.

Guten Appetit

Rösti-Leberkäse mit Frühlingszwiebeln – das Rezept

Für den heutigen Samstag hatte ich mir ein Rezept heraus gesucht das einfach und lecker erschien. Die ursprüngliche Zubereitung kam dabei ohne Gemüse aus, da ich aber nicht ganz darauf verzichten wollte entschied ich mich dazu das ganze mit etwas Frühlingszwiebeln aufzuwerten. Und das Ergebnis war wirklich sehr lecker und vor allem angenehm schnell zubereitet.

Was brauchen wir also für 2 Portionen?

2 Scheiben Leberkäse
01 - Zutat Leberkäse

6 Röstis (TK-Ware – wer mag kann sie natürlich auch frisch machen)
02 - Zutat Röstis

1 Becher Creme legere (150g) Alternativ gehen auch Creme fraiche oder Schmand
03 - Zutat Creme legere

2-3 Frühlingszwiebeln
04 - Zutat Frühlingszwiebeln

80g Edamer
05 - Zutat Edamer

außerdem benötigen wir Salz und Pfeffer zum würzen sowie etwas Öl oder Butter zum andünsten der Frühlingszwiebeln.

Zuerst waschen wir die Frühlingszwiebeln und schneiden sie in Ringe,
06 - Frühlingszwiebeln schneiden

dann dünsten wir sie mit etwas Butter in einer Pfanne an.
07 - andünsten

Sobald die Röstis einigermaßen aufgetaut sind, zerbröseln wir sie in ein passendes Behältnis,
08 - Röstis zerbröseln

geben die Creme legere sowie den Edamer hinzu
09 - Mit Creme legere und Edamer vermengen

und vermengen alles kräftig.
10 - verrühren

Dann rühren wir noch die gedünsteten Frühlingszwiebeln unter
11 - Frühlingszwiebeln addieren

und würzen alles kräftig mit Salz und Pfeffer.
12 - Mit Pfeffer und Salz würzen

Unseren Backofen heizen wir außerdem auf 200 Grad vor.

In eine ausgefettete Auflaufform legen wir dann den Leberkäse aus
13 - Leberkäse in Form legen

und bedecken die Leberkäs-Scheiben mit der Masse aus Röstis, Creme legere und Frühlingszwiebeln. Ich hatte ja befürchtet dass es etwas zu viel Masse war, doch glücklicherweise reicht die Menge perfekt für die kleine Auflaufform.
14 - Mit Röstimasse bedecken

Ist der Backofen aufgeheizt geben wir die bestückte Auflaufform in die Röhre und überbacken alles dort alles für ca. 30 – 35 Minuten. Wichtig ist dass die Röstimasse eine angenehm braune Färbung bekommt.
15 - im Ofen backen

Schließlich entnehmen wir die Form aus der Röhre
16 - fertig gebacken

und servieren es.
17 - serviert

Sehr sehr lecker muss ich sagen. Der Leberkäse war gut durchgebacken und die Röstimasse mit ihrer Würzung und dem angenehmen Geschmack der Frühlingszwiebeln ergaben ein zwar nicht sonderlich komplexes, dafür aber umso schmackhafteres Gericht. Natürlich hätte man auch noch mit weiteren Gemüsesorten experimentieren können, aber ich war nicht sicher welche Gemüsesorten noch gut mit Leberkäse harmonieren, also wollte ich – gerade da ich das Gericht das erste Mal zubereitete – nicht zu experimentierfreudig vorgehen. Denkbar wären noch blanchierte Möhrenstücke, Zucchini oder Tomaten gewesen. Auch wäre als Modifikation noch die Verwendung von Creme fraiche mit Kräutern denkbar. Das nächste Mal dann weitere Versuche – für heute war ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

18 - CloseUp

Über die Kalorien möchte ich natürlich lieber nicht nachdenken, aber hin und wieder geht das schon einmal. Mir hat es sehr gut geschmeckt und habe mir den Rest noch am selben Abend in der Mikrowelle aufgewärmt und kann dieses Gericht somit bereits jetzt vorbehaltlos zum Aufwärmen freigeben. Ein bis zwei Tage sollte es sich aber auch problemlos abgekühlt im Kühlschrank halten – da bin ich mir sicher.

Also: Guten Appetit

Schweinefilet im Baconmantel – das Rezept

Am heutigen Feiertag – Fronleichnam ist Arbeitsfrei hier in Bayern – wollte ich natürlich nicht auf das Mittagessen verzichten. Bei der Suche nach einem Rezept stieß ich dabei auf etwas das einfach und sehr lecker klang. Ich möchte es mal Schweinefilet im Baconmantel nennen, auch wenn das ursprüngliche Rezepte das Gericht als Schweinchen Babe bezeichnete. Das Ganze ist zwar vom Preis der Zutaten, vor allem was das Schweinefilet angeht, nicht gerade günstig – aber die Investition lohnt sich alle mal, denn das Ergebnis des heutigen Kochexperiments erwies sich als überaus gelungen.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

350-400g Schweinefilet
02 - Zutat Schweinefilet

5-6 Kartoffeln (ca. 200g)
01 - Zutat Kartoffeln

100g Käse am Stück (das Originalrezept sprach von Gouda, ich nahm Allgäuer Bergkäse weil der würziger erschien)
03 - Zutat Käse

6-7 Streifen Frühstücksspeck (Bacon)
04 - Zutat Bacon

1/2 Becher Sahne
05 - Zutat Sahne

1 Becher Creme fraiche mit Kräutern
06 - Zutat Creme -fraiche mit Kräutern

2 Zehen Knoblauch
07 - Zutat Knoblauch

sowie etwas Pfeffer und Salz zum würzen

Zuerst kochen wir die Kartoffeln als Pellkartoffeln,
08 - Kartoffeln kochen

schälen sie und lassen sie abkühlen.
09 - Kartoffeln schälen

Dann schneiden wir das Schweinefilet in der Mitte etwas weiter als bis zur Mitte auf, würzen es kräftig mit Salz und Pfeffer,
10 - Filet aufschneiden

legen den in Steifen geschnittenen Käse hinein,
11 - Mit Käse füllen

klappen die beiden Hälften wieder zusammen und umwickeln alles mit den Bacon-Streifen.
12 - Mit Bacon umwickeln

Anschließend platzieren wir wir das so umwickelte Filetstück in einer Auflaufform und umgeben es mit den in Hälften geschnittenen Pellkartoffeln.
13 - Mit Pellkartoffeln kombinieren

Den Backofen heizen wir jetzt auf 200 Grad vor. Dann pressen wir die Knoblauchzehen und verrühren sie mit dem Becher Creme fraiche mit Kräutern und der Hälfte des Bechers Sahne.
14 - Creme fraiche, Sahne und Knoblauch kombinieren

Mit dieser Mischung übergießen wir dann die Pellkartoffeln
15 - Kartoffeln mit Mischung übergießen

und backen alles für ca. 40 Minuten im vorgeheizten Backofen.
16 - Im Ofen überbacken

Schließlich können wir die Auflaufform entnehmen
17 - Fertig überbacken

und das Gericht servieren. Ich kombinierte das Ganze mit einem selbst gemachten Möhrensalat mit Apfel, Sonnenblumenöl, Balsamico, Salz und Pfeffer.
18 - Gericht serviert

Da ich Fleisch das erste Mal so zubereitete war ich mir nicht sicher ob es wirklich gar werden würde, doch diese Befürchtung erwies sich glücklicherweise als Unbegründet: Das Filetstück war gut durchgebraten und unglaublich zart und saftig. Gefüllt mit dem Käse und in Kombination mit den Kartoffeln sowie dem Möhrensalat ein wirklicher Genuss, der sich wohl besser für einen Sonntag als für einen Donnerstag geeignet hätte. Einziger Wermutstropfen war eigentlich der Preis für das Filetstück gewesen, der bei etwas weniger als 13 Euro für 360g wohl zu den teuersten Fleischstücken gehört dass ich je gekauft habe. Aber für so eine leckere Verwendung greift man gerne mal etwas tiefer in die Tasche.

19 - CloseUp

Hätte ich noch etwas Lauch im Haus gehabt, hätte ich vielleicht noch einige blanchierte Lauchringe mit in die Sauce geben können – das hätte noch eine nette zusätzliche Note gegeben – aber auch so erwies sich dieses einfache und schnell zubereitete Gericht als wirklicher Genuss. Das Rezept kann ich mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen und habe es deshalb hier für die Nachwelt dokumentiert.

Jetzt bleibt mir nur noch zu sagen: Guten Appetit

Arrachera Ranchera – El Patio München-Schwabing

Nach unserem Besuch in der BMW-Welt und im BMW-Museum hatten wir langsam Appetit und ich zog die Qype-App auf meinem iPhone zu Rate und stieß dabei nach kurzer Recherche auf das El Patio in der Herzogstraße 88 in München-Schwabing, ein kleines mexikanisches Restaurant dessen existierende Bewertungen uns dazu animierten dieser Location eine Chance zu geben.

Also fuhren wir bis zur U-Bahn Haltestelle Münchner Freiheit und machten uns von dort auf den Weg zum Ziel. Kein kurzer Weg, hier wäre eine Anfahrt mit der Tram-Linie 12 bis zur Clemensstraße optimaler gewesen, doch vom Olympiazentrum aus erschien es uns günstiger diesen Weg zu nehmen.

El Patio - München-Schwabing

Das El Patio stellte sich als gemütlich wirkende kleines, sehr gemütlich wirkendes Restaurant heraus. Um eine große Theke gruppierten sich einige Tische für zwei bis vier Personen, die sich jedoch auch für größere Gruppen umstellen lassen.

Interior - El Patio München-Schwabing

Auf den Tischen waren zwar größtenteils Reserviert Schilder aufgestellt, da wir jedoch schon recht früh dort waren konnten wir nach kurzer Rücksprache mit der Bedienkraft einen Tisch besetzen. Sofort erhielten wir die Karte und wandten uns dem Studium der Angebote zu. Neben Getränken und dem Hinweis dass man hier aus 70 verschiedenen Tequilasorten wählen könne sowie Suppen und Salaten gab es in der Karte auch ein umfangreiches Angebot an Hauptgerichten, darunter Fajitas, Enchiladas und Fleischgerichten wie Steaks, der mexikanischen Variante eines Hamburgers. Burritos konnte ich keine Entdecken, aber ich hatte heute sowieso mehr Lust auf etwas Fleischiges. Und da erschien mir das Arrachera Rancheragenau richtig. Das Gericht bestand aus flachen Rindersteaks mit Chorizos, Reis, Salsa, Guacamole, Bohnenmus, Zwiebeln, Kaktusstreifen und Tortillas. Dabei waren es auch die Kaktusstreifen die mich reizten, da ich solche meines Wissens bisher noch nicht probiert hatte. Da biss ich auch in den sauren Apfel dass es sich bei diesem Angebot aus der Abteilung Empfehlungen der Küche mit 17 Euro um das zweitteuerste Gericht der ganzen Speisekarte handelte. Zwar füllte sich das Restaurant langsam immer stärker, aber dennoch erhielten wir recht schnell unsere bestellten Gerichte und ich somit mein Arrachera Ranchera.

Arrachera Ranchera - El Patio

Und bei diesem Gericht stimmte wirklich alles – nicht nur die mehr als gelungene Präsentation. Zu den zwei dünnen, zarten Rindfleischstücken und den beiden offensichtlich ebenfalls gebratene Chorizo-Hälften fand sich eine mit einigen Erbsen versehene Portion Tomatenreis aus auf dem Teller. Unter dem Fleisch fanden sich auch die Zwiebelnstreifen und die Kaktusstreifen, die vom Aussehen her an grüne Bohnen erinnerte, aber durch einen würzigen Geschmack auszeichneten und meiner Meinung nach eine wirklich leckere Beilage zum Fleisch bildeten. Zum Dippen gab es des weiteren offensichtlich hausgemachte Guacamole, ebenfalls hausgemachte Salsa mit angenehm kräftiger Schärfe, das von mir sehr geschätzte Mus aus schwarzen Bohnen das man noch mit zwei Tortilla-Chips garniert hatte sowie schließlich noch zwei warme, frische Tortilla-Fladen. Das war wirklich das Beste im Bereich mexikanischer Speisen das ich seit langer Zeit gegessen hatte. Und mein Begleiter äußerte sich in ähnlichem Ton.
Gemeinsam mit der gemütlichen Atomsphäre und der freundlichen, aufmerksamen und unaufdringlichen Bedienung kann ich somit dem El Pation im Westteil von München-Schwabing meine vorbehaltlose Empfehlung aussprechen – ein wirklicher Geheimtipp was mexikanische Küche angeht. Eine vorzügliche Wahl – wer in Schwabing unterwegs ist und Lust auf Mexikanisch hat sollte dieser Lokalität auf jeden Fall einen Besuch abstatten.

Rosenkohl-Möhren-Topf mit Pfefferbeißer – das Rezept

Obwohl ich inzwischen Brot eingekauft habe, entdeckte ich beim Wegpacken meiner Einkäufe dass ich noch einiges an Gemüse im Kühlschrank hatte, das dringend verbraucht werden musste. Insbesondere die Möhren schienen nicht mehr lange durchzuhalten. Also entschied ich mich entgegen meiner ursprünglichen Planung auch heute Abend doch noch einmal zu kochen. Zwar fand ich ein Rezept was einige der Zutaten die ich verbrauchen wollte beinhaltete, doch einige andere Zutaten hatte ich nicht im Haus – daher musste ich ein wenig umdisponieren und mich mal wieder auf mein Gespür verlassen. Und das Ergebnis war war wirklich sehr gelungen, daher möchte ich die Gelegenheit nutzen das Rezept hier kurz für die Nachwelt festzuhalten.

Welche Zutaten benötigen wir also für 2 Portionen?

200g Rosenkohl (Ich nahm TK-Ware)
01 - Zutat Rosenkohl

250g Möhren
02 - Zutat Möhren

200g Kartoffeln
03 - Zutat Kartoffeln

1 kleine Zwiebel
04 - Zutat Zwiebel

500ml Gemüsebrühe
05 - Zutat Gemüsebrühe

1,5 TL 8-Kräuter-Mischung (TK-Mischung aus Petersilie, Dill, Kresse, Kerbel, Schnittlauch, Sauerampfer, Borretsch & Pimpinelle)
06 - Zutat 8-Kräuter-Mischung

1 Pfefferbeißer
07 - Zutat Pfefferbeißer

1 TL Speisestärke
08 - Zutat Speisestärke

sowie etwas Olivenöl zum anbraten und Salz, Pfeffer und Muskatnuss – bevorzugt frisch gerieben – zum würzen.

Zuerst bereiten wir wieder die einzelnen Zutaten vor:
Wir schälen die Möhren und schneiden sie in dünne Scheiben,
09 - Möhren schneiden

schälen die Kartoffeln und schneiden sie in Würfel,
10 - Kartoffeln würfeln

halbieren den Rosenkohl (den ich in der Mikrowelle aufgetaut hatte)
11 - Rosenkohl halbieren

und hacken die Zwiebel.
12 - Zwiebel würfeln

Außerdem schneiden wir den Pfefferbeißer in dünne Scheiben.
19 - Pfefferbeißer schneiden

Jetzt dünsten wir die Zwiebel in einem Topf mit etwas Olivenöl an
13 - Zwiebeln andünsten

und braten dann die Möhren und Kartoffeln für einige Minuten mit an, wobei wir alles regelmässig umrühren.
14 - Kartoffeln & Möhren anbraten

Sind die Komponenten etwas angebraten, gießen wir alles mit der Gemüsebrühe auf
15 - Mit Gemüsebrühe aufgießen

und geben die halbierten Rosenkohl-Röschen hinzu.
16 - Rosenkohl beigeben

Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt unsere Kreation kräftig mit Pfeffer und Salz
17 - Mit Pfeffer und Salz würzen

sowie einem Schuss Muskatnuss.
18 - Muskat hinzufügen

Wir lassen alles kurz aufkochen und dann auf niedriger Stufe weiter köcheln.
20 - aufkochen lassen

Während es köchelt, fügen wir den geschnittenen Pfefferbeißer hinzu
21 - Pfefferbeißer in Topf geben

und rühren einen bis eineinhalb Teelöffel der 8-Kräuter-Mischung unter.
22 - Mit 8-Kräuter-Mischung würzen

Für 8 bis 10 Minuten lassen wir alles nun auf niedriger Stufe vor sich hin köcheln. Sobald das Gemüse, vor allem den Karotten sollten wir große Aufmerksamkeit zuwenden, gar und durchgekocht ist, rühren wir die feine Speisestärke ein, lassen es noch kurz köcheln und schalten die Platte dann ab.
23 - Speisestärke einrühren

Jetzt können wir das Gericht gleich und noch heiß servieren.
24 - Rosenkohl-Möhren-Topf - Fertiges Gericht

Ich fand das Gericht sehr gelungen. Die Kombination aus Möhren, Rosenkohl und Kartoffeln erwies sich als sehr lecker, wobei die 8-Kräuter-Mischung gemeinsam mit dem Muskat allem eine angenehme Würze gab. Welche Rolle genau die Speisestärke die ich aus dem zugrunde liegenden Originalrezept hatte spielte wurde mir erst beim Schreiben dieses Beitrags bewusst, als ich Speisestärke bei Wikipedia nachschlug: Sie band die Flüssigkeit und machte die Konsistenz etwas dicklicher. Hätte ich etwas mehr Kartoffeln verwendet, hätte wohl die Kartoffelstärke ausgereicht, aber auch so fand ich die Wirkung dieses weißen Pulvers durchaus akzeptabel. Wie ich von der eher sparsamen Packungsbeschreibung erfuhr bestand das von mir verwendete Produkt übrigens aus glutenfreier Maisstärke.

25 - Rosenkohl-Möhren-Topf - CloseUp

In der Summe eine weitere leckere Kreation, die ich im Rahmen meiner Kochexperimente erstellt habe. Ob die Stärke unbedingt notwendig gewesen ist sei mal so dahin gestellt – gerade weil ich meine dass sie geschmacklich keine große Rolle gespielt haben dürfte. Aber da ich ja eher ein Freund der festeren Konsistenz eines Gerichtes bin, hat sie ihre Schuldigkeit getan. Wie immer hoffe ich mit diesem Rezept dem einen oder anderen Hobbykoch eine kleine Anregung gegeben zu haben und es verbleibt mir nur noch zu sagen:

Guten Appetit