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Hähnchen Biryani [22.08.2018]

Wednesday, August 22nd, 2018

Am heutigen Mittwoch brauchte ich nicht lange zu überlegen, bei welchem der Tagesangebote unseres Betriebsrestaurants ich zugreifen sollte, denn es stand mal wieder ein Hähnchen Biryani – Gebratener Basmatireis mit Mandeln, Cashewkernen und Kokosflocken, dazu gebackenes Hähnchen im Abschnitt Globetrotter der Speisekarte und ich bin nun mal ein großer Fan dieses Biryanis. Daher erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, dass man bei Vitality eine Gebratene Forelle auf Balkanart mit Rosmarinkartoffeln anbot, bei Tradition der Region ein Frischer Sommersalat mit kleinem gebratenem Rinderlendensteak und Kräuterbutter lockte – der übrigens wirklich sehr verlockend aussah – und in den Woks an der Asia-Theke Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi Sin Sauce und Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse und grüner Kokosmilchsauce vor sich hin bruzzelten.

Chicken Biryani

Leider hatte ich das Pech, dieses Mal nur die Reste der aktuellen Ladung an Hähnchenteilen zu bekommen, weswegen diese leider etwas Kleinteiliger waren als ich es mag. Das Alleine wäre keine große Sache gewesen, aber zusätzlich erwiesen sie sich heute auch als etwas trockener als sonst, weswegen ich um einen kleinen Punktabzug hier leider nicht herum komme. Aber am Reis gab es mal wieder absolut nichts auszusetzen – mit seinen Gewürzen, den Kokosflocken und den Nüssen darin erwies er sich als überaus lecker. Und auch die Sauce, obwohl heute weniger grün als bei früheren Biryanis wie hier oder hier, kombinierte wie üblich eine leicht pikante mit einer fruchtigen Note und passte wunderbar zu Reis und Hähnchen. Und insgesamt auch nicht zu schwer – also genau das richtige für einen heißen Sommertag wie heute.
Die Geschmäcker der anderen Gäste waren heute mal wieder sehr durchwachsen, ich meine aber dennoch sagen zu können dass das Biryani auf dem ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala landete. Aber der Sommersalat mit seinen saftigen Rinderlendensteaks war ihm eng auf den Fersen und landete auf einem guten zweiten Platz. Die Asia-Gerichte folgten schließlich auf Platz drei und knapp dahinter folgte schließlich die Forelle auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenteile: +
Reis: ++
Sauce: ++

Hähnchen Biryani [27.02.2018]

Tuesday, February 27th, 2018

Hätte es nicht mal wieder das von mir so geschätzte Hähnchen Biryani – Basmatireis mit Cashewkernen, Mandeln und Kokosflocken, dazu gebackenes Hähnchenfleisch im Abschnitt Globetrotter der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants gegeben, hätte ich wahrscheinlich bei den ebenfalls überaus verlockend aussehenden Kartoffel-Zucchinipuffer mit Broccoli und Tomatensoße bei Vitality zugegriffen. Das Fleischpflanzerl mit Specksauce und Salzkartoffeln bei Tradition der Region war mir – trotz der großen Kälte heute – etwas zu mächtig und auf die Asia-Thai-Angebote wie Gebratenes Thaigemüse in Austernsauce oder Pla Pad Prik – Gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce hatte ich nur bedingt Lust – obwohl ich beim Fisch kurz überlegt hatte. Aber dazu sah das Biryani heute doch einfach wieder zu gut aus.

Chicken Biryani

Die Reiszubereitung, die nicht nur schmackhaft gewürzt sondern auch reichhaltig mit Cashew, Mandeln und Kokosflocken versehen war, erwies sich schon einmal als sehr gut gelungen. Und auch die dieses Mal wieder angenehm scharfe, grünliche Sauce ließ heut keine Wünsche offen, war aber leider mal wieder recht wenig davon auf dem Teller. Bei den Hähnchenteilen musste ich aber leider, wie üblich, ein paar kleine Abstriche hinnehmen, denn sie waren teilweise mal wieder recht kleinteilig und etwas zu knusprig gebacken. Aber das war auch schon mal schlimmer gewesen, also gab es keinen Grund meine Entscheidung zu bereuen. Das Biryani ist immer wieder eine gute Wahl – auch wenn bei der Form des Fleisches noch etwas Verbesserungsbedarf besteht.
Das Fleischpflanzerl war heute wohl als das wichtigste Gericht vorgesehen, denn es wurde einzeln an der großen Theke ausgegeben, während die anderen beiden Gerichte zusammen an der zweiten, kleineren Theke zur Verfügung gestellt wurden. Doch das bedeutete nicht, dass es sich hier automatisch um das beliebteste Gericht handeln musste. Viel mehr schienen sowohl Biryani als auch Fleischpflanzerl, Asia-Gerichte oder Kartoffel-Zucchinipuffer fast gleich häufig gewählt worden zu sein. Ich musst mehrfach hinsehen und auch den Inhalt der Tablett-Rückgabewagen konsultieren, um schließlich zu entscheiden dass das Biryani knapp auf dem ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala landete, aber knapp gefolgt vom Fleischpflanzerl auf Platz zwei. Zwischen dem drittplatzierten Asia-Gerichten und den Zucchinipuffern auf Platz vier lag auch nur ein minimaler Vorsprung. Wirklich ungewöhnlich dass alle Angebote so eng beisammen liegen.

Mein Abschlußurteil:
Gebackenes Hähnchen: +
Sauce: ++
Biryani-Reis: ++

Hähnchen Biryani [10.07.2017]

Monday, July 10th, 2017

Auf dei Spaghetti all Arrabaita bei Vitality oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse und Gebratenes Hühnerfleisch mit Thaigemüse in Austernsauce aus dem heutigen Angebot unseres Betriebsrestaurants hatte ich zwar keinen Appetit, aber sowohl der Schwabenteller – Minutensteak vom Schwein mit Röstzwiebeln, Schwammerlsauce und Käsespätzle bei Tradition der Region als auch das Hähnchen Biryani – Gebratener Basmatireis mit gebackenem Hähnchen, dazu Mandeln, Cashewkerne und Kokosraspeln bei Globetrotter erschienen mir recht verlockend. Und aufgrund der aktuellen Sommerhitze entschied ich mich letztlich für das Biryani, mit dem ich u.a. hier oder hier ja bereits gute Erfahrungen gemacht hatte. Beim Servieren wurde das Gericht abschließend noch mit frischem Koriander garniert.

Chicken Biryani - Fried basmati rice with baked chicken, almonds, cashew & coconut flakes / Gebratener Basmatireis mit gebackenem Hähnchen, Mandeln, Cashew & Kokosraspeln

Am mild gewürzten, angebratenen Basamti-Reis, der mit Mandeln, Cashewkernen und Kokosraspeln durchsetzt war, gab es schon mal nichts auszusetzen und auch die leicht pikante, grünlich wirkende Sauce war auch heute wieder sehr gut gelungen. Einzig die paniert gebackenen Hähnchenteile ließen wieder etwas zu Wünschen übrig, denn neben einigen großen Stücken waren auch dieses Mal wieder viele kleine Teile dabei, die fast nur aus Panade bestanden – was den Genuss verständlicherweise etwas minderten. Zumal Kollegen, die mit mir speisten und ebenfalls das Biryani gewählt hatten deutlich weniger Kleinteile auf dem Teller hatten. Erwische ich denn immer die Reste? Mir persönlich wäre es eh lieber, wenn man hier einfach gewürfelte Hähnchenbrust anstatt dieser offensichtlich industriell panierten Hähnchenstückchen dazu servieren würde. Aber in der Summe fand ich das Biryani auch heute wieder gut gelungen.
Ein Blick auf die Tabletts der anderen Gäste zeigte, dass sich heute der Schwabenteller als das Beliebteste aller Gerichte etablieren konnte und ihm somit der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührt. Aber das zweitplatzierte Biryani war ihm eng auf den Fersen. Auf Platz drei sah ich die Spaghetti all Arrabiate, die aber nur sehr knapp vor den viertplatzierten Asai-Gerichten lagen.

Mein Abschlußurteil:
Gebackenes Hähnchen: +
Sauce: ++
Biryani: ++

Sherry-Hähnchen mit Kartoffelkruste – das Rezept

Saturday, August 22nd, 2015

Als großer Fan von Gerichten, die mit irgend etwas überbacken oder überkrustet werden, wollte ich mit diesem Sherry-Hähnchen mit Kartoffelkruste ein weiteres Rezept dieser Art ausprobieren. Vom Aufwand her würde ich es im mittleren Bereich einordnen, denn es erfordert schon etwas Zeit alles Zutaten vorzubereiten, aber ist für einen geübten Hobbykoch in schätzungsweise etwas mehr als einer Stunde zubereitet. Und das Ergebnis dieses Kochexperiments konnte sich mal wieder wirklich schmecken lassen, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das zugehörige Rezept hier in der gewohnten Form einmal kurz vorzustellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

2 mittelgroße Zwiebeln
01 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

400g Champignons
02 - Zutat Champignons / Ingredient mushrooms

800-850g Kartoffeln
03 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

600g (Bio-)Hähnchenbrust
04 - Zutat Hähnchenbrust / Ingredient chicken breasts

1 Dose stückige Tomaten (425g)
05 - Zutat Tomaten in Stücken / Ingredient tomatoes in pieces

4 Esslöffel Sherry
06 - Zutat Sherry / Ingredient sherry

2 Esslöffel Olivenöl
10 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

1 Hühnerei (Größe L)
07 - Zutat Ei / Ingredient egg

1 Esslöffel Weizenmehl
08 - Zutat Mehl / Ingredient flour

2 Esslöffel Tomatenmark
08 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

150ml Schlagsahne
09 - Zutat Schlagsahne / Ingredient whipping cream

1 Esslöffel getrocknete italienische Kräuter
10 - Zutat italienische Kräuter / Ingredient italian herbs

eine Handvoll Mandelblättchen
11 - Zutat Mandelblättchen / Ingredient almonds

1/2 Bund frische Petersilie
12 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

sowie etwas Salz, Pfeffer, edelsüßes Paprika und eine Prise Zucker zum würzen

Beginnen wir damit, einen Topf mit Wasser zum kochen der Kartoffeln aufzusetzen.
13 - Topf mit Wasser aufsetzen / Bring water to a boil

In der Zwischenzeit können wir schon mal die Zwiebeln abziehen und fein würfeln.
14 - Zwiebeln würfeln / Dice onions

Sobald das Wasser dann sieded, geben wir die die Kartoffeln mit Schale hinein und kochen sie für etwa 20 Minuten bis sie gar sind.
15 - Kartoffeln kochen / Cook potatoes

Während die Kartoffeln garen, spülen wir die Champignons ab, trocknen sie
16 - Champignons abspülen / Wash mushrooms

und vierteln die kleineren bzw. achteln die größeren Exemplare.
17 - Champignons vierteln / Quarter mushrooms

Sind die Kartoffeln schließlich fertig gekocht, gießen und schrecken wir sie ab und lassen sie etwas abtropfen und abkühlen.
18 - Kartoffeln abgießen & abschrecken / Drain & refresh potatoes

Dann waschen wir noch die Hähnchenbrust-Filets, trocknen sie mit Papier-Küchentüchern
18 - Kartoffeln abgießen & abschrecken / Drain & refresh potatoes

und schneiden sie in mundgerechte Stücke.
20 - Hähnchenbrust würfeln / Dice chicken breasts

Sind die Kartoffeln dann soweit abgekühlt, dass wir sie gefahrlos anfassen können, schälen wir sie
21 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

und reiben sie anschließend auf der groben Seite unserer Küchenreibe. Die Schüssel mit den geriebenen Kartoffeln decken wir dann ab, z.B. mit etwas Frischhaltefolie oder einfach einem Teller, damit die Kartoffelstück nicht braun oder trocken werden.
22 - Kartoffeln reiben / Grate potatoes

Nachdem wir anschließend die beiden Esslöffel Olivenöl in einer hohen Pfanne erhitzt haben
23 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

geben wir die gewürfelte Hähnchenbrust hinein
24 - Gewürfelte Hähnchenbrust in Pfanne geben / Put diced chicken breast in pan

und braten sie rundherum scharf an, wobei wir sie auch gleich mit etwas Pfeffer, Salz und Paprika würzen.
25 - Hähnchenbrust anbraten & würzen / Fry & season chicken breast

Dann entnehmen wir die Hähnchenbrust aus der Pfanne, reduzieren die Hitzezufuhr auf mittlere Stufe
26 - Hähnchenbrust auf Pfanne entnehmen / Remove chicken breast from pan

und dünsten die Zwiebeln darin an bis sie leicht glasig werden.
27 - Zwiebeln andünsten / Braise onions ligthly

Ist das geschehen, geben wir auch die zerkleinerten Champignons hinzu
28 - Geviertelte Champignons in Pfanne geben / Add mushrooms

und braten sie für weitere vier bis fünf Minuten mit an, wobei wir wieder alles mit ein wenig Salz, Pfeffer und Paprika würzen.
29 - Champignons anbraten & würzen / Braise mushrooms & season

Nun geben wir die Hähnchenbruststücke wieder mit in die Pfanne,
30 - Hähnchenbrust wieder hinzufügen / Add chicken breast again

addieren die vier Esslöffel Sherry, lassen diesen bei gelegentlichem rühren etwas einkochen
31 - Sherry hinzufügen / Add sherry

und löschen schließlich alles mit den gestückelten Tomaten
32 - Mit Tomaten ablöschen / Deglaze with tomatoes

sowie der Schlagsahne ab.
33 - Schlagsahne addieren / Add whipping cream

Während alles kurz aufkocht, geben wir den Esslöffel getrocknete italienische Kräuter hinzu, rühren die beiden Esslöffel Tomatenmark ein,
34 - Italienische Kräuter einrühren / Stir in italian herbs

schmecken alles mit Salz, Pfeffer, Paprika und einer Prise Zucker ab
35 - Aufkochen & mit Gewürzen abschmecken / Bring to a boil & taste with seasonings

und lassen es auf mittlerer Stufe für vier bis fünf Minuten vor sich hin köcheln. Dann schalten wir die Platte aus und nehmen die Pfanne herunter.
36 - Köcheln lassen / Let simmer

Nun ist auch ein guter Zeitpunkt, mit dem Vorheizen des Backofens auf 200 Grad zu beginnen.

Zu den geriebenen Kartoffeln geben wir jetzt den Esslöffel Weizenmehl und das Ei,
37 - Mehl & Ei hinzufügen / Add flour & egg

verrühren alles gründlich miteinander
38 - Gründlich vermischen / Mix well

und würzen es dabei auf gleich mit etwas Salz und Pfeffer.
39 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Season with salt & pepper

Anschließend geben wir das zuvor zubereitete Ragout in eine größere Auflaufform, streichen alles möglichst glatt
40 - Ragout in Auflaufform geben / Put ragout in casserole

und verteilen die Kartoffelmasse in einer dünnen Schicht darüber
41 - Mit Kartoffelmasse bedecken / Cover with potatoes

bis schließlich alles bedeckt ist. Bei mir war die Masse aufgrund der sehr großen Auflaufform am Ende recht knapp, doch es reichte glücklicherweise gerade so aus. Im Zweifelsfalle also lieber ein bis zwei Kartoffeln mehr mit kochen und reiben.
42 - Komplett bedeckt / Completely covered

Ist der Ofen vorgeheizt, schieben wie die Form auf der mittleren Schiene hinein und lassen sie für 35-40 Minuten backen.
43 - Im Ofen backen / Bake in oven

Während die geschieht, waschen wir die Petersilie, schütteln sie trocken,
44 - Petersilie waschen / Wash parsley

zupfen die Blättchen von den Stielen und zerkleinern diese z.B. mit Hilfe eines Wiegemessers.
45 - Petersilie zerkleinern / Mince parsley

Nach etwa fünfzehn Minuten entnehmen wir die Auflaufform noch einmal kurz und bestreuen alles mit einer Handvoll Mandelblättchen
46 - Mit Mandeln bestreuen / Dredge with almonds

und schieben es für die restlichen 20 bis 25 Minuten zurück in den Ofen. So verhindern wir, dass die Mandelblättchen zu dunkel werden und anbrennen.
47 - Weiter backen / Continue baking

Sobald die Kartoffelhaube dann eine schön goldbraune Farbe angenommen hat, können wir die Form endgültig aus dem Ofen holen
48 - Sherry chicken coated with potatoes - Finished baking / Sherry-Hähnchen mit Kartoffelkruste - Fertig gebacken

und das Gericht unmittelbar mit der Petersilie garniert servieren und genießen.
49 - Sherry chicken coated with potatoes - Served / Sherry-Hähnchen mit Kartoffelkruste - Serviert

Dass die Mischung aus mit Sherry angebratenen Hähnchenbrust und Champignons mit Tomaten, Kräutern und Sahne überaus lecker geworden war hatte ich ja bereits beim Abschmeckens während der Zubereitung feststellen dürfen. Die Kombination mit der leicht knusprigen, mit Mandelblättchen garnierten Kartoffelkruste ergänzte das Gericht aber sozusagen noch um eine einfache, aber sehr schmackhafte Sättigungsbeilage. Dabei sei erwähnt, dass die leichte Sherry-Note des Ragout geschmacklich auch wunderbar mit der Kombination aus fruchtiger Tomaten-Sahne-Sauce und den italienischen Kräutern harmonierte. Genau nach meinem Geschmack und daher auch vorbehaltlos weiterempfehlenswert.

50 - Sherry chicken coated with potatoes - Side view / Sherry-Hähnchen mit Kartoffelkruste - Seitenansicht

Werfen wir zum Abschluss noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Meiner Kalkulation nach kommt die gesamte Zubereitung auf fast genau 2100kcal, was auf vier Portionen aufgeteilt einen Einzelwert von 525kcal pro Portion bedeutet. Ich muss zugeben dass ich mit deutlich mehr gerechnet hatte, daher überraschte mich das Ergebnis zugegebenermaßen etwas. Für ein so reichhaltiges Hauptgericht ist das ein absolut akzeptabler Wert wie ich finde. Wer dennoch etwas reduzieren will, sollte bei der Schlagsahne mit 30% Fettgehalt ansetzen und deren 470kcal für 150g mit vielleicht etwas Milch mit 3,5% Fett ersetzen, die nur etwa 100kcal ausmachen würden. Damit wären wir bei 1700kcal für das gesamte Gericht und 425kcal pro Portion. Aber das sind natürlich nur theoretische Überlegungen. Ich persönlich würde das Rezept nicht mehr verändern wollen, da es sich genau so wie ich es hier vorgestellt habe als ein absolut leckeres Gericht erwies und ich es so auch bestimmt nicht zum letzten Mal zubereitet habe.

Guten Appetit

Pochierter Seelachs in Estragonsauce [01.04.2015]

Wednesday, April 1st, 2015

Heute stand mal wieder ein Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites im Bereich Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants und wie üblich hatte sich eine lange Schlange vor der zugehörigen Ausgabetheke gebildet. Zum Glück war das Gericht sowieso nichts für mich, denn ich hatte mich bereits im Vorfeld auf den Pochierten Seelachs nauf Blattspinat mit Estragonsauce und Reis festgelegt, der bei Vitality auf dem Programm stand – obwohl ich zugeben muss dass ich auch kurz mit dem Griechischen Gyros vom Schwein mit frischen Zwiebeln, Tzatziki und Reis bei Globetrotter geliebäugelt hatte. Die Asia-Thai-Angebote wie Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Currysauce oder Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce klangen zwar auch nicht schlecht, kamen aber heute nicht in die nähere Auswahl. Dazu nahm ich mir noch etwas Broccoli mit Mandeln von der Gemüsetheke und ein Becherchen Ananas-Kokos-Creme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Poached coalfish with estragon sauce / Pochiertes Seelachs in Estragonsauce

Im Vergleich zu gestern war der Reis heute überaus gut gelungen, schön körnig, nicht zu trocken und gut durchgekocht, wobei er auch noch etwas Biss besaß. Dazu passte sehr gut die leicht fruchtige und gleichzwitig würzige Tomatensauce mit ihrem Estragonaroma und natürlich das saftige, angenehm große Stück Seelachsfilet, dass mit einem Klecks Blattspinat und etwas Käse überbacken war. Nur auf die roten Pfefferkörner hätte man nach meiner Sicht verzichten können, denn auch wenn sie visuell einiges her machten passten sie geschmacklich nicht so gut dazu. Beim mit zahlreichen Mandelblättchen versehenen, gedünsteten Broccoli muss ich aber leider ein wenig in der Gesamtnote abziehen, da er leider etwas zu weich gekocht war. An der luftig-lockeren, fruchtigen Ananas-Kokos-Creme mit ihrer Garnitur aus Knusperflocken und einem großzügigen Klecks Schokomousse gab es aber nichts zu meckern.
Wie bereits Einleitend angedeutet, war es heute natürlich das Schweineschnitzel mit Pommes, das sich heute mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf Platz zwei folgte das Gyros mit Tzatziki, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und – knapp dahinter – dem Seelachs in Estragonsauce auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs: ++
Estragonsauce: ++
Reis: ++
Broccoli: +
Ananas-Kokos-Creme: ++