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Ausflug nach Österreich – Anfahrt, RachKuchl-Hütte & Hotel [06.09.2019]

Sunday, September 8th, 2019

Am heutigen Freitag stand mal wieder unser halbjährliches Offsite-Meeting an, das mich in der Vergangenheit ja bereits zur Weinleise im Rheingau, in den Spessart oder nach Kelheim und ins Kloster Weltenburg geführt hatte. Dieses Mal hatten unsere Kollegen aus der Niederlassung in Österreich das Offsite ausgerichtet und wir durften gespannt sein was uns erwarten würde, denn das wird nie im Voraus verraten.
Am fortgeschrittenen Nachmittag traf ich mich also mit all meinen Kollegen die mitfuhren – leider bei leichtem Nieselregen – vor dem Haupteingang des Firmengebäudes um dort auf den Bus zu warten, der uns und die Kollegen anderer Niederlassungen nach Österreich bringen würde. Mit geringer Verspätung kam dieser dann auch, wir begrüßten die bereits im Bus sitzenden Kollegen und nach einer kurzen Pause ging es weiter in Voralpenland und in Richtung Österreich.

01 - Voralpen in Wolken

Am Rasthof Irschenberg machten wir, weiterhin bei Nieselregen, noch einen kurzen Zwischenstop um zu Tanken, uns eine Vignette für die österreichische Autobahn zu kaufen und dem Busfahrer, der ja bereits seit Frankfurt fuhr, seine verdiente und vorgeschriebene Pause zu gönnen. Nach weiteren eindreiviertel Stunden Fahrtzeit erreichten wir schließlich die kleine Ortschaft Vomp am Vomperberg, wo wir die Hauptstraßen verließen und uns die schmalen Straßen am Vomperberg hinauf auf die Alm kämpften.

02 - Bergbauernhof in Vomperberg

Die schmalen Straßen hier erlauben kaum zwei normalen PKWs das aneinander vorbei kommen und mit einem Bus mittlerer Größe erwies sich das als noch komplizierter. Dazu kommen teilweise wirklich steile Streckenabschnitte. So kam es wie es kommen musste: Das vollbeladene Bus kam an einem besonders abschüssigen Hügel nicht mehr weiter und wir mussten aussteigen und das letzte Stück laufen. Wie man uns berichtete hätte man von dort aus auch einen wunderbaren Blick auf den Weerberg und die angrenzenden Gipfel auf der anderen Seite des Tals gehabt, aber da das Wetter es leider nicht gut mit uns meinte, sahen wir leider nur wolkenverhangene Hänge.

03 - Weerberg im Wolkenschleier

Dafür kamen wir aber an einem fast schon verwunschen in einem Park gelegenen kleinen Pyramidenhäuschen und zahlreichen traditionellen Berghöfen vorbei.

04 - Pyramidenhäuschen

05 - Am Vomperberg

Über eine schmale ansteigende Straße

07 - Anfahrtsweg zur Rachkuchl

erreichten wir schließlich unser erster Ziel in Österreich: Die RachKuchl – eine kleine Berghütte oberhalb der Ortschaft Vomp, die man also Veranstaltungsort mieten kann. Und genau dies hatten meine österreichischen Kollegen getan.

06 - Rachkuchl Hütte

Ich glaube sie gehört zur Rödelhütte, einem größeren Bauernhaus das direkt oberhalb der Hütte gelegen ist, aber sicher bin ich nicht.

08 - Rödelhütte Vomperberg

Nachdem alle eingetroffen waren, kam eine kleine Blaskapelle aus der Hütte uns spielte zur Begrüßung erst einmal etwas ortstypische traditionelle Blasmusik.

09 - Begrüßungsständchen - RechKuchl

Sie sollte uns auch den Rest des Abend weiter begleiten, saß dabei an einem der Tische innerhalb der Hütte und unterhielt uns immer wieder mit dem einen oder anderen Stück traditioneller Tiroler Blasmusik.
Das Innere der Hütte war einfach, aber gemütlich eingerichtet. Es gab einen größeren Tisch mit Sitzbank und Stühlen sowie mehrere kleinere Tische bei denen mit Fellen belegte Holzstämme als Sitzgelegenheiten bestückt waren. Über den Tischen hingen mit LED-Birnen ausgestattete Petroleumlampen, die mehr als genug Licht spendeten.

10 - Beleuchtung - RachKuchl

Außer für den einen großen und drei kleine Tische war nur noch Platz für eine Bar, die mit Kerzen auf der obersten Stiege stilvoll beleuchtet wurde.

11 - Bar - RachKuchl-Hütte

Wobei ich auch hier glaube, dass diese Kerzen nicht brannten, sondern innen ebenfalls mit LEDs ausgestattet waren. Ansonsten wäre die Brandgefahr wohl etwas zu groß gewesen. 😉
Nachdem wir mit Getränken versorgt worden waren, wurde aus der kleinen Küche hinter der Bar auch schon das Essen serviert. Und auch hier hatte man sich etwas ausgedacht, das gut zur Lokation passte. An jedem Tisch standen Tischgrills bereits, die ganz oben über eine Ablagefläche verfügten, auf das man eine Schale mit einer bunten Auswahl an Grillgut stellte.

12 - Fleisch zum Grillen - RachKuchl

Es gab Filetstücke von Rind. Schwein und Hähnchen sowie eine Schale mit marinierten Garnelen. Aus dieser Schale konnte der Gast sich nehmen was er wollte uns es auf den direkt darunter liegenden Grill legen

13 - Grill unterm Fleisch - RachKuchl

14 - Nahaufnahme Grill - RachKuchl

und es nach eigenem Gutdünken so lange grillen wie er wollte. Beheizt wurde das ganze durch kleine Brennschälchen, die sich unterhalb der Grillplatte befanden.

17 - Beheizung Grill - RachKuchl

Dazu gab es noch Salate, Gemüse, Kräuterbaguette, hausgemachte Pommes Frites und verschiedene Saucen, des weiteren standen Glasschälchen mit Salz, Pfeffer und einer Art Curry am Tisch bereit um das Fleisch zu würzen.

15 - Salat - RachKuchl

16 - Gemüsebeilage - RachKuchl

War etwas alle, gab es alsbald Nachschub, so dass wir über einen längeren Zeitraum schlemmen konnten, während wir in unsere Tischgespräche vertieft waren und die Blaskapelle am Nebentisch dazu hin und wieder aufspielte.

18 - Grillfleisch & Beilagen - RachKuchl

Doch irgendwann ging auch dieser Abend zu Ende und wir setzten uns wieder in den Bus, der inzwischen auf eine andere, weniger Steile Straße seinen Weg bis vor die Hütte gefunden hatte. Unser nächster weg führte uns in unser Hotel.
Es war bereits fast 22:30 Uhr als wir endlich im Hotel Das MEI in der Ortschaft Muttern in Tirol ankamen, einem gerade frisch renovierten vier Sterne Hotel mit schöner Hanglage und Alpenblick – zumindest wenn man auf der richtigen Gebäudeseite wohnte. 😉

19 - Hotel das Mei - Muttern

Dank Quick-Check-In erhielten wir schnell unsere Zimmerkarten. Die Raumkategorien hier im Hotel trugen dabei so malerisch klingende Namen wie “Koi”, “Waldzauber”, “Heimatliebe”, “Almrose” oder “Panda”, wobei Panda oder Koi wegen der Wortwahl aber etwas seltsam für Tirol erschien. Aber wie es schien wird das Hotel von einer asiatischen Gruppe betrieben, was dann auch diese Bezeichnungen verständlicher macht.
Über eine Treppe und durch einen langen Flur

20 - Flur - Hotel das Mei - Muttern

erreichte ich schließlich mein Zimmer der Koi-Kategorie – leider nicht mit Alpenblick, sondern mit Blick auf einen Hang mit darüber liegenden Bauernhof. Aber das Zimmer selbst konnte sich durchaus sehen lassen.

21 - Zimmer & Bett - Hotel das Mei - Muttern 22 - Bett - Hotel das Mei - Muttern

Ein schönes, großes Doppelbett mit darüber angebrachter Lichtleiste nahm den meisten Bereich des Raumes ein.

23 - Kleiner Schreibtisch - Hotel das Mei - Muttern 24 - FlatTV - Hotel das Mei - Muttern

Direkt neben der Tür befand sich ein kleiner Schreibtisch, auf dem sich neben Informationsmaterial auch ein frischer Apfel, eine Karaffe mit stillem Wasser und eine kleine Schreibtischlampe befand. Daneben war, fast genau gegenüber des Fußende des Bettes, ein Flachbildschirm an der Wand befestigt.

25 - Schrankecke mit Spiegel - Hotel das Mei - Muttern

Gegenüber des Schreibtischs an der Wand in Richtung Flur befand sich ein Kleiderschrank mit kleinem Safe und zusätzlichen Handtüchern darin, außerdem eine kleine Minibar mit zwei Flaschen Bier und einer Flasche spritzigen Mineralwassers und im Neunzig-Grad-Winkel dazu ein großer, fast bis zum Boden reichender Spiegel.

26 - Bad - Hotel das Mei - Muttern
27 - Toilette & Handtuchwärmer - Hotel das Mei - Muttern 28 - Dusche - Hotel das Mei - Muttern

Das Bad war ein weiteres kleines Highlight des kleinen, aber sehr wohnlichen Raums. Getrennt durch eine Milchglasscheibe mit Schiebtür fand sich dort erst einmal ein stilvolles Waschbecken mit viel Ablageflächen links und rechts, großem Spiegel, Rasierspiegel und dem üblichen Zubehör wie Handtüchern. Auf eingepackte Seifen oder ähnliche Sachen hatte man verzichtet, statt dessen gab es einen fest installierten Seifenspender an der Wand. Neben dem Waschbecken fand sich der Handtuchwärmer und gleich daneben die kleine, saubere Toilette. Ganz link schließlich, durch eine weitere Glaswand getrennt, war schließlich die Dusche installiert. Sie bestand aus einem frei beweglichen kleineren Duschkopf und einem großen starren Duschkopf in der in der Zimmerdecke installiert war, den ich aber leider nicht auf dem Foto abgelichtet habe. So schön diese Riesenduschköpfe in der Zimmerdecke ja auch sind, haben sie einen großen Nachteil: Wenn man sie aktiviert wird man erst einmal mit einem Schwall kalten Wassers übergossen, das noch den Leitungen gestanden hat bevor schließlich das warme Wasser kommt. Daher bin ich kein allzu großer Freund davon, aber stylisch war das Bad allemal.

29 - Balkon - Hotel das Mei - Muttern

Gegenüber der Tür war schließlich noch ein breites Fenster mit verriegelbarer Schiebetür, das auf einen kleinen Balkon mit zwei Sitzgelegenheiten, einem Tisch und einem Aschenbecher führte.
Nachdem alle ihre Zimmer bezogen und sich frisch gemacht hatten, trafen sich die Kollegen die wollten und nicht zu Müde waren schließlich noch in einer kleinen Hotelbar im Nebengebäude und wir ließen den Abend bei dem einen oder anderen Bierchen oder anderem Getränken gemütlich ausklingen. Allzu lange konnten wir allerdings nicht mehr machen, denn der Bus sollte am nächsten Morgen bereits um 8:30 Uhr abfahren. Doch dazu im nächsten Beitrag mehr.

Erneuter Aufbruch nach Puerto Plata [11.04.2017]

Tuesday, April 11th, 2017

Für das Osterfest in diesem Jahr hatte ich mir mal etwas besonderes überlegt und beschlossen, es in der Karibik oder besser gesagt in der Dominikanischen Republik zu verbringen. Der Preis für den Flug bei der von mir bevorzugten Fluglinie Air Berlin war zwar ziemlich happig, aber ich war dennoch bereit das Geld auszugeben, um mal wieder etwas mehr Sommer zu erleben. Heute, am Dienstag dem 11. April ging es nun also los und wie üblich verzichtete ich darauf, in der Nacht zu schlafen und machte mich bereits um kurz vor vier Uhr früh auf den Weg zum S-Bahnhof, um mit der S8 in Richtung des Flughafens zu fahren.

S8 Richtung Flughafen - München

Die Fahrt dorthin in der relativ leeren S-Bahn verlief ereignislos und auch auf dem Weg durch die verwaist wirkenden Gänge des Flughafens zum Check-In-Schalter von Air Berlin passierte nichts erwähnenswertes.

Airport Munich

Allerdings wurde als Sondermeldung in der iPhone-App von Air Berlin bereits seit gestern angezeigt, dass es bei Personen welche die EU verlassen zu intensiveren Passkontrollen mit Suche in allen Fahndungsdatenbanken kommen würde und dass man sich auf längere Wartezeiten einstellen müsste. Und ich hatte ursprünglich den Flug um 8:20 Uhr von München nach Düsseldorf gebucht, mit dem ich allerdings nur knapp 45 Minuten Zeit zwischen Ankunft und Abflug haben würde. Und ein Kollege hatte mich gestern mit der lapidaren Bemerkung: “Na, das wird aber knapp!” auch noch zusätzlich etwas in Unruhe versetzt, weswegen ich nun hier am Flughafen versuchte, meinen Verbindungflug auf den früheren 6:30 Uhr Flug umzubuchen. Zum Glück war der zugehörige Schalter, der gegenüber des Check-Ins lag, so früh bereits besetzt und die dortige Dame machte es, natürlich gegen Aufpreis, tatsächlich möglich dass ich zwei Stunden früher flog – auch wenn ich dafür einen Business-Class Platz nehmen musste. Aber lieber ein paar Euro mehr bezahlt als den Flug verpassen – so dachte ich zumindest.
Der eigentlich Check-In ging dann relativ schnell und auch die Sicherheitskontrolle verlief ohne Probleme, so dass ich schließlich endlich im Sicherheitsbereich angekommen mich dazu entschloss, mich erst einmal mit einem Kaffee und einem kleinen Snack in Form einer Laugenstange mit Wachholderschinken zu stärken. Den Preis von fast zehn Euro für beides nahm ich zähneknirschend in Kauf.

Pretzel stick with ham & coffee / Laugenstange mit Wacholderschinken & Kaffee @ Airport Munich

Dann ging es zum Abfluggate, wo nach einigem Warten schließlich das Boarding startete. Der Flug im kleinen Airbus A320 nach Düsseldorf, der weniger als eine Stunde dauerte, verlief ereignislos und dort angekommen machte ich mich sogleich auf den Weg zu den Passkontrollen, um keine Zeit zu verschwenden. Doch dort angekommen, fühlte ich mich ziemlich verarscht, denn es war absolut NICHTS los dort. Es hätte eigentlich nur noch der vetrocknete Busch gefehlt, der vor den Passkontrollschaltern über den Boden geweht wird, um die Farce komplett zu machen. Ich sprach den freundlichen Bundespolizisten auch noch einmal darauf an, während er meinen Reisepass kontrollierte, aber der winkte nur ab. Ich hatte den Aufpreis für den früheren Flug mir also sparen können – sehr ärgerlich. Aber ich nahm es mit Humor und nutzte die Zeit, noch ein wenig im Duty Free Bereich des Düsseldorfer Flughafens zu Shoppen, bevor ich mich schließlich zum Gate C35 begab, wo bereits mein Airbus A330 in Richtung Puerto Plate vorbereitet wurde.

Air Berlin Airbus A330 to Puerto Plata @ Airport Düsseldorf

Nicht aus Hunger, sondern wohl eher aus Langeweile orderte ich mir in den zwei Stunden Wartezeit bis zum Abflug sogar noch eine Currywurst mit Brötchen für etwa fünf Euro an einem der Tresen im Abflugterminal.

Currywurst & Brötchen @ Airport Düsseldorf

Dann endlich begann das Boarding und ich hatte mir für diesen Langstreckenflug mal etwas besonderes gegönnt. Ein Platz in der Business-Class war mir zwar zu teuer gewesen, aber ich hatte mir einen XL-Sitzplatz mit besonders viel Beinfreiheit direkt am Fenster reserviert. Das kostete zwar 75 Euro extra, aber so würde ich wenigstens meine Ruhe haben und ein wenig schlafen können – so hoffte ich.

AB 7382 to Puerto Plata @ Airport Düsseldorf

Nach Abschluss des Boardings machte sich der Airbus auf den Weg zur Startbahn und hob wenig später ab. Während wir immer weiter in den Himmel stiegen, dachte ich so bei mir, dass jetzt eigentlich nichts mehr passieren kann. Doch ich sollte mich geirrt haben. Noch während des Steigfluges auf Reiseflughöhe ging ein Ruck durch das Flugzeug, wenig später folgte ein zweiter Ruck und wir bemerkten schließlich, dass der Pilot begann den Steigflug abzubrechen. Dann erklang die Stimme des Kapitains in der Passierkabine und verkündete, dass beide Autopiloten des Airbus ausgefallen seien und dass die Flugkontrolle es nicht zuließ, dass man ohne Autopilot über den Atlantik flöge. Daher müsse man nun zum Flughafen Düsseldorf zurückkehren und dort alles überprüfen lassen.
Weiter erfuhren wir erst einmal nichts, während des Flugzeug weiter sank und über eine große Schleife zum Flughafen zurückkehrte.

Return to Airport Düsseldorf

Rückkehr nach Düsseldorf

Wieder gelandet fuhren wir allerdings nicht zurück zum Terminal, sondern zu einem der Hangars von Air Berlin, vor dem wir parkten während eine Treppe ans Cockpit gefahren wurde und einige Techniker an Bord kamen. Die Passagiere sollten erst einmal sitzen bleiben. Ich befürchtete etwas, dass ich die Nacht hier in Düsseldorf verbringen und erst morgen früh nach Puerto Plata käme, denn eine zweite Treppe für die Passagiere wurde wenig später heran gefahren.

At the Air Berlin Repair Hangar

Doch nach einer bangen Stunde verkündete der Pilot schließlich, dass man das Problem habe beheben können und dass wir nun zu unserem eigentlichen Flug aufbrechen würden. Wenig später stiegen wir dann wieder in den Himmel und erreichten schließlich unsere Reiseflughöhe von 10.000 Metern, wo das Boardpersonal sogleich damit begann, Getränke auszuteilen und wenig später auch schon das erste, warme Menu zu servieren. Es bestand die Auswahl zwischen einem vegatarischen Pasta- und einem Geflügel-Gericht, wobei ich mich natürlich für das Geflügel entschied.

Chicken meat loaf with spaetzle & onion sauce / Geflügelhackbraten mit Knöpfle & Zwiebelsauce

Dieses entpuppte sich als Geflügelhackbraten mit Knöpfle, Zwiebelsauce und grünen Bohnen, dazu wurde Käse, einige Cracker und ein Dessert in Form eines Beerenmousses serviert. Das Hauptgericht war natürlich aufgewärmt, aber Qualitativ durchaus hochwertig. Ich war auf jeden Fall damit sehr zufrieden.
Nach dem Essen sah ich mir einen der Filme aus dem Entertainment-Angebot – Marvels Dr. Strange mit Benedikt Cumberbatch – an, außerdem füllte ich die Einreiseformulare aus, die man im Flugzeug verteilte. Dann versuchte ich etwas zu schlafen, was mir auch für einige wenige Stunden gelang. Als ich wieder aufwachte, hatte man wohl bereits die zweite Mahlzeit serviert gehabt, doch eine des Stewardessen hatte mir glücklicherweise etwas zurückgelegt, so dass ich doch noch in den Genuss der zweiten, kalten Mahlzeit kam.

Chicken breast & noodle salad / Hähnchenbrust & Nudelsalat

Es handelte sich um eine marinierte, gebratene und wieder erkaltete Hähnchenbrust mit etwas Nudelsalat, einem Stück Käsekuchen, ein wenig Frischkäse und wieder Crackern, dazu gab es noch Wasser, einen Kaffee und Orangensaft als Getränke.
Wenig später verließ der Flieger auch schon seine Reiseflughöhe und setzte zur Landung am Flughafen Puerto Plata an – mit fast drei Stunden Verspätung.

Anflug auf Puerta Plata / Arrival at Puerto Plata

Zum Glück kam ich recht früh aus dem Flugzeug und konnte mich weit vor den Pulk an Fluggästen setzen, so dass ich schnell das “Eintrittsgeld” in Form von 20 Dollar für die Tourist-Card bezahlen, dann die Passkontrolle passieren konnte und schließlich am Gepäckband ankam, das gerade angelaufen war und die ersten Koffer ausspuckte. Leider musste ich hier recht lange warten, bis endlich auf mein guter alter Samsonite aus dem Tiefen des Flughafens nach oben befördert wurde, aber das machte nicht viel aus, da am Zoll scheinbar niemand kontrollierte.
Ich brauchte also nur noch die aufdringlichen Kofferträger abwimmeln, die sich sogleich bemühten mir den Koffer wieder zu entreißen, um sich damit ein paar Pesos zu verdienen.
Und draußen empfing mich nicht nur eine feuchte Hitze, sondern auch einige Personen die mich begrüßten und abholen wollten. Somit war alles letztlich doch noch gut ausgegangen und wir fuhren gemeinsam zur Unerkunft, wo ich mich erst einmal von der anstrengenden und langwierigen Anreise erholen konnte.