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Spaghetti Bolognese [24.07.2017]

Monday, July 24th, 2017

Bei den aktuell leider wieder etwas reduzierten Temperaturen erschien mir am heutigen Montag der Gemischte Sommersalat mit kalten Roastbeefscheiben, Dijon-Senfdressing und Kartoffelplätzchen aus dem Abschnitt Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants nicht ganz so verlockend und auch der Spinat-Meerrettichstrudel mit Kräutersauce und Salzkartoffeln bei Tradition der Region kam leider nicht für mich in Frage, da ich ja kein besonders großer Fan von Meerrettich bin. Und da ich auch keine Lust auf die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder Gebratenes Hühnerfleisch mit Thaigemüse in Austernsauce hatte, griff ich letztlich zu einem der Klassiker unseres Betriebsrestaurants, den Spaghetti Bolognese mit Parmesan, die bei Globetrotter zu finden waren.

Spaghetti Bolognese

Die Nudeln waren wie immer in Ordnung, aber die Sauce war heute geschmacklich keine Offenbarung. Hergestellt aus Hackfleisch, Tomatensauce und wohl einigen Kräutern erwies sich als leider sehr langweilig, da half auch der reichlich aufgetragene Parmsan wenig. Essbar, aber das habe ich schon besser erlebt.
Dennoch lagen die Spaghetti, mit klarem Vorsprung, heute auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte der Spinat-Merrettichstrudel, der sich aber nur knapp gegen den Sommersalat durchsetzen konnte. Und ebenfalls knapp dahinter kamen schließlich sie Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti Bolognese: +

Antipasto & Saltimbocca

Monday, May 2nd, 2011

Heute Abend zog es uns ins Ristorante San Martino im Landgasthof Martinshof in München-Riem um dort zu Abend zu Essen. Dieses Restaurant wirbt damit, die süditalienische Küche nach München zu bringen – ein Versprechen das wir natürlich einmal testen wollten. Zwar mussten wir uns gleich zu Beginn anhören, dass einige der Gerichte nicht mehr verfügbar waren, aber die übersichtliche Auswahl an Angeboten klangen durchgehend wirklich sehr erlesen. Pizza suchte man hier jedoch vergebens – obwohl ich sie ja ursprünglich auch aus dem Süden Italiens stammt – dafür gab es aber verschiedene Nudelgerichte, Suppe, Fisch- und Fleischgerichte sowie verschiedene Salate und natürlich Angebote aus dem Bereich der Antipasto. Dazu gab es natürlich ein breites Angebot an hochwertigen Weinen sowie natürlich auch anderen alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränken.
Nach einem kurzen Appetizer aus Weiß- und Olivenbrot wurde das Abendessen schließlich durch einen gemischten Antipasti-Teller eröffnet.

Antipasto

Das Zentrum bildete eine Portion aus frischen Ruccola-Blätter, getoppt von einem dünnem Käsestreifen. Darum angeordnet hatte man geräuscherten Schinken, Pesto, sautierte Salatgurken, geräuchertem Lachs und Mozzarella. Ergänzt mit wahlweise Balsamicoessig oder Olivenöl garniert sowie wieder ergänzt mit etwas Weiß- und Olivenbrot ergab diese hochwertige Zusammenstellung eine wirklich sehr gelungene Zusammenstellung und überaus leckere Vorspeise.
Auf den Hauptgang mussten wir dann leider recht lange warten – es war zwar für einen Montagabend und ein Restaurant in einem Vorort von München viel los, aber die Wartezeit war wirklich hart an der Grenze. Aber das was man uns schließlich servierte kann ich ebenfalls als sehr gelungen Bezeichnen und entschädigte ein wenig für die lange Wartezeit. Ich hatte mich für das Kalbssaltimbocca mit Kartoffelpüree entschieden – ich wollte nach der Variante mit Huhn die ich ja hier und hier schon mal probiert hatte nun endlich mal ein “echtes” Saltimbocca in seiner alla Roma Variante mit Kalb versuchen.

Saltimbocca

Auf einem Bett aus Kartoffelpüree fanden sich drei dünne Kalbsschnitzel, die man stilecht für ein Saltimbocca mit einem Blatt Salbei garniert und schließlich mit dünnem Schinken umwickelt hatte. Das entsprach genau dem was ich mir unter einem echten Saltimbocca alla roma vorstelle: Die zarten Kalbsschnitzel waren angenehm dünn und sowohl das Salbeiblatt also auch der geräucherte Schinken gaben dem ganzen eine wirklich unvergleichlich leckeren Geschmack. Gemeinsam mit dem lockeren Kartoffelpüree und der Sauce ergab das Ganze ein hochwertiges und gelungenes Abendessen. Zwar hätte noch etwas Gemüse das Ganze vollkommen komplettiert, aber auch so bin ich auch so mehr als satt geworden. Für leckere italienische Küche kann ich das San Martino vorbehaltlos weiter empfehlen.