Gemüsestrudel mit Joghurt-Dip & Ratatouille [02.03.2015]

Trotz des heute etwas erweiterten Angebotes an kalorienreichen Gerichten, denn man hatte neben einem Fleischpflanzerl mit Pfefferrahmsauce und Bratkartoffeln bei Tradition der Region und den Cannelloni mit Fleischfüllung, Bechamelsauce und Käse gratiniert bei Globetrotter noch zusätzlich Lasagne Carne mit Bechamelsauce und Käse gratiniert auf die Speisekarte gesetzt, entschied ich mich heute mal vegetarisch und leicht zu speisen und griff zum Gemüsestrudel mit Joghurt-Dip und Ratatouille bei Vitality. Ob es sich bei der von den Zutaten her sehr ähnlich klingenden Lasagne um verunglückte Cannelloni handelte, erschloss sich mir überigens nicht. 😉 Des weiteren gab es an der Asia-Thai-Theke noch Knusprig gebackene Frühlingsröllchen und Garng Panang Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry, aber auch diese Angebote kam heute nicht in meine nähere Auswahl. Und bei gerade mal 540kcal für das Hauptgericht schien mir auch noch der kleine Becher Aprikosenquark aus dem heutigen Dessert-Angebot vertretbar, der sich schließlich noch auf mein Tablett verirrte.

Vegetable strudel with ratatouille / Gemüsestrudel mit Ratatouille

Beim Ratatouille handelte es sich mal wieder um die für unser Betriebsrestaurant üblich Zubereitung, die ich ja auch schon am Montag letzter Woche zu den Polentaschnitten verzehrt hatte. Heute gab es an der fruchtigen Zubereitung auf Tomaten, Zucchini, Aubergine und Paprika allerdings einen kleinen Kritikpunkt anzubringen, denn die Tomatenstücke waren nicht geschält und die verbliebene Schale war teilweise so hart, dass sie sich nicht zerkauen ließ – sie landete am Rand des Tellers und ging zurück in die Küche. Daher muss ich, obwohl es geschmacklich ansonsten in Ordnung war, hier ein wenig in der Endnote abziehen. Am Gemüestrudel, einer Blätterteig-Rolle mit einer Füllung aus mit Erbsen und Möhren versetztem Kartoffelpüree, gab es aber nichts auszusetzen. Der Teig war noch schön knusprig und das Innere noch mehr als ausreichend heiß. Gemeinsam mit dem dünnflüssigen, aber geschmackvollen Joghurt-Dip ergab sich so mal wieder ein sehr leckeres Gericht. Und auch der kleine Becher am dickflüssigen, nicht zu süßen Aprikosenquark mit zahlreichen eingerührten Fruchtstückchen und seiner Garnitur aus Stücken von Ananas, Sternfrucht und Physalis sowie einigen Schokostreuseln gab es ebenfalls nichts weiter zu meckern. Ich konnte also insgesamt sehr zufrieden mit meiner Entscheidung sein.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erknnate man schnell dass sich die Lasagne und die Cannelloni ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten. Letztlich schien sich die Lasagne aber knapp durchzusetzen und die Cannelloni auf einen guten zweiten Platz verweisen. Auf Platz drei folgte das Fleischpflanzerl mit Bratkartoffeln, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz vier und dem Gemüsestrudel knapp dahinter auf Platz fünf.

Mein Abschlußurteil:
Gemüsestrudel: ++
Ratatouille: +
Joghurt-Dip: ++
Aprikosenquark: ++

Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelklößen [03.12.2014]

Auch wenn mit Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin-Duftreis im Bereich Vitality ein gutes und vielfach bewährtes Fischgericht auf der Karte stand, bewog mich das heutige Gericht im Bereich Tradition der Region in Form einer Geschmorten Entenkeule mit Blaukraut und Kartoffelklößen dazu, heute mal nicht wie gewohntbeim Fischgericht zuzugreifen. Das >Putensteak “Milanese” mit Tomaten-Basilikumsugo und Gabelspaghetti aus der Sektion Globetrotter sowie die Asia-Thai-Gerichte Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Currysauce oder Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsoße kamen nicht in die nähere Auswahl. Zur Entenkeule gesellte sich aber noch ein Becherchen Aprikosenquark aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Duck leg with red cabbage & dumplings / Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelklößen

Die Entenkeule sah im ersten Moment zwar ein wenig mickrig aus, aber die Ausbeute an essbaren Fleisch war dennoch erstaunlich gut und die Qualität angenehm hochwertig. Zudem ließ sich dieses auch angenehm leicht mit Hilfe von Messer und Gabel vom Knochen lösen. Gemeinsam mit der bereits leicht weihnachtlich anmutenden, dickflüssigen Sauce mit leichter Zimtnote, dem würzigen Apfel-Blaukraut und den beiden kleinen Kartoffelknödeln ein sehr leckeres Gericht. Allerdings waren die Klöße selbst heute extrem klebrig und nicht ganz so “fluffig” wie ich sie sonst gewohnt bin, daher muss ich hier ein wenig in der Wertung abziehen. Am mit zahlreichen versehenen, nicht zu süßen Aprikosenquark gab es aber wieder nichts auszusetzen. Insgesamt war ich aber sehr zufrieden mit meiner Wahl.
Und auch bei den anderen Gästen lag die Entenkeule heute sehr hoch in der Gunst und konnte mit deutlichem Vorsprung vor den anderen Angeboten auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz sah ich das Putensteak “Milanese”, und den dritten Platz teilten sich heute die Asia-Gerichte und das Seelachsfilet, zwischen denen ich keinerlei Unterschied in der Platzierung erkennen konnte.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Blaukraut: ++
Kartoffelklöße: +
Aprikosenquark: ++

Spaghetti Bolognese mit Parmesan [05.08.2014]

Da mich weder das Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout bei Vitality noch der Würstl’ Gulasch mit Paprikastreifen, Kartoffelwürfeln und saurer Sahne bei Tradition der Region sonderlich ansprach und auch die Angebote an der Asia-Thai-Theke wie Chop Suey – Gemischtes Asia-Gemüse mit gelben Thai-Curry und Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse (das ich ja erst letzten Dienstag zuletzt verzehrt hatte) kein sonderlich großes Interesse bei mir auslösten, entschied ich mich heute ohne lange zu überlegen für die alt bewährten Spaghetti Bolognese mit Parmesan, die mal wieder bei Globetrotter angeboten wurden. Dazu gesellte sich noch ein kleines Becherchen Aprikosenquark aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Spaghetti Bolognese & Parmesan

Die mild mit Kräutern gewürzte Tomatensauce, in die eine großzügige Menge krümelig angebratenes Gehacktes sowie einige Stückchen von Möhren und Knollensellerie eingearbeitet waren, erwies sich als sehr einfache, aber doch relativ schmackhafte Sauce Bolognese. Dazu passte der milde Parmesan, der durch die Hitze der Sauce bereits bereits etwas schmolz als ich mit dem Verzehr begann, natürlich wunderbar – eine klassische Garnitur für ein solches Gericht. An den einigermaßen al dente gekochten Nudeln konnte ich auch keine Kritikpunkte finden. Das Ganze war zwar keine Meister-Bolognese, aber für ein Betriebsrestaurant wie dieses absolut akzeptabel. Und auch am fruchtigen, mit einigen Fruchtstücken versehenen Aprikosenquark gab es aus meiner Sicht nichts auszusetzen.
Natürlich lagen die Spaghetti Bolognese auch bei den anderen Gästen sehr hoch in der Gunst und konnten sich mit einem riesigen Vorsprung vor den allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Danach kam erst mal lange nichts, bevor schließlich die Asia-Gerichte Platz zwei belegten, gefolgt vom Würstl’ Gulasch auf Platz drei und dem Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout auf dem vierten Platz. Aber bei solchen Klassikern wie Spaghetti Bolognese war auch kaum mit einem anderen Ergebnis zu rechnen gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti Bolognese: ++
Parmesan: ++
Aprikosenquark: ++

Rinderroulade mit Apfelblaukraut Semmelknödel [13.02.2014]

Zwar überlegte ich auch heute kurz an der Asia-Thai-Theke zuzuschlagen, wo mit Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse in Koriandersauce oder Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce, aber leider waren die heutigen Angebote der regulären Küche einfach zu gut, als dass ich darauf verzichten wollte, hier zuzuschlagen. Am vernünftigsten wäre dabei mit Sicherheit die Farmerkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse aus dem Bereich Vitality gewesen, am verlockendsten eindeutig der Cheeseburger mit Pommes Frites bei Tradition der Region. Aber dem Cheeseburger stand die Geschmorte RInderroulade mit Apfelblaukraut und Semmelknödel bei Globetrotter zumindest aus meiner Sicht nur wenig nach. Und da ich Rouladen nun einmal liebe, fiel meine Wahl schließlich auf dieses Gericht. Warum man aber den Cheeseburger nicht bei Globetrotter und die Roulade nicht bei Tradition der Region angeboten hatte, was viel besser gepasst hätte, erschloss sich mir nicht. Dazu gesellte sich dann noch ein kleiner Becher Aprikosenquark aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Rinderroulade mit Apfelblaukraut & Semmelknödeln / Beef roulade with red cabbage & bread dumplings

Fangen wir mit der negativen Komponente an: den Semmelknödeln, die zwar eindeutig selbst gemacht waren, aber nicht nur ziemlich mickrig, sondern auch von der Konsistenz her – zumindest für meinen Geschmack – etwas zu fest geworden waren. Zum Glück erwiesen sich sowohl das fruchtig-würzige Apfelblaukraut als auch ganz traditionell die mit Senf bestrichenen und die mit geräuchertem Schinken, Zwiebeln und Gewürzgurken gefüllten Rinderroulade, deren Fleisch durch das Schmoren angenehm zart und mürbe geworden war, als sehr gut gelungen,

Rinderroulade - Querschnitt / Beef roulade - lateral cut

so dass der kleine Fauxpas mit den Knödeln dann doch nicht ganz so stark ins Gewicht fiel. Und auch der mild gesüßte Quark mit seinen zahlreichen Fruchtstückchen gab keinen Grund für irgend welche weitere Kritik. In der Summe also doch eine gute Wahl.
Bei den anderen Gästen lag heute aber natürlich der Cheeseburger mit Pommes am höchsten in der Gunst und landete mit deutlichem Vorsprung auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Aber die Abstand zur zweitplatzierten Rinderroulade war nicht sehr groß und auch die Asia-Gerichte auf Platz drei standen noch recht gut da. Die vegetarische Farmerkartoffel mit Blattspinat und Sauerrahm folgte schließlich auf Platz vier und war nur sehr vereinzelt auf den Tabletts der anderen Gäste zu sehen.

Mein Abschlußurteil:
Rinderroulade: ++
Apfelblaukraut: ++
Semmelknödel: +
Aprikosenquark: ++

Griechischer Gemüseeintopf mit Schafskäse & Oliven [21.01.2014]

Auch wenn ich nicht vorhabe zum Vegetarier zu werden, so entschied ich mich heute doch wieder einmal für das vegetarische Angebot unseres Betriebsbetriebsrestaurant, einen Griechischen Gemüseeintopf mit Schafskäse und Oliven, den man wie üblich im Bereich Vitality anbot. Denn die Schinkennudeln mit Ei und Tomatensauce bei Tradition der Region sahen mir einfach zu sehr nach Kantine aus und der Schaschlikspieß vom Schwein mit Paprika, Zwiebeln und Speck mit Zigeunersauce und Pommes Frites bei Globetrotter erschien mir etwas zu kalorienreich. Einzig das Gaeng Ped Mua – Gebackenes Seelachsfilet mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce, das neben Kalon Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit Eiern und Gemüse nach Canton Art an der Asia-Thai-Theke ließ mich kurz inne halten und sinnieren – aber letztlich blieb ich dann doch bei dem Griechischen Gemüseeintopf, an den ich von in der vergangenen Mittagsmahlzeiten wie z.B. hier, hier oder hier durchgehend positive Erinnerungen hegt. Eigentlich hätte der kleine Aprikosenquark aus dem Dessert-Angebot trotz angenehm leichter 463kcal für das Hauptgericht nicht unbedingt noch seien müssen, aber ich konnte mich mal wieder nicht zurückhalten. 😉

Griechischer Gemüseeintopf mit Schafskäse & Oliven / Greek vegebtable stew with feta & olives

Der Eintopf mit Tomaten, Blumenkohl, Broccoli, Paprika, Zucchini, Zwiebeln und Aubergine war in einer mit zahlreichen Kräutern angenehm pikant gewürzten Brühe zubereitet und mit leckeren Feta-Würfeln und etwas Petersilie garniert worden – eine sehr leckere Kombination wie ich fand. Das Gemüse war zwar recht weich gekocht, aber von der Konsistenz waren sie noch so weit ok, dass ich hier keinen Punktabzug geben möchte. Einziger Kritikpunkt war das etwas zu klein geratene Stück Baguette, das man heute anstatt des sonst üblichen Fladenbrots dem Gericht beigelegt hatte, denn es reichte nicht ganz, um die verbliebene Flüssigkeit aus dem fast leeren Teller aufzusaugen. Da half auch nicht, dass das Baguette noch schön frisch und knusprig war. Zum Glück stimmte mich der kleine Becher fruchtigen und cremigen Aprikosenquarks nach dem Brot-Fauxpas wieder etwas versöhnlich. 😉
Heute gestaltete es sich schwierig, einen klaren Favoriten unter den Gerichten auszumachen, denn sowohl der Schaschlikspieß also auch die Schinkennudeln und die Asia-Gerichte waren fast gleich häufig gewählt worden. Ich musste mehrmals genau hinsehen, bis ich schließlich den Schaschlikspieß den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligte und Schinkennudeln und Asia-Gerichte zusammen auf Platz zwei einordnen konnte. Der griechische Gemüseeintopf war für ein vegetarisches Angebot zwar ungewöhnlich häufig gewählt worden, aber letztlich bliebt ihm doch nur der dritte Platz.

Mein Abschlußurteil:
Griechischer Gemüseeintopf: ++
Schafskäse: ++
Baguette: +
Aprikosenquark: ++