Seehecht in Kokosmilchsauce [16.04.2013]

Heute lag mir der Appetit mal wieder nach einem Gericht von der Asia-Thai-Theke. Und mit dem Gebackenen Seehecht mit gebratenem Gemüse in Kokosmilchsauce fand sich neben dem Tha Za Rua – Gebratenes Rindfleisch mit Gemüse in Hoi-Sin-Sauce sowie dem vegetarischen Chop Suey – Gemischtes Asia-Gemüse mit gelben Thai-Curry in Kokosmilchsauce auch gleich ein passendes Gericht. Nicht dass die reguläre Küche nichts interessantes angeboten hätte – hier hätten mich vor allem die Spaghetti mit Rucolapesto, Kirschtomaten und Parmesan bei Vitality und die Hähnchenbrust in der Knusperpanade auf Gemüsereis bei Globetrotter gereizt, während der Hackbraten mit Bratkartofeln und Kaisergemüse bei Tradition der Region mir etwas zu kalorienreich erschien – aber ich hatte mich heute nun mal recht schnell auf das asiatische Fischgericht festgelegt. Gemeinsam mit der üblichen Sättigungsbeilage in Form einer Schale Reis erwählte ich den Seehecht also zu meinem heutigen Mittagsgericht.

Seehecht in Kokosmilchsauce

Den einzigen kleinen Kritikpunkt, den ich aber nicht negativ in die Abschlußwertung einfließen lasse, war es, dass man das Gemüse teilweise wieder sehr grob geschnitten hatte. Nicht dass es dadurch schlechter oder nicht ganz durchgebraten gewesen wäre, aber so musste man doch häufiger als sonst das Messer zur Hand nehmen, um mundgerechte Stücke zu erlangen. Wie üblich war die Zusammenstellung der verschiedenen Gemüsesorten dabei wieder sehr bunt gewählt: Ich entdeckte Blumenkohl, Zucchini, Auberginen, Lauch, Kohl, Paprika in verschiedenen Farben sowie einen Hauch Koriander in der leicht scharfen und angenehm würzigen Kokosmilchsauce. Die Hauptkomponente bestand aber aus dem in Panade gebackenen Seehecht-Filetstücken, die sich nicht nur als angenehm aromatisch und zart, sondern auch als grätenfrei erwiesen. Gemeinsam mit dem Reis, den ich mir wir gewohnt mit einem Esslöffel süß-scharfer Currysauce garniert hatte, ein sehr gelungenes und sättigendes Mittagsmahl, dem ich mal wieder volle Punktzahl geben kann.
Und auch bei den anderen Gästen, so erschien es mir, schienen sich die Asia-Gerichte heute größter Beliebtheit zu erfreuen, weswegen ich ihnen wohl den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala kann. Auf Platz zwei folgte aber sehr eng der Hackbraten mit Bratkartoffeln und auch die Hähnchenbrust mit Gemüsereis kam nur sehr knapp dahinter auf dem dritten Platz. Die vegetarischen Spaghetti mit Rucolapesto und Kirschtomaten folgten schließlich auf einem guten, aber wie für vegetarische Gericht üblichen vierten Platz. Dennoch würde ich, denke ich, das Nudelgericht gerne mal probieren – bleibt also zu hoffen dass man es irgendwann bald mal wieder anbietet – denn Rucolapesto hatte ich bisher meines Wissens noch nicht probiert.

Mein Abschlußurteil:
Seehecht in Kokosmilchsauce: ++
Reis: ++

Gai Pad Praw Wan – Hähnchen süß-sauer [15.03.2013]

Nachdem der Gefüllte Germknödel mit Vanillesauce und Mohnzucker bei Tradition der Region für mich wegen seines Charakters als Süßspeise nicht als Hauptgericht in Frage kam und mich des weiteren weder der Feine Putenbraten in Champignonsauce, dazu Vollkornreis bei Vitality noch die Panierte Scholle mit Remoulade, Zitronenecke und Kartoffelsalat bei Globetrotter besonders ansprochen entschied ich mich heute mal dazu an der Asia-Thai-Theke zuzuschlagen, wo zwar weniger die Gebackenen Ananas und Banane, aber zumindest das Gai Pad Praw Wan – Knusprig gebackenes Hähnchenfilet mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce meinen Anforderungen zu ensprechen schien. Dazu gab es wie üblich ein Schälchen Reis als Sättigungsbeilage, das ich mir noch mit einem Esslöffel süss-scharfer Chilisauce garnierte.

Gai Pad Praw Wan

Zuerst musste ich feststellen, dass es sich hier wohl weniger um knusprig gebackenes Fleisch, das man wohl wie üblich paniert hätte, handelte, sondern um normal gebratenes. Da es sich aber um mageres, zartes und saftiges Hähnchenfilet handelte, kann man wohl darüber hinweg sehen. Dazu fanden sich wie üblich eine bunt zusammengestellte Gemüsemischung aus Stücken von Lauch, Blumenkohl, Auberginen, Möhren, Chinakohl, Paprika und etwas Ananas in der reichhaltig vorhandenen süss-sauren und heute auch leicht scharfen Sauce. Bis auf die Tatsache dass es auch etwas weniger Sauce getan hätte, gab es aber weder was Geschmack noch Qualität angeht irgend etwas daran auszusetzen. Gemeinsam mit dem leicht klebrigen Reis, der auch gleichzeitig half die Sauce zu binden, ergab sich ein überaus schmackhaftes und sättigendes Mittagsgericht.
Auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala lag natürlich die Panierte Scholle klar erkennbar auf Platz eins. Aber schon auf Platz zwei kamen die ebenfalls sehr beliebten Asia-Gerichte, gefolgt von dem Feinen Putenbraten in Champignonsauce auf Platz drei und dem Germknödel schließlich auf dem vierten Platz. Bei einer solchen Angebot ohne wirkliche Highlights hatte ich aber auch nichts anderes erwartet.

Mein Abschlußurteil:
Gai Pad Praw Wan: ++
Reis: ++

Pla Pad Ped – Fisch mit Chili-Bratgemüse [12.03.2013]

Das einzige Gericht, das mich heute aus dem Bereich der regulären Küche gereizt hätte wäre das Pikante Kirchererbsencurry auf indische Art mit Basmatireis bei Vitality gewesen. Der traditionell-regionale Abgebräunte Leberkäse mit Spiegelei und Bratkartoffeln erschien mir etwas zu mächtig und auf Nudeln wie die Penne Bolognese mit Parmesan hatte ich heute irgendwie keinen Appetit. Aber es gab ja auch noch die Asia-Thai-Theke, der ich mal wieder viel zu Lange nur wenig Aufmerksamkeit entgegengebracht hatte. Und da sich neben dem vegtarischen Pad Pak Raum Medmamaung – Gebratenes Gemüse mit Knoblauch in Sojasace heute auch mit Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse. Fisch und auch noch scharf erschien mir genau das richtige zu sein. Also wählte ich dieses Gericht und ergänzte noch mit einem Schälchen Reis als Sättigungsbeilage.

Pla Pad Ped (Fisch mit Chili-Bratgemüse / Fish in fried chili vegetables)

Neben einer mehr als ausreichend großer Anzahl von in Panade gebackener Fischfilet-Stücke, die ich meinte als Seelachs identifizieren zu können, fanden sich auch wieder viele unterschiedliche Gemüsesorten wie Chinakohl, Paprika, Lauch, Auberginen und Broccoli in der Zusammenstellung. Und dank der zusätzlichen Beigabe von zahlreichen kleinen roten Thai-Chilis erwies das Gericht auch als angenehm scharf, so wie ich es mag. Gemeinsam mit dem leicht klebrigen Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, ein gelungenes und sehr schmackhaftes Mittagsgericht, an dem es nichts auszusetzen gab.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lagen heute aber unübersehbar die Penne Bolognese mit Parmesan am höchsten in der Gunst und belegte daher den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte der abgebräunte Leberkäse mit Spiegelei, aber nur mit knappen Vorsprung vor den ebenfalls sehr beliebten Asia-Gerichten. Das vegetarische Kichererbsencurry mit Basmatireis folgte schließlich auf einem guten vierten Platz. Damit entsprach die heutige Platzierung auch meiner auf Erfahrung basierenden Erwartungshaltung und ich denke ich brauche dem nichts mehr hinzuzufügen.

Mein Abschlußurteil:
Pla Pad Ped: ++
Reis: ++

Gebackenes Seelachsfilet in Kokosmilchsauce [05.02.2013]

Weder der Hausgemachte Gemüsetrudel mit Joghurt-Kräuterdip bei Vitality, noch der Kartoffesuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot bei Tradition der Region oder gar das Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites und Zitronenecke in der Abteilung Globetrotter konnte mich heute dazu bewegen von meinem Plan abzufallen, das Asia-Fischgericht zu wählen. Und wie erhofft entdeckte ich an der mit drei großen Woks bestückten Asia-Thai-Theke dann auch den erhofften Gebackene Seelachsfilet mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce, das dort heute neben Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce und dem vegetarischen Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce angeboten wurde. Gemeinsam mit der üblichen Schale Reis, die ich mir noch mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garnierte, wurde das Seelachsgericht somit wie gestern bereits angekündigt zum heutigen Mittagsmahl.

Seelachs in Kokosmilchsauce / Coalfish in coconutmilk sauce

Gemeinsam mit einer wie üblich sehr bunten, gut durchgebratenen und nicht zu weichen Gemüsemischung, in der ich Lauch, Auberginen, Blumenkohl, Möhren, Zucchini, Weißkohl und Frühlingszwiebeln entdecken konnte, fanden sich zahlreiche, recht groß geratene, dafür aber angenehm zarte und vor allem grätenfreie Seelachsfilet-Stücke, die man in einer dünnen Panade gebacken hatte. Alles war angerichtet in einer angenehm dickflüssigen, leicht süßen und gleichzeitig pikant-scharfen Kokosmilchsauce, die wie ich fand geschmacklich wunderbar mit den anderen Zutaten harmonierte. Gemeinsam mit dem Reis auch heute wieder mal ein überaus gelungenes Mittagsgericht, an dem es absolut nichts auszusetzen gab.
Natürlich ist es nicht verwunderlich, dass das Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich ergattern konnte. Ein dünnes, paniert gebratenes Schweineschnitzel mit frittierten Kartoffelstäbchen ist nun mal unschlagbar. Auf Platz zwei folgte meiner Meinung nach dann der Kartoffelsuppeneintopf mit Wiener Würstchen, der meiner ein klein wenig häufiger gewählt worden war als knapp dahinter auf Platz drei folgenden Asia-Gerichte. Platz vier belegte wie üblich das vegetarische Gericht in Form des Hausgemachten Gemüsestrudels. Hätte ich mich nicht so sehr auf das Fischgericht fixiert, wäre der Strudel dennoch meine erste Wahl gewesen, denn das Gemüse in der dünnem, knusprig anmutenden Strudelteigrolle sah überaus verlockend aus. Und meine zweite Wahl wäre auf den Kartoffelsuppeneintopf gefallen, denn Schnitzel hatte ich ja erst am Sonntag gehabt und nach den ebenfalls nicht gerade leichtem Rinderhacksteak mit Country Potatoes von gestern war eine leichtere Wahl für heute einfach ratsam. Aber auch mit dem Seelachs habe ich, denke ich, eine überaus gute Wahl getroffen. ;-)

Mein Abschlußurteil:
Seelachs in Kokosmilchsauce: ++
Reis: ++

Pla Pad Ped – Fischfilet in Chili-Bratgemüse [29.01.2013]

Hätte ich mich nicht bereits im Vorfeld auf das Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse von der Asia-Thai-Theke festgelegt, hätte ich heute bestimmt zur Farmerkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse aus der Sektion Vitality gegriffen, einem Gericht dass ich ja schon einige Male gewählt hatte, und das mit 430kcal eindeutig das leichteste aller Angebote war. Da kamen die ebenfalls vegetarischen Kalon Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit Eiern und Gemüse nach Canton-Art mit Sicherheit nicht ran, denn Nudeln haben ja bekanntlich nicht gerade wenig Kalorien. Das traditionell-regionale Schweinesteak “Tessin” mit Tomaten und Schinken gratiniert, dazu Rotweinsauce und Pommes Frites klang zwar ebenfalls überaus verlockend, führte aber was die Nährwerte angeht auf jeden Fall das andere Ende der Skala an. Alternativ hätte ich auch zu dem wohl noch durchaus akzeptabel klingenden und aussehenden Ungarischen Gulascheintopf mit Kartoffelwürfeln, Paprikastreifen und Baguette bei Globetrotter greifen können – aber ich hatte mich ja wie bereits einleitend erwähnt von Anfang an auf das asiatische gebackene Fischfilet, Pla Pad Ped, festgelegt, das mit der üblichen Schälchen Reis ergänzt schließlich mein heutiges Mittagsmahl bildete. Glückskekse gab es heute aber leider mal keine.

Pla Pad Ped (Fisch in Chilisauce / Fish in chili sauce)

Zum Glück gab es dieses Mal noch mehr als genug Fischfilet-Stücke im Wok, als ich dort ankam um mich selbst zu bedienen – auch wenn mal wieder mehr Gemüse als Fisch zu finden war, was aber nicht dem fleißig hinter der Theke arbeitenden und frisch Nachschub zubereitenden Koch, sondern meinen “Mitessern” zu verdanken war, die sich wie üblich gezielt den Fisch heraus lasen und das Gemüse zurück ließen. Gut, ich ziehe die zarten, in dünner Panade gebackenen Fischfilet-Stücke – die übrigens meiner Meinung nach aus Seelachs bestanden – natürlich auch Gemüse vor, aber etwas Maß sollte man schon halten. ;-) Daher versuchte ich meinen Teller einigermaßen ausgeglichen zu befüllen und erwischte neben Paprika in grün und rot auch Möhren, Auberginen, Chinakohl, Frühlingszwiebeln, Sprossen, Blumenkohl und Broccoli – so viel verschiedene Gemüse bekommt man hier wirklich nur bei den Asia-Gerichten – zumindest wenn man nicht extra an die Gemüsetheke geht und sich kostenpflichtig dort eindeckt. Den geschmacklichen Schliff gab aber natürlich auch heute wieder die Sauce, in die man zahlreiche angebratene Stücke von kleinen roten Thai-Chilischoten hineingeschnippelt hatte und dem Gericht eine kräftige Schärfe gaben, so wie ich es mag. Dazu noch den Reis als Sättigungsbeilage und fertig war ein überaus sättigendes und schmackhaftes Mittagesgericht. Ich war mal wieder überaus zufrieden mit meiner Wahl.
Wie nicht anders zu erwarten, belegte heute natürlich das Schweinesteak “Tessin” mit Pommes mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten aber schon die Asia-Gerichte und der Ungerische Gulascheintopf kam auf einen ebenfalls guten dritten Platz. Den vierten Platz, wenn auch einen recht guten, belegte schließlich wie üblich das vegetarische Angebot, das heute ja wie bereits erwähnt aus einer männerfaustgroßen, halbierten Farmerkartoffel mit Blattspinathaube und Sauerrahm-Dressing bestand. Dennoch wäre dies mit Sicherheit meine erste Wahl gewesen, hätte ich mich nicht schon gestern auf das asiatische Fischgericht festgelegt…

Mein Abschlußurteil:
Pla Pad Ped: ++
Reis: ++