Pla Pad Ped – Fischfilet in Chili-Bratgemüse [29.01.2013]

Hätte ich mich nicht bereits im Vorfeld auf das Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse von der Asia-Thai-Theke festgelegt, hätte ich heute bestimmt zur Farmerkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse aus der Sektion Vitality gegriffen, einem Gericht dass ich ja schon einige Male gewählt hatte, und das mit 430kcal eindeutig das leichteste aller Angebote war. Da kamen die ebenfalls vegetarischen Kalon Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit Eiern und Gemüse nach Canton-Art mit Sicherheit nicht ran, denn Nudeln haben ja bekanntlich nicht gerade wenig Kalorien. Das traditionell-regionale Schweinesteak “Tessin” mit Tomaten und Schinken gratiniert, dazu Rotweinsauce und Pommes Frites klang zwar ebenfalls überaus verlockend, führte aber was die Nährwerte angeht auf jeden Fall das andere Ende der Skala an. Alternativ hätte ich auch zu dem wohl noch durchaus akzeptabel klingenden und aussehenden Ungarischen Gulascheintopf mit Kartoffelwürfeln, Paprikastreifen und Baguette bei Globetrotter greifen können – aber ich hatte mich ja wie bereits einleitend erwähnt von Anfang an auf das asiatische gebackene Fischfilet, Pla Pad Ped, festgelegt, das mit der üblichen Schälchen Reis ergänzt schließlich mein heutiges Mittagsmahl bildete. Glückskekse gab es heute aber leider mal keine.

Pla Pad Ped (Fisch in Chilisauce / Fish in chili sauce)

Zum Glück gab es dieses Mal noch mehr als genug Fischfilet-Stücke im Wok, als ich dort ankam um mich selbst zu bedienen – auch wenn mal wieder mehr Gemüse als Fisch zu finden war, was aber nicht dem fleißig hinter der Theke arbeitenden und frisch Nachschub zubereitenden Koch, sondern meinen “Mitessern” zu verdanken war, die sich wie üblich gezielt den Fisch heraus lasen und das Gemüse zurück ließen. Gut, ich ziehe die zarten, in dünner Panade gebackenen Fischfilet-Stücke – die übrigens meiner Meinung nach aus Seelachs bestanden – natürlich auch Gemüse vor, aber etwas Maß sollte man schon halten. 😉 Daher versuchte ich meinen Teller einigermaßen ausgeglichen zu befüllen und erwischte neben Paprika in grün und rot auch Möhren, Auberginen, Chinakohl, Frühlingszwiebeln, Sprossen, Blumenkohl und Broccoli – so viel verschiedene Gemüse bekommt man hier wirklich nur bei den Asia-Gerichten – zumindest wenn man nicht extra an die Gemüsetheke geht und sich kostenpflichtig dort eindeckt. Den geschmacklichen Schliff gab aber natürlich auch heute wieder die Sauce, in die man zahlreiche angebratene Stücke von kleinen roten Thai-Chilischoten hineingeschnippelt hatte und dem Gericht eine kräftige Schärfe gaben, so wie ich es mag. Dazu noch den Reis als Sättigungsbeilage und fertig war ein überaus sättigendes und schmackhaftes Mittagesgericht. Ich war mal wieder überaus zufrieden mit meiner Wahl.
Wie nicht anders zu erwarten, belegte heute natürlich das Schweinesteak “Tessin” mit Pommes mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten aber schon die Asia-Gerichte und der Ungerische Gulascheintopf kam auf einen ebenfalls guten dritten Platz. Den vierten Platz, wenn auch einen recht guten, belegte schließlich wie üblich das vegetarische Angebot, das heute ja wie bereits erwähnt aus einer männerfaustgroßen, halbierten Farmerkartoffel mit Blattspinathaube und Sauerrahm-Dressing bestand. Dennoch wäre dies mit Sicherheit meine erste Wahl gewesen, hätte ich mich nicht schon gestern auf das asiatische Fischgericht festgelegt…

Mein Abschlußurteil:
Pla Pad Ped: ++
Reis: ++

Gai Pad Praw Wan [09.11.2012]

Wie ich befürchtet hatte, gab es am heutigen Freitag kein weiteres Gericht aus der südamerikanischen Küche. Die reguläre Küche bot mit einer Hähnchenbrust auf bunten Wokgemüse, dazu Wildreismix bei Vitality und Lachwürfel in Dill-Sahnesauce und Pasta bei Globetrotter aber zwei interessante Angebote – einzig der traditionell-regionale Apfelstrudel mit Vanillesauce als Süßspeise erschien mir als Hauptmahlzeit nicht besonders geeignet. Dennoch entschied ich mich dazu, den heutigen Freitag dazu zu nutzen, auch der asiatischen Küche meinen Respekt zu zollen. Die Gebackene Ananas und Banane waren auch hier nicht geeignet, aber das Gai Pad Praw Wan – Knuspriges gebackenes Hähnchenfilet mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce und die Gebackene Ente mit verschiedenen Gemüse in Koriandersauce schienen mit gute Alternativen zu sein. Leider war der Wok mit dem Entengericht so gut wie leer und die Fleischstücke von den vorherigen Gästen fast komplett herausgelesen, daher griff ich einfach zu dem süß-sauren Hähnchengericht, das ich mir mit einer Schale Reis zu meinem heutigen Mittagsgericht kombinierte.

Gai Pad Praw Wan

Wie sich nach den ersten Bissen bereits herausstellte, war die süß-saure Sauce heute nicht wirklich süß-sauer, sondern irgend etwas anderes das ich nicht genau definieren konnte – was sie aber nicht schlechter machte. Gemeinsam mit den zahlreichen, in dünner Panade gebackenen Hähnchenfiletstücken und dem Mix aus verschiedensten gebratenen Gemüsen wie Auberginen, Zucchini, Kohl, Lauch, Blumenkohl, Broccoli, Paprika und Möhren ergab sich auch mit der nicht ganz der eigentlichen Beschreibung entsprechenden Sauce ein überaus leckeres Gericht. Somit bin ich geneigt, trotz der enttäuschten Erwartungshaltung auch heute volle Punktzahl zu geben.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, so sah man schnell dass die Hähnchenbrust auf Wokgemüse heute mit knappen Vorsprung vor den Lachswürfeln in Dill-Sahnesauce den ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Fisch ist eben nicht jedermanns Sache. Auf einem guten dritten Platz folgten schließlich die Asia-Gerichte und der süße Apfelstrufel auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Gai Pad Praw Wan: ++
Reis: ++

Gebratenes Hühnerfleisch in Erdnußsauce & Poh Piard Thord [15.10.2012]

Einen kurzen Moment überlegte ich zwar, bei den 6 Stck. Nürnberger Würstchen mit Sauerkraut und Kartoffeln zuzuschlagen, die heute bei den traditionell-regionalen Gerichten angeboten wurden, doch dann besann ich mich eines besseren und wandte mich zuerst der Hähnchenkeule mit Paprikasauce und Curryreis bei Globetrotter und schließlich der Farmerkartoffel mit Sauerrahm & Blattspinatgemüse, dazu Salatbouquet. Dann aber entdeckte ich an der Asia-Thai-Theke neben dem Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und dem Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce auch noch Gebratenes Hühnerfleisch mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce. Ich hatte seit langem kein Asia-Gericht mit Erdnußsauce mehr gegessen, also nutzte ich die Gelegenheit und griff kurz entschlossen bei diesem Angebot zu. Dazu nahm ich mir noch jeweils zwei der beiden Frühlingsrollen-Sorten und die übliche Schüssel Reis als Sättigungsbeilage.

Gebratenes Hühnerfleisch in Erdnußsauce & Frühlingsröllchen / Fried chicken in peanut sauce & spring rolls

Die beiden Sorten der angebotenen Frühlingsrollen unterschieden sich vor allem darin, dass die länglichen, röhrenförmigen ausschließlich mit einem leicht würzigen Gemüse gefüllt waren, während sich in den etwas wie Maultaschen geformten ein eher geschmackloses Fleisch mit etwas Koriander befand, das ich meine als gebratenes Geflügelhackfleisch identifizieren zu können. Die Fleischvariante war geschmacklich weniger mein Ding – es fehlte ihnen einfach die richtige Würze – aber an den vegetarischen Frühlingsrollen gab es absolut nichts auszusetzen. Und auch das Hauptgericht erfüllte meine Erwartungen vollständig. In einer würzigen und leicht scharfen Erdnußsauce, der auch einige Erdnüsse beigemengt worden waren fanden sich neben zahlreichen zarten Hühnerfleischstücken auch wie üblich eine bunte Mischung aus verschiedensten Gemüsesorten wie Paprika, Auberginen, Möhren, Kohl, Frühlingszwiebeln, Broccoli und Lauch. Gemeinsam mit dem leicht klebrigen Reis, den ich aus Gewohnheit mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, ergab das ein sehr leckeres und auch angenehm sättigendes Mittagsgericht. Ich war damit, wie bei den Asia-Gerichten bis auf wenige Ausnahmen eigentlich üblich, sehr zufrieden.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Kantinengäste um, kristallisierte sich schnell heraus dass die Nürnberger Würstchen heute mit klar ersichtlichen Vorsprung wohl das beliebteste der angebotenen Gerichte war und somit zweifellos Platz eins auf der heutigen allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf Platz zwei folgten aber schon die Asia-Gerichte, aber sehr knapp gefolgt von der ebenfalls sehr häufig gewählten Hähnchenkeule mit Paprikasauce. Einen guten, aber dennoch nur vierten Platz erreichte schließlich die Farmerkartoffel mit Spinat. Somit brachte die Platzierung der einzelnen Gerichte mal wieder keinerlei Überraschungen mit sich, denn sie entsprach eigentlich genau den bisherigen Erfahrungswerten.

Mein Abschlußurteil:
Hühnerfleisch in Erdnußsauce: ++
Reis: ++
Vegetarische Frühlingsrollen: ++
Fleisch-Frühlingsrollen: +/-

Gebackene Polentaschnitte mit Ratatouillegemüse [11.10.2012]

Zwar wären was die Kalorienwerte angeht heute mit Sicherheit auch die Griechischen Bifteki mit Tzatziki, frischen Zwiebeln und Reis aus dem Bereich Globetrotter sowie die Gefüllte Crêpe mit Salatbeilage aus dem dieswöchentlichen Sonderangebot in Ordnung gewesen, aber irgendwie reizte mich die Gebackene Polentaschnitte mit feinem Rataouillegemüse, die mit ihren 490kcal heute im Bereich Vitality angeboten wurde mehr. Da konnte mich auch der Rindergulasch mit Butternudeln bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Angebote wie Chop Suey – Gemischtes Asia-Gemüse in Kokosmilchsauce und Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse in Kokosmilchsauce noch umstimmen. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Englische Mintcreme von der Dessert-Theke auf mein Tablett.

Polentaschnitte mit Ratatouillegemüse / Polenta Slice with ratatouille

Zwar war das Gemüse im Ratatouillegemüse, vor allem die Zucchini und die Auberginen, sehr grob geschnitten, dafür war die fruchtige Tomatensauce mit ihren zahlreichen Stücken von geschälten Tomaten dieses Mal mit einer kräftigen Schärfe versehen – was meinen persönlichen Vorlieben natürlich sehr entgegen kam. Die beiden paniert gebackenen Schnitten, in deren Mitte sich noch eine in der Beschreibung genannten Füllung aus Rahmspinat befand,

Polentaschnitte - Querschnitt

waren ebenfalls in Ordnung – auch wenn sie nicht mehr hundertprozentig heiß waren. Aber das will ich nicht negativ in die Bewertung einfließen lassen, denn insgesamt war ich mal wiedersehr zufrieden mit dem heutigen Gericht. Einzig die Mintcreme war für meinen Geschmack etwas zu süß und etwas zu dünnflüssig, das hatte ich schon besser erlebt – daher hier ein kleiner Abzug.
Entgegen meiner Erwartungen lagen heute bei genauer Beobachtung die Asia-Gerichte am höchsten in der Gunst der anderen Kantinengäste. Eigentlich hätte ich die Bifteki heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala vermutet, diese folgten aber auf einem guten, aber dennoch zweiten Platz. Auf Platz drei folgte der Rindergulasch mit Nudeln und den vierten Platz teilten sich schließlich die Polentaschnitten und der Crêpe.

Mein Abschlußurteil:
Polentaschnitten: ++
Ratatouillegemüse: ++
Englische Mintcreme: +

Pla Rad Prik [10.10.2012]

Am heutigen Mittwoch war natürlich mal wieder wie üblich ein Fischtag angesagt. Daher kamen für mich die Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites bei Tradition der Region und das Schweinegeschnetzelte “Züricher Art” mit Röstinchen für mich ebenso wenig in Frage wie auch das Chop Suey – Gemischtes Asia Gemüse gebraten in Kokosmilchsoße an der Asia-Thai-Theke. Besser klangen da schon Pla Rad Prik – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in Chili-Limonengras-Sauce und der Gedünstete Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln bei Vitality. Bei den zusätzlichen Crêpe-Angeboten hatte man sich heute auf die süßen Variante beschränkt. Nach einigem Abwägen entschied ich mich heute dann mal für das Asia-Gericht, das ich wie üblich mit einer Schale Reis komplettierte. Bei den Desserts beschränkte ich mich heute auf einen Glückskeks. Ich glaube übrigend dass es sich dabei eher um Pla Pad Prik handelte und man sich vertippt hat, aber ich kann nicht sicher sein, daher gebe ich die Bezeichnung hier so wieder wie ich sie gelesen habe.

Pla Rad Prik

Zwar hatte man die wie üblichen bunten Gemüsezusammenstellung aus Zucchini, Auberginen, Paprika, Lauch, Blumenkohl, Kohl und Curryblättern dieses Mal etwas etwas sehr grob geschnitten, aber das minderte den leckeren Geschmack den es zusammen mit der dunklen, schön dickflüssigen gut scharfen Sauce und dem in dünner Panade gebratenen Seelachs sowie natürlich dem Reis ergab glücklicherweise überhaupt nicht. Einziger kleiner Kritikpunkt war das Fehlen des Knusprigen an den Fischfilet-Stücken, denn durch die Sauce waren sie größtenteils etwas eingeweicht. Aber dennoch gebe ich für dieses Gericht mal wieder volle Punktzahl.
Die meisten der anderen Gäste hatten heute natürlich, ganz wie es zu erwarten gewesen war, bei der Currywurst mit Pommes Frites zugegriffen, womit dieses Gericht ohne jeden Zweifel Platz eins der heutigen Beliebtheitsskala landete. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, aber eng gefolgt von dem Schweinegeschnetzelten mit Röstis auf Platz drei und schließlich dem gedünsteten Seelachs mit Blattspinat auf einem guten, aber dennoch vierten Platz. Bleibt nur zu hoffen dass man die pikanten Crêpes nicht komplett eingestellt hat, denn ich hätte schon mal gerne eins probiert. Wenn doch werde ich wohl morgen oder übermorgen mal – ausnahmsweise – einen süßen Crêpe als Nachtisch wählen.

Mein Abschlußurteil:
Pla Rad Pri: ++
Reis: ++