Ente süß-sauer [28.06.2012]

Heute war es mal wieder an der Zeit, der Asia-Theke meine Gunst zu widmen. Zwar gab es auch in der regulären Küche einige interessante Angebote, denn neben dem Sommerlichen Blattsalat mit geräuchertem Lachs, Meerrettichsauce und frischen Kräutern bei Vitality fanden sich auch ein Schweinsbraten mit Dunkelbiersauce und Kartoffelknödel bei Tradition der Region sowie ein Putensteak “Hawaii” mit Frischtiger Sauce und Mandelreis bei Globetrotter. Aber als ich die Gebratene Ente mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce entdeckte, die neben Ko Lo Han Zai – Gebratenes Gemüse in Süß Saurer Sauce und Kali Au – Rindlfiesch gebraten mit Bambus, Karotten, Lauch und Chinapilzen an der Asia-Thai-Theke auf der Speisekarte stand, stand meine Entscheidung fest. Dazu noch ein Schälchen Reis, das ich mir mit etwas süß-scharfer Chilisauce würzte und fertig war mein heutiges Mittagsmahl.

Ente süß-sauer / Duck sweet sour

Neben zahlreichen zarten Entenfleisch-Stücken, viele davon mit leckerer Haut, fand sich wie üblich eine bunte Gemüsemischung in der Zubereitung. Ich entdeckte Zucchini, Möhren, Auberginen, Paprika, Lauch, Chinakohl, Sojasprosse, Keimlinge und sogar ein paar Erbsen, außerdem fand sich neben der Ananas sogar einige kleine Stücke Kiwi in der sehr lecker geratenen süß-saueren Sauce. Gemeinsam mit dem ebenfalls sehr gut geratenen Reis ergab sich somit mal wieder ein sehr gelungenes Mittagsgericht – ich war sehr zufrieden mit meiner heutigen Wahl.
Beim den anderen Kantinengästen lag heute aber dann doch der Schweinebraten mit Dunkelbiersauce höher in der Gunst und landete so auf Platz eins der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten aber schon die Asia-Gerichte, gefolgt vom Putensteak “Hawaii” auf Platz drei und dem Sommerlichen Blattsalat auf Platz vier. Im Grunde genommen aber eine dem Angebot entsprechende Platzierung, die konform der bisherigen Erfahrungswerte war – daher erübrigt sich wohl jedes weitere Kommentar. 😉

Mein Abschlußurteil:
Ente süß-sauer: ++
Reis: ++

Gung Pao Gai [19.06.2012]

Zwar waren die Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites bei Tradition der Region heute ebenso wenig etwas für mich wie der bei Globetrotter angebotene Makkaroniauflauf mit gekochtem Schinken und Käse gratiniert, der in einer Tomatensauce serviert wurde und in seiner Portionsgröße in etwas dieser Variante entsprach – beides war eindeutig zu mächtig für einen so warmen Sommertag, aber mit einer Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln, die mit Sour Cream garniert bei Vitality angeboten wurde, gab es dennoch ein durchaus verlockendes Angebot. Da es mich aber visuell nicht sonderlich ansprach, entschied ich mich dazu der asiatischen Küche heute mal wieder eine Chance zu geben. Das vegetarische Ko Lo Han Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce dort erschien zwar schon mal nicht übel, doch mehr noch sprach mich das Gung Pao Gai – Putenfleisch gebraten mit Gemüse in Chili-Sauce – scharf an. Gemeinsam mit einem Schälchen Reis und einem nicht näher definierten Dessert gestaltete ich mir also daraus mein heutiges Mittagsmahl.

Gung Pao Gai

Gemeinsam mit zahlreichen gebratenen und zarten, aber teilweise recht groß geratenen Putenfleisch-Stücken fand sich eine wie üblich bunte Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten, in der ich u.a. Zucchini, Auberginen, Paprika, Möhren, Chinakohl, Blumenkohl und Brokkoli entdeckte. Alles war in einer dunklen, herben Sauce angemacht, die meine Anforderungen an eine eine scharfe Asia-Sauce vollends erfüllte – der Koch hatte hier heute eindeutig mal nicht am Chili gespart. Wie üblich sehr lecker, gab mal wieder absolut nichts daran auszusetzen. Und auch der Reis, der zwar dieses Mal deutlich klebriger war als üblich, erfüllte alle Anforderungen die ich daran stellte. Das Dessert schließlich erwies sich als mit einer Schicht aus Johannisbeereb-Sauce garnierter Grießbrei. Ich hatte zwar eher mit einem Mousse gerechnet, aber auch diese Zusammenstellung ließ eigentlich keine Wünsche offen. Somit konnte ich mit meiner Auswahl auch heute mal wieder absolut zufrieden sein.
Welches Gericht heute bei den anderen Kantinengästen am beliebtesten war, brauche ich wohl kaum zu erwähnen: Die Currywurst mit Pommes Frites belegte heute natürlich mit uneinholbaren Vorsprung Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, jedoch nur mit knappen Vorsprung vor dem Makkaroniauflauf. Die Pilzpfanne folgte schließlich, auch wenn sie für ein vegetarisches Gericht ungewöhnlich beliebt erschien, auf Platz vier. Einzig beim zweiten und dritten Platz war ich mir unsicher gewesen, ansonsten entsprach diese Platzierung genau der Erwartungshaltung.

Mein Abschlußurteil:
Gung Pao Gai: ++
Reis: ++
Grießbrei mit Johannisbeeren: ++

Welsfilet mit Chili-Bratgemüse [13.06.2012]

Auch den heutigen Mittwoch hatte ich natürlich wieder großen Appetit auf Fisch- oder Meeresfrüchte. Daher fielen die Angebot der Sektion Tradition der Region in Form eines Halben Grillhendels mit Pommes Frites ebenso aus wie die Penne arabiatta mit Parmesan bei Globetrotter. Aber auch der bei Vitality angebotene Sommersalat mit Scampispieß, gebratenen Spargel und Baguette sagte mit nicht ganz so zu, da er mir zu Salatlastig erschien und ich hatte größeren Appetit. Also wandte ich meine Aufmerksamkeit der Asia-Theke zu, wo sich neben Kai Mian Min – Gebratene Chinanudeln mit Eieran nach Sijan Art und Que Chao Ji Pian – Rindfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse, Pepperoni und gelben Thai Curry in Kokosmilchsauce auch mit einem Gebackenen Welsfilet mit Chili-Gemüse auch gleich etwas passendes. Gemeinsam mit einer Schale Reis, die ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garnierte. Auf einen Nachtisch – abgesehen vom kostenlosen Glückskeks – verzichtet ich heute aber.

Welsfilet auf Chili-Bratgemüse

Zu einer wie üblich bunten Gemüsemischung, die heute aus geschnittenen Stücken von Zucchini, Auberginen, Möhren, Keimlingen, Paprika, Curryblättern, Kohl und Stangensellerie bestand, fanden sich reichlich in dünner Panade gebackenes, zartes und natürlich grätenfreies Welsfilet. Alles war in einer eher herben, dunklen und durch die Chili leicht scharfen Sauce angemacht, die geschmacklich natürlich das Gericht mal wieder definierte und meiner Meinung nach sehr gut zum Fisch passte. Am Hauptgericht gab es also wie üblich absolut nichts auszusetzen. Beim Reis musste ich allerdings heute ein paar Abstriche machen, denn es erschien mit dass er ein klein wenig zu kurz gekocht worden war und dadurch stellenweise noch etwas zu “bissfest” erschien. Daher hier leichte Abzüge.
Der Gros der anderen Gäste hatte natürlich beim Halben Hähnchen mit Pommes Frites zugeschlagen, das mit großen Vorsprung vor allen anderen Gerichten auf Platz eins der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf Platz zwei folgten aber schon die Asia-Gerichte, gefolgte von den Penne arabiatta auf Platz drei und knapp dahinter dem Scampispieß mit Spargel & Sommersalat auf Platz vier. Das entsprach auch genau der Platzierung die bei einem solchen Angebot erwartet hatte, daher kann ich mir da weitere Kommentare, so glaube ich, ersparen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Wels mit Chili-Bratgemüse: ++
Reis: +

Gebackener Zander in Chili-Ingwer-Limonen-Sauce [06.06.2012]

Mit dem heutigen Globetrotter-Angebot in Form einer Lasagne Bolognese mit Käse gratiniert und den traditionell-regionalen Schweinefiletmedaillions mit Dijon-Senfsauce und Kroketten war zwar die Verlockung recht groß, meiner üblicherweise gepflegter Bevorzugung von Fisch- und Meeresfrüchte-Gerichten untreu zu werden. Aber auch der Lachs aus der Folie mit Fencheltomaten und Risoleekartoffeln bei Vitality erschien mehr als nur akzeptabel. Dann aber entdeckte ich den Gebackenen Zander mit verschiedenem Gemüse in Chili-Ingwer-Limonen-auce, der neben Feng Shi Tzau Min – Glasnudeln gebraten mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce und Niang Hua Gai – Hühnerfleisch gebraten in gelben Thaicurry nach Paking Art an der Asia-Theke angeboten wurde. Und da ich sowohl lange kein Fischgericht mehr von der Asia-Theke als auch lange auch keinen Zander mehr verzehrt hatte, entschied ich mich schließlich für das asiatische Fischgericht, dass ich mir wie üblich mit einer Schale Reis als Sättigungsbeilage ergänzte.

Gebackener Zander in Chili-Ingwer-Limonen-Sauce

Dieses Mal erwies sich die Sauce aus Chili und Limonen mit leichtem Ingwer-Aroma als wirklich von guter Schärfe. Darin fanden sich eine wie üblich bunte Zusammenstellung verschiedener gut durchgebratenen Gemüsesorten von wie Paprika, Lauch, Kohl, Möhren, Zucchini, Auberginen und Blumenkohl sowie zahlreiche in dünner Panade gebackenes, zartes und grätenfreies Zanderfilet, das sich mal wieder als angenehm aromatische und geschmacksintensive Fischsorte herausstellte. Gemeinsam mit dem Reis mal wieder ein sehr leckeres Gericht, an dem es nichts auszusetzen gab. Allerdings scheint es mit langsam so, dass fast jedes Asia-Gericht aus einer willkürlich zusammengewürfelten Gemüsezusammenstellung und einer beliebigen Fleischsorte besteht, dass sich dann vor allem durch die Sauce definiert. Nicht dass das schlecht wäre, aber gäbe mit Sicherheit ausgeklügeltere Zusammenstellungen. Das aber nur am Rande erwähnt, da ich letztlich mal wieder sehr zufrieden mit meiner Wahl gewesen war.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste hatte aber heute natürlich die Lasagne, wenn auch nur Knapp, den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala erlangt. Auf Platz zwei lagen dann meiner Meinung nach die Schweinemedaillions, aber nur hauchdünn vor den ebenfalls sehr beliebten Asia-Gerichten auf Platz drei. Den vierten Platz belegte schließlich der Lachs mit Fencheltomaten. Hätte die Asia-Theke nicht so etwas verlockendes wie Zander gefunden, hätte ich mich aber wohl dennoch für den Lachs entschieden.

Mein Abschlußurteil:
Zander in Chili-Ingwer-Limonensauce: ++
Reis: ++

Gaeng Panang Gai [23.04.2012]

Zwar standen heute mit Zucchini-Kartoffelgulasch im Bereich Vitality, einem traditionell-regionalen Hackbraten mit Zwiebelsauce und Kartoffelpüree sowie Spaghetti Carbonara bei den Globetrotter-Gerichten auch in der regulär-westlichen Küche durchgehend interessante Angebote auf der Speisekarte, doch nach so langer Abstinenz von der Asia-Thai-Küche wollte ich auch diesem Bereich wieder eine Chance geben. Und neben dem vegetarischen Pud Pak Ruam Mit – Gebratenes frisches Gemüse in Austernsauce fand sich mit Gaeng Panang Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry auch gleich das richtige Gericht. Mit einer Schale Reis als Sättigungsbeilage sowie einem Becherchen Aprikosenjoghurt und einem Glückskeks ergab sich somit meine heutige Mittagszusammenstellung.

Gaeng Panang Gai

In einer cremigen, leicht scharfen Sauce fanden sich wie üblich eine bunte Zusammenstellung verschiedener Gemüsesorten wie Kohl, Lauch, Aubergine, Möhre, Zucchini und Bambus sowie natürlich die zarten, zahlreich vorhandenen Stücke des gebratenen Hühnerfleisches. Gemeinsam mit dem klebrigen Reis, den ich mir wie üblich mit einem großzügigen Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte ein sehr leckeres und sättigendes Mittagsgericht, das ich schließlich mit dem sahnigen Aprikosenjoghurt mit seiner Fruchtgarnitur ebenfalls sehr schmackhaft abschloss.
Beim restlichen Kantinenpublikum lag heute aber ohne Frage der Hackbraten auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala, während auf Platz zwei mit knappen Vorsprung noch vor den Asia-Gerichten die Spaghetti Carbonara belegte. Nach dem drittplatzierten Angeboten von der Asia-Thai-Theke folgte schließlich der vegetarische Zucchini-Kartoffelgulasch. Hätte ich mich nicht für etwas Asiatisches entschieden, wäre dieses Gericht aber dennoch wahrscheinlich meine erste Wahl gewesen – zumal ich am Wochenende ja mal wieder nicht gerade kalorienarm gekocht hatte. 😉

Mein Abschlußurteil:
Gaeng Panang Gai: ++
Reis: ++
Aprikosenjoghurt: ++