Pad Pla Muek [04.01.2012]

Natürlich wollte ich auch heute am ersten Mittwoch des neuen Jahres 2012 nicht mit der Tradition brechen an diesem Wochentag zu Fisch und Meeresfrüchten zu greifen. Also kamen die traditionell-regionalen Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln sowie das Picata Milanese vom Schwein auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce bei Globetrotter ebenso wenig in Frage wie das Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezialsauce an der Asia-Thai-Theke. Besser klangen da schon die ebenfalls asiatischen Pad Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit verschiedenen Gemüse und Pilzen in Fischsauce und das Barschfilet aus dem Dunst in Weißweinsauce, dazu Bouillionkartoffeln bei Vitality. Nicht nur weil ich schon seit längerem den Asia-Gerichten nicht so zugesprochen war, sondern auch weil mit heute irgendwie nach Tintenfisch war entschied ich mich schließlich für das Pad Pla Muek, welches ich mit der üblichen Schüssel Reis, einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce und einem Glückskeks komplettierte.

Pad Pla Muek

Das erste war mit bei diesem Gericht auffiel war der starke Geruch nach Fisch welchen es verströmte – kein unangenehmer Geruch, sondern einfach nur Fischig. Ursache war wohl die verwendete Fischsauce. Und Tintenfische gehören ja nicht zu den Fischen, welche Wirbeltiere sind, sondern zu den schalenlosen Kopffüsslern. Und von diesen Kopffüsslern fanden sich reichhaltig feste Fleischstücke in dieser Speise, welche die Köchin außerdem mit der für Asia-Gerichte typischen, bunten Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten kombiniert hatte. So fand ich Auberginen, Paprika, Tomaten, Salat, Chinakohl, Möhrenscheiben, Blumenkohl, Broccoli und Zucchini darin, allerdings hatte ich wohl keinen der in der Beschreibung angekündigten Pilze erwischt. Gemeinsam mit der würzigen Fischsauce ergab alles zusammen ein wirklich gelungenes und schmackhaftes Mittagsgericht bei dem ich mir wohl auch wegen der Kalorien nicht allzu viele Sorgen zu machen brauchte.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie immer aus Beobachtung der Vorlieben der anderen Gäste aufstellte, lieferten sich heute jedoch die Käsespätzle und das Piccata Milanese ein enges Kopf an Kopf Rennen um den ersten Platz welches mit knappen Vorsprung das Piccata für sich entscheiden konnte. Auf Platz drei und nur knapp hinter den Käsespätzle folgten aber auch schon die Asia-Gerichte und auch der Barsch erfreute sich trotz seinem vierten Platz noch einer relativ breiten Beliebtheit.

Mein Abschlußurteil:
Pad Pla Muek: ++
Reis: ++

Gaeng Keaw Wan Gai [11.11.2011]

Aus der regulären Küche hätte mich heute nur das Gegrillte Filetstück vom Schwein auf knackigem Wokgemüse mit Basmatireis aus dem Bereich Vitality wirklich mein Interesse wecken können, die traditionell-regionalen Marillenknödel in Vanillesauce und Zimt-Zucker waren aufgrund ihrer Eigenschaft als Süßspeise nichts für mich und das Gebackene Fischfilet mit Kartoffel-Gurkensalat und Dip sagte mir aufgrund des persönlich nicht so sehr bevorzugten Kartoffelsalates nicht so zu. Aber an der Asia-Thai-Theke entdeckte ich heute auch neben der für Freitag üblichen Gebackenen Ananas und Banane und Gebratenen Garnelen mit verschiedenen Gemüsen in süß-saurer Sauce auch noch Geang Keaw Wan Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse Auberginen und Bambussprossen in scharfem grünen Curry. Das schien mir in Kombination mit einer Schüssel Reis genau das richtige für heute Mittag.

Gaeng Keaw Wan Gai

Zusätzlich zu reichlich zarten, unpaniert gebratenem Hähnchenfleisch fand sich wie bei solch asiatischen Gerichten üblich eine bunte Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten in der Zusammenstellung. Ich entdeckte neben den bereits erwähnten Auberginen und Bambussprossen auch Paprika, milde Zwiebeln in recht großen Stücken, Zucchini, Möhren, Chinakohl, Curryblätter und sogar einem einzelnen Stück Ananas. Letzteres war aber bestimmt eher für die süß-sauren Garnelen gedacht gewesen und nur per Zufall hier hinein geraten. Und alles war in einer leicht scharfen, angenehm cremigen Sauce angemacht, die meiner Meinung nach wunderbar mit den anderen Zutaten harmonierte. In Kombination mit Reis, den ich mir wie üblich mit einem großzügigen Löffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, ergab das ein leckeres und sättigendes Mittagsgericht, mit dem ich sehr zufrieden sein konnte.
Bei den anderen Kantinengästen lag heute aber sehr eindeutig das Fischfilet am höchsten in der Gunst und errang so den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten aber schon die Asia-Gerichte und auf Platz drei das Filetstück vom Schwein aus Wokgemüse. Die Marillenknödel folgten schließlich auf Platz vier, wurden aber auch hier und da als zusätzlicher Nachtisch gewählt. Für mich wäre das zu viel gewesen, aber ich denke mit dem von mir gewählten Asia-Gericht bin ich was die Kalorienwerte angeht ganz gut weggekommen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Gaeng Keaw Wan Gai: ++
Reis: ++

Griechischer Gemüsetopf [10.11.2011]

Zumindest war ich mir heute sicher nicht bei dem eindeutig zu kalorienreichen Cordon bleu vom Schwein mit Pommes Frites aus dem Bereich Globetrotter zuzugreifen – obwohl es visuell durchaus ansprechend aussah. An der Asia-Thai-Theke fand ich das Moo Pad Bai Kraprao – Gebratene Schweinefleischstreifen mit Chili und frischem und frischem Thai Basilikum sehr ansprechend und auch das Asiatische Gemüse herzhaft gebraten in Hoi Sin Sauce sah nicht übel aus, aber irgendwie war mir mehr nach etwas aus der regulären Küche. Hätte man bei dem Spießbraten in Zwiebelsauce mit Knödel ein passendes Gemüse beigelegen oder etwas passendes wäre an der Gemüsetheke angeboten worden, hätte ich ich vielleicht für dieses traditionell-regionale Gericht entschieden, aber so wählte ich dann doch den Griechischen Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven aus dem Bereich Vitality, den ich mir noch mit einem Becherchen Englischer Mintcreme von der Dessert-Theke komplettierte.

Griechischer Gemüsetopf / Veg stew greek style

Das vegetarische Gericht bestand aus einer bunten Gemüseauswahl bestehend aus Brokkoli, großen Würfeln von Zucchini und Aubergine, kleineren Möhrenwürfeln sowie einigen Blumenkohlröschen, schwarzen Oliven und Erbsen, alles angemacht in einer mit einigen Stücken von Fruchtfleisch versehenen, fruchtigen Tomatensauce und garniert mit reichlich gewürfelten Schafskäse. Dank einer gut abgestimmten Auswahl an verschiedenen Gewürzen, von denen ich zumindest den frische Thymian anhand einiger verbliebenen Blättchen eindeutig identifizieren konnte, ein geschmacklich sehr gelungenes Mittagsgericht wie ich fand. Und bei 461kcal pro Portion war auch den kleinen Becher mit den luftig-lockeren Mintcreme, welchen man mit einer halben Scheibe After Eight garniert und einigen Schokostreuseln garniert hatte, auch noch leisten.
Bei den anderen Kantinengästen war heute natürlich das Cordon bleu mit Pommes Frites das beliebteste Gericht und landete mit deutlichem Vorsprung auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei mit knappen Vorsprung vor den Asia-Gerichten würde ich noch den Spießbraten mit Zwiebelsauce einordnen. Der Griechische Gemüsetopf schließlich folgte auf Platz vier – vegetarische Gerichte haben es nun mal meistens schwer – aber zum Glück gibt es ja noch Leute wie mich, die auch als Nicht-Vegetarier diesen in den meisten Fällen sehr leckeren Speisen doch eine Chance geben. 😉

Mein Abschlußurteil:
Griechischer Gemüsetopf: ++
Schafskäse: ++
Mintcreme: ++

Pla Sam Rod – Fisch in Spezialsauce [02.11.2011]

Heute war es wieder an der Zeit das Mittagessen in der Kantine zu speisen. Und wie Mittwochs üblich lag meine Hauptpräferenz natürlich wieder bei Gerichten mit Fisch oder Meeresfrüchten. Obwohl ich zugeben muss dass ich eine längere Zeit mit dem Gedanken spielte bei der Hähnchenbrust in der Knusperpanade aus Mie Nudeln in der Sektion Globetrotter zuzugreifen. Das traditionell-regionale Tellerrösti mit Gemüse und Käse überbacken sah zwar auch ganz lecker aus, war aber heute nichts für mich. Das Barschfilet auf karibische Art aus dem Cajundunst mit kreolischem Bohnenreis bei Vitality klang da schon weitaus besser. Aber irgendwie war mir der Geschmack noch mehr nach dem Pla Sam Rod – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in Spezialsauce, das heute ebenso wie Feng shi Tzau Min – Glasnudeln mit Gemüse in Curry-Sauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Also entschied ich mich für dieses Gericht, dass ich mit einer Schale Reis als Sättigungsbeilage sowie einem Becherchen Walnuss-Mousse von der Dessert-Theke komplettierte.

Pla Sam Rod

Das als “knusprig” angepriesene Fischfilet war natürlich nicht wirklich knusprig, so etwas ist auch schwierig wenn man so ein in Panade gebratenes Stück zarten und grätenlosen Fisch in einer dunklem, leicht herben und scharfen Sauce serviert, bleibt natürlich nicht viel vom Knusper übrig. Gemeinsam mit der bunten Gemüsemischung, in der ich Zucchini, Paprika in rot und gelb, Curryblätter, Kohl, Auberginen und Möhren entdeckte, erwies sich das Gericht aber dennoch als sehr schmackhaft und gemeinsam mit dem Reis auch als angenehm sättigend. Und auch das lockere Waldnuss-Mousse, das man mit einer Schokobohne und einigen Schokostreuseln garniert hatte, gab keinen Grund zur Kritik. Ich konnte mal wieder sehr zufrieden sein.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag aber heute die Hähnchenbrust in Knusperpanade ganz deutlich vorn im Ranking der Allgemeinen Beliebtheitsskala und erreichte so den ersten Platz. Auf Platz zwei folgten aber schon die Asia-Gerichte, gefolgt vom Barschfilet auf Platz drei und knapp dahinter dem Tellerrösti mit Gemüse und Käse auf Platz vier. Hatte ich auch so eingeschätzt, obwohl es bei den letzten beiden Plätzen auch durchaus zu Verschiebungen hätte kommen können – das Tellerrösti sah wirklich mal sehr gut aus. Ohne den Käse ware es wahrscheinlich sogar recht kalorienarm gewesen – aber ich bin Mittwochs nun mal Fisch-Fetischist 😉

Mein Abschlußurteil:
Pla Sam Rod: ++
Reis: ++
Walnuss-Mousse: ++

Griechischer Gemüsetopf mit Schafskäse [07.07.2011]

Natürlich sah ich mich auch heute wieder nach etwas Leichtem zum Mittagessen um. Dabei erschienen sowohl das Asiatische Gemüse herzhaft gebraten in Hoi Sin Sauce als auch das Moo Pad Bai Kraprao – Gebratene Schweinefleischstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai-Basilikum von der Asia-Thai-Theke schon mal ganz verlockend. Auch das Putengeschnetzelte “Zigeuner-Art” mit Reis bei Tradition der Region wäre noch aktzeptabel gewesen, während das Cordon bleu vom Schwein mit Pommes Frites bei Globetrotter eindeutig zu kalorienreich erschien. Doch dann entdeckte ich ich den Griechischen Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven bei Vitality. Leicht, vegetarisch und mit Schafskäse, dazu etwas Fladenbrot – das klang genau richtig. Da konnte ich mir auch den Kirschquark von der Dessert-Theke noch leisten.

Griechischer Gemüsetopf mit Schafskäse

Das Foto ist leider heute etwas unscharf geworden, doch ich denke man kann noch gut erkennen um was es sich hier handelt. In einer würzigen, mit reichlich mediterranen Gewürzen versehenen Flüssigkeit hatte man eine bunte Auswahl an Gemüsesorten gekocht, darunter Möhren, Erbsen, Zucchini, Auberginen, Tomaten, Broccoli und schwarze Oliven, und garniert mit reichlich Schafskäsewürfeln, in denen etwas Paprika und Basilikum verarbeitet war. Normalerweise wären auch in der Garnitur noch schwarze Oliven dabei gewesen, ich mag diese aber nicht sonderlich und hatte die Thekenkraft daher darum gebeten mir möglichst keine mit drauf zu tun – und diesem Wunsch war entsprochen worden. Mit den paar Oliven im Eintopf konnte ich leben. Als Aufsauger für die Flüssigkeit lag dem Gericht schließlich noch ein aufgebackenes, noch warmes und knuspriges Stück Fladenbrot mit Sesam bei. Passte alles wunderbar zusammen, schmeckte lecker und würzig und sättigte unerwartet gut und lang. Und bei 461kcal pro Portion – so die Angabe des Betriebsrestaurants – brauchte ich mir wegen des mit reichlich entkernten Kirschen versehen Quarks keine großen Sorgen zu machen.
Welches Gericht bei den anderen Kantinengästen ganz oben auf der Beliebtheitsskala stand brauche ich ja wohl kaum zu sagen: Das Cordon bleu lag natürlich mit riesigem Vorsprung auf Platz eins, nach lange nichts folgten schließlich die Asia-Gerichte, dann das Putengeschnetzelte und schließlich der Griechische Gemüseeintopf. Wenn auch nicht so deutlich entsprach das im Großen und Ganzen meinen Erwartungen. Und wenn ich nicht ein wenig auf die Kalorien achten müsste, hätte ich mit Sicherheit auch beim Cordon bleu zugeschlagen.

Mein Abschlußurteil:
Griechischer Gemüsetopf: ++
Fladenbrot: ++
Kirschquark: ++