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Englischer Garten, Kleinhesseloher See & Aumeister

Saturday, July 16th, 2011

Nach einigen Wochen in denen es zwar während der Arbeitstage schön, aber am Wochenende verregnet gewesen war gestaltet sich der heutige Samstag mal wieder wunderbar sonnig und trocken. Daher nutzten wir die Gelegenheit, mal wieder unsere Erkundung des schönstgrößtefeinsten Dorfes Deutschlands, eben München, fortzusetzen. Nachdem wir uns am Marienplatz getroffen hatten, wandten wir uns rechts am Neuen Rathaus vorbei in Richtung Norden. Menschenmassen verstopften regelrecht die Innenstadt, darunter viele Touristen die sich vor allem rund um Marienplatz tummelten. Bald erreichten wir den Max-Joseph-Platz mit dem Bayrischen Nationaltheater, dessen Säulen aktuell bunt geschmückt sind.

Max-Joseph-Platz & Bayrisches Nationaltheater
Max-Joseph-Platz & Bayrisches Nationaltheater

Weiter ging es über die Residenzstraße in Richtung Odeonsplatz, vorbei am Eingangstor zur Residenz, das rechts und links von zwei bronzenen Löwen mit dem Wappen der Wittelsbacher flankiert wird. Das Berühren des kleinen Löwenkopfes unterhalb des Wappens soll dem Volksglauben nach Glück bringen – entsprechend abgenutzt und blank sind diese auch anzusehen.

Eingstor zur Münchner Residenz
Münchner Residenz – Eingangstor

Linker Löwe - Münchner Residenz Rechter Löwe - Münchner Residenz
Löwen am Tor zur Münchner Residenz

Je näher wir dem Odeonsplatz kamen, umso mehr Sicherheitspersonal und Eventagentur-Mitarbeiter kreuzten unseren Weg. Als wir wenig später die Feldherrenhalle und die Theatinerkirche erreichten, wurde uns auch schnell klar weshalb: Hier fand heute Abend mal wieder eine große Veranstaltung statt: William Shakespears Sommernachtstraum wurde mit dem chinesischen Starpianisten Lang Lang aufgeführt und man war mitten drin in den Vorbereitungen für diese Großveranstaltung. Also hatte ich wieder keine Möglichkeit mal einen freien Blick auf die Feldherrenhalle zu erhaschen – denn die Bestuhlung und einige Aufbauten waren bereits aufgestellte worden.

Theatinerkirche
Theatinerkirche

Feldherrenhalle und Bestuhlung
Feldherrenhalle & Bestuhlung

Zuerst überlegten wir durch den Hofgarten zu weiter zu gehen, doch da wir diesen ja schon während des ersten großen Rundgangs durch München gesehen hatte, entschlossen wir uns der Ludwigstraße weiter in Richtung Norden zu folgen, vorbei am Standbild Ludwig I. von Bayern direkt am Nordende des Odeonsplatzes.

Standbild Ludwig I von Bayern - Odeonsplatz
Standbild Ludwig I von Bayern – Odeonsplatz

So folgten wir der Ludwigstraße bis zur Kreuzung mit der Von-der-Tann-Straße und überquerten dort die Fahrbahn, um uns nun über genau diese Von-der-Tann-Straße in Richtung des Südendes des englischen Gartens zu wenden.

Ludwigstraße - Blick in Richtung Siegestor
Ludwigstraße – Blick in Richtung Siegestor

Am Englischen Garten konnten wir verstärkte Polizeipräsenz beobachten – einige Beamte standen herum und beäugten die zahlreichen Einheimischen und Touristen die hier flanierten. Das gehörte wohl auch zu den Sicherheitsmaßnahmen der Veranstaltung am Odeonsplatz.
An der Staatskanzlei und dem kleinen klassizistischen Gebäude daneben vorbei – ich glaube es gehört wohl zur Hofbrunnwerk des Hofgarten – wandten wir uns schließlich in den Englischen Garten.

Brunnen an der Staatskanzlei

Unser erstes Ziel sollte hier das Monopteros sein, jener Bau nördlich der südlichen Liegewiese – auch Schönfeldwiese genannt – den wir beim letzten Besuch hier leider verpasst hatte da unser Weg zu weit westlich verlief. Und bald konnten wir auch schon einen ersten Blick darauf werfen.

Blick auf die Liegeweise & Monopteros
Schönfeldwiese & Monopteros

Der Rundtempel im griechischen Stil ist als eine Art Pantheon für bayrische Persönlichkeiten gedacht und wurde zwischen 1832 und 1836 nach einem Entwurf des Architekten Leo von Klenze errichtet, der 15m hohe Hügel auf dem das Monopteros steht war dazu vom Landschaftsarchitekten Carl August Sckell gestaltet worden, der ihn extra für diesen Zweck aufschütten ließ.
Was uns erst auffiel als wir uns dem Tempel über verschlungene Pfade nährten war die Tatsache, dass hier auf der Schönfeldwiese mit scheinbar recht großer Begeisterung der Freikörperkultur gefrönt wurde, wobei sich die Nackerden und die bekleideten Sonnenanbeter ohne große Berührungsängste vermischten und gemeinsam das schöne Wetter genossen.
Vorbei an einem kleinen Wasserfall am Schwabinger Bach, in dem einige junge Männer das kühle Wasser genossen

Eisbach & Badende Badegäste im Eisbach
Baden am Wasserfall im Schwabinger Bach

nährten wir uns eher schlängelnd als geradlinig dem Monopteros. Sah man zurück konnte man einige Kuppeln der Münchner Stadt bereits über den Bäumen am südlichen Ende des englischen Gartens erkennen.

Schönfeldwiese - Südlicher Englischer Garten


Langsam kamen wir schließlich unserem Ziel näher – nur noch wenige Meter trennten uns von diesem Rundtempel, der ja zu den großen Blickfängen innerhalb des Englischen Gartens zählt.

Monopteros

Über einen kleinen, steil ansteigenden Weg bestiegen wir schließlich den Hügel und erreichten den Rundtempel, unter dessen Kuppel ein Gitarrenspieler mit lautstarkem Gesang die zahlreichen Besucher des Gebäudes mit zeitgenössischer Rockmusik unterhielt. Was mir ebenfalls gleich auffiel war die Tatsache dass man von hier oben einen wunderbaren Blick auf die Skyline von München mit vielen ihrer Kuppeln und Türmen hatte – das musste ich natürlich auch gleich mal auf die Speicherkarte meiner Kamera bannen – auch wenn die hohen Hecken direkt um den Tempel dieser Sache nicht gerade dienlich waren.

Skyline München - gesehen vom Monopteros
Skyline München – gesehen vom Monopteros

Monopetros - Innenbereich Monopteros - Dachkonstruktion
Monopteros – Links: Innenbereich – Rechts: Dachkonstruktion

Skyline München vom Monopteros
Kuppel und Türme der Münchner Innenstadt – aufgenommen vom Monopteros

Erst als wir uns wieder an den Abstieg machten, fiel uns das achtlos beiseite geworfene, abgerissene Absperrband in bayrischen Staatfarben auf, an dem ein Schild prangte dass die Anlage gesperrt sei. Ob das nun absichtlich entfernt oder von einem Besucher abgerissen worden war blieb unaufgeklärt – wäre aber auch ärgerlich gewesen wenn wir nicht bis ganz nach oben hätten gehen können, also war uns das auch ganz recht so.

Absperrband am Monopteros
Abgerissenes Absperrband am Monopteros

Bald schon erreichten wir den Chinesischen Turm und da wir Hunger hatten überlegten wir hier eine kleine Brotzeit zu uns zu nehmen. Doch hier tummelten sich solche Menschenmassen und es gab keine Aussicht auf freie Sitzplätze dass wir diese Idee bald wieder aufgaben und weiter zogen – der Englische Garten war ja noch groß und das hier war nicht der letzte Biergarten auf unserem Weg. Vorbei am Kinderkarusell machten wir uns weiter in Richtung Norden.

Kinderkaroussell am Chinesischen Turm
Kinderkarussell am Chinesischen Turm


Am Kleinhesseloher See hatten wir mehr Glück – der Biergarten am Seehaus war hier zwar auch gut besucht, aber es gab noch genügend freie Plätze so dass wir uns entschlossen hier unseren Hunger und Durst zu stillen.

Biergarten Seehaus - Kleinhesselocher See Biergarten Seehaus - Kleinhesselocher See

Natürlich war hier mal wieder – wie in bayrischen Biergärten üblich – Selbstbedienung angesagt. Aus dem reichhaltigen Angebot von Braten, Würsten und Leberkäse wählte ich eine einfache Weiße Currywurst mit Pommes Frites, die ich mit einem halben Russ’n ergänzte.

Currywurst mit Pommes & Halber Russ'n - Seehaus

Das mit Sprudel versetzte Weizenbier war in Ordnung – aber der Rest ließ wirklich zu wünschen übrig. Mit dem Pommes Frites konnte ich noch leben, aber die so gut wie kalte und ohne Sauce auch fast geschmacklose Wurst entsprach nicht gerade meinen Vorstellungen – und das bei einem Preis von über elf Euro für alles. Zumindest sättigte es – ich hatte heute noch nichts gegessen gehabt.
So gestärkt machten wir uns daran den Kleinhesseloher See, auf dem sich reichlich Tret- und Ruderbotten vom nahen Bootsverleih tummelten, in Richtung Norden zu passieren, wobei wir uns natürlich nicht nehmen ließen dem Friedrich Ludwig von Schkell Denkmal dort einen kurzen Besuch abzustatten.

Friedrich-Ludwig-von-Schkell-Denkmal
Friedrich Ludwig von Schkell Denkmal

Kleinhesseloher See - Englischer Garten München Kleinhesseloher See
Kleinhesseloher See

Nachdem wir den stark befahrenen Mittleren Ring, der hier quer durch den Englischen Garten verläuft, überquert hatten, erreichten wir den ruhigeren und weniger stark frequentierten nördlichen Bereich des Englischen Gartens. Die Anzahl von Fußgängern und Radfahrern die uns begegneten wurde deutlich geringer. Dabei ist dieser Bereich dieser Parkanlage nicht weniger idyllisch – aber ich vermute mal dass viele die Unter- bzw. Überquerung des Mittleren Ringes abschreckt.

Wiese im nördlichen Englischen Garten
Wiese im nördlichen Englischen Garten


Unser nächstes Ziel sollte das Stauwehr Oberföhring sein, welches wir über verschlungene, aber glücklicherweise ausreichend ausgeschilderte Pfade schließlich erblicken konnten.

Stauwehr Oberföhring Stauwehr Oberföhring
Stauwehr Oberföhring

Dieses zwischen 1921 und 1924 errichtete Bauwerk, das auch als Einlaufbauwerk für den Mittlere-Isar-Kanal dient, ist das südlichste von insgesamt sieben, heute von e.On betriebenen Wasserkraftwerken an diesem Kanal. Im Wehr selber befindet sich zwar kein Kraftwerk, aber in einem Nebengebäude wird ein solches betrieben. Der Mittlere-Isar-Kanal, der sich hier vom Fluß Isar abspaltet, verläuft 64km nordwärts parallel des Flusses und mündet bei Landshut wieder in diesen.

Isar am Stauwehr Oberföhring

Wir überquerten hier sowohl die Isar als auch den angrenzenden Kanal. Direkt hinter dem Sperrwehr finden sich einige der für die Isar üblichen Sand- und Kiesbänke, die natürlich auch hier von den Bewohnern genutzt wurden um sich ein wenig zu sonnen und das kühlende Wasser der Isar zu genießen.

Isarauen am Stauwehr Oberföhring Isarauen am Stauwehr Oberföhring
Isar & Kiesbänke am Stauwehr Oberföhring

Durch einen kleinen Tunnel am Westende des Gebäudes erreichten wir schließlich den eigentlichen Sperrwehr-Bereich mit seinen großen Schleusen.

Stauwehr Oberföhring

Von hier konnten wir auch einen ersten Blick auf den beginnenden Mittlere-Isar-Kanal werfen.

Blick auf den Mittlere-Isar-Kanal vom Stauwehr Oberföhring

Blick vom Stauwehr Oberföhring
Beginn des Mittlere-Isar-Kanals

Nun ging es ein Stück über die Halbinsel, die sich zwischen Isar und dem Kanal entlang zieht, ein dicht bewaldetes und kaum frequentierter Teil des Englischen Gartens mit reichlich verschlungenen Wegen und kleinen Pfaden.

Waldweg

Erst kurz vor der St-Emmeram-Brücke wurde es wieder etwas belebter. Direkt am Fuß der Brücke feierten und grillten sowohl Jugendliche als auch Familien mit Kindern. Wir verließen kurz den Hauptweg und durchquerten diesen Freizeitbereich, denn von hier untern konnte ich die Brücke besser vor die Linse bekommen.

St.-Emmeram-Brücke
St.-Emmeram-Brücke

Als wir wieder nach oben auf den “richtigen” Weg gestiegen waren, fiel mir eine Statue ins Auge, die man hier direkt neben der St.-Emmeram-Brücke augestellt hatte. Wen sie darstellte konnte ich mir natürlich sofort denken: Hier muss es sich um diesen Emmeram handeln.

St.-Emmeram
St. Emmeram Statue

Der heilige Emmeram (Heimrammi) war ein Wandermönch und Bischof aus dem französischen Poitiers, der sich nach einer Pilgerreise auf drängen des dortigen Herzogs bei Regensburg niederließ. Die Geschichte ist ziemlich grauselig, denn als die Tochter des Herzogs von einem jungen Hofbeamten schwanger wird, rät ihr Emmeram ihn als Vater anzugeben. Dann reist er nach Rom zum Papst ab. Als die Tochter diese Geschichte ihrem Vater erzählt, erzürnt dieser und sein Sohn so sehr, dass der Sohn mit seinen Mannen losreitet und den Wanderbischof kurz vor München abfängt, wo er ihn auf eine Leiter binden und einzelne Körperteile abschneiden lässt bevor er ihn enthauptet. Hier wird die Geschichte unlogisch – ich zitiere: Seine Begleiter Vitalis und Wolflete fanden den Bischof in seinem Blut liegend und versuchten, den Sterbenden rasch nach Aschheim zu bringen. Auf dem Weg nach Aschheim verstarb Emmeram bei Feldkirchen. Gut, ist eine Heiligengeschichte, aber ich bezweifle dennoch dass ein Enthaupteter erst auf dem Weg zum nächsten Ort verstirbt.
Aber ich schweife ab – wen die Story interessiert kann sie hier bei Wikipedia nachlesen.
Wir machten uns nun daran die St.Emmeran-Brücke, die aktuell durch Baugerüste und reichlich Kabel behangen ist, zu überqueren.

St.-Emmeram-Brücke
St.-Emmeran-Brücke

Von hier konnten gelangen einige hübsche Schnappschüsse des Mittlere-Isar-Kanales mit dem direkt an der Brücke befindlichen Publikum.

Nördlicher Blick von der St.-Emmeram-Brücke Südlicher Blick von der St.-Emmeram-Brücke
Blick von der St.-Emmeram-Brücke – Links: Nördlich – Rechts: Südlich

Nun waren wir wieder im Englischen Garten angelangt, wo wir uns in Richung Nordosten wandten. Schon bald erreichten wir den sogenannten Entenfallweiher.

Entenfallweiher
Entenfallweiher

Waldweg am Libellensee
Waldweg am Entenfallweiher

Vorbei an einer weiteren großen Liegeweise, der sogenannten Hirschau, auf der vereinzelt ebenfalls Leute die Sonne genossen

Hirschau - Nördlicher Englischer Garten
Hirschau – Nördlicher Englischer Garten

erreichten wir schließlich den letzten Biergarten am nördlichesten Ende des Englischen Gartens: Den Aumeister. Neben dem großen Biergarten zwischen zahlreichen noch jungen Kastanienbäumen findet sich hier auch ein Restaurant mit Bedienung. Außerdem sorgt ein großer, sehr gute ausgestatter Kinderspielplatz dafür, dass sich auch die jüngeren Gäste nicht langweilen.

Aumeister Biergarten
Aumeister – Blick aufs Hauptgebäude mit Restaurant

Aumeister Biergarten
Aumeister – Biergarten

Hunger hatten wir zwar keinen mehr, dennoch nutzte wir die Gelegenheit uns hier niederzulassen und noch eine Apfelschorle zur Erfrischung zu genießen. Obwohl ich zugeben muss dass das Essen beim Aumeister eindeutig besser aussah als das, was wir am Seehaus am Kleinhesseloher See verzehrt hatten. Außerdem konnte ich hier auch das erste Mal die Verhaltensweise der Gäste beobachten, von der ich schon häufiger gehört hatte: Sie breiteten auf den Bierbänken des Biergartens selbst mitgebrachte Brotzeiten aus und verzehrten diese. Anderswo würde dies wohl böse Blicke der Mitarbeiter oder sogar einen Platzverweis bedeuten – aber in Bayern ist dies wohl normale Tradition. Der Aumeister scheint meiner Meinung nach ein beliebtes und an sonnigen Tage wie heute durchaus stark frequentiertes Ausflugsziel zu sein. Ein großer Teil des Gäste hier waren wohl zu Fuß oder mit dem Rad gekommen – davon zeugten alleine die Massenhaft abgestellten Drahtesel vor dem Eingang.
Schließlich machten wir uns auf unseren letzten größeren Weg für heute. Durch den Nordeingang verließen wir den Aumeister-Biergarten

Aumeister Biergarten - Eingang

und machten uns durch den schönen Münchner Stadtteil Freimann auf den Weg zum gleichnamigen U-Bahnhof. Hier so weit im Norden Münchens verläuft die U-Bahn noch oberirdisch. Die Linie U6 die hier verkehrt ist außerdem die am weitesten nach Norden führende Linie überhaupt – sie führt bis zum Forschungszentrum in Garching nördlich von München. Und wir waren wirklich froh dass es hier oben noch Nahverkehr gab – denn darauf die ganze Strecke zurück zu laufen hatten wir wirklich keine Lust.

U-Bahn Haltestelle Freimann
U-Bahn Haltestelle Freimann

Zum Abschluß natürlich wie immer eine kleine Übersichtskarte über die zurückgelegte Strecke.
Nachtrag 07.09.2011:
Hier noch der Nachtrag als zoombare, interaktive Google Maps Karte mit dem genauen zurückgelegtem Weg


Meiner Kalkulation noch müssten es so dreizehn bis vierzehn Kilometer Fußmarsch gewesen sein – eine stolze Leistung für einen Samstag Nachmittag. Wobei ich zugeben muss dass ich nicht alle Kreuzwege, Querfeldeinläufe und andere Richtungsänderungen hier berücksichtigen konnte, es handelt sich bei der Entfernungsangabe nur um eine ungefähre Bemessung.
Zum Abschluss kann ich nur noch sagen, dass sich der Besuch der englischen Gartens – auch nördlich des mittleren Rings – auf jeden Fall lohnt. Es gibt viel zu sehen, viel zu entdecken und die Landschaft ist wirklich mehr als sehenswert. Und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt – neben den hier genannten Biergärten finden sich auch einige Kioske und kleinere Verkäufsstände für Speisen und Getränke auf der Strecke. Einzig ein wenig Bewegungsdrang und Neugierde muss man mitbringen. Und dabei ist der Englisch Garten nur ein kleiner Teil dieses schönstgrößtefeinen Dorfes im Süden der Bundesrepublik Deutschland. Mal schauen wo es uns das nächste Mal hin verschlägt – es gibt hier auf jeden Fall noch viel zu entdecken, soviel steht fest.