Gemüseeintopf mit Fleischbällchen

Veg stew with meatballs / Gemüseeintopf mit Fleischbällchen

Heute stand ein einfacher Gemüseeintopf mit Karotten, Kartoffeln und etwas Kraut sowie ein wenig Reis auf dem Speiseplan, das mit ein paar Fleischbällchen aus Hackfleisch sowie ein wenig Speck etwas ergänzt worden war. Einfach aber lecker – auch wenn ich zugeben muss dass es für das heutige Wetter mit fast dreißig Grad etwas zu “herbstlich” war – aber außer Salaten und einigen dünnen Suppen habe ich bisher kein wirklich gutes Sommergericht gefunden. Aber vielleicht werde ich da ja noch fündig. Für Hinweise bin ich natürlich dankbar.

Gefülltes Kraut & Kartoffelspalten

Gefülltes Kraut & Kartoffelspalten

Das Mittagemenu zum Freitag bestand aus etwas gefülltem Kraut und einigen in der Pfanne angebratenen Kartoffelspalten. Für das sogenannte Gefüllte Kraut schichtet man Kraut (Weißkraut & Wirsing gemischt), gewürztes Gehacktes, eine weitere Schicht Kraut und abschließend noch etwas Speck in einer Auflaufform und überbäckt alles im Backofen. Detailliertes Rezept folgt bei Gelegenheit. Ich halte diese Variante von Kraut und Fleisch für die bessere Variante zur Kohlroulade, denn hier bekommt man auf jeden Fall mehr Fleisch. 😉 Neben Kartoffelspalten wären auch Klöße oder Kartoffelpüree als Sättigungsbeilage denkbar – und notfalls kann man es sogar so essen. Und es lässt sich auch gut vorkochen und/oder später wieder problemlos aufwärmen – geschmacklich macht das glücklicherweise so gut wie keinen Unterschied. Ein einfaches und leckeres Gericht – natürlich vorausgesetzt man mag Weißkraut und Wirsing. 😉

Rührei mit Frühlingszwiebeln – das Rezept

Heute Abend war etwas Resteverwertung angesagt, denn ich entdeckte neben zwei Stengeln Frühlingszwiebeln auch noch einige Eier im Kühlschrank die dringend verbraucht werden mussten. Also kombinierte ich

2 Frühlingszwiebeln
4 Eier
70g Speckwürfel
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
1 EL Olivenöl

zu einem schnellen warmen Abendgericht.
Zuerst schlagen wir die Eier in eine Schüssel oder einen tiefen Teller auf, verquirlen sie und würzen alles mit Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss – bevorzugt natürlich alles frisch gemahlen und gerieben. Die Frühlingszwiebeln schneiden wir außerdem in schmale Ringe. Dann braten wir die Speckwürfel in etwas Olivenöl in einer Pfanne für einige Minuten an und geben dann die Frühlingszwiebel-Ringe hinzu um sie ebenfalls für einige Minuten mit anzudünsten. Ist alles gut gedünstet, gießen wir die Eiermasse mit in der Pfanne und lassen sie für einige Minuten stocken. Sobald die Eiermasse fest geworden und leicht angebräunt ist, können wir das Gericht servieren und genießen.

Omelette mit Frühlingszwiebeln - Serviert

Die frischen, knackig gedünsteten Frühlingszwiebeln ergaben mit dem gewürzten Rührei und den durchgebratenen Speckwürfeln eine wirklich sehr leckere Kombination für ein kleines warme Abendessen. Die gehackte Petersilie die ich zur Garnitur verwendete hatte zwar geschmacklich keinen großen Einfluss, aber das Auge isst ja mit.

Omelette mit Frühlingszwiebeln - CloseUp

Für ein spontan und in nicht einmal zwanzig Minuten zubereitetes Abendessen ein wirklich gute Kreation – ich war sehr zufrieden.

Guten Appetit

Gemischter Grillteller mit Pommes Frites [17.05.2011]

Die Asiatischen Angebote in Form von Asiatischem Gemüse, herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Hoisin-Sauce konnten mich beide heute nicht so recht begeistern. Aber auch die Gefüllte Aubergine mit Gemüse-Zartweizen bei Vitality oder die Cannelloni mit Fleischfüllung in Tomatensauce bei Globetrotter – ein solches Gericht hatte ich hier und hier schon mal versucht hatte – erschienen mir nicht sehr verlockend. Also griff ich entgegen meiner kalorientechnischen Bedenken heute zum traditionell-regionalen Grillteller (Schwein, Pute, Rind, Speck, Würstl), Grilltomate und Pommes Frites und nahm mir zusätzliche noch einen Becherchen Erdbeeren mit Schlagsahne von der Dessert-Theke.

Gemischter Grillteller mit Pommes Frites / Mixed barbeque plate with french fries

Abgesehen vom Nachtisch erwies sich das heutige Gericht aber leider – ich sage das nur ungern – als große Enttäuschung. Alle fünf Fleischkomponenten waren zwar größtenteils sehr zart, aber leider schon so gut wie kalt. Zwar waren sie noch genießbar – aber gut ist anders. Und an den ebenfalls fast kalten Pommes Frites fehlte fast komplett das Salz – hier konnte ich mir aber mit dem Salzstreuer zumindest leichte Abhilfe schaffen. Hinzu kam dass die angebliche Grilltomate zwar mit Käse bedeckt, aber kaum gegrillt war. Damit dass mal einzelne Komponenten eines Gerichtes keine ideale Temperatur haben kann ich ja leben, aber dass es komplett abgekühlt ist habe ich so noch nicht erlebt. Schade.
Als ob die anderen Kantinengäste so etwas geahnt hätten lagen heute auch nicht etwa der Grillteller sondern die Asia-Gerichte auf dem ersten Platz den allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte aber schon der Grillteller und ich bin sicher dass ich nicht der einzige war der hier enttäuscht worden ist – dabei klang es ja von der Beschreibung her recht gut. Den dritten Platz belegten schließlich die Cannelloni und auf Platz vier die gefüllte Aubergine. Bleibt nur zu hoffen dass dies ein Einzelfall bleibt – denn bisher bin ich hier eigentlich noch nie groß enttäuscht worden.

Mein Abschlußurteil:
Grillkomponenten: +/-
Pommes Frites: +/-
Grilltomate: +/-
Erdbeeren mit Schlagsahne: ++

Sommerliche Gemüsesuppe – das Rezept

Bei der Konsolidierung meines Kühlschrankinhaltes musste ich feststellen dass ich extrem viel Gemüse vorrätig hatte dass nicht unmittelbar verplant war. So etwas passiert eben wenn man lieber etwas zu viel als zu wenig einkauft. So entschloss ich mich heute dieses Gemüse zu verarbeiten. Das Rezept ist dabei eine vollkommene Eigenkreation und dabei so gut gelungen dass ich es einfach mal festhalten muss.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

2 mittelgroße Kartoffeln – ich wählte eine festkochende Sorte, es sollte aber auch mit allen anderen funktionieren
01 - Zutat Kartoffeln

1 kleine Stange Lauch / Porree
02 - Zutat Lauch / Porree

1 kleine Zucchini
03 - Zutat Zucchini

2 mittlere Möhren / Karotten
04 - Zutat Möhren

1 kleine Zwiebel
05 - Zutat Zwiebel

1 Zehe Knoblauch (optional)
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 kleine Tomate
06 - Zutat Tomate

ca. 80g durchwachsenen Speck
07 - Zutat Speck

500ml Gemüsebrühe
08 - Zutat Gemüsebrühe

1,5 – 2 TL Acht-Käuter-Mischung (besteht aus Petersilie, Dill, Kresse, Kerbel, Schnittlauch, Sauerampfer, Borretsch, Pimpinelle und gibt es als TK-Ware)
09 - Zutat 8-Kräuter Mischung

2 EL Creme legere oder Creme fraiche
10 - Zutat Creme legere

Außerdem benötigen wir 1-2 EL Olivenöl zum anbraten sowie zum Würzen Salz, Pfeffer, Muskat und (optional) Fondor.

Wer mag kann die Suppe abschließend noch mit etwas gehackter Petersilie garnieren.

Zuerst bereiten wir die Zutaten etwas vor:

Wir hacken die Zwiebel fein,
11 - Zwiebel hacken

schälen und schneiden die Möhren – ich schnitt eine in Würfel und die andere in Scheiben-
12 - Möhre schneiden

waschen die Stange Lauch und schneiden sie in feine Ringe,
13 - Lauch in Ringe schneiden

schälen und würfeln die Kartoffeln,
14 - Kartoffel schneiden

waschen und zerteilen die Zucchini
15 - Zucchini würfeln

und schneiden den Speck in kleine Würfel (wenn wir ihn nicht schon gewürfelt gekauft haben).

Nun braten wir die Speckwürfel mit etwas Olivenöl in einem Topf an
16 - Speck anbraten

und fügen dann die Zwiebel und – wenn man es mag – die gepresste Knoblauchzehe hinzu und dünsten sie glasig mit an.
17 - Zwiebeln hinzu

Anschließend fügen wir die Karotten
18 - Möhren beigeben

sowie die Ringe vom Lauch in den Topf
19 - Lauch addieren

wo wir es einige Minuten mit andünsten.
20 - Einige Minuten mit andünsten

Jetzt können wir die Gemüsebrühe aufgießen
21 - Gemüsebrühe aufgießen

und addieren schließlich die Kartoffelwürfel
22 - Kartoffeln in den Topf

und die Zucchini
23 - Zucchini beigeben

und würzen alles kräftig mit Salz und Pfeffer aus der Mühle
24 - Mit Salz und Pfeffer würzen

sowie etwas frisch geriebener Muskatnuss.
25 - Mit Muskat würzen

Während alles für etwa fünf Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köchelt zerteilen wir nun auch grob die Tomate und geben sie schließlich in den Topf.
26 - Tomaten hinzu

Nun können wir noch einen Schuß Fondor hinzufügen.
27 - Mit Fondor würzen

Fehlt noch die 8 Kräuter Mischung, von der wir jetzt noch am besten eineinhalb bis zwei leicht gehäufte Teelöffel unterrühren.
28 - Acht Kräuter Mischung unterrühren

Nun lassen wir unser Gericht kurz aufkochen, schalten dann die Platte etwas herunter und geben ihm dann etwa fünfzehn bis zwanzig Minuten Zeit um vor sich hin zu köcheln – wobei wir das gelegentliche umrühren natürlich nicht vergessen sollten.
29 - Aufkochen und köcheln

Nach dieser Zeit probieren wir ein Stück Gemüse und testen ob es gar ist. Ich wählte dabei ein Stück Möhre da diese Erfahrungsgemäß am längsten braucht.
30 - Probieren

Ist das Gemüse schön durchgekocht, schalten wir nun die Platte aus und verfeinern das Ganze mit 2 EL Creme legere oder Creme fraiche.
31 - Mit Creme legere verfeinern

Jetzt bleibt uns nur noch das Gericht zu servieren und dann heißt es Guten Appetit.
32 - Fertiges Gericht

Die verschiedenen Gemüsesorten harmonierten wie ich fand wunderbar miteinander und gaben in Kombination mit den Gewürzen und Kräutern einen leichten, deftig-würzigen Geschmack. Dabei wirkte sie sehr sättigend, ohne aber wirklich zu belasten. Genau das richtige für die wärmeren Tage wie ich fand.

33 - CloseUp

Für ein Spontan entstandenes Gericht, dass ich mehr nach Gefühl als nach Rezept gekocht habe war diese Suppe eine mehr als gelungene Kreation. Eine Portion ist noch übrig, die werde ich kalt stellen und bei Gelegenheit aufwärmen – sobald dies Geschehen ist werde ich hier vermerken ob sich dieses Gericht auch zum aufwärmen eignet. Ich bin da aber zuversichtlich.

Nachtrag 16.01.2011: Habe die Reste am Montag in der Mikrowelle aufgewärmt und kann dieses Gericht ohne Einschränkung auch zum Aufwärmen freigeben. Habe nichts anderes erwartet, aber man weiß ja nie… 😉

Also wie bereits gesagt: Guten Appetit