Baguette mit Schinken, Paprika & Salat

Baguette mit Schinken, Paprika & Salat / Baguette with ham, paprika & salad

Aufgrund der doch etwas niedrigeren Sättigungsdauer des Bohnengulasch und wurde gegen 16 Uhr schwach. Ein kleines Mehrkornbaguette mit Schinken, Paprika und Salat verschaffte aus unserem Kantinenbistro verschaffte schließlich Abhilfe. Mit den Streifen grüner und gelber Paprika eine sehr schmackhafte Zubereitung. War zwar nicht mehr das frischeste, aber besser als nichts – und das Angebot ist so spät am Nachmittag auch schon sehr eingeschränkt – das war das beste was ich noch kriegen konnte.

Zucchini-Kartoffelgulasch mit Baguette [07.09.2010]

Eigentlich wäre heute ja mal wieder Asiatisch dran gewesen – und mit dem “Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit Gemüse in Kokosmilchsauce” oder “Chop Suey – Gemischtes Gemüse, gebraten in Kokosmilchsauce” standen auch zwei nicht uninteressante Gerichte auf der Karte. Doch irgendwie sprach mich beides visuell nicht so an, vor allem das Hühnerfleisch erschien mir sehr blass. Also wandte ich auch heute meinen Blick mal wieder der europäischen Küche zu. Das traditionell-regionale “Fleischpflanzerl in Zwiebelrahmsauce mit Sahnepüree” klang zwar gut, aber schien mir doch etwas zu kalorienreich. In die nähre Auswahl kamen aber sowohl die “Tortelini in Schinkensahnesauce” aus der Sektion Globetrotter und bei Vitality “Zucchini-Kartoffelgulasch mit Baguette“. Und heute siegte die Vernunft und ich entschied mich letztlich für das vegetarische Gulaschgericht.

Kartoffel-Zucchini-Gulasch

Von der Präsentation her fand ich das ganze schon mal sehr ansprechend. Neben Zucchinis und Kartoffeln fanden sich auch geviertelte und halbierte Champignons, Paprika sowie Tomaten. Das ganze gut durchgekocht und schließlich angenehm pikant gewürzt erwies sich dieses Gericht als wirklich gelungene Wahl. Das einzige was ich als nicht so berauschend empfand war das Baguette, denn dies war zwar gebacken aber inzwischen abgekühlt und dadurch hart geworden. Zum Glück habe ich einigermaßen gute Zähne, ansonsten wäre mir hier wohl nur Lutschen als Alternative verblieben. Da nicht allzu viel Sauce dabei war, fiel einweichen auch für den Gros des Baguettebrotes flach. Aber das war auch der einzige Kritikpunkt an diesem Gericht.
Bei den anderen Kantinengästen erwies sich heute aber wie nicht erwartet das Fleischpflanzerl als mit Abstand beliebtestes Gericht. Auf Platz zwei folgten heute die Asia-Gerichte, dann die Tortelini und schließlich der Zucchini-Kartoffelgulasch. Mit gerade mal 416kcal oder 11 WW ProPoints ein angenehm leichtes und auch leckeres Mittagsgericht und sogar die Sättigungsdauer erwies sich als angenehm lange anhaltend. Ich würde mich glaube ich ein weiteres Mal so entscheiden.

Mein Abschlußurteil:
Zucchini-Kartoffelgulasch: ++
Baguette: +/-

Chili con Carne [23.08.2010]

In der Asia-Ecke reizte mich vor allem das “Gaeng Phet Mua – Gebratenes Schweinefleisch mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce” während mich das “Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Currysauce” zumindest visuell nicht so ansprach – obwohl auch es ganz lecker klang. Aber auch das “Tortelloni al pesto basilico” aus dem Bereich Vitality sah wirklich gut aus und das traditionell-regionale “Putenschnitzel in Pilzrahmsauce an Eier-Knöpfle” sah absolut in Ordnung aus und hätte mich in meiner Kalorienbilanz nicht allzu sehr nach unten gerissen. Doch als ich bei Globetrotter das “Chili con Carne mit Mais, Kidneybohnen, dazu Baguette” stand meine Entscheidung recht schnell fest. Auch wenn es Kalorientechnisch wahrscheinlich die unklügste Wahl war, soviel mag feststehen.

Chili con Carne

Grundsätzlich durfte ich feststellen dass das Gericht für eine Kantinen-Chili wirklich gut gelungen war. Was mir auffiel war die Tatsache, dass man mit dem Hackfleisch etwas großzügiger umgegangen war, aber dafür scheinbar mit Bohnen und Mais eher gespart hatte. Die Schärfe konnte man eher als mäßig bezeichnen, aber das hatte ich bei einem Chili hier auch nicht anders erwartet. Die großzügige Scheibe Baguette dazu erwies sich als angenehm frisch und knusprig und eignete sich nicht nur wunderbar dazu, die Reste aus dem Teller zu holen. In der Summe bereute ich meine Wahl auf jeden Fall nicht.
Bei den anderen Kantinengästen lag des Chili con Carne heute auch recht hoch im Kurs und belegte meiner Meinung nach knapp den ersten Platz. Auf Platz zwei folgte wohl das Putenschnitzel, danach die Asia-Speisen und schließlich die Tortelloni. Ich will abschließend nur hoffen, dass sich meine heutige Wahl sich morgen nicht allzu sehr auf der Waage auswirken wird. Aber einen kleinen Ausrutscher wird sie schon verkraften – hoffe ich. 😉

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: ++

Kürbis-Gemüse-Eintopf [10.06.2010]

Heute war mit einem “Gratinierten Kürbis-Gemüse-Eintopf” aus dem Bereich Vitality mal wieder ein vegetarisches Gericht an der Reihe. Die Alternativen wären als traditionell-regionales Gericht “Sauerbraten vom Rind mit Kartoffelknödel“, “Gefüllte Paprikaschote mit Fleisch, dazu Reis und Tomatensauce” als Globetrotter-Speise und u.a. “Pad Thai – Gebratene Reisnudeln mit Ei, Lauchzwiebeln, Sprossen und Erdnüssen” oder “Gaeng Dang Nue – Gebratenes Rindfleisch mit Paprika, Zucchini, Bambussprossen in scharfem roten Curry” gewesen. Außerdem gab es noch ein “Mailänder Schnitzel mit Pommes Frites” als Sonderangebot – wohl die Reste des Schnitzels von gestern. Aber ich hatte mich spontan für der Kürbis-Gericht entschieden, welches übrigens ich schon mal im November auf meinem Teller gehabt hatte.
Kürbis-Gemüse-Eintopf
Vom Geschmack her erwies sich der Eintopf als ziemlich deftig. Neben dem Kürbis fanden sich Brechbohnen, Kartoffeln, Mais sowie rote und grüne Paprika als Zutat. Lecker und vor allem sättigend, aber ich fand es letztlich eigentlich viel zu mächtig für einen so heißen Tag wie heute. Ein solches Gericht hätte eindeutig besser in die kalte Jahreszeit gepasst. Kürbis ist im Sommer ein wirklich eher ungewöhnliches Gemüse. Und das mit dem gratinieren, was ich bereits beim letzten Mal angemäkelt hatte, haben sie noch immer nicht gelernt: Unter Gratinieren verstehe ich kein mit Käse überbackenes Baguettebrot, das man auf die Speise legt. Davon einmal abgesehen war das Baguettebrot so hart gebacken, das ich es nur in den Eintopf bröseln konnte.
Meiner Meinung nach lagen in der allgemeinen Beliebtheit heute die Asia-Gerichte vorne. Auf Platz zwei lag der Sauerbraten, ihm folgte die gefüllte Paprika und schließlich der Kürbis-Gemüse-Eintopf. Ich denke ich wäre mit einem der Asia-Gericht heute besser bedient gewesen – aber zumindest hat die Sättigung bei diesem Eintopf bei 429kcal oder 12 WW ProPoints bis zum Abend vorgehalten, und das obwohl er vegetarisch war.

Mein Abschlußurteil:
Kürbis-Gemüse-Eintopf: ++
Käse-Baguettebrot: +/-

Chili con Carne – in scharf [16.03.2010]

An der Asia-Theke lockten heute u.a. “Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry” und “Gung Pao Ngao – Gebratenes Rindfleisch mit Chili, Knoblauch, Morcheln, Bambus und Gemüse” – was schon mal nicht übel klang. Aber auch im regulären Bereich gab es einiges interessantes – zum Beispiel als Vitality-Speise “Zucchinipuffer mit Broccoli und Tomate“, was durchaus verlockend klang. Und auch das “Putengeschnetzelte ‘Zigeuner Art’ mit Reis” als traditionell-regionales Gericht sah nicht übel aus. Aber als ich sah dass man heute bei den Globetrotter-Mahlzeiten auch mal wieder “Chili con Carne mit Mais und Kidneybohnen, dazu Baguette” anbot, war meine Entscheidung eigentlich schon klar. Mein Frohlocken verstärkte sich noch mehr, als ich die Frage der Küchenkraft hörte, ob man scharfes oder normales Chili wolle. Ich bestellte mir natürlich die scharfe Variante und ergänzte es noch mit einem Aprikosenquark.

Chili con Carne & Baguette

Das beigelegte Baguette war leider nicht mehr das frischeste wie ich feststellen musste – und dass man mir ein Endstück gegeben hatte verbesserte das nicht gerade. Aber wie ich erfreulicherweise herausstellte war das Baguette wirklich das einzige leicht negative am heutigen Mittagsgericht. Das in einer großen Schüssel servierte Chili con Carne stellte sich als wirklich sehr gut gewürzte und scharfe Variante heraus. Alleine die Tatsache dass ich bemerkte wie mir nach den ersten paar Löffeln die Feuchtigkeit in die Nase stieg zeigte mir dass man an Chilis (oder was man hier auch verwendet hatte) nicht gespart hatte. War wirklich positiv überrascht und sehr zufrieden mit der heutigen Chili-Variante. Zur Sättigung wäre der Aprikosenquark nicht mehr unbedingt notwendig gewesen, aber schmackhaft war auch er. Außerdem binden Milchprodukte ja meines Wissens auch die Schärfe etwas – und das war heute auch durchaus notwendig gewesen.
Dennoch lag das Chili in der allgemeinen Kundenbeliebtheit heute meines Eindruckes nach nur knapp vor dem Putengeschnetzelten und den Asia-Gerichten und schließlich den Zucchinipuffern – und das trotz der alternativen, “entschärften” Variante. Aber es mögen eben nicht alle Chili con Carne so gerne wie ich. Das war dann übrigens das 38te Chili con Carne hier im Blog.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: +
Aprikosenquark: ++