Kürbis-Gemüse-Eintopf [10.06.2010]

Heute war mit einem “Gratinierten Kürbis-Gemüse-Eintopf” aus dem Bereich Vitality mal wieder ein vegetarisches Gericht an der Reihe. Die Alternativen wären als traditionell-regionales Gericht “Sauerbraten vom Rind mit Kartoffelknödel“, “Gefüllte Paprikaschote mit Fleisch, dazu Reis und Tomatensauce” als Globetrotter-Speise und u.a. “Pad Thai – Gebratene Reisnudeln mit Ei, Lauchzwiebeln, Sprossen und Erdnüssen” oder “Gaeng Dang Nue – Gebratenes Rindfleisch mit Paprika, Zucchini, Bambussprossen in scharfem roten Curry” gewesen. Außerdem gab es noch ein “Mailänder Schnitzel mit Pommes Frites” als Sonderangebot – wohl die Reste des Schnitzels von gestern. Aber ich hatte mich spontan für der Kürbis-Gericht entschieden, welches übrigens ich schon mal im November auf meinem Teller gehabt hatte.
Kürbis-Gemüse-Eintopf
Vom Geschmack her erwies sich der Eintopf als ziemlich deftig. Neben dem Kürbis fanden sich Brechbohnen, Kartoffeln, Mais sowie rote und grüne Paprika als Zutat. Lecker und vor allem sättigend, aber ich fand es letztlich eigentlich viel zu mächtig für einen so heißen Tag wie heute. Ein solches Gericht hätte eindeutig besser in die kalte Jahreszeit gepasst. Kürbis ist im Sommer ein wirklich eher ungewöhnliches Gemüse. Und das mit dem gratinieren, was ich bereits beim letzten Mal angemäkelt hatte, haben sie noch immer nicht gelernt: Unter Gratinieren verstehe ich kein mit Käse überbackenes Baguettebrot, das man auf die Speise legt. Davon einmal abgesehen war das Baguettebrot so hart gebacken, das ich es nur in den Eintopf bröseln konnte.
Meiner Meinung nach lagen in der allgemeinen Beliebtheit heute die Asia-Gerichte vorne. Auf Platz zwei lag der Sauerbraten, ihm folgte die gefüllte Paprika und schließlich der Kürbis-Gemüse-Eintopf. Ich denke ich wäre mit einem der Asia-Gericht heute besser bedient gewesen – aber zumindest hat die Sättigung bei diesem Eintopf bei 429kcal oder 12 WW ProPoints bis zum Abend vorgehalten, und das obwohl er vegetarisch war.

Mein Abschlußurteil:
Kürbis-Gemüse-Eintopf: ++
Käse-Baguettebrot: +/-

Chili con Carne – in scharf [16.03.2010]

An der Asia-Theke lockten heute u.a. “Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry” und “Gung Pao Ngao – Gebratenes Rindfleisch mit Chili, Knoblauch, Morcheln, Bambus und Gemüse” – was schon mal nicht übel klang. Aber auch im regulären Bereich gab es einiges interessantes – zum Beispiel als Vitality-Speise “Zucchinipuffer mit Broccoli und Tomate“, was durchaus verlockend klang. Und auch das “Putengeschnetzelte ‘Zigeuner Art’ mit Reis” als traditionell-regionales Gericht sah nicht übel aus. Aber als ich sah dass man heute bei den Globetrotter-Mahlzeiten auch mal wieder “Chili con Carne mit Mais und Kidneybohnen, dazu Baguette” anbot, war meine Entscheidung eigentlich schon klar. Mein Frohlocken verstärkte sich noch mehr, als ich die Frage der Küchenkraft hörte, ob man scharfes oder normales Chili wolle. Ich bestellte mir natürlich die scharfe Variante und ergänzte es noch mit einem Aprikosenquark.

Chili con Carne & Baguette

Das beigelegte Baguette war leider nicht mehr das frischeste wie ich feststellen musste – und dass man mir ein Endstück gegeben hatte verbesserte das nicht gerade. Aber wie ich erfreulicherweise herausstellte war das Baguette wirklich das einzige leicht negative am heutigen Mittagsgericht. Das in einer großen Schüssel servierte Chili con Carne stellte sich als wirklich sehr gut gewürzte und scharfe Variante heraus. Alleine die Tatsache dass ich bemerkte wie mir nach den ersten paar Löffeln die Feuchtigkeit in die Nase stieg zeigte mir dass man an Chilis (oder was man hier auch verwendet hatte) nicht gespart hatte. War wirklich positiv überrascht und sehr zufrieden mit der heutigen Chili-Variante. Zur Sättigung wäre der Aprikosenquark nicht mehr unbedingt notwendig gewesen, aber schmackhaft war auch er. Außerdem binden Milchprodukte ja meines Wissens auch die Schärfe etwas – und das war heute auch durchaus notwendig gewesen.
Dennoch lag das Chili in der allgemeinen Kundenbeliebtheit heute meines Eindruckes nach nur knapp vor dem Putengeschnetzelten und den Asia-Gerichten und schließlich den Zucchinipuffern – und das trotz der alternativen, “entschärften” Variante. Aber es mögen eben nicht alle Chili con Carne so gerne wie ich. Das war dann übrigens das 38te Chili con Carne hier im Blog.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: +
Aprikosenquark: ++

Chili con Carne & Baguette [09.02.2010]

Auf der Speisekarte des heutigen Dienstages fanden sich in unserem Betriebsrestaurant “Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Spinat und feinem Walnußöl” bei den Vitality-Gerichten, bei den traditionelle-regionalen Speisen “Bratwurstschnecke auf Sauerkraut mit Püree” und schließlich “Chili con Carne mit Mais und Kidneybohnen, dazu Baguette” als Globetrotter-Angebot. Außerdem kontte man sich in der Asia-Ecke u.a. am offenen Wok an frischem “Taohoo Tod – Tofu gebacken mit Bratgemüse in Koriandersauce” oder “Curry Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce” gütlich tun. Einen Moment lange liebäugelte ich mit den Gnocchi, entschied mich aber dann doch für das Chili con Carne. Als Dessert dazu wählte ich ein Erdbeer-Mousse.

Chili con Carne & Baguette

Der Teller war zwar riesig, aber auch nicht gerade tief, was eine erträglich, wenn auch nicht übermässig große Portion ergab. Das Chili con Carne selbst war dieses Mal aber gut gelungen muss ich sagen – nicht zu dünnflüssig, gut gewürzt und mit reichlich Gehacktem, dass meiner Einschätzung nach eine Mischung aus Rinder- und Schweinegehacktem war. Eindeutig eine der besseren Creationen muss ich unumwunden zugeben. Hat mir wirklich gut geschmeckt – allerdings musste ich Abstriche beim Baguette machen, das sich leider als labbrig und zäh erwies. Das Erdbeer-Moussee wiederum war durchaus schmackhaft, hat mir gut gemundet, auch wenn es wie immer schnell verputzt war.
Insgesamt war das Chili heute auch die beliebtestet Speise unter den Kantinenbesuchern, gefolgt von der Bratwurstschnecke und den Asiatischen Speisen und dann den Gnocchi. Hatte eigentlich damit gerechnet dass die Bratwurstschnecke das Rennen macht, aber dann hätten sie diese wohl nicht so sehr in Sauce ertränken sollen.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: +/-
Erdbeer-Mousse: ++

Chili con Carne [05.11.2009]

Während heute an der “Vitality”-Theke ein “Orientalischer Reis- Linsen- Eintopf mit Fladenbrot” lockte, bot man bei den traditionell-regionalen Gerichten eher eine für Bayern eher untypisch “Thüringer Bratwurst auf Sauerkraut mit Katoffelpüree und Senf” an und in der Sektion Globetrotter gab es heute ein “Chili con Carne mit Mais und Kidneybohnen dazu Baguette“. Ein Blick an die Asia-Wok-Theke offenbarte, dass dort heute “Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse, Sojasauce“, “Gaeng Phet Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce” und “Putenstreifen im Teigmantel mit gebratenen Gemüse in Sesamsauce” gab. Thüringer Bratwurst wäre der alten Zeiten wegen natürlich ganz nett gewesen und auch einige der Asia-Gerichte kamen in die nähere Auswahl, aber letztlich fiel die Wahl dann doch auf das von mir so geschätzte Chili con Carne.
Das wäre dann das 35ste hier im Blog gepostete Chili, 28 davon aus Kantinen und Restaurants (zählt man das Feuerfleisch aus der Mensa in Jena mit), 3 selbst gekochte mit bebilderten Rezepten bzw. als Videorezept und 3 Fertiggerichte. Das wird von der Anzahl her glaube ich nur noch von den Schnitzeln in all ihren Variationen getoppt, die mit 63 Stück (davon 3 Putenschnitzel) die Hitliste anführen. Aber das nur am Rande erwähnt.

Chili con Carne

Wie man sieht handelte es sich diesmal wieder eher um die Eintopf-Variante, die man wie eine Suppe aus einer Schüssel löffeln musste. Persönlich bevorzuge ich ja eher das konsistenztechnisch etwas dickere Variante wie man sie zum Beispiel im Stilbruch in Jena serviert, aber notfalls geht es natürlich auch so. Was Zutaten anging hatte man sich auf das nötigste beschränkt, denn es fand sich hauptsächlich Gehacktes (Schweinemett), Bohnen, Mais und ein paar Zwiebeln darin. Der geschmackliche Gesamteindruck war fruchtig und leicht scharf. Das Baguettebrot schließlich erwies sich als leider bereits etwas labbrig und war eindeutig nicht mehr ganz frisch. Aber zum zerbröseln in das Chili und zum aufwischen der Reste aus der leeren Schüssel reichte es allemal.
In der Summe ein mittelmässig gutes Chili con Carne, habe schon bessere gehabt. Aber auch schon schlechtere.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: +
Baguettebrot: +/-

Chili con Carne [05.10.2009]

Auch heute war die Auswahl in der Kantine mal wieder riesig. Zur Auswahl standen “Farfalle al peperoni” als vegetarisches Gericht, im Bereich “Tradtionelles aus der Region” fanden sich “Schweinefiletmedaillons auf Pilzrahmsauce dazu Knöpfle“, im der Sektion “Globetrotter fand sich “Chilli con carne mit Mais und Kidneybohnen dazu Baguette” und schließlich bei den Asia-Thai Gerichten u.a. “Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten mit Thaicurry” und “Gang Gei Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce“. Ich brauchte aber nicht lange zu überlegen: Ich liebe ja Chili con Carne und hier hatte ich es noch nicht probiert – also wählte ich das Chili. Obwohl ich zugeben muss dass auch die Schweinefiletmedallions gereizt haben. Als Nachtisch wählte ich ein Becherchen Birnenquark.

Chili con Carne

Und ich muss zugeben: Nicht schlecht. Das hauptsächlich aus Mett, aber auch aus Kidneybohnen, Mais und Paprika bestehende Chili schmeckte angenehm fruchtig und war sogar einigermaßen scharf – eine Eigenschaft die man hier in Deutschland leider nicht allzu oft bei einem Chili erhält. Wir essen nun mal leider in der Regel nicht so scharf. Dazu ein einzelnes annehmbar großes Stück frisches, knuspriges Baguette. Nicht unbedingt das Top-Chili, aber es kann durchaus in der gehobenen Liga mitspielen. 😉
Das ganze rundete der wahrlich winzige, aber sehr schmackhafte Becher mit Birnenstücken und Quark ab.

Mein Abschlußurteil:
Chilic con Carne: ++
Birnenquark: ++