Posts Tagged ‘baking’

Kartoffel-Hack-Pizza mit Paprika, Ajvar & Frischkäse – das Rezept

Saturday, June 23rd, 2012

Heute wollte ich mich mal an einem Kartoffelteig versuchen und hatte mit der hier vorgestellten Kartoffel-Hack-Pizza mit Paprika, Ajvar & Frischkäse auch gleich ein passendes und außerdem leichtes Rezept gefunden, um diesen Teig mit einem überaus leckeren Belag zu versehen. Zwar hatte ich mit meiner Schwedenpizza erst letzte Woche eine Art Pizzarezept vorgestellt, aber diese Zubereitung klang einfach zu verlockend als das ich noch länger hätte warten können – und das Ergebnis konnte sich nicht nur sehen, sondern vor allem schmecken lassen. Der Belag kann natürlich nach eigenem Gutdünken variiert werden, wer aber keine zusätzlichen Ideen haben sollte, dem sei meine Variante wärmstens ans Herz gelegt – man wird es nicht bereuen.

Was brauchen wir als für 1 Blech (3-4 Portionen)?

Für den Teig

280-300g Kartoffeln (mehlig kochende Sorte)
01 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

150g Weizenvollkornmehl
02 - Zutat Weizenvollkornmehl / Ingredient wheat whole grain flour

100g Weizenmehl – Typ 550
03 - Zutat Weizenmehl - Typ 550 / Ingredient wheat flour

1/2 Würfel Hefe (ca. 21g)
04 - Zutat Hefe / Ingredient yeast

1/2 – 3/4 TL Salz
05 - Zutat Salz / Ingredient salt

150ml lauwarmes Wasser
06 - Zutat Wasser / Ingredient water

Für den Belag
Je eine mittelgroße Paprika in rot, gelb & grün
07 - Zutat Paprika / Ingredient bell pepper

4 EL Ajvar (Paprika-Würzpaste, bekommt man als milde oder scharfe Variante im türkischen Lebensmittelhandel und inzwischen auch in jedem größeren, gutsortierten einheimischen Supermarkt)
08 - Zutat Ajvar / Ingredient ajvar

200g Frischkäse – 17% Fett oder weniger (Ich wählte eine Sorte mit Ziegenkäse, aber normaler tut es hier natürlich auch)
09 - Zutat Frischkäse / Ingredient cream cheese

1 kleine rote Zwiebel
10 - Zutat rote Zwiebel / Ingredient red onion

250g Rinderhackfleisch
11 - Zutat Rinderhack / Ingredient beef ground meat

sowie zum würzen Salz, Pfeffer, edelsüßes Paprikapulver und Oregano
12 - Zutat Gewürze / Spices

Wir beginnen nun damit, den Teig vorzubereiten. Dazu müssen wir die Kartoffeln mit Schale zu kochen, wobei wir nach ca. 15 bis 20 Minuten durch das anstechen mit einer Gabel prüfen ob sie durchgekocht sind.
13 - Kartoffeln kochen / Cook potatoes

Ist dies der Fall, schrecken wir sie kurz unter kaltem Wasser ab
13 - Kartoffeln abschrecken / Refresh potatoes

und schälen sie sobald sie soweit abgekühlt sind dass wir sie gefahrlos anfassen können,
14 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

um sie dann mit einer Kartoffelpresse in eine größere Schüssel zu pressen.
15 - Kartoffeln pressen / Squeeze potatoes

Anschließend fügen wir die beiden Mehlsorten hinzu
16 - Mehle hinzufügen / Add flours

addieren ca. einen dreiviertel Teelöffel Salz
17 - Salz addieren / Add salt

und verrühren dann alles gründlich mit Hilfe einer Gabel.
18 - Vermengen / Mix

Mit den Fingern drücken wir dann eine kleine Kuhle in die Mitte es Teiges, bröseln die frische Hefe hinein
19 - Hefe dazu bröseln / Crumble yeast

und gießen schließlich das lauwarme Wasser hinzu
20 - Lauwarmes Wasser aufgießen / Add warm water

um dann mit Hilfe der Knethaken unseres Mixers alles gründlich durchzukneten, zu vermengen
21 - Kneten / Knead

und schließlich zu einem glatten Teig zu verarbeiten.
22 - Teig vor dem Gehen / Dough before raising

Diesen Decken wir dann mit einem Küchentuch ab und lassen ihn an einem warmen Ort für ca. 30 Minuten ruhen.
23 - Abgedeckt ruhen lassen / Cover dough

Während der Teig aufgeht, reinigen wir die Paprika, entkernen sie und schneiden sie dann in schmale Streifen.
24 - Paprika in Streifen schneiden / Cut bell pepper in thin stripes

Außerdem schälen wir die rote Zwiebel und schneiden sie ebenfalls in schmale Ringe.
25 - Zwiebel in Streifen schneiden / Cut onion in stripes

Des weiteren geben wir den Frischkäse und das Ajvar in eine kleinere Schüssel
26 - Frischkäse & Ajvar in Schüssel geben/ Put to bowl

und verrühren alles gut miteinander.
27 - Gut verrühren / Mix properly

Ist unser Teig dann nach dreißig Minuten gut aufgegangen, heizen wir den Backofen auf 225 Grad vor,
28 - Teig aufgegangen / Raised dough

dann schneiden wir ein Stück Backpapier auf die Größe unseres Backbleches zu, bestäuben das Backpapier mit etwas Mehl und rollen dann unseren Teig darauf aus.
29 - Teig ausrollen / Roll dough

Dann ziehen wir das Backpapier vorsichtig auf das Backblech
30 - Auf Backblech geben / Put on baking plate

bestreichen es kräftig mit unsere Ajvar-Frischkäse-Mischung
31 - Mit Ajvar-Frischkäse-Mischung bestreichen / Cover with ajvar cream-cheese mix

und belegen es dann eng mit unseren schmalen Paprikastreifen,
32 - Paprikastreifen auflegen / Add bell pepper

sowie den Zwiebelringen.
33 - Zwiebeln addieren / Add onions

Oben auf verteilen wir abschließend das zerzupfte Hackfleisch gleichmäßig,
34 - Hackfleisch beigeben / Add beef ground meat

das wir kräftig mit Salz, Pfeffer, edelsüßem Paprikapulver und Oregano würzen
35 - Würzen / Taste

Ist der Backofen dann komplett vorgeheizt
36 - Vor dem backen / Before baking

schieben wir unser Blech auf der untersten Schiene hinein und lassen es für 25 bis 30 Minuten backen.
37 - Auf unterster Schiene backen / Bake on bottommost splint

Ist alles gut durchgebacken, entnehmen wir unser Backblech
38 - Kartoffel-Hack-Pizza mit Paprika, Frischkäse &  Ajvar / Potato pizza with beef, paprika, cream cheese & ajvar - Fertig gebacken

ziehen die Pizza mit dem Backpapier auf unsere Arbeitsfläche – wir wollen ja nicht das Backblech zerkratzen – und zerteilen alles in mundgerechte Stücke.
39 - Schneiden

Anschließend können wir unsere Pizzazubereitung servieren und sogleich genießen.
40 - Kartoffel-Hack-Pizza mit Paprika, Frischkäse &  Ajvar / Potato pizza with beef, paprika, cream cheese & ajvar - Serviert

Alleine der Teig war erwies sich schon als wahrer Genuss: Dünn, knusprig, locker und leicht. Aber das Beste am ganzen Gericht muss ich zugeben war der Belag. Die Masse aus leckerem Frischkäse und leicht scharfer Ajvar-Würzpaste harmonierte geschmacklich wunderbar mit den gute durchgebackenen, aber dennoch angenehm bissfesten Paprikastreifen, den milden roten Zwiebeln und den außen leicht knusprigen Rinderhack-Stücken – alles natürlich geschmacklich gut abgestimmt mit den beigefügten Gewürzen, wobei vor allem Pfeffer und Oregano meiner Meinung nach den leckeren Geschmack ausmachten. Ich hätte mich wahrlich reinknien können… 😉

41 - Kartoffel-Hack-Pizza mit Paprika, Frischkäse &  Ajvar / Potato pizza with beef, paprika, cream cheese & ajvar - CloseUp

Und auch was die Nährwerte angeht, kann sich dieses Gericht durchaus sehen lassen. Meiner Kalkulation nach liegt das komplette Blech bei ca. 2000kcal, teilt man es in 9 Stücke auf, so hat ein Stück durchschnittlich gerade mal 222kcal. Bei zwei Stücken pro Portion haben wir also einen Wert von 444kcal pro Portion. Für eine Pizzazubereitung ist das mehr als akzeptabel wie ich finde. Und die Zubereitung ist dabei relativ einfach und unkompliziert. Auch als Fingerfood auf Parties würde dieses Rezept mit Sicherheit viele Liebhaber finden, zumal es auch abgekühlt noch wunderbar schmeckt wie ich gerade eben feststellen durfte.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Schwedischer Lachskuchen (Schwedenpizza) – das Rezept

Sunday, June 17th, 2012

Schon seit längerem hatte ich nichts mehr mit Blätterteig gemacht, daher entschied ich mich heute dazu, mal einen Schwedischen Lachskuchen, auch Schwedenpizza genannt, zuzubereiten. Dabei variierte und ergänzte ich ein wenig den Belag, weswegen ich das so entstandene Gericht wohl auch als Fisch & Meeresfrüchtepizza bezeichnen könnte. Das Ergebnis war ein sehr leckeres Fingerfood, das sich sowohl kalt als auch warm als ein wahrer Leckerbissen herausstellte.

Was brauchen wir also für 3-4 Portionen?

1 Rolle Blätterteig
01 - Zutat Blätterteig / Ingredient puff pastry

200g Räucherlachs
02 - Zutat Räucherlachs / Ingredient smoked salmon

100g Nordsee-Krabben
03 - Zutat Krabben / Ingredient shrimps

125g geräucherte Forellen-Filet
04 - Zutat Forellenfilet / Ingredient trout fillet

250g Käse nach Wahl – ich entschied mich für eine Mischung aus je 125g Edamer und Gouda
05 - Zutat Käse / Ingredient cheese

1 Bund Dill
06 - Zutat Dill / Ingredient dill

3 Hühnereier
07 - Zutat Eier / Ingredient eggs

1 Becher Creme légère mit Kräutern
08 - Zutat Creme légère

ein paar Spritzer Zitronensaft
09 - Zutat Zitronensaft / Ingredient lemon juice

sowie Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen

Beginnen wir damit, den Blätterteig auf etwas Backpapier auf ein Backblech auszubreiten, den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen
10 - Auf Backblech geben / Add to baking tray

und den Teig für 6-7 Minuten vorzubacken.
11 - Vorbacken / Pre-bake

Während der Teig vorbackt, waschen wir unseren Bund Dill, schütteln es trocken,
12 - Dill waschen / Wash dill

zupfen die zarten Triebe ab und zerkleinern dann alles gründlich.
13 - Dill zerkleinern / Cut dill

Anschließend geben wir Käse, Eier und Creme légére Kräuter in ein passendes Behältnis,
14 - Zutat in Schüssel geben / Put ingredient to bowl

und vermengen alles gründlich miteinander
15 - Vermengen / Mix

wobei wir es mit Pfeffer, Muskatnuss und Salz würzen, wobei wir mit dem Salz sparsam umgehen sollten, da der Fisch auch noch kräftig mit würzt.
16 - Würzen / Taste

Abschließend streuen wir noch etwa die Hälfte des gehackten Dills mit in die Masse und rühren es ebenfalls unter.
17 - Dill einstreuen / Add dill

Ist der Teig dann etwas vorgebacken, entnehmen wir ihn aus dem Backofen und drücken ihn ggf. etwas platt falls er aufgegangen ist,
18 - Teig vorgebacken / Pre-baked puff pastry

und belegen ihn dann mit dem Rächerlachs.
19 - Mit Lachs belegen / Substantiate with smoked salmon

Anschließend verteilen wir die Krabben
20 - Krabben verteilen / Add shrimps

und zerbröseln schließlich noch die Forellenfilets und geben sie auch auf den Räucherlachs.
21 - Forellenfilet addieren / Add trout fillet

Das Ganze beträufeln wir dann noch mit ein paar Spritzern Zitronensaft
22 - Mit Zitronensaft beträufeln / Sprinkle with lemon juice

und bestreichen dann alles mit unserer Mischung aus Käse, Eiern und Creme légère.
23 - Mit Käsemasse bedecken / Add cheese mix

Dann schieben wir unsere Schwedenpizza auf der mittleren Schiene in den Backofen und überbacken alles für ca. 20 bis 25 Minuten.
24 - Backen / Bake

Ist der Käse dann geschmolzen und beginnt braun zu werden, können wir das Backblech entnehmen
25 - Fertig gebacken / Baking finished

und mit dem restlichen gehackten Dill garnieren.
26 - Schwedischer Lachskuchen (Schwedenpizza)  - Mit Dill garnieren / Swedish salmon tarte (Swedish pizza) - garnish with dill

Anschließend brauchen wir alles nur noch in handliche Stücke zerteilen und servieren.
27 - Schwedischer Lachskuchen (Schwedenpizza) / Swedish salmon tarte (Swedish pizza) - Serviert

Auf einer knusprigen Lage Blätterteig hatten sich der Räucherlachs, die Krabben und das geräucherte Forellenfilet in der geschmolzenen Ei-Käse-Masse zu einem würzig-pikanten, sehr schmackhaften Belag verbunden. Durch die Kombination von zwei geräucherten Fischsorten und den Nordseekrabben war das Ganze zwar ziemlich mächtig geworden, aber das schmälerte den leckeren Geschmack keinesfalls. Dabei stellte es sich als gut heraus, dass ich in weiser Voraussicht sparsam mit dem Salz umgegangen war, denn vor allem das Räuchern hatte genug an Eigenwürze mitgebracht. In der Summe ein sehr leckeres und schnell zubereitetes Gericht, dass sich wie ich finde auch wunderbar als Partysnack eignet.

28 - Schwedischer Lachskuchen (Schwedenpizza) / Swedish salmon tarte (Swedish pizza) - CloseUp

Was die Kalorienwerte angeht ist das Ganze dieses Mal nicht ganz so optimal ausgefallen. Meiner Kalkulation nach kommt das ganze Gericht auf ca. 2400 kcal, aufgeteilt auf vier Portionen liegen wir also bei 600kcal pro Portion. Das ist zwar für ein Hauptgericht noch im normalen Rahmen, aber dennoch nah an der oberen Grenze dessen was ich mir selbst zumuten möchte. Davon aber mal abgesehen kann ich dieses Rezept aber mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen, zumal der Belag natürlich nach eigenem Gutdünken auch gerne noch weiter variiert werden kann. Ich könnte mir zum Beispiel noch zusätzliches Gemüse wie Frühlingszwiebeln oder Erbsen, die man vorher kurz angedünstet hat, in der Ei-Käse-Masse vorstellen, aber auch die Verwendung anderer Fischsorten wäre hier durchaus denkbar. Der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt… 😉

Guten Appetit

Polenta-Pizza mit Büffelmozzarella, Tomaten & Basilikum – das Rezept

Monday, May 28th, 2012

Heute wollte ich mich mal wieder mit dem Thema Pizza beschäftigen, jedoch dieses Mal nicht gewöhnlicher Pizza. Viel mehr hatte ich geplant eine Polenta-Pizza mit Büffelmozzarella, Tomaten & Basilikum auf Pesto zuzubereiten. Mit Polenta, einer aus Mais-Grieß hergestellten Gemüsebrei, hatte ich mich bisher noch gar nicht befasst, konnte mich aber noch gut daran erinnern dass es sich hier um eine wirklich sehr schmackhafte und vor allem sättigende Zubereitung handelte. Warum also nicht mal einen Pizzaboden daraus machen? Und das Ergebnis erwies sich zwar als ungewöhnlich, aber sehr lecker – da möchte ich natürlich nicht versäumen das Rezept hier mal kurz vorzustellen?

Was brauchen wir also für 4 Portionen?

200g Polenta (Maisgrieß)
01 - Zutat Polenta / Ingredient polenta

800ml Gemüsebrühe
02 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

3 feste, mittlere Tomaten
03 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

1/2 – 3/4 Glas Pesto (ca. 80 – 100g) (Ich entschied mich für Pesto genovese, könnte mir aber auch gut Pesto rosso oder Bärlauchpesto vorstellen)
06 - Zutat Pesto / Inrgedient pesto

3-4 Stiele frisches Basilikum
07 - Zutat frisches Basilikum / Ingredient fresh basil

250 – 280g Büffelmozzarella
05  -Zutat Büffelmozzarella / Ingredient buffalo mozzarella

sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen

Beginnen wir also damit, die Gemüsebrühe in einen Topf zu geben und zum kochen zu bringen.
08 - Gemüsebrühe aufkochen / Boil up vegetable stock

Sobald sie kocht, nehmen wir sie von der Platte und rühren die Polenta ein
09 - Polenta einrühren / Stir in polenta

um sie dann bei kleinster Stufe zurück auf die Kochplatte zu schieben und für 5 Minuten quellen zu lassen. Dabei empfiehlt es sich wie ich feststellte, einen Deckel aufzulegen da die Masse leicht blubbert und dabei dazu neigt etwas zu spritzen.
10 - Auf kleiner Flamme quellen lassen / Simmer and let soak

Nach dieser Zeitspanne nehmen wir die Polenta wieder von der Kochplatte herunter, schalten diese aus und lassen sie für weitere fünf Minuten ausquellen, wobei wir sie nach Belieben mit etwas Salz würzen.
11 - Weiter quellen lassen & salzen / Continue soaking & taste with salt

Auf einem Backblech legen wir nun etwas Backpapier aus und verteilen die Polenta-Masse mit einem geeigneten Werkzeug wie zum Beispiel einem Plastikspachtel zu einer einigermaßen gleichmäßigen Schicht.
12 - Auf Backpapier verteilen / Elapse on backing paper

Wer mag kann jetzt auch noch die Ränder begradigen. Ein rein ästhetischer Schritt, aber das Auge isst ja mit.
13 - Ränder begradigen / straighten borders

Dann lassen wir die Polenta etwas auskühlen und wenden uns den anderen Zutaten zu. Wir waschen also die Tomaten gründlich
14 - Tomaten waschen / Wash tomatoes

entfernen den Stielansatz keilförmig mit Hilfe eines kleinen, spitzen Messers
15 - Stielansatz entfernen / Remove core

und schneiden sie dann in nicht zu dicke, gleichmässige Scheiben.
15 - In Scheiben schneiden / Cut tomatoes into slices

Außerdem schneiden wir auch den Büffelmozzarella in Scheiben.
16 - Mozzarella in Scheiben schneiden / Cut mozzarella into slices

Ist die der Boden aus Polenta dann einigermaßen abgekühlt, können wir den Backofen auf 200 Grad vorheizen und dann beginnen, die Polenta mit einer Schicht Pesto zu bestreichen,
17 - Mit Pesto bestreichen / Cover with pesto

diese mit den Tomatenscheiben belegen
18 - Mit Tomaten belegen / Add tomato slices

und schließlich den Mozzarella darauf verteilen.
19 - Mozzarella hinzufügen / Add mozzarella

Alles würzen wir denn noch einmal mit etwas Salz und Pfeffer
20 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

und sobald der Backofen dann vorgeheizt ist, schieben wir das Blech auf der unteresten Schiene hinein und backen es dort für 20 bis 25 Minuten.
21 - Backen / bake

Während sich unsere Polenta-Pizza im Backofen befindet, können wir schließlich noch das Basilikum waschen und trocken schütteln,
22 - Basilikum waschen / Wash basil

die Blätter abzupfen
23 - Blätter abzupfen / Pick basil leaves

und es grob zerkleinern.
24 - Basilikum grob zerkleinern / grind basil

Je nachdem welchen Bräunungsgrad des Käses man bevorzugt entnehmen wir schließlich unser Pizzablech aus dem Ofen,
25 - Fertig gebacken

garnieren sie mit dem frischen Basilikum
26 - Polenta-Pizza mit Büffelmozarella, Tomaten & Basilikum - Mit Basilikum garnieren / Polenta pizza with mozzarella, tomatoes & basil - garnish with basil

und können sie anschließend sogleich servieren und genießen.
27 - Polenta-Pizza mit Büffelmozarella, Tomaten & Basilikum / Polenta pizza with mozzarella, tomatoes & basil - Serviert

Gleich zu Beginn muss ich hier noch anmerken, dass die Polenta durch das Backen nicht knusprig wird, aber fest genug um sie zerschneiden und in Stücken auf die Teller geben zu können. Vielleicht hätte an durch einige Minuten des Vorbackens bevor man das Pesto aufträgt ein anderes Ergebnis erreichen können. Aber wie dem auch sei: Alleine die, durch die verwendete Gemüsebrühe angenehm würzig gewordene, leckere und vor allem sättigende Polentaschicht erwies sich schon als wahrer Genuss, aber gemeinsam mit der dünnen Garnitur aus Pesto genovese, den gebackenen Tomaten und dem zerlaufenen Büffelmozarella ergab das Ganze eine mehr als gelungene Pizzavariation. Dabei gibt die Garnitur aus frischen Basilikumblättern dem ganzen Geschmacklich sozusagen den letzten Schliff. Alle Befürchtungen es konnte zu lasch oder aber zu würzig werden waren hier vollkommen unbegründet gewesen – ich hätte mich wahrlich hinein knien können. Und wie ich zwischenzeitlich feststellen durfte ist eine solche Polenta-Pizza auch im leicht abgekühlten Zustand noch ein wahrer Genuss. Da vergisst man fast, dass es sich hier um ein vegetarisches Gericht handelt.

28 - Polenta-Pizza mit Büffelmozarella, Tomaten & Basilikum / Polenta pizza with mozzarella, tomatoes & basil - CloseUp

Und mit knapp 500kcal pro Portion kann sich dieses Gericht auch was die Nährwerte angeht durchaus sehen lassen. Am meisten nimmt dabei der verwendete Maisgrieß ein, knapp gefolgt vom Büffelmozarella und schließlich dem Pesto. Wer hier noch etwas mehr sparen will, kann ja zu Pesto light und einer fettreduzierten Mozzarella-Zubereitung greifen, aber ich denke dass die Werte auch so mehr als nur akzeptabel sind. Und dabei ist die Zubereitung vergleichbar einfach. Ich kann das Rezept auf jeden Fall mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen und hoffe dem einen oder anderen Koch-Interessierten damit eine kleine Anregung gegeben zu haben.

Guten Appetit

Griechischer Hackfleisch-Spinatquiche – das Rezept

Saturday, April 14th, 2012

Heute tat ich mir wirklich schwer ein passendes Rezept zu finden. Lange wälzte ich lange Liste von möglichen Gerichten bis ich schließlich auf dieses Rezept für ein Griechisches Hackfleisch-Spinatquiche stieß. Das sagte mir sofort zu, also schnell los und die fehlenden Zutaten besorgt – anschließend konnte es sofort los gehen. Da ich leider keine Single-Quicheform besitze, wurde die Portion dann doch wieder etwas größer, aber bei so einem Rezept macht mir das wenig aus.

Was brauchen wir also für 4 Portionen?

450g Rahmspinat – ich entschied mich dieses Mal für die leichter aufteilbaren Pads
01 - Zutat Rahmspinat / Ingredient cream spinach

2 mittlere Zwiebeln
02 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

2-3 Zehen Knoblauch
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

2 Tomaten
04 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

500g Rinderhackfleisch
05 - Zutat Rinderhack / Ingredient beef ground meat

200g Schafskäse
06 - Zutat Schafskäse / Ingredient feta

4 Eier
07 - Zutat Eier / Ingredient eggs

1 Päckchen Blätterteig
08 - Zutat Blätterteig / Ingredient puff paste

sowie Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen
etwas Olivenöl zum braten
etwas Butter zum ausfetten der Form

Beginnen wir damit, den Spinat aufzutauen. Wer ungeduldig ist wie ich und im Besitz einer Mikrowelle ist, kann dies darin mit der Auftaustufe bewerkstelligen.
09 - Spinat auftauen / Defrost spinach

Während der Spinat so aufgetaut wir, können wir ja schon mal die anderen Zutaten vorbereiten. Wir schälen also die Zwiebeln und würfeln sie
10 - Zwiebel würfeln / Dice onions

schälen den Knoblauch und schneiden in in kleine Stücke
11 - Knoblauch zerkleinern / Cut garlic

und überbrühen dann die Tomaten, schälen und entkernen sie und schneiden sie dann in kleine Stücke.
12 - Tomaten schälen und würfeln / Peel & dice tomatoes

In einer großen Pfanne dünsten wir dann zuerst die Zwiebelwürfel und wenig später auch den gehackten Knoblauch mit etwas Olivenöl an
13 - Zwiebeln andünsten / Saute onions

und geben dann das Rinderhackfleisch hinzu um es krümelig anzubraten.
14 - Hackfleisch krümelig anbraten / Roast ground meat crumbly

Dabei würzen wir es auch gleich kräftig mit Salz und Pfeffer.
15 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

Ist das Hackfleisch kurz durchgebraten, geben wir auch die Tomatenwürfel mit hinzu und braten sie für ein bis zwei Minuten mit
16 - Tomaten hinzu geben / Add tomato dices

bevor wir den aufgetauten Rahmspinat in die Pfanne geben und gut mit dem restlichen Inhalt verrühren.
17 - Rahmspinat addieren / Add cream spinach

Außerdem bröseln wir den Schafskäse hinein
18 - Schafskäse hinein bröseln / Crumble feta

und verrühren in gut.
19 - Gut verrühren / Mix

Das Ganze lassen wir dann für einige Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln und probieren es dann,
20 - Probieren / Try

um es anschließend noch einmal mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abzuschmecken.
21 - Abschmecken / Taste

Nach ein bis zwei weiteren Minuten nehmen wir die Masse dann von der Platte und lassen sie etwas abkühlen. In der Zwischenzeit heizen wir den Backofen auf 175 Grad vor, dann fetten wir eine Auflaufform und legen sie mit dem Blätterteig aus.
22 - Blätterteig in Form geben / Add puff paste to casserole

Den Boden stechen wir nun in regelmäßigen Abständen mit einer Gabel ein damit er nicht zu sehr hoch geht
23 - Anstechen / broach

und geben die nur mit dem Teig versehene Form dann in den Ofen um alles ca. 5 Minuten vorzubacken. Dadurch wird auch der Boden etwas “blättriger”.
24 - Vorbacken  / Pre-baking

Während der Teig vorbackt schlagen wir die vier Eier in einer Schüssel, verquirlen sie
25 - Eier verquirlen / Whisk eggs

und geben sie dann zu unserer etwas abgekühlte Spinat-Hackfleisch-Masse
26 - Eimasse hinzugeben / Add eggs

um sie dann gründlich unterzuheben.
27 - Unterheben / Mix

Sind die fünf Minuten Vorbackzeit um, entnehmen wir die Quiche-Form aus dem Ofen (Vorsicht: Heiß!) und füllen die zuvor hergestellte Mischung hinein.
28 - In Form geben / Add to casserole

Anschließend kommt alles für 50-60 Minuten bei weiterhin 175 Grad auf der mittleren Schiene in den Ofen.
29 - Backen / Bake

Dabei geht der Quiche ziemlich stark hoch – aber keine Panik: Der fällt auch wieder etwas zusammen sobald wir ihn nach wir ihn nach etwa einer Stunde wieder entnehmen. Wichtig ist, dass die Masse komplett gestockt ist. Leider kenne ich außer aufschneiden keine Methode das zu prüfen, daher musste ich mich auf mein Gefühl verlassen.
30 - Griechischer Hackfleisch-Spinatquiche / Ground meat spinach quiche - Fertig gebacken

Nach der Entnahme aus dem Ofen brauchen wir unseren Hackfleisch-Spinatquiche nur noch zu zerteilen und zu servieren.
31 - Griechischer Hackfleisch-Spinatquiche / Ground meat spinach quiche - Serviert

Glücklicherweise war die Masse tatsächlich durchgehend fest geworden und ergab so ein leckeres und würziges Gericht, in dem der Rahmspinat eine sehr schmackhafte Symbiose mit dem Rinderhack und dem Schafskäse eingegangen war. Die Tomaten hatten geschmacklich hingegen kaum einen Einfluss, aber geschadet haben sie auch nicht. Ich war sehr zufrieden mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiment.

32 - Griechischer Hackfleisch-Spinatquiche / Ground meat spinach quiche - CloseUp

Und auch was die Kalorienwerte angeht konnte ich heute durchaus zufrieden sein. Meiner Berechnung nach liegt der komplette Inhalt der Quiche-Form bei etwa 2600kcal, das entspricht 650kcal pro Portion – ein Wert der für ein Hauptgericht mehr als akzeptabel ist wie ich finde.
Ich hatte vor Beginn der Zubereitung zwar mit dem Gedanken gespielt anstatt des Rahmspinat Blattspinat zu verwenden, bin aber inzwischen froh es nicht getan zu haben, denn gerade der Rahm im Rahmspinat macht wohl viel an der Konsistenz und dem Geschmack der Gerichtes aus. Gut, vielleicht hätte man mit Blattspinat und einem Schuss Sahne den selben Effekt bewirken können, aber sicher ist das nicht. In der Summe kann ich dieses recht einfach zuzubereitende Gericht auf jeden Fall vorbehaltlos weiterempfehlen.

Guten Appetit

Spitzkohlauflauf mit Lachs – das Rezept

Sunday, January 22nd, 2012

Da ich diese Woche noch keinen Fisch gegessen hatte, wollte ich das heute endlich nachholen. Angeregt durch ein Rezept das mich per Mail erreicht hatte, entschied ich mich dazu diesen mit etwas Spitzkohl zu kombinieren. Zwar hat dieser gerade keine Saison, sondern ist eher ein Frühlingsgemüse da Spitzkohl die erste Kohlsorte ist, die im Jahr geerntet wird – aber das soll ja nicht heißen dass man es nicht trotzdem kaufen kann. Da der kleinste Spitzkohl den ich bekam noch immer etwa ein Kilo wog, sah ich mich des weiteren gezwungen gleich eine größere Portion zuzubereiten. Gemeinsam mit ein paar Kartoffeln und etwas frischen Dill war das Ergebnis ein wirklich leckeres Gericht, das ich hier mit diesem Beitrag in üblicher Form mal kurz vorzustellen.

Was brauchen wir also für 3-4 Portionen:

1 Kopf Spitzkohl (ca. 1000g)
01 - Zutat Spitzkohl / Ingredient pointed cabbage

500g Kartoffeln – festkochende Sorte
02 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

3-4 Lachsfilet
03 - Zutat Lachs / Ingredient salmon

2 mittlere Zwiebel
04 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

200ml Gemüsebrühe
05 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

1 Bund frischer Dill
06 - Zutat Dill / Ingredient dill

200ml Schlagsahne
07 - Zutat Schlagsahne / Ingredient whipped cream

2 Zehen Knoblauch (optional)
08 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

2 EL Dijon-Senf
09 - Zutat Dijon-Senf / Ingredient dijon mustard

sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen,
ein Esslöffel Mehl zum binden
und etwas Butter zum Anschwitzen und zum ausfetten der Auflaufform

Beginnen wir damit die Kartoffeln als Pellkartoffen zuzubereiten indem wir sie einfach mit Schale kochen.
10 - Kartoffeln kochen / Boil potatoes

Dann wenden wir uns dem Spitzkohl zu. Nachdem wir ihn gewaschen und ggf.unschöne Blätter entfernt haben, vierteln wir den Kopf
11 - Kohl vierteln / Quarter cabbage

entfernen den Strunk
12 - Strunk entfernen / Remove stem

und schneiden ihn dann in Streifen.
13 - Kohl in Streifen schneiden / Cut cabbage in slices

Außerdem schälen wir die Zwiebel und schneiden sie in feinere Würfel.
14 - Zwiebel würfeln / Dice onions

Sobald die Kartoffeln durchgekocht sind – ich prüfe das indem ich sie mit einer Gabel ansteche und ihre Festigkeit prüfe – gießen wir sie ab und lassen sie etwas abkühlen.
15 - Kartoffeln abgießen / pour potatoes

In einem großen Topf zerlassen wir dann etwas Butter und dünsten die Zwiebeln darin glasig an.
16 - Zwiebeln andünsten / Braise onions

Dann geben wir den geschnittenen Kohl hinzu und braten ihn unter regelmäßigem rühren rundherum an.
17 - Kohl mit anbraten / Sauté cabbage

Dabei fällt er recht schnell zusammen wie ich feststellen durfte. Nach etwa fünf Minuten anbraten gießen wir die Gemüsebrühe auf und lassen es für weitere 10 Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln
18 - Gemüsebrühe aufgießen / Add vegetable stock

wobei wir es kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.
19 - Spitzkohl würzen / Taste cabbage

Nach zehn Minuten wenn der Kohl gut durchgekocht ist gießen wir ihn schließlich in ein Sieb ab und fangen dabei die Brühflüssigkeit auf.
20 - Kohl abgießen / Decant cabbage

Sind die Kartoffeln so weit abgekühlt dass wir sie gefahrlos anfassen können, schälen wir diese
21 - Pellkartoffeln schälen / Peel potatoes

und schneiden sie in Scheiben.
22 - In Scheiben schneiden / Cut in slices

Außerdem schälen wir natürlich die Knoblauchzehen
23 - Knoblauch schälen / Peel garlic

und waschen den Dill, schütteln ihn trocken und schneiden ihn klein.
24 - Dill schneiden / Cut dill

Von der aufgefangenen Gemüsebrühe in der wir den Spitzkohl gekocht hatten messen wir etwa 180ml ab,
25 - Brühwasser abmessen / Gauge cabbage water

und gießen sie dann mit der Sahne auf.
26 - Sahne hinzugießen / pour whipped cream

Dann rühren wir die zwei Esslöffel Dijon-Senf ein,
27 - Senf verrühren / Stir mustard

würzen alles kräftig mit Pfeffer und Salz
28 - Mit Salz und Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

und heben schließlich noch den Dill unter. Dann streuen wir einen bis eineinhalb Esslöffel Mehl ein um die Sauce etwas einzudicken – dabei müssen wir aber vorsichtig sein damit das Mehl nicht klumpt.
29 - Dill addieren / Add dill

Außerdem können wir jetzt auch den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Sobald der Lachs weit genug aufgetaut ist, ich nahm schließlich die Defroster-Stufe der Mikrowelle zur Hilfe, waschen wir ihn kurz ab, tupfen ihn trocken und garnieren ihn dann mit Salz und Pfeffer.
30 - Mit Salz & Pfeffer garnieren / garnish with salt & pepper

Nun fetten wir eine Auflaufform mit etwas Butter aus und bedecken den Boden mit etwas von dem gekochten Spitzkohl.
31 - Spitzkohl in Auflaufform geben / Add pointed cabbage to casserole dish

Darauf belegen wir diesen mit einigen der Kartoffelscheiben. Im Ursprungsrezept stand dass man die Kartoffeln mit dem Kohl vermischen sollte, aber ich entschied mich dazu alles doch zu schichten.
32 - Mit Kartoffelscheiben belegen / Size with potato slices

Es folgt der Rest des Kohls
33 - Rest Kohl einlegen / Add cabbage

den wir dann mit dem Rest der Kartoffeln belegen
34 - Rest Kartoffeln darauf / Add remaining potato slices

und dann mit geriebenen Knoblauch garnieren.
35 - Mit Knoblauch beraspeln / Add garlic

Schließlich legen wir die Lachsfilets oben auf
36 - Lachs auflegen / Add salmon

und übergießen alles mit der Brühe-Sahne-Dill-Mischung.
37 - Übergießen / dowse

Ist der Backofen aufgeheizt, schieben wir den Auflauf auf mittlerer Stufe hinein und überbacken es für 25 bis 30 Minuten.
38 - Überbacken / Scallop

Ich verließ mich dabei natürlich wie immer mehr auf meine Augen als auf die Uhr. Nach etwas mehr als 30 Minuten entnahm ich schließlich das fertige Gericht, wobei sich beim Öffnen der Ofentür der angenehme Geruch von erhitzten Dill in meiner Küche verbreitet.
39 - Spitzkohlauflauf mit Lachs / Pointed cabbage casserole with salmon - Fertig gebacken

Also machte ich mich gleich daran mir eine Portion aufzumachen und zu genießen.
40 - Spitzkohlauflauf mit Lachs / Pointed cabbage casserole with salmon - Serviert

Ich hatte ja zuerst befürchtet dass ich mit dem Dill etwas übertrieben hatte, doch die verwendete Menge harmonierte geschmacklich wie ich fand wunderbar mit der der Menge der Spitzkohl-Kartoffel-Mischung und natürlich vor allem mit dem Fisch. Der Senf und der anderen Gewürze, die mit gemeinsam mit der Sahne in das Gericht eingebracht worden waren rundeten das Ganz geschmacklich schließlich ab. Spitzkohl gehört ja zu den wenigen nicht blähenden Arten, wobei sich der Geschmack aber dennoch als angenehm kräftig und wohlschmeckend herausstellte. In Kombination mit dem gut durchgebratenen Fischfilet erwies sich alles als ein sowohl sättigendes als auch sehr leckeres Gericht.

41 - Spitzkohlauflauf mit Lachs / Pointed cabbage casserole with salmon - CloseUp

Insgesamt liegt der Nährwert des gesamten Zubereitung bei 2100kcal, das heißt also dass man pro Portion mit 700kcal rechnen muss. Nicht gerade wenig, aber für ein Hauptgericht noch absolut im Rahmen wie ich finde. Ersetzt man die Sahne durch eine leichtere, 10%tige Sorte kann man noch einmal 100kcal pro Portion sparen, doch da hatte ich beim Einkauf einfach nicht aufgepasst. Aber das tat dem guten Geschmack natürlich keinerlei Abbruch, ich fand das Ergebnis dieses Rezeptes als geschmacklich sehr gelungen und kann es nicht nur den Fans von Kohlgerichten wärmstens ans Herz legen.

In diesem Sinne: Guten Appetit