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Steinbeißerfilet mit Kartoffelchipskruste – das Rezept

Saturday, September 13th, 2014

Dass man auch mit Knabberzeug sehr leckere Gerichte zubereiten kann, hatte ich ja bereits mit dem Rezept für Chili Dog Nachos gezeigt. Und mit dem heutigen Rezept, einem Fischfilet mit Kartoffelchipskruste möchte ich ein weiteres Gericht dieser Art in meine ständig wachsenden Sammlung aufnehmen. Urpsrünglich wollte ich das Gericht ja mit Dorsch zubereiten, aber an der Fischtheke gab es keinen frischen Fisch dieser Art und im TK-Bereich waren nur sehr kleine Filets verfügbar. Daher sah ich mich nach Alternativen um und griff schließlich zu frischem Steinbeißerfilet. Eine gute Wahl wie sich herausstellen sollte – dazu jedoch später mehr. Kommen wir jetzt erst einmal zu dem Rezept, dass ich mit diesem Beitrag in gewohnter Form einmal kurz vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 3 Portionen?

700-800g Kartoffeln
(Achtung: Die Menge variiert abhängig von der verwendeten Auflaufform)
01 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

3 Steinbeißer-Filets
02 - Zutat Steinbeißer-Filet / Ingredient spined loach filet

2-3 Schalotten
(insgesamt ca. 90-100g)
03 - Zutat Schalotten / Ingredient shallots

75g Butter
04 - Zutat Butter / Ingredient butter

3-4 TL Kräuter der Provence
05 - Zutat Kräuter / Ingredient herbs

1 Esslöffel Weizenmehl
06 - Zutat Mehl / Ingredient flour

1 – 1,5 Teelöffel mittelscharfer Senf
07 - Zutat Senf / Ingredient mustard

etwas trockener Weißwein
08 - Zutat Weißwein / Ingredient white wine

ca. 40g Kartoffelchips
(Ich wählte eine Sorte nach Ungarischer Art)
09 - Zutat Kartoffelchips / Ingredient potato chips

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Beginnen wir damit, die Kartoffeln als Pellkartoffeln in der Schale in ca. 20 Minuten gar zu kochen.
10 - Kartoffeln kochen / Cook potatoes

Während die Kartoffeln kochen, ziehen wir die Schalotten ab und würfeln sie sehr fein.
11 - Schalotten würfeln / Dice shallots

Außerdem verflüssigen wir die Butter – z.B. mit Hilfe der Auftaustufe der Mikrowelle –
12 - Butter verflüssigen / Melt butter

und geben dann den Esslöffel Mehl,
13 - Mehl addieren / Add flour

den Teelöffel Senf,
14 - Senf dazu geben / Add mustard

die gewürfelten Schalotten
15 - Schalotten addieren / Add shallots

sowie die beiden Teelöffel Kräuter der Provence hinein
16 - Kräuter einstreuen / Add herbs

und verrühren alles gründlich miteinander.
17 - Gründlich vermengen / Mix well

Inzwischen müssten auch die Kartoffeln gar gekocht sein, so dass wir sie abgießen können und etwas abkühlen lassen.
18 - Kartoffeln abgießen / Drain potatoes

Sobald sie sich dann gefahrlos anfassen lassen, schälen wir die Kartoffeln
19 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

und schneiden sie in etwas dickere, ungefähr gleich große Scheiben.
20 - Kartoffeln in Scheiben schneiden / Cut potatoes in slices

Anschließend fetten wir eine größere Auflaufform mit etwas Butter aus
21 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

und bedecken den Boden mit den Kartoffelscheiben
22 - Kartoffelscheiben hinein legen / Put in potato slices

um sie dann mit Pfeffer und Salz zu würzen
23 - Kartoffeln mit Pfeffer & Salz würzen / Season potatoes with pepper & salt

und danach mit etwas Weißwein beträufeln.
24 - Kartoffeln mit Weißwein beträufeln / Sprinkle potatoes with white wine

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt damit zu beginnen, den Ofen auf 200 Grad vorzuheizen.

Dann waschen wir die Fischfilets kurz unter fließendem Wasser ab, tupfen sie trocken,
25 - Fischfilets waschen / Wash fish filets

würzen sie von beiden Seiten mit etwas Salz und Pfeffer
26 - Fischfilets mit Pfeffer & Salz würzen / Season fish filets with pepper & salt

und legen sie auf die Kartoffeln in der Auflaufform.
27 - Fischfilets auf Kartoffeln legen / Put fish on potatoes

Die Fischfilets bestreichen wir dann mit der Butter-Schalotten-Mischung
28 - Fischfilets mit Butter-Schalotten-Mischung bestreichen / Spread fish filets with butter-shallot-mix

und bedecken diese dann mit den zuvor leicht zerbröselten Kartoffelchips.
29 - Fischfilets mit Kartoffelchips belegen / Cover wit potato chips

Inzwischen müsste auch der Ofen vorgeheizt sein, so dass wir die Auflaufform hinein schieben und für 25 bis 30 Minuten backen können.
30 - Im Ofen backen / Bake in oven

Bevor die Chips zu dunkel werden, sollten wir die Auflaufform aus dem Ofen entnehmen
31 - Steinbeißer mit Kartoffelchipskruste - Fertig gebacken / Fish filet with potatoe chips crust - Finished baking

und können das Gericht anschließend unmittelbar servieren und genießen.
32 - Steinbeißer mit Kartoffelchipskruste - serviert / Fish filet with potatoe chips crust - Served

Zuerst einmal war ich von den Steinbeißer-Filets sehr begeistert, die unglaublich zarten und saftig geworden waren. Ob das nun an der Garnitur aus Butter, Schalotten, Senf, Kräutern und Kartoffelchips lag oder eine allgemeine Eigenschaft von Steinbeißer-Filets ist, erschloss sich mir dabei zwar nicht, aber gemeinsam mit den Kartoffeln ergab sich ein würziges und sehr leckeres Gericht, das seine Sättigungsbeilage in Form der Kartoffelscheiben parktischerweise auch gleich mit brachte. 😉 Ich war auf jeden Fall sehr zufrieden mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiments.

33 - Steinbeißer mit Kartoffelchipskruste  Seitenansicht / Fish filet with potatoe chips crust - Side view

Werfen wir abschließend noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts: Meiner Kalkulation nach kommt die gesamte Zubereitung auf etwa 1700kcal, aufgeteilt auf drei Portionen liegen wir also bei ca. 567kcal pro Portion. Ich hatte, vor allem aufgrund der ganzen Butter, mit einem deutlich höheren Wert gerechnet und war natürlich sehr erfreut, doch noch in so akzeptablen Bereichen geblieben zu sein.

Guten Appetit

Thunfisch-Steaks in Bananen-Kokosnuss-Sauce – das Rezept

Sunday, August 10th, 2014

Angeregt von dem Thunfisch-Steak dass ich am Freitag in unserer Kantine verzehrt hatte, wollte ich mich an diesem Wochenende auch mal daran wagen, auch mal wieder etwas mit Thunfisch zuzubereiten. Und da ich ja ein Freund exotischer Gerichte bin, entschied ich mich schließlich für Thunfisch-Steaks in Bananen-Kokosauce. Leider waren die Thunfischsteaks im Tiefkühl-Bereich ausverkauft, so dass ich auf frische Ware zurückgriff, die leider etwas kostspieliger war – aber ich finde das hat sich gelohnt. Bei TK-Ware weiß man ja auch nie, ob die nicht zerfällt sobald sie aufgetaut ist. Verfeinert mit frischem Koriander und Frühlingszwiebeln und mit etwas Basamati-Reis serviert ergab sich so ein sehr leckeres Gericht, dass ich mit diesem Beitrag nun einmal kurz vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

2 Thunfisch-Steaks (á ca. 150-170g)
01 - Zutat Thunfischsteaks / Ingredient tuna steaks

5 Frühlingszwiebeln
02 - Zutat Frühlingszwiebeln / Ingredient scallions

1 Stück Ingwer (ca. 40g)
03 - Zutat Ingwer / Ingredient ginger

1 Bund Koriander
04 - Zutat Koriander / Ingredient coriander

2 Bananen
05 - Zutat Bananen / Ingredient bananas

1 Dose ungesüßte Kokosnuss-Milch (400g)
06 - Zutat Kokosmilch / Ingredient coconut milk

2 Esslöffel Erdnuss-Öl
07 - Zutat Erdnussöl / Ingredient peanut oil

1 Esslöffel Thai-Fischsauce
08 - Zutat Thai-Fischsauce / Ingredient thai fish sauce

etwas Zitronen- oder Limonensaft
09 - Zutat Zitronensaft / Ingredient lemon juice

125g Basamti-Reis
10 - Zutat Basmati-Reis / Ingredient basmati rice

sowie etwas Pfeffer zum würzen

Beginnen wir damit, die Frühlingszwiebeln zu waschen, trocken zu tupfen
11 - Frühlingszwiebeln waschen / Wash scallions

und in Ringe zu schneiden.
12 - Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden / Cut scallions in rings

Außerdem waschen wir auch den Koriander, schütteln ihn trocken
13 - Koriander waschen / Wash coriander

zupfen die Blätter von den Stielen
14 - Blättchen abzupfen / Pick leaflets

und zerkleinern diese gründlich.
15 - Koriander zerkleinern / Mince coriander

Des weiteren schälen und reiben wir den Ingwer
16 - Ingwer reiben / Grate ginger

und schälen schließlich die Bananen, zerkleinern sie grob,
17 - Banane schälen & grob zerkleinern / Peel & chop bananas

geben sie mit einer kräftigen Portion Zitronensaft in ein passendes Behältnis
18 - Zitronensaft addieren / Add some lemon juice

um dann alles zu pürieren.
19 - Bananen pürieren / Blend bananas

Als nächstes waschen wir die Thunfisch-Steaks, tupfen sie trocken
20 - Thunfischsteaks abspülen / Wash tuna steaks

und beträufeln sie mit etwas Zitronensaft, den wir einziehen lassen.
21 - Thunfischsteaks mit Zitronensaft beträufeln / Sprinkle tuna steaks with lemon juice

Dann erhitzen wir die beiden Esslöffel Erdnussöl in einem Topf oder einer Pfanne,
22 - Erdnussöl erhitzen / Heat up peanut oil

dünsten das pürierte Ingwer ein bis zwei Minuten darin an
23 - Geriebenen Ingwer andünsten / Braise grated ginger lightly

und geben schließlich die Frühlingszwiebeln mit hinzu
24 - Frühlingszwiebeln addieren / Add scallions

um sie ebenfalls für einige Zeit mit anzudünsten.
25 - Frühlingszwiebeln andünsten / Braise scallions

Anschließend geben wir die pürierten Bananen in die Pfanne,
26 - Bananenpüree hinzufügen / Add banana puree

verrühren es mit den Frühlingszwiebeln und dem Ingwer, braten es ein bis zwei Minuten mit an
27 - Banenenpüree anbraten / Braise banana puree

und löschen es schließlich mit der Kokosmilch ab,
28 - Mit Kokosmilch ablöschen / Deglaze with coconut milk

die wir gründlich mit dem Bananepüree vermischen.
29 - Gut verrühren / Mix well

Das ganze lassen wir nun aufkochen, rühren das Currypulver ein,
30 - Curry einstreuen / Add curry

schmecken die Sauce mit dem Esslöffel Thai-Fischsauce
31 - Mit Fischsauce würzen / Season with thai fish sauce

sowie etwas Pfeffer ab
32 - Mit Pfeffer abschmecken / Taste with pepper

und lassen wir Sauce auf mittlerer Stufe bei gelegentlichem umrühren sämig einköcheln.
33 - Sämig einköcheln lassen / Simmer until smooth

Außerdem ist jetzt auch ein guter Zeitpunkt, einen Topf mit ca. 500ml Wasser für den Reis aufzusetzen und damit zu beginnen ihn zum kochen zu bringen. Außerdem beginnen wir damit, den Backofen auf 150 Grad vorzuheizen.
34 - Wasser für Reis aufsetzen / Put on water for rice

Die fertige Banenen-Kokossauce geben wir nun ihn eine Auflaufform, streichen sie etwas glatt,
35 - Sauce in Auflaufform geben / Fill sauce in casserole

bestreuen sie mit dem gehackten Koriander
36 - Mit Koriander bestreuen / Dredge woth coriander

und legen die beiden rohen Thunfisch-Steaks oben auf.
37 - Thunfischsteaks auflegen / Add tuna steaks

Sobald der Ofen vorgeheizt ist schieben wir die Auflaufform auf mittlerer Schiene hinein und lassen die Steaks für etwa 15 bis 20 Minuten gar ziehen. Nach der Hälfte der Zeit wenden wir dabei die Thunfisch-Steaks.
38 - Im Ofen backen / Bake in oven

Inzwischen müsste auch das Wasser kochen, so dass wir es mit einem halben Teelöffel Salz versehen
39 - Wasser salzen / Salt water

und den Reis darin gemäß Packungsbeschreibung kochen können. Da Basmati-Reis in der Regel acht bis neun Minuten benötigt, sollte er fast zeitgleich mit dem Fisch gar sein.
40 - Reis kochen / Reis kochen

Schließlich können wir die Auflaufform entnehmen – meine Thunfisch-Steaks hatten beim garen etwas “geschwitzt”, was aber natürlich keinerlei geschmacklichen Auswirkungen hatte –
41 - Thunfisch-Steaks in Bananen-Kokos-Sauce - Fertig gebacken / Tuna steaks in banana coconut sauce - Finished baking

und das Gericht schließlich servieren und genießen.
42 - Thunfisch-Steaks in Bananen-Kokos-Sauce - Serviert / Tuna steaks in banana coconut sauce - Served

Meine größte Befürchtung, nämlich das die Thunfisch-Steaks zu trocken werden würden, erwies sich gleich nach den ersten Bissen glücklicherweise als vollkommen unbegründet. Die beiden angenehm großen Fischfilets waren schön zart und für gebackenen Thunfisch noch angenehm saftig. Dazu passte auch sehr gut die fruchtige Sauce aus Kokos und Banane, deren leichte Süße sehr gut mit der kräftigen deutlichen Koriander-Note harmonierte. Eine wunderbar exotische Variante, Thunfisch-Steaks zuzubereiten, zu dem ich mir natürlich keine andere Sättigungsbeilage als Reis vorstellen konnte. Ich war sehr zufrieden mit meinem heutigen Kochexperiment.

43 - Thunfisch-Steaks in Bananen-Kokos-Sauce - Seitenansicht / Tuna steaks in banana coconut sauce - Side view

Zuerst hatte ich ja noch überlegt die Steaks zusätzlich mit etwas gerösteten Sesam zu garnieren, habe mich aber dann doch dagegen entschieden, da ich nicht sicher war ob diese leicht nussige Note letztlich so gut in das geschmackliche Gesamtkonzept passen würde. Aber auf die Idee werde ich wahrscheinlich noch mal zurückgreifen, wenn ich mal wieder etwas mit Thunfischsteaks zubereiten werde.

Guten Appetit

Griechische Spinatwaffeln mit Tzatziki – das Rezept

Sunday, August 3rd, 2014

Nachdem ich mir vor kurzen nun in einem Spontankauf ein Waffeleisen angeschafft hatte, wollte ich dieses heute endlich mal ausprobieren und da schienen mir Griechische Spinatwaffeln genau das richtige. Und was passt besser dazu als ein wenig selbst gemachtes Tzatziki? Ich hatte ja bisher nur fertig gekauftes Tzatziki verwendet, aber hätte ich gewusst wie einfach die Zubereitung ist hätte ich wohl schon früher damit angefangen es selbst zuzubereiten. Und die Kombination aus pikanten Waffeln und Tzatziki war auf jeden Fall sehr lecker, so dass ich es natürlich nicht versäumen möchte, die verwendeten Rezepte hier einmal kurz vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

Für die Spinatwaffeln:

200g frischen Blattspinat
01 - Zutat frischer Blattspinat / Ingredient fresh leaf spinach

3 Hühnereier
02 - Zutat Eier / Ingredient eggs

60g Butter
03 - Zutat Butter / Ingredient butter

3 Esslöffel Olivenöl
10 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

300g Weizenmehl
04 - Zutat Mehl / Ingredient flour

100g Schafskäse (Feta)
05 - Zutat Schafskäse / Ingredient feta

1 Hand voll frische Minze
06 - Zutat frische Minze / Ingredient fresh mint

250ml Wasser
07 - Zutat Wasser / Ingredient water

Für das Tzatziki:

400g griechischer Joghurt
08 - Zutat griechischer Joghurt / Ingredient greek youghurt

1 kleine Salatgurke
09 - Zutat Salatgurke / Ingredient cucumber

2-4 Knoblauchzehen
10 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 Esslöffel Olivenöl
10 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

sowie einen Schuss Weißweinessig
und etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Beginnen wir damit, einen Topf mit etwas Salzwasser für den Spinat zum kochen zu bringen.
11 - Topf mit Wasser aufsetzen / Bring pot with water to boil

Dann waschen wir den Blattspinat etwas ab,
12 - Blattspinat waschen / Wash leaf spinach

geben die noch tropfnassen Blätter in den Topf mit dem Salzwasser
13 - Nassen Spinat in Topf geben / Add wet spinach to pot

und lassen sie unter gelegentlichem Rühren über etwa 2 Minuten zusammen fallen.
14 - Spinat zusammenfallen lassen / Cook spinach

Den gekochten Spinat schrecken wir dann in einer Schüssel mit kaltem Wasser ab und lassen ihn abtropfen.
15 - Spinat abschrecken / Refresh spinach

Außerdem schälen wir die kleine Salatgurke,
16 - Gurke schälen / Peel cucumber

halbieren sie,
17 - Gurke halbieren / Cut cucumber in halfs

entfernen die Kerne – z.B. mit einem Teelöffel –
18 - Gurke entkernen / Decore cucumber

und reiben sie schließlich auf der groben Seite einer Küchenreibe
19 - Gurke reiben / Grate cucumber

um die Gurkenraspeln schließlich abgedeckt in einem Sieb abtropfen zu lassen.
20 - Gurken abtropfen lassen / Drain cucumber

Nun waschen wir noch die Minze, schütteln sie trocken,
21 - Minze waschen / Wash mint

zupfen die Blättchen von den Stielen
22 - Blättchen abzupfen / Pick leaflets

und zerkleinern diese gründlich.
23 - Minze zerkleinern / Chop mint

Dann kümmern wir uns um den Teig und geben die zimmerwarme Butter mit einer Prise Salz und den drei Esslöffeln Olivenöl in eine Schüssel
24 - Butter, Olivenöl & Salz in Schüssel geben / Add butter, olive oil & salt to bowl

und rühren alles mit dem Handmixer bis es leicht schaumig wird.
25 - Schaumig rühren / Stir until fluffy

Anschließend geben nacheinander jeweils ein Ei in die Schüssel
26 - Ei hinzufügen / Add egg

und verrühren es. Dann folgt das nächste Ei, das wir wieder verrühren bis alle drei Eier aufgebraucht ist.
27 - Ei verrühren / Stir in egg

Nun geben wir nach und nach etwas Mehl mit zum Teig
28 - Mehl hinzufügen / Add flour

verrühren es
29 - Mehl verrühren / Stir in flour

und addieren dabei immer wieder etwas Wasser
30 - Wasser addieren / Add water

bis schließlich Mehl und Wasser aufgebraucht sind und daraus ein glatter Teig entstanden ist.
31 - Zu glattem Teig verrühren / Stir to plain dough

Schließlich zerdrücken wir noch den Feta mit einer Gabel in möglichst kleine Stücke,
32 - Schafskäse zerkleinern / Chop spinach

und zerschneiden den gekochten Blattspinat, nachdem wir ihn noch einmal gründlich ausgedrückt haben.
33 - Spinat zerkleinern / Mince spinach

Den zerkleinerten Spinat geben wir dann zum Teig,
34 - Spinat zum Teig geben / Add spinach to dough

addieren den zerkleinerten Schafskäse
35 - Schafskäse addieren / Add feta

sowie die Minze
36 - Minze hinzufügen / Add mint

und verrühren schließlich alles gründlich miteinander, wobei wir es mit ein wenig Salz und Pfeffer abschmecken.
37 - Gut verrühren / Mix well

Kümmern wir uns nun um das Tzatziki und geben dazu den griechischen Joghurt in eine Schüssel,
38 - Joghurt in Schüssel geben / Put yoghurt in bowl

pressen das Knoblauch dazu,
39 - Knoblauch dazu pressen / Add garlic

addieren einen Esslöffel Olivenöl und einen Spritzer Weißweinessig
40 - Olivenöl & Weißweinessig addieren / Add olive oil & white wine vinegar

und verrühren alles gut miteinander
41 - Gut verrühren / Mix well

wobei wir es auch gleich mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Ganze stellen wir abgedeckt in den Kühlschrank, wo es etwas durchziehen kann.
42 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

Schließlich fetten wir das Waffeleisen aus und lassen es heiß werden,
43 - Waffeleisen ausfetten / Grease waffle iron

geben jeweils etwa vier Esslöffel vom Teig in jede der beiden Seiten der Waffelform
44 - Teig hinein geben / Add dough

und backen die Waffeln über vier bis fünf Minuten aus
45 - Waffeln ausbacken / Bake waffles

bis sie den gewünschten Bräunungsgrad erreicht haben.
46 - Waffeln entnehmen / Remove waffles

Ist die letzte Waffel im Waffeleisen, nehmen wir das Tzatziki aus dem Kühlschrank, geben die Gurkenrapseln hinein
47 - Gurkenraspeln addieren / Add grated cucumber

und verrühren sie gründlich.
48 - Gut verrühren / Mix well

Anschließend können wir die noch heißen Waffeln mit dem Tzatziki garniert servieren und genießen.
49 - Griechische Spinatwaffeln mit Tzatziki - Serviert / Greek spinach waffles with tzatziki - Served

Ich muss ja zugeben dass die erste Ladung gebackene Waffeln sich trotz der leichten Minz-Note als ein klein wenig fad erwiesen, weswegen ich den Teig erst zu diesem Zeitpunkt mit Pfeffer und Salz etwas nachwürzte. Danach fand ich die Waffeln aber sehr gelungen, vor allem in Kombination mit dem überaus leckeren selbst gemachten Tzatziki. Sowohl im heißen als auch im abgekühlten Zustand ein wahrer Genuss.

50 - Griechische Spinatwaffeln mit Tzatziki - Seitenansicht / Greek spinach waffles with tzatziki  - Side view

Über die Nährwerte will ich mir heute mal keine Gedanken machen, denn mein primäres Ziel war es heute einfach mal, das neue Waffeleisen auszuprobieren und damit ein paar Erfahrungswerte zu sammeln. Das Ergebnis macht auf jeden Fall Lust auf mehr und ich werde bestimmt bald mal wieder ein paar Waffeln zubereiten – bevorzugt natürlich in einer pikanten Variante. Mal schauen was es da noch an weiteren Rezepten in dieser Richtung gibt.

Guten Appetit

Bubble Up Pizza – das Rezept

Saturday, April 26th, 2014

Vor einigen Tagen stieß ich auf ein Rezept, das ich heute unbedingt gleich mal ausprobieren musste: Die Bubble Up Pizza, einer Pizza-Zubereitung, die mit sogenannten “Sonntagsbrötchen”, also fertigem Brötchenteig aus der Kühltheke zubereitet wird. Ich hatte zwar zu Beginn etwas Zweifel, ob das Gericht und vor allem der Teig so gelingen würde, aber das hielt mich nicht davon ab es dennoch mal zu versuchen. Und das Ergebnis lag deutlich über meinen Erwartungen und erwies sich als überaus lecker – daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das zugehörige Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

2 Päckchen Brötchenteig (Sonntagsbrötchen – findet man im Kühlregal)
01 - Zutat Sonntagbrötchen (Brötchenteig) / Ingredient bun dough

Für die Pizzasauce

1 große Dose Tomaten in Stücken (400g)
02 - Zutat Tomaten in Stücken / Ingredient tomatoes in pieces

1 EL Tomatenmark
03 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

1 Knoblauchzehe
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 TL Oregano
05 - Zutat Oregano / Ingredient oregano

1 TL Basilikum
06 - Zutat Basilikum / Ingredient basil

Für den Belag

80-90g geriebenen Käse (z.B. Pizzakäse)
07 - Zutat geriebener Käse / Ingredient grated cheese

1 Kugel Mozzarella
08 - Zutat Mozzarella / Ingredient mozzarella

etwas Schinken und Salami
09 - Zutat Salami & Schinken / Ingredient salami & ham

4-5 mittelgroße Champignons
10 - Zutat Champignons / Ingredient mushrooms

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen
etwas Olivenöl zum anbraten
und etwas Butter zum ausfetten der Auflaufform

Beginnen wir damit, die Pizzasauce zuzubereiten. Dazu geben wir die Tomatenstücke aus der Dose in einen kleinen Topf und beginnen alles zu erhitzen.
11 - Tomatenstücke in Topf geben / Put tomato pieces in pot

Dabei rühren wir den Esslöffel Tomatenmark unter,
12 - Tomatenmark addieren / Add tomato puree

pressen die Knoblauchzehe hinzu,
12 - Knoblauch dazu pressen / Add garlic

würzen das Ganze mit je einem Teelöffel Oregano und Basilikum
13 - Mit Basilikum & Oregano würzen / Season with basil & oregano

sowie etwas Salz und Pfeffer
14 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

und lassen alles dann kurz aufkochen und anschließend einige Minuten bei gelegentlichem Rühren vor sich hin kochen, bis sich die Sauce etwas einreduziert hat. Anschließend nehmen wir sie von der Platte und stellen sie bei Seite.
15 - Aufkochen & reduzieren lassen / Boil up & let reduce

In der Zwischenzeit können wir schon einmal die Champignons kurz abbrausen, trocken tupfen
16 - Champignons abbrausen / Wash mushrooms

und in Scheiben schneiden
17 - Champignons in Scheiben schneiden / Cut mushrooms in slices

um sie dann kurz für ein bis zwei Minuten mit etwas Olivenöl von beiden Seiten anzubraten.
18 - Champignons kurz anbraten / Stir-fry mushrooms

Außerdem zerteilen wir Schinken und Salami in kleinere Stücke
19 - Salami & Schinken zerkleinern / Mince ham & salami

und schneiden die Kugel Mozzarella in Scheiben.
20 - Mozzarella in Scheiben schneiden / Cut mozzarella in slices

Nachdem wir dann begonnen haben, den Backofen auf 200 Grad (bei Ober-Unterhitze, bei Umluft: 180 Grad) vorzuheizen, fetten wir eine größere Auflaufform mit etwas Butter aus,
21 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

öffnen die beiden Brötchenteig-Rollen
22 - Teig aus Packung entnehmen / Take dough from package

und vierteln jeden der darin enthaltenen Brötchen-Rohlinge noch einmal
23 - Teigstücke vierteln / Quarter dough

bevor wir sie dann in die gefettete Auflaufform legen.
24 - Teigstücke in Auflaufform geben / Put dough in casserole

Darüber verteilen wir nun die zuvor hergestellte Pizzasauce,
25 - Tomatensauce darauf verteilen / Spread tomato sauce

streuen darauf den geriebenen Käse,
26 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

belegen diesen mit Salami und Schinken
27 - Mit Schinken & Salami belegen / Cover with ham & salami

sowie den angebratenen Champignon-Scheiben
28 - Champignons auflegen / Add mushrooms

und schließen alles mit dem in Scheiben geschnittenen Mozzarella ab.
29 - Mozzarella darüber verteilen / Cover with mozzarella

Das Ganze schieben wir nun auf der mittleren Schiene in den vorgeheizten Ofen und backen es dort für 25 bis 30 Minuten.
30 - Im Ofen backen / Bake in oven

Sobald der Käse dann den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat, entnehmen wir die Auflaufform und lassen sie für ein bis zwei Minuten ruhen
31 - Bubble Up Pizza - Fertig gebacken / Finished baking

bevor wir das Gericht schließlich servieren und genießen können.
32 - Bubble Up Pizza - Serviert / Served

Wie der Name Bubble Up Pizza schon vermuten ließ, war der Teig beim Backen noch einmal gut aufgegangen und bildete eine schön fluffigen Boden für die fruchtig-würzige Tomatensauce und dem umfangreichen Belag aus Salami, Kochschinken, Champignons und zwei Käsesorten. Meine Befürchtung dass das Verhältnis von Teig zu Sauce und Belag unausgewogen sein würde, erwies sich dabei glücklicherweise als unbegründet, denn der Teig war so locker und luftig, dass er gut mit der jeweiligen Menge der anderen Zutaten harmonierte. Auch wenn ich normalerweise ja eher ein Freund des dünnen, italienischen Pizzateigs bin, kann ich auch diese sehr leckere und angenehm leicht zuzubereitende Pizzavariante wärmstens weiterempfehlen.

34 - Bubble Up Pizza - Seitenansicht / Side view

Dass ein solches Gericht natürlich nicht besonders leicht ist, kann man sich wohl denken. Meiner Berechnung nach liegt die gesamte Zubereitung bei etwa 2600kcal, aufgeteilt auf 4 Portionen liegen wir also bei einen Einzelwert von 650kcal pro Portion. Für ein so reichhaltiges und sättigendes Gericht ist dies meiner Meinung nach noch absolut akzeptabel, ich hatte mit deutlich mehr gerechnet. Eventuell kann man hier noch etwas reduzieren, indem man den Brötchen-Teil selbst herstellt oder den Belag etwas variiert. Ich könnte mir das Ganze zum Beispiel auch gut mit Thunfisch oder Ananas und Schinken vorstellen – der eignen Fantasie sind hier keinerlei Grenzen gesetzt.

Guten Appetit

Französische Entenbrust auf Pappardelle in Thymian-Pfeffer-Sauce – das Rezept

Sunday, February 9th, 2014

Am heutigen Sonntag wollte ich mich mal an etwas heran wagen, das ich hier im Blog noch nie zubereitet hatte: Entenbrust. Zum Glück hat mein Haus- und Hofmetzger immer französische Entenbrust vorrätig, so dass ich mich spontan dazu entschließen konnte und diese nicht vorbestellen musste. Leider ist es auch kein billiger Spaß, denn so eine Entenbrust kostet schon mal zwischen acht und zehn Euro, je nach Größe und Qualität – aber das war es mir wert. Dazu sollte es Pappardelle, also breite Bandnudeln und eine Thymian-Pfeffer-Sauce mit Lauch geben. Das zugehörige Rezept möchte ich nun mit diesem Beitrag in der gewohnten Art und Weise einmal kurz vorstellen und hoffe, dass es Anklang findet.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

1 Entenbrust (ca. 350g)
01 - Zutat Entenbrust / Ingredient duck breast

1 kleine Stange Lauch
02 - Zutat Lauch / Ingredient leek

2 Schalotten (ca. 80g)
03 - Zutat Schalotten / Ingredient shallots

2-3 Zweige frischer Thymian
04 - Zutat frischer Thymian / Ingredient fresh thyme

250ml Gemüsebrühe
05 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

100ml trockener Weißwein
06 - Zutat trockener Weißwein / Ingredient dry white wine

1 gehäufter Teelöffel grüne Pfefferkörner
07 - Zutat grüne Pfefferkörner / Ingredient green peppercorns

180g Pappardelle
08 - Zutat Pappardelle / Ingredient pappardelle

sowie einen Teelöffel dunklen Saucenbinder
und etwas Salz und Pfeffer zum würzen.

Beginnen wir wie üblich damit, die Schalotten zu schälen und fein zu würfeln.
09 - Schalotten würfeln / Dice shallots

Außerdem waschen wir die Stange Lauch,
10 - Lauch waschen / Clean leek

schneiden sie in dünne Ringe
11 - Lauch in Ringe schneiden / Cut leek in rings

und waschen den Thymian, schütteln ihn trocken
12 - Thymian waschen / Wash thyme

und zupfen die Blättchen von den Stielen.
13 - Blättchen abzupfen / Pick leaflets

Dann waschen wir die Entenbrust, tupfen sie trocknen
15 - Entenbrust waschen / Wash duck breast

und ritzen die Hautseite kreuzförmig ein, wobei wir allerdings versuchen sollten nicht das Fleisch zu verletzen.
16 - Hautseite kreuzförmig einritzen / Scratch skin side in a cross pattern

Nachdem wir dann eine Pfanne auf Temperatur gebracht haben, legen wir die Entenbrust ohne Zugabe von Fett oder Öl mit der Hautseite nach unten hinein und braten sie für fünf Minuten an. Das Fett tritt beim Braten aus der Entenbrust selbst aus, also keine Sorge dass etwas anbrennt. Aber vorsicht, das Fett spritzt etwas! Außerdem können wir beginnen, den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen.
17 - Hautseite ohne Fett anbraten / Brown skin side without fat

Parallel können wir auch schon mal einen Topf mit Wasser für die Pappardelle aufsetzen und beginnen, das Wasser zum kochen zu bringen.
18 - Topf mit Wasser aufsetzen / Bring pot with water to boil

Ist die Hautseite nach etwa fünf Minuten schön knusprig gebraten, drehen wir die Entenbrust auf die Fleischseite und braten sie für weitere zwei bis drei Minuten an.
19 - Fleischseite anbraten / Brown meat-side

Ist die Entenbrust rundherum angebraten, geben wir sie in eine ofenfeste Auflaufform
30 - Entenbrust in ofenfeste Form geben / Put duck breast in ovenproof casserole

um sie dann darin für weitere 15 bis 18 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad fertig zu garen.
31 - Entenbrust im Ofen weiter garen / Continue roasting duck breast in oven

Im verbliebenen Bratenfett – ggf. können wir aber auch noch etwas Olivenöl dazu geben – dünsten wir nun zuerst die gewürfelten Schalotten an.
32 - Schalotten andünsten / Braise shallots lightly

Nach ein bis zwei Minuten geben wir dann das Lauch hinzu und dünsten es ebenfalls einige Minuten mit an.
33 - Lauch mit andünsten / Braise leek

Anschließend löschen wir alles mit dem trockenen Weißwein ab
34 - Mit Wein ablöschen / Deglaze with wine

und geben die Gemüsebrühe hinzu.
35 - Gemüsebrühe addieren / Add vegetable stock

Inzwischen müsste auch unser Nudelwasser kochen, so dass wir etwas Salz hinzugeben
36 - Wasser salzen / Salt water

und die Pappardelle darin gemäß Packungsbeschreibung kochen können.
37 - Nudeln ins Wasser geben / Put noodles in water

Mit Hilfe der flachen Seite eines Messers drücken wir dann die grünen Pfefferkörner an, damit sie etwas aufbrechen
38 - Pfefferkörner andrücken / Press on pepper corns

und geben sie dann in unsere Sauce.
39 - Pfefferkörner dazu geben / Add green pepper

Außerdem rühren wir die Thymian-Blättchen ein.
40 - Thymian addieren / Add thyme

Ist die Entenbrust dann nach etwas mehr als einer Viertelstunde fertig gegart, entnehmen wir sie samt der Auflaufform
41 - Entenbrust aus dem Ofen entnehmen / Take duck breast from oven

und wickeln sie in ein Stück Alufolie, um sie für fünf Minuten ruhen zu lassen.
42 - Entenbrust in Alufolie wickeln / Wrap duck breast in tin foil

Den Bratensatz aus der Form geben wir dann zu unserer Sauce.
43 - Bratensatz zur Sauce geben / Add gravy to sauce

Jetzt müssten auch die Pappardelle gut sein, so dass wir sie in ein Sieb abgießen und dort abtropfen lassen können.
44 - Pappardelle abgießen & abtropfen lassen / Drain pappardelle

Dann rühren wir einen bis eineinhalb Teelöffel dunklen Saucenbinder in die Sauce,
45 - Dunklen Saucenbinder einrühren / Stir in dark sauce thickener

probieren sie kurz
46 - Probieren / Try

und schmecken sie noch einmal mit etwas Salz und Pfeffer ab.
47 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Dann brauchen wir nur noch die Entenbrust aus der Alufolie zu nehmen und in Scheiben zu schneiden
48 - Entenbrust in Scheiben schneiden / Cut duck breast in slices

und schon können wir unser Gericht servieren und genießen.
49 - Entenbrust auf Pappardelle in Pfeffer-Thymian-Sauce - Serviert / Duck breast on pappardelle in thyme pepper sauce - Served

Alleine schon die Entenbrust mit dem zarten Fleisch und der knusprigen Haus war ein wahrer Genuss. Aber auch die würzige Sauce aus Lauch, Schalotten, Thymian und grünem Pfeffer erwies sich als überaus lecker und passte meiner Meinung nach wunderbar zum Fleisch und den schön al dente gekochten Pappardelle. Zugegebenermaßen ein relativ simples Gericht, aber geschmacklich sehr gelungen. Ich war mit dem Ergebnis des heutigen Kochexperiments überaus zufrieden.

50 - Entenbrust auf Pappardelle in Pfeffer-Thymian-Sauce - Seitenansicht / Duck breast on pappardelle in thyme pepper sauce - Side view

Leider ist Entenbrust nicht gerade ein leichtes Gericht, was sich dann auch gleich in den Nährwerten zu diesem Rezept niederschlug. Meiner Kalkulation nach liegt die gesamte Zubereitung bei 1660kcal, also 840kcal pro Portion. Dabei entfallen alleine 1025kcal auf die 350g Entenbrust, was aber bei der Menge von Fett die beim Braten austritt auch nicht gerade verwunderlich ist. Aber da Entenbrust ja auch keine Gericht ist, dass man sich häufiger gönnt, halte ich das für ein solches Hauptgericht für durchaus akzeptabel.

In diesem Sinne: Guten Appetit