Posts Tagged ‘balkan art’

Kabeljau auf Balkan-Art mit Rosmarinkartoffeln [30.10.2019]

Wednesday, October 30th, 2019

Das Rinderhacksteak mit Tomate und Speck gartiniert, dazu BBQ-Sauce + drei Komponeten nach Wahl, das im Abschnitt Daily der heutigen Tageskarte stand und das mit Country Potatoes serviert wurde klang zwar gut und sah auch gut aus, aber nach meinem heutigen Frühstück lohnte sich ein so schweres Gericht mit so vielen Komponenten nicht für mich. Und auch auf Asia-Wok-Gerichte wie Gebratene Mienudeln mit Asiagemüse in rotem Thaicurry oder Ente süß sauer mit verschiedenem Gemüse hatte ich heute nur bedingt Lust – auch wenn ich zugeben muss dass die knusprig gebackene Ente auf dem Foto wirklich verlockend aussah. So blieben also noch der Gebratener Kabeljau auf Balkan Art mit Rosmarinkartoffeln bei Vital und die Gebackene Polentataschen mit Ratatouille und Quarkdip bei Veggie. Letztlich zog ich den Fisch dem vegetarischen Gericht vor – zumal Fisch am Freitag ja leider ausfällt wegen des Feiertags.

Codfish balkan style with rosemary potatoes / Kabeljau auf Balkan-Art mit Rosmarinkartoffeln

Fleisch und Fisch in Panade ist mir zwar immer etwas suspekt, denn sie subsumiert dass man mit ihr etwas am eigentlichen Filet etwas verbergen will, aber bei diesem Kabeljau traf dies nicht zu, denn unter der dünnen knusprigen Hülle fand sich reichlich zartes, saftiges und natürlich grätenfreies Fischfilet ohne erkennbaren Makel. Über die Gemüsemischung, die man hier immer zu Gerichten nach Balkan-Art serviert, kann man sich streiten, aber ich finde die Zusammenstellung aus Möhren, grünen Bohnen, Mais, Erbsen, Tomaten und Zwiebeln in leicht rauchiger Sauce ganz in Ordnung, auch wenn man merkt dass es sich hier um eine fertig gekaufte Mischung handelt. Besser als gar kein Gemüse ist sie allemal. ­čśë Und erstaunlicherweise erwiesen sich heute auch die Kartoffeln mit Rosmarin entgegen der ersten Befürchtung als nicht zu matschig, sondern durchgehnd fest. Insgesamt natürlich kein Gourmetgericht, aber ein gutes Großküchen-Gericht. Ich bereute es zumindest nicht heute zum Fisch gegriffen zu haben.
Bei den anderen Gästen lag trotz seines Preises heute das Rinderhacksteak am höchsten in der Gunst und sicherte sich mit klarem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Um Platz zwei lieferten sich Asia-Gerichte – insbesondere die Ente – und der Balkan-Kabeljau ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das meiner Meinung nach die Ente für sich entscheiden konnte und das Fischgericht somit auf einen guten dritten Platz verwies. Die Polentataschen mit Ratatouille bemerkten folglicherweise einen guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Kabeljau: ++
Balkan-Gemüse: ++
Rosmarinkartoffeln: ++

Kabeljau auf Balkan-Art mit Rosmarinkartoffeln [09.10.2019]

Wednesday, October 9th, 2019

Mein erster Blick galt heute natürlich dem Ofenfrischen Schweinebraten in Dunkelbiersauce + drei Komponenten nach Wahl aus dem Abschnitt Daily der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants, der mit hausgemachten Krautsalat und Kartoffelknödel serviert wurde. Doch mein Hunger war nicht so riesig, daher nahm ich auch zuerst einmal das Bulgur Quinoagemüse mit Hirtenkäse bei Veggie in näheren Augenschein und es sah wirklich nicht schlecht aus – zumal ich ja ein großer Fan von Hirtenkäse bin, auch wenn mir echter Schafskäse natürlich noch lieber ist. Aber auch die Gebackene Ente mit verschiedenem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce von der Asia-Thai-Theke klang nicht schlecht, war aber merklich teurer als andere Asia-Gerichte wie Gebratene Mienudeln mit Asiagemüse in rotem Thaicurry oder Gebratenes Hühnerfleisch süß sauer mit verschiedenem Gemüse. So entschied ich mich letztlich dann doch für den Gebratener Kabeljau auf Balkan Art mit Rosmarinkartoffeln aus dem Abschnitt Vital. Fisch, insbesondere Kabeljau, geht bei mir fast immer.

Codfish balkans style with roast potatoes / Kabeljau auf Balkan-Art mit Röstkartoffeln

Das ganz dünn panierte Kabeljaufilet erwies sich dann auch als gute Wahl, denn es war angenehm zart, saftig und vollkommen frei von Gräten. Und auch am Blakn-Gemüse aus Möhren, Erbsen, Mais und grünen Bohnen in einer leicht rauchigen Tomatensauce gab es nichts auszusetzen, es gab dem Gericht eine zusätzlich fruchtige Note. Nur bei den Kartoffeln war ich nicht wirklich zufrieden, denn etwa die Hälfte von ihnen war außen von einer gummiartigen Haut umgeben und innen weich und matschig. Vermute dass sie zu lange gegart worden waren. Daher kann ich hier leider keine volle Punktzahl geben. Insgesamt aber ein recht gutes Gericht, zu dem ich jederzeit wieder greifen würde.
Beim Blick über die anderen Tabletts erkannte ich schnell, dass es heute der Schweinebraten in Dunkelbiersauce war, der sich mit klarem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, war wohl auch mit der Ente zusammenhing. Erst auf dem dritten Platz folgte schließlich der Kabeljau und das vegetarische Bulgur-Quinoagemüse landete somit nur auf einem guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Kabeljau: ++
Balkan-Gemüse: ++
Rosmarinkartoffeln: +

Gebratene Forelle “Balkan Art” mit Rosmarinkartoffel [08.11.2017]

Wednesday, November 8th, 2017

Während mir sowohl das Putensteak “Piccata Milanese” mit Tomatensugo und Butternudeln bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce bzw. Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce mir heute nicht so zusagten, war ich wiederum sehr zwischen der Gebratenen Forelle “Balkan Art” mit Rosmarinkartoffel bei Vitality und den Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Tradition der Region hin und her gerissen. Bei den Käsespätzle hatte ich vor allem Bedenken wegen der Kalorien, außerdem hatte ich letzter Zeit häufiger auf meinen früher traditionellen Mittwochsfisch verzichtet, daher entschied ich mich schließlich für die Balkan-Forelle.

Fried trout "balcan style" with rosemary potatoes / Gebratene Forelle "Balkan Art" mit Rosmarinkartoffel

Die Forelle selbst sah zwar etwas zerrupft aus, aber die Ausbeute an verwertbarem Fleisch war ausgsprochen gut und auch dessen Qualität ließ nichts zu wünschen übrig. Hinzu kam, dass der Fisch ohne Rückgrat serviert wurde, so dass man so gut wie keine Gräten darin fand. Dazu wurden neben den mit Rosamrin gewürzten Salzkartoffeln eine fruchtige, leicht pikante Gemüsemischung aus Mais, Erbsen, grünen Bohnen, Paprika, Tomaten und Möhren serviert, sozusagen das Balkan-Gemüse. Dieses sah zwar sehr nach einer Fertig-Mischung aus, aber geschmeckt hat es dennoch. Ich fand die Zusammenstellung auf jeden Fall sehr gelungen und mit gerade mal 413kcal auch ein deutlich leichterer Genuss als die Käsespätzle.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass diese heute bevorzugt zum Putensteak gegriffen hatten, womit ich diesem Gericht den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Auf Platz zwei folgten die Käsespätzle, auf dem dritten Platz sah ich die Forelle und einen guten vierten Platz belegten schließlich die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Forelle: ++
Balkangemüse: ++
Rosmarinkartoffeln: ++

Gebackene Forelle “Balkan Art” mit Rosmarinkartoffeln [16.09.2015]

Wednesday, September 16th, 2015

Sowohl das Asia-Thai-Angebote wie Nasi Goreng – Gebratener Gorengreis mit verschiedenen Gemüsesorten und Gaeng Ped Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce als auch die Gebackene Forelle “Balkan Art” mit Rosmarinkartoffeln bei Vitality, das Gebratene Holzfällersteak mit glasierten Zwiebeln, dazu Rotweisauce und Röstkartoffeln bei Tradition der Region und schließlich das Chicken Tikka Masala mit Basamatireis im Abschnitt Globetrotter sahen heute recht gut aus und besaßen ihren gewissen Reiz. Und obwohl ich zuerst zum Holzfällersteak tendierte, entschied ich mich dann doch für das Fischgericht bei Vitality, das mit 543kcal einen einigermaßen leichten Genuss versprach, und ergänzte es noch durch einen kleinen Becher Orangenmousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Baked trout "balkan style" wit rosemary potatoes / Gebackene Forelle "Balkan Art" mit Rosmarinkartoffeln

Als ich mir die Sauce noch einmal genauer ansah, musste ich feststellen dass es sich hier wohl um genau die selbe Zusammenstellung aus Mais, Möhren, grünen Bohnen und Paprika zu handeln schien, die man gestern bereits als Gemüsesalsa zum Hacksteak serviert hatte. Bereits vor fast zwei Jahren hatte man die Forelle mit genau der selben Sauce serviert, zwischendurch aber immer mal neue bessere Varianten wie zum Beispiel hier als Ratatouille oder hier mit weißen Bohnen kreiert, die ich aber trotz der gelungenen Zusammenstellung nie ein zweites Mal gesehen habe. Sehr schade, denn auch wenn die heutige Sauce nicht schlecht war und genau so gut zum Fisch wie zum Hacksteak passte, wäre ein bisschen mehr Abwechselung schon recht. Dennoch verzichte ich auf einen Punktabzug, denn Ideenlosigkeit kann ich ja schlecht bestrafen – hätte ich es aber gleich erkannt, wäre wohl doch das Holzfällersteak auf meinem Tablett gelandet. Die ganze Forelle war wie üblich ohne Rückgrat und mit so gut wie keinen Gräten in ihrer eigenen Haut gebacken worden und enthielt eine große Menge angenehm zarten und leckeren Fleischs, so dass ich hier vorbehaltlos volle Punktzahl geben kann. Und abgesehen von einem etwas zerkochten Exemplar gaben auch die kleinen Rosmarinkartoffeln keinen Grund zur Kritik. Das angenehm cremige, fruchtige und nicht zu Süße Orangenmousse schloss das heutige Mahl schließlich überaus schmackhaft ab.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass es heute natürlich das Holzfällersteak, das sich mit deutlichem Vorsprung vor den anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf Platz zwei folgte das Chicken Tikka Masala, das sich aber nur mit einem hauchdünnen Vorsprung gegen die Asia-Gerichte durchsetzen konnte, die somit dem dritten Platz landeten. Auf einem guten Platz vier folgte schließlich die Forelle “Balkan Art” – wobei man ihr heute den Balkan ja nicht wirklich abnehmen konnte. ­čśë

Mein Abschlußurteil:
Forelle: ++
Balkan-Sauce: ++
Rosmarinkartoffeln: ++
Orangemousse: ++

Forelle auf Balkan-Art mit Rosmarin-Kartoffeln [11.12.2013]

Wednesday, December 11th, 2013

Auch wenn Angebote wie das Asiatische Gemüse, herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke sowie das Rahmschwammerl mit Semmelknödel bei Tradition der Region und vor allem das Cevapcici mit Ajvar, frischen Zwiebeln und Pommes Frites bei Globetrotter überaus verlockend klangen, wollte ich auch am heutigen Mittwoch nicht auf das gewohnte Fischgericht verzichten. Daher schlug ich bei Vitality zu, wo mit Gebackener Forelle auf Balkan Art mit Rotmarinkartoffeln auch ein recht verlockend klingendes Angebot auf der Speisekarte zu finden war. Und obwohl das Gericht mit 546kcal einen relativ hohen Kalorienwert verzeichnete, gesellte sich schließlich noch ein Becherchen Blutorangen-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot mit auf mein Tablett.

Gebackene Forelle auf Balkan Art mit Rosmarinkartoffeln / Baked trout balkan style with rosemary potatoes

Das Balkan-Gemüse aus Paprika, Tomaten und Zwiebeln war angenehm würzig und fruchtig und auch die kleinen, angebratenen Salzkartoffeln mit Rosmarin-Note gab keinerlei Grund zur Kritik. Aber an der kleinen, ganzen Forelle muss ich heute leider etwas meckern. Zwar hatte man bei dem gut durchgebratenen Tier das Rückgrat entfernt, aber leider fanden sich dennoch extrem viele kleine und größere Gräten darin, die den Genuss des ansonsten sehr schmackhaften Fleisches doch etwas trübten. Bis zu einem gewissen Grad kann man Gräten in Fischgerichten zwar tolerieren, aber heute war es doch etwas zu viel, so dass ich einen kleinen Punktabzug vornehmen muss. Und auch das Blutorangen-Mousse, das mit drei Schoko-Kaffebohnen und einigen Kokosstreuseln garniert war, erwies sich als etwas abgestanden und zäher als ich es sonst von Mousses in unserem Betriebsrestaurant gewöhnt bin. Auch hier muss ich ein wenig in der Bewertung abziehen. Insgesamt ein nicht perfektes, aber trotzdem zufrieden stellendes Mittagsgericht.
Bei der Allgemeinheit des heutigen Kantinenpublikums lag heute, ganz wie erwartet, das Cevapcici mit Pommes Frites am höchsten in der Gunst und belegte den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebheitsskala. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, die sich meiner Meinung nach mit knappen Vorsprung gegen die ebenfalls recht beliebten Rahmschwammerl durchsetzen konnte. Auf Platz vier folgte schließlich die Gebackene Forelle nach Balkan-Art.

Mein Abschlußurteil:
Gebackene Forelle: +
Balkan-Gemüse: ++
Rosmarinkartoffeln: ++
Blutorangen-Mousse: +

Forelle “Balkan Art” mit Kartoffeln [03.07.2013]

Wednesday, July 3rd, 2013

Zuerst sah es so aus, als würde der heutige Mittwochs-Mittag mal ausnahmweise ohne Fisch ablaufen, denn neben Knusprigen Schweinebauch mit Schupfnudeln und Kümmeljus bei Traditon der Region und Hausgemachter Lasagne Bolognese mit Käse gratiniert und Tomatensauce bei Globetrotter stand für heute ursprünglich ein Gemüsestrudel mit Käuter-Dip und Joghurtdip für die Sektion Vitality auf der Speisekarte. Diesen hatte man dann aber, offensichtlich kurzfristig, noch gegen eine Forelle “Balkan Art” mit Salzkartoffeln ausgetauscht. Also stand auch heute meinem mittwöchlichen Fischgenuss nichts im Wege. Wäre dem nicht so gewesen, hätte ich höchstwahrscheinlich beim Com Ranh – Gebratener Reis mit Ei und gemischten Gemüse zugeschlagen, der heute neben Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Grießbrei mit Waldbeeren von der Dessert-Theke.

Forelle "Balkan Art" mit Kartoffeln / Trout balkan style with potatoes

Während die ganze Forelle, die man mit Rosmarin im leeren Bauch gebraten hatte, was ihr ein angenehmes Aroma gab, mit erträglich wenigen Gräten und viel verwertbaren Fleisch einher kam und die Kartoffeln – abgesehen davon dass sie ihnen vielleicht zwei bis drei Minuten länger im kochenden Wasser ganz gut getan hätte, da sie recht bissfest waren – auch wenig Anlaß zur Kritik gaben, muß ich zugeben dass ich vom Balkangemüse heute extrem enttäuscht wurde. Die Idee, aus Paprika, Tomaten und Zwiebeln eine Gemüsebeilage zu machen ist zwar prinzipiell löblich, aber was bitte haben Unmengen von roten Pfefferkörnern darin zu suchen? Ein paar davon wären ja noch ok gewesen, aber bei der hier verwendeten Menge biss man bei jeder Gabel des Gemüses gleich auf mehrere der Körner, was den gesamten Geschmack des Gemüses in einem übermäßigen Pfefferbeeren-Aroma untergehen ließ. Aus meiner Sicht vollkommen ungenießbar – ich versuchte erst die Beeren ein wenig heraus zu lesen, aber das sie fast die selbe Farbe wie die Tomaten besaßen erwies sich das als ziemlich mühselig. Schließlich beschränkte mich auf den Fisch und Kartoffeln. Sehr enttäuschend muss ich sagen. Da konnte mich auch das kleine Dessert aus Grießbrei mit Vanillearoma und zahlreichen Früchten versehenen Beerenmus nur bedingt für entschädigen.
Dennoch erschien es mir als ich mich auf den anderen Tabletts umsah so, als würde die Forelle heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegen und die Lasagne auf Platz zwei verdrängen. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und den vierten Platz belegte der Schweinebauch mit Schupfnudeln. Im Gespräch mit Kollegen nach dem Mittagessen schienen aber nicht alle das Übermaß an roten Pfefferbeeren als so schlimm wie ich empfunden zu haben und auch beim Blick auf die Tabletts in den Rückgabewagen schienen die meisten Fisch-Esser das Paprikagemüse scheinbar komplett verzehrt zu haben. Da stellt sich mir natürlich die Frage, ob ich einfach einen schlecht geratene Portion erwischt habe oder ob ich einfach einen anderen Geschmack habe. Mir kam zumindest noch Stunden später beim Aufstoßen der übertriebene Geschmack von rotem Pfeffer in den Hals, so dass ich beim nächsten Gericht nach “Balkan Art” auf jeden Fall genau hinsehen werde, bevor ich bei diesem Angebot zuschlage.

Mein Abschlußurteil:
Forelle: ++
Balkangemüse: —
Salzkartoffeln: +
Grießbrei mit Waldbeeren: ++

Forelle auf Balkan Art mit Rosmarinkartoffeln [18.07.2012]

Wednesday, July 18th, 2012

Zwar bot auch die Asia-Theke heute mit Pla Rad Prik – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce (das neben einem Chop Suey – Gemischtes Asia-Gemüse gebraten mit in Kokosmilchsauce auf der Speisekarte zu finden war) ein Fischgericht, doch mit der Gebackenen Forelle auf Balkan Art mit Rosmarin Kartoffeln fand sich eine Alternative für meinen Fisch-Mittwoch, den ich weitaus verlockender fand. Da konnten – zumindest auf meiner Sicht – auch das 1/2 Grillhändl mit Pommes Frites (heißt es nicht Grillhendl?) bei Tradition der Region und erst recht der Tafelspitz mit Meerretichsauce, Rahmwirsing und Salzkartoffeln nicht mithalten. Und bei 435kcal pro Portion war da auch der kleine Aprikosenjoghurt von der Desert-Theke durchaus noch drin ohne dass ich mir allzu große Gedanken über meine Kalorienbilanz zu machen brauchte.

Gebackene Forelle

Zu einer eher mickrigen Portion von gerade mal fünf kleineren, gemeinsam mit Thymianzweigen angebratenen Salzkartoffeln fand sich eine ratatouilleähnliche Gemüsemischung aus gewürfelten Zucchini, Auberginen sowie Paprika in fruchtiger Tomatensauce sowie eine ganze, in dünner Panade gebratene Forelle auf dem Teller. Auch wenn man den Schwanz und den Kopf abzog erwies sich die Menge als Forellenfilet als angenehm groß und mehr als ausreichend. Und unerwarteter weise fand sich in dem rosafarbenen Fleisch nur eine vernachlässigbare Menge haarfeiner Gräten sowie keine Wirbelsäule in dem innen zarten und außen leicht knusprigen Fischkörper, der sich – mit dem Saft der beigelegten Zitronenscheibe beträufelt – als sehr aromatisch und lecker erwies. Insgesamt hätte die Portion zwar gerne etwas größer sein können, doch insgesamt war ich mit meiner Entscheidung für dieses Gericht sehr zufrieden. Und auch der kleine, nur leicht gesüßte Joghurt mit einigen kleineren Aprikosen-Fruchtstücken erfüllte alle Anforderungen die ich an einen solchen Nachtisch stellte.
Bei den anderen Kantinengästen lag heute natürlich das Halbe Hähnchen mit Pommes am höchsten in der Gunst und landete mit einem kleinen, aber dennoch deutlichen Vorsprung vor den Asia-Gerichten auf Platz eins der heutigen Beliebtheitsskala. Nach den asiatischen Angeboten auf Platz zwei folgte schließlich der Tafelspitz und auf Platz drei und der Forelle knapp dahinter auf Platz vier. Somit waren die Vorlieben heute ein weiteres Mal recht breit gestreut aufgestellt, auch wenn sich an der Grundtendenz für die kalorienreicheren Angebot, bevorzugt mit Pommes Frites oder Wedges, nicht viel geändert hat.

Mein Abschlußurteil:
Gebackene Forelle: ++
Gemüsemischung: ++
Rosmarinkartoffeln: ++
Aprikosenjoghurt: ++

Forelle auf Balkan Art [30.03.2011]

Wednesday, March 30th, 2011

Da ich au am heutigen Mittwoch wollte ich natürlich wieder mal Fisch verzehren wollte, kamen die Rühreier mit Rahmspinat und Salzkartoffeln aus der Abteilung der traditionell-regionalen Gerichte und auch das Piccata Milanese vom Schwein auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce bei Globetrotter für mich heute nicht in Frage. Ebenso entsprach das Feng shi Tzau Min – Glasnudeln mit Gemüse in Currysauce bei den asiatischen Gerichten nicht meinen Vorgaben. Anders das ebenfalls im Asia-Bereich angebotene Pla Sam Rod – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in Spezialsauce, das sowohl gut klang als auch gut aussah. Aber noch besser klang die Gebackene Forelle auf Balkan Art mit Rosmarinkartoffeln bei Vitality, ein Gericht das meines Wissens so noch nicht in dieser Kantine angeboten worden war. Dazu nahm ich mir noch einen Becher Rote Grütze mit Grießbrei von der Nachtisch-Theke.

Gebackene Forelle auf Balkan Art / Baken trout balkan style

Das aus zwei Stücken bestehende Forellenfilet war mit Haus gebackenem und erwies sich von der Struktur her zwar etwas fester als ich es von anderen Fischsorten wie Pangasius oder Königskorallenfisch, dafür aber auch sehr kräftig im Geschmack und entgegen meiner Befürchtungen absolut frei von jeglichen Gräten. Es ist schon einige Jahre her dass ich das letzte Mal Forelle gegessen hatte, daher hatte ich ganz verdrängt wie wohlschmeckend diese Fischsorte ist. Und auch mit dieser Zubereitung war ich sehr zufrieden. Die “Balkan Art” manifestierte sich in einer Gemüsemischung aus viel milden Zwiebeln, Paprikastreifen in rot und grün, Tomaten und Karottenstifte. Passte geschmacklich sehr gut zum Fisch wie ich fand. Nur die Rosmarinkartoffeln entsprachen nicht so ganz dem was ich erwartet hatte, denn sie erwiesen sich als einfache Kartoffelspalten an denen ich auch keinen bemerkbaren Rosmarin entdecken oder schmecken konnte. Und ganz heiß waren sie auch nicht mehr. Hier muss ich daher leider ein paar Abzüge auf die Endnote geben. Aber die Erdbeergrütze mit großer Erdbeere darin und dem Grießbrei darauf versöhnte mich dann wieder – war eine gute Wahl gewesen.
Bei der großen Allgemeinheit der Kantinenbesucher schienen mir heute die Asiatischen Gerichte am höchsten auf der Beliebtheitsskala zu stehen, weshalb ich diesen heute den ersten Platz zubilligen würde. Auf Platz zwei folgte dann das Piccata Milanese, aber knapp gefolgt von der Forelle wie ich sie gewählt hatte. Platz vier folgte schließlich das Rührei mit Rahmspinat. Rührei wäre natürlich auch für mich nicht uninteressant gewesen, aber ich habe mich nun mal auf Meeresfrüchte in der Mitte der Woche festgelegt und weiche nur im Notfall von dieser Vorgabe ab. Fisch ist nun mal gesund und fettarm – daher möchte ich nur ungern darauf verzichten.

Mein Abschlußurteil:
Gebackene Forelle: ++
Balkan-Gemüse: ++
Rosmarinkartoffeln: +
Grütze mit Grießbrei: ++