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Gebratene Forelle “Balkan Art” mit Rosmarinkartoffel [08.11.2017]

Wednesday, November 8th, 2017

Während mir sowohl das Putensteak “Piccata Milanese” mit Tomatensugo und Butternudeln bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce bzw. Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce mir heute nicht so zusagten, war ich wiederum sehr zwischen der Gebratenen Forelle “Balkan Art” mit Rosmarinkartoffel bei Vitality und den Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Tradition der Region hin und her gerissen. Bei den Käsespätzle hatte ich vor allem Bedenken wegen der Kalorien, außerdem hatte ich letzter Zeit häufiger auf meinen früher traditionellen Mittwochsfisch verzichtet, daher entschied ich mich schließlich für die Balkan-Forelle.

Fried trout "balcan style" with rosemary potatoes / Gebratene Forelle "Balkan Art" mit Rosmarinkartoffel

Die Forelle selbst sah zwar etwas zerrupft aus, aber die Ausbeute an verwertbarem Fleisch war ausgsprochen gut und auch dessen Qualität ließ nichts zu wünschen übrig. Hinzu kam, dass der Fisch ohne Rückgrat serviert wurde, so dass man so gut wie keine Gräten darin fand. Dazu wurden neben den mit Rosamrin gewürzten Salzkartoffeln eine fruchtige, leicht pikante Gemüsemischung aus Mais, Erbsen, grünen Bohnen, Paprika, Tomaten und Möhren serviert, sozusagen das Balkan-Gemüse. Dieses sah zwar sehr nach einer Fertig-Mischung aus, aber geschmeckt hat es dennoch. Ich fand die Zusammenstellung auf jeden Fall sehr gelungen und mit gerade mal 413kcal auch ein deutlich leichterer Genuss als die Käsespätzle.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass diese heute bevorzugt zum Putensteak gegriffen hatten, womit ich diesem Gericht den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Auf Platz zwei folgten die Käsespätzle, auf dem dritten Platz sah ich die Forelle und einen guten vierten Platz belegten schließlich die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Forelle: ++
Balkangemüse: ++
Rosmarinkartoffeln: ++

Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites [11.05.2017]

Thursday, May 11th, 2017

Das Kartoffelgeröstl mit Lauch und Schafskäse bei Vitality erschien zwar eine angenehme leichte Alternative, aber letztlich griff ich dann doch zum Klassiker in Form des Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites bei Tradition der Region. Auf das Gericht bei Globetrotter, eine Geschmorte Hähnchenkeule mit Bratensauce und Reis oder die Angebote an der Asia-Thai-Theke hatte ich heute keine Lust. Zum Schnitzel gesellte sich noch eine Zitronenecke, die Pommes Frites garnierte ich mir mit etwas Ketchup und um das Ganze abzurunden nahm ich mir noch ein Schälchen Balkangemüse, Reste von der gestrigen Forelle, aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Pork Escalope "vienna style" with french fries / Schweineschnitzel "Wiener Art" mit Pommes Frites

Das Schnitzelfleisch zwischen der dünnen, knusprigen Panade erwies sich schon mal als angenehm saftig und einigermaßen zart. Und auch die Pommes Frites erwiesen sich als schön knusprig und mal ausnahmsweise ausreichend gesalzen, womit sie gemeinsam mit dem Ketchup eine gelungene Sättigungsbeilage bildete. Abgerundet wurde das Gericht schließlich sehr gelungen mit dem Balkan-Gemüsemix aus Erbsen, Möhre, Mais und grünen Bohnen in einer fruchtigen, leicht pikanten Tomatensauce. Definitiv kein leichter Genuss, aber dennoch sehr lecker. Ich war zumindest sehr zufrieden.
Und auch die anderen Gäste hatten natürlich mit großer Vorliebe beim Schnitzel zugegriffen und diesem unangefochten den erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Platz zwei belegte die Hähnchenkeule, den dritten Platz konnten die Asia-Gerichte für sich sichern und auf einem guten vierten Platz folgte das Kartoffelgeröstl mit Lauch und Schafskäse.

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel: ++
Pommes Frites: ++
Balkangemüse: ++

Balkan-Teller mit Pommes Frites [17.02.2016]

Wednesday, February 17th, 2016

Bereits einen Tag nach der Einführung hatte man das neue elektronische Vorschau-System für die angebotenen Gerichte optimiert und zeigte nun die Gerichte nicht mehr einzeln, sondern in Dreiergruppen, je drei Gerichte der regulären Küche und von der Asia-Wok-Theke. Dazu kam heute außerdem noch ein einzelnes Gericht als außerplanmäßiges Zusatzangebot. In dieser Variante konnte ich mich nun eindeutig mit der Neuerung auch anfreunden. Außerdem hatte sich im Gespräch mit Kollegen auch heraus kristallisiert, was für eine Verschwendung von Lebensmitteln das alte konservieren und Ausstellen der Gerichte ja eigentlich war. Denn man konnte sie hinterher ja nur noch wegwerfen. Also spare ich mir ab jetzt weitere Kritik an den neuen Bildschirmen. 😉
Auf dem Speiseplan der heutigen Mittwochs fand sich mit dem Gebratenen Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce, dazu Salzkartoffeln oder Reis ein klassisches Fischgericht, das eindeutig meine erste Wahl gewesen wäre. Obwohl ich zugeben muss, dass mich auch der Schwabenteller – Zwei Minutensteaks vom Schwein mit Schwammerlsauce, Röstzwiebeln und Käsespätzle im Abschnitt Tradition der Region sehr reizte. Aber da ich ja gestern mit dem Holzfällersteak bereits etwas ähnliches gehabt hatte, verzichtete ich heute darauf. Die Geschmorte Hähnchenkeule mit Bratensauce und Reis bei Globetrotter und die Asia-Thai-Gerichte wie Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten, mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce kamen heute nicht in die nähere Auswahl. Doch es gab noch das einleitend erwähnte Zusatzangebot, einen Balkan-Teller mit Pommes Frites. Das Gericht gehörte zumindest nicht zum sich in größeren Abständen wiederholenden Repertoire unseres Betriebsrestaurants. Daher wollte ich es natürlich gerne einmal testen und griff kurz entschlossen zu diesem Gericht. Auf Salat, Gemüse oder Dessert verzichtete ich heute aber mal.

Balkan dish with french fries / Balkan-Teller mit Pommes Frites

Neben einem großen Spieß aus Fleischbällchen, Paprika und Speckstreifen fanden sich, gebettet auf einem fruchtigem Ratatouillegemüse oder Balkan-Gemüse mit Paprika, Tomaten und Auberginen gebettet auch ein Cevapcici und zwei kleine Bratwürstchen, garniert mit einigen frischen Zwiebeln und einem Stück angebratene Paprika, die gut zum Fleisch passten. Das Cevapcici war mit Sicherheit vom Montag übrig geblieben und außerdem bereits etwas abgekühlt, aber an den beiden Würstchen und den lockeren, würzigen Fleischbällchen auf dem Spieß gab es nichts auszusetzen. Bei den heißen und knusprigen Pommes Frites, die ich mir mit etwas zusätzlichem Ketchup garniert hatte, fehlte zwar das Salz, aber das ließ sich glücklicherweise mit Hilfe des am Tisch bereit stehenden Salzstreuers schnell beheben. Auch wenn das Gericht insgesamt etwas fleischlastig war, erwies es sich doch als überaus schmackhaft. Ich war auf jeden Fall zufrieden.
Zuerst hatte es zwar danach ausgesehen als würde der Balkan-Teller heute das Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gewinnen, denn die Schlange vor dessen Ausgabetheke war zum Zeitpunkt als ich mein Gericht holte deutlich länger. Doch das hatte sich während wir gegessen hatten wohl relativiert, denn als ich das Restaurant verließ waren auf den Tabletts der anderen Gäste deutlich mehr Schwabenteller zu sehen, so dass ich dem Balkan-Teller nur den zweiten Platz zubilligen kann. Auf Platz drei folgte meiner Meinung nach die Hähnchenkeule mit Bratensauce und den vierten Platz teilten sich Hokifilet und die Asia-Thai-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Fleischbällchenspieß: ++
Bratwürstchen: ++
Cevapcici: +
Balkan-Gemüse: ++
Pommes Frites: ++

Forelle “Balkan Art” mit Rosmarinkartoffeln [15.07.2015]

Wednesday, July 15th, 2015

Wie für Mittwoch üblich wollte ich auch diese Woche nicht auf mein für diesen Wochentag übliches Fischgericht verzichten. Und mit einer Forelle “Balkan Art” mit Rosmarinkartoffel stand im Bereich Vitality auch gleich das richtige Gericht auf der Speisekarte. Einzige akzeptable Alternativ wäre aus meiner Sicht eh höchstens das Griechische Gyros von der Pute mit frischen Zwiebeln, Tzatziki (ohne Knoblauch) und Reis bei Globetrotter gewesen, die Spinat-Ricotta-Lasagne mit Bechamel und Käse gratiniert bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Gerichte wie Nasi Goreng – Gebratener Gorengreis mit verschiedenen Gemüsesorten oder Gaeng Pad Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce reizten mich heute überhaupt nicht. Dazu nahm ich mir noch ein kleines Becherchen Himbeer-Sauerrahmcreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Trout balkan style with rosemary potatoes / Forelle Balkan Art mit Rosmarinkartoffeln

Im ersten Moment hatte ich ja gedacht, dass man die Forelle noch mit Nudeln garniert hatte, doch der Eindruck täuschte: Bei den weißen runden Dingern handelte es sich um weiße Stangenbohnen. Diese hatte man mit Tomaten, Erbsen, Möhren und einigen Kräutern zu einer wirklich sehr gelungenen, eindeutig etwas “balkanmäßige” Gemüsebeilage kombiniert. Und auch die angenehm große Forelle, die mal wieder ohne Rückgrat und somit fast Grätenfrei serviert wurde, gab keinen Grund irgendwelche Kritik anzubringen. Die Fleischbeute war angenehm groß und die Würzmischung, die man im ausgenommenen Inneren des Fisches platziert hatte gaben dem zarten und saftigen Fisch ein angenehmes Aroma. Bei den Rosmarinkartoffeln hätte zwar etwas mehr Rosmarin nicht geschadet, aber geschmacklich gab es auch an ihnen nichts auszusetzen. Der mal wieder überaus cremige und schaumige Sauerrahm-Dessert mit Himbeeraroma schloss das heutige Mittagsmahl sehr gelungen ab.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass es heute das Putengyros mit Reis war, das sich mit mit einem kleinen, aber klar erkennbaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Aber die Forelle war ihm eng auf den Fersen und konnte sich Platz zwei sichern, gefolgt von den Asia-Gerichten und der Lasagne, die sich heute beide den dritten Platz teilten.

Mein Abschlußurteil:
Forelle: ++
Balkan-Gemüse: ++
Rosmarinkartoffeln: ++
Himbeer-Sauerrahmcreme: ++