Gaeng Pad Nua [11.09.2012]

Im Bereich der regulären Küche hätte ich mich heute maximal für die Hähnchenbrust in der Knusperpanade auf Gemüsereis bei Tradition der Region erweichen können, weder die Gefüllte Aubergine mit Gemüse-Zartweizen bei Vitality (ich mag Auberginen nicht gerne in so großen Mengen) noch das Rinderlendensteak “Strindberg” mit Kartoffelkroketten bei Globetrotter (ich mag die Strindberg-Art mit ihrer Kombination aus Zwiebeln und viel Senf nicht – siehe dazu auch hier) konnte mich besonders begeistern. Aber zwei Mal hintereinander Geflügel und Reis wollte ich auch nicht, also schaute ich mich an der Asia-Theke um, wo ich neben Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry und Gebratene Schweinefleischstreifen mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce auch mal wieder Gaeng Pad Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse, Bambussprossen und Kokosmilch in scharfem roten Curry entdeckte. Dies schien genau das richtige für heute, also griff ich bei diesem Gericht zu und ergänzte es mit etwas Reis als Sättigungsbeilage.

Gaeng Pad Nua

Das zahlreich vorhandene, in lange dünne Streifen geschnittene Rindfleisch schien zwar heute etwas zäher als sonst, aber dies erwies sich nicht also so schlimm als dass ich es negativ in die Wertung einfließen lassen müsste. Gemeinsam mit der wie üblich bunten Gemüsemischung, in der ich Bambussprossen, Kohl, Möhren, Paprika, Broccoli, Zucchini, Blumenkohl, einige wenige Auberginenstücke und Frühlingszwiebeln entdeckte, sowie der würzigen, aber nicht sonderlich scharfen Sauce aus Kokosmilch und roten Curry und natürlich dem Reis ergab das Ganze wie üblich ein überaus schmackhaftes und sättigendes Mittagsgericht. Ich war insgesamt wirklich zufrieden.
Beim Gros der anderen Kantinengäste lag heute die Hähnchebrust in Knusperpanade mit deutlichem Vorsprung auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala, gefolgt vom Rinderlendensteak “Strindberg” auf Platz zwei, den Asia-Gerichten auf Platz drei und der Gefüllten Aubergine schließlich auf Platz vier. Ich war zwar nicht sicher gewesen, ob aufgrund der Kroketten das Rinderlendensteak nicht doch auf Platz eins landen könnte, ansonsten entsprach die Platzierung eigentlich meiner Erwartung und dem aktuellen Trend.

Mein Abschlußurteil:
Gaeng Pad Nua: ++
Reis: ++

Gaeng Dang Phed [31.05.2012]

Obwohl die reguläre Küche mit Spaghetti mit Balsamico-Linsen in der Sektion Vitality, einer Portion Rahmschwammerl mit Semmelknödel bei Tradition der Region und schließlich einem Hamburger mit frischem Salat, Tomate und Gurke, dazu Pommes Frites bei Globetrotter durchaus interessante Gerichte anbot, wollte ich den heutigen Donnerstag doch nutzen um mal wieder Asiatisch zu speisen. Dort standen heute Rau Xao – Gebratenes Chinagemüse Peking Art als vegetarisches Angebot, sowie Gaeng Dang Phed – Gebratene Ente mit frischem Paprika, Zucchini und Bambussprossen in scharfem roten Curry und Chop Suey – Pute, Schwein und Rind gebraten in verschiedenem Gemüse in süßer Chili-Sauce als fleischhaltige Gerichte auf der Karte. Nach kurzem Überlegen entschied ich mich schließlich für die Ente, die ich mir mit einer Schale Reis als Sättigungsbeilage und einem Becherchen Mango-Mousse von der Dessert-Theke.

Gaeng Dang Phed

Das rote Curry erwies sich zwar als nicht wirklich scharf, allerhöchstens ein bisschen pikant. Aber das tat dem guten Geschmack dieses Gerichtes keinen Abbruch, denn die Kombination aus reichlich Entenfleisch-Stücken mit einer bunten Auswahl an Gemüsesorten wie Brokkoli, Paprika, Zucchini, Möhren, Bambussprossen, Kohl, Curryblättern und Mu-Err-Pilzen erwies sich als mal wieder sehr lecker und gemeinsam mit dem Reis, den ich mir wir üblich mit etwas süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, eine reichhaltige, schmackhafte und sättigende Zusammenstellung, die mal wieder alle Anforderungen an ein solches Gericht erfüllte. Und auch das lockere, mit ein paar Schokoperlen garnierte Mango-Mousse gab keinen Grund zur Kritik.
Auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie üblich durch Beobachtung der anderen Gäste aufstellte, lag heute natürlich der Hamburger mit riesigem Vorsprung vor allen anderen Angeboten unschlagbar auf Platz eins. Platz zwei belegten wieder die Asia-Gerichte, gefolgt von den Spaghetti mit Balsamico-Linsen, die meiner Meinung nach noch ganz leicht vor dem Rahmschwammel mit Semmelknödel landeten.

Mein Abschlußurteil:
Gaeng Dang Phed: ++
Reis: ++
Mango-Mousse: ++

Gaeng Dang Phet [10.05.2012]

Zwar bot die reguläre Küche mit Cevapcici mit Ajvar und Tomatenreis in der Sektion Globetrotter und einem leichten Blumenkohl-Tomaten-Curry bei Vitality sowie Frischer Spargel Sauce Hollandaise, Kartoffeln und kleinem Schnitzel bei Tradition der Region (welches ich übrigens hier schon mal vor fast genau einem Jahr versucht hatte), aber heute wollte ich auch der Asia-Theke mal eine Chance geben. Und dort fand sich neben Hoi Thai Thai – verschiedenes Gemüse gebraten in Hoi-Sin Sauce< mit Gaeng Dang Phed – Gebratene Ente mit frischem Paprika, Zucchini und Bambussprossen in scharfem roten Curry auch gleich ein passendes Gericht. Ente hatte ich schon länger nicht mehr gehabt, also nutzte ich dieses Angebot, das ich mit noch mit einer Schale Reis als Sättigungsbeilage sowie einem Becherchen Vanillemousse komplettierte.

Gaeng Deng Phed

Zu einer wie immer sehr bunten Gemüsezusammenstellung aus verschiedenen Gemüsesorten – ich entdeckte vor allem Paprika, Lauch, Broccoli, Auberginen, Zucchini, Mu-Err-Pilze, Kohl, Curryblätter und Bambussprossen – hatte man zahlreiche Scheiben von gebratener Entenbrust einer einer nicht sonderlich scharfen, aber dennoch angenehm würzigen und geschmacklich sehr passenden Sauce angerichtet. Beim Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süss-scharfer Chilisauce garniert hatte, muss ich heute aber ein paar Worte der Kritik anbringen, denn ich fand dass er wohl noch ein paar Minuten länger hätte gekocht werden können. So wie ich ihn hier hatte, war er zwar nicht mehr hart, aber doch noch leicht körnig und al dente (wenn man das bei Reis so sagen kann). Mit der Sauce verzehrt war er zwar absolut essbar, aber dennoch kann ich hier leider nicht die volle Wertung geben. Das locker-luftige Mousse mit Vanillegeschmack entschädigte mich für dieses kleine Manko.
Bei den anderen Kantinengäste lag die Vorliebe heute eindeutig aber beim heutigen Spargelgericht mit Schnitzel und Kartoffeln, das somit Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf Platz zwei folgte heute das Cevapcici mit Tomatenreis, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und schließlich dem Blumenkohl-Tomaten-Curry auf Platz vier. Hatte zwar nicht daran gezweifelt dass das Schnitzel-Spargelgericht auf Platz eins landen würde, aber dass das Cevapcici die Asia-Gerichte die mit dem eher seltenen Ente-Angebot überrunden würden hatte ich nicht gedacht. Manchmal sind die Vorlieben der Kantinengäste scheinbar doch nicht so vorhersehbar.

Mein Abschlußurteil:
Gaeng Dang Phet: ++
Reis: +
Vanillemousse: ++

Asiatische Krabbennudeln – das Rezept

Da ich noch ein Päckchen Krabben im Kühlschrank hatte, entschied ich mich heute dazu eine Portion Asiatische Krabbennudeln zuzubereiten. Die Gelegenheit nutzte ich gleichzeitig dazu, mal die Reste aus meinem Gemüsefach zu verbrauchen, in dem noch einige mehr oder weniger frische Zutaten lagerten die dringend verbraucht werden mussten. Daher liegt dem heutigen Kochexperiment auch kein Rezept zu Grunde, sondern es entstand spontan und ungeplant aus dem was ich noch so im Haus hatte. Und das Ergebnis konnte sich wirklich sehen und vor allem schmecken lassen, daher möchte ich die Gelegenheit nutzen das Ganze hier mal – wie üblich – festzuhalten.

Was brauchen wir für 2 Portionen?

120g Krabben (Kann auch gerne mehr sein)
01 - Zutat Krabben

Für die Marinade:
4-5 EL helle Sojasauce
02 - Zutat helle Sojasauce

3 Zehen Knoblauch
03 - Zutat Knoblauchzehen

Außerdem benöten wir:
1 Stange Lauch
04 - Zutat Lauch

2 Karotten
05 - Zutat Möhren

1 Paprika (Farbe nach Wahl – ich hatte noch grüne da, daher verwendete ich diese)
06 - Zutat grüne Paprika

4 Frühlingszwiebeln
07 - Zutat Frühlingszwiebeln

90-100g Erbsen (TK)
08 - Zutat Erbsen

1 mittlere Zwiebel
09 - Zutat Zwiebel

1 Handvoll Bambussprossen
10 - Zutat Bambussprossen

1 Handvoll Mungobohnenkeimlinge
11 - Zutat Mungobohnen Keimlinge

1 Platte Mie-Nudeln
12 - Zutat Mie Nudeln

Dunkle Sojasauce zum würzen
13 - Zutat dunkle Sojasauce

sowie etwas Öl zum anbraten. Wer Thai-Chiliöl im Haus hat kann dies verwenden, es geht aber auch normales Pflanzenöl.

Zuerst stellen wir aus 4-5 EL heller Sojasauce und den gepressten Knoblauchzehen eine Marinade her
14 - Marinade mischen

und legen die Krabben in einem verschließbaren Gefäß darin ein. Die Krabben nach dem aufgießen gut in der Marinade wenden. Das Ganze wandert dann für mindestens 30 Minuten verschlossen in den Kühlschrank.
15 - Krabben einlegen

Nun folgen die üblichen Vorbereitungsarbeiten für das Gemüse: Wir waschen, entkernen und zerteilen die Paprika in kleine Stücke,
16 - Paprika schneiden

waschen die Lauchstange und schneiden sie in dünne Ringe
17 - Lauch in Ringe

schälen die Möhren und schneiden sie in kleine Stifte,
18 - Möhren in Stifte

waschen die Frühlingszwiebeln und zerteilen sie ebenfalls in Ringe
19 - Frühlingszwiebeln in Ringe

und schälen die Zwiebel und schneiden sie in schließlich in feine Würfel.
20 - Zwiebel zerkleinern

Haben sich die Krabben nach mindestens 30 Minuten genug mit der Marinade vereinigt, braten wir sie in einer Pfanne oder einem Wok rundherum an und legen sie dann bei Seite.
21 - Krabben anbraten

Anschließend schwitzen wir die Zwiebel unter Zugabe von etwas zusätzlichem Öl in der Pfanne an
22 - Zwiebeln anschwitzen

und geben dann die Möhrenstifte hinzu, die wir unter regelmäßigen Rühren einige Minuten anbraten lassen.
23 - Möhren anbraten

Als nächstes folgen die Paprikawürfel, denen wir ebenfalls einige Minuten in der Pfanne gönnen.
24 - Paprika dazu

Zwischendurch können wir die Mie-Nudeln nach Packungsanleitung zubereiten. Da ich Instant-Nudeln hatte, brauchte ich sie nur mit etwas heißen Wasser zu übergießen und ziehen zu lassen.
25 - Nudeln aufgießen

Während die Nudeln ziehen, addieren wir die Lauchringe und die Frühlingszwiebeln und lassen sie ebenfalls zwei bis drei Minuten anbraten.
26 - Lauch und Frühlingszwiebeln rein

Anschließend können wir die Erbsen
27 - Erbsen addieren

und wenig später auch die Keimlinge und Sprossen hinzufügen.
28 - Sprossen und Keimlinge beigeben

Dabei sollten wir natürlich nicht vergessen zwischendurch auch unsere Nudeln abzugießen und abtropfen zu lassen.
29 - Nudeln abgießen

Das Gemüse können wir dann schon einmal mit einem Schuß dunkler Sojasauce würzen.
30 - Sojasauce eingießen

Auf mittlerer Stufe und bei regelmäßigen umrühren lassen wir alles nun gut durchbraten bis das Gemüse durch, aber noch bissfest ist. Das können wir durch probieren einfach mal testen.
31 - Festigkeit Gemüse probieren

Ist das Gemüse durch, entfernen wir es aus der Pfanne und legen es bei Seite
32 - Gemüse beiseite legen

um die Nudeln mit etwas Öl rundherum anzubraten.
33 - Nudeln anbraten

Sobald die Nudeln gut durchgebraten sind, fügen wir Gemüse und Krabben wieder hinzu,
34 - Gemüse und Krabben wieder dazu

vermischen es mit den Nudeln, schmecken es noch einmal mit etwas dunkler Sojasauce ab
35 - Mit Sojasauce abschmecken

und lassen es noch einmal für drei bis vier Minuten auf niedriger Stufe braten.
36 - Durchbraten

Anschließend können wir das Gericht auch schon servieren.
37 - Asiatische Krabbennudeln / Asia shrimps noodles - Fertiges Gericht

Sehr lecker muss ich mal wieder sagen. Das Gemüse war zwar gut durch, aber noch angenehm bissfest und nicht zu weich geworden. Gemeinsam mit den eingelegten Krabben mit ihrer Knoblauchnote sowie den Mie-Nudeln als Sättigungsbeilage ein sehr schmackhaftes Mittagsgericht, das außer der dunklen Sojasauce wirklich keinerlei anderen Gewürze benötigte.

38 - Fried asia shrimps noodles - CloseUp

Einzig etwas mehr Krabben wäre durchaus von Vorteil gewesen, aber ich hatte leider nur 100g im Kühlschrank gehabt, daher musste das ausreichen. Was die Gemüsesorten angeht ist das Gericht natürlich wie bei solchen Asia-Gerichten üblich sehr variabel. Ich könnte mir zum Beispiel auch noch Chinakohl, Zucchiniwürfel und sogar asiatische Pilze darin vorstellen. Eignet sich auf jeden Fall gut zur Gemüse-Resteverwertung. 😉
Für ein spontan und ohne jegliches zugrundeliegendes Rezept entstandenes Gericht war ich mit meiner Kreation auf jeden Fall sehr zufrieden und kann das Rezept mal wieder ohne jegliche Vorbehalte weiterempfehlen.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Moo Pad Bai Kraprao [26.05.2011]

Heute wollte ich auch mal der Asia-Thai-Theke meine Gunst zu erweisen. Mit Griechischer Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven bei Vitality (einem Gericht dass ich hier schon einmal probiert hatte), einem traditionell-regionalen Spießbraten in Zwiebelsauce mit Knödel oder einem Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites und Zitrone bei Globetrotter bot die reguläre Küche zwar eine interessante Auswahl an Gerichten, aber heute war mir einfach mal nach einem asiatischen Gericht. Das Asiatische Gemüse, herzhaft gebraten, in Hoi Sin Sauce lag mir zwar irgendwie nicht so, aber die Gebackene Ente mit verschiedenem Gemüse in süß-saurer Sauce und das Moo Pad Bai Kraprao – Gebratene Schweinefleischstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai-Basilikum sagten mir da schon eher zu. Und da mir heute eher nach einem etwas pikanteren Gericht war, wählte ich schließlich die das Gericht mit Schweinefleisch. Dazu gab es noch eine Schale Reis, einen Glückskeks und einen Naturjoghurt mit Kirschen von der Gemüsetheke.

Moo Pad Bai Kraprao

Und das Gericht erwies sich wirklich als recht pikant. Gemeinsam mit der wie üblich sehr umfangreichen Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten – ich entdeckte u.a. Zucchini, asiatische Pilze, Thai Basilikum, Bambusstreifen, Blumenkohl und sogar Kapern – fanden sich auch reichlich zarte Schweinefleischstreifen in dieser Speise. Dabei war alles in einer dunklen, herb-scharfen Sauce angemacht und mit reichlich Gewürzen verfeinert. Wie immer eine sehr gelungene Zusammenstellung, die mich schon alleine mit dem Reis zusammen eigentlich schon gut sättigte. Da wäre der leicht gesüßte Joghurt mit den Kirschen wirklich nicht mehr notwendig gewesen – aber er schadete auch nicht. Auch der Nachtisch erwies sich als sehr schmackhaft und bot einen guten Abschluß des heutigen Mittagsmahles.
Die Allgemeinheit des Kantinenpublikums griff heute natürlich beim Wiener Schnitzel zu, welches somit ohne jegliche Zweifel auf Platz eins der Belientheitsskala landete . Das dünne geklopfte, riesige Schnitzel mit seiner großen Portion Pommes Frites sah aber auch sehr verlockend aus. Nur was die Kalorien angeht war dies natürlich eine wirkliche “Bombe”. Auf Platz zwei folgten heute dann mal wieder die Asia-Gerichte, auf Platz drei landete heute meiner Meinung nach dann der Gemüsetopf, den ich meinte noch häufiger gesehen zu haben als den Spießbraten, den ich somit auf Platz vier ansiedeln würde. Aber alles natürlich ohne Gewähr – ich kann hier wie immer nur einen Ausschnitt aus der Gesamtverteilung geben.

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