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Frosta Bami Goreng – der Kurztest

Thursday, May 1st, 2014

Es war mal wieder Zeit mein Tiefkühlfach etwas auszudünnen, daher entschloss ich mich heute mal dazu das dort vorrätige Frosta Bami Goreng zuzubereiten, einem indonesisches Nudelgericht mit Fleisch und Gemüse in Sojasauce, das ich in meiner bereits recht umfangreichen Testreihe von Frosta-Zubereitungen bisher noch ausgespart und welche ich vor einiger Zeit zum Preis von 2,89 Euro in einem hiesigen Tengelmann-Markt erworben hatte.

01 - Frosta Bami Goreng - Packung vorne
Packung vorne

02 - Frosta Bami Goreng - Packung hinten
Packung hinten

Der 500g schwere Beutel ist laut Hersteller aus vorgegarten Bandnudeln, marinierter Hähnchenbrust, roter und grüner Paprika, Champignons, Bambussprossen, Zuckermais, Zwiebeln, Frühliungszwiebeln, Mu-Err-Pilzen, japanischer Sojasauce, Sonnenblumenöl, Speisesalz, Knoblauch, Sambal Olek, Koriander, Paprikapulver, Kreuzkümmel, schwarzen Pfeffer und Cayennepfeffer zusammengestellt und wie bei Frosta üblich natürlich ohne jegliche Farbstoff- und Aromazusätze, Geschmacksverstärger, Emulgatoren, Stabilisatorenzusätze, chemisch modifizierte Stärken oder gehärtete Fette hergestellt.
Für die Zubereitung kann man wahlweise die Mikrowelle oder eine Pfanne verwenden, wobei ich natürlich die Pfanne bevorzugte. Zuerst geben wir dazu zwei bis drei Esslöffel Öl nach Wahl – ich nahm Olivenöl – in die Pfanne

03 - Öl erhitzen

geben den noch gefrorenen Beutelinhalt hinzu

04 - Packungsinhalt unaufgetaut hinzufügen

und erhitzen dann alles auf höchster Stufe.

05 - Auf höchster Stufe erhitzen

Sobald alle Komponenten dadurch etwas aufgetaut sind und sich am Boden der Pfanne etwas Flüssigkeit angesammelt hat,

06 - Auf mittlerer Stufe weiter kochen

schalten wir die Kochplatte auf mittlere Stufe runter und lassen alles für 10 bis 12 Minuten bei gelegentlichem rühren fertig garen bis die Flüssigkeit größtenteils verdampft bzw. aufgesogen wurde.

07 - Fertig köcheln

Anschließend können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.

08 - Frosta Bami Goreng - Serviert

Ich fand die Menge an Hähnchenbrust-Stücken zwar etwas knapp bemessen, die Menge war im Verhältnis zum Gemüse aber noch ausreichend, um hier nicht von einem Mangel sprechen zu müssen. Als wahrscheinlich teuerste Komponente aus der Liste der Zutaten ist es verständlich, dass der Hersteller vor allem hier spart. Gemeinsam mit den Nudeln, die noch einen leichten Biss besaßen so wie es seien sollte, dem teilweise etwas grob geschnittenen Gemüse und der würzigen und leicht scharfen Sojasauce ergab sich aber eine durchaus gelungene Bami Goreng Zubereitung, die mir sehr gut geschmeckt hat. Wenn es mal schnell gehen soll, eine wirklich gute Alternative.

09 - Frosta Bami Goreng - Seitenansicht

Werfen wir zum Abschluss wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieser Zubereitung:

Nährwerte:
  100g 500g
(Beutel)
Brennwert: 469 kj
112 kcal
2345 kj
550 kcal
Eiweiß: 7,1g 35,5g
Fett:
davon gesättigte Fettsäuren:
3,2g
0,7g
16,0g
3,5g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
12,7g
1,4g
63,5g
7,0g
Ballaststoffe: 1,8g 9,0g
Salz: 0,95g 4,75g

Dazu kommen natürlich noch die beiden Esslöffeln Olivenöl, die noch einmal 178kcal zum Gesamtwert dazu addieren und die Summe der Nährwerte auf 728kcal erhöht. Nicht gerade wenig, aber für ein Hauptgericht und eine so große Portion wie hier noch akzeptabel wie ich finde. Und auch die Zuckerwerte, normalerweise ja ein Sorgenkind bei Fertiggerichten aller Art, scheinen hier mit 7g pro Portion, das entspricht etwas mehr als 2 Stücken Würfelzucker á 3g, bewegten sich in erträglichen Bereichen – das hatte ich schon weitaus schlimmer erlebt. Somit kann ich also auch dem Bami Goreng von Frosta meine Empfehlung aussprechen.

Meine Wertung: 2,5 MG

Bami Goreng süß-sauer [01.09.2009]

Tuesday, September 1st, 2009

Zur Auswahl standen heute “Putengeschnetzeltes in Kokos-Currysoße, dazu Gemüsereis” und “Bami Goreng, asiatische Reispfanne mit Schweinestreifen süß-sauer” – schwierige Wahl, da beides recht nah beieinander liegt. Aus nicht näher erläuterbaren Gründen fiel meine Wahl aber schließlich auf das Bami Goreng.

Bami Goreng sweet-sour

Die Portion die mir unser Koch da auf den Teller bugsiert hatte, war wirklich mal wieder riesig und über Berg aus leicht gebratenen Curryreis, Erbsen, Möhrenwürfelchen, Sprossen, Bohnen und Schweinegeschnetzelten hatte er schließlich noch eine großzügige Schöpfkelle der süß-sauren Sauce gegeben. Leider handelte es sich wieder um die Zubereitungsart, in der die roten Paprikastreifen, bessergesagt deren Schale, den Genuß etwas schmälerten, da sie sich als leicht faserig und nicht so leicht zu kauen erwies. Aber prinzipiell war die Sauce, in der sich noch Bambussprossen und hauchdünn geschnittene Karottenscheiben fanden in Ordnung. Ebenso gibt es an dem eigentlichen Reisgericht nicht viel auszusetzen – es war viel, einigermaßen heiß und schmackhaft gewürzt. Einzig das Schweinegeschnetzelte fand ich leicht zäh – aber dies schmälerte den Genuss eigentlich nur verschwindend gering. Alles in allem ein gut durchschnittliches Kantinengericht. Im Nachhinein hätte ich aber wohl doch besser das Kokoshähnchen wählen sollen, da ich vermute dass dies noch einen kleinen Tick besser gewesen ist. Aber leider zu spät…

Mein Abschlußurteil:
Bami Goreng: ++
Süß-saure Sauce: +

Bami Goreng [24.06.2009]

Wednesday, June 24th, 2009

Obwohl heute eigentlich Schnitzeltag war – auf der Karte stand ein Schnitzel mit Champignon-Rahm-Sauce, Salat und Pommes Frites – entschied ich mich doch für das Alternativgericht: Bami Goreng mit Hühnerfleisch und Sauce. Mit war heute irgendwie nicht nach Schnitzel – keine Ahnung warum.

Bami Goreng

Bami Goreng ist im Gegensatz zu dem mit ihm verwandten Nasi Goreng natürlich mit Nudeln gemacht.
(Bami = Nudeln, Nasi = Reis, goreng = gebraten)
Das traditionelle Rezept sieht hier wohl Mie-Nudeln vor – die in der vorliegenden Version verwendeten waren aber wohl eher gewöhnliche Nudeln, die mit Curry versehen waren. Zusätzlich fanden sich noch verschiedene Gemüse wie Erbsen, Zuckerschoten, Paprika, Karotten und Lauch darin. Das Fleisch gab es extra obenauf und gekrönt wurde das ganze schließlich mit einer scharfen Sauce mit Paprikastreifen. Und die süß-saure Sauce war diesmal wirklich scharf – wenn ich das sage, heißt das schon was. Der Rest des Gerichtes war aber auch ganz gut gelungen. Das Fleisch war angenehm zart und wohl scharf angebraten – wenn auch leider etwas erkaltet und am Gemüse gabs dann letztlich gar nichts auszusetzen Die Nudeln waren gut durchgekocht. In der Summe nichts besonderes, aber dennoch sehr lecker und vor allem sättigend. Mit hats mal wieder gut gemundet.

Mein Abschlußurteil:
Nasi Goreng: ++
Paprika-Sauce: ++
Hühnerfleisch +