Gratinierter Lachs mit Kokoskarotten & Reis [05.07.2013]

Zwar kam die Dampfnudel mit heißen Kirschen bei Tradition der Region kam wegen ihres Charakters als Süßspeise für mich nicht in Frage, aber sowohl das Moo Pad Prik Bei Karprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce, das heute neben Gebackener Ananas und Banane an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde als auch der Gratinierte Lachs mit Kokoskarotten und Reis bei Globetrotter als auch die Hähnchenbrust gefüllt mit Basilikumpesto auf Tagliatelle al tomato bei Vitality klangen überaus verlockend. Nach kurzem Abwägen und wohl auch wegen meiner Vorliebe für Fisch fiel meine Wahl schließlich auf den Lachs, den ich mir noch mit einem Becherchen Bananenquark von der Dessert-Theke ergänzte.

Gratinierter Lachs mit Kokoskarotten & Reis / Salmon au gratin with coco carrots & rice

Die dunkle Oberfläche des angenehm großen Stückes Lachsfilets, wohl der gratinierte Teil, machte zwar den Eindruck dass der Fisch etwas trocken sein könnte, aber dieser Eindruck täuschte glücklicherweise – das grätenfreie Filetstück erwies sich als angenehm saftig und zart. Dazu gab es neben einer wohl mit Kurkuma gelb gefärbten Portion Reis die im Titel bereits erwähnten Kokoskarotten als Gemüsebeilage. Diese bestanden aus gekochten Möhrenscheiben in einer mit Dill versetzten, würzig-süßlichen, dicklichen Kokossauce – insgesamt eine überaus schmackhafte Kombination, an der es aus meiner Sicht absolut nichts auszusetzen gab. Der Nachtisch in Form des Bananenquarks war zwar für einen Quark recht dünnflüssig geraten, aber geschmacklich war er ebenfalls absolut in Ordnung. Ich konnte mit meiner heutigen Wahl also mal wieder sehr zufrieden sein.
Und auch die anderen Gäste schienen heute bevorzugt beim gratinierten Lachs zugegriffen zu haben, was diesem Gericht fraglos den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala einbrachte. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, aber sehr eng gefolgt von der ebenfalls gern gewählten Hähnchebrust mit Basilikumpesto. Die Dampfnudel sah ich zwar auch nicht selten, aber für mehr als den vierten Platz reichte es für sie heute dann doch nicht.

Mein Abschlußurteil:
Gratinierter Lachs: ++
Kokokarotten: ++
Reis: ++

Orangenpochierter Seelachs an Linsenreis [12.06.2013]

Wie üblich wollte ich auch am heutigen Mittwoch mal wieder zum traditionellen Fischgericht greifen und mit einem Orangenpochierten Seelachs an Linsenreis mit Gemüsekonfetti stand in der Sektion Vitality auch etwas überaus verlockendes zur Auswahl. Da ließ ich gerne die Asia-Angebot wie Com Ranh – Gebratener Reis mit Ei und gemischten Gemüse und Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce ebenso außen vor wie den Gebratenen Leberkäs mit Bratkartoffeln und Spiegelei bei Tradition der Region oder das Rinderhacksteak “Mexico” mit Gemüsesalsa und Country Potatoes bei Globetrotter. Zu dem Fischgericht gesellten sich noch ein Schälchen Erbsen aus dem Gemüseangebot und – ausnahmsweise – ein Becherchen Bananenquark von der Dessert-Theke auf mein Tablett.

Orangenpochierter Seelachs mit Linsenreis / Poached coalfish with lentil rice

Gleich als erstes fiel mir auf, dass man die Zubereitung des Linsenreis im Vergleich zu früheren Versionen des Gerichtes wie hier, hier, hier oder hier etwas abgeändert hatte, denn anstatt der sonst üblichen roten geschälten Linsen waren dieses mal braune, ungeschälte Tellerlinsen zum Einsatz gekommen, was den Reis noch ein wenig mehr Aroma und Substanz gab. Diese Änderung kann man meiner Meinung nach gerne beibehalten. Außerdem fanden sich ein zartes und saftiges Stück grätenfreien Seelachsfilets in einer mit winzigen Stückchen von Möhren versehenen Sauce mit leichtem Orangenaroma auf dem Teller. Und da Zitrusfrüchte und Fisch nun einmal gut zusammenpassen, ergab dies ein sehr gelungenes Geschmackserlebnis wie ich fand. Und obwohl bereits einiges an Gemüse im Gericht zu finden war, ergaben die zusätzlichen knackigen Erbsen eine überaus passende Ergänzung. Den Abschluß bildete schließlich der glücklicherweise nur in Maßen gesüßte, angenehm stichfeste Bananquark mit seiner Garnitur aus Knusperflöckchen und einer einzelnen Weintraube.
Als ich mich auf den Tabletts der anderen Gäste umsah, erkannte ich schnell dass es heute wohl der Leberkäse mit Bratkartoffeln und Spiegelei war, der am höchsten in der gemeinen Gunst lag und somit Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich beanspruchen konnte. Knapp dahinter lag aber auch schon das Rinderhacksteak “Mexico”, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und dem orangenpochierten Seelachs auf einem zwar sehr guten, aber dennoch nur vierten Platz. Ich hatte ja eher vermutet, dass heute das Rinderhacksteak vorne liegen würde, aber die deftige Hausmannskost aus Leberkäse, Spiegelei und gebratenen Kartoffeln schien es meinen “Mitessern” heute deutlich mehr angetan zu haben. So kann man sich irren…

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Gemüsekonfetti: ++
Linsenreis: ++
Erbsengemüse: ++
Bananenquark: ++

Putensteak in Honig-Pfeffersauce [21.09.2012]

Einen Moment überlegte ich heute zwar, bei den Lachswürfeln in Dill-Sahnesauce und Pasta zuzuschlagen, die an der großen Theke als Angebot aus der Sektion Globetrotter angeboten wurden – der traditionell-regionale Apfelstrudel mit Vanillesauce eignete sich wegen seines Charakters als Süßspeise für mich weniger – dann aber entdeckte ich dass man bei Vitality heute mal wieder ein Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce, dazu Kartoffelgestampftes mit Sellerie und Möhren anbot, ein Gericht dass ich vor allem wegen seiner leckeren Sauce und seiner gelungenen Sättigungsbeilage schätzen gelernt habe. Da konnten mich auch die Gebackenen Ananas und Banane oder das Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry an der Asia-Theke nicht mehr von meiner Entscheidung für dieses Gericht abbringen. Dazu gesellte sich noch etwas zusätzliches Gemüse in Form von Erbsen, Möhren und Spargel sowie ein kleiner Nachtisch in Form eines Bananenquarks auf mein Tablett – bei 439kcal für das Hauptgericht konnte ich das meiner Meinung nach verantworten.

Putensteak in Honig-Pfeffersauce

Auf den ersten Blick erschien das Stück Putensteak zwar flächenmässig etwas klein geraten, was es aber in Länge und Breite nicht hatte, machte es in seiner Höhe wett. Das angenehm zarte und saftige Stück Fleisch harmonierte wie üblich geschmacklich wunderbar mit der scharf-süßen, hellen Sauce mit kräftigem Pfeffer- und leichtem Honig-Aroma. Und auch die grob zerkleinerten Kartoffeln, das Kartoffelgestampfte, das mit kleinen Stückchen von Möhren und Knollensellerie versetzt war, erfüllte mal wieder vollends meine Erwartung. Kombiniert mit den nur schwach gewürzten, aber ebenfalls gut mundenden Zusatzgemüse aus Erbsen, Pariser Möhren und einigen kleinen Stücken von weißen Spargel ergab alles ein schmackhaftes und wie ich denke auch nicht allzu kalorienreiches Mittagsmahl welches ich mit dem festen und fruchtigen Bananenquark wohlschmeckend abschloss.
Zwar war das Putensteak in seiner Honig-Pfeffersauce auch bei den anderen Gästen sehr beliebt, wurde in seiner Beliebtheit aber um eine Nasenlänge noch von der Paste mit Lachs-Dill-Sahnesauce geschlagen und somit auf Platz zwei auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala verdrängt. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und Platz vier belegte schließlich der Apfelstrudel, den ich aber auch in halber Portion heute häufiger als zusätzlichen Nachtisch sah. Optional kann man jedes Gericht ja als halbe Portion ordern und muss dann auch nur den halben Preis bezahlen. Muss ich bei Gelegenheit auch mal ausprobieren, so kann ich zumindest auch mal die freitägliche Süßspeise präsentieren ohne auf mein kräftiges Hauptgericht verzichten zu müssen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffersauce: ++
Kartoffelgestampftes mit Möhren & Sellerie: ++
Erbsen, Möhren & Spargel: ++
Bananenquark: ++

Lachsfilet auf Spargelragout [09.05.2012]

Zwar bot man mit Hai Thai Zhai – Verschiedene Gemüse gebraten in Hoi Sin Sauce oder Tangu Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse und China Pilzen auch an der Asia-Theke durchaus interessante Gerichte, doch ich wollte natürlich auch heute nicht auf mein für Mittwoch übliches Fisch- oder Meeresfrüchtegericht verzichten. Und da man im Asia-Bereich da heute nichts passendes anbot, musste ich mich auf die reguläre Küche konzentrieren. Denn dort fand sich neben Rindergeschnetzelten mit Semmelknödel als zusätzliches Sonderangebot, einer Hausgemachten Rinderroulade mit Blaukraut und Kartoffeln bei Tradition der Region und Maccaroniauflauf mit Tomatensause und Käse gratiniert bei Globetrotter wie üblich in der Sektion Vitality ein Spargelragout mit Parmesan und frischem Basilikum, dazu ein Lachsfilet und Kartoffeln ein passendes Gericht und die Kombination von Spargel und Fisch erschien mir sehr lecker. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Bananenquark von der Dessert-Theke auf mein Tablett.

Lachsfilet auf Spargelragout

Zu einem annehmbar großen, gedünsteten Stück zarten, saftigen und grätenfreien Stück Lachsfilet und einer größeren Portion Salzkartoffeln als Sättigungsbeilage hatte man eine Mischung von primär weißen aber auch einigen grünen Spargelstücken in einer cremigen, mit Basilikum gewürzten Sauce angerichtet. Ein eher mildes, aber sehr schmackhaftes Fischgericht dass mir zeigte dass man Fisch und Spargel wunderbar und schmackhaft kombinieren kann. Dabei hatte das Gericht aber gerade mal 506kcal. Dazu der cremige, aber von seiner Struktur her feste Bananenquark mit zahlreichen Fruchtstücken als Dessert ergab sich ein aus meiner Sicht sehr gelungenes Mittagsgericht.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala hätte ich heute eigentlich die Rinderroulade auf dem ersten Platz erwartet, doch mir erschien es dass die Kantinengäste ein klein wenig mehr beim Maccaroniauflauf zugegriffen zu haben, weswegen ich diesem Gericht heute auch den ersten Platz zubilligen würde. Dahinter kam aber schon gleich die Roulade, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei, dem Rindergeschnetzelten auf Platz vier und dem Lachs auf Spargelragout schließlich auf einem guten, aber dennoch nur fünften Platz. Hätte ich meinen Focus nicht auf den Fisch gelegt, hätte ich um ehrlich zu sein wohl auch bei dem Nudelauflauf zugeschlagen, denn die riesige Portion von mit Käse und Schinken gebackenen Röhrennudeln in Kräuter-Tomatensauce hatte wirklich sehr verlockend ausgesehen.

Mein Abschlußurteil:
Lachsfilet: ++
Spargelragout: ++
Salzkartoffeln: ++
Bananenquark: ++

Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud & Broccolicremesuppe [23.11.2011]

Wie Mittwochs üblich wollte ich natürlich auch heute wieder nicht auf mein übliches Fisch- und/oder Meeresfrüchtegericht verzichten. Zwar klangen auch der Abgebräunte Leberkäse mit Spiegelei und Kartoffelsalat bei Tradition der Region sowie das Griechische Gyros mit Fladenbrot und Tzatziki bei Globetrotter recht verlockend und die neben dem Khao Pad Pak – Thailändischer gebratener Reis mit Ei und frischem Gemüse in einer leichten Sojasauce an der Asia-Thai-Theke ebenfalls angebotenen Gung Pad Prik – Gebratene Garnelen mit frischem Gemüse, Zwiebeln und grüner Paprika in Chilisauce hätten meine Anforderungen ebenfalls erfüllt, doch letztlich fiel meine heutige Entscheidung dann doch auf das Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin-Duftreis welches bei Vitality auf der Karte stand. Da ich jedoch etwas größeren Hunger hatte und die Portion doch recht klein erschien ergänzte ich mir dieses noch mit einer kleinen Schüssel Broccolicremesuppe mit Croutons aus dem Suppenangebot sowie einen Becherchen Bananenquark von der Dessert-Theke.

Seelachs im Pfirsich-Ingwer-Sud & Broccolicremesuppe / Coalfish in peach ginger stock & broccoli cream soup

Als Entreé nahm ich natürlich erst einmal die würzige und cremige Suppe aus Broccoli mit reichlich Gemüsestücken und ihren frischen, knusprigen Croutons zu mir – eine leckeres und wohlschmeckende Vorspeise die wie ich fand geschmacklich auch wunderbar dazu eignete vor einem Fischgericht gereicht zu werden.
Natürlich handelte es sich bei dem “Seelachs” wie üblich nicht wirklich um Lachs, sondern um Köhler oder Kohlfisch, der hier in Deutschland nur aus Marketinggründen als Seelachs angepriesen wird. Das tat dem guten Geschmack des zarten, grätenfreien und auch angenehm saftigen Fischfilets keinen Abbruch. Gemeinsam mit dem würzig-fruchtigen Sud aus Ingwer und Pfirsich sowie der akzeptabel großen Portion Basmatireis welche als Sättigungsbeilage beigefügt war ergab alles ein schmackhaftes und sättigendes Hauptgericht. Der Becher Bananenquark, den man mit zwei Weintrauben-Hälften garniert hatte, wäre hier nicht mehr unbedingt notwendig gewesen um satt zu werden, bot aber doch einen leckeren Abschluss des heutigen Ausflugs in die Kantine.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag die Präferenz aber heute recht eindeutig bei dem Gyros mit Tzatziki und Fladenbrot, dem ich somit ohne jeglichen Zweifel den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, aber knapp gefolgt vom abgebräunten Leberkäse auf Platz und dem Seelachs im Pfirsich-Ingwer-Sud auf Platz vier – eine übliche Platzierung für ein solches Angebot. Aber ich lass mich beim Essen ja eher von meinen Vorlieben als von den Massen steuern – daher war ich mit meiner Wahl trotz der niedrigen Platzierung sehr zufrieden.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Pfirsich-Ingwer-Sud: ++
Reis: ++
Broccolicremesuppe: ++
Bananenquark: ++