Barschfilet mit Bohnenreis [08.10.2014]

Heute hielt ich mich mal wieder an meine bereits liebgewonnene Tradition, am Mittwoch zu Fisch und Meeresfrüchten zu greifen und wählte das Barschfilet aus dem Cajundunst mit Bohnenreis, welches man bei Vitality anbot. Gut, sowhl die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Tradition der Region als auch die Hausgemachte Lasagne Bolognese mit Bechamel und Käse gratiniert, welche in kleinen 1-Portionen-Auflaufformen an der Theke für die Globetrotter-Gerichte serviert wurde sahen zwar ebenfalls sehr verlockend aus und ich hätte sogar mit dem Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce leben können, das neben Asiatischem Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, aber mir war nun mal nach Fisch. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Grießbrei mit Kirschsauce, passendes Gemüse hatte man aber leider nicht im Programm.

Barschfilet mit Bohnenreis / Perch filet with bean rice

Im Vergleich zu frühreren Varianten der klassischen Kombination von Fisch mit Bohnenreis – wie zum Beispiel hier, hier oder hier – hatte man nicht nur die sonst verwendeten Kidneybohnen im Reis gegen grüne Bohnenschoten ausgetauscht, man hatte auch auf das sonst übliche Gemüse oder eine Sauce verzichtet. Dadurch war das Gericht insgesamt etwas trocken geraten, auch wenn sowohl das mit zahlreichen Kräutern garnierte Barschfilet und der lockere, mit leichter Knoblauchnote versehene Bohnenreis an sich sehr gut gelungen waren. Gut, aber man hätte eindeutig mehr draus machen können. Am mild gesüßten Grießbrei und seiner Garnitur aus Sternfrucht, Schoko-Ornament und fruchtigen Sauce mit Kirschen und Johannisbeeren gab es aber nichts auszusetzen.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag heute natürlich die hausgemachte Lasagne am höchsten im Kurs und konnte sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Aber die Asia-Gerichte waren ihr eng auf den Fersen und sich somit Platz zwei sichern. Auf dem dritten Platz landeten die Käsespätzle und Platz vier belegte schließlich der Barsch auf Bohnenreis.

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Bohnenreis: ++
Grießbrei mit Kirschsauce: ++

Barschfilet aus dem Cajundunst mit Bohnenreis [15.01.2014]

Obwohl ich kurz mit dem Gedanken spielte, bei dem sehr verlockend aussehenden Griechischen Gyros vom Schein mit Tzatziki, Tomatenreis und Zwiebeln aus dem Bereich Globetrotter zuzuschlagen, fiel ich dann doch in meine für Mittwoch übliches Verhaltensweise zurück und wählte das für diesen Wochentag üblich Fischgericht bei Vitality, heute ein Barschfilet aus dem Cajundunst mit Bohnenreis. Die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Angebote in Form von Asiatischem Gemüse, herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce kamen heute nicht in die nähere Auswahl. Und bei gerade mal 502kcal für das Hauptgericht griff ich schließlich auch noch an der Dessert-Theke zu und ergänzte das Ganze durch ein Becherchen Grießbrei mit Waldbeerensauce – ich kann es eben einfach nicht lassen mit diesem Nachtisch…

Barschfilet & Bohnenreis

Neben den üblichen roten Kidneybohnen hatte man den Reis heute noch zusätzlich mit ein paar weißen Riesenbohnen versetzt, die aber geschmacklich kaum ins Gewicht fielen. Viel wichtiger war das angenehm groß geratene Stück gedünsteten Barschfilets mit seiner heute überaus scharfen Haube aus verschiedenfarbigen Paprikastreifen, Kohl und Zwiebeln, die dem Gericht einen karibischen Hauch gaben. Ein einfaches und leckeres Gericht, an dem es absolut nichts auszusetzen gab. Und auch an dem Becherchen Grießpudding mit seinem Vanillearoma sowie der Garnitur aus einer dünnen Schicht roter Grütze, Mandelscheibchen und dem Stück frischer Ananas fand ich keinen Grund, Kritik anzubringen.
Wie nicht anders erwartet, landete heute natürlich das Gyros mit Tzatziki und Tomatenreis mit klar erkennbaren Vorsprung auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie üblich durch Beobachtung der anderen Gäste aufstellte. Auf Platz zwei folgten Käsespätzle mit Röstzwiebeln, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und dem Barschfilet schließlich auf einem guten vierten Platz. Um ehrlich zu sein hätte ich bei einer solchen Zusammenstellung auch kein anderes Ergebnis erwartet.

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Gemüsehaube: ++
Bohnenreis: ++
Grießpudding mit roter Grütze: ++

Barschfilet auf karibische Art mit kreolischem Bohnenreis [18.12.2013]

Scheinbar ging der Paprikarahmgulasch mit Salzkartoffeln gestern wohl doch nicht so gut, denn er tauchte heute noch einmal als Zusatzangebot auf. Außerdem fanden sich neben den Asia-Gerichten wie Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Currysauce oder Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce noch bei Vitality ein Barschfilet auf karibische Art aus dem Cajundunst mit kreolischem Bohnenreis , bei Tradition der Region ein Fleischpflanzerl mit Rahmwirsing und Kartoffeln und schließlich bei Globetrotter Tortellini in Schinken-Sahne-Sauce mit Ruccola auf der Speisekarte des heutigen Mittwochs. Und da der Mittwoch nun mal traditionell mein Fisch- und Meeresfrüchte-Tag ist, brauchte ich nicht lange zu überlegen bevor ich beim karibischen Barschfilet zuschlug. Und obwohl 542kcal für ein Vitality-Angebot ein recht hoher Wert ist, konnte ich es mir nicht verkneifen, noch einen kleinen Becher Schoko-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot dazu zu packen.

Barschfilet auf karibische Art mit kreolischem Bohnenreis / Perch filet caribbean style with bean rice

Im Vergleich zu früheren Versionen wie hier, hier, hier oder hier, hatte man das sonst beigefügte, gedünstete Gemüse aus Paprika, Ziwbelen und Stangensellerie – den drei Grundzutaten der kreolischen Küche – durch eine leicht scharfe Tomatensauce mit roten Kidneybohnen sowie Streifen von roter und grüner Paprika ersetzt. Das war zwar nicht mehr kreolisch, aber passte geschmacklich dennoch sehr gut zu dem zarten und grätenfreien Stück gedünsteten Barschfilets, das darunter zu finden war. Beim Reis hätte ich mir wiederum noch eine deutlich stärkere Tomatenmarke als die paar beigemengten Tomatenstückchen gewünscht, aber auch er war geschmacklich absolut in Ordnung. Insgesamt war das Gericht somit anders als ich es erwartet hätte, aber dennoch sehr schmackhaft muss ich sagen. Und auch am angenehm cremigen Schoko-Mousse gab es nichts auszusetzen.
Bei den anderen Essern war der Geschmack heute zwar wieder recht breit gestreut, ich würde aber dennoch dem Fleischpflanzerl mit Rahmwirising mit klar ersichtlichem Vorsprung den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen. Platz zwei belegten die Tortellini in Schinken-Sahne-Sauce, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz. Den vierten Platz teilten sich dann der Paprikarahmgulasch und das Barschfilet – denn bei diesen beiden Gerichten konnte ich keinen klaren Favoriten ausmachen.

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Bohnen-Paprika-Tomatensauce: ++
Bohnenreis: ++
Schokoladen-Mousse: ++

Barschfilet mit kreolischem Bohnenreis [04.09.2013]

Da heute mit einem Barschfilet auf karibische Art aus dem Cajundunst mit kreolischem Bohnenreis im Bereich Vitality mal wieder ein sehr verlockendes Fischgericht auf der Speisekarte zu finden war, sah ich keinen Grund heute mit der lieb gewonnen Tradition zu brechen, am Mittwoch zu Fisch- oder Meeresfrüchten zu greifen. Das Cordon bleu vom Schwein mit Pommes Frites bei Tradition der Region und die Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Globetrotter erschienen mir eh beide etwas zu kalorienlastig und auch die Asia-Angebote wie Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Currysauce oder Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce konnten mich in meiner Entscheidung nicht mehr beirren. Und bei 502kcal für das Hauptgericht konnte ich mir auch noch einen kleinen Becher Kirschquark aus dem heutigen Dessert-Angebot gönnen zu können.

Barschfilet auf Bohnenreis / Perk filet on bean rice

Auf einer überaus großzügig bemessenen Portion mit zahlreichen Kidneybohnen und einigen Paprikastreifen versehenen Rundkornreis fand sich ein zartes und entgegen meiner Erwartung auch angenehm saftiges Stück Barsch-Filet mit einer fruchtigen Garnitur aus einigen fruchtigen Tomatenwürfeln. Das einzige was den Genuss dieses überaus schmackhaften Gerichts minimal trübte, war eine einzelne Gräte die ich am Rande des Fischfilets entdeckte. Aber damit muss man bei Fisch nun mal rechnen. Insgesamt war ich sehr zufrieden mit meiner heutige Wahl. Die Quarkzubereitung bestand heute schließlich aus einer Portion Naturquark, die man mit einer größeren Portion von entkernten, wohl ursprünglich eingekochten Kirschen bedeckt hatte. Nachdem beides vermischt war, ergab sich auch hier ein sehr leckeres Dessert.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala landete heute natürlich, ganz wie erwartet, das Cordon Bleu mit Pommes mit uneinholbarem Vorsprung auf dem ersten Platz. Auf dem zweiten Platz folgten die Käsespätzle, knapp gefolgt vom Barschfilet mit kreolischem Bohnenreis. Den vierten Platz belegten schließlich die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Kreolischer Bohnenreis: ++
Kirschquark: ++

Gegrillter Fisch auf kamerunische Art [08.08.2013]

Heute Abend war mal wieder Grillen angesagt, ein Ereignis über das ich normalerweise nicht regelmäßig berichte. Aber heute Abend mache ich da mal eine Ausnahme, denn es gab neben Steak und Würstchen auch etwas, das man sonst auf einem lokalen Grill nicht häufig antrifft: Gegrillter Fisch auf kamerunische Art.
Als Fisch selbst wurde Barsch verwendet, laut Auskunft der Zubereitenden in einem Afrika-Laden erworben, aber inwieweit es sich hier um einen landestypischen Fisch handelt kann ich nicht hundertprozentig sagen. Das besondere war aber nicht der Fisch selbst, sondern die Marinade aus Öl, Zwiebeln, Chili und (mehr oder weniger) landestypischen Gewürzen, in denen die Fische über Nacht eingelegt waren bevor sie schließlich auf dem Grill landeten.

Fischgrillen

Dazu gab es verschiedene, mehr oder weniger scharfe Saucen und frittierte Kochbananen.

Barsch auf kamerunische Art / Perch cameroon style

Leider ist Barsch zwar ein recht grätenreicher Fisch, aber jeder der frischen Fisch zubereitet muss mit Gräten leben können. Und der pikant-würzige Geschmack, den die Marinade dem Fisch gegeben hatte, war es alle mal wert. Leider kann ich zum aktuellen Zeitpunkt (noch) mit keinem vollständigen Rezept dienen, aber sollte ich es in Erfahrung bringen reiche ich es gerne nach. Ein Ausflug in die Afrikanische Küche an einem Grillabend in Bayern – soviel sei gesagt – lohnt auf jeden Fall.