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Babooti mit Lamm und Aprikosen [17.11.2017]

Friday, November 17th, 2017

Am heutigen Freitag stand mit einem Gebratenen Hokifilet mit Blattspinat und Zitronenhollandaise gratiniert, dazuSalzkartoffeln im Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zwar ein Gericht auf der Speisekarte, das mal ein wenig von der sonst üblichen Fisch mit Kartoffelsalat Kombination etwas abwich, doch ich hatte mit einem Babooti mit Lamm und Aprikosen, dazu Basmatireis etwas entdeckte, das mich noch mehr reizte. Bei der Entscheidung spielten aber auch ganz nüchterne Erwägungen eine Rolle, denn ich wog ab was ich häufiger esse, Lamm oder Fisch, und da hat das Lamm eindeutig gewonnen. Außerdem war es ewig her dass ich diese aus Südafrika stammende Spezialität verzehrt hatte. Daher erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, dass außerdem bei Tradition der Region einen Hausgemachten Kaiserschmarrn mit Apfelmus sowie an der Asia-Thai-Theke Feng shi Tzau – Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Kokosmilchsauce und Nua Pad Zai – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce (hieß das früher nicht mal San Sei Chop Suey?) angeboten wurden. Zum Babooti gesellten sich noch ein Schälchen grüne Bohnen von der Gemüsetheke, denn zu Lamm passen ja immer grüne Bohnen.

Babooti with lamb & apricots / Babooti mit Lamm & Aprikosen

Auch wenn sich nur zwei getrocknete und in der Sauce dann wieder aufgeweichte Aprikosen in meiner Portion fanden, erwies sich das Babooti mit seinem fruchtigen und gleichzeitig leicht pikanten Geschmack dennoch ausgesprochen gut gelungen. Das Lammfleisch war zwar leicht durchwachsen, aber dennoch angenehm zart geschmort und passte wunderbar zu den Aprikosen. In Rezepten die ich kenne sind im Babooti zwar auch noch Rosinen und manchmal sogar Mandeln verwendet, darauf hatte man hier aber verzichtet. Dennoch eine sehr gelungene Babooti-Variante, zu der sehr gut der leicht klebrige Basmati-Reis passte. Man hätte es zwar auch Alternativ mit Milipap bzw. Ugali servieren können, einer in ganz ost- und südostafrika verbreiteten Sättigungsbeilage aus Getreidebrei aus Maismehl, aber so mutig war man dann wohl doch nicht gewesen. 😉 Und auch wenn es glaube ich keine traditionelle Gemüsebeilage ist, fand ich auch dass die grünen Bohnen, die mit einigen Tomatenstücken angerichtet waren, sehr gut zu diesem Hauptgericht. Ich war auf jeden Fall zufrieden.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erschien es mir so, als hätte der Kaiserschmarrn heute den größten Zuspruch erfahren und sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gesichert. Auf Platz zwei sah ich das Hokifilet, auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte, aber nur mit einem hauchdünnen Vorsprung vor dem somit gut viertplatzierten Babooti.

Mein Abschlußurteil:
Babooti: ++
Basmati-Reis: ++

Gebratene Maispoularde mit Tikka Masalasauce & Basmatireis [13.11.2017]

Monday, November 13th, 2017

Einen Moment lang überlegte ich zwar heute, bei dem Pikanten Kichererbsencurry mit Jasminreis bei Vitality zuzugreifen, da mir weder die Spaghetti al Arrabiatta mit Kirschtomaten und Parmesan bei Globetrotter noch die Asia-Thai-Gerichte wie Pho Pard Thord – Knusprige Vegetarische Frühlingsrollen oder Gai Pad Bai Krapao – Gebratene Ente mit Gemüse in Austernsauce so recht zusagten – obwohl ich bei der Ente wirklich auch kurz am grübeln war. Letztlich fiel meine Wahl dann aber doch auf die Gebratene Maispoularde in Tikka Masalasauce und Basmatireis aus dem Abschnitt Tradition der Region. Passenden Salat oder Gemüse fand ich heute aber leider nicht dazu.

Fried corn poulard with tikka masala sauce & basamti rice / Gebratene Maispoularde in Tikka Masalasauce & Basmatireis

In dem Pouladenfilet war zwar ein kleine Knochen enthalten, aber die Fleischausbeute war dennoch ausgesprochen gut und auch an der Qualität des zarten und nicht zu trocken geratenen, gut gewürzten Geflügelfleisch-Stücks gab es nichts auszusetzen. Vor allem wenn man es mit der leicht pikanten und dennoch fruchtigen Sauce kombinierte. Diese eignete sich außerdem auch gut dazu, den feinkörnigen und wenig klebrigen Basmatireis zu binden, damit man ihn besser mit der Gabel aufnehmen konnte. Insgesamt also eine gute Wahl, da konnte man wirklich nicht meckern.
Und das sahen scheinbar auch die anderen Gäste so, denn mit einem kleinen aber deutlichen Vorsprung konnte die die Maispoularde heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Ihr aber eng auf den Fersen waren die Spaghetti al Arrabiata, die somit Platz zwei belegten. Den dritten Platz konnten schließlich die Asia-Gerichte für sich sichern und auf einem guten vierten Platz folgte das Kichererbsencurry.

Mein Abschlußurteil:
Maispoularde: ++
Tikka Masalasauce: ++
Basmatireis: ++

Tikka Masala mit Lachswürfeln [15.09.2017]

Friday, September 15th, 2017

Am heutigen Freitag hatte man mal etwas neues auf die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants gesetzt, dass ich natürlich unbedingt ausprobieren wollte: Im Abschnitt Globetrotter fand sich ein Tikka Masala mit Lachswürfeln, dazu Basmatireis. Da ließ ich die anderen Gerichte wie Milchreis mit heißen Kirschen bei Tradition der Region, den Putenbraten mit Champignons und Petersilienkartoffeln bei Vitality oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce an der Asia-Thai-Theke natürlich gerne außen vor.

Tikka Masala with salmon dices & spiced rice / Tikka Masala mit Lachswürfeln &  Basmati-Gewürzreis

Das Gericht bestand aus drei Komponenten: Zum einen den Lachswürfeln, die in einer angenehm würzigen, leicht scharfen Masala-Sauce serviert wurden, außerdem einer Portion Curry-Bratgemüse aus Zucchini, Kohl, Möhren, Paprika und weiterem Gemüse und schließlich einer Portion mit Gewürzen verfeinerten Basmati-Reis. Leider waren die Lachswürfel selbst ein klein wenig trocken geraten, aber das wurde durch die sehr gelungene Sauce recht gut ausgeglichen. Dazu passte erstaunlich gut der knackig angebratene, mit Curry gewürzte Gemüse-Mix. Der Gewürz-Basamati rundete das Ganze als überaus gelungene Sättigungsbeilage schließlich sehr gelungen ab. Indische Küche war das nicht mehr, eher asiatische Fusionsküche, aber wenn es nach mir geht kann man so etwas gerne häufiger servieren – mir hat es auf jeden Fall geschmeckt.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Tikka Masala heute erstaunlich hoch in der Gunst, konnte sich aber dann doch nicht gegen den Putenbraten durchsetzen und belegte nur einen guten zweiten Platz. Platz drei belegte heute der sehr beliebte Milchreis, den ich meinte noch etwas häufiger zu gesehen zu haben als die somit viertplatzierten Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Lachswürfel in Tikka Masala Sauce: +
Curry-Bratgemüse: ++
Gewürz-Basamti: ++

Pikantes Entencurry – das Rezept

Sunday, July 2nd, 2017

Dieses Wochenende verspürte ich irgendwie mal wieder Appetit auf Ente, daher entschied ich mich kurzfristig dazu, ein Entencurry zuzubereiten und dies mit etwas Basmatireis zu ergänzen, den ich zusätzlich mit Erbsen verfeinerte. Das Rezept ist nicht sonderlich aufwändig, aber sorgt für ein sehr pikantes, aber dennoch fruchtig frisches Gericht mit leicht exotischem Hauch. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das verwendete Rezept hier einmal in der gewohnten Form kurz vorzustellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

600-650g Entenbrust
01 - Zutat Entenbrust / Ingredient duck breast

40g Ingwer
02 - Zutat Ingwer / Ingredient ginger

1 Bund Frühlingszwiebeln
03 - Zutat Frühlingszwiebeln / Ingredient scallions

2 mittelgroße Möhren
04 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

2-3 Zehen Knoblauch
05 - Zutat Knoblauch / ingredient garlic

400ml Kokosmilch
06 - Zutat Kokosmilch / Ingredient coconut milk

2-3 Teelöffel rote Chilipaste
07 - Zutat rote Chilipaste / Ingredient red chili paste

1 Dose Tomatenstücke (400g)
08 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatos

1 Dose ungezuckerte Ananas in Scheiben (Abtropfgewicht 480g)
09 - Zutat Ananas / Ingredient pineapples

1 Limette
10 - Zutat Limette / Ingredient lime

200g Basmati-Reis
11 - Zutat Basamtireis / Ingredient basmati rice

100g Erbsen (TK)
12 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Beginnen wir damit, die Frühlingszwiebeln zu waschen, zu trocknen
13 - Frühlingszwiebeln waschen / Wash scallions

und in Ringe zu schneiden.
14 - Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden / Cut scallions in rings

Außerdem schälen wir die Möhren,
15 - Möhren schälen / Peel carrots

würfeln sie fein,
16 - Möhren würfeln / Dice carrots

schälen den Ingwer
17 - Ingwer schälen / Peel ginger

um ihn zu reiben
18 - Ingwer reiben / Grate ginger

und schälen und zerkleinern die Knoblauchzehen.
19 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

Anschließend waschen wir die Entenbrüste, trocknen sie
20 - Entenbrüste waschen / Wash duck breasts

und ritzen die Hautseite mit einem scharfen Messer rautenförmig ein.
21 - Hautseite rautenförmig einritzen / Carve skin diamond-shaped

Außerdem lassen wir die Ananas in einem Sieb abtropfen.
22 - Ananas abtropfen lassen / Drain pineapples

Jetzt legen wir die Entenbrüste mit der Hautseite nach unten in eine kalte Pfanne oder in einen Wok und beginnen diese auf dem Herd zu erhitzen.
23 - Entenbrüste in kalte Wok legen & erhitzen / Put duck brests in cold wok & heat up

Nachdem wir dann die Ananas-Ringe in Würfel geschnitten haben,
24 - Ananas würfeln / Dice pinapples

braten wir die Entenbrüste für jeweils acht Minuten
25 - Hautseite der Entenbrüste anbraten / Fry skin side of duck brests

von beiden Seiten an
26 - Entenbrüste beidseitig anbraten / Fry duck brests on both sides

und entnehmen sie dann erst einmal wieder, um sie bei Seite zu legen.
27 - Entenbrüste aus Wok entnehmen / Take duck brests from wok

In das aus der Hautseite der Entenbrüste ausgetretene Fett geben wir nun den geriebenen Ingwer, die zerkleinerten Knoblauchzehen
28 - Ingwer & Knoblauch in Wok geben / Put ginger & garlic in wok

geben die Chili-Paste hinzu
29 - Chilipaste addieren / Add chili paste

und dünsten alles für einige Minuten bei gelegentlichem rühren an.
30 - Alles andünsten / Braise

Jetzt geben wir die Möhrenwürfel hinzu,
31 - Möhrenwürfel addieren / Add diced carrots

addieren wenig später auch die Frühlingszwiebeln
32 - Frühlingszwiebeln hinzufügen / Add scallions

und dünsten alles wiederum einige Minuten an
33 - Gemeinsam andünsten / Braise together

um es anschließend mit der Kokosmilch abzulöschen,
34 - Mit Kokosmilch ablöschen / Deglaze with coconut milk

die Tomaten hinzugeben
35 - Tomaten dazu geben / Add tomatoes

und alles zu verrühren und kurz aufkochen zu lassen. Anschließend lassen wir die Sauce für etwa zehn Minuten vor sich hin köcheln und sich etwas einreduzieren.
36 - Verrühren & aufkochen lassen / Mix & bring to boil

In der Zwischenzeit schneiden wir Entenbrüste in Scheiben
37 - Entenbrüste in Scheiben schneiden / Cut duck breasts in slices

und setzen einen Topf mit Wasser für den Reis auf.
38 - Wasser für Reis erhitzen / Bring water for rice to a boil

Sobald das Wasser kocht, salzen wir es
39 - Wasser salzen / Salt water

und kochen den Reis darin gemäß Packungsbeschreibung.
40 - Reis kochen / Cook rice

Währenddessen geben wir nun auch die Entenbrust-Scheiben in die Sauce,
41 - Entenbrust in Sauce geben / Put duck brests in sauce

addieren die Ananas-Stücke,
42 - Ananas addieren / Add pineapple

verrühren alles gründlich miteinander
43 - Verrühren & köcheln lassen / Stir & let simmer

wobei wir alles mit Salz, Pfeffer und etwas Limettensaft abschmecken.
45 - Mit Salz, Pfeffer & Limettensaft abschmecken / Taste with salt, pepper & lime juice

Außerdem rühren wir nach etwa die Hälfte der Garzeit die Erbsen unter den Reis
44 - Erbsen zum Reis geben / Add peas to rice

und verfeinern ihn, sobald er fertig gekocht ist, mit einem Stück Butter.
46 - Reis mit Butter verfeinern / Refine with butter

Anschließend können wir das Gericht auch schon, garniert mit einigen frischen Frühlingszwiebel-Ringen, servieren und genießen.
47 - Duck curry - Served / Entencurry - Serviert

Die Entenbrust war wunderbar zart geraten und ihr Geschmack harmonierte sehr gut mit der pikanten Sauce mit ihren fruchtigen Ananasstückchen. Durch das nur kurze Erwärmen von Ente und Ananas in der Sauce waren sie nicht zerkocht, sondern hatten genau die richtige Konsistenz. Gemeinsam mit den durch Erbsen und Butter verfeinerten Basmati-Reis eine sehr leckere Zubereitung und eine überaus gelungene Art, Ente zu genießen. Ich war auf jeden Fall sehr zufrieden.

48 - Duck curry - Side view / Entencurry - Seitenansicht

Guten Appetit

Chicken Makhani – Indisches Butterhuhn – das Rezept

Monday, May 29th, 2017

Zwar habe ich mit meinem Murgh Makhani vor drei Jahren bereits ein Rezept für indisches Butterhuhn vorgestellt, aber als ich dieses deutlich abweichende Rezept entdeckte, erschien es mir Wert ausprobiert zu werden. Aufgrund der Verwendung von Tomatenmark, Gemüsebrühe un vor allem Sahne ist es wahrscheinlich kein original indisches Rezept, sondern eher britisch-indische Fusionsküche, aber mich reizte vor allem das marinieren des Hähnchenfilets, das versprach dem Fleisch ein besonderes Aroma zu geben. Und mein Eindruck hatte mich mal wieder nicht getäuscht, denn das Ergebnis konnte sich wirklich schmecken lassen. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, auch dieses Rezept hier einmal in der gewohnten Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

Für die Marinade

150g ungesalzene Cashewkerne
01 - Zutat Cashewkerne / Ingredient cashew

50g frischen Ingwer
02 - Zutat frischer Ingwer / Ingredient fresh ginger

2 Esslöffel Currypulver (mittelscharf)
03 - Zutat Curry / Ingredient curry

100g Tomatenmark
04 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

3-4 Knoblauchzehen
05 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

2 Esslöffel Weißweinessig
06 - Zutat Weißweinessig / Ingredient white wine vinegar

200g Joghurt
07 - Zutat Joghurt / Ingredient yoghurt

Außerdem benötigen wir

750g Hähnchenbrustfilet
08 - Zutat Hähnchenbrustfilet / Ingredient chicken breasts

1 mittelgroße Zwiebel
09 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

150ml Gemüsebrühe
10 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

1 Dose stückige Tomaten (400g)
11 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

50g Butter
06 - Zutat Butter / Ingredient butter

1 Stange Zimt
11 - Zutat Zimtstange / Ingredient cinnamon stick

1/2 Teelöffel gemahlenen Kardamom
12 - Zutat Kardamom / Ingredient cardamom

100-150ml Sahne
13 - Zutat Sahne / Ingredient cream

zum Würzen Garam Masala, Bockshornkleesamen, Chiliflocken und Kreuzkümmel
14 - Zutat Gewürze / Ingredient seasonings

180g Basamtireis
15 - Zutat Basmatireis / Ingredient basmati rice

Da das Fleisch über Nacht, besser 24 Stunden, im Kühlschrank marinieren sollte, beginnen wir mit der Zubereitung schon am Vortag. Dazu rösten wir die Cashewkerne ohne Öl in einer Pfanne an
16 - Cashew anrösten / Brown cashew

streuen die beiden Esslöffel Curry ein
17 - Curry einstreuen / Add curry

und rösten es ebenfalls einige Minuten mit an, bis sich sein Geruch beginnt im Raum zu verbreiten. Das Ganze lassen wir dann etwas abkühlen.
18 - Curry anrösten / Brown curry

In der Zwischenzeit waschen wir unsere Hähnchebrustfilets, tupfen sie trocken
19 - Hähnchenbrüste waschen / Wash chicken breasts

und schneiden sie in mundgerechte Stücke, wobei wir überflüssiges Fett und Knochenreste entfernen.
20 - Hähnchenbrust würfeln / Dice chicken breasts

Außerdem schälen wir den Ingwer, zerkleinern ihn grob
21 - Ingwer schälen & grob zerteilen / Peel & hackle ginger

und schälen auch die Knoblauchzehen
22 - Knoblauch schälen / Peel garlic

um sie ebenfalls grob zu zerkleinern.
23 - Knoblauch grob zerteilen / Hackle garlic

Nun geben wir die angerösteten Cashewkerne samt Curry in einen Mixer,
24 - Cashewnüsse & Curry in Mixer geben / Put cashew & curry in blender

addieren Ingwer und Knoblauch
25 - Ingwer & Knoblauch addieren / Add ginger & garlic

und zerkleinern alles gründlich.
26 - Alles zerkleinern / Blend everything

Die Masse geben wir dann in eine Schüssel,
27 - Masse in Schüssel geben / Put in bowl

fügen das Tomatenmark,
28 - Tomatenmark hinzufügen / Add tomato puree

die beiden Esslöffel Weißweinessig
29 - Weißweinessig addieren / Add white wine vinegar

sowie den Joghurt hinzu
30 - Joghurt dazu geben / Add yoghurt

und verrühren alles gut miteinander.
31 - Gründlich verrühren / Mix well

Bei Bedarf können wir natürlich auch noch einmal mit dem Pürierstab durch gehen, damit alles schön fein zerkleinert ist.
32 - Mit Pürierestab zerkleinern / Mince with immersion blender

Dann geben wir die zerkleinerte Hähnchenbrust in eine verschließbare Dose,
33 - Hähnchenbrustwürfel in Schüssel geben / Put chicken dices in bowl

geben die Joghurtmarinade hinzu
34 - Joghurtmischung hinzufügen / Add yoghurt mix

und vermischen alles gründlich miteinander. Die verschlossene Dose stellen wir anschließend in den Kühlschrank und lassen die Marinade einziehen. Dabei ist es hilfreich, alles hin und wieder erneut durchzumischen.
35 - Gründlich vermengen / Mix well

Am nächsten Tag:

Nachdem wir die Zwiebel gewürfelt haben,
36 - Zwiebel würfeln / Dice onion

zerlassen wir die Butter in einer höheren Pfanne,
37 - Butter erhitzen / Heat up butter

geben die zerkleinerte Zwiebel hinzu,
38 - Gewürfelte Zwiebel in Pfanne geben / Put diced onion in pan

addieren die Zimtstange
39 - Zimtstange hinzufügen / Add cinnamon stick

und streuen den halben Teelöffel Kardamom ein
40 - Kardamom einstreuen / Intersperse cardamom

um dann alles so lange anzudünsten, bis die Zwiebel weich und leicht glasig wird.
41 - Andünsten / Braise

Als nächstes geben wir das Hähnchen samt Marinade in die Pfanne,
42 - Hähnchen samt Marinade in Pfanne geben / Put chicken and marinade in pan

gießen die Gemüsebrühe hinzu, um die Paste etwas zu verflüssigen,
43 - Gemüsebrühe addieren / Add vegetable stock

lassen sie kurz aufkochen und dann für ca. 10 Minuten auf normaler Stufe weiter köcheln, wobei wir alles regelmäßig umrühren
44 - Aufkochen & köcheln lassen / Bring to a boil & let simmer

und mit einer kräftigen Portion Chiliflocken würzen sollten.
45 - Mit Chiliflocken würzen / Season with chili flakes

Anschließend geben wir die stückigen Tomaten mit in die Pfanne,
46 - Tomaten hinzufügen / Add tomatoes

verrühren sie mit dem restlichen Pfanneninhalt, wobei wir es wiederum kurz zum aufkochen bringen,
47 - Verrühren & Aufkochen lassen / Mix & bring to boil

schmecken alles mit einer kräftigen Prise Garam Masala, Kreuzkümmel sowie etwas Bockshornkleesamen ab
48 - Mit Garam Masala & Bockshornkleesamen würzen / Season with garam masala & finugreek seeds

und lassen schließlich alles bei gelegentlichen rühren für 40 Minuten auf verminderter Stufe vor sich hin köcheln.
49 - Köcheln lassen / Let simmer

Nach etwas mehr als der Hälfte dieser 40 Minuten ist es an der Zeit, sich um den Reis zu kümmern. Dazu geben wir 800ml Wasser in einen Topf, verschließen diesen mit einem Deckel und bringen das Wasser zum kochen.
50 - Wasser für Reis aufsetzen / Bring water for rice to a boil

Außerdem ist es jetzt auch an er Zeit, die Sahne mit in die Pfanne zu geben,
51 - Sahne addieren / Add cream

sie wiederum gut zu verrühren, wobei wir noch einmal kurz die Stufe unserer Kochplatte erhöhen und alles wiederum aufkochen lassen,
52 - Verühren & kurz aufkochen / Mix & bring to a boil

und schließlich das Gericht noch einmal final mit den Gewürzen wie Garam Masala, Chiliflocken, Bockshornkleesamen und Kreuzkümmel abzuschmecken.
53 - Mit Kreuzkümmel abschmecken / Taste with cumin

Sobald das Wasser dann kocht, geben wir einen gehäuften Teelöffel Salz hinein,
54 - Wasser salzen / Salt water

schütten den Reis ins kochende Wasser
55 - Reis hinzufügen / Add rice

und lassen ihn bei geschlossenem Deckel auf niedrigster Stufe für 10-12 Minuten gar ziehen.
56 - Geschlossen köcheln lassen / Simmer closed

Schließlich entfernen wir noch die Zimtstange aus unserem Curry,
57 - Zimtstange entfernen / Remove cinnamon stick

gießen den Reis ab, lockern ihn im noch heißen Topf etwas auf, verfeinern ihn bei Bedarf mit einem zusätzlichen Stück Butter
58 - Reis mit Buttern verfeinern / Refine rice with butter

und können das Gericht schließlich sofort servieren und genießen. Wer mag, kann alles noch mit frischem Koriander garnieren.
59 - Chicken Makhani - Served / Serviert

Es war zwar etwas mehr Sauce geworden als ich geplant hatte – daher habe ich die Mengenangaben hier im Rezept etwas angepasst – aber das änderte nichts daran dass mir mit diesem Gericht mal wieder ein sehr schmackhaftes Curry gelungen war. Die Sauce kombinierte sehr gelungen die Fruchtigkeit vom Tomaten und Tomatenmark mit der unterschwelligen und doch klaren Schärfe von Chili und Ingwer, den Gewürzen sowie dem nussigen Aroma der Cashewkerne. Und das Hähnchenfleisch hatte dank des Marinierens viel von diesem Geschmack angenommen und verschmolz nahtlos mit der Sauce. Dazu der lockere, mit Butter verfeinerte Basmatireis als Sättigungsbeilage und fertig war ein sehr gelungenes und leckeres Gericht, das ich wie bereits anfangs erwähnt der britsch-indischen Fusionsküche zuordnen würde. Ich war mit dem Ergebnis auf jeden Fall sehr zufrieden.

60 - Chicken Makhani - Side view / Seitenansicht

Guten Appetit