Rindergeschnetzeltes in Champignon-Pfeffersauce mit Kräuterspätzle [19.01.2014]

Das heutige Vitality-Gericht in Form von Penne mit Auberginenragout war aufgrund meiner leichten Abneigung gegenüber Auberginen leider nichts für mich für mich und auch die Asia-Gerichte wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und Gung Pao Ngao – Rindfleisch gebraten mit Chili, Knoblauch, Morcheln, Bambus und Gemüse reizten mich nicht sonderlich. Blieben also noch das Rindergeschnetzelte in Champignon-Pfeffersauce mit Kräuterspätzle bei Globetrotter und die Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites bei Tradition der Region. Und das Geschnetzelte schien mir da die bessere und leichtere Alternative zu sein, daher entschied ich mich für dieses Gericht und ergänzte es noch mit einem zusätzlichen Schälchen Mischgemüse sowie einem Becherchen Bayrische Creme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Rindergeschnetzeltes in Champignon-Pfeffersauce mit Kräuterspätzle / Beef strips in mushroom pepper sauce with herb spaetzle

Das Mengenverhältnis von Geschnetzelten zu Spätzle war leider nicht ganz optimal – etwas zu viele Spätzel und zu wenig Rinderfiletstreifen – und, die Sauce war zwar leicht scharf aber recht dünn und auch nach Champignons musste man etwas suchen während man an unzerkleinerten grünen Pfefferkörnern absolut nicht gespart hatte – daher kann ich bei dem Geschnetzelten leider keine volle Punktzahl geben. Die mit einigen Kräutern versehenen Spätzle waren aber vollkommen in Ordnung und beim das Mischgemüse aus gedünstetem Broccoli, Blumenkohl und Möhren mit leichter Knoblauch-Note sowie der lockeren Bayrischen Creme mit Vanillearoma gab es nichts auszusetzen. Insgesamt bereute ich meine Entscheidung nicht, zumal mir Kollegen erzählten dass die Currywurst scheinbar heute auch nicht so der Hit war.
Dennoch lag die Currywurst mit Pommes Frites mit großem Vorsprung vor allen Angeboten auf dem ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte das Rindergeschnetzelte, das ich meinte ein klein wenig häufiger auf den Tabletts zu sehen als die Asia-Gerichte, die somit Platz drei belegten. Die Penne mit Auberginenragout erreichten schließlich nur – wie bei vegetarischen Gerichten eigentlich üblich – den vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Rindergeschnetzeltes: +
Spätzle: ++
Mischgemüse: ++
Bayrische Creme: ++

Braten aus der Hirschkeule mit Speckbohnen & Herzoginkartoffeln [19.11.2014]

Heute stand mit einem Braten aus der Hirschkeule in einer kräftigen Cassisjus mit Speckbohnenbündchen und Herzoginkartoffeln im Bereich Tradition der Region mal wieder ein Gericht auf der Speisekarte, das mich mal wieder dazu bewog, von meiner üblichen Vorgehensweise am Mittwoch zum Fischgericht zu greifen. Mit einem Gebackenen Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln gab es bei Vitality zwar eine nicht von der Hand weisende Alternative, aber bei Wildgerichten mache ich gerne mal eine Ausnahme. Außerdem gab es noch ein Schweinesteak “Picatta Milanese” mit Tomatensugo und Butternudeln bei Globetrotter sowie “Spezial 2 Nudelnsorten” gebraten mit Chinagemüse nach Shanghai-Art und Patrt Pad Prug – Fisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in scharfer Basilikumsauce an der Asia-Thai-Theke. Aber ich hatte mich bereits für das Wildgericht entschieden. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Bayrische Creme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Roast venison with bacon beans & duchess potatoes / Braten aus der Hirschkeule mit Speckbohnen & Herzoginkartoffeln

Leider war ich zu einem Zeitpunkt an der Theke gewesen, an dem das Fleisch aus der aktuellen Warmhalteschale sich dem Ende neigte, weswegen ich leider nur einige kleinere Scheiben erhielt. Aber die Menge des angenehm zarten und mageren Fleisches war mehr als ausreichend und auch sehr geschmackvoll. Dazu passte auch gut der Saft aus dem beigelegten Stück frischer Orange. Darüber dass es stellenweise ein wenig trockener war als ich erwartet hätte sehe ich dabei großzügig hinweg. Gemeinsam mit der kräftigen, würzigen Cassissauce wirklich sehr lecker. Mit dem Speckbohnen-Bündchen, von dem sich leider nur ein einziges auf dem Teller fand, war ich allerdings nicht sonderlich zufrieden, da es bereits fast kalt war – da kann ich natürlich keine volle Punktzahl geben. Die außen schön knusprigen und innen angenehm weichen Herzoginkartoffeln machten diesen kleinen Fauxpas aber alle mal wett. Dennoch bereute ich es, nicht noch etwas zusätzliches Gemüse von der Gemüsetheke genommen zu haben. An der luftig-lockeren Bayrisch Creme, im Grunde genommen eine Art Vanille-Mousse, gab es ebenfalls nichts auszusetzen.
Seltsamerweise war es heute aber nicht der Hirschbraten, sondern das eher gewöhnliche Schweinesteak “Piccata Milanese” mit Nudeln, dass sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Erst auf dem zweiten Platz folgte das Wildgericht, während sich den dritten Platz schließlich der Seelachs und die Asia-Gerichte teilten – hier konnte ich beim besten Willen keinen klaren Favoriten ausmachen. Dabei ist es mir etwas unverständlich, wie man ein gewöhnliches paniertes Schnitzel mit Nudeln einem Hirschbraten mit Herzoginkartoffeln vorziehen kann, aber meine Augen hatten mich sicherlich nicht getäuscht.

Mein Abschlußurteil:
Hirschbraten: ++
Cassissauce: ++
Speckbohnenbündchen: +
Herzoginkartoffeln: ++
Bayrische Creme: ++

Chili con Carne mit Sauerrahm & Baguette [13.10.2014]

Zuerst überlegte ich heute beim Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafskäse aus dem Bereich Vitality zuzugreifen, das mit seinen gerade mal 338kcal nicht nur angenehm leicht erschien, sondern auch sehr verlockend aussah. Aber auch das Kasseler im Brotteig gebacken mit bunten Kartoffelsalat, der bei Tradition der Region angeboten wurde, das meiner Aufzeichnungen nach das erste Mal hier angeboten wurde, übte einen gewissen Reiz aus. Doch es war mal wieder so ein Tag, an dem auch Chili con Carne mit Sauerrahm und Baguette im Bereich Globetrotter auf der Speisekarte zu finden war. Und da ich eine ganz besondere Vorliebe für Chili hege, griff ich letztlich doch wieder bei diesem Gericht zu. Die Angebote an der Asia-Theke wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Gung Pao Ngao – Rindfleisch gebraten mit Chili, Knoblauch, Morcheln, Bambus und Gemüse kamen nicht in die nähere Auswahl. Zum Chili con Carne gesellte sich aber noch ein Becherchen Bayrische Creme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Chili con Carne, Sour Cream & Baguette

Das Chili bestand wie üblich zwar nur aus den absolut notwendigen Komponenten wie krümelig angebratenem Hackfleisch, stückig zerkleinerten Tomaten, Kidneybohnen und Mais, war aber heute nicht nur schön fruchtig, sondern für die Verhältnisse unseres Betriebsrestaurants sogar schön scharf geraten. Und auch die Portionsgröße erwies sich als mehr als ausreichend. Gemeinsam mir dem Sauerrahm und dem noch angenehm frischen, wenn auch nicht mehr ganz knusprigen Baguette ein sehr leckeres Mittagsgericht, an dem es nichts auszusetzen gab. Und auch die luftig-lockere Bayrische Creme, im Grunde genommen ein Vanillemousse, mit seiner Garnitur aus Schokoplättchen, Stern- und Drachenfrucht gab keinen Grund irgend eine Kritik zu üben. Ich war sehr zufrieden.
Und auch bei den anderen Gästen konnte sich das Chili con Carne heute mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, die ich meinte noch etwas häufiger auf den Tabletts zu sehen als die nur knapp dahinter liegenden und somit drittplatzierten Kasseler im Brotteig. Das vegetarische Kartoffelgröstel mit Lauch und Schafskäse landeten schließlich auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: ++
Bayrische Creme: ++

Ochsenbraten mit Rotweinsauce, Semmelknödel & Bayrisch Kraut [24.09.2014]

Als kleines Schmanckerl aufgrund des aktuell hier in München stattfindenden Oktoberfests bot man in unserem Betriebsrestaurant heute im Bereich Tradition der Region einen Ochsenbraten vom bayrischen Weidochsen mit Rotweinsauce und Semmelknödel, dazu Bayrisch Kraut an und das Gericht sah für mich so verlockend aus, dass ich mal von meiner üblichen Vorgehensweise am Mittwoch zum Fisch zu greifen abwich und bei diesem Angebot zuschlug. Zwar sah das entsprechende Fischgericht, ein Gebackener Seelachs in Sahnesauce mit Spinat und Kartoffeln bei Vitality auch nicht schlecht aus und das Geschnetzlte “Züricher Art” mit Butternudeln bei Globetrotter sowie die Asia-Gerichte wie Nudeln mit gebratenen China-Gemüse nach Shanghai-Art oder Patrt Pad Prug – Fisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in scharfer Basilikumsauce ebenfalls nicht übel aus, aber ich hatte mich bereits für den Ochsenbraten entschieden. Dazu gesellte sich noch – passenderweise – ein Becherchen Bayrische Creme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Ochsenbraten vom Weidochsen mit Rotweinsauce, Semmelknödel & Bayrisch Kraut / Roast beef with red wine sauce, bread dumpling & bavarian cabbage

Zwar gab es an den Rändern der beiden dünnen, zarten Scheiben des Ochsenbratens ein zwei kleine, etwas festere Stellen, aber darüber konnte man glücklicherweise hinweg sehen. Gemeinsam mit der dunklen, dickflüssigen und im Geschmack angenehm kräftigen Sauce ein wahrer Genuss. Und auch am überaus groß geratenen Semmelknödel und dem Bayrisch Kraut – grob geschnittenen, unter anderem mit Kümmelsamen gewürzten Weißkohl in Sauce – gab es nichts zu meckern. Sehr lecker. Das Dessert in Form der bayrischen Creme war wohl eher ein mit Erdbeersauce garniertes Vanillemousse, aber schloss das heutige Mittagsmahl dennoch sehr schmackhaft ab.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass auch die anderen Gäste heute bevorzugt beim Ochsenbraten zugeschlagen hatten, womit diesem Gericht der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührt. Hatte ich auch nicht anders erwartet. Platz zwei belegte dann das Schweinegeschnetzelte “Züricher Art”, dass sich aber nur knapp gegen die heute ebenfalls sehr beliebten Asia-Gerichte durchsetzen konnte. Und selbst das Fischgericht war heute recht beliebt, so dass der vierte Platz nur sehr knapp hinter den Asia-Gerichten lag.

Mein Abschlußurteil:
Ochsenbraten: ++
Rotweinsauce: ++
Bayrisches Kraut: ++
Semmelknödel: ++
Bayrische Creme: ++

Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut & Knödeln [26.09.2013]

Heute gab es mal was ganz Feines zu Mittag, denn im Rahmen der Wies’n-Angebote stand bei Tradition der Region heute Geschmorte Eintenkeule mit Blaukraut und Kartoffelknödeln auf dem Programm und da brauchte ich natürlich nicht lange zu überlegen, bevor ich mich für dieses eher selten angebotene Gericht entschied. Zumal es weder an der Asia-Thai-Theke mit Ko Lo Zai -Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas nach Peking-Art und Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce noch in der westlichen Küche mit einem Zucchini-Kartoffelgulasch bei Vitality oder einem Wurstgulasch mit Zwiebeln, Paprika und Kartoffeln irgend etwas gab, das es auch nur annährend mit einer Entenkeule aufnehmen konnte. Dazu gesellte sich dann noch ein Becherchen Bayrische Creme mit Beerenkompott aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelknödeln / Stewed duck leg with red cabbage & potato dumplings

Zwar waren die Kartoffelknödel und das Rotkraut mit Sicherheit Fertigware, in einem Betriebsrestaurant und bei den niedrigen Preisen ist das auch kaum anders möglich, aber geschmacklich gab es an beiden Komponenten absolut nichts auszusetzen. Gut, sowohl die Portion Kraut als auch die Knödel hätten gerne einen Deut größer sein können, aber ihre Menge reichte mehr als aus um satt zu werden. Zumal die angenehm groß geratene Entenkeule mit ihrer teils knusprigen Haut auch über angenehm viel zartes, mageres und saftiges Fleisch verfügte, das sich auch erfreulich leicht mit Messer und Gabel vom Knochen lösen ließ. Dazu noch eine würzige, dunkle Sauce und fertig war ein wirklich sehr gelungenes Mittagsgericht. Der kleine Becher luftig-lockeren Vanillemousses, auch Bayrische Creme genannt, mit ihrer Decke aus Johannisbeeren und kleinen Kirschen schloss das Mahl schließlich sehr passend ab.
Als ich meine Blicke heute über die Tabletts der anderen Gäste schweifen ließ, fiel es mir schwer irgend etwas anderes als Entenkeulen auszumachen. Nur sehr vereinzelt sah man mal einen Wurst- oder Zucchini-Kartoffelgulasch oder eines der Asia-Gerichte. Somit bleibt mir nichts anderes übrig, als der Entenkeule mit Blaukraut und Knödel auf Platz eins der heutigen Beliebtheitsskala zu heben und alle anderen Gerichte gemeinsam den zweiten Platz zuzubilligen. So etwas ist wirklich sehr selten, aber wenn es schon mal Ente gibt auf der anderen Seite natürlich auch verständlich. 😉

Mein Abschlußurteil:
Geschmorte Entenkeule: ++
Sauce: ++
Blaukraut: ++
Kartoffelknödel: ++
Bayrische Creme: ++