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Mousaka mit Tomatensauce & Feta [08.02.2017]

Wednesday, February 8th, 2017

Heute war ich sehr stark am überlegen, ob ich erneut beim Angebot der derzeit griechischen Woche in unserem Betriebsrestaurant zugreifen sollte. Denn obwohl das Mousaka – Auflauf mit Rinderhackfleisch, Aubergine und Kartoffeln mit Tomatensauce, Fetakäse und Bechamel ein wirklich verlockend aussehendes Gericht erschien, waren auch das Gebratene Lachsfilet mit rangenratatouille und Kräuterkartoffeln im Abschnitt Vitality sowie der Schwabenteller – Schweinesteak mit Schwammerlsauce, Röstzwiebeln und Käsespätzle bei Tradition der Region Angebote, die ich ebenfalls ihren Reiz besaßen und die ich nicht einfach ignorieren konnte. Nur die Asia-Thai-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi Sin Sauce oder Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen und Paprika in Chili-Zitronengrassauce erschienen weniger etwas für mich. Doch letztlich entschied ich mich dann doch für das Mousaka, denn hier handelte es sich um ein Gericht, dass absolut nicht zum Standardrepertoire unseres Betriebsrestaurants gehörte. Und das wollte ich natürlich nicht verpassen. Auf Salat oder Gemüse verzichtete ich heute aber, denn es gab absolut nichts was zum Mousaka passen wollte.

Mousaka with tomato sauce & feta / Mousaka mit Tomatensauce & Feta

Ursprünglich stammt das Mousakas, Moussaka oder Musaka aus dem aarabischen Raum, ist aber inzwischen auch im Balkan, in Griechenland und der Türkei verbreitet. In Griechenland zählt das korrekterweise als Mousakás bezeichnete Gericht dort neben Souvlaki und Gyros zu den bekanntesten Speisen der griechischen Küche. Ich selbst hatte ja auch schon einmal Mousakás, damals allerdings ohne Auberginen, zubereitet und das Rezept hier vorgestellt. Aber auch die Variante unseres Betriebsrestaurants, das mit Auberginen, Zucchini und Kartoffeln zubereitet und mit Bechamelsauce zwischen den Schichten verfeinert worden war, erwies sich als überaus gut gelungen. Sehr würzig, leicht exotisch und mit einer eindeutig griechischen Note, soviel stand fest. Die mit viel Gewürzen und Kräutern versehene Tomatensauce sowie den gewürfelten Feta hatte man separat serviert, aber das störte natürlich nicht weiter, denn so konnte man alle drei Komponenten immer wieder zu einer leckeren Zusammenstellung kombinieren. Ich war überaus zufrieden, denn nach dem Kokkinisto vom Montag und dem Souvlaki von gestern, die beide nicht wirklich perfekt gewesen waren, hatte man beim Mousakas einen absoluten Volltreffer gelandet. Ich hätte auf jeden Fall nichts dagegen, wenn man dieses Gericht nun häufiger auf unserer Speisekarte finden würde, denn es war das bisher beste Griechenland-Gericht das man uns vorgesetzt hatte.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute das Mousakás und der Schwabenteller ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen und ich musste letztlich noch die Tabletts in den Rückgabewagen hinzu ziehen, um mich schließlich für das Mousakás als Sieger entscheiden zu können. Nach dem Schwabenteller auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte heute auf Platz drei und das Lachsfilet mit Orangenratatouille auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Mousakás: ++
Tomatensauce: ++

Lasagne al Forno [06.09.2016]

Tuesday, September 6th, 2016

Nachdem ich einen ersten Blick auf die heutige Speisekarte unseres Betriebsrestaurants geworfen hatte, war mein erster Plan heute bei beim Kartoffelgeröst’l mit Lauch und Hirtenkäse zuzugreifen, welches man im Bereich Vitality anbot. Obwohl auch das Gebratene Schweinerückensteak mit Sauce Bernaise, Blattspinat und Röstkartoffeln bei Tradition einer Region nicht schlecht klang. Selbst mit dem Kal Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse und vor allem dem Moo Pad Prik Bai – Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Austernsauce von der Asia-Thai-Theke hätte ich gut leben können. Doch irgendwie zog es mich heute mal wieder zu der Lasagne al Forno mit Tomatensauce und Bechamel gratiniert, die man in der Sektion Globetrotter anbot, einem Gericht das bereits seit mehr als einem Jahr nicht mehr gewählt hatte. Auf zusätzliches Gemüse, Salat oder ein Dessert verzichtet ich aber.

Lasagne al forno

Die oberste Lasagneplatte war leider etwas sehr knusprig geraten und auch die Füllung aus Hackfleisch, Tomaten- und Bechamelsauce ließ meiner Meinung nach etwas zu wünschen übrig. Nicht dass es schlecht schmeckte, aber man hätte geschmacklich noch deutlich mehr draus machen können. Ich kann nicht genau sagen, was es war – vielleicht fehlten mir ein paar italienische Kräuter oder die Tomatensauce war nicht fruchtig genug – aber volle Punktzahl kann ich da leider nicht geben. Es geht eben nichts über eine selbst gemachte Lasagne… 😉
Dennoch lag die Lasagne auf der allgemeinen Beliebtheitsskala heute mit deutlichem Vorsprung vor den anderen Angeboten auf Platz eins. Auf dem zweiten Platz folgte das Schweinerückensteak, Platz drei belegten die Asia-Gerichte und knapp dahinter kam folgte schließlich das Kartoffelgeröst’l auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Lasagne al Forno: +

Lasagne al forno [04.08.2015]

Tuesday, August 4th, 2015

Mein erster Blick galt heute den Spaghetti al limone con ricotta in der Sektion Vitality auf der Speisekarte unsere Betriebsrestaurants, doch dann entsann ich mich dem letzten Mal dass ich dieses Gericht gewählt hatte und etwas enttäuscht wurde. Daher sah ich mich erst mal weiter um und überlegte erst, mal wieder beim Pla Pad Prik – Knusprig gebackener Seelachs mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce zuzugreifen, das an der Asia-Thai-Theke neben Tohoo Tod – Tofu gebacken auf Bragemüse mit Koriandersauce angeboten wurde. Denn der Paprikagulasch mit Salzkartoffeln aus der Abteilung Tradition der Region sah mit etwas zu sehr nach Kantine aus. Dann aber entdeckte ich die Lasagne al forno mit Käse und Bechamelsauce gratiniert bei Globetrotter, die mir schließlich die beste Dazu wenn auch nicht leichteste für heute zu sein schien. Dazu gesellte sich dann noch ein Schwarzwald-Becher aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Lasagne al forno

Über die Tatsache dass ich leider ein etwas kleineres Eckstück bekommen hatte, hätte ich vielleicht noch hinweg sehen können, aber auch die Zusammensetzung der Lasagne ließ ein wenig zu wünschen übrig. Zwischen dicken Lasagneplatten und viel Bechamelsauce fand sich nur wenig des krümelig angebratenen Hackfleisches und ebenso wenig Tomatensauce. Da half auch zusätzlich mit dem Gericht servierte, dünne und mit einigen Kräutern versehene Tomatensauce oder der zum gratinieren verwendete leicht würzige Käse wenig. Essbar und sättigend, aber eindeutig noch Verbesserungswürdig. Einzig am aus Sahnecreme, Keks und einer Fruchtmischung aus Kirschen und Johannisbeeren zusammengesetzten Fruchtmischung zusammengesetzten Schwarzwaldbecher, der ein wenig an die gleichnamige Torte erinnerte, gab es absolut nichts auszusetzen. Etwas ähnliches hatte ich ja hier schon mal zum Nachtisch gehabt. Dennoch hätte ich mich letztlich vielleicht doch besser für die Spaghetti entscheiden sollen.
Dennoch schien sich die Lasagne heute beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala durchsetzen zu können, aber die Spaghetti al limone con ricotta waren ihm dicht auf den Fersen und konnten sich – was für ein vegetarisches Gericht ungewöhnlich ist – heute Platz zwei sichern. Den dritten Platz teilten sich schließlich Asia-Gerichte und Paprikagulasch, denn zwischen diesen beiden Gerichten konnte ich beim besten Willen keinen klaren Favoriten ausmachen.

Mein Abschlußurteil:
Lasagne al forno: +
Tomatensauce: +
Schwarzwald-Becher: ++

Kohlrabi mit Hackfleischfüllung in Kerbelsauce – das Rezept

Saturday, February 7th, 2015

Als großer Fan von Kohlrabi war ich natürlich begeistert als ich von der Idee hörte, diese auszuhöhlen und mit einer Füllung versehen zu servieren. Nachdem ich einige Varianten dieses Gerichts geprüft hatte, entschloss ich mich schließlich dazu das Rezept erst einmal mit einer Hackfleischfüllung zu versuchen und es mit einigen Kartoffeln und einer Bechamelsauce mit Kerbel zu versehen. Und da man die Blätter der Kohlrabi auch mitessen kann, fand ich auch für diese eine passende Verwendung. Selbst wenn ich den Arbeitsaufwand für dieses Rezept letztlich wohl etwas unterschätzt hatte, war das Ergebnis ein wirklich sehr leckeres Kohlrabigericht, dessen Rezept ich nun mit diesem Beitrag einmal kurz in der gewohnten Form vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

4 Kohlrabi
(Nach Möglichkeit mit ein paar Blättern)
01 - Zutat Kohlrabi / Ingredient kohlrabi

1 Zwiebel
02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

300g gemischtes Hackfleisch
03 - Zutat Hackfleisch / Ingredient ground meat

1 Gemüsebrühwürfel
04 - Zutat Gemüsebrühwürfel / Ingredient vegetable stock cube

1 Bund frischer Kerbel
05 - Zutat Kerbel / Ingredient chervil

2 Esslöffel Butter
06 - Zutat Butter / Ingredient butter

2 Esslöffel Weizenmehl
07 - Zutat Mehl / Ingredient flour

500ml Milch
08 - Zutat Milch / Ingredient milk

130g geriebenen Käse (z.B: Gouda)
09 - Zutat Gouda / Ingredient gouda cheese

800g festkochende Kartoffeln
10 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

sowie zum würzen Salz, Pfeffer, Muskatnuss und rosenscharfes Paprika
und etwas Olivenöl zum braten

Nachdem wir einen größeren Topf mit Wasser zum kochen aufgesetzt haben
11 - Topf mit Wasser aufsetzen / Bring pot with water to a boil

nehmen wir die zuerst einmal Kohlrabi zur Hand, entfernen die Blätter, die wir bei Seite legen und aufheben, und schälen die Kohlrabi bis auf das weiße hinunter die grüne Schale ist leider zu holzig als dass man sie verzehren kann.
12 - Kohlrabi schälen / Peel kohlrabi

Sobald das Wasser kocht, geben wir den Gemüsebrühwürfel hinein, lassen ihn sich auflösen
13 - Brühwürfel in Wasser geben / Put stock cube to water

und legen dann vorsichtig die Kohlrabi hinein, so dass das heiße Wasser nicht durch die Küche spritzt, um sie für ca. 25 Minuten zu kochen. Die Länge kann abhängig von der Größe natürlich etwas variieren.
14 - Kohlrabi kochen / Cook kohlrabi

In der Zwischenzeit können wir ja schon mal die Zwiebel abziehen und würfeln,
15 - Zwiebel würfeln / Dice onion

waschen den Kerbel, schütteln ihn trocken,
16 - Kerbel waschen / Wash chervil

zupfen die Blättchen von den Stielen
17 - Kerbelblättchen abzupfen / Pick chervil leaflets

und zerkleinern diese etwas.
18 - Kerbel zerkleinern / Mince chervil

Außerdem können wir auch schon mal die Kartoffeln schälen.
19 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

Langsam müssten wir dann auch die Kohlrabi durch sein, so dass wir sie entnehmen
20 - Kohlrabi entnehmen / Take out kohlrabies

und etwas abkühlen lassen können.
21 - Kohlrabi abkühlen lassen / Cool down kohlrabi

In das Kohlrabiwasser geben wir dann die geschälten Kartoffeln und kochen sie darin über ca. 15 bis 20 Minuten bis sie gar sind.
22 - Kartoffeln kochen / Cook potatoes

Während die Kartoffeln kochen, wenden wir uns den inzwischen etwas abgekühlten Kohlrabi zu, schneiden einen dünnen Deckel an der oberen Stielseite ab und höhlen sie dann z.B. mit kleinen Löffeln aus. Ich selbst nutzte eine Kombination aus einem Teelöffel und einem kleinen Espresso-Löffel. Zwar hatte ich gelesen dass ein Kugelausstecher auch funktionieren soll, doch der den ich besitze war eindeutig zu groß für meine Kohlrabi. Das Aushöhlen ist wohl der Aufwändigste Teil des ganzen Rezept.
23 - Kohlrabi aushöhlen / Hollow out kohlrabi

Sollten in der Zwischenzeit die Kartoffeln gar sein, geben wir auch sie in ein Sieb und lassen sie etwas abtropfen und abkühlen.
24 - Kartoffeln abkühlen lassen / Let potatoes cool down

Sind die Kohlrabi dann alle ausgehöhlt, erhitzen wir etwas Olivenöl in einer Pfanne
25 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

geben das Hackfleisch hinein, um es krümelig anzubraten
26 - Hackfleisch in Pfanne geben / Put ground meat in pan

und würzen es dabei auch gleich mit Salz, Pfeffer und etwas rosenscharfen Paprika.
27 - Hackfleisch würzen / Season ground meat

Ist das Hackfleisch so gut wie durchgebraten, können wir auch noch die Zwiebeln hinzufügen und sie gemeinsam mit dem Hackfleisch andünsten. Sobald alles den gewünschten Garungsgrad erreicht hat, stellen wir die Pfanne samt Inhalt bei Seite.
28 - Zwiebeln mit andünsten / Braise onions ligthly

Nun suchen wir uns die besten der Kohlrabiblätter aus, waschen sie gründlich, tupfen sie trocken,
29 - Kohlrabiblätter waschen / Wash kohlrabi leafes

schneiden den dicken Stiel in der Mitte der Blätter heraus
30 - Stiel herausschneiden / Cut out stalk

ummanteln die Ränder der ausgehöhlten Kohlrabi mit den Blatträndern
31 - Kohlrabiränder mit Blatt belegen / Coat brim with leaf

und befüllen die Kohlrabi dann mit dem krümelig angebratenen Hackfleisch. Ich hatte ja auch überlegt, die Kohlrabi mit der rohen Hackfleischmasse zu befüllen, war jedoch unsicher ob dann alles ganz durchgebraten werden würde.
32 - Kohlrabi mit Hackfleisch füllen / Stuff kohlrabi with ground meat

Wenden wir uns nun der Sauce zu. Dazu zerlassen wir in einem kleinen Topf die beiden Esslöffel Butter,
33 - Butter zerlassen / Melt butter

rühren die beiden Esslöffel Mehl mit Hilfe eines Schneebesens klümpchenfrei ein
34 - Mehl einrühren / Stir in flour

und gießen schließlich alles mit den 500ml Milch auf,
35 - Milch aufgießen / Add milk

die wir dann kurz aufkochen lassen.
37 - Sauce kurz aufkochen lassen / Bring sauce to a boil

Nun geben wir die Reste aus den ausgehöhlten Kohlrabi (nicht die Deckel!) in die Sauce,
38 - Kohlrabireste in Sauce geben / Add kohlrabi remains to sauce

und pürieren alles gründlich
39 - Kohlrabi in Sauce pürieren / Blend kohlrabi in sauce

bevor wir dann etwa ein Viertel des Käses hinzufügen und schmelzen lassen.
40 - Etwas Käse zur Sauce geben / Add some cheese to sauce

Die Sauce schmecken wir mit dann mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss ab,
41 - Sauce abschmecken / Season sauce

geben eventuell verbliebene Reste des angebratenen Hackfleischs dazu
42 - Restliches Hackfleisch in Sauce geben / Add remaining ground meat to sauce

und schalten sobald die Sauce genügend eingedickt ist schließlich die Platte ab, bevor wir abschließend noch den zerkleinerten Kerbel unterheben.
43 - Kerbel einrühren / Stir in Chervil

Nachdem wir dann begonnen haben, unseren Backofen auf 180 Grad vorzuheizen, fetten wir eine Auflaufform mit etwas Butter oder Öl aus
36 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

geben die gefüllten Kohlrabi hinein
44 - Gefüllte Kohlrabi in Auflaufform legen / Put stuffed kohlrabi in casserole

verteilen dazwischen die Kartoffeln, die wir dazu in Spalten schneiden,
45 - Kartoffeln dazwischen verteilen / Add potatoes

übergießen alles mit der Sauce
46 - Sauce hinzufügen / Add sauce

und bestreuen alles mit dem verbliebenen geriebenen Käse.
47 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

Ist der Ofen dann vorgeheizt, schieben wir die Auflaufform hinein und überbacken alles für ca. 20 Minuten.
48 - Im Ofen überbacken / Gratine in oven

Spätestens wenn die spitzen der gefüllten Kohlrabi beginnen braun zu werden, sollten wir die Auflaufform wieder entnehmen
49 - Kohlrabi stuffed with ground meat - Finished baking / Kohlrabi mit Hackfleischfüllung -  Fertig überbacken

und das fertige Gericht schließlich servieren und genießen.
50 - Kohlrabi stuffed with ground meat - Serviert / Kohlrabi mit Hackfleischfüllung - Serviert

Ein sehr leckes Gericht wie ich bereits nach den ersten Bissen feststellen durfte. Die Kohlrabi waren gut durchgekocht, besaßen gleichzeitig noch etwas biss, so wie es sein sollte. Gemeinsam mit der würzigen Hackfleischfüllung, der leckeren Bechamelsauce mit ihrem deutlichen Kerbel-Aroma und schließlich den Kartoffelspalten ergab sich ein vollständige und überaus schmackhafte Mahlzeit, an der es soweit nichts zu meckern gab. Beim nächsten Mal werden ich aber wohl die Sauce nur über die Kartoffeln und nicht auch über die Kohlrabi geben, das sieht wohl beim Servieren noch ein wenig besser aus.

51 - Kohlrabi stuffed with ground meat - Lateral cut / Kohlrabi mit Hackfleischfüllung - Querschnitt

Werfen wir abschließend noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Kohlrabi selbst haben glücklicherweise angenehm wenig Kalorien, aber die anderen Zutaten – vor allem die Bechamelsauce – sind natürlich nicht zu verachten. Meiner Kalkulation nach erreicht die gesamt Zubereitung somit einen Wert von ca. 2400kcal, aufgeteilt auf 4 Portionen landen wir also bei 600kcal pro Portion. Für ein so mächtiges Hauptgericht also dennoch ein durchaus akzeptabler Wert. Wer dennoch reduzieren will, kann das Rezept auch als Low Carb Variante zubereiten und die Kartoffeln entweder weg lassen oder besser noch durch gedünsteten Blumenkohl ersetzen.

Guten Appetit

Lachsfilet mit Blattspinat in Blätterteig an Kartoffeln & Bechamel [23.01.2015]

Friday, January 23rd, 2015

Nachdem man das Vitalitygericht heute wieder ausgetauscht und statt der Hähnchenbrust gefüllt mit Mangold und Paprika (die es ja letzte Woche gab) Hähnchenbrust mit Gemüsespaghetti anbot, was mich visuell nicht sonderlich ansprach, die 3 Stück Quarkpfannkuchen mit Waldbeeren bei Tradition der Region wegen seiner Eigenschaft als Süßspeise für mich nicht in Frage kam und auch die Asia-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce keine besondere Begeisterung bei mir auslöste, entschied ich mich schließlich beim Lachsfilet mit Blattspinat in Blättertaig gebacken und frisch aufgeschnitten, dazu Salzkartoffeln und würzige Bechamelsauce (stand tatsächlich so auf der Speisekarte) aus dem Bereich Globetrotter zuzugreifen. Dazu gesellte sich – trotz des Blattspinats – noch ein Schälchen Möhrengemüse von der Gemüsetheke und schließlich noch ein Becherchen Aprikosenpudding aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Lachsfilet mit Blattspinat im Blätterteig an Salzkartoffeln & Bechamelsauce / Salmon filet with leaf spinach on potatoes & bechamel sauce

Was die Dareichung des Gerichts anging hatte man tatsächlich nicht übertrieben, denn die Stücke des Lachsfilet im Blätterteig wurden tatsächlich frisch an der Theke aus einem großen Strudel-Strang geschnitten und sofort auf den Teller gemacht. Dadurch waren sie beim Verzehr noch angenehm heiß, was bestimmt nicht der Fall gewesen wäre wenn man sie bereits aufgeschnitten aus der Küche gebracht hätte. Aber auch was die Qualität und Geschmack der einzelnen Komponenten anging, brauchte sich das Gericht absolut nicht zu verstecken. Zartes, saftiges und von Gräten freies Seelachsfilet und würziger, mit einigen Zwiebelstückchen versehener Blattspinat umhüllt von knusprigen, mit etwas Sesam garnierten Blätterteig erwiesen sich als überaus lecker und gelungen. Gemeinsam mit der mild-würzigen, cremigen Bechamelsauce und den kleinen Salzkartoffeln ein mehr als gelungenes Mittagsgericht. Die mit Kräutern und Gewürzten gedämpfte Möhrenscheiben wären dazu zwar nicht unbedingt notwendig gewesen, erweiterten das Hauptgericht aber dennoch sehr gelungen. Da gab es ebenso wenig etwas zu kritisieren wie an dem cremigen, nur mild gesüßten Aprikosenpudding. Somit konnte ich auch heute wieder mit meinem Mittagsmahl sehr zufrieden sein.
Auch wenn die Geschmäcker der anderen Gäste heute sehr breit gestreut waren, kann ich wohl dennoch ohne Zweifel sagen, dass das Lachsfilet im Blätterteig auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala heute Platz eins belegten. Auf dem zweiten Platz folgten meiner Meinung nach die Asia-Gerichte, aber nur knapp vor der somit drittplatzierten Hähnchenbrust mit Gemüsespaghetti. Auf Platz vier folgten schlielich die Quarkpfannkuchen mit Waldbeeren.

Mein Abschlußurteil:
Lachsfilet mit Blattspinat in Blätterteig: ++
Bechamelsauce: ++
Salzkartoffeln: ++
Möhrengemüse: ++
Aprikosenpudding: ++