Tiroler Geröstl mit Spiegelei [12.02.2016]

Obwohl es Freitag war, einem Tag an dem es in der christlichen westlichen Welt ja eigentlich Tradition ist Fisch zu essen, war heute kein einziges Fischgericht auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zu finden. Statt dessen fand sich im Abschnitt Vitality Tiroler Geröstel mit Spiegelei, bei Tradition der Region Apfelstrudel mit Vanillesauce, bei Globetrotter ein 1/2 Grillhendel mit Kartoffelsalat und bei den Asia-Thai-Gerichten Gebackene Ananas und Banane sowie Pad Pieew Wan – Schweinefleisch süß-sauer mit Ananas, Kirschtomaten und Lauchzwiebeln. Das Grillhendl klang zwar lecker und sah auch gut aus, aber da ich erst vor zwei Tagen Kartoffelsalat zum Rotbarschfilet gegessen hatte, griff ich heute doch lieber beim Geröstl zu. Dazu gesellte sich noch ein kleiner Becher Obstsalat aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Tiroler Geröstl mit Spiegelei

Das Spiegelei, mit dem man das Gericht gemeinsam mit etwas Petersilie sozusagen garniert hatte, war heute leider etwas verunglückt und das Eigelb offensichtlich ausgelaufen, aber das änderte glücklicherweise nichts am Geschmack. Darunter fand sich eine Mischung aus Kartoffelwürfeln, Lauch, Zwiebeln und verschiedenen Fleischsorten von Rind, Schwein und Geflügel, womit dieses Geröstl zumindest seinem Ruf als typisches Reste-Gericht alle Ehre machte. Doch die Tatsache dass viele Fleischstücke eher trocken waren und die Kartoffeln nicht geröstet – wie man aufgrund des Namens hätte vermuten können – waren, sondern eher matschig, kann ich der Hauptspeise heute keinesfalls volle Punktzahl geben. Es sättigte und war gut gewürzt, aber für mehr reichte es heute nicht. Am Obstsalat aus Mandarine, Melone, Apfel und Birne gab es aber nichts auszusetzen.
Mit einem kleinen Vorsprung gelang es heute dem Grillhendl, sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zu sichern, das Kartoffelgeröstl war ihm aber eng auf den Fersen und belegte Platz zwei. Und auch die Asia-Gerichte lagen eng auf, für mehr als den dritten Platz reichte es aber nicht. Platz vier belegte schließlich der Apfelstrudel mit Vanillesauce.

Mein Abschlußurteil:
Spiegelei: +
Kartoffelgeröstl: +
Obstsalat: ++

Mietwagensuche & der Strand von Cabarete [28.12.2015]

Am ersten Tag ging es erst einmal auf Mietwagensuche, denn ich wollte ein wenig Mobil sein. Es gibt zwar neben regulären Taxis, die aber vor allem vor Touristen recht kostspielig sind auch sogenannte Moto-Taxis, also Motorradfahrer, die bis zu drei, teilweise sogar vier, Personen auf ihrem Rad gegen eine geringe Gebühr von A nach B bringen und die sogenannten Öffentlichen Taxis (Public Taxi), die immer nur eine bestimmte Route fahren und dabei die Personen aufnehmen, die ihnen am Straßenrand zuwinken, aber beides hat deutliche Nachteile. Die Moto-Taxis sind mir persönlich zu unsicher, denn ohne Helm auf dieses schlecht gewarteten Motorräder, die teilweise nicht mal über Beleuchtung verfügen herum gefahren zu werden war nichts für mich und in den Öffentlichen Taxis ist Gruppenkuscheln angesagt, denn sind fünf bis sechs Personen auf dem Rücksitz und zwei Personen auf dem Vordersitz keine Seltenheit. Da war mir schon ein eigenes Gefährt lieber, auch wenn der Verkehr in der Dominikanischen Republik eine Sache für sich ist, doch dazu später mehr.
Zuerst machten wir uns in Sosua auf die Suche, wobei wir auch in einem Schnellrestaurant mit Namen Café Tropical gleich zu Mittag aßen. Die Auswahl bestand aus landestypischen Gerichten, die man sich an einer Theke vom dortigen Personal in beliebiger Kombination zusammen stellen lassen konnte. Ich entschied mich für etwas Rindfleisch mit dunklem Reis, eine Käsekartoffel und etwas Salat mit Joghurtdressing.

Beef with rice, potato & salad / Rindfleisch mit Reis, Kartoffel & Salat

War aus meiner Sicht zwar in Ordnung, aber die Komponenten waren teilweise nicht mehr ganz heiß, da sie in einer Warmhaltetheke bereit gehalten worden waren. Prinzipiell aber in Ordnung und vollkommen ausreichend um den Hunger zu stillen – und das für etwa 250 Dominikanische Pesos, also knapp 5 Euro. Wobei ich denke, dass auch hier schon ein Touristenaufschlag berechnet worden war.
Es folgten einige Besuche bei verschiedenen Autovermietern, bei denen jedoch erst einmal nichts wirklich passendes zu finden war. Verschiedene große Wagen für 3500 bis 4000 Pesos pro Tag, also 70 bis 80 Euro, fand ich schon etwas happig. Daher beschlossen wir uns dazu, uns auch noch einmal im angrenzenden Cabarete umzuhören, das wir über eines der oben bereits erwähnten Public Taxis erreichten, was uns gerade mal 50 Pesos, also einen Euro, pro Person kostet. Nach einer auch hier eher erfolglosen Suche, entschieden wir uns dazu erst einmal am Strand von Cabarete etwas auszuspannen und ein paar (nicht alkoholische) Drinks zu genießen. Bei einer Temperatur von 29 bis 30 Grad und etwa 80% Luftfeuchtigkeit ist das ständige herum laufen doch etwas anstrengend.

Cabarete Beach Cabarete Beach

Dabei recherchierten wir nach weiteren Autovermietern und stießen dabei auf einen Anbieter in Sosua, den wir bisher übersehen hatten, da er etwas abseits gelegen war. Nach unserer Pause ging es also via Public Taxi wieder zurück nach Sosua, wo wir uns auf den Weg zu jenem Autovermieter machten. Unterwegs gelang mir dabei eine schöne Aufnahme eines mobilen Gemüsestandes, die hier immer mal wieder zu sehen waren, wie sie langsam durch die Straßen fuhren oder am Straßenrand standen, um ihre Waren anzubieten.

Mobile Vegetable Market / Mobiler Gemüsemarkt

Als wir schließlich den Autovermieter erreichten, bot man uns dort einen roten Toyota Geländewagen an, der zuerst 2500 Pesos am Tag kosten sollte. Nach einigen Verhandlungen und der Übernahme des Wagen für eine ganze Woche, ließ sich der Vermieter schließlich auf 2000 Pesos (40 Euro) am Tag herunter handeln. Das war bei weitem das günstigste Angebot dass wir bisher gefunden hatten, daher entschlossen wir uns zuzugreifen. Das Auto war zwar nicht im besten Zustand, die Motorkontroll-Leuchte war an und der Tank so gut wie leer, aber der Vermieter versicherte uns dass das Auto in Ordnung wäre und dass wir ihn anrufen könnten, sollte es Probleme geben.

Rental car

Zwar besaß der Wagen – wie die meisten Autos hier – ein Automatikgetriebe, aber spätestens seit meinen Reisen durch die USA komme ich auch damit exzellent zurecht. Und das Auto fuhr sich trotz seines nicht perfekten Allgemeinzustandes erstaunlich gut. Nur ist der Verkehr in der Dominikanischen Republik so eine Sache: Es gibt zwar bestimmt irgend welche Verkehrsregeln, aber
daran halten tut sich eigentlich niemand und der Polizei scheint das auch recht egal zu sein. Da wird eben links und rechts überholt, teilweise auch in zweiter Reihe, der Gebrauch des Blinkers ist unbekannt, während die Hupe zum ständigen Handwerkszeug gehört. Und dabei spreche ich hier nur von den anderen Autos, hinzu kommen noch die vielen Motorräder und Mopeds, die sich überall hindurch schlängeln und auch mal bei Rot über die Ampel fahren – kontrolliert wird ja eh nicht. Und Nachts wird es noch schlimmer, denn zum einen gibt es viele Motorräder, die ohne Beleuchtung fahren oder gar keine solche besitzen, zum anderen gibt es viele Autos, die über zusätzliche helle Scheinwerfer-Batterien in der Front verfügen, so dass der entgegenkommende Verkehr von ihnen permanent geblendet wird. Verlässt man einen solchen Bereich, brauchen die Augen einige Sekunden um sich an die folgende Dunkelheit zu gewöhnen und wenn dann ein unbeleuchteter Motorradfahrer vor einem Auftaucht, kann schnell etwas passieren. Daher ist ständige höchste Aufmerksamkeit vom Autofahrer gefordert, vor allem wenn er aus einem straßenverkehrstechnisch eher gesitteten Land wie Deutschland stammt.
Das erste und zum Glück einzige problem mit dem Mietwagen hatte ich dann auch gleich am Folgetag, denn als ich morgens den Motor starten wollte, war die Batterie leer – und das obwohl ich darauf geachtete hatte alle Verbraucher zu deaktivieren. Also rief ich beim Vermieter an und dieser kam eine halbe Stunde später mit einer frischen Batterie, die er mir kostenlos einbaute. Danach schnurrte der Wagen ohne weitere Probleme.

Beef Cheseburger [19.12.2015]

Beef Cheeseburger

Da ich demnächst ein paar Tage unterwegs sein werde, verzichtete ich entgegen meiner sonstigen Vorgehensweise am Wochenende heute darauf etwas selbst zu kochen, sondern versuchte aus Kühlschrank zumindest die Dinge zu verbrauchen, die schlecht werden könnten. Dazu gehörte auch ein Doppelpack Rinder-Cheeseburger für die Mikrowelle, die ich mir vor einiger Zeit im Netto besorgt hatte. Dabei tauschte ich den blassen Käse bei einem der Burger gegen Schmelzkäse aus, den ich ebenfalls noch vorrätig hatte. Nach eineinhalb Minuten in der Mikrowelle – die auf der Packung angegebene 1 Minute reicht erfahrungsgemäß nicht aus um die Buletten komplett aufzuwärmen, garnierte ich den beide Burger mit Ketchup, Knoblauchsauce, frischen Zwiebelringen und Scheiben von Cornichons, außerdem BBQ-Sauce beim linken und Hot Chili Sauce beim rechten Burger. Salat hatte ich leider keinen Vorrätig, aber es ging auch so. Die Brötchen waren zwar etwas labbrig, aber die Hackfleischbuletten erwiesen sich als angenehm saftig und würzig. Für ein Mikrowellengericht absolut akzeptabel, auch wenn natürlich ein komplett selbst gemachter Burger immer vorzuziehen ist.

Hacksteak mit Gemüsesalsa & Country Potatoes [15.09.2015]

Einen kurzen Moment überlegte ich heute zwar, ob ich bei den Gnocchi mit Kirschtomaten und Ruccola aus dem Bereich Vitality zugreifen sollte – denn die Spaghetti mit Thunfisch-Tomatensauce bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Angebote wie Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse schienen mir nicht so das richtige zu sein – doch dann fiel meine doch auf das Hacksteak mit Gemüsesalsa und Country Potatoes die heute im Abschnitt Tradition der Region angeboten wurde. Deswegen hatte man wohl auch das sonst übliche Attribut “Mexiko” weggelassen. 😉 Auf ein Dessert verzichtete ich heute aber mal.

Beef salisbury steak with vegetable salsa & country potatoes / Rinderhacksteak mit Gemüsesalsa & Country potatoes

Natürlich war mir klar, dass es sich bei dem sehr gleichmäßig geformten, ovalen Hacksteak um industriell vorgefertigte Ware handelt, aber sowohl was die saftige und lockere Konsistenz als auch den würzigen Geschmack anging gab es nichts daran auszusetzen. Dazu wurde eine Mischung aus Mais, Erbsen, Paprika, grünen Bohnen und Möhren in einer süßlich-scharfen Chili-Tomatensauce serviert und mit einer Sättigungsbeilage aus offensichtlich frittierten Kartoffelecken mit knuspriger Hülle und weichem Inneren ergänzt. Kein leichter Genuss, aber qualitativ absolut in Ordnung. Ich war auf jeden Fall zufrieden mit meiner Wahl.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Hacksteak ganz weit oben in der Gunst und konnte sich den ersten Platz auf Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem Platz zwei folgten die Spaghetti mit Thunfisch, die sich aber nur mit einem kleinen Vorsprung gegen die heute ebenfalls sehr beliebten Asia-Gerichte durchsetzen konnte. Die vegetarischen Gnocchi mit Kirschtomaten und Ruccola waren zwar auch hier und dort auf den Tabletts zu sehen, aber für mehr als den vierten Platz reichte es heute nicht.

Mein Abschlußurteil:
Hacksteak: ++
Gemüsesalsa: ++
Country Potatoes: ++

Schaschlik-Pfanne in Paprika-Tomatensauce – das Rezept

Heute wollte ich mich mal an einem Klassiker der osteuropäischen Küche versuchen: dem Schaschlik. Die Kombinationsmöglichkeiten sind hier ja unendlich groß und ich entschied mich dazu, Rind- und Schweinefleisch mit Paprika und Zwiebeln zu kombinieren. Das ganze wurde in einer Paprika-Tomatensauce zubereitet und schließlich mit frisch gebackenen Ofen-Kroketten serviert. Ein zugegebenermaßen einfaches, aber überaus leckeres Rezept, das ich mit diesem Beitrag nun einmal kurz in der gewohnten Form vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

350g gewürfeltes Rind- und Schweinefleisch
01 - Zutat Rinder- &  Schweinefleisch

2 Paprika (gelb & rot)
02 - Zutat Paprika / Ingredient bell pepper

3 Zwiebeln (zusammen ca. 350g)
03 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

2 Zehen Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

500g passierte Tomaten
05 - Zutat passierte Tomaten / Ingredient tomatoes

2 Esslöffel Weinbrand
06 - Zutat Weinbrand / Ingredient brandy

250ml Gemüsebrühe
07 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable broth

1 Teelöffel Salz
08 - Zutat Salz / Ingredient salt

1 Teelöffel Paprika rosenscharf
09 - Zutat Paprika / Ingredient paprika

1 Esslöffel Tomatenmark
10 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

1 Esslöffel Olivenöl
13 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

10-12 Kroketten
11 - Zutat Kroketten / Ingredient croquettes

sowie je eine Prise Zucker und Curry

Beginnen wir nun also mit der Zubereitung und waschen die beiden Paprika,
12 - Paprika waschen / Wash bell pepper

entkernen sie
13 - Paprika entkernen / Decore bell pepper

und zerteilen sie erst einmal grob.
14 - Paprika grob zerteilen / Hackle bell pepper

Außerdem schälen wir die Zwiebeln und vierteln bzw. achteln sie – abhängig von ihrer Größe.
15 - Zwiebel vierteln / Quarter onions

Dann stecken wir abwechselnd ein Stück Fleisch, ein Stück Paprika, ein Stück Zwiebel und wieder ein Stück Fleisch auf einen Holzspieß, wobei wir am besten abwechselnd Rinder- und Schweinefleisch verwenden. Der Spieß sollte dabei jeweils mit einem Fleischstück beginnen und enden.
16 - Fleisch, Paprika & Zwiebeln auf Spieße stecken / Combine meat, bell pepper & onion

Sind alle Spieße bestückt, schneiden wir den restlichen Paprika in kleine Stücke,
17 - Rest Paprika zerkleinern / Mince remaining bell pepper

würfeln die verbleibenden Zwiebeln
18 - Rest Zwiebeln zerkleinern / Dice remaining onions

und schälen und zerkleinern die Knoblauchzehen.
19 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

Anschließend erhitzen wir den Esslöffel Olivenöl in einer größeren Pfanne auf leicht ehöhter Stufe,
20 - Olivenöl in Pfanne erhitzen / Heat up olive oil in pan

legen die Schaschlikspieße hinein
21 - Schaschlikspieße in Pfanne geben / Put shashlik in pan

und braten sie von allen Seiten scharf an, so dass ein paar Röstaromen entstehen.
22 - Schaschlikspieße rundherum scharf anbraten / Sear shashlik all around

Dann entnehmen wir die Schaschlikspieße und geben die gewürfelten Zwiebeln hinein, um sie im verbliebenen Bratfett anzubraten. Dabei versuchen wir die Bratspuren mit dem Kochlöffel vom Pfannenboden zu lösen.
23 - Zwiebeln andünsten / Braise onions lightly

Außerdem geben wir auch den Knoblauch hinzu, dünsten ihn kurz an
25 - Paprika hinzu geben / Add bell pepper

und geben dann die restlichen Paprikastücke in die Pfanne
26 - Paprika mit andünsten / Braise bell pepper

dünsten ihn für ein bis zwei Minuten ebenfalls mit an
26 - Paprika mit andünsten / Braise bell pepper

Dann geben wir die beiden Esslöffel Weinbrand – ich griff übrigens zu Metaxa, den ich noch von früheren Rezepten übrig hatte – zum Gemüse in die Pfanne, lassen ihn komplett einkochen,
27 - Weinbrand in Pfanne geben / Put brandy in pan

löschen alles mit den passierten Tomaten ab,
28 - Mit passierten Tomaten ablöschen / Deglaze with tomatoes

gießen die Gemüsebrühe ebenfalls in die Pfanne,
29 - Gemüsebrühe addieren / Add vegetable broth

verrühren alles gut miteinander und lassen es schließlich kurz aufkochen.
30 - Verrühren & köcheln lassen / Mix & let simmer

Nun würzen wir die Sauce mit einem gestrichenen Teelöffel Salz,
31 - Salz hinzu geben / Add salt

einem leicht gehäuften Teelöffel rosenscharfen Paprikapulver,
32 - Mit Paprikapulver würzen / Season with paprika

je einer Prise Zucker und Curry
33 - Prise Curry hinzufügen / Add pinch of curry

und einigen Spritzern Worcester-Sauce.
34 - Mit Worcestersauce abschmecken / Taste with worcester sauce

Nun legen wir die Schaschlikspieße in die Sauce und lassen sie darin bei geschlossenem Deckel und leicht reduzierter Stufe für 2 Stunden schmoren
35 - Spieße zurück in Pfanne geben / Put shaschlik in sauce

wobei wir sie hin und wieder mal in der Sauce wenden.
36 - Schaschlik-Spieße ab und zu wenden / Turn shashlik from time to time

Etwa eine halbe Stunde vor Garende heizen wir schließlich den Ofen vor und schieben dann die Kroketten hinein, die etwa 20 Minuten brauchen bis sie fertig gebacken sind.
38 - Kroketten in Ofen schieben / Put croquettes in oven

Sind die zwei Stunden dann um, entnehmen wir die Schaschlikspieße aus der Pfanne, legen sie bei Seite
37 - Schaschlik-Spieße aus Pfanne entnehmen / Take shashlik from pan

und pürieren die inzwischen butterweich geschmorten Paprikastückchen in der Pfanne mit Hilfe eines Pürierstabs.
39 - Sauce pürieren / Blend sauce

Anschließend geben wir die beiden Esslöffel Tomatenmark mit in die Pfanne,
40 - Tomatenmark hinzufügen / Add tomato puree

verrühren sie gut mit der restlichen Sauce
41 - Tomatenmark verrühren / Stir in tomato puree

und schmecken sie bei Bedarf mit etwas Chilipulver ab.
42 - Sauce mit Gewürzen abschmecken / Taste sauce

Schließlich legen wir die Schaschlikspieße zurück in die Sauce, damit sie nicht kalt werden.
43 - Spieße zurück in Sauce legen / Put shashlik back in sauce

Sobald die Kroketten dann fertig sind, können wir das Schaschlik gemeinsam mit ihnen sofort servieren und genießen.
44 - Shashlik fry in bell pepper tomato sauce - Served / Schaschlik-Pfanne in Paprika-Tomatensauce - Serviert

Das Fleisch der Schaschlikspieße war durch das lange garen schön mürbe geworden, dabei aber dennoch zart und saftig geblieben. In Kombination mit den Zwiebeln und Paprika auf den Spießen und der pikant-fruchtigen Paprika-Tomatensauce ein wahrere Genuss. Durch das pürieren hatte die Sauce dabei einen wunderbar kräftigen Paprika-Geschmack angenommen, der sehr gut zu den Schaschlik passte. Und auch die Kroketten passten wunderbar ins geschmackliche Gesamtbild. Abgesehen vom langen schmoren ein schnell zubereitetes und überaus schmackhaftes Gericht, dessen Rezept ich mal wieder überaus empfehlen kann.

45 - Shashlik fry in bell pepper tomato sauce - Side  view / Schaschlik-Pfanne in Paprika-Tomatensauce  - Seitenansicht

Guten Appetit