Cheeseburger [12.12.2014]

Cheeseburger

Nach dem angenehm leichten Mittagessen und zum Einläuten des beginnenden Wochenendes gönnte ich mir heute Abend mal einen leckeren Cheeseburger mit Rindlfeischfrikadelle, verschiedenen Saucen, Chester-Käse, Salat, Gürkchen und Zwiebelstückchen im luftig-lockeren Burger-Brötchen. So aufgewertet bemerkte man kaum, dass es sich hier um ein fertig gekauften Burger handelte, denn ich mit ein wenig frischem Gemüse ausgewertet hatte. Sehr lecker kann ich da nur sagen…

Sauerbraten mit Blaukraut & Serviettenklößen [25.11.2014]

Heute war ich hin und her gerissen zwischen dem Geschmorten Sauerbraten mit Blaukraut und hausgemachten Serviettenklößen im Bereich Tradition der Region unseres Betriebsrestaurants und dem Enchilada “con Carne” – Pikant gefülltes Weitentortilla mit Hackfleischfüllung und kleinem Salat im Bereich Globetrotter. Die Farfalle al peperoni bei Vitality oder die Asia-Gerichte wie Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce und Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse nahm ich nicht in die nähere Auswahl. Zuerst tendierte ich zwar zum Enchilada, dann aber entschloss ich mich doch beim Sauerbraten zuzugreifen – mir war einfach mal nach guter deutscher Hausmannskost. Dazu gesellte sich noch die ungewöhnlich Kombination von Apfelmus mit Preiselbeeren aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Marinated pot roast with red cabbage & bread dumpling / Sauerbraten mit Blaukraut und Serviettenklößen

Das Blaukraut mit leichter Apfelnote war schon mal sehr gut gelungen, auch wenn die Portionsgröße etwas zu wünschen übrig ließ. Beim Rinderbraten musste ich jedoch etwas bezweifeln, dass man ihn wirklich geschmort hatte. Ich habe ja nun schon selber einige Schmorgerichte hergestellt, darunter auch einen Rheinischen Sauerbraten und bei mir ist das Fleisch nach dem Schmoren auf niedriger Flamme, bei dem ja bekanntlichermaßen das langfaserige Bindegewebe, das beim reinen Braten nur zäh werden würde, in Gelatine umgewandelt wird, immer schön Mürbe und zerfällt leicht beim Schneiden. Nicht so hier, viel mehr Erinnerte mich das Ganze an einen normalen Rinderbraten, bei dem das Fleisch noch deutlich mehr Bindekraft hatte und im Biss deutlich fester war. Eine leicht saure Note war unverkennbar, was wohl auch an der überaus gelungenen Sauce lag, aber richtiger Sauerbraten schien das nicht zu sein. Geschmeckt hat er auch so, aber aufgrund der nicht erfüllten Erwartung muss ich hier dennoch ein wenig in der Wertung abziehen. Die Serviettenknödel waren offensichtlich nach der eigentlichen Zubereitung noch einmal zusätzlich angebraten worde, war sie außen schön knusprig machte, aber leider waren sie bereits leicht abgekühlt, weswegen ich auch hier bedauerlicherweise zu einem kleinen Abzug greifen muss. Das Dessert aus drei Vierteln Apfelmus und einem Viertel Preiselbeergelee, das man noch mit einer Weintraube, einem Klecks Sahne, Knusperflocken und einem Scheibchen Orange aufwendig garniert hatte, war zwar recht süß geraten schmeckte aber sehr gut und gab keinen Grund zu weiterer Kritik.
Beim Kampf um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des heutigen Tages lieferten sich der Sauerbraten und der Enchilada con Carne heute ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen und zuerst sah es sehr gut für den gefüllten Weizentortilla aus, dann aber wendete sich das Blatt etwas und der Sauerbraten fand deutlich größeren Zuspruch, womit diesem Gericht – wenn auch nur mit knappen Vorsprung – der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskal gebührte. Nach dem Enchilada auf Platz zwei folgten die Asia-Gericht auf dem dritten Platz und schließlich die vegetarischen Farfalle al peperoni auf Platz vier. Außer im vorderen Bereich gab es hier heute also mal wieder wenig Überraschungen.

Mein Abschlußurteil:
Sauerbraten: +
Sauce: ++
Blaukraut: ++
Serviettenknödel: +
Apfelmus mit Preiselbeeren: ++

Wiener Majoranfleisch mit Röstkartoffeln – das Rezept

Heute wollte ich mich mal einem typischen Gericht der österreichischen Küche zuwenden und Majoranfleisch nach Wiener Art zubereiten. Dazu passen sowohl Nudeln, Reis, Klöße als auch Röstkartoffeln wunderbar als Sättigungsbeilage und ich entschied mich dazu, zum Majoranfleisch mal ein paar Röstkartoffeln nach einem Rezept zuzubereiten, das ich vor kurzem entdeckt hatte. Das Ergebnis war ein wirklich sehr leckeres und nicht allzu kompliziert zuzubereitendes Gericht, dessen Rezept ich mit diesem Beitrag nun einmal kurz in der gewohnten Form vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

Für das Majoranfleisch

200g Gemüsezwiebeln
01 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

1/2 Bund Majoran
02 - Zutat Majoran / Ingredient majoram

550g Rindfleisch
(z.B. von der Schulter)
03 - Zutat Rindfleisch / Ingredient beef

1 großes oder 2 kleine Lorbeerblätter
04 - Zutat Lorbeerblätter / Ingredient bay leaves

125ml trockener Rotwein
05 - Zutat trockener Rotwein / Ingredient dry red wine

200ml Kalbsfond
06 - Zutat Kalbsfond / Ingredient veal stock

etwas Rotweinessig
07 - Zutat Rotweinessig / Ingredient red wine vinegar

125g Sauerrahm
08 - Zutat Sauerrahm / Ingredient sour cream

3/4el Esslöffel mittelscharfer Senf
09 - Zutat Senf / Ingredient mustard

sowie etwas Butterschmalz zum braten
ein wenig Weizenmehl
und etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Für die Röstkartoffeln

800g Kartoffeln
(festkochende Sorte)
10 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

1 Teelöffel Rosmarin
11 - Zutat Rosmarin / Ingredient rosemary

2 Teelöffel Kräuter der Provence (TK)
12 - Zutat Kräuter der Provence / Ingredient provençal herbs

3 Esslöffel Olivenöl
13 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

2 Esslöffel Gemüsebrühe (Instant)
14 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient instant vegetable stock

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Beginnen wir nun also damit, die Zwiebeln abzuziehen, zu halbieren und in halbe Ringe zu schneiden.
15 - Zwiebeln in halbe Ringe schneiden / Cut onions in half rings

Anschließend waschen wir das Majoran, schütteln es trocken,
16 - Majoran waschen / Wash majoram

zupfen die Blättchen von den Stielen
17 - Blättchen von Stielen zupfen / Pick leaflets

und zerkleinern es gründlich.
18 - Majoran zerkleinern / Mince majoram

Außerdem waschen wir der Rindfleisch, tupfen es trocken
19 - Rindfleisch waschen / Wash beef

und schneiden es blättrig, d.h. wir schneiden es erst quer zur Faser in ca. 1cm dicke Stücke und dann entlang der Faser in Streifen.
20 - Rindlfiesch blättrig schneiden / Cut beef in stripes

In einer größeren Pfanne oder einem Topf zerlassen wir dann etwas Butterschmalz
21 - Butterschmalz zerlassen / Melt ghee

geben die Rindfleischstreifen hinein
22 - Rindfleisch in Pfanne geben / Put beef in pan

und braten es rundherum an.
23 - Rindfleisch rundherum anbraten / Braise beef

Dann entnehmen wir das Fleisch und stellen es bei Seite
24 - Fleisch entnehmen / Remove meat

um nun die halben Zwiebelringe in die Pfanne
25 - Zwiebeln hinzufügen / Add onions

und rösten sie im verbliebenen Bratensatz so lange an, bis sie beginnen leicht braun zu werden.
26 - Zwiebeln anrösten / Roast onions

Nun geben wir einen kräftigen Schuss Rotweinessig hinzu
27 - Schuss Rotweinessig hinzufügen / Add some red wine vinegar

und löschen alles mit dem trockenen Rotwein ab.
28 - Mit Rotwein ablöschen / Deglaze with red wine

Nachdem wir dann das angebratene Rindfleisch wieder hinzugegeben haben
29 - Fleisch wieder hinzufügen / Add beef again

streuen wir das zerkleinerte Majoran ein
30 - Majoran einstreuen / Add majoram

addieren das große Lorbeerblatt bzw. die beiden kleinen Lorbeerblätter
31 - Lorbeerblätter dazu geben / Add bay leaves

und gießen alles mit dem Kalbsfond auf.
32 - Kalbsfond aufgießen / Add veal stock

Während wir es kurz aufkochen lassen, würzen wir es mit ein wenig Salz und Pfeffer
33 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

und lassen es dann für ca. 1 1/2 Stunden auf niedriger Stufe geschlossen schmoren. Zwischendurch sollten wir natürlich nicht vergessen, hin und wieder mal umzurühren.
34 - Geschlossen schmoren / Stew closed

Nach etwa einer halben Stunde beginnen wir den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen, dann wenden wir uns den Kartoffeln zu, schälen sie
35 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

und schneiden sie in Würfel.
36 - Kartoffeln würfeln / Dice potatoes

Diese Würfel geben wir dann in eine Schüssel, geben 3 Esslöffel Olivenöl hinzu,
37 - Kartoffeln mit Olivenöl versehen / Add olive oil

addieren einen Esslöffel Rosmarin, zwei Esslöffel Gemüsebrühe und zwei Teelöffel Kräuter der Provence
38 - Rosmarin, Gemüsebrühe & Kräuter hinzufügen / Add rosemary, instant vegetable stock & herbs

und vermengen alles gründlich miteinander
39 - Gründlich vermischen / Mix well

wobei wir es auch gleich mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.
40 - Kartoffeln mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste potatoes with salt & pepper

Sobald der Ofen vorgeheizt ist, legen wir die die Kartoffelwürfel auf ein mit Backpapier ausgelegte Backblech und schieben sie auf der mittleren Schiene hinein. Sie brauchen zwischen 30 und 40 Minuten bis sie gar sind.
41 - Kartoffeln im Ofen garen / Roast potatoes in oven

Außerdem geben wir einen gestrichenen Esslöffel Mehl
42 - Mehl zum Sauerrahm geben / Add flour to sour cream

sowie den 3/4el Esslöffel Senf zum Sauerrahm
43 - Senf hinzufügen / Add mustard

verrühren alles gründlich miteinander
44 - Alles miteinander verrühren / Mix well

und geben es dann zum Fleisch in die Pfanne.
45 - Sauerrahm zum Fleisch geben / Add sour cream mix

Nachdem wir den Sauerrahm mit der restlichen Sauce vermengt haben
46 - Sauerrahm verrühren / Stir in sour cream

probieren wir unsere Kreation
47 - Probieren / Try

und schmecken gegebenenfalls noch einmal alles mit ein wenig Salz und Pfeffer ab.
48 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Sobald Röstkartoffeln dann fertig gebacken sind, also den gewünschten Bräunungsgrad erreicht haben,
49 - Röstkartoffeln fertig gebacken / Roast potatoes finished baking

können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.
50 - Viennese majoram beef with roast potatoes - Served / Wiener Majoranfleisch mit Röstkartoffeln - Serviert

Wie nicht anders erwartet, war das Rindfleisch durch das langsame schmoren angenehm zart und schön saftig geworden und passte wunderbar in die cremige, würzige Sauce mit dem deutlichen, aber nicht zu dominanten Majoran-Aroma. Ein einfaches und doch sehr leckeres Gericht. Und auch die außen schön knusprigen und innen angenehm weichen Röstkartoffeln waren schön würzig geworden, nur mit dem Salz war ich etwas zu sparsam umgegangen. Doch dem konnte man glücklicherweise leicht mit einem Salzstreuer Abhilfe verschaffen. Das einzige was ich im Nachhinein etwas bereute, war die Tatsache dass ich heute auf Gemüse oder Salat verzichtet hatte. Das hätte dieses sehr gelungene Gericht dann wohl noch perfektioniert.

51 - Viennese majoram beef with roast potatoes - Side view / Wiener Majoranfleisch mit Röstkartoffeln - Seitenansicht

Werfen wir wie üblich zum Abschluss noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Das Majoranfleisch selbst kommt meiner Kalkulation nach auf ca. 1100kcal, also 550kcal bei zwei – zugegebenermaßen recht großzügig geratenen – Portionen. Bei 3 Portionen liegt der Einzelwert auf 367kcal. Hinzu kommen noch die Kartoffeln, die noch einmal mit 670kcal zu Buche schlagen, also bei zwei Portionen 335kcal, womit wir bei stolzen 885kcal landen würden. Bei drei Portionen wären dies 223kcal, also eine Summe von 590kcal pro Portion. Also keine leichte Kost, aber das hatte ich auch nicht anders erwartet bei deftiger Hausmannskost wie dieser.

Guten Appetit

Rindergeschnetzeltes “Stroganoff” mit Kartoffelgratin [14.07.2014]

Nachdem mir die Papardelle mit Blattspinat und Kren bei Vitality aufgrund des verwendeten Meerrettichs (Kren) nicht so zusagten und ich auf Asia-Gerichte wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce keine so große Lust verspürte, blieben noch das Rindergeschnetzelte “Stroganoff” mit Kartoffelgratin bei Tradition der Region und der Abgebräunte Leberkäse mit Bratkartoffeln bei Globetrotter zur Auswahl. Sah beides ganz gut aus, aber das Rindergeschnetzelte erschien mir dann doch ein klein wenig verlockender als ein gewöhnliches Stück Leberkäse, auch wenn es angebraten ist. Also griff ich hier zu und ergänzte dieses noch mit einem Becherchen Zitronen-Limonen-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Rindergeschnetzeltes "Stroganoff" mit Kartoffelgratin / Beef chop "Stroganoff" with potato gratin

Zwar hatte ich an der Ausgabetheke die letzten Reste aus der Schale mit dem Kartoffelgratin bekommen, aber glücklicherweise erwiesen sie sich weder als abgekühlt noch als abgestanden, sondern waren noch angenehm heiß und für ein Kartoffelgratin aus einer Großküche wie dieser sogar geschmacklich sehr gut gelungen. Sogar ein wenig Kruste fand sich zwischen den Kartoffelscheiben. Da gab es ebenso wenig etwas auszusetzen wie am Rindergeschnetzelten in seiner cremigen, kräftigen und ganz leicht säuerlichen Sauce (so wie es bei Zubereitung nach Art Stroganoff sein sollte), in der sich neben dem einigermaßen zarten Fleischstreifen auch geviertelte Dosenchampignons und ein paar Gewürzgurkenstreifen fanden. Sehr lecker und sättigend, da gab es nichts zu meckern. Und auch das luftig-lockren Mousse mit seinem leicht säuerlichen Zitronenaroma gab es keinerlei Grund zur Kritik.
Beim Rennen um den ersten Platz der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala leisteten sich heute der Leberkäse und das Rindergeschnetzelte ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem sich letztlich der Leberkäse mit knappen Vorsprung durchsetzen konnte und das Rindergeschnetzelte auf einen guten zweiten Platz verwies. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und den vierten Platz belegte schließlich die Parpadelle mit Blattspinat und Kren. Ich hatte ja die ersten beiden Plätze eher umgedreht gesehen, aber da hat sich heute wohl doch eher das einfache, bodenständige Gericht durchgesetzt.

Mein Abschlußurteil:
Rindergeschnetzeltes “Stroganoff”: ++
Kartoffelgratin: ++
Zitronen.Limonen-Mousse: ++

Rinderhacksteak mit Ratatouille & Röstinchen [24.04.2014]

Nachdem mich das Linsenchili mit Roggenbaguette bei Vitality visuell nicht ansprach und ich auch keine Lust auf Asia-Gerichte wie Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce, Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce oder Gebackenes Fischfilet in Chili-Ingwer-Sauce verspürte, blieben noch der Abgebräunte Leberkäs mit Spiegelei und Kartoffelsalat bei Tradition der Region und das Rinderhacksteak mit Ratatouille und Röstinchen bei Globetrotter, um eine Auswahl für das heutige Mittagsgericht zu treffen. Nach kurzem Abwägen entschied ich mich schließlich für das Rinderhacksteak, auch wenn das Ratatouille im ersten Moment an das Balkangemüse von gestern erinnerte. Und obwohl diese Entscheidung was die Nährwerte anging nicht gerade optimal erschien, ergänzte ich das Hauptgericht noch durch ein Becherchen Tiramisu-Creme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Rinderhacksteak mit Ratatouille & Röstinchen / Beef salisbury steak with ratatouille &  potato thalers

Natürlich handelte es sich bei dem Ratatouille nicht etwa um Resteverwertung von gestern, sondern um eine eigenständige Zubereitung, welche sich mit ihren zahlreichen Gemüsestücken von Zucchini, Möhren, Paprika, Erbsen, Tomaten, Zwiebeln und Paprika in einer fruchtigen Tomatensauce als sehr geschmacklich gelungen erwies. Dazu gab es – genau abgezählt – drei außen schön knusprige und innen noch etwas weiche Rösti-Taler als Sättigungsbeilage sowie das mehr als ausreichend große, saftige und gut gewürzte Rinderhacksteak. Gut, man sah dem Stück gebratenem Rinderhackfleischs allein an seiner sehr einheitlichen Form schon an, dass es sich hier vermutlich um industriell vorgefertigte Ware handelte, aber sie war zumindest was meinen Geschmack anging von ausreichend guter Qualität. Selbst über die Tatsache dass das Hacksteak bereits ganz leicht abgekühlt war sehe ich mal großzügig hinweg. Und nicht nur am Hauptgericht gab es nichts auszusetzen, auch am kleinen Becher schaumig-lockerer Tiramisu-Creme mit seiner Garnitur aus einem Stück Löffelbiskuit, etwas Mousse Schokolade und einer Traube fand ich nichts zu meckern. Ich war sehr zufrieden mit meiner Entscheidung.
Bei den anderen Gästen schien aber der abgebräunte Leberkäse mit Spiegelei sich einer ein wenig höheren Beliebtheit als das Rinderhacksteak zu erfreuen, weswegen ich ihm den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen muss. Das Hacksteak mit Ratatouille folgte aber kurz dahinter auf Platz zwei, die Asia-Gerichte kamen auf dem dritten Platz und das Linsenchili belegte Platz vier, auch wenn es für ein vegetarisches Gericht häufiger gewählt worden war, als ich zuerst vermutet hatte.

Mein Abschlußurteil:
Rinderhacksteak: ++
Ratatouille: ++
Röstinchen: ++
Tiramisu-Creme: ++