Posts Tagged ‘beerenquark’

Spaghetti vongole e pomodori [25.11.2015]

Wednesday, November 25th, 2015

Mein erster Gedanke war es heute eigentlich gewesen, beim Chicken Tikka Masala mit Reis zuzugreifen, das im Abschnitt Globetrotter der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde. Denn die Lasagne mit Hackfleisch und Käse gratiniert die bei Tradition der Region angeboten wurde sah mir in ihrer Mini-Auflaufform etwas mickrig und auch recht trocken aus, auf Asia-Gerichte hatte ich keine Lust und es schien mir erst vor kurzem gewesen zu sein, dass ich während der Fischwoche in unserem Betriebsrestaurant Spaghetti mit Muscheln gegegssen hatte, wie sie heute in Form von Spaghetti Vongole e pomodori mit Parmesan bei Vitality auf der Speisekarte standen. Doch als ich das Gericht sah, stellte ich fest dass man scheinbar das Rezept etwas modifiziert hatte, was mich dazu bewog mich doch noch kurzfristig umzuentscheiden und doch bei dem Nudelgericht zuzugreifen. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Beerenquark aus dem heutigen Dessert-Angebot auf mein Tablett.

Spaghetti vongole e pomodori

Natürlich sind unter dem italienischen Begriff “Vongole” natürlich normalerweise Venusmuscheln zu verstehen, doch ich habe mich inzwischen darin gewöhnt dass man in dieser Location statt dessen Miesmuscheln anbietet – das macht es meiner Meinung nach nicht bedeutend schlechter. Was das aussehen angeht, hatte ich mich jedoch geirrt, denn es handelte sich nicht um ein neues Rezept, die Änderung das ganze mit Tomatensauce und gratinierten Muscheln zu servieren war bereits zu Fischwoche vorgestellt worden – ich hatte aber eher die Sahnesauce von noch früheren Versionen in Erinnerung gehabt. Die Tomatensauce war dieses Mal aber sehr dünn geraten und verband sich nur bedingt mit den Spaghetti. Zum Glück waren einige Tomatenstücke darin und zusammen mit der Sauce die die zahlreichen Muscheln mitbrachten, reichte es aus um den Verzehr des Gerichts doch zum Genuss zu machen. Außerdem fanden sich kleine Stücke von Broccoli zwischen den Nudeln. Und auch bei der Menge des Parmesan hatte man dies mal nicht übertrieben, so dass sich dessen Geschmack mit Tomaten und Muscheln ergänzte und diese nicht überdeckte. Der Saft aus der beigelegten Zitronenecke passte auch sehr gut in die geschmackliche Gesamtkomposition. Ich war trotz kleinerer Mängel sehr zufrieden mit meiner Entscheidung. Und auch der Quark mit Beerengeschmack – primär fanden sich Johannisbeeren darin – gab keinen Grund zur Kritik.
Bei den anderen Gästen lag heute das Chicken Tikka Masala mit einem kleinen, aber klaren Vorsprung heute am höchsten in der Gunst und konnte sich Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Aber die Lasagne folgte nah auf dem zweiten Platz und die Spaghetti Vongole und die Asia-Gerichte schienen sich meiner Meinung nach heute den dritten Platz zu teilen – hier konnte ich keinen Unterschied in der Beliebtheit feststellen.

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti Vongole e pomodori: ++
Beerenquark: ++

Putenrollbraten mit Sherrysauce & Kartoffelgratin [30.06.2015]

Tuesday, June 30th, 2015

Eigentlich wäre ja heute, am Beginn der sommerlichen Hitzewelle die ab heute über Deutschland rollt, die Ofenkartoffel mit Kräuterquark und Blattspinat aus dem Bereich Vitality die klügste Entscheidung gewesen. Doch ich hatte Appetit auf etwas mit Fleisch. Daher kamen eher der Putenrollbraten mit Sherrysauce und Kartoffelgraten bei Tradition der Region, die Lasagne Bolognese mit Tomatensauce und Sauce Bechamel gratiniert bei den Globetrotter Gerichten oder eventuell noch das Pla Pad Ped – Gebackenes Seelachsfilet mit Chili-Bratgemüse, das neben Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Zuerst neigte ich zwar zur Lasagne, dann jedoch änderte ich meine Entscheidung auf den Putenrollbraten, den ich kulinarisch für hochwertiger hielt. Dazu nahm ich mir noch ein Schälchen mit Möhren und Rosenkohl von der Gemüsetheke und ein Becherchen Beerenquark aus dem heutigen Dessert-Angebot. Und das erste Mal dieses Jahr setzten wir uns zum Essen mal nach draußen auf die Terrasse.

Rolled turkey roast with sherry sauce & potatoe gratin / Putenrollbraten in Sherrysauce mit Kartoffelgratin

Beim Servieren hatte sich die Thekenkraft zwar mal wieder keine Mühe gegeben, aber sowohl die beiden Scheiben saftigen Putenbratens in ihrer mild-würzigen Sauce als auch die mehr als ausreichend große Portion Kartoffelgratins gaben mir Grund, größere Kritik anzubringen. Gut, ein paar Kartoffelscheiben waren zwar ein klein wenig zu kross geworden, aber darüber sehe ich mal großzügig hinweg. Und auch mit dem Gemüse-Mix aus Pariser Möhren und Rosenkohl-Röschen war ich sehr zufrieden, denn das Gemüse war noch heiß und besaßen noch genügend Biss, waren also nicht zerkocht. Der cremige Quark mit fruchtigem Beerengeschmack schloss das heutige Mittagsmahl sehr gelungen ab.
Bei heutigen Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute der Putenrollbraten und die Lasagne ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz. Und nach mehrfachen Hinsehen entschied ich schließlich, dass die Lasagne einen klein wenig weiter vorne lag und somit den Putenrollbraten auf Platz zwei verwies. Auf dem dritten Platz landeten die Asia-Gerichte und Platz vier belegte schließlich das vegetarische Gericht, die Ofenkartoffel mit Kräuterquark und Blattspinat.

Mein Abschlußurteil:
Putenrollbraten: ++
Sherrysauce: ++
Kartoffelgratin: ++
Möhren & Rosenkohl: ++
Beerenquark: ++

Spanische Paella mit Meeresfrüchten, Hähnchenfleisch & Gemüse [11.02.2015]

Wednesday, February 11th, 2015

Die Gerichte an der Wok-Theke wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicury in Kokosmilchsauce oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce sprachen mich heute nicht sonderlich an und auch die Rahmschwammerl mit hausgemachten Semmelknödel bei Tradition der Region schien nicht so das richtige für mich zu sein. In die nähere Auswahl kamen daher nur die Spanische Paella mit Meeresfrüchten, Hähnchenfleisch, mediterranem Gemüse und gebratener Garnele bei Tradition der Region, die Gebratene Hähnchenbrust “Milanese” mit Tomaten und Käse gratiniert, dazu Thymiansauce und Penne Rigate bei Globetrotter und das Zusatzangebot Schweinegeschnetzeltes mit Kartoffelgratin. Letztlich war es wohl meine alte und liebgewonnenen Tradition am Mittwoch zu Fisch- und/oder Meeresfrüchte-Gerichten zu greifen, die mich bewog letztlich doch mal wieder zur Paella zu greifen – und das obwohl zu befürchten war dass es sich diese heute etwas trocken gestalten würde. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Beerenquark aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Paella with seafood & chicken / Paella mit Meeresfrüchten & Hähnchenfleisch

Wie ich bereits nach den ersten Bissen feststellen musste, hatte ich mich bezüglich der Saftigkeit der Paella nicht getäuscht. Der Reis war sehr locker und körnig, was das Gericht im geschmacklichen Gesamteindruck recht trocken machte. Außerdem schien man hier kein Safran, sondern schnödes Kurkuma verwendet zu haben um ihm die gelbliche Farbe zu geben. Da außerdem das Hähnchenfleisch ebenfalls sehr trocken war und man die Meeresfrüchte aus kleinen Tintenfisch-Stückchen, Muscheln und winzigen Krabben dazwischen regelrecht suchen musste. Da half auch das ausreichend vorhandene Gemüse aus Erbsen, grünen Bohnen und Möhrenstücken sowie die Dekoration aus angebratenen Garnelen und essbaren getrockneten Blüten wenig. Das Gericht war zwar essbar, aber volle Punktzahl kann ich da beim besten Willen nicht geben. Zumindest gab es aber am fruchtigen Quarkdessert mit seinen zahlreichen Fruchtstückchen gab es nichts zu auszusetzen.
Bei der Allgemeinheit der anderen Gäste waren die Geschmäcker heute recht breit gestreut und einen klaren Favoriten unter der angebotenen Gerichten konnte ich auf Anhieb nicht erkennen. Mir kam es aber so vor, als würden die Asia-Gerichte heute mit knappen Vorsprung Platz eins für sich erobern, gefolgt vom Schweinegeschnetzelten auf Platz zwei und der Hähnchenbrust “Milanese” auf dem dritten Platz. Auf Platz vier folgte die Paella und knapp dahinter schließlich die Rahmschwammel mit Semmknödel auf dem fünften Platz. Alle Angaben aber natürlich wie immer ohne Gewähr. 😉

Mein Abschlußurteil:
Paella: +
Beerenquark: ++

Forelle “Müllerin” und Petersilienkartoffeln [28.09.2012]

Friday, September 28th, 2012

Natürlich war mir klar, dass ich mit der Forelle “Müllerin” mit zerlassener Butter und Petersiliekartoffeln nicht gerade ein leichtes Gericht wählte – alleine von dem Begriff “zerlassene Butter” triefen ja schon die Fettkalorien – aber ich liebe nun mal Fischgerichte, also konnte mich nichts davon abhalten bei diesem Angebot aus dem Bereich der Globetrotter-Gerichte zuzugreifen. Der Feine Putenbraten in Champignonsauce, dazu Vollkornreis bei Vitality wäre alleine was die Nährwerte angeht natürlich klüger gewesen und auch das Moo Pad Sam Rod – Knusprig gebackene Scheinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süsser Chilisauce von der Asia-Thai-Theke hätte niedriger gelegen, aber meine Entscheidung stand fest. Die traditionell-regionalen Marillenknödel mit Vanillesauce sowie die asiatischen Gebackenen Ananas und Banane kamen wegen ihrer Eigenschaft als Süßspeise von vorne herein für mich nicht in Frage. Leider gab es heute kein passendes Gemüse zu der Forelle im Angebot, denn weder Rahmwirsing (wohl Reste von gestern) noch ein Linsengemüse oder Schwarzwurzeln schienen mir recht dazu zu passen. Also wählte ich statt Gemüses noch ein Becherchen Beerenquark von der Dessert-Theke.

Forelle "Müllerin" / Trout meunière

Bedauerlicherweise gab es abgesehen von der auf dem doppelten Forellenfilet aufgelegten und wohl teilweise mit gebackenen kleinen Stück Zitrone keine weitere Möglichkeit seinen Fisch mit Zitronensaft zu beträufeln, was ich schon mal sehr bedauerlich fand. Und auch die mit der zerlassenen Butter übergossenen, mit Haut gebackenen Forellenfilets erwiesen sich heute als nicht ganz so gut gelungen wie ich es von früheren Zubereitungen gewohnt war. Die Menge war zwar mehr als ausreichend, aber sie schienen mir stellenweise trotz der Butter etwas trocken geraten. Hier kann ich heute also leider nicht ganz die volle Punktzahl geben, auch wenn ich vielleicht einfach nur ein nicht so gelungenes Stück erwischt haben könnte. An den mit Petersilie garnierten Salzkartoffeln gab es aber glücklicherweise dann ebenso wenig etwas auszusetzen wie an dem mit etwas frischem Obst garnierten Becherchen Beerenquark, das ich mir abschließend noch als Nachtisch gönnte.
Dennoch gelang es de, Forellengericht heute mal wieder, auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala bei den anderen Kantinengästen auf Platz eins zu landen. Auf Platz zwei landeten heute die Asia-Gerichte mit einem hauchdünnen Vorsprung vor dem Putenbraten, der somit Platz drei erlangte. Die Marillenknödel waren zwar auch relativ beliebt, aber für mehr als Platz vier reichte es trotzdem nicht.

Mein Abschlußurteil:
Forelle “Müllerin”: +
Zerlassene Butter: ++
Petersilienkartoffeln: ++
Beerenquark: ++

Mariniertes Baramundifilet mit Zitronenpfeffer [30.05.2012]

Wednesday, May 30th, 2012

Zwar wurde auch an der Asia-Theke neben dem vegetarischen Mie Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit verschiedenem Gemüse nach Hong Kong Art sowie Tongu Kai – Hähnchenfleisch mit verschiednem Gemüse und Chinapilzen in Erdnußsauce mit einem Gebackenen Seelachs mit verschiedenem Gemüse in Chilisauce ein ebenfalls nicht übel klingendes Fischgericht angeboten – wir erinnern uns dass der Mittwoch ja inzwischen fast schon traditionell mein Fisch- und Meeresfrüchtetag ist – jedoch konnte dies nicht mit dem heutigen Angebot bei Globetrotter mithalten, wo Mariniertes Baramundifilet mit Zitronenpfeffer, fruchtiger Sauce und Kokosreis auf der Karte stand. Da konnte das traditionell-regionale Fleischpflanzerl mit Zweiebelsauce und Kartoffelpüree und den Großen gemischten Sommersalat mit Croutons und gebratenen Putenbruststreifen bei Vitaliy natürlich nicht mithalten. Beim eigentlich Barramundi geschriebenen Speisefisch handelt es sich nämlich um einen vornehmlich in den tropischen Gewässern Australiens vorkommende Fischart aus der Familie der Riesenbarsche, dessen Name in der Sprache der dortigen Ureinwohner soviel wie „Fluss-Fisch mit großen Schuppen“ bedeutet. Durchschnittlich wird das Tier etwa einen Meter lang, kann aber auch bis zu zwei Meter und ein stolzes Gewicht von 60 Kilogramm. Er ist Bestandteil des sogenannten Bush-Foods der Aborigines und zählt zu den wohl beliebtesten Speisefischen Australiens. Das erschien wirklich interessant, zumal ich diese Sorte noch nie vorher probiert hatte – also konnte ich diese Gelegenheit unmöglich ungenutzt an mir vorbeiziehen lassen. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher Beerenquark von der Dessert-Theke.

Mariniertes Baramundifilet mit Zitronenpfeffer / Marinated baramundi filet with lemon pepper

Wie man sehen kann war das Fischfilet dieses Mal wirklich riesig geraten. Unter einer dünnen, leicht knusprigen Panade in der wohl auch der Zitronenpfeffer verarbeitet worden war, fand sich eine angenehm dicke, vollkommen grätenfreies Stück zarten aber doch festen, von der Farbe etwas dunkleren Fischfleisches, das sich wie ich bereits nach dem ersten Bissen feststellen durfte durch einen unglaublich angenehmen Geschmack auszeichnete. Ich war mehr als nur positiv überrascht, fast kann man sagen Begeistert von dieser mir bisher unbekannten Fischsorte. Wieviel des Geschmackes dem Fisch selbst zuzuordnen war und was von der zumindest angedeuteten Marinade stammte konnte ich zwar nicht sagen, da das Aroma aber eindeutig etwas angenehm “fischiges” hatte vermute ich mal dass es primär vom Fleisch dieses Süßwasserfisches stammte. Die helle, leicht gelbliche Sauce hatte zwar ein leicht fruchtiges Aroma, das aber kaum gegen den Fisch ankam und somit keine große Bedeutung in der Beurteilung des Gesamtgerichtes spielte. Als Sättigungsbeilage hatte man sich schließlich für einen mit leichtem Kokosaroma versehenen Reis entschieden, dessen Menge aber im Vergleich zu dem riesigen Fischfilet eher gering war, seinen Zweck zur zusätzlichen Sättigung aber vollends erfüllte. Der dickflüssige, mit zahlreichen Fruchtstücken wie Heidelbeeren und ein paar dunkle Brombeeren versehene Speisequark bot schließlich einen gelungenen Abschluss des heutigen Mittagsmahls. Einziger Wermutstropfen bei diesem Gericht war natürlich, dass man diesen Fisch zum Verkauf hier in München vermutlich um den halben Erdball transportiert hatte, was die CO2-Bilanz dieses Angebots wahrscheinlich ziemlich schlecht aussehen lässt – aber der unglaublich intensive und angenehme Geschmack ließ mich diese Bedenken dann doch schnell wieder verdrängen.
Beim Gros der anderen Kantinengäste schien leider kein so großes Interesse an neues geschmacklichen Erlebnissen zu bestehen, denn ganz wie es zu erwarten gewesen war lag heute das Fleischpflanzerl mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten eindeutig auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala, gefolgt wie so häufig von den Asia-Gerichten. Erst auf Platz drei folgte schließlich der Barramundi mit einem knappen, aber deutlich erkennbaren Vorsprung vor dem gemischten Sommersalat. Bleibt dennoch zu hoffen, dass es bei dem heutigen Angebot um keine einmalige Aktion handelte, denn ich hoffe bald mal wieder ein Stück dieses überaus leckeren Speisefischs auf den Teller zu bekommen.

Mein Abschlußurteil:
Barramundifilet mit Zitronenpfeffer: ++ (mit Sternchen)
Fruchtige Sauce: +
Kokosreis: ++
Beerenquark: ++