Gratiniertes Rinderhacksteak mit BBQ-Sauce & Country Potatoes [29.08.2018]

Nach meiner selbst gewählten Zwangspause gestern war es mit heute wieder vergönnt in unserem Betriebsrestaurant zu speisen. Und glücklicherweise fanden sich heute gleich drei Angebote, die mein näheres Interesse weckten. Das Gebackenes Hokifilet auf Fenchelgemüse dazu Salzkartoffeln bei Vitality wäre eigentlich alleine deswegen mal wieder an der Reihe gewesen, weil ich es in der Vergangenheit sehr geschätzt habe und es schon viel zu lange nicht mehr verzehrt hatte. Aber auch das Rinderhacksteak mit Tomate und Käse gratiniert, dazu BBQ-Sauce und Country Potatoes bei Globetrotter und die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Tradition der Region besaßen ihren gewissen Reiz. Da konnten die Asia-Wok-Angebote wie Gebratener Tofu mit verschiedenem Asiagemüse mit Kokosnuß und gelbem Thaicurry oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce leider nicht mithalten – und das obwohl sie heute auf neuen weißen Porzellan- anstatt der alten Glasteller serviert wurden. Da ich heute etwas größeren Appetit verspürte fiel meine Wahl schließlich auf das Rinderhacksteak – und das obwohl es heute leider etwas dunkler als sonst aussah. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Salat aus gekochter roter Beete aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Salisbury steak with BBQ sauce & potato wedesg / Rinderhacksteak mit BBQ-Sauce & Country Potatoes

Die Country Potatoes erwiesen sich schon mal als sehr gelungen, denn sie waren außen schön heiß und knusprig und innen ebenfalls heiß, aber weich und saftig. Und obwohl es aussah, als hätte man es etwas zu lange gratiniert, erwies sich auch das Rinderhacksteak selbst als durchaus gelungen, denn sein inneres war ebenfalls schön saftig, locker und gut gewürzt – wobei die dünne Tomatenscheibe und das kleine Stück Käse nur marginal zum Geschmackserlebnis beitrugen.

Salisbury steak - Lateral cut / Rinderhacksteak - Querschnitt

Dazu passte natürlich sehr gut die leicht rauchige BBQ-Sauce, die sich sowohl zum garnieren des Steaks als auch der Potatoes wunderbar eignete – leider hatte man hier aber etwas gegeizt und ein wenig mehr davon wäre von Vorteil gewesen. Und auch der leicht säuerlich angemachte Salat aus Streifen von roter Beete passte meiner Meinung nach wunderbar in die geschmackliche Gesamtkomposition. Kein leichter Genuss, aber immer wieder lecker, ich bereute meine Entscheidung nicht.
Wiederholt waren nur relativ wenig Gäste im Speisesaal, während wir unser Mittagsmahl einnahmen. Dennoch darf natürlich die Allgemeine Beliebtheitsskala des Tages nicht fehlen und mir kam es vor, als hätten dabei die Käsespätzle das Rinderhacksteak knapp überholt und sich den ersten Platz gesichert. Aber das somit zweitplatzierte Hacksteak folgte nach nur geringem Abstand. Auf dem dritten Platz sah ich die Asia-Gerichte, die wiederum aber auch nur sehr knapp vor dem heutigen Fischgericht in Form des Hokifilets auf Fenchelgemüse lagen.

Mein Abschlußurteil:
Rinderhacksteak: ++
BBQ-Sauce: ++
Country Potatoes: ++
Rote Beete Salat: ++

Abgebräunter Leberkäse mit Bratensauce & Röstkartoffeln [20.08.2018]

Nachdem ich am Wochenende leider etwas mit Magenproblemen zu kämpfen gehabt und auch nichts selber gekocht hatte, ging es mir heute wieder soweit gut, dass ich es wagen konnte gefahrlos in unserem Betriebsrestaurant zu speisen. Dort galt mein erster Blick erst einmal der Gebratene Hähnchenbrust “Riz Casimir” mit fruchtiger Curry- Mangosauce und Langkornreis im Abschnitt Gloebtrotter der Speisekarte, ein Gericht dass ich ja hier bereits schon einmal im Rahmen des Schweiz-Specials im März diesen Jahres probiert und für gut befunden hatte. Aber auf der anderen Seite lag mir der Appetit nach etwas richtig kärftigem, daher schwenkte ich meine Präferenz nach kurzem Abwägen doch noch auch den Abgebräunter Leberkäse mit Bratensauce und Röstkartoffeln aus der Sektion Tradition der Region – auch wenn man dabei auf das sonst übliche Spiegeleiwie hier oder hier leider verzichtet hatte. Die vegetatischen Farfalle mit Tomaten- Zucchiniragout bei Vitality beziehungsweise die Gebackene Frühlingsröllchen oder das Gebratene Hühnerfleisch mit Thaigemüse in in Austernsauce von der Asia-Wok-Theke schienen mir da weniger geeignet. Gemüse fand ich leider kein passendes, aber der Rote Beete Salat an der Salattheke schien mir eine durchaus passable Beilage zu diesem Gericht.

Fried bavarian meat loaf with gravy, roast potatoes & beetroot salad / Abgebräunter Leberkäse mit Bratensauce, Röstkartoffeln & Rote Beete Salat

Dass die Thekenkraft die angebratene, fingerdicke Scheibe Leberkäse oben auf die Kartoffel gelegt hatte musste ich vor dem Verzehr erst einmal korrigieren, denn dort ließ sich sich leider nicht gefahrlos in mundgerechte Stücke schneiden. Nachdem ich die neben die Kartoffeln gelegt hatte, funktierte dies aber wunderbar. Mit der dickflüssigen, aber leider etwas fettigen Bratensauce erwies sich der Leberkäse schon mal als sehr leckere und reichhaltige Fleischbeilage. Und auch an den Röstkartoffeln kann ich keine große Kritik anbringen, denn sie waren gut durchgekocht / -gebraten und keine davon war irgendwie matschig. Vielleicht hätte sie noch etwas mehr angebraten sein können, damit sich mehr Röstaromen entwickeln können, aber da bereits der Leberkäse kräftig mit diesen Aromen versehen war, konnte man auch gut darauf verzichten. Und auch der leicht knackige Salat aus säuerlich eingelegten Streifen von roter Beete passte, wie ich fand, gut in die geschmackliche Gesamtkomposition. Insgesamt zwar keine gourmettechnische Meisterleistung, aber gute, bodenständige Hausmannskost. Ich bereute meine Entscheidung nicht.
Beim Schweifen meines Blickes über die Tabletts der anderen Gäste sah es heute danach aus, als würden ganz knapp und unerwartet die Asia-Gerichte das Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich gewinnen. Ihnen folgte knapp der Leverkäse auf dem zweiten und der Reis Casimir auf dem dritten Platz. Und auch die vegetarischen Farfalle auf dem vierten Platz lagen eng auf. Da die Abstände sehr knapp bemessen ware, hätte sich das Bild wahrscheinlich innerhalb von 10 Minuten wiederum total verschieben können. Daher der Hinweis, dass ich natürlich nur den Ausschnitt beurteilen kann, den ich während meines Restaurantbesuchs beobachten kann. 😉

Mein Abschlußurteil:
Lebekäse: ++
Bratensauce: ++
Röstkartoffeln: ++
Rote Beete Salat: ++

Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Djuvecreis [07.11.2017]

Hätte ich heute auf Eintöpfe Appetit verspürt, hätte ich mich am Kartoffelsuppeneintopf mit Wiener Würstchen gütlich tun können, der in Abschnitt Tradition der Region angeboten wurde und der als “All you can eat” Angebot mit unlimitierten Nachschlag angeboten wurde. Und Pilzliebhaber konnten sich an den Gnocchi mit Austernpilzen, Egerelingen und Spinat gütlich tun, die als vegetarisches Angebot im Abschnitt Vitality auf der Speisekarte zu finden waren. Außerdem gab es als nich angekündites Zusatzangebot einen Feuerspieß mit Paprikasauce und Pommes Frites und an der Asia-Thai-Theke wurden Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse und Gebackener Seelachs mit Gemüse in Kokosmilchsauce feil geboten. Doch ich entschied mich letztlich ganz traditionell und griff bei Hausgemachten Bifteki mit Tzaziki frisch Zwiebeln und Djuvecreis im Abschnitt Globetrotter zu einem Klassiker unseres Betriebsrestaurants. Leider gab es gerade heute keinen Krautsalat an der Gemüsetheke, daher wich ich auf Rote Beete Salat aus.

Bifteki with fresh onions, tzatziki & tomato rice / Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Djuvecreis

Ganz so klassisch war das Gericht dann doch nicht, denn man hatte sich entschlossen bei den Bifteki mal neue Wege zu versuchen. Anstatt von mehreren kleinen Frikadellen wie bei früheren Angebote wie hier oder hier hatte man dieses mal ein einzelner großes, mit Schafskäse versetztes Hackfleischlaibchen zubereitet. Doch leider mit leichten Mängeln, denn es war wohl etwas zu lang gebraten worden und dadurch außen sehr “knusprig” geraten. Außerdem fand sich das Feta nur im Zentrum der Riesenfrikadelle, nicht wie sonst im gesamten Fleischteig verteilt. Der Ansatz ist auf jeden Fall gut, aber an der Umsetzung müsste man noch etwas arbeiten, vor allem an der Dauer des anbratens. Am leicht fruchtigen Djuvecreis mit Tomatenstückchen gab es aber ebenso wenig etwas auszusetzen wir an der einfachen Tzatziki-Zubereitung. Und auch der mit Apfelstückchen versetzte Rote Beete Salat passte erstaunlich gut dazu.
Mit einem knappen Vorsprung gelang es heute dennoch, dem Kartoffeleintopf mit Wienern die Bifteki zu überrunden und den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich zu sichern – auch wenn ich nicht beobachten konnte dass jemand das Angebot des kostenlosen Nachschlags wirklich nutzte. Nach den somit zweitplatzierten Bifteki folgten die Asia-Gerichte auf dem dritten Platz und die Gnochi mit Pilzen und Spinat auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: +
Tzatziki: ++
Djuvecreis: ++
Rote Beete Salat: ++