Zucchini-Paprika-Topf mit Hackfleisch [05.09.2012]

Zucchini-Paprika-Topf mit Hackfleisch / Zucchini bell pepper stew with ground meat

Heute gab es einen leckeren Zucchini-Paprika-Eintop mit Hackfleisch auf wildreis-Mix, bestehend aus frischen Zucchini, roter und gelber Paprika, Zwiebeln, Hackfleisch und, für die Schärfe, einigen Peperoni. Als Sättigungsbeilage entschieden wir uns dabei für einen sogenannten Wildreis-Mix, der entgegen seiner Bezeichnung größtenteils aus weißen, geschälten Reis und nur etwas Wildreis besteht. Ein einfach und schnell zuzubereitendes, aber sehr leckere Mittagsgericht, bei dem man zuerst das Hackfleisch mit den gewürfelten Zwiebeln in einem Topf anbrät und dann die gewürfelten Paprika mit hinzugibt und zuletzt die in etwas fingerdicke Streifen geschnittenen Zucchini hinzu gibt und alles einige Minuten mit anbrät bevor man es mit Gemüsebrühe aufgießt und dann mit Salz, Pfeffer und einigen Kräutern würzt. Das Ganze noch mal einige Zeit auf mittlerer Stufe offen köcheln lassen bis alle Zutaten die gewünschte Bissfestigkeit erreicht haben, nebenher noch den Reis kochen und fertig ist das Mittagessen.

Pikantes Bohnengulasch [07.08.2012]

Nachdem ich ja gestern bereits gestern Asiatisch gegessen hatte, wollte ich heute mal wieder der regulären Küche meine Aufmerksamkeit zuwenden – daher ließ ich die Angebote in den Woks, wo u.a. Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry und Gaeng Pad Nue – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse, Bambussprossen und Kokosmilch in scharfem roten Curry bruzzelten, links liegen. Das traditionell-regionale Hähnchen Cordon Bleu mit Pommes Frites wiederum kam für mich nicht in Frage, da frittierte Pommes und frittiertes, paniertes und mit Käse und Schinken gefülltes Fleisch – auch wenn es vom Hähnchen war – versprach eine ziemliche Kalorienbombe zu sein. Besser klangen da schon die Spinat-Ricotta Tortellini in Gorgonzolasauce bei Globetrotter und ich war kurz davor hier zuzuschlagen als ich schließlich den Klassiker Pikantes Bohnengulasch bei Vitality entdeckte, das man wie üblich mit einem kräftigen Klacks Saurer Sahne garniert hatte. Und bei den gerade mal 392kcal die dieses Gericht haben fiel mir da die Wahl nicht schwer. Daran änderte auch der kleine Becher Obstsalat von Dessert-Theke, den ich mir nach als Nachtisch gönnte nicht mehr viel.

Pikantes Bohnengulasch / Zesty bean goulash

Im Bohnengulasch fanden sich neben grünen Stangenbohnen und kleinen weißen Bohnen auch kleine Kartoffeln, Würfel von Zucchini, roter und grüner Paprika sowie geschälten Tomaten in einer leckeren fruchtigen Tomatensauce, die mit zahlreichen Kräutern gewürzt war. Vermengt mit der dünnen sauren Sahne und er von mir selbst hinzugefügten Garnitur aus gehackter Petersilie ergab das Ganze ein einfaches, vegetarisches und sehr leckeres Eintopfgericht, das auch noch angenehm lang sättigte. Und auch der kleine Becher aus so gut wie nicht gesüßten, gewürfelten Stücken von Apfel, Birne, Ananas, Melone, Erdbeere, Orange und Mango sowie Weintrauben in etwas Eigensaft gab keinerlei Grund zur Kritik und bot somit einen gelungenen Abschluß des heutigen Mittagsmahls.
Welches der anderen Gerichte heute mit riesigem Vorsprung vor allen anderen Gerichten auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala landete, die ich wie immer durch Beobachtung der Vorlieben der anderen Kantinengäste aufstellte, kann man wohl leicht erraten: Genau, natürlich das Gericht mit Pommes Frites und dem Hähnchen Cordon bleu. Auf Platz zwei würde ich mit knappen Vorsprung mal wieder die Asia-Gerichte einordnen, gefolgt von den Tortellini und schließlich ebenfalls knapp dahinter schließlich der Bohnengulasch.

Mein Abschlußurteil:
Bohnengulasch mit Saurer Sahne: ++
Obstsalat: ++

Einfache Meeresfrüchte-Paella – das Rezept

Nachdem ich mich vor einiger Zeit ja schon einmal an einer Weichweizen-Paella versucht hatte, wollte ich mich heute nun an eine “echte” Paella mit Meeresfrüchten und Reis heran wagen. Rezepte für dieses spanische oder sollte besser valencianische Nationalgericht (denn Paella stammt ja ursprünglich aus der Gegend um Valencia) gibt es ja wie Sand am Meer, ich entschied mich schließlich für diese einfache und was die Kalorien angeht etwas leichtere, aber auch sehr leckere Zubereitung, die ich nun hier einmal in gewohnter Form kurz vorstellen möchte.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

150g feine grüne Bohnen
01 - Zutat grüne Bohnen / Ingredient green beans

1 mittlere rote Paprikaschoten (ca. 200g)
02 - Zutat rote Paprika / Ingredient red bell pepper

1 mittlere Zwiebel (ca. 50g)
03 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1-2 Zehen Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

2 Tomaten (zusammen ca. 150-200g)
05 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

200g Risotto-Reis
06 - Zutat Risotto-Reis / Ingredient risotto rice

300g Meeresfrüchte (TK)
07 - Zutat Meeresfrüchte / Ingredient seafood

1 Döschen Safran-Fäden (0,1g)
08 - Zutat Safran / Ingredient saffron

3 EL Olivenöl
09 - Zutat Olivenöl / Inrgedient olive oil

400ml Gemüsebrühe
10 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

1/3 – 1/2 Bund Petersilie (6-8 Stiele)
11 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

1 Bio-Zitrone
12 - Zutat Bio-Zitrone / Ingredient lemon

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Beginnen wir nun damit, die Bohnen gründlich zu waschen
13 - Bohnen abspülen / Clean beans

und sie dann zu “putzen”. Früher hätte das bedeutet, dass man auch den Faden an der “Naht” der Bohne hätte abziehen müssen, doch bei modernen Sorten reicht es glücklicherweise aus einfach die Enden abzuschneiden. Größere Bohnen halbieren wir am besten gleich noch einmal.
14 - Bohnen schneiden / Cut beans

Anschließend kochen wir sie für mindestens 10 Minuten in Salzwasser.
15 - Bohnen kochen / Cook beans

Während die Bohnen kochen, können wir uns schon einmal um die anderen Zutaten kümmern. Wir schälen also die Zwiebel und zerkleinern sie dann – ich nutzte hierzu meine handbetriebene Maschine, wer so etwas nicht besitzt kann natürlich auch gerne auf das klassische würfeln der Zwiebel mit dem Messer zurückgreifen.
16 - Zwiebel zerkleinern / Cut onion

Außerdem waschen wir die Paprika, entkernen sie und schneiden sie dann in dünne Streifen.
17 - Paprika in Streifen schneiden / Slice bell pepper

Bei den Tomaten entfernen wir, nachdem wir sie ebenfalls gewaschen haben (man weiß ja nie wer das Gemüse im Supermarkt bereits angefasst hat), die Stielansätze
18 - Stielansatz entfernen / Remove stalk

und schneiden sie in kleine Stücke.
19 - Tomate würfeln / Dive tomatoes

Sind die Bohnen dann fertig gekocht, gießen wir sie in ein Sieb, schrecken sie kurz mit kaltem Wasser ab und lassen sie dann abtropfen.
20 - Bohnen abschrecken / Drain beans

Den Safran geben wir anschließend in ein Schälchen mit 2 Esslöffeln lauwarmen Wassers und lösen ihn darin etwas auf.
21 - Safran auflösen / Dissolve saffron

In einer großen Pfanne bringen wir anschließend die 3 Esslöffel Olivenöl auf Betriebstemperatur,
22 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

dünsten die Zwiebel darin an
23 - Zwiebeln andünsten / Braise onions lightly

und geben wenig später auch das Knoblauch hinzu, welches wir ebenfalls andünsten.
24 - Knoblauch addieren / Add garlic

Kurz darauf können wir dann auch die Paprikastreifen mit in die Pfanne geben
25 - Paprika mit anbraten / Roast bell pepper slices

und braten sie für einige Minuten mit bis sie etwas Farbe bekommen. Dabei können wir alles auch schon einmal mit ein wenig Salz und Pfeffer würzen.
26 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt and pepper

Sind die Paprikastreifen gut angebraten, geben wir dann auch den Risotto-Reis in die Pfanne
27 - Reis dazu geben / Add rice

und braten ihn ebenfalls kurze Zeit mit an bis er glasig wird.
28 - glasig anbraten / stir-fry rice

Dann gießen wir etwa 1/3 der Gemüsebrühe mit dazu
29 - etwas Brühe angießen / Add some broth

und lassen sie einkochen / verdunsten
30 - einkochen lassen / simmer

um dann ein weiteres Drittel der Gemüsebrühe hinzuzufügen
31 - Brühe addieren / Add more broth

und anschließend die Meeresfrüchte mit in die Pfanne zu geben.
32 - Meeresfrüchte hinzufügen / Add seafood

Alles lassen wir nun kurz aufkochen
33 - aufkochen lassen / heat up

und dann auf leicht reduzierter Stufe für 10 Minuten vor sich hin köcheln, wobei wir es gelegentlich umrühren.
34 - köcheln und umrühren / Simmer and stir

Nach zehn Minuten geben wir schließlich auf das verbleibende drittel Gemüsebrühe hinzu,
35 - Rest Brühe hinzufügen / Add remaining broth

addieren den Safran
36 - Safran hinzufügen / Add saffron

und geben schließlich auch noch die gestückelten Tomaten
37 - Tomaten addieren / Add tomatoes

und die gekochten grünen Bohnen hinein
38 - Bohnen beigeben / Add beans

Für weitere acht bis zehn Minuten lassen wir das Ganze dann weiter vor sich hin köcheln, wobei wir auch hier das gelegentlich umrühren nicht vergessen sollten.
39 - Köcheln lassen / simmer

In der Zwischenzeit können wir dann auch die Petersilie waschen und trocken schütteln
40 - Petersilie waschen / Wash parsley

um anschließend die Blättchen von den Stielen abzuzupfen und sie fein zu zerhacken.
41 - Petersilie zerkleinern / Hackle parsley

Außerdem können wir noch unsere Bio-Zitrone in Spalten schneiden.
42 - Zitrone schneiden / Cut lemon

Kurz vor Garende schmecken wir das Gericht schließlich noch einmal mit Salz & Pfeffer ab
43 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

und heben schließlich noch die gehackte Petersilie unter.
44 - Petersilie unterheben / Fold in parsley

Dann brauchen wir es nur noch einmal kurz probieren
45 - Probieren / Try

und wenn es uns geschmacklich zusagt gemeinsam mit den Zitronenspalten servieren.
46 - Meeresfrüchte-Paella / Seafood paella - Serviert

Ich hatte zwar damit gerechnet, dass der Reis durch das Safran noch etwas gelblicher wird, aber dazu hätte ich wohl noch Kurkuma verwenden müssen. Von dieser nicht erfüllten Erwartungshaltung aber einmal abgesehen war ich überaus zufrieden mit diesem Paella-Gericht. Die Meeresfrüchte aus Garnelenschwänzen, Tintenfischen und Miesmuschelfleisch passten geschmacklich wunderbar zu der Gemüsezusammenstellung aus grünen Bohnen, Tomaten und Paprikstreifen und harmonierten auch prächtig mit dem gut durchgekochten, durch das Safran sowie Salz und Pfeffer angenehm würzigen Risottoreis. Garniert mit dem Saft der Zitrone ein wahrer Genuss – ich war mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

47 - Meeresfrüchte-Paella / Seafood paella - CloseUp

Werfen wir abschließend natürlich noch einen Blick auf die Nährwerte. Meiner Kalkulation nach liegt der komplette Pfanneninhalt bei 1300kcal, teilen wir es auf 2 Portionen auf – was jedoch recht große Portionen wären – lägen wir bei 650kcal pro Portion. Bei der realistischeren Aufteilung auf drei Portionen kämen wir auf 433kcal pro Portion. Für ein so mächtiges und dank des Reis auch angenehm sättigendes Hauptgericht ist das wie ich finde ein mehr als akzeptabler Wert.
Auch wenn es sich hier nur um eine einfache Variante der Paella handelt, kann ich das Rezept mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen. Das soll aber natürlich nicht heißen dass ich nicht bei Gelegenheit auch mal eine andere Variante ausprobiere – dazu ist meine Neugier nach neuen Geschmackserlebnissen einfach zu groß… 😉

In diesem Sinne: Guten Appetit

Knödel-Paprika-Auflauf mit Cabanossi – aufgewärmt

Knödel-Paprika-Auflauf mit Cabanossi - aufgewärmt / Dumpling paprika casserole with cabanossi - Reheated

Heute gab es die letzten Reste vom Knödel-Paprika-Auflauf mit Cabanossi, der sich wie ich feststellen durfte auch wunderbar zum aufwärmen in der Mikrowelle eignet. Einzig bei den Knödeln musste man leichte Abstriche machen, denn frisch sind sie eindeutig besser – aber damit kann man meiner Meinung nach leben.

Knödel-Paprika-Auflauf mit Cabanossi

Knödel-Paprika-Auflauf mit Cabanossi / Dumpling paprika casserole with cabanossi

Heute: Ein einfaches, aber sehr leckeres Gericht aus Mini-Knödeln, Paprika, Tomaten & Cabanossi. Habe es leider nicht selbst gekocht, daher muss ich mich darauf beschränken es hier ohne zugehöriges Rezept zu zeigen. 😉