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Einfache Meeresfrüchte-Paella – das Rezept

Saturday, July 28th, 2012

Nachdem ich mich vor einiger Zeit ja schon einmal an einer Weichweizen-Paella versucht hatte, wollte ich mich heute nun an eine “echte” Paella mit Meeresfrüchten und Reis heran wagen. Rezepte für dieses spanische oder sollte besser valencianische Nationalgericht (denn Paella stammt ja ursprünglich aus der Gegend um Valencia) gibt es ja wie Sand am Meer, ich entschied mich schließlich für diese einfache und was die Kalorien angeht etwas leichtere, aber auch sehr leckere Zubereitung, die ich nun hier einmal in gewohnter Form kurz vorstellen möchte.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

150g feine grüne Bohnen
01 - Zutat grüne Bohnen / Ingredient green beans

1 mittlere rote Paprikaschoten (ca. 200g)
02 - Zutat rote Paprika / Ingredient red bell pepper

1 mittlere Zwiebel (ca. 50g)
03 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1-2 Zehen Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

2 Tomaten (zusammen ca. 150-200g)
05 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

200g Risotto-Reis
06 - Zutat Risotto-Reis / Ingredient risotto rice

300g Meeresfrüchte (TK)
07 - Zutat Meeresfrüchte / Ingredient seafood

1 Döschen Safran-Fäden (0,1g)
08 - Zutat Safran / Ingredient saffron

3 EL Olivenöl
09 - Zutat Olivenöl / Inrgedient olive oil

400ml Gemüsebrühe
10 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

1/3 – 1/2 Bund Petersilie (6-8 Stiele)
11 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

1 Bio-Zitrone
12 - Zutat Bio-Zitrone / Ingredient lemon

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Beginnen wir nun damit, die Bohnen gründlich zu waschen
13 - Bohnen abspülen / Clean beans

und sie dann zu “putzen”. Früher hätte das bedeutet, dass man auch den Faden an der “Naht” der Bohne hätte abziehen müssen, doch bei modernen Sorten reicht es glücklicherweise aus einfach die Enden abzuschneiden. Größere Bohnen halbieren wir am besten gleich noch einmal.
14 - Bohnen schneiden / Cut beans

Anschließend kochen wir sie für mindestens 10 Minuten in Salzwasser.
15 - Bohnen kochen / Cook beans

Während die Bohnen kochen, können wir uns schon einmal um die anderen Zutaten kümmern. Wir schälen also die Zwiebel und zerkleinern sie dann – ich nutzte hierzu meine handbetriebene Maschine, wer so etwas nicht besitzt kann natürlich auch gerne auf das klassische würfeln der Zwiebel mit dem Messer zurückgreifen.
16 - Zwiebel zerkleinern / Cut onion

Außerdem waschen wir die Paprika, entkernen sie und schneiden sie dann in dünne Streifen.
17 - Paprika in Streifen schneiden / Slice bell pepper

Bei den Tomaten entfernen wir, nachdem wir sie ebenfalls gewaschen haben (man weiß ja nie wer das Gemüse im Supermarkt bereits angefasst hat), die Stielansätze
18 - Stielansatz entfernen / Remove stalk

und schneiden sie in kleine Stücke.
19 - Tomate würfeln / Dive tomatoes

Sind die Bohnen dann fertig gekocht, gießen wir sie in ein Sieb, schrecken sie kurz mit kaltem Wasser ab und lassen sie dann abtropfen.
20 - Bohnen abschrecken / Drain beans

Den Safran geben wir anschließend in ein Schälchen mit 2 Esslöffeln lauwarmen Wassers und lösen ihn darin etwas auf.
21 - Safran auflösen / Dissolve saffron

In einer großen Pfanne bringen wir anschließend die 3 Esslöffel Olivenöl auf Betriebstemperatur,
22 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

dünsten die Zwiebel darin an
23 - Zwiebeln andünsten / Braise onions lightly

und geben wenig später auch das Knoblauch hinzu, welches wir ebenfalls andünsten.
24 - Knoblauch addieren / Add garlic

Kurz darauf können wir dann auch die Paprikastreifen mit in die Pfanne geben
25 - Paprika mit anbraten / Roast bell pepper slices

und braten sie für einige Minuten mit bis sie etwas Farbe bekommen. Dabei können wir alles auch schon einmal mit ein wenig Salz und Pfeffer würzen.
26 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt and pepper

Sind die Paprikastreifen gut angebraten, geben wir dann auch den Risotto-Reis in die Pfanne
27 - Reis dazu geben / Add rice

und braten ihn ebenfalls kurze Zeit mit an bis er glasig wird.
28 - glasig anbraten / stir-fry rice

Dann gießen wir etwa 1/3 der Gemüsebrühe mit dazu
29 - etwas Brühe angießen / Add some broth

und lassen sie einkochen / verdunsten
30 - einkochen lassen / simmer

um dann ein weiteres Drittel der Gemüsebrühe hinzuzufügen
31 - Brühe addieren / Add more broth

und anschließend die Meeresfrüchte mit in die Pfanne zu geben.
32 - Meeresfrüchte hinzufügen / Add seafood

Alles lassen wir nun kurz aufkochen
33 - aufkochen lassen / heat up

und dann auf leicht reduzierter Stufe für 10 Minuten vor sich hin köcheln, wobei wir es gelegentlich umrühren.
34 - köcheln und umrühren / Simmer and stir

Nach zehn Minuten geben wir schließlich auf das verbleibende drittel Gemüsebrühe hinzu,
35 - Rest Brühe hinzufügen / Add remaining broth

addieren den Safran
36 - Safran hinzufügen / Add saffron

und geben schließlich auch noch die gestückelten Tomaten
37 - Tomaten addieren / Add tomatoes

und die gekochten grünen Bohnen hinein
38 - Bohnen beigeben / Add beans

Für weitere acht bis zehn Minuten lassen wir das Ganze dann weiter vor sich hin köcheln, wobei wir auch hier das gelegentlich umrühren nicht vergessen sollten.
39 - Köcheln lassen / simmer

In der Zwischenzeit können wir dann auch die Petersilie waschen und trocken schütteln
40 - Petersilie waschen / Wash parsley

um anschließend die Blättchen von den Stielen abzuzupfen und sie fein zu zerhacken.
41 - Petersilie zerkleinern / Hackle parsley

Außerdem können wir noch unsere Bio-Zitrone in Spalten schneiden.
42 - Zitrone schneiden / Cut lemon

Kurz vor Garende schmecken wir das Gericht schließlich noch einmal mit Salz & Pfeffer ab
43 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

und heben schließlich noch die gehackte Petersilie unter.
44 - Petersilie unterheben / Fold in parsley

Dann brauchen wir es nur noch einmal kurz probieren
45 - Probieren / Try

und wenn es uns geschmacklich zusagt gemeinsam mit den Zitronenspalten servieren.
46 - Meeresfrüchte-Paella / Seafood paella - Serviert

Ich hatte zwar damit gerechnet, dass der Reis durch das Safran noch etwas gelblicher wird, aber dazu hätte ich wohl noch Kurkuma verwenden müssen. Von dieser nicht erfüllten Erwartungshaltung aber einmal abgesehen war ich überaus zufrieden mit diesem Paella-Gericht. Die Meeresfrüchte aus Garnelenschwänzen, Tintenfischen und Miesmuschelfleisch passten geschmacklich wunderbar zu der Gemüsezusammenstellung aus grünen Bohnen, Tomaten und Paprikstreifen und harmonierten auch prächtig mit dem gut durchgekochten, durch das Safran sowie Salz und Pfeffer angenehm würzigen Risottoreis. Garniert mit dem Saft der Zitrone ein wahrer Genuss – ich war mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

47 - Meeresfrüchte-Paella / Seafood paella - CloseUp

Werfen wir abschließend natürlich noch einen Blick auf die Nährwerte. Meiner Kalkulation nach liegt der komplette Pfanneninhalt bei 1300kcal, teilen wir es auf 2 Portionen auf – was jedoch recht große Portionen wären – lägen wir bei 650kcal pro Portion. Bei der realistischeren Aufteilung auf drei Portionen kämen wir auf 433kcal pro Portion. Für ein so mächtiges und dank des Reis auch angenehm sättigendes Hauptgericht ist das wie ich finde ein mehr als akzeptabler Wert.
Auch wenn es sich hier nur um eine einfache Variante der Paella handelt, kann ich das Rezept mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen. Das soll aber natürlich nicht heißen dass ich nicht bei Gelegenheit auch mal eine andere Variante ausprobiere – dazu ist meine Neugier nach neuen Geschmackserlebnissen einfach zu groß… 😉

In diesem Sinne: Guten Appetit

Knödel-Paprika-Auflauf mit Cabanossi – aufgewärmt

Monday, July 23rd, 2012

Knödel-Paprika-Auflauf mit Cabanossi - aufgewärmt / Dumpling paprika casserole with cabanossi - Reheated

Heute gab es die letzten Reste vom Knödel-Paprika-Auflauf mit Cabanossi, der sich wie ich feststellen durfte auch wunderbar zum aufwärmen in der Mikrowelle eignet. Einzig bei den Knödeln musste man leichte Abstriche machen, denn frisch sind sie eindeutig besser – aber damit kann man meiner Meinung nach leben.

Knödel-Paprika-Auflauf mit Cabanossi

Saturday, July 21st, 2012

Knödel-Paprika-Auflauf mit Cabanossi / Dumpling paprika casserole with cabanossi

Heute: Ein einfaches, aber sehr leckeres Gericht aus Mini-Knödeln, Paprika, Tomaten & Cabanossi. Habe es leider nicht selbst gekocht, daher muss ich mich darauf beschränken es hier ohne zugehöriges Rezept zu zeigen. 😉

Kartoffel-Hack-Pizza mit Paprika, Ajvar & Frischkäse – das Rezept

Saturday, June 23rd, 2012

Heute wollte ich mich mal an einem Kartoffelteig versuchen und hatte mit der hier vorgestellten Kartoffel-Hack-Pizza mit Paprika, Ajvar & Frischkäse auch gleich ein passendes und außerdem leichtes Rezept gefunden, um diesen Teig mit einem überaus leckeren Belag zu versehen. Zwar hatte ich mit meiner Schwedenpizza erst letzte Woche eine Art Pizzarezept vorgestellt, aber diese Zubereitung klang einfach zu verlockend als das ich noch länger hätte warten können – und das Ergebnis konnte sich nicht nur sehen, sondern vor allem schmecken lassen. Der Belag kann natürlich nach eigenem Gutdünken variiert werden, wer aber keine zusätzlichen Ideen haben sollte, dem sei meine Variante wärmstens ans Herz gelegt – man wird es nicht bereuen.

Was brauchen wir als für 1 Blech (3-4 Portionen)?

Für den Teig

280-300g Kartoffeln (mehlig kochende Sorte)
01 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

150g Weizenvollkornmehl
02 - Zutat Weizenvollkornmehl / Ingredient wheat whole grain flour

100g Weizenmehl – Typ 550
03 - Zutat Weizenmehl - Typ 550 / Ingredient wheat flour

1/2 Würfel Hefe (ca. 21g)
04 - Zutat Hefe / Ingredient yeast

1/2 – 3/4 TL Salz
05 - Zutat Salz / Ingredient salt

150ml lauwarmes Wasser
06 - Zutat Wasser / Ingredient water

Für den Belag
Je eine mittelgroße Paprika in rot, gelb & grün
07 - Zutat Paprika / Ingredient bell pepper

4 EL Ajvar (Paprika-Würzpaste, bekommt man als milde oder scharfe Variante im türkischen Lebensmittelhandel und inzwischen auch in jedem größeren, gutsortierten einheimischen Supermarkt)
08 - Zutat Ajvar / Ingredient ajvar

200g Frischkäse – 17% Fett oder weniger (Ich wählte eine Sorte mit Ziegenkäse, aber normaler tut es hier natürlich auch)
09 - Zutat Frischkäse / Ingredient cream cheese

1 kleine rote Zwiebel
10 - Zutat rote Zwiebel / Ingredient red onion

250g Rinderhackfleisch
11 - Zutat Rinderhack / Ingredient beef ground meat

sowie zum würzen Salz, Pfeffer, edelsüßes Paprikapulver und Oregano
12 - Zutat Gewürze / Spices

Wir beginnen nun damit, den Teig vorzubereiten. Dazu müssen wir die Kartoffeln mit Schale zu kochen, wobei wir nach ca. 15 bis 20 Minuten durch das anstechen mit einer Gabel prüfen ob sie durchgekocht sind.
13 - Kartoffeln kochen / Cook potatoes

Ist dies der Fall, schrecken wir sie kurz unter kaltem Wasser ab
13 - Kartoffeln abschrecken / Refresh potatoes

und schälen sie sobald sie soweit abgekühlt sind dass wir sie gefahrlos anfassen können,
14 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

um sie dann mit einer Kartoffelpresse in eine größere Schüssel zu pressen.
15 - Kartoffeln pressen / Squeeze potatoes

Anschließend fügen wir die beiden Mehlsorten hinzu
16 - Mehle hinzufügen / Add flours

addieren ca. einen dreiviertel Teelöffel Salz
17 - Salz addieren / Add salt

und verrühren dann alles gründlich mit Hilfe einer Gabel.
18 - Vermengen / Mix

Mit den Fingern drücken wir dann eine kleine Kuhle in die Mitte es Teiges, bröseln die frische Hefe hinein
19 - Hefe dazu bröseln / Crumble yeast

und gießen schließlich das lauwarme Wasser hinzu
20 - Lauwarmes Wasser aufgießen / Add warm water

um dann mit Hilfe der Knethaken unseres Mixers alles gründlich durchzukneten, zu vermengen
21 - Kneten / Knead

und schließlich zu einem glatten Teig zu verarbeiten.
22 - Teig vor dem Gehen / Dough before raising

Diesen Decken wir dann mit einem Küchentuch ab und lassen ihn an einem warmen Ort für ca. 30 Minuten ruhen.
23 - Abgedeckt ruhen lassen / Cover dough

Während der Teig aufgeht, reinigen wir die Paprika, entkernen sie und schneiden sie dann in schmale Streifen.
24 - Paprika in Streifen schneiden / Cut bell pepper in thin stripes

Außerdem schälen wir die rote Zwiebel und schneiden sie ebenfalls in schmale Ringe.
25 - Zwiebel in Streifen schneiden / Cut onion in stripes

Des weiteren geben wir den Frischkäse und das Ajvar in eine kleinere Schüssel
26 - Frischkäse & Ajvar in Schüssel geben/ Put to bowl

und verrühren alles gut miteinander.
27 - Gut verrühren / Mix properly

Ist unser Teig dann nach dreißig Minuten gut aufgegangen, heizen wir den Backofen auf 225 Grad vor,
28 - Teig aufgegangen / Raised dough

dann schneiden wir ein Stück Backpapier auf die Größe unseres Backbleches zu, bestäuben das Backpapier mit etwas Mehl und rollen dann unseren Teig darauf aus.
29 - Teig ausrollen / Roll dough

Dann ziehen wir das Backpapier vorsichtig auf das Backblech
30 - Auf Backblech geben / Put on baking plate

bestreichen es kräftig mit unsere Ajvar-Frischkäse-Mischung
31 - Mit Ajvar-Frischkäse-Mischung bestreichen / Cover with ajvar cream-cheese mix

und belegen es dann eng mit unseren schmalen Paprikastreifen,
32 - Paprikastreifen auflegen / Add bell pepper

sowie den Zwiebelringen.
33 - Zwiebeln addieren / Add onions

Oben auf verteilen wir abschließend das zerzupfte Hackfleisch gleichmäßig,
34 - Hackfleisch beigeben / Add beef ground meat

das wir kräftig mit Salz, Pfeffer, edelsüßem Paprikapulver und Oregano würzen
35 - Würzen / Taste

Ist der Backofen dann komplett vorgeheizt
36 - Vor dem backen / Before baking

schieben wir unser Blech auf der untersten Schiene hinein und lassen es für 25 bis 30 Minuten backen.
37 - Auf unterster Schiene backen / Bake on bottommost splint

Ist alles gut durchgebacken, entnehmen wir unser Backblech
38 - Kartoffel-Hack-Pizza mit Paprika, Frischkäse &  Ajvar / Potato pizza with beef, paprika, cream cheese & ajvar - Fertig gebacken

ziehen die Pizza mit dem Backpapier auf unsere Arbeitsfläche – wir wollen ja nicht das Backblech zerkratzen – und zerteilen alles in mundgerechte Stücke.
39 - Schneiden

Anschließend können wir unsere Pizzazubereitung servieren und sogleich genießen.
40 - Kartoffel-Hack-Pizza mit Paprika, Frischkäse &  Ajvar / Potato pizza with beef, paprika, cream cheese & ajvar - Serviert

Alleine der Teig war erwies sich schon als wahrer Genuss: Dünn, knusprig, locker und leicht. Aber das Beste am ganzen Gericht muss ich zugeben war der Belag. Die Masse aus leckerem Frischkäse und leicht scharfer Ajvar-Würzpaste harmonierte geschmacklich wunderbar mit den gute durchgebackenen, aber dennoch angenehm bissfesten Paprikastreifen, den milden roten Zwiebeln und den außen leicht knusprigen Rinderhack-Stücken – alles natürlich geschmacklich gut abgestimmt mit den beigefügten Gewürzen, wobei vor allem Pfeffer und Oregano meiner Meinung nach den leckeren Geschmack ausmachten. Ich hätte mich wahrlich reinknien können… 😉

41 - Kartoffel-Hack-Pizza mit Paprika, Frischkäse &  Ajvar / Potato pizza with beef, paprika, cream cheese & ajvar - CloseUp

Und auch was die Nährwerte angeht, kann sich dieses Gericht durchaus sehen lassen. Meiner Kalkulation nach liegt das komplette Blech bei ca. 2000kcal, teilt man es in 9 Stücke auf, so hat ein Stück durchschnittlich gerade mal 222kcal. Bei zwei Stücken pro Portion haben wir also einen Wert von 444kcal pro Portion. Für eine Pizzazubereitung ist das mehr als akzeptabel wie ich finde. Und die Zubereitung ist dabei relativ einfach und unkompliziert. Auch als Fingerfood auf Parties würde dieses Rezept mit Sicherheit viele Liebhaber finden, zumal es auch abgekühlt noch wunderbar schmeckt wie ich gerade eben feststellen durfte.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Lamm Tandoori mit Basmati-Reis – das Rezept

Sunday, June 3rd, 2012

Schon lange hatte ich nichts Indisches mehr zubereitet, daher entschloss ich mich heute dazu, mal wieder der Küche des südasiatischen Subkontinents etwas mehr Aufmerksamkeit zu zollen. Bei der Auswahl des Rezeptes entschied ich mich schließlich für Lamm Tandoori, wozu ich mir die Gewürzmischung Tandoori besorgte, die im wesentlichen aus Chilis, Kreuzkümmel und Koriandersamen. Zwar zählt Lammfilet neben Kalbsfleisch ja zu den teuersten Fleischsorten die man zumindest beim regulären Metzger findet – und leider weigern sich viele Metzger bei Lammfilet zu stückeln, so dass man selten genau das Gewicht erhält dass man haben möchte, aber damit muss man leben. Das Ergebnis jedenfalls konnte sich nicht nur sehen, sondern vor allem schmecken lassen. Doch seht selbst:

Was brauchen wir also für 2 Portionen?

ca. 350g Lammlachs (oder Lammfilet)
01 - Zutat Lammfilet / Ingredient lamb filet

1 gelbe Paprika (ca. 200g)
02 - Zutat gelbe Paprika / Ingredient yellow bell pepper

2 kleine rote Zwiebeln
03 - Zutat rote Zwiebeln / Ingredient red onions

150g Ananas
04 - Zutat Ananas / Ingredient ananas

200ml Kokosmilch
05 - Zutat Kokosmilch / Ingredient coconut milk

100ml Gemüsebrühe
06 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

160g-200g Basamati-Reis
07 - Zutat Basmatireis / Ingredient rice

1 EL Tandoori Gewürzmischung
08  -Zutat Tandoori-Würzmischung / Ingredient tandoori

1 EL Garam Masala Gewürzmischung
09 - Zutat Garam Masala / Ingredient Garam Masala

sowie etwa 1-2 EL Ghee (Butterschmalz) oder Pflanzenöl zum braten
und etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Beginnen wir damit, das Lammfleisch gründlich zu waschen, es trocken zu tupfen und in mundgerechte Würfel zu schneiden.
10 - Lammfleisch würfeln / Dice lamb

Dann geben wir es in eine Schüssel, bestäuben es mit der Tandoori Gewürzmischung und lassen es für mindestens eine halbe bis dreiviertel Stunde abgedeckt im Kühlschrank etwas ins Fleisch einziehen.
11 - Mit Tandoori vermengen / Mix with tandoori

Während das Lammfleisch vor sich hin mariniert, schälen wir die roten Zwiebeln und schneiden sie in Spalten,
12 - Zwiebeln in Spalten schneiden / Cut onions

entkernen die Ananas, entfernen das Weiße im Inneren und schneiden sie in kleine Würfel
13 - Paprika würfeln / Dice bell pepper

und würfeln schließlich noch die Ananasscheiben.
14 - Ananas würfeln / Dice ananas

Ist die Würzmischung schließlich einigermaßen in das Fleisch eingezogen, bringen wir den Butterschmalz (Ersatzweise geht auch Pflanzenöl) in einer Pfanne zerlaufen
15 - Ghee zerlassen / melt ghee

und braten dann das Lammfleisch darin rundherum scharf an.
16 - Lammfleisch scharf anbraten / Sear lamb

Anschließend legen wir die Fleischwürfel bei Seite, reduzieren die Hitze etwas und dünsten Zwiebelspalten und Paprikawürfel darin für ein bis zwei Minuten an bis sie ein wenig Farbe bekommen haben.
17 - Zwiebeln & Paprika andünsten / Braise onions and bell pepper lightly

Dann gießen wir alles mit der Gemüsebrühe
18 - Gemüsebrühe aufgießen / Add vegetable stock

und der Kokosmilch auf
19 - Kokosmilch hinzufügen / Add coconut milk

und lassen es für weitere zwei bis drei Minuten bei Gelegentlichem rühren vor sich hin köcheln.
21 - Köcheln lassen / Simmer

Gleichzeitig können wir auch unseren Reis mit etwas Wasser aufsetzen und beginnen ihn gar zu kochen.
20 - Reis kochen / Cook rice

Schließlich geben wir das angebratene Lammfleisch zurück in die Pfanne,
22 - Fleisch wieder hinzufügen / Put back lamb

fügen die gewürfelte Ananas hinzu
23 - Ananas addieren / Add ananas

und würzen alles mit dem Esslöffel Garam Massala
24 - Mit Garam Masala würzen / Taste with garam masala

sowie etwas Salz und Pfeffer, um es dann noch weitere vier bis fünf Minuten bei gelegentlichem umrühren auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln zu lassen.
25 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Ist der Reis dann gar, können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.
26 - Lamm Tandoori / Lamb tandoori - Serviert

Lamm an sich ist meiner Meinung nach ja schon etwas sehr leckeres, aber mariniert mit würzigem Tandoori und in würziger Kokosmilch-Sauce angerichtet erwies sich dieses zarte, saftige Lammfleisch als wahrer Genuss. Gemeinsam mit den Paprikastücken und den milden roten Zwiebelspalten ein sehr leckeres Gericht, dessen indischer Touch geschmacklich nicht zu verleugnen war. Die verwendete Ananas gab dem Ganzen dabei dann noch eine angenehm fruchtige Note. Ich hatte zuerst ja befürchtet, dass bei der Zubereitung zu viel Sauce entstanden war, aber in Kombination mit dem lockeren Basamtireis erwies sich die Menge schließlich als absolut richtig. Einzig an der Schärfe haperte es etwas, aber ich fand die Milde passte auch gut zu dem Lammfleisch.

27 - Lamm Tandoori / Lamb tandoori - CloseUp

Kommen wir nun zu den Kalorienwerten: Ohne den Reis hat das Lamm Tandoori meiner Berechnung nach insgesamt etwas 960kcal, das entspricht also leichten 480kcal pro Portion, dazu kommen dann noch einmal 160kcal pro 100g Basmatireis, womit wir bei einer Summe von 640kcal pro Portion wären. Das finde ich mehr als akzeptabel für ein solches Hauptgericht Gericht und verleitet mich zu der Aussage, es als leichte Kost bezeichnen zu wollen. Ein einfaches, schnell zubereitetes Gericht mit eindeutig indischen Wurzeln, auch wenn es ein wenig europäisch interpretiert sein mag. Ich kann das Rezept auf jeden Fall mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen.

Guten Appetit