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Burger zum selber bauen [07.07.2022]

Donnerstag, Juli 7th, 2022

Hätte ich geahnt dass es heute im Betriebsrestaurant Münster ebenfalls Burger geben würde, hätte ich mich gestern Abend in den Köpi-Stuben wahrscheinlich anders entschieden. Die Reste vom Kichererbsentopf oder das vegetarische Nudelgericht waren aber für mich keine wirklichen Alternativen, daher entschied ich mich auch heute Mittag erneut den Burger zu probieren. Das besondere war dass man sich hier die Burger selbst belegen durfte, das reizte mich natürlich zusätzlich. An der Ausgabetheke erhielt man eine großzügige Portion Steakhouse-Pommes und einen Basis-Burger bestehend aus einem aufgetoastetem Brötchen mit einem Burger Patty.
Hamburger & French Fries - Base
An einem Tisch neben der Kasse standen einige Komponenten und Saucen bereit, mit denen man sich seinen eigenen Burger nach eigenem Gutdünken komplettierten konnte. Darunter fanden sich natürlich Salatblätter, Zwiebeln, Tomaten und Gewürzgurken, außerdem Gewürz-Ketchup und Burgersauce. Was das dunkle saucige Zeug war konnte ich nicht in Erfahrung bringen, daher verzichtete ich darauf.
Available Burger toppings / Verfügbarer Burger Belag
Also machte ich mich sogleich daran meinen Basis-Burger mit Komponenten meiner Wahl auszustatten.
Burger with topping / Burger belegt
Natürlich durfte auch der Ketchup auf den Pommes nicht fehlen. Zuerst hatte ich mir nur etwas Gewürz-Ketchup darüber gegeben, doch nahe der Salattheke entdeckte ich dann auch noch zwei Spender mit reguläre Ketchup und Mayonaise so dass auch die Fritten noch wie gewünscht garnieren konnte. Und obwohl die Burger-Pommes-Portion eigentlich schon groß genug war nahm ich mir doch noch ein kleinen Becher Nachtisch aus dem heutigen Dessert-Angebot. Für alles zusammen zahlte ich 6,10 Euro.
Self composed Burger with french fries / Selbst belegter Hamburger mit Pommes
Leider waren die Fritten teilweise nur noch lauwarm als ich mit dem Essen begann, aber vielleicht hatte ich mir auch einfach nur zu viel Zeit genommen den Burger zu belegen, daher sah ich darüber hinweg. Am Burger selbst gab es auf jeden Fall nichts auszusetzen. Das Rindfleisch-Patty erschien zuerst zwar nicht sonderlich groß, aber was es im Durchmesser missen ließ machte es in seinem Gesamtvolumen absolut wieder wett. Da ich aber den Fehler gemacht hatte auch Burgersauce unter das Patty zu tun war die untere Brötchenhälfte nun leider etwas durchgeweicht worden.
Self composed Burger - Lateral cut / Selbst belegter Burger - Querschnitt
Dennoch alles in allem ein überaus leckeres und vor allem sehr sättigendes Mittagsgericht zu einem mehr als akzeptablen Preis. Allerdings wies es sich letztlich wirklich fast als Verschwendung heraus noch ein zusätzliches Dessert gewählt zu haben. Die Kombination aus Himbeercreme und Vanille-Grießpudding war zwar lecker und nicht zu süß, aber aufgrund der vorher bereits verzehrten Pommes samt Burger wäre es wirklich nicht wirklich notwendig gewesen. Ich glaube ich muss mir nach der langen Corona-Pause erst wieder das notwendige Augenmaß anerziehen dass ich brauche um meine Mittagsgerichte richtig zu portionieren. 😉
Insgesamt fand ich die Idee den Kunden seinen Burger selbst belegen zu lassen wirklich gelungen, das macht die Mittagspause weitaus interessanter als das reine Essen fassen und verzehren. Das kann man gerne bei Gelegenheit wiederholen.

Kichererbseneintopf mit Hähnchen [06.07.2022]

Mittwoch, Juli 6th, 2022

Das heutige Angebot des Münsteraners Betriebsrestaurants am heutigen Mittwoch erwies sich mal wieder als überaus interessant. Von den Resten des Hähnchen-Saltimbocca von gestern sah ich zwar ab, denn das hatte ich ja bereits am Vortag probieren dürfen, aber sowohl die Hausgemachte Pizza mit Paprika und Oliven als vegetarisches Gericht als auch der Pikante Kichererbseneintopf mit Hähnchen, dazu Pitabrot klangen für mich überaus interessant. Im Gegensatz zu den Pizzen die man im Betriebsrestaurant in München angeboten hatte war die hiesige Pizza als Blechpizza mit offensichtlich selbst gemachten Teig gefertigt worden. Allerdings war dieser Teig ziemlich stark aufgegangen, was eine Pizza im „Boston Style“ zur Folge hatte. Das wäre für mich aber kein Ausschlusskriterium gewesen, da ich sowohl die Variante mit dünnen knusprigen Teig nach italienischer Art als auch die amerikanische Version mit dickem Teigboden mag. Aber ich hatte in der Homeoffice-Zeit wegen Corona so viele Pizzen selber gemacht dass mir der Kichererbseneintopf doch etwas verlockender erschien. Auf Dessert oder Salatbeilage verzichtete ich heute.
Chickpea stew with chicken / Kichererbsen-Eintopf mit Hähnchen
Zum servieren hatte man zuerst die Schüssel mit dem Eintopf gefüllt und sie dann mit einer großzügigen Portion marinierter und gebratener Hähnchenstreifen garniert. Der Gast konnte sich anschließend aus einem bereitstehenden Korb mit einer Zange nach eigenem Gutdünken frisch aufgetoastetes Pitabrot nehmen. Wie sich herausstellte bestand der Eintopf nur zu einem gewissen Teil aus knackigen Kichererbsen, es fanden sich aber auch Kartoffeln, Auberginen, Zucchini, Tomaten, Frühlingszwiebeln, Blumenkohl Lauch und auch etwas Paprika darin, wobei die Zubereitung tatsächlich als deutlich pikant und angenehm würzig erwies. Das Gericht hatte as dies anging eindeutig eine leicht exotische Note. Dazu passte gut das ebenfalls leicht scharf gewürzten zarten und saftigen Hähnchenstreifen, die allerdings leider nur recht grob geschnitten waren. Daher war es gut dass ich neben einem Löffel auch Messer und Gabel mit auf das Tablett getan hatte, um sie zum Verzehr in mundgerechtere Stücke zu zerteilen. Das Pitabrot bzw. das was man als solches bezeichnete war eher eine Art mit Sesam garniertes Weißbrot, das aber vom toasten noch etwas lauwarm war und daher zumindest außen sich als leicht knusprig erwies. Mit ihm konnte man entweder den Eintopf noch leicht eindicken indem man es in das Gericht hinein stückelte oder aber die leere Schüssel am Ende auswischen. Ich bedauerte am Ende etwas dass ich mir nicht noch mehr als nur zwei kleine Stücke mitgenommen hatte, aber satt war ich nach der Portion alle male. Eine wirklich sehr leckere Variante eines Kichererbseneintopfs muss ich sagen, ich zumindest war überaus zufrieden damit.

Mein Abschlußurteil:
Kichererbseneintopf: ++
Hähnchenstreifen: ++
„Pita“-Brot: +

Hähnchen Saltimbocca mit Ratatouille [05.07.2022]

Dienstag, Juli 5th, 2022

Auch am zweiten Tag meines Aufenthalts in Münster verschlug es uns natürlich wieder in das hiesige Betriebsrestaurant. Neben dem Resten des Geschnetzelten von gestern wurde dieses Mal eine vegetarische Spaghettizubereitung sowie ein Hähnchen-Saltimbocca mit Ratatouille und kleinen gebratenen Kartoffeln angeboten. Das „echte“ Saltimbocca alla romana wird natürlich traditionell mit Kalbsschnitzel so wie ich es in diesem Rezept selbst gemacht habe, aber auch die Variationen mit Hähnchen wie hier haben sich meist als recht lecker erwiesen und sogar mit Seelachs ist es mir schon einmal untergekommen. Letztlich brauchte ich also nicht lange zu überlegen und entschied mich schnell für das Saltimbocca. Dazu gesellte sich noch ein kleiner Becher Straciatella-Creme aus dem heutigen Dessert-Angebot.
Chicken Saltimbocca with ratatouille & potatoes / Hähnchen-Saltimbocca mit Ratatouille & Kartoffeln
Das Saltimbocca selbst bestand aus einer mit Schinken und etwas Salbei ummantelten halben Hähnchenbrust mit viel saftigen und zarten weißen Fleisch. Dazu hatte man neben etwas mild gewürzter Sauce auch eine großzügige Portion kleiner gut durchgekochter und anschließend leicht angebratener Kartoffeln als Sättigungsbeilage serviert. Außerdem fand sich eine ebenfalls mehr als nur ausreichende Menge fruchtigen Ratatouilles aus Tomaten, Zucchini, Auberginen, Paprika und Zwiebeln auf dem Teller, das man offensichtlich mit ein paar Kräutern verfeinert hatte. Insgesamt ein sehr leckeres Gericht an dem es aus meiner Sicht nichts auszusetzen gab. Die luftig lockere Vanillecreme mit Schokostückchen rundete das Mittagsmahl schließlich sehr gelungen ab.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchen-Saltimbocca: ++
Ratatouille: ++
Gebratene Kartoffeln: ++
Straciatellecreme: ++

Zürcher Geschnetzeltes mit gebratenen Schupfnudeln [04.07.2022]

Montag, Juli 4th, 2022

Nachdem ich mit dem Nachtbus nach Münster sicher in Westfalen angekommen war konnte ich endlich wieder das tun was ich in den mehr als 2 Jahren Corona doch irgendwie vermisst hatte: Im Betriebsrestaurant meines Arbeitgebers zu Mittag essen. Zwar war auch hier in der Niederlassung in Münster noch deutlich die Nachwirkungen der Pandemie zu spüren und die Besucherzahlen ließen auch am heutigen Montag noch stark zu wünschen übrig, aber ich freute mich trotzdem darauf. Es standen auch nur zwei Gerichte auf der heutigen Karte, zum einen ein vegetarisches Rührei mit Spinatsauce und zum anderen Zürcher Geschnetzeltes mit gebratenen Schupfnudeln. Da ich nach der langen Reise einen guten Hunger mitgebracht hatte fiel meine Wahl natürlich auf das Geschnetzelte, dazu gesellte sich noch ein Salat der im Preis von 5,50 Euro inbegriffen war sowie ein kleiner Grießbrei mit frischen Erdbeeren, der noch einmal 60 Cent extra kostetet.

Pork strips in cream mushroom sauce & fried finger shaped dumplings / Zürcher Geschnetzeltes mit gebratenen Schupfnudeln

Beim Geschnetzelten handelte es sich natürlich nicht um Kalbs- sondern um Schweinefleisch, aber dies erwies sich als angenehm zart und saftig. Angemacht mit reichlich Champignons in einer mild-würzigen und nicht zu dünnflüssigen Sahnesauce ein wirklich leckeres Zubereitung zu der die gebratenen Schupfnudeln als Sättigungsbeilage wunderbar passten. Diese waren leicht knusprig, aber innen noch ein wenig weih. Aus der kleinen aber vielfältigen Salatauswahl hatte ich mich für einen Couscous-Salat mit Frühlingszwiebeln, Blumenkohl, Sprossen und etwas Spinat in einem leichten Essig-Öl-Dressing entschieden. Das war zwar eher exotisch angehaucht, harmonierte aber geschmacklich dennoch gut mit dem Hauptgericht. Abgerundet wurde das Ganze durch eine Handvoll frische halbierte und geviertelte Erdbeeren auf einer kleinen Portion nicht zu süßen Grießbrei. So Umfangreich hatte ich seit langem schon nicht mehr gegessen – Corona sei Dank. Aber nicht nur deswegen war ich mit dem heutigen Mittagsmahl sehr zufrieden, auch was die Qualität anging gab es nichts auszusetzen.

Mein Abschlußurteil:
Geschnetzeltes: ++
Schupfnudeln: ++
Couscous-Salat: ++
Erdbeeren mit Grießbrei: ++

Cheeseburger mit Pommes Frites [03.09.2020] (und die Rückkehr ins Betriebsrestaurant)

Donnerstag, September 3rd, 2020

Ich hatte mich zwar nicht für unser Betriebsrestaurant angemeldet, was bis Donnerstag letzter Woche hätte geschehen müssen. So dachte ich zumindest. Doch als ein Kollege heute in mein Büro kam und mich fragte, ob ich mit ihn ins Betriebsrestaurant kommen wolle, merkte ich genau dies an und er meinte, man könne auch ohne Anmeldung hingehen, es gäbe wohl Überkapazitäten und man brauche nur seinen Namen am Eingang angeben. Und als ich sah, dass es heute neben Blumenkohlmedallions auf Gemüse-CousCous und einem Bunten Salatteller „Cesar“ mit gebratener Hühnerbrust und Parmesandressing auch ein Cheesburger mit Pommes Frites auf der deutlich geschrumpften Speisekarte zu finden ist, schloss ich mich meinem Kollegen an und begab mich auf den Weg zum Betriebsrestaurant – das erste Mal seit Beginn der Coronakrise. Mein letzter Besuch dort war am 13.03. dieses Jahres und liegt somit fast ein halbes Jahr zurück. Der eigentliche Haupteingang war jedoch geschlossen, um Laufkundschaft die dort sonst ebenfalls zu Mittag ist keinen Zugang zu gewähren. Viel mehr musste man durch den Haupteingang am Empfang vorbei über einen Umweg ins Betriebsrestaurant gehen, wo am Eingang ein Mitarbeiter des Restaurantbetreibers saß. Dieser fragte uns nach unserer Reservierung, doch wie mein Kollege gesagt hatte konnten wir hier auch einfach nur unsere Namen sagen, die der Mitarbeiter in eine Liste eintrug. Dann konnten wir ins Restaurant und uns unser Essen holen. Es war natürlich nur wenig los und wir gingen beide zur Ausgabe-Theke, an der die Cheeseburger verteilt wurde. Diese wurden von einem maskenbewehrten Mitarbeiter serviert, der auch gleich Ketchup und/oder Mayo in kleinen Päckchen mit aufs Tablett legte. Die großen Spender, die es früher gab, waren wegen Corona erst mal nicht mehr im Einsatz. Anschließend ging es zur mit Spuckschutzwand aus durchsichtigen Plastik geschützten Kasse zum bezahlen und danach in den eigentlichen Speisesaal, wo an jedem Tisch nur ein einzelner Stuhl stand – mein Kollege und ich mussten uns also zwei benachbarte Tische suchen, um uns ein wenig über die Distanz unterhalten zu können. Auf jedem Tisch lag außerdem eine Tafel, die aussagte dass der Tisch frisch gereinigt und desinfiziert worden war. Dann endlich konnten wir essen.

Cheeseburger & Pommes Frites

Der Burger bestand aus einer Broiche-Semmel, deren untere Hälfte mit Cocktailsauce, Salatstreifen, einer Tomatenscheibe und einigen Essiggürkchen-Scheiben belegt war. Darauf lagen zwei Patties aus Rinderhack, von denen das oberste mit angeschmolzenen Käse belegt war. Getoppt wurde alles von der oberen Hälfte der Broiche-Semmel. War soweit ganz ok, hat recht gut geschmeckt, allerdings war der Burger nicht mehr wirklich heiß und die Sauce hatte die untere Hälfte größtenteils durchgeweicht. Bei den Fritten hatten wir jedoch Glück gehabt, denn sie waren gerade frisch aus der Küche gekommen als wir sie serviert bekamen, daher waren sie noch schön heiß und außerdem auch wunderbar knusprig, so wie ich es mag. Ein netter Neueinstieg in meinen Besuchen im Betriebsrestaurant, die aber nicht gleich wieder regelmäßig erfolgen werden. Ich werde die Speisekarte prüfen und von Fall zu Fall entscheiden, ob ich gehe oder nicht. Zumal die Regelung von einer Person pro Tisch größere Gruppen so wie es früher üblich war auch sehr erschwert. Wahrscheinlich werde ich einen Mischbetrieb aus selbst gekochtem, Betriebsrestaurant und Bäcker versuchen, mal schauen.

Mein Abschlußurteil:
Cheeseburger: +
Pommes Frites: ++

Lahmacun [13.03.2020]

Freitag, MĂ€rz 13th, 2020

Zum Wochenabschluss hatte unser Betriebsrestaurant – trotz des Unglücksdatum Freitag der 13te 😉 – mal wieder eines meiner Lieblingsgerichte auf die Speisekarte gesetzt und bot in der Sektion Vital endlich wieder den Lahmacum mit Rohkostsalat und Puten Dönerfleisch an. Da brauchte ich also nicht lange überlegen bei welchem der Gerichte ich zugreifen würde. Nur der Vollständigkeit halber erwähne ich daher, dass es bei Daily einen Gebackener Seelachs mit Remoulade + drei Komponenten nach Wahl gab, der mit Röstkartoffeln serviert wurde, bei Veggie 3 Stück gefüllte Pfannkuchen mit Waldbeeren angeboten wurden und im einzigen befüllten Wok auf an der Woktheke Gebratenes Hühnerfleisch mit verschiedenen Gemüse in Hoi-Sin-Sauce köchelte. Auf zusätzliches Gemüse, Salat oder einen Nachtisch verzichtete ich heute aber mal.

Lahmacun

Die Ränder des mit des leicht pikanten Hackfleisch-Tomaten-Mischung bestrichenen Fladennbrots erwiesen sich leider wieder als etwas hart gebacken, weswegen ein Aufrollen des Lahmacuns von Anfang an leider nicht möglich war. Um das doch noch zu bewerkstelligen, was den Verzehr deutlich vereinfacht, schnitt ich daher zuerst die Ränder, vermischte dann Salate, Zwiebeln, Putendöner und Quarkdip gründlich miteinander und rollte alles in eine dicke Rolle, von der ich Scheibenweise abschnitt und diese verzehren konnte. Für das Essen aus der Hand wäre er leider etwas zu instabil gewesen, das wollte ich bei einem hellen Hemd wie ich es trug nicht wagen. 😉 Mit dem gut gewürzten Putendöner, dem frischen Gemüse und dem cremigen Dip auch dieses Mal ein sehr leckeres Gericht, das auch weiterhin meinen Favoriten zählen wird.
Die Kombination von Freitag mit der immer stärker ausartenden Corona-Krise bescherten dem Betriebsrestaurant heute nur geringe Gästezahlen. Dennoch kann ich ohne Zweifel sagen, dass der Lahmacun sich heute sehr klar den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf Platz zwei folgte der Seelachs und bei Pfannkuchen und Wok-Hähnchen konnte ich keine Priorisierung vornehmen, weswegen ich beide auf den dritten Platz setzen würde.

Mein Abschlußurteil:
Lahmacun: ++

Hähnchen Burger mit Pommes Frites [11.03.2020]

Mittwoch, MĂ€rz 11th, 2020

Ich hätte zwar noch Reste meiner Dan Dan Nudeln gehabt, aber die Menge war nur noch gering gewesen und ich habe sie einfach gestern zum Abend verzehrt, so dass heute der Weg für meinen ersten Besuch im Betriebsrestaurant diese Woche frei war. Dort sah ich dann auch das erste Mal, dass man aufgrund der derzeitigen Corona-Epedemie einige Maßnahmen getroffen hatte, um die Infektionsgefahr zu reduzieren: Zum ersten gab es keine Selbstbedienungstheken mehr, man bekam Salat, Gemüse oder auch Dessert von einem Mitarbeiter gereicht bzw. zusammengestellt. Außerdem hatte man die Besteckkästen an den Kassen abgeschafft und reichte das Besteck nun direkt an der Essensausgabe und die Saucencontainer für Ketchup oder Mayonaise wurden auch nun direkt an den Theken bedient. Last but not least stand an jedem Eingang ein Desinfektionsgel-Spender für die Gäste. Aber kommen wir nun zum heutigen Angebot. Die Tageskarte bot, aus meiner Sicht, gleich zwei Gerichte die mein Interesse weckten. Zum einen war dies der Hähnchen Burger mit Eisbergsalat, Zwiebeln und Hamburgersauce + drei Komponenten nach Wahl bei Daily, der mit Pommes Frites serviert wurde, zum anderen der Viktoriabarsch in Parmesan- Eihülle, dazu Tomatensugo und Pasta bei Vital. Da kamen das Hausgemachtes vegetarisches Moussaka bei Veggie leider nicht ganz heran und auch die auf Asia-Gerichte konnten mich nicht wirklich überzeugen, zumal sie zwar noch angeboten aber nicht mehr auf der Speisekarte namentlich aufgeführt werden. Im Asia-Veggie-Bereich gab es wohl etwas mit Mie-Nudeln, außerdem irgend etwas mit viel Gemüse und irgend welchem dunklen Fleisch, vermutlich Rind. Nach kurzem Abwägen entschied ich mich nach zwei Tagen Abstinenz heute mal auf dem vollen zu schöpfen und wählte den teureren Hähnchen-Burger, den ich noch mit einem Schälchen Mischgemüse sowie einem Joghurt ergänzte. Damit waren dann auch alle drei Komponenten ausgereizt. War aber schon komisch als ich mir das Gemüse nicht selbst portionieren konnte, sondern es die Thekenkraft für mich erledigte. Und sogar den Joghurt konnte ich mir nicht selbst nehmen, sondern bekam ihn samt einem Löffel gereicht. Was für ein Mehraufwand – aber wenn es der Eindämmung dient, soll es eben so sein.

Chicken burger with french fries / Hähnchen Burger mit Pommes Frites

Die Fritten erwiesen sich, bezogen auf diese Location, als qualitativ leicht überdurchschnittlich, denn sie waren knusprig, ausreichend gewürzt und sogar noch einigermaßen frisch – obwohl ich die Reste bekommen hatte, kurz bevor eine neue Lieferung aus der Küche gekommen war. Und auch der Burger erwies sich als einfach, aber doch wirklich gut gelungen. Das lag wohl auch daran, dass das gebratene Hähnchenfilet in seiner Mitte wunderbar zart und saftig geblieben war. Und es war eirklich ein Filet-Stück, keine Patty aus Hackfleisch, was das ganze meiner Meinung nach zusätzlich aufwertete. In Kombination mit der Mischung aus Eisbergsalat-Streifen, rohen Zwiebeln und Hamburgersauce auf der unteren Brötchenhälfte, die dem Ganzen noch etwas mehr „Schmatz“ gaben, gar nicht mal übel, vor allem wenn man es zusätzlich noch in den reichlich vorhandenen Ketchup tunkte.

Chicken burger - Lateral cut / Hähnchenburger - Querschnitt

Die Mischung aus Erbsen, Pariser Möhren, grünen Bohnen und einigen Spargelspitzen passte erstaunlich gut dazu, zumal es auch noch angenehm frisch erschien und mit einer leichten und leckeren Knoblauchnote aufwartete. Als Dessert gab es schließlich einen Becher Joghurt mit Mango-Litschi-Geschmack der Firma Bauer – hier hatte man von den sonst offenen Bechern auf hygienisch verschlossene Industrieware gewechselt, wahrscheinlich um auch hier die Infektionsgefahrt möglichst gering zu halten. Und der Joghurt war auch so durchaus lecker – auch wenn ich ohne die Beschriftung nicht hätte sagen können ob es sich um Mango-Litschi oder Pfirsich-Maracuja gehandelt hätte – fruchtig war es aber alle mal und außerdem auch nicht zu süß. Ich war zufrieden mit meiner Wahl, die 6,39 Euro waren gut investiert.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich der Hähnchen Burger heute extrem großer Beliebtheit, so dass ihm unangefochten der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührte. Auf dem zweiten Platz sah ich den Viktoriabarsch, der sich auch relativ großer Beliebtheit erfreute. Somit konnte ich zwischen Asia-Gerichten und Moussaka keine klare Platzierung erkennen, weswegen Beide sich den dritten Platz teilen.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchen Burger: ++
Pommes Frites: ++
Mischgemüse: ++
Joghurt: ++

Schweinebraten in Dunkelbiersauce [05.03.2020]

Donnerstag, MĂ€rz 5th, 2020

Heute gab es für mich wieder wenig interessante Angebote auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Die Hähnchenkeule mit Thymiansauce und Reis bei Vital sah mir zu langweilig aus und auch die Ravioli gefüllt mit Gorgonzola, Paprikasugo und Rucola bei Veggie fand ich nicht sonderlich überzeugend, da alles recht zusammengematscht aussah und ich wollte außerdem nach zwei Tagen vegetarisch Mittagessen endlich mal wieder Fleisch. Auf Asia-Gerichte hatte ich ebenfalls wenig Lust, vor allem die Gebackene Ananas und Banane taugten eher zum Nachtisch, mit Gebratenem Hähnchenfleisch mit
frischem Gemüse in Currysauce
hätte ich mich aber vielleicht noch arrangieren können. Aber zum Glück gab es ja noch den Ofenfrischen Schweinebraten in
Dunkelbiersauce + drei Komponenten nach Wahl
, der mit hausgemachten Krautsalat und Kartoffelknödel serviert wurde. War zwar mit 6,30 Euro kein billiger Spaß, aber das gönnte ich mir heute mal. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Erdbeercreme aus dem heutigen Angebot der Dessert-Theke.

Pork roast in dark beer sauce / Schweinebraten in Dunkelbiersauce

Als genau in dem Moment an dem ich an der Ausgabetheke an der Reihe war die alte Warmhalteschale für das Fleisch leer und gegen eine frische aus der Küche ersetzt wurde, frohlockte ich zuerst denn ich nahm an jetzt auch eine ganz frische Scheibe Fleisch zu bekommen. Doch leider war die Schale offensichtlich bereits vor einiger Zeit befüllt worden, denn die beiden vordersten Scheiben waren an der Außenseite bereits leicht angetrocknet, was den Genuss des sowieso stark durchwachsenen Fleischstücks natürlich etwas minderte. Und auch die Sauce war mal wieder viel zu dünn geraten, besaß aber wenigstens etwas von dem angekündigten Dunkelbieraroma. Die Highlights am Gericht waren da eindeutig der sehr knackige, aber dennoch gut gelungene und mit Kümmel versetzte Krautsalat und der fast faustgroße, mit angerösteten Brotstückchen gefüllte Kartoffelknödel. Insgesamt zwar nicht schlecht, aber eindeutig verbesserungswürdig. An der luftig-lockeren, fruchtigen und nicht zu süßen Erdbeer-Creme gab es aber nichts auszusetzen, auch wenn die Bezeichnung Erdbeer-Schaum hier wohl noch zutreffender gewesen wäre. 😉
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala konnte sich heute zwar – wie erwartete – der Schweinebraten durchsetzen und Platz eins sichern, aber die Entscheidung fiel sehr knapp aus, denn die Geschmäcker der anderen waren doch wieder recht gefächert. Auf dem zweiten Platz sah ich, obwohl vegetarisch, die Ravioli, gefolgt von Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und der Hähnchenkeule in Thymiansauce schließlich auf einem guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Schweinebraten: +
Dunkelbiersauce: +
Krautsalat: ++
Kartoffelknödel: ++
Erdbeer-Creme: ++